Hier bin ich wieder!
Dieses Mal habe ich nicht mehr so lange gebraucht. Dafür bringe ich ein sehr emotionvolles Pitelchen. Es war sehr anspruchvoll zu schreiben und es passiert auch nicht so viel, aber trotzdem ist es ein sehr wichtiges Kapitel. Es verinnerlicht die einzelnen Charaktere und ihre Gefühle, sowie findet am Ende etwas serh schönes statt. ((wissend schlurz)). Auch habe ich beschlossen die Kapitelanzahl ein bisschen zu verlängern, da ich den Ablauf verändert habe. Aber keine Angst! Es wird ein wunderschönes Happy-End geben.
Aber nun bedanke ich mich herzlich bei meine lieben ganzen Reviewern. ( Was wäre ich nur ohne euch?)
oOo:Cynestra: Wie Hermine, Draco und Lucius sich einigen...oder eher wie es Lucius mal so beschließt...wirst du in diesem Kap auf jeden Fall erfahren. Danke für deine Review.
oOo: dramine: Ja unser lieber Lucius. Aber mal sehen wie er sich so entwickelt und was so mit ihm passiert. Danke für deine Review.
oOo: wickienchen: Eben...Draco hatte keien andere Chance, aber was so noch mti Lucius passiert folgt noch. Danke für dein Review.
oOo: Ginny-M-Weasley: Danke für die ganzen vielen Reviews gleich auf einmal. Aber endlich bist du ja mti dem Lesen nach gekommen und ich will hoffen, dass du auch dran bleibst, ja? ((zwinker)).
oOo: Celina-Hp: Ob Lucius getötet wird? Wir werden es noch sehen. Es wird aber ein wichtiger Chara wahrscheinlich sterben. Danke für deine Review.
oOo: dracy17: Friede, Freude, Eierkuchen wird es ganz sicher nicht in ganz Malfoy Manor geben. Erst jetzt fängts richtig an. Glaub mir. Und danke für das Angebot, ich werde es vielleicht in Erwägung ziehen, wenn du nichts dagegen hast. Danke für deine Review.
oOo: Valpuri: Lucius ist nicht doof.. okay ein bisschen (( zwinker)) Immerhin muss man auf diese Idee schon mal kommen, nicht? Danke für die Review. P.S. Mein Draco (( auf nachnamen deut ->aleksandramalfoy.. gg...spaß...))
oOo:Moanah: Ja, die Rechtschreibfehler.. ((schäm)) Sorry... Mittlerweile habe ich mir das mit der Kapitelverteilung doch besser überlegt. Es wird doch bissl mehr geben, aber auch nicht mehr so viele, da das Ende immer mal kommen muss.Danke für die Review.
oOo:LunaNigra: Ja, Lucius ist anscheinend nicht mehr bei allen Sinne, aber immerhin war er einige Jahre in Askaban! Da kann man schon mal von der Bahn abkommen. Doch wie Hermine auf den Antrag reagiert ist die Frage...((wissend grins)) Danke für deine Review.
oOo: Dominiquè: Danke für die Blumen. Danke danke.. Ich hoffe du musstes nicht so lange warten. Danke für deine Review.
So jetzt kurz wie immer ein bissl Autorengeschwafel. Ich kann einfach nicht ohne. Die Kapitelverteilung hat sich ein bissl doch geändert, sodass es doch ein paar mehr Kaps geben wird, aber auch nicht mehr so viele. Es muss ja auch mal zum Ende kommen. Aber was euch sicherlich interssieren wird, ist, dass ein wichtiger Chara sterben wird. Das habe ich jetzt mal beschlossen. Es wird aber noch ein paar Kaps vergehen bis es soweit ist. Doch wird das nächste Kap jetzt sicherlich ein bissl später kommen, da ich in drei Wochen Abschlussprüfungen habe und somit lernen muss, sowie ziehe auch in der nächsten Woche um, und bin dann ne Zeit internetlos. Oh my godness.
Aber ich will euch gar nicht mehr aufhalten, dass Kapitel zu lesen.
glg aleks.
