Hey Guys!

Da bin ich wieder. Und wieder mit Verspätung. (( sich schäm)) Doch hat mich dieses Kap sehr viele Nerven gekostet. Vorallem meine Betaleserin tat mir sehr leid.

Aber ich will gar nicht lange um den heißen Brei reden. Diese Kap ist um einiges länger als die anderen Kaps und eines der wichtigsten. Hier wird einiges aufgeklärt. ( Endlich!)

Doch neigt sich alles dem Ende einmal zu. Die FF wird noch ca.4 Kaps beinhalten und einen abschließenden Epilog.

Aber jetzt erstmal ein riesiges DANKE an meine Betaleserin LittleVamp....DANKE...

Weitere Danksagungen an:

oOo: dramine: Ich hoffe in diesem Kap wirst du die Bindung zwischen Blaise und Ginny zu Lucuis entdecken.

oOo: Anilin: Ab jetzt hab ich ja einen Betaleser. Danke für deine konstruktive Kritik.

oOo: wickienchen: Ich hoffe doch...! ((grins))

oOo: LunaNigra: Du wirst alles nach diesem Kap wieder vestehen, hoffe ich doch...

oOo:ClaireBlack: Danke, danke, danke...ich hoffe das Kap gefällt dir!

oOo: mailinlovely: Dadadadadadada...hier das nächste Kap...

oOo: Celina-Hp: Lucius halt...nur bissl großwahnsinnig, aber sonst?

Was wäre ich nur ohne meine Reviewer? Ein nichts hier auf jetzt gehts weiter...

Viel Spaß mit dem Kap.

eure verpeilte aleks


28. Klartext.

"Wie kannst du es nur wagen ? Wie kommt man auf so eine kranke Idee ?", platze es verwirrt aus Draco heraus. Er schaute Lucius hasserfüllt an. Das sollte ernsthaft sein Erzeuger sein? Das konnte er einfach nicht glauben! Draco schüttelte langsam den Kopf und schaute seinen Vater an.

" Die Idee ist nicht krank, Draco...es ist nur zu deinem Schutz...zum Schutz der Familie Malfoy!" , antwortete Lucius leise und schaute ihn matt an. " Ich habe, dass weiß ich, einiges in meinen Leben, bei dir und deiner Erziehung, falsch gemacht. Aber ich denke, ich habe es auch verdient endlich alt zu werden oder? Alt zu werden, wie es sich für einen Malfoy gehört, mit Enkelkindern...mit seiner Familie oder ?".

Draco schnaufte überrascht. Auf was wollte er damit bloß hinaus?

"Meinst du, ich glaub dir diesen Scheiß... wieso hast du dann Blaise, und vor allem die kleine Weasley, mit eingesperrt?".

Lucius stand galant auf und musterte langsam das Wohnzimmer." Ich denke, ich habe keinen wirklich eingesperrt", sprach er währenddessen." Wenn ich jemanden einsperre, sieht das anders aus. Ich denke du weiß wie es ist, wenn ich jemanden einsperre? Außerdem musste ich diese tun!".

Draco sank kraftlos in seinen Sessel. Ja, er wusste es nur zu gut, wie es aussieht von Lucius Malfoy eingesperrt zu werden. Aber er wusste nicht, worauf Lucius hinaus will.

Was will er bloß von ihm? Konnte er ihn nicht einfach in Ruhe lassen?

"Was willst du nun von mir? Was kann ich tun, damit du sie frei lässt?", fragte der junge Malfoyerbe leise. " Was kann ich tun, damit du sie alle frei lässt? Ich werde alles tun, was du verlangst.".

ooooooooooOOOOOoooooooooo

Langsam trottete die braunhaarige Hexe durch das Zimmer. Nachdenklich ließ sie ihren Blick durch das Fenster gleiten und schaute hinaus auf die Malfoyrischen Ländereien. Die ersten Schneeflocken bedeckten den Boden und schmückten die kahlen Bäume. Der Wind wehte langsam durch die Äste und ließ den Schnee gegen die Fenster schneien.

