Disclaimer: Mir gehört nichts an der Story. Alle Rechte sind bei J.K. Rowling.

A/N: Ich war lange nicht mehr hier und hatte auch lange keine Lust mehr diese Story noch zu Ende zu schreiben. Ich hatte einfach keine Ideen mehr und irgendwie fand ich die Story auch nicht mehr gut. Ich habe mir meinen ganzen Krams hier noch einmal durchgelesen und ich muss ehrlich sagen, man merkt richtig, dass diese Story nicht wirklich Niveau hat. Ich habe in dem Jahr oder sogar zwei Jahren in denen ich jetzt nicht geschrieben habe einiges dazu gelernt und auch viele Storys mit Niveau gelesen und frage mich, wie meine Story eigentlich ankommen kann bei euch. Die Kapitel sind viel zu kurz, die Hälfte fehlt, Rechtschreibfehler überall, Zeitfehler ohne Ende und dann habe ich immer viel zu große Sprünge drinnen und irgendwie ist das alles unrealistisch geworden. Ich frage mich wirklich, wie diese Story euch gefallen kann, aber nun endlich möchte ich euch das Ende der Geschichte liefern und ich hoffe es gefällt euch.

Eure lang vermisste Veronica Evans

Aus und vorbei?

Harry schlief sehr lange am nächsten Tag. Der Kampf gegen die Dunkle Armee hatte sehr an seinen Kräften gezehrt. Er hatte zwar die Kugeln von Salazar benutzen können, sodass er seine eigenen Sprüche hatte verstärken können, dennoch musste irgendwo diese zusätzliche Kraft herkommen. Und diese zusätzliche Kraft, die es ihm erlaubt hatte so lange durchzuhalten in dem Kampf, diese Kraft kam aus seinem Herzen. Es war die Liebe zu seinen Freunden und seiner Familie die ihn in seinem Tun gestärkt hatte und nun schlief der junge Mann schon über zwölf Stunden tief und fest in seinem Bett. Matt ging es nicht anders. Auch er war mit seinen Kräften am Ende gewesen und schlief wie ein Kind.

Die beiden Frauen hatten sich ins Wohnzimmer gesetzt und unterhielten sich über ihre gemeinsame Zukunft mit ihren Verlobten. Wie Frauen nun einmal waren unterhielten sie sich auch über die Hochzeit, die im Juli stattfinden sollte. Bis dahin waren sowohl Lionel als auch Viktoria auf der Welt und Sarah und Timea hatten sich bis dahin auch schon von den Strapazen der Geburt erholt.

„Ich würde eigentlich viel lieber in einer kleinen Runde bei Gavin heiraten. Das wäre sicherlich schön romantisch. Ich kann mir das richtig vorstellen, wie wir aus dem Wald kommen und Gavin uns dann traut.", sagte Timea verträumt und streichelte sich über ihren Bauch. Man konnte deutlich sehen, dass sie bereits im sechsten Monat schwanger war und auch bei Sarah konnte man den Bauch nicht mehr mit Pullovern verbergen. Es war mittlerweile auch schon Frühling und es wurde deutlich Wärmer. Man brauche sich nicht mehr in warme Wollpullover zwängen, um sich warm zu halten.

„Das wäre wirklich schön, aber daraus wird wohl nichts werden. Ich möchte gerne meine Freunde aus Amerika dabei haben und ich glaube Matt würde auch gerne seine Familie dabei haben. Dann die ganzen Freunde von Harry, der Orden des Phönix und es wird sicherlich auch noch die Presse dabei sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das eine ruhige Hochzeit werden wird.", antwortete ihre Freundin Sarah darauf.

Tja es würde wohl wirklich keine romantische Hochzeit werden, denn es gab mittlerweile so viele Menschen in dem Leben der vier Auserwählten, die bei einer Hochzeit dabei sein wollten, dass sie gar nicht alleine feiern konnten. Aber bis zur Hochzeit war es noch eine Weile hin. Erst einmal würde der Kampf gegen Voldemort kommen und der Kampf gegen das Böse selbst.

