Disclaimer: Mir gehört nichts an der Story. Alle Rechte sind bei J.K. Rowling.
A/N: So das Chapi ist mal wida von Timi. (Ja die gibt's auch noch!) Naja eigentlich der Anfang. Der Rest kommt von mir. Ist aber wieder in Zusammenarbeit.
Noch mal zu den irritierenden Namen.
Allen/Harry (20)
Alec/Matt (21)
Adam/Argos (20)
Ashley/Sarah (19)
Adriana/Timea (20)
Noch fragen? Gut. Die / geben die gedanklichen Konversationen der Auserwählten an. Ich weiß es wechselt ständig bei mir, aber diesmal bleibt es bei den /. Außerdem neigt sich die Story eh dem Ende. Ich denke mal nach diesem kommt noch eins Chapter. Vielleicht auch zwei. Mal schauen. Ich hab da noch so eine wage Idee mit einem Erben. Mal schauen ob sich die umsetzten lässt.
Reviews
Laying: Danke, dass dir meine Story so gefällt und danke für das Lob.
Athros: Ich finde es nicht bescheuert. So kann Dumbledore nicht so schnell herausfinden woher unsere fünf Freunde kommen.
Auxia: Es wird noch eine bessere Stelle kommen mit Snapes Gesicht. Ich hoffe sie gefällt dir.
Laser-Jet: Warum sollte sich Harry eine Schlange zu legen?
Jon The Punk: Nun Dumbledore wird halt alt. Was verlangst du da? Und übrigens sind die net mehr 17 Schau nach oben Und dein Auftritt findest du hier Tschuldige, dass es nur so ein kleiner ist, aber ich konnte dich sonst nirgends einbauen.
Rudi: Naja Voldemort war in dem letzten Jahr eher ruhig, doch er plant einen Angriff. Soviel kann ich ja schon sagen. Und warum Dumbledore die einfach akzeptiert? Siehe Jon the Punk
Schnuffel: Danke für ein Review und danke, dass dir meine Story so gut gefällt. Ich glaube deine Antwort findest du in diesem Chapter.
Spiel,Spaß und Spannung
Die vier Auserwählten und ihr Freund waren bei ihren Tischen und sprachen mit allen. Es war schon komisch...Sie waren ganze vier Jahre in einer anderen Dimension und dabei hatte sich auf der Erde erst knapp ein Jahr abgespielt.
Adriana wurde in Slytherin erst nicht sehr freundlich aufgenommen. Die Slytherins waren misstrauisch aber nach kurzer Zeit war sie festes Mitglied der Bande von Draco Malfoy -einer der übelsten aber gutaussehensten Schüler des Schlosses.
Schon komisch wie schnell man mit einem gut gebauten Körper Mitglied werden kann. Die Männer reagieren doch alle gleich.
Beim Ravenclawtisch war alles ein wenig anders. Die Schüler belagerten Ashley förmlich und fragten sie Sachen wie: „Welches Fach wirst du nehmen?" oder „Lernt ihr in Boston auch so was?". Im Großen und Ganzen LIEBTE Ashley ihre kultivierte Gesellschaft. Sie war richtig glücklich mit ihren neuen Kameraden.
Alec und Adam unterhielten sich mit Ron und Hermine, wobei Adam sich sofort mit Ron verstand und Alec einfach ein Thema suchte worüber er mit Hermine reden konnte.
Allen schaute sich einfach nur um. Er betrachtete die Schüler und seine alten Freunde. Sie hatten sich schon sehr verändert. Alles war so anders. Die vier Jahre, die er mit hartem Training verbracht hatte, hatte ihn fast vergessen lassen, wie sehr er Hogwarts vermisst hatte.
Ron hatte längere Haare und endlich den Stimmenbruch hinter sich. Er sah frisch und gesund aus. Hermine sah ebenfalls gesund und munter aus. Sie war wunderschön. Ihre langen braunen Harre hatte sie zu einem eleganten Zopf gebunden und sie trug seit neustem Ohrringe und hatte angefangen sich zu schminken. Schon komisch. Eine Hermine mit vielen Büchern unter dem Arm und schminke im Gesicht. Früher hätte das ganz und gar nicht zu ihr gepasst.
"Oh Ron, willst du mich denn nicht vorstellen?" fragte eine liebevolle weibliche Stimme plötzlich hinter ihm und Allen ahnte wem sie gehörte.
Es war Ginny. Das einst kleine rothaarige Mädchen mit den niedlichen Sommersprossen war jetzt eine reife gut gebaute braunhaarige junge Dame geworden. Anscheinend hatte sie ihre Haare gefärbt, so wie es die Muggel auch taten. Allen´s Atem stockte. War das seine Jugendliebe? Sie hatte sich sehr verändert.