Was hatte das Schicksal bloß vor mit ihr?

Hermine schloss langsam die Augen und stellte sich ihren Traum der Träume vor.

Helle Sonnenstrahlen fielen in ihr Schlafzimmer und weckten sie liebevoll. Langsam schlug sie die Augen auf und blinzelte erstmal. Starke Arme umschlugen sie und ruhten auf ihrer Taille und ihrem Bauch. Sie lächelte leicht und drehte sich vorsichtig um und kuschelte sich näher an die starke Person an, die immer für sie da sein würde, die sie immer festhalten würde, die nie gehen würde...immer für sie da sein würde und sie auch für ihn.

Es war ein kurzer Traum. Ein Traum, der nicht lange anhielt. Aber doch noch so intensiv für Hermine war, dass ihr Herz bei dem kurzen Gedanken schneller schlug. Eine wohlige Wärme breitete sich in ihrem Inneren aus. Und? Es war nur ein Traum, der nie in Erfüllung gehen würde.

Niemals.

Doch heute Nacht hatte sie davon geträumt. Das erste Mal, in ihrem Leben, träumte sie diesen Traum. Sie träumte, wie sie sanft von den Sonnenstrahlen geweckt wurde, wie sie zwei starke Arme um sich spürte und sich vorsichtig umdrehte.

Doch dann passierte etwas was ihr Herz viel schneller schlagen ließ. Sogar jetzt noch wenn sie bloß daran dachte.

Sie schaute in zwei stahlgraue Augen, die sie liebevoll anschauten. Sie spürte eine starke Hand, die sich sanft um ihren Nacken legte und ihren Kopf langsam zu sich her zog. Ein sinnlicher Kuss folgte, und als sie wieder die Augen öffnete erblickte sie das wunderschönste und attraktivste Gesicht, was sie je gesehen hatte. Das blonde kurze Haar fiel ihm Volumenartigen ins Gesicht. Sein voller roter Mund, welcher einen gegensätzlichen Kontrast zu seiner weißen Haut bildete, erwiderte ein sanftes Lächeln. Seine Augen fixierten ihre Augen und zogen sie in eine Art Trance. Ihr Herz schlug schneller, ihr Körper erhitzte sich, und tausende Schmetterlinge flatterten durch ihren Bauch, als sie die drei schönsten Wörter, vom schönsten Menschen der Welt, hörte.

Ich liebe dich!

Und dann wachte sie auf.

Langsam presste sie ihren Kopf an die kalte Scheibe des Fensters.

Sie hatte es schon vorher gewusst. Sie war nie der Mensch, der sich selber belog.

Sie hatte sich in Draco Malfoy verliebt.

Der, der ihr ihre Kindheit teilweise ruiniert hatte.

Der, der jahrelang ihr Erzfeind gewesen war.

Der, der Erzeuger dieses ungeborenen Kindes ist.

Hermine ließ ihre Hand auf ihrem, noch flachen, Bauch nieder und streichelte sanft den Bauch.

Sie ist schwanger.

Tränen kullerten ihr Gesicht hinunter und fielen langsam auf die Scheibe.

"Ich bin schwanger...", erwiderte sie sprachlos und fing unbarmhängig an zu weinen. "...und das von der falschen Person !".

ooooooooooOOOOOoooooooooo

Ginny schaute zu Blaise hinüber, der friedlich schlief. Sanft wiegte sie eines der Zwillinge, Lalinda, in ihren Armen und dachte nach. Wie lange waren sie schon eingesperrt´, schoss es ihr durch den Kopf.

Sie wusste es nicht, doch hatte sie Angst. Sie hatte Angst vor der Zukunft.

Seit sie denken konnte, träumte sie in die Zukunft sehen zu können. Zu sehen, was ihr Leben ihr alles für gute und schlechte Überraschungen bringen würde.