„Da hast du wohl Recht. Wenn ich mir die Familie Weasley ansehe und den Orden, dann brauchen wir wirklich viel Platz. Aber die Presse lassen wir außen vor. Am besten schaffen wir die ganze Meute dann zu Gavin. Da ist genügend Platz für alle.", antwortete Timea und im nächsten Moment fing sie an zu lächeln und sah ihre Freundin an. Auch diese lächelte, denn sie hatten beide über ihre Verbindungen gespürt, dass ihre Verlobten ausgeschlafen hatten und genau in dem Moment kamen beide durch die Tür ins Wohnzimmer. Matt rieb sich noch seine Augen und Harry fuhr sich mit einer Hand durch seine Haare, die schon lange nicht mehr so strubbelig waren, wie in seiner Jugendzeit.

„Guten Morgen. Ich hoffe ihr habt nun endlich ausgeschlafen.", sagte Sarah und ging auf Harry zu um ihn zu umarmen und ihm einen Kuss zu geben.

„Natürlich haben wir ausgeschlafen und wir haben einen Bärenhunger.", antwortete Matt, der sich von Timea eine Umarmung abgeholt hatte.

„Er ist genau wie du Ric.", sagte der Geist von Salazar, der in diesem Moment durch die Wand geschwebt kam und sich seinen Urenkel und dessen Verlobte ansah.

„Ich bin gar nicht so schlimm gewesen.", meinte der angesprochene und ließ sich auf einen der Sessel sinken.

„Guten Morgen Ric, Zar.", grüßte Harry seine Vorfahren und setzte sich nun ebenfalls in die Runde. Auch Matt und Timea setzten sich und die beiden Gründer sagten dann auch gleich, warum sie wieder hier waren.

„Der Trank des Lebens ist fertig. Sarah hat schon mit dem Trank des Todes begonnen und das was ich eben gesehen habe sieht sehr gut aus. Wenn ihr so weiter macht, dann habt ihr den Trank in fünf Monatszyklen fertig. Habt ihr schon eine Idee, wie ihr Voldemort diesen Trank verabreichen wollt?", fragte Salazar und sah die Auserwählten fragend an.

Harry war es der antworte, denn irgendwie wurde er zum Sprecher der Gruppe gewählt. Er war schon immer ein Anführer gewesen und das zeigte er auch in dieser Gruppe.

„Wir haben uns lange beraten, wie wir Voldemort diesen Trank verabreichen können, ohne dass wir selbst in den Kampf eingreifen und unsere magischen Reserven gebrauchen. Sarah hatte dann die Idee den Trank in eine Spritze zu füllen und diese mit Hilfe von Muggelbetäubungswaffen auf Voldemort zu feuern. Das Geschoss ist schneller als der Schall und es gibt keinen Schild der Voldemort vor dieser Spritze schützen könnte. Timea wird das Geschoss zusätzlich noch unsichtbar machen und wir werden es so präparieren, dass auch wirklich Voldemort damit getroffen wird und kein anderer."

Salazar rümpfte die Nase, so als wolle er sagen, dass er mit diesem Plan nicht einverstanden war, doch ein scharfer Blick von Godric reichte aus, um den Mann zum Schweigen zu bringen. Wahrscheinlich war es die Art mit den Muggelwaffen, die dem Slytherin überhaupt nicht behagte, doch wer konnte es ihm verübeln? Er hatte nur schlechte Erfahrungen mit den Muggeln gemacht, vor allem da sie in seiner Zeit die Zauberer immer verfolgt und getötet hatten, sodass sie sich verstecken mussten. Doch die Zeiten hatten sich geändert. Die Muggel hatten sich geändert. Sie wusste zwar nichts mehr von den Zauberern, aber eine Bedrohung waren sie sicherlich nicht immerhin konnten diese mit nur einer einzigen Bombe ganz England dem Erdboden gleich machen.