/"Ist das die Kleine?"/ fragte Adam in Gedanken worauf Allen rot wurde. /"Ja das ist sie. Und sie ist nicht klein. Sie ist bildhübsch geworden. Sie scheint richtig aufgeblüht zu sein. Ich glaube es hat ihr geholfen, dass ich mit ihr im Traum gesprochen habe. Sie liebt Dean und sie ist anscheinend glücklich mit ihm."/ antwortete Allen.
Ron stellte die Neuen vor doch blieb leider keine Zeit mehr zum Plaudern, denn die Zaubertrankstunde fing gleich an.
Ron, Hermine, Alec, Adam und Allen machten sich auf den Weg.
"Mann schon wieder ne Stunde mit den Slytherins. Hütet euch vor denen! Die machen uns nur Ärger, diese Slytherins." zischte Ron als er Malfoy und seine Bande sah.
"Wie ich sehe hat er ne Neue" bemerkte Hermine wobei die anderen das neue Paar suchten. Alec musste kurz warten, weil er seinen Schuh binden musste.
"Wer ist es denn?" fragte Ron seine Freundin. „Diese Neue, sie hieß Adriana Rakozi oder so."
"WAS?" stockte Alec sofort. Er drehte sich um und tatsächlich Malfoy hatte seinen Arm um Adriana.
/"Was soll das?"/fuhr Alec seine Freundin an. /"Was soll was?"/fragte Adriana und zeigte ihre Zunge als sie und die Slytherins um die Ecke zum Zaubertranklabor abbogen.
Alec zog ein Gesicht und ging mit den anderen grübelnd weiter. Was hatte er falsch gemacht? War sie sauer auf ihn, dass sie jetzt mit diesem Malfoy flirtete?
/"Du Allen. Weißt du ob Adriana sauer auf mich ist "/ fragte er ihn. /"Nein keine Ahnung, aber bei Slytherins steige ich eh nie durch. Frag sie am besten selber."/ war seine Antwort und wandte sich wieder Adam zu, der gerade Filch´s Katze entdeckt hatte.
/"Adam ich warne dich. Lass die Katze in Ruhe. Wir müssen jetzt zum Unterricht, oder willst du uns gleich am ersten Tag Schwierigkeiten machen?"/ fragte Allen seinen Freund.
/"Nein nein. Es ist nur. Schau doch. Sie sieht so lecker aus."/ kommentierte Adam, doch Allen packte ihn einfach am Arm und schleifte ihn hinter sich her zum Zaubertranklabor, wobei Adam der Katze einen schmachtenden Blick zu warf.
Dort angekommen wurden sie auch schon von Snape in das Labor geführt. /"Hey Allen. Setzen wir uns ganz nach vorne?"/ fragte Alec mit einem Grinsen. Allen grinste zurück und beide setzten sich in die vorderste Reihe. Hermine und Ron sahen die beiden total perplex an, doch sie konnten nichts mehr sagen, da Snape schon die Tür geschlossen hatte und sich auch alle anderen Schüler gesetzt hatten.
„Wir werden heute das Wahrheitselixier brauen. Ich hoffe doch stark, dass sie mittlerweile alle Zutaten gesammelt haben, wie ich es ihnen letzte Stunde ausdrücklich gesagt hatte. Für unsere Austauschschüler habe ich einen Extratrank, damit ich sehen kann, wie weit sie mit ihrem Stoff sind.", sagte Snape und setzte sich. Mit einem Schlenker seines Zauberstabes stand die Zubereitung des Veritaserums und eines sehr komplexen Heiltrankes an der Tafel.
/"Na das wird doch ein Klacks Allen. Den Trank hat uns Gavin gleich am Anfang beigebracht."/ grinste Alec und besorgte die Zutaten. /"Stimmt. Aber trotzdem sollten wir aufpassen. Ich kenne Snape. Irgendwas plant der wieder."/ erwiderte Allen.
Während Allen und Alec sich an die Zubereitung machten waren Adam und Adriana in einer heiklen Diskussion warum die Walaugen nach den Schmorfliegen in den Kessel kommen. Snape verfolgte mit einem düsteren Blick die Zubereitung der Vier.
/"Hey Adam Adriana. Wollen wir nicht etwas Spaß haben?"/ fragte Allen in seinen Gedanken. /"Logisch. Was hast du vor?"/ fragte Adriana neugierig. /"Wisst ihr was passiert, wenn wir die Adlerklauen vor den Schmorfliegen in den Kessel geben?"/ fragte er weiter. /"Allen DAS ist genial. Die ganze Klasse wird von oben bis unten mit Pickeln so groß wie Tischtennisbällen sein."/ kicherte Adriana.
„Gibt es ein Problem Ms. Rakozi?", fragte Snape, dem das Kichern nicht entgangen war.