Hätte sie diese Gabe gehabt, hätte sie einiges in ihrem Leben anderes gemacht.

Vielleicht hätte sie Blaise in ihren 6 Schuljahren nicht verlassen. Nur weil ihre Familie es wollte. Noch gut konnte sie sich an den Tag erinnern, an den Moment erinnern, als Ron von Blaise und ihr erfuhr.

Flashback

Sie lächelte ihn an und Tränen traten ihr langsam in die Augen. Er hatte sich vor sie gekniet und hielt eine kleine Schatulle in seinen Händen. Langsam öffnete er die Schatulle und zum Vorschein kam eine silberne, prächtige Kette mit einem Anhänger. Ihre Hand wanderte zitternd über die Kette und eine Träne lief ihrem Gesicht hinunter. Langsam stand er auf und nahm die Kette heraus, um sie ihr um den Hals zu legen. Kurz musterte er die Kette und schritt dann vor zu ihr. Mit seiner Hand wischte er ihr die Tränen vom Gesicht und schaute ihr tief in die Augen.

Diese Kette ist ein Beweis für meine aufrichtige Liebe für dich, Ginerva Weasley. Ich liebe dich, wie ich keinen zuvor geliebt habe, und kann nicht mehr ohne dich. Ich liebe dich!", hauchte er nur noch zu.

Ihre Augen wurden immer glasiger und noch mehr Tränen fanden ihren Weg. Langsam schloss sie die Augen und beugte sich ihm vor. Gerade als sie seine warmen und liebevollen Lippen auf ihren spürte, durchschnitt eine scharfe Stimme die himmlische Ruhe.

Wie kannst du es wagen uns zu verraten, Ginny? Wie kannst du es wagen mit einen Slytherin was zu haben? ", hallte es durch die Gänge.

Und da stand er.

Fassungslos, wütend, zornig, hysterisch...

...und schaute sie an. Schaute ihn an.

Flashback Ende

Sie schüttelte den Kopf.

Nachdenklich legte sie Lalinda zurück in ihr Bettchen und versank wieder in ihren Gedanken.

Und ab da an hatte alles seinen Lauf genommen...alles was sie nur hätte falsch machen können, machte sie falsch.

Nach lauter Predigten, Aufrufen, Streitereien und vielem mehr, beschloss sie, dass diese Beziehung zu Blaise keinen Sinn haben konnte - in dieser Zeit nicht - und trennte sich von ihm. Es war eines der schwierigsten Momente ihres Lebens gewesen. Aber sie kam bald darüber hinweg...so glaubte sie jedenfalls.

Bald kam sie dann mit Harry zusammen. So war es anscheinend von ihrer Familie vorgesehen gewesen und sie war nur das letzte Puzzlestück, das fehlte um es zu vervollständigen. Und sie fügte sich dem.

Und so Heirateten sie auch.

Sie wusste, dass Harry sie liebte, doch bemerkte Ginny immer mehr wie stark ihre Abneigung gegenüber Harry wuchs. Sie liebte ihn nicht und sie hatte ihn davor nicht gekannt...nicht wirklich gekannt.

Doch sie lernte ihn kennen. Er war nicht mehr der für den ihn alle hielten.

Er war vielleicht der Retter der Zaubererwelt, aber kein vollständig normaler Mensch mehr. Psychisch war Harry am Ende, was Ginny merkte. Doch sie fügte sich ihrem Leben. Sie hatte keine andere Wahl. Es war ihr Schicksal.

Eines Abends jedoch, war sie ausgegangen. Müde, gestresst war sie...nicht gut beieinander und traf auf jemanden...sie traf auf Blaise.

Dieser Zusammenstoss blieb nicht ohne Folgen. Sie schlief mit ihm und wurde schwanger.

Harry erfuhr es - er hatte es als einziger erfahren. Und ?

