Disclaimer: Mir gehört nichts an der Story. Alle Rechte sind bei J.K. Rowling.
A/N: Ich bin ziemlich enttäuscht von euch. Ich habe gerade mal drei vernünftige Reviews bekommen. Hallo? Ist meine Story so scheiße? Muss ich erst mit Abbruch drohen? Ist es zu viel verlangt einfach mal in ein Reviews zu schreiben wie euch das Chapter gefallen hat? Was super gelungen ist und was man hätte besser machen können?
Nehmt euch doch einfach mal fünf Minuten um die Story noch mal review passieren zu lassen und schreibt es dann auf. Je mehr Reviews ich bekomme, desto schneller wird ein neues Chapter hochgeladen. Versucht es doch einmal.
Reviews
Laser-Jet: Ne das mit der Schlange lass ich lieber.
Heiko: Danke, dass du es endlich geschafft hast ein Review zu hinterlassen DSA NAmenspiel fanden ALLE verwirrend und ich hab mich köstlich darüber amüsiert.
Katze: Naja fies bin ich immer. Aber keine Angst ich schreib weiter.
Vanessa: Harry war nie wirklich sauer auf Dumbledore. Er war nur in dem Moment sauer auf ihn. Über die Jahre hinweg hat er es akzeptiert. Er weiß, dass Menschen Fehler machen und als er Dumbledore gebeten hat dabei zu sein, war für Harry und für Dumbledore die Sache erledigt.
Das Erbe
„Harry?", brach Ginny dann endlich perplex heraus. „HARRY!", schrie sie und rannte auf ihn zu um ihn zu umarmen. „Alle dachten du wärst tot. Ich hab nie daran geglaubt und jetzt bist du hier. Harry ich hab dich so schrecklich vermisst.", schluchzte sie. „Hey Gin ist ja alles gut. Jetzt bin ich ja da.", beruhigte er die jüngste des Weasley Clans.
„Harry?", fragte nun auch Hermine, die mit Ron zu ihnen trat. „Ja ich bin's. Los komm her.", grinste er und breitete seine Arme aus. Hermine warf sich mit Tränen in den Augen auf ihren langjährigen Freund und Kameraden. „Wo warst du so lange? Was ist in der Nacht passiert? Wie bist du entkommen? Und wie siehst du überhaupt aus?" „Hey Mine. Eins nach dem anderen. Ich glaube das interessiert auch noch andere und ich habe keine Lust alles zweimal zu erzählen."
„Mr. Potter?" „Ja Professor Dumbledore?" „Wäre es zu viel verlangt, wenn Sie uns erklären, was das hier eben war?", fragte der Direktor noch ziemlich verblüfft. „Zu viel verlangt? Ne glaub nicht, aber darf ich mich erst mal umziehen? Und ich glaube ich hab eine Dusche nötig.", sagte Harry. „Kommt Leute. Wir gehen erstmal duschen. Ich denke wir sind in einer halben Stunde fertig. Danach können wir uns gerne unterhalten, Professor. Ich glaube Hermine, Ron und Ginny sollten auch dabei sein. Ebenso wie Remus und Hagrid. Ich glaube denen interessiert es auch. Wir treffen uns dann in dem Raum der Gründer. Er befindet sich in der Nähe des Direktorzimmers. Argos wird Sie hinführen.", und mit diesen Worten verließ Harry die Große Halle. Ihm folgten seine drei Gefährten und Argos stand immer noch auf seinem Platz.
Die ganze Schule stand bzw. saß geschockt da. Keiner wusste was hier los war. Potter lebt wieder? Das war Potter? Was ist der Raum der Gründer? Wer sind die anderen Vier? Wo war Potter die ganze Zeit? Was hat er gemacht? Was hat ihn so verändert? All diese Fragen gingen den Schülern, aber auch den Lehrern durch den Kopf.
Nach endlosen Minuten hatte sich Dumbledore endlich gefangen und wies die Schüler an in ihre Gemeinschaftsräume zu gehen. Dann wandte er sich an McGonagall. Sie sollte Hagrid und Remus bescheid geben. Und zu guter letzt bat er Argos ihm den Raum zu zeigen.
„Ich wusste gar nicht, dass es einen Raum der Gründer gibt.", fing Hermine gleich an. „Liegt daran, dass er von den Gründern geheim gehalten wurde.", erklärte Argos beiläufig. „Und woher wissen Sie dann wo der Raum ist?", fragte Dumbledore interessiert. „Ich war dabei, als sie das Schloss erbauten. Ist doch klar, dass ich dann auch weiß, wo sie ihren Raum erbaut haben.", erwiderte Argos, als sei es ganz normal, dass er dabei war. „Aber das geht doch gar nicht. Hogwarts wurde vor über 1000 Jahren erbaut.", sagte Ginny. „Doch es geht, aber das ist ne andere Geschichte und die sollte euch Harry erzählen.", sagte Argos nur und führte sie weiter durch die Gänge.
„So da wären wir. Harry und die anderen müssten gleich da sein. Was ist mit Remus und Hagrid?", wandte sich Argos an Dumbledore. „Sie werden Beide gleich hier sein.", antwortete der Direktor und just in diesem Moment kamen Hagrid und Remus um eine Ecke. „Albus was ist denn? Mcgonagall hat gesagt Harry wäre aufgetaucht und ich sollte so schnell wie möglich her kommen.", fragte Remus verwirrt. „Ja Harry ist wieder aufgetaucht. Ich habe keine Ahnung was hier vor sich geht, aber er meinte wir sollten ihn hier am Raum der Gründer treffen." „Den Raum der Gründer? Er weiß wo der Raum ist? Wahnsinn. James und ich haben ihn immer gesucht, aber nie gefunden. Wie hat er das heraus bekommen?", fragte Remus anerkennend. „Nur einer der Gründer oder einer der Auserwählten kann den Raum finden. Nur die Gründer können bestimmte Menschen oder Zauberer auswählen und nur sie können das wissen um den Raum weiter geben.", erklärte Argos beiläufig.
