Disclaimer: Mir gehört nichts vom Potter-Universum. Alles Gehört JKR:

A/N: So jetzt kommt mal ein neues Chapter. Ich hoffe ich hab euch nicht all zu lange warten lassen. Geht halt nicht schneller. Meine Schule geht halt vor.

Ach ja. Ich würde einigen gerne gleich auf ihr Review antworten, aber einige haben keine Mail angegeben. Also wenn ihr nicht bis zum nächsten Chapter warten wollt, dann schreibt bitte eure Mail addy mit rein.

So und wer mir den 100. Review abgibt bekommt eine Überraschung, aber Ihr müsst euren Namen angeben.

Und jetzt viel spaß beim lesen.

Reviews:

Ina Pichler: Schon, aber wer sagt, dass sie es nicht trotzdem gebrauchen kann?

Liz Black: Gott das mein Lateinlehrer das nicht gelesen hatte. Der Hätte mich sicherlich mit Deklinationen genervt. Aber danke für den Hinweis. Manchmal schleichen sich halt so dämliche Fehler ein. Hab zwar einen Betaleser, aber der hat das wohl auch net gesehen.

Torence: Also erstmal möchte ich hier klarstellen, dass ich nie etwas von Heiko kopiert habe klar? Ich finde seine Storys super(auch die Rolle von Remise), aber ich habe meine eigenen Ideen und habe es nicht nötig zu kopieren. Außerdem was ist bitte kopiert? Nichts. Es gibt vielleicht einige Parallelen, aber mehr auch nicht.

Der Test

Er ging durch das rote Tor und erreichte kurze Zeit später das Ziel seiner Reise. Er stand auf einem Hügel. Nicht weit von ihm konnte er eine große Stadt mit hohen Mauern erkennen. Insgesamt schien diese Stadt auch sehr groß zu sein. Zwischen den einzelnen größeren Gebäuden schien sehr viel Platz zu sein.

#Argos. Leben dort Riesen? Oder warum ist dort so viel Platz?#

#Nein da leben keine Riesen. Aber egal. Dort wird man dich erwarten, also steh hier nicht so rum.#

#Bin ja schon unterwegs. Was hast du eigentlich mit mir vor?# ,fragte Harry sein Totem.

# Das wirst du noch früh genug erfahren. Vertrau mir einfach.#

#Dir vertrauen? Also hör mal. Du hast mich schon oft genug geärgert. Erinnere dich bloß mal an die Sache mit dem Animagus.#

oOo

Flashback Anfang

Harry war gerade dabei sein Animagus-Training zu beginnen. Argos sagte ihm immer wieder er müsse sich einfach nur seine Tierform vorstellen, dann würde alles von alleine gehen. Doch so sehr er sich auch anstrengte, es klappte einfach nicht. Er schaffte es noch nicht einmal seine Hände zu verformen.

„So ein Mist. Wieso klappt das nicht. Argooooooooos", maulte Harry. Er hatte keine Lust mehr. Er schaffte es einfach nicht sich zu verwandeln.

„Was ist denn jetzt schon wieder?", fragte Argos genervt.

„Ich bekomme diese verflixte Verwandelung nicht hin. Kannst du mir nicht helfen?", fragte Harry mit einem seiner besten Hundeblicke.

„Okay okay. Ist ja schon gut, aber lass diesen Blick. Der geht mir schon tierisch auf die Nerven."

„Argos du bist der beste. Was soll ich machen?", fragte Harry und setzte sich im Schneidersitz vor Argos hin.

„Schließ deine Augen und denke an nichts. Leere deinen Geist. Ich werde dich durch die Verwandlung leiten."

Hätte Harry seine Augen offen gehabt, wäre im das spitzbübische Grinsen auf Argos Gesicht nicht entgangen.

Während Harry sich entspannte ließ Argos die Magie fließen Langsam verformten sich Harrys Hände, Füße und sein Kopf.

„Du kannst die Augen wieder öffnen.", meinte Argos und grinste.

Harry öffnete seine Augen und schaute sich an. Die Verwandlung schien funktioniert zu haben. Er hatte jetzt keine Hände mehr sondern Krallen. Aber was war das? Seine Füße waren aber keine Krallen, sondern Hufen.