„Der Plan hört sich gut an. Seht ihr sicher, dass er auch funktionieren wird? Ihr müsst all eure Energien vereinen, um ihn zu besiegen. Es reicht nicht nur, dass ihr Voldemort besiegt, sondern auch das Böse, was in ihm schlummert."

„Wir wissen, was wir tun, Ric. Wir werden das schaffen.", sagte Harry zuversichtlich und kuschelte sich mehr an seine Sarah. Sie alle wollten es schaffen, wollten endlich ein Leben in Frieden. Sie wollten mit ihrer Familie glücklich werden und das ohne Krieg. Und das würde sie auch.

Die Tage vergingen und die vier Auserwählten waren kaum zu sehen. Seit dem Harry wieder aufgetaucht war hatten Ron und Hermine ihn kaum gesehen. Er hatte ihnen zwar seine Geschichte erzählt, doch seit dem war ihr verlorener Freund so gut wie nie zu sehen gewesen. Harry war in der Zeit oft in der Kammer des Schreckens gewesen, hatte an dem Trank gebraut und in den Büchern nach nützlichen Zaubern gesucht. Nur wenn Sarah oder Timea ihn mal ablösten und ihn zu seinen Freunden schickten, hatten sie mit ihm sprechen können, doch etwas war anders. Etwas hatte sich verändert. Harry war nicht der gleiche, der für Ron und Hermine vor einem knappen Jahr verschwunden war. Und das stimmte auch immerhin war Harry vier Jahre durch die Zeit gereist um sich mit den anderen auf den Krieg vorzubereiten. Vier Jahre hatte er trainiert und alles gelernt, was ihm im finalen Kampf helfen könnte. Ron und Hermine wussten nicht, wie hart er trainiert hatte, noch wussten sie genau was ihr Freund unten in der Kammer machte.

Harry wollte Ron und Hermine nicht mit in den Kampf hinein ziehen. Er wollte sie nicht verlieren, nicht so wie Cedric oder Sirius. Er wusste zwar, dass sie mit in den Kampf ziehen würden, egal was er sagte, dennoch wollte er ihnen die Zukunft ermöglichen, die er sich für seine eigene Familie erhoffte. Dass Harry bereits mit Sarah verlobt war, war natürlich nicht lange geheim geblieben und die Zeitungen überschlugen sich fast mit ihren Artikeln. Ebend so die Schwangerschaft von Sarah und sie wurde förmlich in der Luft zerrissen. Es wäre doch verantwortungslos seine Freundin einfach so zu schwängern ohne dass sie verheiratet waren. Harry war vor Wut aus der Halle gerannt und hatte den Reporter ausfindig gemacht und ihn so zur Schnecke gemacht, dass dieser nie wieder ein schlechtes Wort über Harry Potter schreiben würde.

So sind die Monate vergangen. Mit Tränke brauen, nervige Reporter abschütteln und neue Sprüche lernen. Und nun rückte der Tag des finalen Kampfes immer näher. Harry spürte es durch seine Narbe. Trotz der Okklumentik, die er von Godric gelernt hatte spürte er, dass Voldemort etwas plante, etwas Großes. Salazar hatte den verdacht, dass er mit Hilfe eines Rituals das Böse persönlich heraufbeschwören wollen würde. Dazu durfte es nicht kommen. Matt und Harry machten sich an einem regnerischen Tag im April kampfbereit. Sie wollten Voldemort nicht die Chance geben sich noch mehr Kräfte zueigen zu machen.

„Pass auf dich auf.", wisperte Sarah und umarmte ihn noch einmal. Sie wollte mit ihm gehen, doch ihre Schwangerschaft lies dies nicht zu. Das Kind würde in wenigen Wochen zur Welt kommen und Harry wollte kein Risiko eingehen. Doch sie konnten nicht länger warten. Die konnten nicht warten bis Lionel und Viktoria auf der Welt waren, denn das würde Voldemort zu viel Zeit geben in der er mehr Kräfte sammeln konnte. Jetzt war die Zeit zum Zuschalgen. Der Trank war fertig und ebenso das Geschoss, mit welchem sie Voldemort endgültig besiegen wollten.