„Genau so ist es Argos. Wusste gar nicht, dass Ric dir das so genau erklärt hat.", kicherte Harry, der gerade mit seinen Freunden um die Ecke kam. „Harry!", riefen Remus und Hagrid und umarmten ihn. „Du lebst. Gott sei dank. Wo warst du? Was ist passiert? Und woher zum Teufel weißt du wo der Raum ist?", fragte Remus. „Eins nach dem anderen. Lass uns erst einmal hinein gehen.", grinste Harry. Er ging auf eine Wand zu und legte seine Hand auf ein Muster der Vertäfelung. Dann murmelte er etwas und drückte vorsichtig gegen die Mauer. Augenblicke später öffnete sich die Wand und gab den Blick auf ein großes Zimmer mit vielen Sesseln und Büchern frei.
„Darf ich bitten?", sagte Harry und machte eine einladende Geste. „Ach und Mine. Finger weg von den Büchern.", fügte er grinsend hinzu. Nachdem sich die Elf alle gesetzt hatten starrten alle auf Harry, doch dieser dachte gar nicht daran irgendetwas zu sagen. „Harry jetzt erzähl schon. Was ist passiert? Und was ist da draußen eben passiert?", stieß Ron endlich hervor.
„Fangen wir erst einmal damit an, was draußen geschehen ist. Als Timea aus der Halle gestürmt ist, wollte sie nach draußen und hat gesehen wie sich zahllose Todesser, Vampire und Dementore näherten. Um die Schüler zu schützen, haben wir die Tür mit Hilfe von Elfemagie versiegelt. Danach sind wir sofort nach draußen, wo die Todesser schon ihre Stellung einnahmen. Wir fingen sofort an, alle Vampire mit Hilfe von mächtigen Sonnenstrahlen auszulöschen. Die Werwölfe waren ebenfalls schnell besiegt. Sie mögen zwar stärker als ein normaler Mensch sein, aber gegen geballte, höhere Magie kommen sie nicht an.
Die Dementore waren da schon etwas kniffeliger. Klar der Patronuszauber ist effektiv, aber vernichtet sie nicht. Achilles half uns mit einem Zauber und schließlich waren auch sie Geschichte. Die Todesser waren da doch etwas schwieriger. Wir waren schon ziemlich erschöpft, da die Sonnenstrahlen und der Zauber gegen die Dementore eine menge Energie kostete, deswegen gelang es uns erst nur die Hälfte der Todesser unschädlich zu machen. Schließlich blieb uns nichts anderes mehr übrig, als der Nahkampf. Wir zogen unsere Schwerter und Dolche und stürmten auf sie zu. Sie waren viel zu überrascht um sofort zu reagieren. Bis die ersten angefangen haben sich effektiv zu schützen, hatten wir schon die Hälfte ausgelöscht. Die anderen flohen, da sie keine Chance mehr hatten. Elende Feiglinge.", erklärte Harry.
„Ihr habt alleine gegen die Todesser, Werwölfe, Dementore und Vampire gekämpft?", fragte Ron erstaunt. „Hab ich doch gerade erklärt." „Und was ist jetzt damals passiert, als Du-weißt-schon-wer dich angegriffen hatte?"
„Das ist eine sehr lange Geschichte.", begann Harry und ließ sich tiefer in den Sessel gleiten. „Damals, als Voldemort mich angegriffen hatte, ahnte ich es bereits. Ich wollte mich ihm stellen. Ich wollte endlich diesen Bastart besiegen. Als er den Todesfluch sprach versuchte ich ihn zu blocken. Klar war das nicht möglich und kurz darauf wurde um mich herum alles schwarz.
Ich wachte irgendwo auf einer Wiese auf und neben mir waren noch Matt, Sarah und Timea. Auch sie wurden von einem Licht umhüllt, welches sie nach St.Elise führte, dass der Ort St.Elise hieß hab ich erst vor kurzem herausgefunden.", erklärte Harry.
„Hat dir das Gavin gesagt oder wie?", fragte Matt interessiert. „Ja. Er meinte es wäre nützlich zu wissen wo man zu Hause wäre. Ich frag mich nur, was er damit meinte.", grübelte Harry. „St.Elise hieß der Ort, wo Hogwarts erbaut wurde. Vor über 1500 Jahren gab es hier ein kleines Dorf, was so hieß, doch Näheres ist darüber nicht bekannt.", erklärte Dumbledore.
„Ah gut zu wissen. Naja auf jedenfall gab es am Waldrand eine kleine Hütte. In der Hütte lebte Gavin. Ein sehr mächtiger und begabter Zaube…", plötzlich verstummte Harry. /"Harry. Bitte komm sofort in die Seelenebene. Es ist wichtig und es lässt sich nicht aufschieben. Bitte komm sofort."/ ertönte Ric´s Stimme. Verwundert sahen Matt, Sarah und Timea Harry an. Wenn er so in sich gekehrt da saß, dann konnte er nur mit Ric reden. „Harry was ist los? Was wollte er?", fragte Matt. „Er will, dass ich unverzüglich zu ihm komme. Argos du musst mir helfen."
„Heißt das, du sollst in die Seelenebene? Aber Harry wir haben es bisher doch noch gar nicht geschafft und es verlangt eine Unmenge an Energie.", versuchte Sarah ihren Freund davon abzuhalten. „Sarah es ist sehr wichtig und Ric schien ziemlich aufgeregt. Mach dir keine Sorgen. Ich schaff das schon.", lächelte er und gab ihr einen Kuss. Danach stand er auf und setzte sich im Schneidersitz auf den Boden. Ihm gegenüber nahm Argos platz.
„Klärt ihr das hier weiter auf?", fragte er seine Gefährten. „Logisch, aber pass auf dich auf.", sagte Matt. „Harry was hast du vor? Was soll das? Wovon redet ihr?", fragte Ginny mit zitternder Stimme. „Lass dir das von Sarah erklären. Sie hat da mehr Ahnung von.", sagte er und schloss dann seine Augen. Seine Hände lagen in der seines Totems. Die Magie um sie bündelte sich und ließ sie in einem leicht goldenem Licht erscheinen. Man konnte regelrecht die Magie spüren, die sie umgab. Es war ihre Magie. Die Magie, die sie für diese schwere und anstrengende Reise benötigten. Mit einem lautem Knall verschwand die Magie und die leblosen Körper von Harry und Argos fielen schlaff zu Boden.