Schnell rannte Harry zum Bach, der neben dem Waldstück endlang glitt. Was er dort sah, ließ ihn zusammen zucken. Sein Kopf sah aus wie der eines Schweins und er hatte einen Panzer wie eine Schildkröte. Seine Arme waren die eines gewaltigen Vogels und seine Füße waren Hufen. Der Rest seines Körpers glich einem Känguru.

Harry ging zu Argos zurück und funkelte ihn aus seinen Schweineaugen böse an. Argos lag lachend auf dem Boden und hielt sich seinen Bauch. Er konnte einfach nicht anders, bei dem Anblick, dem Harry ihn bot.

#Was soll das Argos? Ich finde das gar nicht komisch. Was ist, wenn ich mich nicht mehr zurück verwandeln kann?# fragte Harry empört in seinem Geist, da ihm nur ein Grunzen entwich.

„Mach dir keine Sorgen kleiner. Das kann ich wieder Rückgängig machen..", lachte Argos seinen Schützling an.

oOo

Flashback Ende

Etwas misstrauisch machte sich Harry auf den Weg in die Stadt. Argos hatte ihm gesagt, er sollte sich an den Ältesten wenden. Wer immer das auch sein mag.

In der Stadt angekommen, sah er auf den ersten Blick, dass alle in Drachenleder gekleidet waren und jeder eine Lederkette mit einem Drachenamulett trug. Die Kinder spielten Brettspiele mit hölzernen Drachenfiguren.

Die Häuser waren alle aus Stein und Lehm gezimmert. Im vergleich zu den Kleidern schien die Stadt in der Epoche stehen geblieben zu sein.

#Argos? Bin ich irgendwie in einer Stadt der Drachen gelandet?# , doch von diesem bekam er keine Antwort.

Während er so in Gedanken war, bemerkte er den älteren Mann nicht und rempelte ihn mit der Schulter an.

„Kannst du nicht aufpassen du Bengel. Diese Jugend hat wirklich keinen Respekt vor dem Alter mehr.", pflaumte ihn der Alte an und ging weiter. Harry konnte nicht einmal eine Entschuldigung rufen, da der Alte schon wieder verschwunden war.

Als Harry sich wieder der Straße und seiner Umgebung widmete bemerkte er eine Menschentraube voller Erwachsenen nicht weit von ihm.

Langsam ging er auf diese zu, doch als diese ihn erblickten, verstummten sie sofort und gingen eilig weiter.

„Was war das denn?"

„Tja das wüsste viele gerne."

Harry drehte sich abrupt um, als er eine stimme hinter sich hörte. Ein Mädchen mit langen, roten Haaren und ziemlich engen Augen sah ihn an und lächelte. Sie war etwas kleiner als er wirkte sehr sportlich.

„Hallo. Mein Name ist Ayumi Luong. Du bist nicht von hier oder?", fragte das Mädchen

„Nein. Ich komme von weiter her. Mein Name ist übrigens Harry. Harry Potter."

„Ah. Gut zu wissen. Was genau suchst du hier in der heiligen Stadt der Drachen?", fragte Ayumi ihn.

„Nun. Man hat mir gesagt ich solle den Ältesten aufsuchen, aber ich weiß nicht wo ich ihn finden kann."

„Das ist nicht so schwer. Komm folge mir. Ich zeige dir wo du ihn findest. Er heißt übrigens Hitokava und ist mein Großvater.", Ayumi drehte sich kurz zu ihm um und grinste ihn an.

Sie führte ihn durch die Straßen der Stadt bis sie an einem großen Haus ankamen, das fast eine Villa war. Es war groß und hatte einen großen Garten. Das Haus war ebenfalls aus Stein und Lehm, doch noch ein anderes Material wurde verarbeitet, welches Harry nicht kannte. Kunstvolle Verzierungen ließen das Anwesen sehr vornehm wirken.

„Hier wohnt er. Komm rein. Ich stelle ihn dir vor.", rief Ayumi und zog ihn hinter sich her. Sie führte ihn durch die Eingangshalle in ein Wohnzimmer, wo ein älterer Mann am Feuer saß.

„Opa, Opa. Hier ist ein Junge der dich sucht. Ich habe ihn auf der Straße getroffen." Ayumi lief zu ihrem Großvater hin und begrüßte ihn stürmisch. Hitokava lächelte seine Enkelin nur an und blickte danach zu Harry.

„So so. Du suchst mich. Darf ich fragen warum?"