„Nein Professor. Alles in Ordnung.", sagte sie und wandte sich wieder ihrem Trank zu.
Alec schaute zu Snape, ob er auch ja abgelenkt war und tat die Adlerklauen vor den Schmorfliegen in den Kessel.
Auch bei Adriana und Adam wurde das Elixier manipuliert.
Allen wusste was passiert, wenn dieser Kessel jetzt zu stark erhitzt wurde, doch Snape wusste es nicht. Gavin hatte ihnen erzählt, dass niemand genau wusste, was bei diesem Elixier alles schief gehen kann. Er wurde sehr selten gebraut, weil er auch sehr komplex war und die Nebenwirkungen doch ziemlich riskant waren.
Nach etwa fünf Minuten geschah das unvermeidliche. Die Kessel der vier begannen zu blubbern und Funken zu sprühen. Statt der üblichen grünen Farbe, war der Trank nun orange. Immer höher sprühten die Funken und mit einem lauten Knall explodierten die beiden Kessel. Die Schüler schrieen, als sie mit der Orangenpasta in Berührung kamen und Sekunden später erschien auf der berührten Haut Tischtennisball große Pickel. Die Mädchen kreischten wie wild und die Jungen versuchten die Pickel mit einem Zauber zu entfernen, doch daraufhin wurden sie nur noch größer.
Snape wusste nicht was er tun sollte. Verzweifelt versuchte er Ruhe in die aufgebrachte Schülerschar zu bringen. Wer für den Tumult verantwortlich war konnte er auch nicht sagen, da jeder Kessel mit dieser Orangenpasta in Berührung gekommen war und daraufhin ebenfalls explodierte. Das ganze Klassenzimmer war in einem knalligen Orange und die Schüler sahen nun eher aus wie Maiskolben.
„Alle sofort raus. RAUS habe ich gesagt", schrie Snape und versuchte Herr der Lage zu werden. Die Schüler stürmten alle nach draußen und liefen sofort in die Krankenstation, wo Madam Pomfrey fast einen Herzinfarkt bekam, als sie die wandelnden Maiskolben-Schüler sah.
/"Das war doch echt klasse."/ sagte Adam. /"Ja das war es. Habt ihr Snapes Gesicht gesehen? Er wusste gar nicht was vor sich ging. So dämlich hab ich sein Gesicht noch nie gesehen."/ kicherte Allen. /"Stimmt. Der hat genauso geschaut, wie meine Tante als sie gerade auf ihre heiß geliebte Katze getrampelt ist und diese sie daraufhin im Gesicht gekratzt hatte. Ich kann euch sagen. Der Gesichtsausdruck war derselbe."/ lachte Adriana.
Madam Pomfrey behandelte alle Schüler. Jedem gab sie eine große Tube mit gelblicher Füllung in die Hand. Die Schüler, die versucht hatten ihre Pickel weg zu zaubern gab sie gleich noch eine Tube für die Blutstoppung. Nachdem alle Schüler soweit versorgt waren konnte sie sie wieder gehen lassen. Der Zaubertrankunterricht würde für Heute ausfallen. Das Labor war ja nicht mehr zu betreten. Überall diese orange Pasta, Brandlöcher und ekliger Schleim von den verpatzten Wahrheitselixieren.
Ron, Hermine, Adam und Allen gingen in den Gryffindorgemeinschaftsraum. Alec wollte noch mit Adriana reden.
/"Adriana? Können wir uns gleich bitte am See treffen?"/ fragte er. Adriana zögerte zwar, doch sie willigte ein. Eine Viertel Stunde später saßen die Beiden auf einem Stein am Seeufer.
„Sag mal was sollte das vorhin mit diesem Slytherin? Habe ich dir irgendwas getan, dass du mir eins auswischen willst?", fragte Alec seine Freundin.
„Du hast mir nichts getan. Malfoy hat einfach nur seinen Arm um mich gelegt mehr nicht. Da ist doch nichts bei.", versicherte sie ihm und gab ihm einen Kuss. Alec runzelte zwar die Stirn, weil er ihr nicht ganz glauben konnte, doch ihr Kuss sagte alles. Sie steckte immer so viel Leidenschaft in ihn, da musste er einfach der einzige sein. Danach gingen sie zurück zum Schloss und trennten sich am Kerkereingang.
Im Gryffindorgemeinschaftsraum diskutierten Hermine und Ron gerade darüber wer wohl für diesen Streich verantwortlich war. Es war ganz sicher einer, denn selbst Neville hatte nie so ein Chaos angerichtet. Doch sie kamen zu keinem Ergebnis. Adam und Allen unterhielten sich währenddessen über Ric.
„Über wen redet ihr da?", fragte Ron neugierig. „Ach nur über einen gemeinsamen Freund.", sagte Allen mit einer abweisenden Handbewegung.