„Oh mein Gott. Harry!", schrie Hermine aufgebracht und stürmte auf ihn zu, doch sie wurde von einem ernstem Matt aufgehalten. „Lass mich zu Harry. Du siehst doch, dass er bewusstlos ist. Er braucht Hilfe.", schrie sie ihn an. „Keine Angst. Harry geht es gut, auch wenn es momentan nicht den Anschein macht.", erklärte Timea und legte Harry und Argos ein Kissen unter den Kopf. „Aber was ist mit ihnen?", fragte nun auch Remus besorgt. „Er hat seine Seele gerade auf eine Reise geschickt.", erklärte Sarah. „Er hat WAS?", fragte Hermine geschockt?
Während Sarah versuchte den anderen klar zu machen, dass es Harry gut ging, waren Harry und Argos schon in der Seelenebene. Sie unterschied sich nicht wirklich von der Geistesebene, doch sie wirkte viel mächtiger. Vor ihnen stand Godric zusammen mit…. Salazar. „Ric was ist los und was will der hier?", fragte Harry und deutete auf Salazar. „Er ist hier, weil er dir etwas Wichtiges mitzuteilen hat. Hör ihm einfach zu." „Danke Ric. Okay Harry. Um es kurz zu machen. Du bist mein und Ric´s Nachfahre. Nein lass mich ausreden. Wie du weißt, stammen die Potters direkt von den Gryffindors ab. Hinzukommt, dass du die Reinkarnation von Ric bist. Harry DU bist der Erbe. Du bist der Erbe von Slytherin."
„Wie meinst du das? Wie soll ich der Erbe sein, wenn ich Ric´s Wiedergeburt bin?" „Lass mich weiter erklären.
Vor etwa 100 Jahren bemächtigte ich mich dem Körper eines Mannes. Ich war es Leid hier in der Seelenebene zu hocken und keinen Spaß zu haben. Aus diesem Spaß wurde aber ein Kind gezeugt. Das Kind war dein Großvater Harry. Er hatte Kräfte die kein anderer vor ihm hatte. Ich band seine Zauberkraft, damit er eines Tages nicht die gesamte Welt zerstören würde. Gott sei dank, hat er deinem Vater diese Kräfte nicht übertragen, doch in dir sind sie wieder erwacht. Du hast diese Kräfte und mit diesen Kräften könntest du Voldemort besiegen. Doch Voldemort hat den Trank des Lebens gebraut. Bevor du ihn tötest musst du die Wirkung des Trankes aufheben, sonst geschieht das gleiche wie vor 17 Jahren. Du musst den Trank des Todes brauen. Das genaue Rezept findest du in meinen Gemächern auf Hogwarts. Du musst in die Kammer des Schreckens, bevor du in die Gemächer gelangst und nimm dir die Zähne und das Blut des Basilisken. Du wirst sie gebrauchen. Und jetzt geh. Du hast nicht viel Zeit. Der Trank braucht eine halbe Ewigkeit.", sagte Salazar.
„Oh man. Irgendwann halt ich das nicht mehr aus.", sagte Harry und setzte sich ins Gras. „Harry. Nur du kannst diesen Trank brauen. Er benötigt mein Blut und mein Blut fließt in deinen Adern." „Ja ist ja gut. Ich hab's verstanden. Oh man. Wie erklär ich das bloß den anderen? Mein Urgroßvater ist Salazar Slytherin. Und ich bin die Reinkarnation von Godric Gryffindor. Wenn die mich nicht für bekloppt halten, dann weiß ich auch nicht mehr." „Harry du musst gehen. Dein Körper hält die Belastungen nicht mehr lange aus.", erklärte Ric. „Ich bin schon weg. Und danke noch mal. Danke, dass du es mir erzählt hast.", sagte Harry und verschwand langsam. „Viel Glück mein Junge.", flüsterte Zar noch einmal.
Mit einem ersticktem Aufschrei und einem röchelndem Atemzug kam Harry wieder zu Bewusstsein. Auch Argos begann wieder zu Atmen und kehrte in das Reich der Lebenden zurück. „Verdammte scheiße. Nie wieder. Ich sag euch. Nie wieder bekommt der Kerl mich freiwillig in die Seelenebene. Mein Gott. Die Kopfschmerzen sind ja nicht auszuhalten.", stöhnte Harry. „Harry geht es dir gut?", fragte Sarah und half ihm aufzustehen. „Ja mir geht es gut. Keine Angst.", erwiderte er und gab ihr einen Kuss.
„Was wollte Ric von dir?", fragte nun auch Timea. „Wer ist Ric?", fragte Ron irritiert. „Ric? Na Godric. Godric Gryffindor.", erklärte Argos als wäre das selbst verständlich. „Du warst in der Seelenebene bei Godric Gryffindor?", fragte Ginny. „Öhm ja und Salazar war auch da.", sagte Harry. „Leute ich muss dringend etwas nachschauen. Es ist sehr wichtig und für den Kampf entscheidend. Salazar hat mir etwas erzählt und das gilt es jetzt zu überprüfen."
„Wir kommen mit.", sagte Matt. „Nein Matt. Es ist zwar wichtig für unseren Kampf, aber mit dieser Sache habt ihr nichts zu tun. Das geht nur mich etwas an. Wenn es stimmt, was Salazar erzählt hat, dann erkläre ich es euch, aber nicht vorher. Versprochen.", sagte Harry. „Ihr entschuldigt mich bitte?", fragte er die versammelte Mannschaft, wartete jedoch keine Antwort ab und verließ den Raum. Er schien doch länger in der Seelenebene gewesen zu sein. Die Gänge waren dunkel und verlassen. Schnell schritt Harry durch die Gänge in den zweiten Stock auf das Klo der Maulenden Myrthe zu.