„Ich werde vorsichtig sein. Sobald der Trank seine Wirkung zeigt bringen wir ihn hier hinunter und dann werden wir ihn ein für alle Mal von dieser Welt verbannen.", sagte er und küsste Sarah zärtlich auf die Lippen. Er hoffte, dass alles gut gehen würde, doch bei Voldemort wusste man nie. Sie mussten auf der Hut sein, doch das brauchte Harry niemand zweimal sagen. Er stand Voldemort oft genug gegenüber, dass er wusste worauf er sicheinließ und was er zu tun hatte.

Bei Timea und Matt lief die Verabschiedung ähnlich ab, wie bei ihm und Sarah. Auch er versprach vorsichtig zu sein und auf sich aufzupassen, immerhin wollte er seine kleine Tochter demnächst in die Arme schließen. Mit einem Nicken zu Harry verschwanden sie dann mit einem Portschlüssel aus der Schule.

„Meinst du sie werden es schaffen?", fragte Sarah etwas ängstlich. „Ich bin mir ganz sicher. Sie haben hart genug trainiert und der Trank ist perfekt. Selbst Salazar hat gesagt, dass er den Trank nicht besser hätte brauen können. Sie werden es schaffen und wenn alles klappt werden sie morgen früh wieder hier sein und wir können Voldemort endgültig vernichten.", antwortete ihre Freundin zuversichtlich und zusammen gingen sie hinauf in die Große Halle. Beide Frauen wollten jetzt nicht alleine sein und die Ablenkung bei den Schülern oben im Schloss und beim Unterricht würde ihnen gut tun.

„Wo sind denn Harry und Matt?", fragte Ron, der gerade mit Argos in einem Zaubererschachmatch war, die beiden Frauen jedoch bemerkt hatte. „Ach die sind wieder unten in der Kammer und üben ein paar neue Zauber.", winkte Timea ab und setzte sich zu Hermine. Beide wollten die Freunde von Harry nicht beunruhigen. Je weniger in den Kampf involviert waren desto besser war es für alle.

Während Timea und Sarah versuchten nicht an ihre Liebsten zu denken waren diese in einem Waldstück angekommen. Dieser Wald gehörte zum Anwesen der Gaunts. Die Familie Gaunt war eine der letzten Familien, die das Blut Slytherin in sich führte und Tom Riddle war der letzte Sohn von Merope Gaunt. Das Anwesen war zwar durch viele Zauber geschützt, doch da Harry selbst vom Blute Slytherins war und die nötigen Zauber von Salazar gelernt hatte, hatte er zusammen mit Matt die Schutzzauber aufheben können. Es war fast zu leicht gewesen. Niemand hatte sie bemerkt und dennoch spürten beide, dass hier etwas faul war.

„Wieso kommt denn keiner? Müssen wir erst auf den Busch hauen, dass die elende Schlange sich endlich zeigt?", zischte Matt und verengte seine Augen. Er ließ die Tür des Hauses nicht aus den Augen, dennoch regte sich dort nichts.

„Er muss hier sein. Er versteckt sich irgendwo in dem Ha….Was zum Teufel ist DAS!", zischte Harry als er die enorme Ansammlung der Magie spürte. Auch Matt spürte die Magie und sie kam aus dem Haus.

„FUCK! Er muss mit dem Ritual begonnen haben. LOS!", schrie Matt und stürmte vor. Harry folgte ihm, denn ihm war klar, wenn sie jetzt noch mehr Zeit verlieren würden, dann würde Voldemort das Böse selbst heraufbeschwören können und dann waren sie wirklich verloren.