Ps. Das Kap ist nicht betagelesen. Also versucht die Fehler einfach mal zu übersehen (( klein werd)) Viel Spaß beim Lesen.
29. True Love Part 1
Zufrieden lehnte sich Malfoy Senior in seinem großen schwarzen Sessel zurück und schaute Draco entschlossen in die Augen. Er hatte es schon immer gewusst. Sein Sohn hatte einfach zu viel von Narzissa geerbt. Dummheit war einer der Wörter, die er sofort damit in Verbindung brachte. Er hatte definitiv nicht seinen Verstand geerbt, was man schon - leider Gottes - an seinen Noten in der Schule bemerken konnte. ´ Erwartung übertroffen, war stets das, was er nur zustande brachte und das war definitiv einem richtigen Malfoy unwürdig. Ein Malfoy musste ´ Ohnegleichen vorweisen können, zumindestens das. Deshalb brachte sein Sohn es auch nur in der Muggelwelt zu etwas. Wäre ja zu viel verlangt gewesen an einer Zaubereruniversität zu studieren ! Doch nicht nur das war eines der Fähigkeiten, die er an seinem Sohn zu bemängeln hatte. Naivität...Unzuverlässigkeit...Gutgläubigkeit...und viele weitere Dinge, die einfach einem Malfoy unwürdig sind. Und so wie es aussieht hatte die jahrelange Erziehung immer noch nichts gebracht.
Er war einfach ein hoffungsloser, bemitleidenswerter Fall...genauso wie seine Mutter. Läuft ihm, dem Lucius Malfoy, der mehr von allem besaß als Severus Snape, dieser Verräter, davon. In die Fänge dieses noch mehr bemitleidenswerten, alten, verräterischen Mannes hinein. Lucius seufzte. Doch wenigstens etwas lief nach seiner Vorstellung. Der Plan schien aufzugehen. Wie naiv sie doch alle vier waren ! Aus großen Augen schauten sie ihn an. Ängstlich, ungläubig und fassungslos. Was hatten sie sich den gedacht ? Immerhin er war Lucius Malfoy, der Mann, der immer das bekam was er wollte. Und sein Plan würde diese Mal auch aufgehen. Es würde ihm keiner dazwischen funken. Keiner...
oOo
Hermines Mund öffnete sich leicht und schloss sich dann schnell wieder. Fassungslos fixierte sie einen Punkt an der Wand, den sie gar nicht mehr richtig vor ihrem inneren Augen wahrnahm. Das konnte doch alles nicht wahr sein ? Immer wieder schwirrte ihr diese Frage im Kopf umher. War es nicht schon genug, dass sie von Draco Malfoy - ausgerechnet von ihm - schwanger ist ? Der Mann, der sie nur ins Unglück stürzten will ? Derjenige, der ihr schon des öfteren ihr Leben zur Hölle gemacht hatte ? Reichte das nicht ? Nein, ihr Schicksal hatte es nie gut mit ihr gemeint. Nie. Und es würde sich auch nicht verändern. Einmal Pechvogel, immer Pechvogel ! Und das war sie definitiv.
Aber sie musste doch etwas tun ? Es brachte doch nichts, immer ihren verwirrten Gedanken nach zuhängen und sich heimlich in ihrem Selbstmitleid zu baden ! Sie musste Taten vollbringen. Auch wenn sie das letzte bisschen ihres verkorksten, bemitleidenswerten Stolzes zusammenkratzen musste, sie musste etwas tun. Sie war jetzt nicht mehr nur für sich verantwortlich...sondern auch für ihr ungeborenes Kind.