Er tat nichts...er ließ sie machen...er wusste was sie tun würde und dachte, dass er damit fein raus war.

Ihre größte Angst war bisher immer nicht zu wissen, was die Zukunft bringt... was die Gegenwart bringt.

Und diese Angst durchfloss jetzt ihren Körper.

Sie hatte keine Ahnung, was Lucius Malfoy von ihnen wollte. Von ihr, von Blaise, von ihren Zwillingen.

Er gab ihnen alles, aber keine Freiheit und keine Sicherheit.

Tagelang drückte sie ihren Augen nicht mehr zu, immer auf der Hut...auf alles bereit zu sein...ihre Kinder zu beschützen...ihren Mann zu beschützen...sich zu beschützen !

Tränen traten ihr in die Augen.

Und ?

Sie konnte nicht mehr...sie war am Ende.

ooooooooooOOOOOoooooooooo

Alles war so, wie er es ihn seiner Erinnerung hatte.

Der Salon war mit Marmor verziert und groß gehalten. Verschiedene Porträts schmückten die Eingangshalle. Eine große Steinerne Treppe fiel von oben ins Foyer. Drei Türen führten aus dem Salon.

Draco lachte kalt auf.

Hier hatte er seine Kindheit verbracht und nichts, absolut nichts, hatte sich verändert.

Die Kälte zwischen den Mauern ließ einen immer noch zusammenzucken.

Das Klacken der Schuhe hallte wie ein Echo durch die Gänge und dieses Klacken ertönte jetzt.

Die mittlere, der drei Türen, waren aufgegangen und Lucius Malfoy trat hinein. Kurz war er stehen geblieben und zeigte Draco mit einer kurzen Handbewegung ihm zu folgen.

Ebenfalls das Arbeitszimmer war wie immer. Draco erinnerte sich, wie er damals ängstlich in der Mitte des Raumes stand und wartete...auf seine Bestrafung wartete, wenn er etwas angestellte hatte.

Nun jedoch lehnte er sich lässig an die kalte Wand und schaute sich im Zimmer um.

Einige Erinnerungen plagten ihn zwar, aber er ließ sie weilen. Dies war alles Vergangenheit. Er war nicht mehr der kleine Junge, der seinen Vater als Vorbild sah, obwohl er ihn damals täglich, die paar Tage die er in Malfoy Manor verbrachte, bestrafte und nie wie ein Sohn mehr wie einen Sklaven behandelt hatte.

Er hatte an Reife erlangt...

Er hatte keine Angst mehr von ihm...nicht vor Lucius... aber viel mehr war er besorgt um das was jetzt passieren würde. Sein Leben war ihm mittlerweile total egal. Aber das Leben bestimmter Personen nicht!

"Nun!". Lucius Malfoy wanderte geschwind um seinen Schreibtisch und hielt plötzlich inne." Setz dich Draco!", erwiderte er streng und ließ seinen Blick auf seinem Sohn walten. Draco hingegen rührte sich keinen Millimeter." Ich stehe lieber!", widersprach er nur matt, wobei er ihm standhaft in die Augen schaute.

"Ich habe gesagt du sollst dich setzen, Draco!", wiederholte Lucius seine Aussage. Sein Blick war immer noch auf Draco gerichtet, doch dieser schien keine Anstalten zu machen seiner Bitte auch nur bisschen nach zu gehen. Nein, er blieb angelehnt an der Wand stehen und schaute ihm entgegen.

"Nun denn... Crucio!", erwiderte Lucius zischend. Draco fiel auf die Knie und krümmte sich bald auch auf den Boden. Tausende kleine unerträgliche Stiche rammten sich durch seinen Körper. Draco kannte das Gefühl und versuchte nicht nachzugeben. Er presste seine Lippen aneinander, um keinen Ton von sich geben zu können. Er wurde keinen Ansatz von Schwäche zeigen. Nicht jetzt...und nicht vor ihm.