Mit einem Schub der Magie aus der Hand von Matt explodierte die Tür in seine Einzelteile. Kein Todesser war zu sehen, doch das war auch nicht verwunderlich. Voldemort hatte seine gesamte Truppe bei dem Angriff auf Hogwarts eingesetzt und seit dem hatte sich ihm kaum ein Magier angeschlossen.

„Wir müssen in den Keller.", sagte Harry und Matt folgte ihm. Sicherlich war ihre Ankunft bemerkt worden, doch so wie Harry Voldemort einschätzte würde er jetzt erst recht versuchen das Böse zu befreien und sie durften keine Zeit mehr verlieren.

Im Keller angekommen sahen sie, wie Voldemort in der Mitte eines Pentagramms stand. Schwarze Kerzen standen um ihn herum und der Geruch von verbranntem Fleisch stieg ihnen in die Nase. Voldemort stand da und wisperte eine lateinische Formel vor sich her. Harry und Matt spürten die Magie, die sich um den dunklen Lord sammelte.

„Wir müssen was tun. Los!", und Harry tat auch etwas. Er spürte, dass ein Magiefeld den schwarzen Magier umgab.

„Zerstöre du das Magiefeld. Ich kümmere mich um das Geschoss.", sagte er und Matt machte sich sofort an die Arbeit das Schild zu zerstören.

„Gib auf Potter. Du wirst mich niemals schlagen können.", lachte der Lord und fuhr mit seiner Beschwörung fort. Doch Harry störte sich gar nicht daran sondern wartet auf das Zeichen von seinem Freund. Dann wenn das Schild zusammen brach musste die Spritze im Körper von Voldemort stecken. Er durfte nicht die Zeit finden noch ein Schild aufzubauen oder gar eine Steinwand zu beschwören.

„JETZT!", rief Matt und in dem Moment feuerte Harry die Waffe ab. Voldemort sah dies, doch er lachte nur hämisch. Er kannte sich mit den Muggeltechniken nicht aus und wusste nicht, was ihn gleich treffen würde.

Und die Spritze traf ihn, genau am Hals, dort wo er nichts machen konnte. Matt und Harry sahen noch den ungläubigen Blick, bevor der dunkle Lord bewusstlos zusammen sackte. In dem Trank war auch noch ein Betäubungsmittel gewesen, sodass sie ihn in die Kammer bringen konnten und ihn dort ein für alle Mal vernichten konnten.

„Das wars?", fragte Matt etwas ungläubig und fesselte den Lord mit seinen stärksten Zaubern und auch Harry belegte den Lord noch mit ein paar Bannzaubern, sodass er ihnen nicht einfach entwischen konnte.

„Noch ist es nicht vorbei. Morgen früh werden wir ihn vernichten und dann können wir endlich in Ruhe weiter leben.", sagte Harry und beschwor einen Portschlüssel mit dem sie zurück in die Kammer des Schreckens reisten.

„Sie sind wieder da!", rief Sarah und sprang auf. Auch Timea hatte gespürt, dass Matt wieder da war. Ron und Hermine sahen die beiden Frauen nur verständnislos an, doch Argos erhob sich ebenfalls und folgte den beiden Frauen durch das Portal.

In der Kammer angekommen fanden sie sich direkt in einer Umarmung wieder.

„Und wie ist es gelaufen?", fragte Argos seinen Schützling, doch Harry deutete nur grinsend hinter sich, wo der bewusstlose schwarze Magier lag.

„Na so böse und furcht einflößend sieht der gar nicht aus. Ich würde eher sagen etwas abgeleckt und wie eine ekelige Schlange.", meinte Argos und verzog angewidert sein Gesicht.

„Morgen werden wir ihn mit all unserer Kraft vernichten. Morgen wird alles vorbei sein.", sagte Matt und drückte seine Timea an sich. Bald würde endlich Frieden herrschen.

„Na dann seht zu, dass ihr eure Magiereserven wieder auffüllt. Ab ins Bett.", sagte der Drache und scheuchte alle viere zu ihren Schlafzimmern. Diese lachten lediglich, ließen sich aber von Argos weiter schieben.