„Hey Adam. Hast du schon mal eine seiner typischen Macken miterlebt? Ich meine wo er gerade so richtig in seiner Heldenphase aufgeht?", fragte Allen seinen Gefährten. „Ja hab ich. Und das lange genug. Das hat mir schon gereicht. Bin ich froh, dass ich von dem Weg bin.", sagte Adam. „Hey sag das nicht zu laut. Du weißt. Er kann dich immer noch hören. Und wenn wir ihn wieder sehen wird er es dir sicherlich heimzahlen. Dafür hat er sich ja genug von Zar(Salazar Slytherin) abgeschaut. Tricks hat der genug drauf.", erwiderte Allen.
Währenddessen war Alec auf den Weg zum Gemeinschaftsraum und traf auf eine andere Gryffindor. „Hallo. Du bist doch dieser Austauschschüler, richtig?" fragte sie neugierig. „Ja das bin ich. Ich bin Alec Deamon.", stellte er sich vor und betrachtete seinen Gegenüber genauer. Sie war groß und schlank. Sie hatte lange braunblonde Haare und schien sehr sportlich zu sein. Ihre langen Haare hatte sie leicht zusammen gebunden.
„Mein Name ist Lavender Brown.", stellte sie sich vor und zwinkerte ihm zu. „Deamon ist aber ein komischer Name." „Komisch? Finde ich nicht. Er passt sehr gut zu mir.", grinste Alec. „So? Magst du mir deine dämonische Seite einmal zeigen?", fragte Lavender verführerisch. „Halt, halt. Ich bin schon vergeben." Versuchte Alec Lavender in die Schranken zu weisen. „Schade. Du bist echt süß. Und sportlich schaust du auch aus. Du bist genau mein Typ.", versuchte sie ihn zu verführen.
So ging es bis zum Porträt der Fetten Dame weiter. Lavender fragte Alec über sein Liebesleben aus und Alec ging nach einer gewissen Zeit auf ihre Flirtversuche ein. Er machte ihr Komplimente und kniff ihr verspielt in die Seite. Was schadet es denn schon etwas zu flirten? Adriana sieht darin auch kein Problem, also warum sollte Alec darin ein Problem sehen?
Im Gemeinschaftsraum angekommen setzten sich Alec und Lavender in eine Ecke und unterhielten sich weiter. Lavender kicherte immer wieder und Alec schaute sie verträumt an. /„Alec, was läuft denn da ab? Wieso flirtest du mit Lavender?"/ fragte Allen seinen Gefährten. /„Was heißt hier flirten? Wir unterhalten uns doch bloß."/ erwiderte dieser trotzig. /„Was heißt hier unterhalten? Das sieht doch ein Blinder, dass du flirtest. Was ist denn mit Adriana? Habt ihr Streit?"/ hackte Allen nach. /„ Nein. Da ist alles geklärt. Und jetzt spiel hier nicht den Aufpasser."/ meckerte Alec. Allen murmelte nur irgendetwas und verschwand dann aus dem Gemeinschaftsraum. Er wollte sich noch mit Ashley treffen.
„Allen, wo warst du vorhin? Ich hab dich gesucht.", fragte Ron ihn beim Abendessen. „Wo soll ich schon gewesen sein? Ich habe mir das Gelände angesehen.", antwortete der Gryffindor. „Achso. Sag mal magst du nachher mit zum Quidditchtraining kommen? Wir haben nächste Woche ein Spiel gegen die Slytherins. Adam hat gesagt, dass du viel Ahnung von Quidditch hast und sogar Anwärter für die Liga bist. Du kannst uns sicherlich ein paar Tipps geben.", strahlte Ron.
/„ So so. Ich bin also ein Quidditch-Experte? Wie kommst du denn darauf?"/ fragte Allen sein Totem. „Ja ich komme gerne zu eurem Training. Wann fangt ihr denn an?" „Eigentlich gleich nach dem Abendessen. Ist das okay?" „Ja kein Problem. Ich hole mir nur noch einen Umhang. Bis gleich. Wo das Feld ist weiß ich schon." Damit verschwand Allen mit einem Lächeln auf dem Gesicht und dem Gedanken endlich wieder auf einem Besen zu sitzen. Ashley sah gerade zum Gryffindortisch hinüber und sah wie ihr Freund lächelnd seinen Platz verließ. Ihr war es als ob er vorher dieses rothaarige Mädchen angeschaut hatte. Galt ihr das lächeln? Mit einem leichten Stirnrunzeln wandte sie sich wieder ihrem Essen zu.