Die Braunhaarige stand abrupt auf und stieß dabei den Stuhl um, auf welchen sie gerade eben noch gesessen hatte. Sie schaute kurz durch den Raum, während sie ihre Schulter straffte, wobei sie alle interssiert beobachten. Ihr Blick glitt von Lucius über Blaise und Ginny zu dem kleinen Hauselfen scharf hinüber. Sie spürte die Wärme, die von Dracos Körper ausging, drehte sich jedoch nicht zu ihm um. Er stand hinter ihr, doch sie ignorierte ihn gekonnt
" Was ist los liebe Schwiegertochter ?", entgegnte Lucius gehässig. Blitzschnell schoss Hermines Kopf zu Lucius, welchen sie hasserfüllt anblickte. Ihre Haare fielen ihr Strähne für Strähne ins Gesicht und ließen sie somit noch bedrohlicher aussehen. Der vorher fassunglose, nachdenkliche Blick war von Hermine Mine verschwunden. Zurück blieb nur Hass. Blanker Hass. " Das ist los !", antworete sie zischend, ehe sie sich umdrehte und zur Tür flitzte. Sie schlug die Tür hart auf und donnerte sie an die Wand, was einen lauten Knall ertönen ließ. Ihre Beine trugen sie schnell durch den Salon, entlang der Treppen, hinüber zum Eingang, doch weiter kam sie nicht. Sie spürte wie sie jemand von hinten packte und an sich drückte. Als sie ihren Kopf nach links drehen wollte, um zu sehen, wer sie fest hielt, spürte sie einen langen stockarten Stab an ihren Hals, welcher sich fast in ihre Haut bohrte.
" Gut Draco, wirklich gut ! ", ertönte es plötzlich kalt vor ihr und sie sah Lucius Malfoy auf sie zu kommen. Hermine zog scharf die Luft ein und spürte wie sich in sekundenschnelle tausende imaginäre Stiche in ihre Brust rammten. Es war wirklich Draco, der sie so gewaltsam festhielt. Er hatte sie am Flüchten gehindert. Er hatte ihr die letzte Barriere zur Flucht gebaut. Er, den Mann den sie liebte.
In der Zeit war Malfoy Senior Hermine gefährlich nahe gekommen. Seine kalten Finger umfassten ihr zartes Gesicht und drückten gewaltsam zu. Seine Mine hatte sich schlagartig verändert. Der ironische und erfreuter Ausdruck war verschwunden, dafür blickte er sie mit purem Zorn und aufglühender Wut an. " Was denkst du wer du bist, Schlammblut ? Denkst du, du kannst hier ein und aus gehen wie es dir passt ? Und machen was du willst ? Du bist jetzt mein, dass habe ich dir schon in der Winkelgasse gesagt und dies ist beschlossen Sache, seitdem du dieses Malfoybalg in deinem Bauch trägst. Ab nun an, wirst du bis zur Geburt unter meiner Obhut sein. Du wirst dieses Kind gesund auf die Welt bringen und es dann mir überlassen. Du bist danach frei. Genauso deine elendigen Freunde. Ich hatte es mir überlegt, sie früher gehen zu lassen, doch nun...wegen deiner Flucht.. oder eher Fluchtversuch...habe ich es mir wiederum anderes überlegt !", den letzten Satz spie er ihr genüsslich entgegen. Mit einem letzten starken Druck ließ er sie los und wandte sich von ihr ab.
" Welch Ironie das Leben mit sich bringt, nicht ? ", sagte er nur noch lachend ehe er seinen Weg nach oben fortsetzte.
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Langsam schloss Draco die Tür hinter sich. Kurz vernahm er ein Klacken, was ihm sagte, dass der Hauself diese Tür verriegelt hatte. Der Raum war groß und enthielte viele kleine Accessoires an Wänden und Schränken. Im Großen und Ganzen ein schöner Raum, doch er hatte ihn noch nie vorher in Malfoy Manor betreten, geschweigeden wusste er von ihm. Malfoy Manor war einfach ein zu großes Reich um alles zu kennen. Genau das Wort passte bestens. Reich...Es war kein Haus oder ein Anwesen, es war viel mehr, von dem Draco seit seinen jungen Jahren hoffte, es nie wiedersehen zu müssen. Doch was für Ironie das Leben mit sich bringt, wie sein Vater schon sagte. Pah. Das sollte sein Vater sein ? Er war nie sein Vater gewesen, weder hatte er dies jemals in sich verspürt. Nie hatte dieser Mann ihm das Gefühl gegeben sein Vater zu sein. Nein, er hatte ihm Gefühle nie gezeigt. Nur wie man sie gänzlich versteckte und der kalte, eindrucksvolle Mann war, der ein Malfoy zu sein hatte. Und nun was war er, was war Draco ? Lucius war ein Nichts. Er hatte Geld und er hatte vielleicht Macht, aber das wichtigste in seinem Leben nicht. Seine Familie war zerrüttet, seine Freunde hatten ihn vor Angst verlassen und das Gefühl des Geliebtwerdens und des Gebrauchtwerdes verblasste wie eine Seifenblase. Doch was war mit ihm selber ?