Lucius hingegen schaute gleichgültig auf Draco ehe er ein paar Hauselfen zu sich rief." Lanorie bring Granger und das andere Pack nach unten. Jetzt!", erwiderte er süßlich und der Hauself verschwand mit einer kurzen Verbeugung.

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Hermine schrak auf, als es an der Tür klopfte. Schnell wischte sie sich die Tränen weg und rief leise "Herein!". Die Tür öffnete sich und ein kleiner Hauself lugte herein. Er schloss hinter sich die Tür und schaute Hermine mit großen Augen an. Kurz verbeugte er sich noch mal vor ihr, was Hermine schmunzeln ließ." Ich bin Lanorie, der Hauself der Familie Malfoy. Ich soll sie nach unten bringen. Wären sie soweit?", fragte Lanorie höflich. Hermine nickte und schaute sich kurz im Spiegel an.

Man sah ihr deutlich an, dass sie geweint hatte." Miss Granger ist ganz traurig, oder?", fragte der Hauself plötzlich und trat vorsichtig hinter Hermine, welche sich immer noch im Spiegel begutachtete. Lange Augenringe zierten ihr wunderschönes Gesicht und die Spuren der Tränen waren auf ihrem blassen Gesicht gut zu erkennen." Na ja...es geht so!", antwortete Hermine matt. Sie lächelte den Hauself ermuntert an, welcher auch eine traurige Mine aufgesetzt hatte." Darf ihnen Lanorie helfen?", quiekte der Hauself plötzlich." Bei was denn?", fragte Hermine verwundert. Sie drehte sich zum Hauself um und schaute auf ihn herunter. "Ich kenne einen Zauberspruch, der sie wieder ganz ganz ganz schön und nicht mehr traurig aussehen lässt! ", erwiderte Lanorie dann vorsichtig." Er würde sie dezent schminken und die Tränenspuren würden verschwinden!", erklärte er noch mal. Hermine war erst sehr überrascht, doch dann willigte sie ein. Sie ging langsam in die Hocke um den Hauselfen ins Gesicht schauen zu können." Gerne!", hauchte Hermine. Lanorie hingegen lächelte fröhlich und murmelte etwas." Fertig!". Hermine stand auf und drehte sich zum Spiegel um. Lanorie hatte nicht zu wenig versprochen." Danke Lanorie...danke!". "Aber jetzt müssen wir gehen, sonst wird Master Malfoy wieder ganz sauer!". Die braunhaarige Hexe nickte nur und folgte dann dem kleinen Geschöpft zur Tür hinaus.

Schnellen Schrittes gingen Lanorie und Hermine die Gänge entlang. Sie hatte keine Ahnung, wie lange und vor allem, wie viele Türen schon an ihr vorbeigehuscht waren. Doch plötzlich hörte sie ihren Namen. Sie kannte diese Stimme. Aber es konnte doch nicht wahr sein, es konnte doch nicht...?

Hermine schaute die Treppe herunter und erblickte da Ginny Potter und Blaise Zabini, welche ebenfalls von einem Hauself geführt worden. Hermine hielt die Hand vor dem Mund und schritt dann schnell die Treppen herunter. Ginny warf sich Hermine um den Hals und beide erwiderte kein Wort mehr. Bald lösten sie sich voneinander und schaute sich an." Ginny, was machst du hier?", wollte sie fragen, doch die zwei Hauselfen meldeten sich zu Wort." Bitte mitkommen!", wiesen sie an und alle drei folgten ihnen zu einen der drei Türen im Salon des Hauses.

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Es klopfte. Der Senior des Hauses reckte seinen Kopf zur Tür und ließ dann von Draco ab. "Herein!", ertönte die kalte Stimme von Lucius Malfoy. Er steckte seinen Zauberstab wieder ein und betrachtete wie sich die Türe öffnete. Draco hingegen lag immer noch auf den Boden und versuchte mühsam aufzustehen.