Gerade als er die Toilette betreten wollte, hielt ihn eine wohlbekannte Stimme auf. „Mr. Potter sie wollen doch nicht ernsthaft in ein Mädchenklo gehen?", fragte Professor Snape sarkastisch. „Ich kann es mir leider nicht aussuchen Professor.", erwiderte Harry nur und ging hinein. Vor dem Waschbecken blieb er stehen und zischte auf Parsel: „Öffne dich." Der Eingang zur Kammer öffnete sich und noch bevor Snape ihn daran hindern konnte sprang er in das Loch. Unten angekommen musste er sich erst einmal die Nase zu halten. Der Gestank von Vermodertem und Tot stieg ihm in die Nase. Angewiderte hob er seinen Zauberstab und murmelte einen Spruch, der den Gestank beseitigte.
Er schritt durch den Gang auf die Kammer des Schreckens zu. Die Kammer kam Stück für Stück näher und die Mauern breiteten sich nach oben hin aus. Mitten in der Kammer lag der Basilisk. Er schien zwar in den letzten fünf Jahren ziemlich verwest zu sein, aber er konnte sicherlich noch ein paar Tropfen Blut entnehmen und wenn er dafür die Zellen wieder herstellen musste. Er ging auf den Basilisken zu und entnahm ihm die Zähne und suchte nach einer Ader. Blut war zwar nicht mehr vorhanden, aber er schaffte es mit einem Zauber die Blutzellen wieder herzustellen und konnte so ein paar Tropfen des Blutes auffangen.
„Potter sagen sie bloß, Sie haben dazu gelernt?", fragte eine wohlbekannte Stimme hinter ihm. Ohne sich um zu drehen, fragte Harry nur: „Was wollen sie hier unten Professor?" „Das Gleiche könnte ich Sie fragen?" „Könnten Sie. Aber dafür hab ich beim besten Willen keine Zeit. Sie entschuldigen mich. Ich habe zu tun." Damit drehte er sich um und wandte sich der großen und monströsen Statur von Salazar Slytherin zu. Grübelnd schritt er vor der Statur auf und ab, zischte ihr zwischen durch etwas zu doch nichts geschah.
„Suchen Sie was bestimmtes Potter?", fragte Snape. „Ich suche den Eingang zu Salazars Gemächern, wenn Sie es unbedingt wissen wollen." „Das ich nicht lache. Wie wollen sie die denn finden? Sie sind ein Schüler. Außerdem woher wollen sie wissen, dass die Gemächer von Salazar Slytherin hier sind?" „Ganz einfach. Er hat es mir gesagt. Und jetzt halten sie ihre Klappe ich muss nachdenken.", zischte Harry zurück und begutachtete sich die Statur noch einmal.
„Warte mal. Warum eigentlich nicht?", fragte sich Harry. „Salazar Slytherin. Öffne deine Gemächer für Godric Gryffindor.", rief Harry der Statur entgegen. „Wieso sollten sich die Gemächer für Gryffindor öffnen?", fragte Snape verwirrt. Doch Harry gab ihm keine Antwort, da sich in diesem Moment aus dem Mund die Zunge von Salazar gen Boden schwebte und den Eingang zu Slytherins Gemächern offenbarte. „Bei Merlin..", keuchte Severus verblüfft und sah zu wie sich auf der Zunge langsam Treppen bildeten und Harry hinauf steig.
„Wollen Sie da stehen bleiben, oder kommen Sie mit?", fragte Harry seinen Professor, der noch immer mit offenem Mund da stand. Nachdem sich der Professor wieder gefasst hatte, folgte er Harry in die Gemächer des sagenhaften Salazar Slytherin. Sie kamen in ein großes Zimmer. An der einen Wand war ein Regal voller Bücher der dunklen Magie und Zauberrituale. Gegenüber des Bücherregals war ein Regal voller Zaubertrankzutaten und davor stand ein großer Tisch zum zubereiten der Tränke. In der Mitte war eine große Sofagarnitur in einem Schwarz-Rotem Stil. Die Wände waren zum Teil schwarz, aber an einigen Stellen waren roten Streifen zu sehen. Gegenüber des Einganges war noch eine Tür, die wahrscheinlich ins Schlafzimmer führt.
„Und ich dachte immer Ric würde Zar nicht ausstehen können.", lachte Harry, als er sich so in dem Raum umsah. „Ric das wirst du mir erklären müssen.", rief Harry in den Raum. „Ich erklär dir gar nichts.", lachte eine Stimme, die Harry sehr vertraut vorkam. „Komm schon raus. Ich weiß, dass du hier bist und Zar wahrscheinlich auch." „Mit wem reden Sie da Potter?", schnarrte Snape. „Er redet mit mir.", lachte Ric und kam aus der Wand geschwebt. Ihm folgte ein ziemlich mürrischer Zar. „Beim Barte des Merlins. Gryffindor und Slytherin.", keuchte Snape. „Ach mach den Mund zu Snape.", zischte Zar und flog hinüber zu einem der Sessel. „Harry hast du die Zutaten?", wandte er sich an seinen Urenkel. „Was denkst du denn, Opi.", grinste Harry frech und ging hinüber zu dem Tisch legte die Sachen ab. „Nenn mich nicht Opi.", zischte er wütend. „Da hinten im Regal muss ein dickes schwarzes Buch sein. Ich glaub auf der linken Seite. Da steht das Rezept drinne. Ich weiß aber nicht ob noch alle Zutaten hier sind und ob du die noch gebrauchen kannst." „Danke Zar.", sagte Harry nur und ging hinüber zu dem Bücherregal und suchte das Buch.