/„ Hey. Alle ma her hören. Wir treffen uns in zwei Minuten im Erdgeschoss an der großen Treppe. Ich hab noch einen Plan. Wehe ihr seid nicht pünktlich."/ grinste Allen und rannte hoch in den Gemeinschaftsraum um seinen Umhang zu holen. Zwei Minuten später stand er an der großen Treppe wo auch schon seine Freunde warteten.
„Komm schon Allen was hast du vor?", fragte Adriana begeistert. „Ich habe mich gerade etwas umgeschaut und festgestellt, dass die Frisuren der Schüler echt zu wünschen übrig lassen. Ich bin der Meinung da sollte man was ändern. Ich dachte so ein kleiner veränderter Diffindo lässt die Schüler schon viel lebendiger wirken.", grinste Allen.
„Ja aber Snape kann auch nen neuen Haarschnitt vertragen. Wenn, dann auch die Lehrer.", schmunzelte Adriana.
„Super. Wie stellen wir das an?", fragte Alec. „Ganz einfach. Wir verzaubern von hier die Messer und Ashley wird etwas nachhelfen, damit sie die Schüler und Lehrer etwas … bearbeiten.", erklärte Allen seinen Freunden. Gesagt getan. Alle vier verzauberten die Messer unbemerkt von den Schülern und Ashley half ein wenig mit ihrer Elfenmagie nach. Nach fünf Minuten waren die Messer soweit fertig. Mit Hilfe eines kleinen Aktivierunsgzaubers konnten sie nun die Messer auf die Schüler los lassen.
Ohne großartig aufzufallen schlichen sich die fünf in eine Ecke der Großen Halle. Alle waren noch mit ihrem Essen beschäftigt und so merkte keiner wie Allen den Zauber sprach. Mit einem Mal begannen die Messer den Schüler zu entfliehen. Sie schwenkten kurz in Augenhöhe der Schüler hin und her und dann, ohne Vorwarnung, machten sie sich an deren Haare zu schaffen. Viele der Schüler versuchten verzweifelt ihre Messer wieder einzufangen doch diese erwiesen sich als äußerst hartnäckig. Einige der Schüler hatten sehr abstrakte Frisuren bekommen. Und viele Frisuren waren sehr kurz. Einige sehr fleißige Messer waren sogar auf die Idee gekommen noch etwas Aufstrich mit hinein zuarbeiten. Bei den Lehrern war es nicht viel anders. Snapes sonst so lange Haare waren nun einer Glatze gewichen. Dumbledores Bart war ab und seine Haare waren auch kürzer. McGonagalls Zopf wurde aufgetrennt und ihre Haare standen kreuz und quer ab.
Alle Schüler versuchten verzweifelt ihre Frisuren zu retten. Viele Stürmten aus der Halle zum nächsten Klo oder zu Madam Pomfrey. Snape fluchte die ganze Zeit und versuchte den Übeltäter ausfindig zu machen. Doch ohne Erfolg.
„Jap das war ganze Arbeit. Haben wir das gut gemacht, oder gut gemacht?" grinste Alec. „Das war nicht gut, das war einfach nur spitze.", antwortete Adriana. „Schaut euch doch nur mal die Köpfe an. Mann. Das alleine wäre schon ein Oscar wert.", lachte Allen. „Was ist ein Oscar?", wandte sich Adam fragend an Allen. „Ein Oscar ist eine Auszeichnung bei den Muggeln", antwortete Ashley. „Leute ich muss los. Ron will, dass ich beim Quidditchtraining dabei bin. Ich muss mal sehen wie gut Ginny geworden ist. Bye", und somit verschwand Allen.
„Adriana?", flüsterte Ashley. „Hm?", kam die Antwort. „Weißt du was Allen mit dieser Ginny hat? Ich hab da so ein komisches Gefühl. Er hat sie vorhin so komisch angelächelt. Normalerweise lächelt er nur mich so an." „Keine Ahnung. Ich dachte das wäre vorbei mit den Beiden." „Dachte ich auch." „Hey. Kopf hoch Ashley. Wir werden Allen jetzt erst einmal beschatten. Vielleicht machst du dir ja ganz umsonst sorgen.", munterte Adriana ihre Freundin auf.
Auch das Gryffindorteam machte sich auf den Weg zum Quidditchfeld. Mit ziemlich ruinierten Haaren aber trotzdem ziemlich heiterer Stimmung. „Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen das waren Fred und George.", kicherte Ginny. Ihr gefiel ihre neue, punkige Frisur.
Auf der Tribüne wartete Allen schon auf die Mannschaft. Er musste lachen, als er das Team sah. „Wo seid ihr denn ausgebrochen?", lachte er. „Sei froh, dass du nicht da warst. Alle Messer haben verrückt gespielt. Was dabei raus gekommen ist, siehst du ja hier.", beschwerte sich eine Fünftklässlerin und verzog sich in die Kabine. Immer noch lachend verzog sich Allen mit dem geliehenen Besen in die Luft. Dort drehte er erst einmal ein paar Loopings und Saltos.