Hermine schritt vor Ginny und Blaise in das Arbeitzimmer. Augenblicklich entdeckte sie Draco und eilte zu ihm. Sie bettete seinen Kopf sanft auf ihren Schoss und schaute ihn besorgt an." Was hat er dir getan? Gehts dir wieder gut?", flüsterte sie kaum merklich. Draco hingegen nickte nur und versuchte sich aufzustemmen. Auch Blaise und Ginny kamen ihm zur Hilfe doch Draco schüttelte sie alle drei ab. Er brauchte keine Hilfe. Er war selber stark genug. Ein trauriger Blick von Hermine traf dem seinen, was ihm einen Stich in sein Herz machte, doch er durfte keine Zeichen von Schwäche zeigen...nicht hier in Malfoy Manor und nicht vor diesem herzlosen kranken Todesser." Guten Abend meine lieben!", kam es plötzlich leise von der anderen Seite des Zimmers. Alle Köpfe schossen im gleichen Moment zu der Quelle." Setz euch bitte doch!".

Alle drei setzten sich langsam auf die Stühle und schaute ihm standhaft entgegen. Jedoch nur Draco blieb stehen und schaute ihm durchdringend an.

"Nun ja...ich rede nicht gerne um den Heißen Brei, deshalb fange ich gleich mal an oder wollt ihr Frage stellen und ich beantwortete sie einfach?", er stand auf und goss sich einen erneuten Whiskey ein. Dann setzte er sich und schaute sie herausfordert an.

"Wieso hast du Hermine, Ginny und Blaise entführt?", kam es gleich schneidend von Dracos Seite. Er schaute ihn interessiert und hasserfühlt gleichzeitig an. Lucius räusperte sich.

"Okay...Jahre kommen und gehen, wie euch allen sich bewusst ist, und ich werde alt. Habe schon die 50er Jahres Grenze überschritten und? Ich habe außer Draco keinen weiteren Erben. Auch sieht man Sohn es auch nicht für nötig sich mal über die Fortpflanzung der Menschheit zu kümmern, sodass ich befürchten muss, dass bald...sehr bald der Name Malfoy aussterben würde!".

Lucius hielt inne und schaute Draco amüsiert an, welche ein fragewürdiges Gesicht machte. "Das beantwortet nicht meine Frage!", entgegnete Draco.

Hermine jedoch schien ein Licht aufzugehen. Zumindest zum Teil." Aber wieso haben sie Ginny und Blaise hier?", fragte Hermine dazwischen und zog alle Blick auf sich. Lucius lächelte.

"Ich denke, Hermine hat dir was zu sagen, Draco!", erwiderte er jedenfalls. Draco schaute Hermine fragend an. "Was hast du mir wichtiges zu sagen?".

Die Braunhaarige schluckte und drehte sich zu Draco. Sie wusste nicht wie sie es ihm sagen sollte. Stotternd fing sie an. " Ich...ich..ich.binnnn...ich bin schwanger von dir verdammt!", sprudelte es plötzlich aus ihr heraus. Beschämend schaute sie zu Boden, da sie sich nicht traute Draco anzuschauen, welcher wie ein Stein da stand, sich kein bisschen bewegte und die Worte immer wieder wie ein Echo in seinen Ohren vernahm. ..Ich..ich bin schwanger von dir, verdammt...

Ebenfalls Ginny und Blaise schienen sehr verblüfft. Beide schaute sie von Draco zu Hermine hin und her." Ich versteh aber trotzdem nicht vorauf du hinaus willst?", erwiderte Draco plötzlich und schaute Lucius matt an. Sein Kopf schien auf Hochtouren zu arbeiten. Sein Vater hingegen verdrehte genervt die Augen.

"Ganz einfach...sogar zum Mitschreiben. Du wirst Hermine heiraten, und dann bekommt ihr das Kind und werdet es hier unter meine Obhut erziehen. Wenn ihr dies jedoch nicht wollt, werde ich auf andere Mittel zurückgreifen. Und da kommen die zwei, Ginerva Potter und Blaise Zabini, ins Spiel!".