„Hm mir fehlen Drachenleber, Moorfliegen, Werwolfhaar, Krötengebeine und ein Tropfen des Lebenselixiers.", sagte Harry und ging die Liste der Zutaten durch. „Na toll. Zar wer hat sich denn den Trank ausgedacht? Muss ich jetzt extra noch den Trank des Lebens brauen?", fragte Harry bitter. „Hey ohne den Trank des Lebens ist das Elixier wirkungslos. Was kann ich denn dafür. Ich hab den Trank zwar entwickelt aber für die Zutaten kann ich nichts. Das hat sich so ergeben.", maulte Salazar. „Na toll. Und was brauche ich für den Trank des Lebens?", stöhnte Harry und ging die Liste durch. „Hm. Da fehlen mir nur Haare einer Sphinx und Einhornhaare. Das wird zu schaffen sein. Och nö. Für den Trank brauch ich ja mindestens vier Monate. Na toll und bis ich dann den Trank des Todes fertig hab vergeht auch noch ein halbes Jahr. Oh man. Da hab ich mir ja was Schönes eingebrockt. Hey Professor. Haben sie zufällig eine dieser Zutaten in ihrem Labor?" „Ja ich müsste noch Einhornhaar haben und Drachenleber. Aber wo sie die Sphinxhaare herbekommen ist mir ein Rätsel.", überlegte der Slytherin.
„Das lassen Sie mal meine Sorge sein. Die Sphinx-, Werwolf-, und Einhornhaare kann ich mir selbst beschaffen. Ich glaub Remus hat nichts dagegen wenn ich ihm ein paar Harry klaue. Matt ist eh kooperativ und Sarah kann mir die Einhornhaare besorgen. Moorfliegen und Krötengebeine dürften noch im Schülerschrank sein. Na dann kann ich ja anfangen.", sagte Harry und klatschte in die Hände. Er ging hinüber zu dem Tisch und bereitete alles soweit vor und fing an zu brauen. „Potter Sie glauben doch nicht im ernst, dass Sie diesen Trank brauen können. Sie schaffen es doch nicht einmal einen einfachen Stärkungstrank zu brauen.", lachte Snape. „Hey Giftmischer. Pass auf was du sagst und überlege in wessen Gesellschaft du dich befindest.", zischte Zar und Snape zuckte zusammen. „Keine Angst Professor. Der Trank wird nicht schief gehen. Erstens hab ich den Erfinder hier, der mir sicherlich unter die Arme greift und zweitens bin ich mit solch schwierigen Tränken vertraut. Ich hab schon weit aus schwierigere gebraut.", erklärte Harry. „Potter. Es gibt keine schwierigeren Tränke wie den des Lebens und des Todes." „Doch gibt es, aber nicht auf der Erde und nicht in dieser Dimension, aber genug davon. Ich glaube ich bin für heute fertig.", sagte Harry und überprüfte noch einmal seinen Trank.
„Hey Harry. Schau mal da drüben in den Schrank. Ich glaub das kannst du gebrauchen.", grinste Zar und deutete auf eine kleine Kommode. Harry ging auf die Kommode zu und öffnete sie. In ihr lagen ein paar ziemlich veraltete Pergamente und ein paar seltsame Kugeln. „Was sind das für Kugeln?", fragte er seinen Urgroßvater. „Die Roten sind Wahrheitserkenner. Sehr effektiv und besser als jedes Veritaserum. Und mit den gelben Kugeln kannst du jeden Vampir ins Jenseits verbannen. Sie strahlen mit dem richtigen Spruch eine enorme Hitze und Helligkeit aus. Und die Blauen sind Verstärker. Mit ihnen kannst du jeden Spruch um das vierfache verstärken. Auf den Pergamenten findest du Skizzen von Hogwarts. Sie zeigen die Schutzzauber und die vielen Gänge in Hogwarts. Auf einer Karte findest du das ganze Gelände verzeichnet. Mit allen Geheimgängen und Passwörtern. Und auf einer anderen sind die Katakomben von Hogwarts zu sehen.", erklärte Godric.
„Wow. Das nenn ich ma nützlich. Ich wusste gar nicht das Hogwarts Katakomben hat. Aber wie ich euch kenne sollte es eines der Geheimnisse von Hogwarts bleiben. Aber diese Karte interessiert mich. Mit allen Geheimgängen und Passwörtern. Nicht schlecht. Aber die Passwörter werden doch immer geändert." „Schon, aber wir haben uns Passwörter ausgedacht die IMMER gültig sind. Sie müssen nur von dem Richtigen ausgesprochen werden. Bisher waren es nur die Gründer, doch ich glaube, du wirst das auch können. Mit unseren Genen in dir.", grinste Zar. „Ist ja cool. Danke Zar. Da wird Moony aber Augen machen. Sie haben selber eine Karte von Hogwarts angefertigt mit zahllosen Geheimgängen, aber die ist ein Witz gegen die hier. Danke. Aber jetzt müssen wir wieder los. Ich glaub die anderen warten schon auf mich und wenn ich nicht bald auftauche reißt mir Sarah den Kopf ab.", grinste Harry.
„Tu das und grüß alle von mir.", sagte Ric. „Mach ich." „Und Harry. Du musst nicht den ganzen Weg zurückgehen. Es gibt einen Spruch mit dem du von einem Ort zu jedem X-beliebigem in Hogwarts kommst. Er steht auf einen der Pergamente. Viel Glück mit deinem Trank und wenn du fragen hast, wende dich an Ric.", sagte Zar. „Mach ich und jetzt haut endlich ab.", grinste Harry.
Harry winkte noch einmal den Gründern von Hogwarts zum Abschied und suchte dann nach dem Spruch, von dem Zar gesprochen hatte. „Ah da ist er ja. Hm. Scheint nicht schwer zu sein. Mal schauen.", murmelte Harry und führte einige Bewegungen mit seiner Hand aus. „Potter sie brauchen einen …", doch weiter kam Snape nicht, da Harry das Portal schon geöffnet hatte. „Ich gebe es auf mich über Sie zu wundern Potter.", sagte Snape fassungslos und setzte sich auf einen der Sessel. „Professor, das habe ich schon vor Jahren aufgegeben.", grinste Harry.