Immer wieder steuerte er den Erdboden an und versuchte immer weniger Zentimeter zwischen sich und dem Erdboden zu bringen. Der berühmte Wronski-Bluff. Als er gerade mal fünf Zentimeter vor dem Aufprall den Besen hochzog klatschten die Umstehenden laut Beifall.
Überrascht drehte Allen sich um und erkannte dort das Gryffindor-Team. „Mensch Allen, das war ja genial. Wo hast du dass denn gelernt?", fragte Ron begeistert. „Och. Das hat mir ein Freund mal gezeigt.", grinste er und dachte dabei an Argos und seine Stunts.
Mit einem letzten anerkennenden Blick auf Allen, scheuchte Ron seine Mannschaft in die Luft und ließ den Schnatz für Ginny frei. Allen sah ihr eine ganze Weile zu. Gut ist sie, dass musste er zugeben, aber es bedurfte wohl noch ein paar Feinheiten. Sie hatte Angst vor dem Aufprall und bremste immer sehr früh ab. Er würde ihr, ihre Angst nehmen müssen.
„Ginny?", rief er nach oben. Die Angesprochene drehte sich um und kam den winken von Allen nach. „Was gibt es denn?", fragte sie, doch Allen setzte sich einfach vor ihr auf den Besen und stieg mit ihr in die Luft. Ginny fragte ihn, was das sollte, doch Allen reagierte gar nicht. Auf ungefähr fünfzig Metern Höhe neigte er den Besen nach unten und raste auf den Erdboden zu. Er dachte gar nicht daran langsamer zu werden. Ginny wurde immer unruhiger und klammerte sich mit aller Gewalt an ihn. Sie fing an zu kreischen. Die anderen Spieler saßen einfach nur geschockt auf ihren Besen. Allen war nur noch wenige Meter vom Erdboden entfernt Einen halben Meter vor dem Aufprall zog er den Besen endlich in die waagerechte und streifte mit seinen Füßen ganz sachte den Boden. Er stieg ab und half Ginny vom Besen.
„Was sollte das denn?", fragte Ron total geschockt. „Du hättest sie umbringen können." „Keine Angst Ron. Ich bin im fliegen geübt. Ihr wäre nichts passiert. Darauf hast du mein Wort.", sagte Allen. „Und was sollte das jetzt?", fragte einer der Jäger, den Allen als Jon Hunter ( Jon the Punk da bist du) in Erinnerung hatte. „Was das sollte? Ich habe Ginny geholfen ihre Angst zu überwinden." „Was für eine Angst?", fragte Ron interessiert. „Die Angst vor dem Aufprall auf den Boden. Ich habe das gemerkt. Sie zog den Besen immer sehr früh in die waagerechte, wenn sie im Sturzflug war. Ginny. Steig auf den Besen und versuche es noch einmal.", wandte Allen sich an sie. Ginny, die noch immer ziemlich unter Schock stand, stieg auf ihren Besen und flog nach oben. Bevor sie in den Sinkflug startete, schaute sie noch einmal zu Allen, der nickte ihr aufmunternd zu. Mit einem Nicken stürzte sie in die Tiefe. Sie flog und flog, doch sie dachte gar nicht daran zu stoppen. Circa zwei Meter vor dem Erdboden stoppte sie ihren Sturzflug und landete sanft neben ihrem Team.
Allen klatschte und umarmte sie. „Du hast es geschafft.", grinste Allen. Ginny grinste zurück und stürmte dann auf Dean zu, der wohl einer der neuen Treiber sein musste. „Danke Allen. Sie hatte diese Angst schon immer, doch bisher hatten wir immer Glück bei den Spielen.", sagte Dean. „Keine Ursache. Ich wollte schließlich helfen. Dafür bin ich hier." „Zum Helfen? Warum das denn? Ich dachte du bist nur Austauschschüler?", fragte Jon. „Naja. Austauschschüler nicht direkt würde ich sagen. Das ist nur ein Vorwand. Doch bevor ich euch allen die Wahrheit offenbare, muss ich noch mit meinen Kameraden sprechen. Ich denke sowieso, dass Dumbledore bald herausfinden wird, dass wir keine Austauschschüler sind. Wir sind schon lange keine Schüler mehr.", seufzte Allen und ging zum Schloss zurück.