Argos selbst ging wieder hinauf ins Schloss. Es war noch früh am Nachmittag und er konnte noch eine Runde Zaubererschach gegen Ron spielen. Dieser hatte in dem letzten Match verloren und forderte eine Revange von ihm.

„Was war denn los?", fragte Ginny, als Argos in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors trat.

„Nichts weiter. Nur zwei übermütige schwangere Frauen.", winkte dieser ab und setzte sich zu Ron, der schon die Schachfiguren aufgestellt hatte und mit einem Grinsen im Gesicht meinte: „Noch einmal wirst du mich nicht schlagen"

„Jungchen ich bin über tausend Jahre alt. Meinst du wirklich, dass du gegen mich auch nur die geringste Chance hättest?", lachte der Junge mit den dunklen Haaren. Ron lachte ebenfalls, da er Argos nicht für voll nahm und machte seinen ersten Zug.

Sie spielten noch lange bis in die Nacht hinein. Ron wollte einfach nicht einsehen, dass er gegen den erfahrenen Drachen einfach keine Chance hatte und seinem Meister begegnet war. Immer wieder forderte er ihn heraus und immer wieder erlitt er eine Niederlage. Ginny und Hermine amüsierten sich die erste Zeit noch über Rons Hartnäckigkeit, doch irgendwann wurde es auch den beiden Frauen zu langweilig und sie gingen hinauf in ihren Schlafsaal.

Am nächsten Morgen war Harry schon sehr früh wach. Er konnte einfach nicht mehr schlafen. In wenigen Stunden würden sie ihre Kräfte vereinen und Riddle würde endlich Geschichte sein.

Neben ihm regte sich etwas und Sarah öffnete ihre Augen.

„Guten morgen mein Schatz.", grüßte er sie und gab ihr einen Kuss. „Dir auch einen guten Morgen. Konntest du nicht mehr schlafen?", fragte sie ihn und richtete sich etwas auf, auch wenn das mit dem Bauch etwas schwierig war.

„Nein, ich habe an Riddle gedacht. Bald wird er wirklich Geschichte sein und wir können unser Leben weiter leben."

„Genau wir. Du, ich und unser Sohn. Bald wird alles vorbei sein.", sagte sie und kuschelte sich an ihren Verlobten. So lagen sie noch einige Minuten da und genossen einfach die Nähe des anderen. Doch dann hielt es auch Sarah nicht mehr im Bett und sie standen auf. Gerade als sie aus der Tür traten kamen auch Timea und Matt aus ihrem Zimmer. Als sie sich ansahen mussten sie doch alle Lachen. Sie waren sich alle sehr ähnlich und sie würden wohl immer die besten Freunde bleiben. Sie hatten so viel zusammen erlebt. Sie teilten das gleiche Schicksal. Sie wussten alles von einander vor allem auch durch das Band, was die vier Zauberer verband.

„Na konntet ihr auch nicht mehr schlafen?", fragte Matt grinsend. Harry grinste einfach zurück und Sarah streckte ihm die Zunge raus.

„Dobby.", rief Harry den Hauselfen zu sich, der sie schon eine ganze Weile hier unten mit Nahrugn versorgte.

„Master Harry hat nach Dobby gerufen und Dobby ist erschienen.", quiekte der Elf erfreut.

„Dobby könntest du uns bitte etwas zu essen bringen? Nur etwas Kleines.", sagte Harry und der Elf verbeugte sich und verschwand mit einem Plop wieder. Zwei Minuten später frühstückten die vier Auserwählten im Wohnzimmer. Doch so richtig Hunger hatte keiner von ihnen.

„Na wenn ihr doch alle keinen Appetit habt, dann lasst uns das endlich hinter uns bringen.", sagte Matt und stand auf. Die anderen drei nickten und erhoben sich ebenfalls. Zusammen gingen sie zu der Stelle, an der sie Riddle liegen gelassen hatte. Dieser war noch immer bewusstlos und würde es auch bleiben.