„Nun ja. Also…ähm…." Harry wusste nicht recht wie er dem Alten erklären sollte, warum er ihn suchte. ER konnte ihm och nicht einfach sagen, dass sein durch geknallter Totem ihm gesagt hatte, er solle ihn aufsuchen.

#Argos. Was soll ich ihm denn jetzt sagen?#

#Na was wohl? Du kommst aus Hallelullu und wolltest ihn mal sehen. Mensch Harry. Ist doch klar. Du sagst ihm, dass du wegen der Prophezeiung gekommen bist.#

Harry lachte nur stumpf. Im Geist versteht sich.

„Nun also. Ich komme wegen der Prophezeiung."

Ayumis Großvater starrte Harry ungläubig an und Ayumi selbst schien nicht zu wissen wovon Harry da sprach.

„Der Prophezeiung?", fragte Hitokava ungläubig.

„Ähm. Ja. Wissen Sie von der Prophezeiung?", fragte Harry, da er sich unwohl fühlte, so angestarrt zu werden.

„Ja ich kenne sie, aber ich hatte nicht gedacht, dass der Auserwählte so jung ist. Nichts gegen dich, aber bist du sicher du bist der Aufgabe gewachsen?"

„Nun. Ich habe schon eine menge erlebt und weiß worauf es ankommt. Ich bin sicher, dass ich bereit bin. Mehr als das sogar."

„Nun. Du scheinst etwas mickrig zu sein, aber deine Aura ist sehr stark." Mit abschätzendem blick ging Hitokava um ihn herum.

„Großvater. Was ist das für eine Prophezeiung?", fragte Ayumi.

„Ein sehr alte. Mehr hat dich nicht zu interessieren. Gut. Dann komm mal mit junger Mann.", wies in Hitokava an.

„Mein Name ist Harry. Harry Potter."

„Gut. Harry. Dann komm mit."

Hitokava führte Harry hinaus auf die Straße und Richtung Stadtmitte. Dort stand ein großer Tempel. Der Tempel war einfach atemberaubend. Es war einer dieser altmodischen, die es auch in Asien gibt.

Hitokava führte Harry in einen Raum mit einer langen Tafel und hohen Stühlen rings herum. Ayumi musste draußen bleiben, was sie aber nicht sehr störte. Anscheinend wusste sie schon was jetzt kommen würde, deswegen war sie auch nicht so versessen darauf zuzuschauen.

„Warte hier auf mich Harry. Ich werde in kürze zurück sein."

Harry nickte und schaute sich in dem Raum um. An der Wand waren überall kunstvolle Verzierungen und zwei große Wandteppiche hingen jeweils an einem Ende des Raumes. Der eine Wandteppich zeigte eine Schlacht mit vielen Rittern und Drachen und der andere Teppich schien eine Geschichte über die Stadt zu erzählen.

Wenige Minuten später kam Hitokava mit ein paar anderen Männern wieder. Alle schienen im gleichen alter wie Hitokava selbst zu sein.

„Harry. Das hier ist der Ältesten Rat dieser Stadt. Ich habe ihnen von dir erzählt und sie wollen dich testen.", erklärte Hitokava.

„Freut mich Sie kennen zu lernen, aber wieso wollen Sie mich testen?", fragte Harry etwas unsicher.

„Du sagst du bist der Auserwählte, doch woher sollen wir wissen ob du auch bereit bist für das Training, was wir die geben sollen?", fragte einer der Ältesten skeptisch.

„ Marlin hat Recht. Es kamen schon viele und haben behauptet der Auserwählte zu sein, nur um das Training der Drachenstadt zu genießen. Wenn du der Auserwählte bist, wirst du diesen Test überleben."

Das letzte Wort ließ Harry erschaudern.

#Überleben? Was soll das jetzt heißen? Argos was soll das? Du hast mir nicht von einem Test erzählt. Was ist wenn ich ihn nicht bestehe? Was ist wenn ich einen Fehler mache? Was ist wenn….#

#Beruhig dich mal Kleiner. Du wirst den Test bestehen. Glaub mir. Du kannst gar nicht verlieren. Ich werde dir schon helfen.#, versuchte Argos ihn aufzumuntern.

#Na toll. Das beruhigt mich ja. Deine Hilfe kenne ich. Aber hab ich eine Wahl?#

„Okay. Ich tus. Mir bleibt ja nichts anderes übrig und um meine Freunde zu retten brauche ich Training. Also was muss ich tun?"