Gedankenverloren hatte er nicht mal bemerkt, wie er an das Fenster herangetreten war und seinen Blick über die Ländereien gleiten ließ. Tief atmete er ein und schloss seine Augen. Er hatte das, was er sich immer gewünscht hatte, zum Greifen nah gehabt. Und ? Es war ebenfalls zerplatzt, wie eine Seifenblase. So nah doch immer noch so weit weg. Sein Leben lang, träumte er von einem intakten Leben. Einem normalen Leben mit einer Frau, die er über alles liebte und sie ihn auch. Mit seinen Kindern, die er mehr als irgendwas auf der Welt lieben würde. Und mit einem ansehenswerten Status in der Gesellschaft. Alles hatte er die letzten Wochen zum Greifen nah gehabt, doch war er einfach zu blöd gewesen um seinen Hand auszustrecken und zu zugreifen. Sie nie wieder von ihm gehen zulassen. Ihre Geborgenheit, ihre Nähe, ihre Zärtlichkeit, ihre Liebe für immer und ewig zu spüren und seine Geborgenheit, Nähe, Zärtlichkeit und Liebe weiter zugeben.
Eine immer größer wachsende Schuld schien sich in ihm zu aufzubauen, die ihn regelrecht daran zerbrechen ließ. Lange hatte er nicht mehr so intensiv gefühlt. Lange hatte er nicht so viele verschiedene Gefühle gleichzeitig gespürt. Schmerzen, Schuld, Angst, Trauer, Scharm sowie auch Freude und Liebe...
Er lachte kaum merkbar bitter auf. Die Freude galt definitiv einem. Er wurde Vater werden. Doch wie würde er Vater werden ? War das etwa sein Traum ? Er wollte nicht, dass sein Kind so aufwachsen sollte, wie er es mal musste. Seine Kindheit war die einzige Hölle gewesen, weshalb er sich ein besseres Leben für seinen Nachfolger wünschte. Er konnte nicht zulassen, dass dieser absurde Plan von seinem Erzeuger aufging. Er musste handeln, was er schon längst hätte tun sollen. Er muss seine Kind beschützen, sein ungeborenes Kind, und seinen Freunde, die in dieser Sache einzige Schachfigurchen waren. Aber vorallem musste er die Frau beschützen, die sein Herz gestohlen hatte. Sie hatte ihm sein Herz beim ersten Kuss qualvoll raußgerissen, was er damals noch nicht bemerkt hatte. Sie war damals so zum Greifen nah gewesen und nun? So weit weg, obwohl beide in einem Raum waren. Sie hasste ihn sicherlich, was er ihr nicht mal verübeln konnte. Sein Herz zog sich bei diesem Gedanken zusammen als er an das kalte Funkeln ihrer sonst so warmen Augen dachte. Wieso musste immer erst etwas passieren bis Draco anfing zu kapieren ? Sein Leben lang war Draco einfach zu dämlich um sich im Klaren zu sein, welchen Konsequenzen folgen würden. Erst nachdem alles von statten gegangen war, verinnerlichte er es und fühlte den Verlust und Schmerz. Doch dies wollte er diesmal ändern.
Er ließ seinen Blick ein letztes Mal über die Ländereinen schweben bevor er sich umdrehte. Er schaute entschlossen durch den Raum und entdeckte niemanden. Eine kleinen Nebentür, die wahrscheinlich zum Bad führte, öffnete sich genau in dem Moment und hinaus trat Hermine. Sie würdigte Draco keines Blickes, sondern stolzierte langsam zu dem einzigen und großen Himmelbett. Sie schlug die Decke beiseite und legte sich sanft in das große Bett hinein. Kurz atmete Draco noch tief ein, ehe er sich von dem Fenster abstieß und zu ihr schritt. Er setzte sich auf die andere Seite des Himmelbettes und schaute sie kurz an. Was wollte er ihr eigentlich sagen ? Sein Verstand schien wie weg geblasen. " Ähmm...! ", entrann es rau seiner Kehle. " Was willst du ?", erwiderete sie daraufhin wütend und schaute ihn zornig an.