Hermines schaute ihn verwirrt an." Das kannst du doch nicht machen?!", erwiderte sie fassungslos und schaute Hilfe suchend zu Draco." Doch kann er!", entgegnete Draco nur und schüttelte verwirrt seinen Kopf.

Es waren irgendwie komische Umstände, stellte er nun fest. Wer erfuhr schon an einem Tag, sein die Personen, die einem nahe standen oder wie auch immer, von seinem Vater entführt wurden, er schließlich auf den Kompromiss einging und erfährt was sein Vater wirklich vor hat, nämlich einen potenziellen Erben will er, wobei Draco auch noch erfährt, dass es auch noch einem andern potenzielle Erben für Lucius gibt, nämlich das ungeborene Kinde von ihm und Hermine, welche eine der drei Gefangen war. Und des war ja nicht alles...und da fragt er sich wirklich wieso er verwirrt ist?

"Wie kommen wir jetzt ins Spiel!", hauchte Ginny fassungslos. Die ganze Zeit hatte sie sich Nähe suchend an Blaise gedrückt und dachte ebenfalls angestrengt nach. Lucius hingegen lehnte sich nur weiter in seinen Sessel zurück und lächelte. "Nun ja...wenn die beiden sich nicht binden wollen und mir einen Potenziellen Erben bringen wollen, dann muss ich auf wem anders zurückgreifen...des wären dann die Zwillinge...sie würden sich umtaufen lassen und fürs weitere würde ich sorgen!".

Stille.

Ein großes Fragezeichen hätte man sich über den Köpfen der viere denken können. Eine Mischung auf Ungläubigkeit, Nachdenklichkeit, Angst, Hass und Unwissenheit spiegelte sich in den Gesichtern wieder.

Die Ungläubigkeit stand Ginny und Blaise deutlich in die Gesichter geschrieben, wobei man noch eine Mischung aus Angst erkennen konnte.

Angst und Unwissenheit zierte Hermines Gesicht, welche weggetreten auf einen Punkt in der Wand schaute.

Doch eines was man unverkommen bei Draco erkannte, war Hass. Er schaute Lucius Malfoy, seinen Erzeuger und Vater direkt in die Augen und es spiegelte sich nur Hass in seinen Augen.

Dies konnte doch dieser Mann, für den er sich schämte ihn Vater zu nennen, nicht machen? Er konnte doch nicht auf so eine hinterlistige Art und Weise jemanden erpressen?

Seinen Sohn erpressen.

Das war so was von...

Ihm fehlten die Worte.

"Nun gut, deine...oder eure Entscheidung?", fragte Lucius elegant." Ich habe nicht ewig Zeit!".

Langsam schien Hermine wieder in die Realität zurück zu kommen und schaute zu Draco, welchen eine unergründliche Mine aufgesetzte hatte. Im nächsten Moment ging er ein paar Schritte nach vorne. Er schaute Hermine nicht an, auch Ginny und Blaise ließ er unbeachtet.

"Ich werde Hermine Granger heiraten und das Kind nach deinen Wünschen erziehen, unter deine Obhut erziehen. Ich werde mit meiner zukünftigen Ehefrau Hermine Granger hier wohnen, unter der Bedingung, dass du Ginny und Blaise sowie ihre Kinder frei lässt. Sofort!".


Draco scheint ja nicht wirklich viel auf Hermines Einverständignis zu achten, was?

Typisch Männer ( Nichts gegen euch...ihr seit einfach ne Sucht der meisten Frauen, da muss man auch mal die Schuld auf euch schieben! grins)

Und wie hat euch das Kap gefallen? Troll? Schlecht? Mies? Annehmbar? Erwartung übertroffen? Ohnesgleichen?

So...ich zähle auf eure Reviews...

BÜDDDDDEE

eure aleks