„Hast du DAS gesehen? Das ist doch ein eindeutiger Beweis, dass er sie noch mag." Sagte Ashley aufgebracht. „Die Umarmung hat gar nichts zu sagen. Es kann auch einfach nur Freundschaftlich gemeint sein." Versuchte Adriana Allen zu verteidigen. Sie wusste selbst, dass es ziemlich eindeutig war. Allen umarmt seine alte Liebe und diese Lächelt ihn noch so liebevoll an. Da war es ja klar, dass Ashley so aufgebracht reagiert. Ashley fluchte die ganze Zeit vor sich hin. Adriana versuchte sie zwar zu beruhigen, aber es gelang ihr einfach nicht. Sie trennten sich in der Einganshalle und Adriana wollte gerade in die Kerker gehen, als sie ein Kichern hörte.
Neugierig ging sie dem Kichern entgegen. Damit sie nicht entdeckt wurde, machte sie sich unsichtbar. Das kichern kam aus einem leeren Klassenzimmer. Langsam ging sie darauf zu und öffnete die Tür einen Spalt breit. Dort drinnen saß Alec mit einem Gryffindormädchen. Dieses Mädchen machte IHREN Alec an. Immer wieder kuschelte sie sich an ihn. Und immer wieder lächelte sie ihn an. Adriana kochte vor Wut. „Der wird was erleben.", dachte sie und verschwand wieder. „Den wird ich vor der ganzen Schule runter machen. So ein Arsch. Das wird er mir büßen.", dachte sie und ging hinunter in ihren Gemeinschaftsraum.
Am nächsten Morgen wachte Allen sehr früh auf. Irgendwie hatte er ein ungutes Gefühl. Eine Vorahnung vielleicht. Langsam kroch er aus seinem Bett und ging ins Badezimmer. Nachdem er sich angezogen hatte, ging er nach unten in den Gemeinschaftsraum. An der großen Standuhr sah er, dass es erst halb sechs in der Früh war. Es würde noch eine ganze Weile dauern, bis der erste Schüler wach wurde. Er beschloss ein wenig in die Geistige Ebene zu gehen, um dort etwas seine Fähigkeiten zu trainieren. Er war so sehr in seiner Meditation vertieft, dass er gar nicht bemerkt hatte, wie ein paar Schüler in den Gemeinschaftsraum kamen. Darunter waren vermutlich ein paar Erstklässler, denn als sie Allen sahen, fingen sie an zu kreischen und die älteren Schüler zu wecken. Ron, Seamus und Neville kamen die Treppe herunter gestürzt um zu sehen, was los war. Doch mit dem, was sie dort sahen, hätten sie nie gerechnet. Allen schwebte mitten im Raum und schien nichts von dem Aufruhr mitzubekommen. Erst als ein weiterer Erstklässler herunter kam und anfing zu kreischen, öffnet Allen seine Augen und sah die aufgebrachte Schar vor sich. Langsam glitt er nach unten, zurück auf seinen Sessel.
„Was…?", versuchte Ron zu fragen, doch Allen winkte nur ab und meinte: „Die Zeit ist noch nicht reif Ron. Du wirst es bald erfahren. Ich habe ein ungutes Gefühl. Dieser Tag wird sehr anstrengend werden. Ich bitte euch nur Professor McGonagall nichts zu sagen. Ich verspreche euch, ihr werdet bald eine Antwort auf ALL eure Fragen bekommen." Damit ging er aus dem Gemeinschaftsraum und in die Große Halle. Seine vier Freunde waren auch schon am Frühstücken. Alle sahen sehr müde und irgendwie aufgeregt aus. Allen setzte sich stumm an seinen Tisch und begann zu essen. Die Blicke seiner Hauskameraden, die ihm gefolgt waren ignorierte er einfach.
Die ganze Schule war gerade mit ihrem Essen beschäftigt, als ein Mädchen vom Slytherintisch aufstand und mit einem ziemlich wütenden Gesichtsausdruck auf den Gryffindortisch zu steuerte. Alle Schüler wandten sich Adriana zu, die gezielt auf Alec zusteuerte. Alec bemerkte von all dem nichts, da er wieder einmal mit Lavender plauderte. Wütend kam Adriana zum stehen, bedeutete Allen mit einem Blick sich raus zuhalten, drehte Alec auf seinem Stuhl um und knallte ihm eine. „ WIE KANNST DU ES WAGEN? WIE KANNST DU ES WAGEN MICH DERMAßEN ZU BETRÜGEN UND ZU BELÜGEN? DU FLIRTEST MIT DIESEM FLITTCHEN, ABER REGST DICH AUF, WENN ICH MIT MALFOY FLIRTE. WAS FÄLLT DIR EIGENTLICH EIN? GLAUBST DU ERNSTHAFT, ICH WÜRDE DAS ERNST MEINEN? ICH HABE GESAGT, DASS ER MICH NICHT INTERESSIERT. ABER DU, DU FLIRTEST MIT IHR UND BEMERKST GAR NICHT WIE SEHR DU MICH VERLETZT. ICH DACHTE DU LIEBST MICH!", wütend bekam Alec noch eine Ohrfeige. Mittlerweile war es in der ganzen Halle Mucksmäuschenstill.