´Wieso bekam sie nicht mal des auf die Reihe ?, ärgerte sich Hermine. Sie hatte sich vorgenommen ihn gänzlich zu ignorieren, ihm keinen Funken Aufmerksamkeit zu schenken, ihn aus ihrem Herzen und ihren Kopf zu verbannen, doch sie hatte diese Barrikade nicht einmal eine Minute aufrecht erhalten können. Aber wenigstens hatte sie auf ihren Zorn aufmerksam machen können. Wenigstens in dem Punkt war sie noch die wahre Granger geblieben.
Draco blickte in ihre braunen zornigen Augen. " Ich weiß es nicht, Hermine. Ich weiß nur, dass mir alles unheimlich leid tut ! ", antwortete Draco sanft und hielt ihrem Blick stand. Hermine löste den Blickkontakt und lachte bitter auf. " Es tut dir leid ?", sagte sie histerisch. " Weißt du wie leid es mir tut ? Hmm ? Es tut mir so leid, mit der je geschlafen zu haben. Es tut mir so leid, dich je kennen gelernt zu haben. Es tut mir so leid mich in dich verlieb...verliebt zu haben ! ", verriet sie sich und ließ ihren Kopf hängen. " Ich bin so dumm gewesen. Es war klar, dass du nur an dich denkst. Immerhin bist du ein Malfoy ! Ja, die großen tollen Reinblüter, die natürlich immer was besseres sind. Wieso hast du mich, wenn es dir so leid tut, nicht fliehen lassen, häh ? Sag mir das. Wieso hast du mich gewaltsam zurück gehalten ? Um deinem Vater deine ergebene Loyalität zu zeigen ? Um mir zu zeigen, wer der große Malfoy ist, und was ich bin ? Eine kleine Maus in ihrer Falle oder was ? ". Hermine hatte sich in Rage geredet. Sie war aufgestanden und stemmte ihre Hände in ihren Hüften. Nur langsam wurde ihr bewusst, was sie gesagt hatte.
Der blonde Malfoy stand langsam vom Bett auf und ging langsamen Schrittes auf sie zu. Hermine versuchte gerade dazustehen, doch es klappte nicht lange. Die Erschöpfung und der lange ereignisreiche Tag brach über sie ein. Gerade noch rechtzeitig schaffte es Draco sie aufzufangen und drückte sie fest an sich. Hermine hatte keine Kraft mehr zu stehen. Jeder Muskel schien abgeschächt zu sein, jeder Teil ihres Körper schien zu brennen. Aber am meisten brannte ihre Seele.
" Du willst wissen, wieso ich dich nicht habe fliehen lassen ? Hmm ?", fragte er plötzlich, wobei er es ihr zart ins Ohr flüsterte." Malfoy Manor hat mehr Schutzbarrieren um das Haus herum, als Hogwarts. Es lässt keinen unerwünschten Gast herein, aber so auch keinen Gast, der nicht gehen soll, nach Hause. Die Flüche sind zum Teil ungefährliche Flüche, aber auch zum Teil gefährliche, lebensbedrohliche Flüche. Hätte ich dich gehen lassen, hättest du dich und unser Kind gefährenden können, sowie den Zorn von Lucius auf dich gezogen ! ", endete Draco leise. Er war sich sicher, dass sie noch bei Sinnen war und angespannt zu gehört hatte. " Ich hatte keine Chance und ich musste Lucius täuschen. Lucius darf nicht erfahren, dass du mir...viel bedeutetest...dass ich dich liebe. Es konnte dein und mein Verhängnis werden ! ", ergänzte Draco heiser. Wie als würden ihm selber im Moment die Wort erst gänzlich bewusst, verstärkte er den Griff um Hermine und drückte sie fester an sich. Die wohlige Wärme, die von ihr ausging, beruhigte ihn angenehm. Langsam ließ er sie wieder los und schaute sie an. Sie schaute nachdenklich auf seine Brust, da er um einige größer war als sie.