„Wollen Sie mit kommen, oder die Rutsche hinauf klettern?" „Nein danke. Ich komm lieber mit." „Ach ja Professor.", fing Harry an und streckte seinem Professor seine Hand entgegen. Dieser sah nur verblüfft von der Hand zu seinem Gegenüber. „Wir kämpfen auf derselben Seite. Ich persönlich habe nicht gegen Sie. Sie sind ein fähiger Lehrer, wenn auch ziemlich streng und furcht einflößend. Ich respektiere ihre Arbeit und bewundere ihren Mut, den Sie jedes Mal aufbringen, wenn Sie zu Voldemort gehen. Das würde nicht jeder schaffen und viele wären schon längst daran zu Grunde gegangen. Ich möchte nicht, dass Sie mich hassen. Ich habe Ihnen nie einen Grund gegeben mich zu hassen und ich habe immer versucht Ihren Anforderungen zu entsprechen. Lassen Sie uns die Streitereinen vergessen. Wir sind beide Erwachsene Menschen."
Man konnte deutlich sehen, wie es in Snape arbeitete. Seinen inneren Konflikt mit sich selbst konnte man schon fast spüren. Seine Schläfe zuckte doch dann ergriff er zögerlich die ihm ausgestreckte Hand und drückte sie leicht. „Nur damit wir uns verstehen. Das hat rein gar nichts mit Ihnen zu tun. Ich sehe nur ein, dass wir nicht so weiter machen können, da wir, wie Sie schon sagten, auf derselben Seite stehen.", stellte Snape die Sache richtig. „Schon klar Severus.", grinste Harry. „Für Sie immer noch Professor Snape.", knurrte Snape. „Theoretisch bin ich aber nicht mehr Ihr Schüler. Erstens werde ich für tot gehalten und zweitens bin ich über vier Jahre gealtert. Aber keine Angst. Ich werde die Schule beenden. Ich muss doch schließlich meinen Lieblingsprofessor das Leben schwer machen, nicht das er mich einfach vergisst.", grinste Harry frech und Snape verdrehte nur die Augen und murmelte etwas von…Potter…
Sie schritten gemeinsam durch das Portal und standen keine zwei Sekunden später in dem Raum der Gründer. Alle Augen waren auf ihn gerichtet und Sarah kam zu ihm und umarmte ihn. „Wo warst du so lange? Ich hab mir schon Sorgen gemacht. Ich konnte dich nicht erreichen." „Das lag wahrscheinlich an den gewaltigen Schutzzaubern da unten.", grinste Harry und gab seiner Freundin einen Kuss. Auch Hermine und Ginny kamen jetzt zu ihm und umarmten ihn. „Hey möchte noch wer? An diese Umarmungen kann ich mich gewöhnen.", lachte Harry und bekam auch gleich einen Klaps von Hermine auf seinen Unterarm.
„Also wo warst du jetzt?", fragte nun auch Matt neugierig. „Das erzähle ich euch später. Ich kann euch soviel sagen, dass ich wahrscheinlich die Lösung habe. Aber legt euch da noch nicht drauf fest. Alles andere nachher.", sagte er und setzte sich. „Habt ihr alles soweit berichtet?" „Ja und ich kann es immer noch nicht fassen, Harry. Das was Matt, Timea, Sarah und Argos erzählt haben klingt so unglaublich.", sagte Ginny. „Ich denke, das ist es auch. Wenn man sich einmal überlegt, dass es in unserer Dimension keine Tier- und Elementardämonen gibt. Wir haben wirklich eine Menge gelernt. Über die Magie, über uns selbst und über die Natur." „Na dann hoffe ich doch mal, dass Sie jetzt bessere Tränke abliefern können.", knurrte Snape. „Darauf können Sie gift nehmen Professor. Ich, oder besser gesagt wir, haben eine Menge Tränke brauen müssen. Gavin hat uns nichts erspart. Zaubertränke, Kräuterkunde, Zauberkunst, Verteidigungen und Verwandlungen. Hinzu kommen dann noch die zahllosen Konzentrationsübungen und die Beherrschungsmethoden. Ich kann Ihnen sagen. Gavin kann schlimmer sein als Sie. Und das will was heißen.", lachte Harry.
„Das hab ich gehört Harry." Erschrocken drehte Harry sich um und erkannte Gavin. „GAVIN!", kreischten die Mädchen und rannten auf ihn zu. „Hey, was machst du denn hier?", fragte Harry und umarmte seinen alten Mentor. „Na ich musste doch schauen, ob ihr heil angekommen seid. Außerdem hab ich euch vermisst.", erklärte er und umarmte einen nach dem anderen. „Aber ich dachte du könntest kein Portal öffnen?", fragte Sarah verdutzt. „Ich hab dazu gelernt.", grinste er. Danach ging er zu den anderen und stellte sich einem nach dem anderen vor. „Sie müssen Remus Lupin sein. Ja ich spüre ihre Aura. Harry hat viel von ihnen erzählt und Sie haben ausgezeichnete Vorarbeit bei ihm geleistet. Er kannte sich von allen am besten mit den dunklen Kreaturen aus. Und Sie auch. Sie müssen Severus Snape sein. Harry hat zwar nicht immer in den besten Tönen von ihnen gesprochen, doch er respektiert Sie. Einiges aus ihrem Unterricht ist bei ihm hängen geblieben und hat ihm einige male die Haut gerettet.", grinste Gavin und schüttelte ihnen die Hand. „Schön zu hören, dass Potter wenigstens etwas bei mir gelernt hat.", sagte Snape und grinste Harry an.
„Gavin? Bleibst du für ne Weile? Bitte bitte.", flehte Timea und schaute Gavin mit ihren Hundeaugen an. „Ich an deiner stelle würd hier bleiben. Du willst doch Timi nicht verärgern oder?", grinste Matt. „Nein es geht nicht. Junta hat Junge bekommen und irgendeiner muss sich doch wohl um die Rasselbande kümmern.", grinste Gavin. „Junge? Oh wie süß. Wir kommen bei Gelegenheit mal vorbei und dann gehen wir Junta besuchen. Sag ihm das. Und grüß ihn auch gleich schön von uns.", sagte Sarah. „Werd ich machen. Also bis demnächst und wehe ihr kommt mir nicht heil an.", lachte Gavin und verschwant wieder.