„Und wenn wir schon einmal dabei sind.", fing Ashley in einer verzweifelten Stimme an, die sich neben Adriana und vor Allen aufgebaut hat. „Hast du nicht gesagt es wäre aus zwischen euch? Warum flirtest du dann mit ihr? Ich dachte du liebst mich?" schluchzte sie und einige Tränen rannen ihr über die Wange. „Natürlich liebe ich dich Ashley. Es gibt keine andere für mich. Ich habe dir gesagt, dass es aus ist und das ist es auch. Ja ich habe sie auch geliebt, aber es war eine andere Art von liebe. Mit dir ist es etwas ganz anderes. Bitte glaub mir.", sagte Allen, küsste seine Ashley, wischte ihre Tränen fort und umarmte sie.
„UND WAS IST MIT DIR?", fragte Adriana immer noch wütend. Alec wusste nicht genau was er sagen sollte und stotterte nur etwas von …lieb dich...nicht ernst… und falsch verstanden. Wütend schnaubte Adriana und stürmte aus der Großen Halle. Alle starten auf Alec, der ganz verdattert zur Tür blickte. In der Halle hörte man Adriana immer noch wie wild fluchen. Plötzlich hörte man Scheiben klirren, dann noch mehr Flüche, die allerdings nicht von Adriana waren, kurzes Geschrei und die Tür sprang wieder auf.
Adriana ging mit wehendem Umhang und mit einem entschlossenen Gesichtsausdruck auf ihre vier Freunde zu, die noch immer an derselben Stelle standen. Adriana blickte zu allen und sagte nur: „Sie sind hier. Es geht los." Allen nickte nur und wandte sich zu seinen Freunden. Diese sahen ihn mit einem ernsten Gesicht an und nickten. Mit einem Wink seiner Hand hatten sie ihre Kampfausrüstung an und ihre Waffen wurden sichtbar. Ein aufstöhnen der Schüler war zu hören und geschockte Gesichter von allen. „Argos du bleibst hier! Du wirst hier Wache halten! Ich werde mit Sarah, Matt und Timea nach draußen gehen. Verriegel die Tür zusätzlich!" Der Angesprochene nickte zur Bestätigung und die Vier rannten mit wehenden Umhängen und kalten, sowie ernsten Gesichtszügen aus der Halle. Nachdem die Tür kurz aufglühte ging Argos, oder auch Adam auf die Tür zu und belegte sie mit einem zusätzlichen Schutz.
Sofort kamen die Lehrer zur Tür gestürmt und versuchten hinaus zu kommen, doch die Tür ließ keinen einzigen Zauber durch. „Vergessen Sie es. Sie werden die Tür nicht aufbekommen.", grinste Argos. „Was hat das zu bedeuten?", fragte McGonagall verwundert. „Was geht da draußen vor?", fragte der Direktor, der gerade an der Tür gehorcht hatte und wildes Kampfgeschrei vernahm. „Warten Sie am besten bis die Vier wieder kommen. Das dürfte nicht allzu lange dauern. Nachdem, was ich gerade gehört habe, sind es nicht viele Todesser." „TODESSER?", keuchte McGonagall. „Jep. Die sind da draußen und haben versucht Hogwarts zu stürmen. Hey Keine Bange. Die Vier bekommen das hin. Sie haben nicht umsonst hart trainiert.", versicherte Argos den Professoren. Ein lauter Schrei ertönte, so als ob gerade jemandem die Haut abgezogen würde. (Keine Ahnung wie die schreien, aber jedenfalls ist der Schrei ziemlich laut) Dann war es ruhig.
Mit einem lauten Knall flog die Tür auf und die Vier Austauschschüler kamen mit zerfetzten Umhängen, Hosen und Shirts durch die Tür. Blut tropfte noch von ihren Schwertern, die sie Huckepack trugen. „Und?", fragte Argos. „Alles okay. Es waren nicht viele.", sagte Allen. „Ja. Matt hat ein paar mit seinen Feuerbällen gegrillt. Aber die haben es auch nicht anders verdient.", bestätigte Timea. Dann bemerkte Allen, wie die ganze versammelte Schule auf ihn starrte. /„ Warum glotzen die denn so?"/ fragte Allen. Ashley musterte Allen etwas genauer und sah, was alle anderen schockierte. /„ Allen. Deine Narbe. Sie ist deutlich zu erkennen. Ich glaub das ist es, was alle so schockiert."/ erklärte sie.
„Harry?", brach Ginny dann endlich perplex heraus.
So das war´s wieder von mir. Ich weiß. Ist fies hier aufzuhören, aber geht hoffentlich bald weiter. Schreibt mir wieder ordentlich Reviews.
Eure Veronica Evans