" Wieso soll ich dir glauben ? Beweis mir, dass du dir Wahrheit sagst ! ", forderte Hermine fast tonlos, während sie langsam ihren Kopf schüttelte. Sie schien ihre Stimme zweifelsohne zu verlieren." Beweis mir das du nicht lügst...beweis es mir ! Wie soll ich dir denn glauben ? Du warst jahrelang mein Erzfeind, hast mir mein Leben eine lange Zeit zur Hölle gemacht, und nun ? Ich bin schwanger von dir verdammt ! ", ergänzte Hermine unter Tränen. Die braunhaarige Hexe hatte vergeblich versucht ihre Tränen zurück zu halten. Sie wollte keine Schwächen zeigen. Sie durfte keine Schwächen zeigen, nicht vor ihm, ihrem Peiniger. Doch sie konnte nicht anderes.
Sanft drückte sie Draco an sich und bettete ihren Kopf auf seine Brust. Verzweifelt fing Hermine an bitter zu weinen und schlug, um ihre Wut und Angst abzubauen, mit ihren Händen, die sie zu Fäusten geballt hatte, auf seine Brust ein, was Draco still über sich ergehen ließ. Nach kurzer Zeit ebbten ihre Schläge ab und vereinzelt leise Schlurzer konnte Draco nur noch vernehmen. Er spürte ihre Angst und den Schmerz, der von ihr ausging und es schien ihm die Luft wegzuschnüren, so weh tat es ihm. Aber er musste Taten vollbringen. So konnte es nicht weiter gehen, und wenn es sein müsste, würde er alles tun um ihr diesen Schmerz und Pein, den sie verspürte, für immer und ewig zu ersparen. Er würde handeln und zwar für die Frau, die er liebte. Für sein ungeborenes Kind. Für seine Freunde.
Er drückte sie ein Stückchen von sich weg und hob ihr Kinn mit seinem Zeigefinger hoch, sodass sie ihm in die Augen schauen musste. Glänzende traurige, vor Angst schmerzende, bernsteinfarbende Augen trafen auf seine graublauen, liebevollen Augen. Er fixierte sie sie kurz, ehe er im Flüsterton sagte: " Ich werde alles tun, um dich und Blaise sowie Ginny von hier zu befreien. Du wirst das Leben, was du immer bekommen wolltest, bekommen. Unser Kind wird in einer intakten Familie aufwachsen. Aber davor will ich ernsthaft um deine Hand anhalten ! ".
Langsam kniete sich der blonde Malfoy vor Hermine hin und nahm ihre Hand in die seinen. " Ich weiß, ich bin kein einfacher Mensch...eitel, arrogant, stur...doch werde ich alles tun, um dich glücklich sehen zu können. Ich werde dir den Himmel zu Füßen legen, dich jeden Tag aufs neue verwöhnen, um dir jeden Tag in deine wunderschönen Augen sehen zu können. Ich werde für dich und unseres noch ungeborenes Kind alles tun, wenn es sein muss an einem qualvollen 'Tod sterben, doch das ist es mir wert, mehr als alles andere. Willst du Hermine Jane Granger meine Frau werden ?" Es war mehr ein Flüstern, doch klangen die Worte deutlich immer wieder in Hermines Ohren. Sie schaute ihn mit glasigen Augen an und...
Ich habe das komische Gefühl, dass ihr mich sicher foltern wollt, jetzt für diesen Cliff oder? Habt ihr auch recht, aber sonst wäre ich ja nicht ich.. Ich liebe Cliffs zu schreiben. Verflucht meine Gene dafür. ((sich versteck))
P.S. Ein Lied was sehr gut zu diesem Kap passen würde, wäre das Lied von Meat Loaf & Marion Raven: It´s all coming back to me now
Ich hoffe ihr hinterlasst mir trotzdem ein Reviewchen. Auf die bin ich angewiesen. Mein Hauptnahrungsmittel als Autorin.
eure aleks