„Lass uns das Ritual aber besser irgendwo im Wald machen. Da wo keine Menschen sind. Bei der Magieansammlung könnten wir das Schloss leicht zum einstürzen bringen.", erklärte Timea.

„Ich kenne da einen Ort, der Ideal wäre. Ich glaube da würde Riddle gerne seine letzten Atemzüge tun."; sagte Harry fies grinsend und beschwor einen Portschlüssel. Dieser brachte sie zu einem Friedhof und alle wussten genau, was dieser Friedhof für eine Bedeutung für Riddle hatte. Hier war er wieder auferstanden und hier würde er nun auch wieder zugrunde gehen.

„Dann lasst uns beginnen. Sarah, Timea ihr bereitet alles für das Ritaul vor. Matt und ich kümmern uns um Riddle.", sagte Harry und levitierte den Magier in die Mitte eines Pentagramms, das wohl mächtigste magische Symbol was es gab. Timea und Sarah verstreuten die Blätter und verteilten die Kerzen, die den Fluss der Magie erleichtern sollten. Matt und Harry verbrannten die Sachen von Voldemort und legten ihn hin.

Nach zehn Minuten war alles soweit vorbereitet, dass sie beginnen konnten.

Noch einmal sahen sich alle an und nickten sich dann zu. Worte waren hier nicht mehr nötig. Jede Sekunde war nun genau geplant. Jeder wusste, was er zu tun hatte. Es durfte nichts schief gehen. Schon der kleinste Fehler konnte ihnen das Leben kosten.

Harry begann mit seiner Beschwörung. Er horchte in sich hinein und suchte die Magie. Er leitete sie nach draußen und für die anderen sah es so aus, als würde Harry in einem dunklem Rot leuchten. Kurz danach folgten Matt, Sarah und Timea. Sie standen in einem Viereck um das Pentagramm herum und hatten die Arme seitlich ausgestreckt. Aus ihren Händen schoss nun ihre Magie. Jeder hatte eine andere Farbe. Timeas Magie war gelb, Sarah hatte grün für die Natur und Matts Energie war blau. Die Farben vermischten sich dort, wo sie zusammen trafen. Dort entstand eine Kugel der Magie, die von allen vier Ecken in die Mitte schoss. In dieser Mitte sammelte sich die Magie aller vier Magier. Doch noch reichte sie nicht aus, um Voldemort in die Hölle zu schicken.

Harry spürte, dass noch etwas fehlte. Doch er konnte nicht sagen was. Irgendetwas war unvollständig, denn die weiße Magiekugel in der Mitte müsste noch viel größer sein.

Dann erschienen plötzlich Godric, Achilles, Goldwind und Ferenc. Ihre Vorfahren erschienen jeweils dort, wo sie die Magie der Zauberer traf und von dort aus bildeten die vier selbst ein Viereck und verbanden ihre Magie. Das war es was noch gefehlt hatte. Die Macht ihrer Reinkarnation war es, die sie noch nicht genutzt hatten. Harry lächelte Godric dankbar zu und dann konzentrierte er sich wieder. Jetzt müssten sie alle eine Zauberformel sprechen, eine sehr komplexe und schon die kleinste falsche Betonung könnte das aus für alle bedeuten.

„JETZT!", schrie Harry und noch einmal schob er all seine Magie hinaus in die weiße Lichtkugel, die größer und größer wurde. Mit der letzten Silber schoss das Licht erst hinauf in den Himmel und versank dann im Körper von Voldemort. Dieser schrie auf und verging kurz danach in weißen Flammen, die so heiß waren, dass sie den Boden unter sich mit verbrannten, die Grabsteine um das Pentagramm herum und sogar die Bäume, die um den Friedhof herum standen. Harry, Matt, Sarah und Timea wurden von der Druckwelle der Magie zurück geschleudert und kurz danach war um sie herum alles schwarz.