„Das war Gavin? Er sieht nicht gerade sehr mächtig aus.", sagte Ron. „Schau dir doch mal Fred an. Sieht der mächtig aus? Ganz sicher nicht. Der hat viel zu viel Blödsinn im Kopf. Aber glaub mir, wenn es darauf ankommt, ist selbst Fred ein mächtiger Zauberer. Gavin ist mächtig. Ich wage zu behaupten, dass er sogar mächtiger ist als unsere Lehrer. Nichts gegen Sie natürlich, doch ich habe seine Macht gesehen.", sagte Harry an Dumbledore, Snape und Lupin gewandt. „Wenn er so mächtig ist, warum hilft er uns denn dann nicht?", fragte Ginny verblüfft.
/"Habt ihr ihnen von der Prophezeiung erzählt?", fragte Harry seine Freunde. /"Nein. Wir wollten es wenn schon mit deinem Beisein erzählen. Wie du schon sagtest, wissen sie noch nicht einmal von der anderen Prophezeiung. Und die war ja noch nicht mal vollständig.", erklärte Matt. Harry nickte nur und wandte sich wieder seinen Zuhörern zu. „Er könnte helfen, wenn er wollte. Doch es gibt da ein Problem. Er hat nichts mit unserer Welt zu tun. Er kommt aus einer anderen Dimension und es ist eigentlich verboten in einer anderen Dimension den Lauf des Schicksals zu ändern. Hinzu kommt noch, dass es nicht sein Kampf ist sondern unser Kampf. Der Kampf von Sarah, Timea Matt und mir. Kein anderer hat da etwas zu tun."
„Aber es ist genauso gut unser Kampf. Wir haben genauso wie du Freunde verloren. In dem Jahr wo du verschwunden warst sind mindestens die Hälfte der Eltern von den Schülern ungebracht worden. Die Eltern von Dean und die Eltern von Lavender sind auch betroffen. Viele haben die Hoffnung aufgegeben und immer mehr laufen zu den Todessern über, weil sie glauben so ihre Familie schützen zu können. Es ist auch unser Kampf Harry. Nicht nur euer.", erklärte Hermine.
„Doch es IST unser Kampf. Meiner ist es, weil es mein Schicksal ist. Voldemort ist mein Schicksal. Die Prophezeiung lautet er oder ich. Keiner kann leben, während der andere überlebt. Ich muss ihn stoppen. Hinzukommt, dass die Prophezeiung nicht vollständig war.", erklärte Harry. „Sie war vollständig. Das was ich dir in meinem Büro erzählt habe war die ganze Prophezeiung. Es gibt nicht mehr.", sagte Dumbledore. „Da irren Sie sich. Trelawney war nur nicht fähig genug die ganze Prophezeiung vorher zu bestimmen. Wie Hermine schon einmal richtig gesagt hat, ist sie einfach nur eine Stümperin. Mich wundert sowieso, wie sie überhaupt etwas vorher sehen konnte."
„Und wie lautet nun der zweite Teil der Prophezeiung?", fragte Hermine neugierig. „Im kurzen besagt er einfach nur, dass das Böse von den Reinkanten der vier größten und mächtigsten Zauberer erneut bekämpft wird. Sie verfügen über eine überaus mächtige Waffe und diese Waffe wird der Untergang des Bösen sein. Jedenfalls hat mir Ric das so gesagt." „Mit den vier mächtigen Zauberern. Meinst du da die Gründer von Hogwarts?", fragte Remus neugierig. „Nein. Godric ist zwar einer der Zauberer, aber als das Böse vor über tausend Jahren die Welt terrorisierte, kannten sich die Gründer noch nicht. Es waren Achilles, Goldwind, Ferenc Rakczi und Godric. Alles mächtige Zauberer und begabte Kämpfer. Wir sind ihre Reinkarnation. Wir müssen uns erneut dem Bösen stellen und diesmal werden wir es schaffen."
„Harry hat Recht. Wir sind im Vorteil. Das Böse weiß nichts von der Prophezeiung und es hat auch noch keine Ahnung, dass seine Feinde auch wieder geboren wurden. Wir haben die Kraft gefunden, die uns hilft gegen das Ungeheuer anzutreten. Mit geballter Macht können wir es schaffen. Wir haben hart und lange dafür trainiert. Beim letzten Kampf mussten wir teilweise mit unserem Leben bezahlen. Diesmal werden wir das Ungeheuer ganz vernichten und nicht nur verbannen. Wir werden es so lange jagen bis es kein Unheil mehr anrichten kann.", sagte Matt und schlug mit der Faust demonstrativ auf den Tisch.
„Aber wie wollt ihr V…Voldemort besiegen? Was ist das für eine Kraft?", fragte Remus. „Die Kraft unseres Herzens und unseren Glaubens. Wir verbinden unsere Herzen und unsere Seelen miteinander und gemeinsam werden wir das Ungeheuer vernichten.", knurrte Timea. „Harry. Wenn ihr eure Seelen verbindet, könnt ihr die Verbindung nie wieder lösen. Ihr wollt alles bündeln und vereinen? Das könnt ihr nicht machen. Ihr werdet sterben.", sagte Dumbledore. Ginny fing an zu schluchzen und Hermine legte ihren Arm um ihre Schulter um sie zu trösten.
„Wir werden nicht sterben. Es gibt etwas, wofür es sich lohnt weiter zu leben. Unsere Freunde. Unsere Familie und unsere Liebe. Wir wollen das alles nicht aufgeben und wir haben auch schon einen Weg gefunden, wie wir unsere Seelen voneinander trennen können, ohne dabei zu sterben. Das Problem ist jedoch nur noch sie in die richtigen Körper zu transportieren. Theoretisch sind wir das alles schon durch gegangen, aber in der Praxis haben wir es noch nicht getestet. Das Risiko war einfach zu groß. Doch wenn es soweit sein wird, werden wir es schaffen. So war uns Gott helfe.", sagte Matt.