„So spricht ein wahrer Kämpfer.", kam es anerkennend von Hitokava, „ Hör zu Harry. Am anderen Ende dieses Raumes befindet sich eine Tür. Durch diese wirst du gehen und triffst auf ein Labyrinth. Viele Kreaturen und Fallen warten dort auf dich. Überlebst du sie alle und findest den Schlüssel, dann komm hierher zurück. Denn nur mit dem Schlüssel kannst du dir Tür öffnen und wieder zurückkehren. Hast du das soweit verstanden?", fragte der Älteste.

Harry bejahte und schritt auf die Tür zu. Er hatte ein ungutes Gefühl in der Magengegend, doch Argos sprach ihm Mut zu und so öffnete er die Tür und schritt hinein.

Erst war alles dunkel, doch dann strahlte der Gang indem er Stand in einem Blutrot.

„Okay dann mal los. So schwer kann das doch nicht sein.", machte Harry sich selber mut.

#So ist es richtig mein Kleiner. Immer Positiv denken. Also merke dir in welcher Richtung der Ausgang ist und dann gehst du immer Richtung Süden.#, riet ihm Argos.

Harry holte seinen Zauberstab heraus und rief „Weise mir die Richtung". >Okay der Ausgang liegt im Westen und ich muss nach Süden. Also nach rechts. , dachte Harry(A/N: Hab mal neue Strichelchen eingebaut fürs denken)

Vorsichtig und immer nach links und rechts schauend, machte Harry sich auf den Weg Richtung Süden. Bis jetzt ist er noch keinem Hindernis begegnet und langsam fragte er sich, ob es überhaupt welche gab.

Während Harry durch die Gänge des Labyrinthes ging, beobachteten die Ältesten Harry, wie er sich seiner Aufgabe stellte.

„Er ist ein heller Kopf.", bestätigte Marlin die Aussage eines Ältesten.

„Ja. Er geht mit Köpfchen voran. Nicht so wie die meisten vor ihm."

„Schaut jetzt steht er einem Grinderloh gegenüber."

„Er ist gut. Er fackelt nicht lange, sondern konzentriert sich gleich auf den Spruch. Das ist es, was einen Zauberer von den Drachenmenschen unterscheidet. Viele Drachenmenschen gehen zu unüberlegt an Gefahren heran. Zauberer haben meistens einen passenden Spruch gegen diese Kreaturen, aber auch sie haben Schwächen. Mal sehen wie er gegen den Drachen ankommt, der den Schlüssel bewacht. Lange kann es nicht mehr dauern.", sagte der Mann neben Marlin.

Harry ging die Gänge Richtung Süden entlang. Bisher ist er nur einfachen Kreaturen begegnet, denen er einen Spruch entgegensetze und so seinen Weg fortführen konnte.

#Harry mach dich bereit. Du bist gleich am Ziel angekommen.#, rief ihm argos in Gedanken zu.

Mit einem etwas mulmigem Gefühl im Magen, aber doch entschlossen, bog er um die letzte Ecke und da sah er ihn. Einen gewaltigen Drachen mit langen spitzen Fangzähnen. Als der Drache ihn erblicke ließ er ein furcht einflössendes Brüllen hören.

„Ach du meine ….", weiter kam Harry nicht, da der Drache eine komische Grimasse zog. Grinste der Drache etwa? Ja eindeutig er grinst. Wieso grinst er?

Etwas vorsichtig ging Harry ein Schritt auf den Drachen zu und rief: „Hey. Wieso grinst du?"

Daraufhin fing der Drache an zu lachen und durch das Brüllen hörte es sich unheimlich an. Doch Harry kam dieses Lachen bekannt vor.

„Warte mal…Argos?", fragte er den Drachen.

„Na endlich hast du mich erkannt Kleiner. Wurde auch mal Zeit. Mensch du hättest dein Gesicht sehen sollen.", grinste Argos seinen Schützling an.

„Ja aber ich dachte du seist Tod?", fragte Harry verunsichert.

„Quatsch wer hat dir das denn erzählt?", erwiderte Argos.

„Naja ich dachte nur, weil du ja mein Totem bist. Ich dachte, dass du dann nur in der Geistes Eben existierst und du deswegen Tod seist."