„Doch ich hoffe, dass es nicht soweit kommen wird. Ich habe eventuell eine alternative gefunden. Sollte mir das gelingen, müssten wir uns nicht verbinden. Es würde ausreichen, wenn wir uns mit unseren Totems verbinden. Es müsste reichen, wenn wir unsere gesamte Magie und die Magie unserer Totems nutzen. Wir müssten es schaffen, doch dazu dürfen wir nicht ein bisschen Magie verbrauchen. Wir müssten uns aus dem Kampf erst einmal zurück halten. Ich glaube, wenn Argos etwas spaß haben will, ist das in Ordnung, aber wir dürfen NICHT eingreifen. Dafür bräuchten wir dann Ihre Hilfe, Professor. Wenn der Finale Kampf kommt, müssten Sie sich um die Todesser kümmern. Wenn wir allerdings doch helfen müssen, können wir Voldemort nicht vernichten. Wir müssten warten bis unsere Magie wieder voll aufgeladen ist. Da hilft auch kein Stärkungstrank Professor. Der Stärkungstrank kann die Magie nur zu einem bestimmten Level wieder auffüllen, doch wir sind schon weiter über diesem Level hinaus. Es wäre nicht effektiv genug.", erklärte Harry.
„Wir werden dich so gut wir können unterstützen. Wir werden tun was wir können.", sagte Dumbledore. „Danke Professor. Das weiß ich zu schätzen. Und nun ab ins Bett wir haben es mittlerweile halb Drei. Irgendwann braucht ihr auch einmal schlaf und abgesehen davon muss ich den anderen noch von meinem Plan erzählen, bzw. es ihnen zeigen.", grinste Harry und scheuchte alle aus dem Raum.
„Wo werdet ihr denn eigentlich heute Nacht schlafen? Ich glaube kaum, dass einer der Schüler jetzt noch in einem Zimmer mit euch wäre. Nicht nachdem ihr die ganze Meute draußen abgeschlachtet habt.", erklärte Remus. „Lass das mal meine Sorge sein Remus. Ich weiß da schon einen sehr gemütlichen Ort.", grinste Harry und verschwand mit seinen Leuten.
„So was willst du uns jetzt zeigen?", fragte Matt neugierig. „Komm einfach mit.", grinste Harry und führte sie in das Klo der maulenden Myrthe. Klar könnte er einfach ein Portal öffnen, doch der Effekt wäre nicht derselbe. So führte er sie hinunter in die Kammer des Schreckens.
„Man das ist gruselig hier unten. Ist das die Kammer des Schreckens? Was wollen wir hier unten?", fragte Timea und klammerte sich an ihren Matt, der beschützend einen Arm um sie gelegt hatte. „Nicht hier. Ich wollte euch nicht die Kammer zeigen, obwohl sie richtig cool ist. Ich will euch die Privatgemächer von Salazar zeigen.", grinste Harry. „Von Zar? Was gibt es denn da?" „Kommt doch erstmal mit. So da wären wir. Tada. Na was sagt ihr? Ist doch richtig cool hier. Ich glaube eigentlich wollte Zar alles Schwarz haben, aber Ric hat ihn solange genervt, bis er es etwas gemütlicher gehext hat. Da drüben sind jede Menge Bücher, wo sicherlich sehr interessante Zauber drin stehen. Da hinten geht es ins Schlafzimmer und das hier wollte ich euch eigentlich zeigen.", sagte Harry und deutete auf den Trank. „Was ist das für ein Trank? Nach den Zutaten die hier liegen und der Farbe und dem Dampf zu urteilen ist es entweder Der Trank der Lebenden Toten oder der Lebenstrank.", begutachtete Sarah den Trank fachmännisch. „Das letztere." „Und warum braust du den?", fragte Timea.
„Um den Trank des Todes zu brauen. Salazar hat mich hier her berufen, weil er hier das Rezept versteckt hat und nur sein Erbe könnte die Kammer öffnen bzw. nur sein Erbe kann die Gemächer öffnen. Ich bin sein Erbe, weil er mein Urgroßvater ist. Tom war zwar mit ihm verwandt, aber die Blutlinie war nicht so stark wie die von mir zu ihm. Ich muss den Trank des Lebens brauen, weil ich drei Tropfen davon brauche um den Trank des Todes zu brauen. Mit dem Trank können wir dann Voldemort vernichten. Er ist dann wieder sterblich, denn der Trank des Todes hebt den des Lebens auf." „Harry das ist genial. Damit haben wir so gut wie gewonnen.", kreischte Sarah und umarmte ihn. „Noch ist er nicht fertig. Mir fehlen noch einige Zutaten und bis beide Tränke fertig sind vergeht mindestens noch ein dreiviertel Jahr. Freut euch also nicht zu früh."
„Ist ja schon gut. Ich glaub an dich und ich weiß, dass du es schaffen wirst.", sagte Sarah und küsste ihn. „Danke Sarah." „Hey wo pennen wir denn jetzt eigentlich? Ich bin echt Hunde müde.", gähnte Matt. „Na wo schon?", grinste Harry und führte sie in das Schlafzimmer. „Wow ich hätte nicht gedacht, dass es so groß ist.", sagte Harry. Mit einem Schlenker seiner Hand, war das große Bett verschwunden. Mit zwei weiteren Schlenkern standen zwei gemütliche Betten auf der jeweils gegenüberliegenden Seite. In der Mitte zog er eine Mauer mit einer Tür darin. Anschließend baute er noch jeweils eine Tür zum Badezimmer ein. „So. Ich glaube das reicht so. Jeder richtet es sich so ein, wie er es haben möchte. Sarah welche Seite möchtest du?", fragte Harry „Ich nehme die Linke." „Okay wir nehmen die Linke und ihr geht in das rechte Zimmer.", sagte Harry und verschwand mit Sarah in ihrem Zimmer.
So fertig hab keine Lust mehr. Das war mehr als genug, und wehe ich bekomme keine Reviews. Das ist ja richtig deprimierend. Wollt ihr, dass ich in eine Depriphase falle? Dann dauert es Monate bis endlich das Finale kommt. Wenn ich Depri bin, kann ich nicht schreiben.
Veronica Evans