„Nein Kleiner. Ich habe noch einen Körper keine Angst. Aber jetzt genug geredet. Nimm den Schlüssel und dann nix wie zurück."

„Werde ich dich wieder sehen?", fragte Harry sein Totem.

„Darauf kannst du wetten und jetzt seh zu, dass du Land gewinnst.", grinste Argos und schob Harry mit seinen großen Pranken wieder aus dem Gang, nachdem Harry sich den Schlüssel in seine Tasche gestopft hatte.

„Das ist doch nicht möglich?", rief Marlin aus, als er sah wie Harry da stand und mit dem Drachen sprach.

„Doch ist es, Marlin. Wenn er wirklich der Auserwählte ist, so muss er mit dem Drachen reden können. Er ist schließlich ein Urenkel unseres Stammesältesten und bedenke. Auch er konnte mit Drachen sprechen.", erwiderte Hitokava.

„Ich fass es nicht. Dieser kleine Wicht ist der Auserwählte. DER AUSERWÄHLTE!", rief der Mann neben Marlin wieder.

„Lasst ihn uns empfangen. Er muss gleich am Tor sein.", rief einer der Ältesten freudig.

Zusammen machte sich die Gruppe auf den Weg zum Tor, aus dem Harry gerade kam.

„Mensch Harry das war eine großartige Leistung. Du hast den Test bestanden. Doch sag uns. Wie konntest du mit dem Drachen sprechen?", fragte Hitokava begeistert.

Harry erinnerte die Freude von Hitokava sehr an Ron. Ach wie sehr er seine Freunde vermisste. Er hoffte, dass ein Training bald vorbei sei und dass er bald wieder zurück nach Hause kann. Zurück nach Hogwarts.

„Nun ähm…Also Argos, der Drache. Nun ja. Er ist mein Totem. Ich war selber überrascht ihn zu sehen. Bisher hat er nur im Geiste mit mir gesprochen.", antwortete Harry etwas verlegen.

„Du hast ein Totem? Und es ist ein Drache? Wie hast du das denn geschafft?", fragte Hitokava erstaunt.

„Ach naja. Argos, also mein Totem, kam eigentlich zu mir. Und dass er ein Drache ist hätte ich nicht gedacht.

Anscheinend schien Hitokava Harrys Nervosität bemerkt zu haben, denn er wechselte schnell das Thema.

„Nun gut Harry. Du hast deinen Test bestanden. Wir werden dich trainieren. Doch bevor wir mit deinem Training beginnen, möchten wir dir etwas Zeigen. Folge mir."

Hitokava führte Harry durch eine Wandtür und in einen dunklen Gang.

„Harry hör gut zu, was ich dir jetzt erzähle. Es ist sehr wichtig. Hier unten, in den Gängen des Tempels weit unterhalb der Stadt, befindet sich ein Gefängnis oder ein Kerker. Je nach dem, wie du es nennen möchtest. Hier unten halten wir Verräter der Stadt gefangen.", erklärte Hitokava ihn.

„Aber wieso so weit unter der Stadt?", fragte Harry.

„Niemand soll wissen, wer genau hier unten gefangen gehalten wird. Vor allem was unsere Verhandlungen mit den Elfen angeht."

„Elfen? Ich dachte die wären nur ein Märchen.", fragte Harry verblüfft.

„Nein Harry. Elfen sind genauso wenig ein Märchen wie die Zauberer oder die Drachen. Wir, die Drachenmenschen, stehen schon seit Jahrhunderten im Konflikt mir den Elfen. Sie machen unsere Drachen dafür verantwortlich, dass ihre Wälder zerstört werden. Sie halten sich für besser und klüger und provozieren uns wo sie nur können.", berichtete Hitokava weiter.

„Das wusste ich gar nicht. Davon hat mir Gavin gar nichts erzählt. Aber was wollen Sie mir jetzt zeigen?", fragte Harry

„Komm. Hier herüber. Du wirst gleich sehen, was ich dir zeigen möchte."

Hitokava führte Harry um die nächste Ecke und da sah er sie. Eine weibliche Gestallt lag auf einer Strohmatte und schien zu schlafen. Durch den schein einer Öllampe konnte Harry ihr Gesicht erkennen. Ihm stockte der Atem.

„Sarah…?"


So das war´s. Gott bin ich fies. Aber ich wird nichts verraten.

Bye eure Veronica Evans