Life is a journey
By Kaetzchen02
Title:Life is a journey
Genre:Action, Romance
Pairing:OC/Sirius
Summery:Bianca hat ein geregeltes Leben, bis plötzlich ihre Eltern ermordet werden. Plötzlich erfährt sie, dass sie eine Hexe ist, gerät in den Phönix Orden und muss sich zu allem Übel auch noch mit Sirius rumschlagen, der ihr durchaus gefährlich werden könnte.
Kapitel 2:
„Hey Süße bist du bereit?"
Ich nickte meinem Manager Toni zu und begab mich auf die Bühne. Gleich würde die Pause zu Ende sein und mein Konzert weitergehen.
Als ich die Bühne betrat, katschen die Leute und trotz des sich immer mehr verdunkelnden Himmels herrschte ausgelassene Stimmung. Ich machte mir etwas Sorgen um die Ausrüstung, da der Wind immer stärker wurde. Ab und an durchzuckte ein Blitz den Himmel und der Donner grölte unheilvoll. Es lag etwas in der Luft. Schon wieder. Heute würde etwas passieren, dass wusste ich und ich war nur all zu bereit dafür.
Die ersten Akkorde des Liedes begannen und ich fing an zu singen. Ich hatte mich für etwas Rockiges entschieden und bewegte mich lässig zum takt der Musik. Das war meine Welt.
Mit den Augen suchte ich die Menge ab und wunderte mich über die seltsamen Gestalten, die mit schwarzen Umhängen auf die Masse zu liefen und metallische Masken trugen. Bevor ich die Bridge erreichte, brach die Hölle los.
„Seid wachsam, alle mit einander!", Moody sah alle eingehend an, „Und Nymphodoria, keine Alleingänge!"
Tonks verdrehte die Augen und ärgerte sich über die Tatsache, dass Moody anscheinen immer noch nicht verstanden hatte, dass sie gefälligst keiner Nymphodoria nennen sollte. Sie sah nach hinten und vergewisserte sich, dass alle noch da waren.
Kingsley und Shakelbold flankierten die Gruppe, Lupin und Sirius bildeten die Nachhut, vorne standen sie und Moody und die Spitze bildete Professor Dumbeldore.
Im Aurorenbüro war eine verdächtige Nachricht eingegangen und nun herrschte Verdacht auf einen Angriff von Lord Voldemord und seinen Todessern, die in letzte Zeit mit Vorliebe ihr Unwesen in der Muggelwelt trieben. Also wurde ein Aurorenteam los geschickt, um der Sache nachzugehen. Professor Dumbeldore hatte sich mit Nachdruck dafür eingesetzt bei diesem Unterfangen dabei zu sein. Keiner wusste so richtig warum, aber da er einer der erfahrensten Zauberer war und bereits mehrere Begegnungen mit dem Dunklen Lord überlebt hatte, war er gerne gesehen.
Plötzlich wurde der Himmel von einem Blitz erleuchtet und im nächsten Moment erschien eine sich windende Schlange am Horizont. Das Zeichen des Dunklen Lords.
„Achtung, es geht los!", rief Lupin und schon stoben aus allen Richtungen Todesser und flogen auf die Muggel zu, die panisch kreischend davon rannten. Grelle Blitze wurden durch die Luft geschleudert, überall explodierte etwas und die Menschen rannten wild durcheinander.
„Aufteilen, los! Shakelbold, Kingsley, ihr geht nach rechts, Lupin, Sirius bleibt hinten und Moody und Tonks übernehmt die rechte Flanke."
Schnell und präzise verteilen sich die Auroren auf Dumbeldores Befehl hin und machten sich auf die Suche nach den Anhängern des Dunkeln Lord.
Dumbeldore jedoch setze unbeirrt seinen Weg Richtung Bühne fort und hielt seinen Zauberstab bereit.
Die Menschen schrieen und kreischten, einige wurden sogar durch die Luft gewirbelt. Bianca duckte sich vor einem Gesteinsbrocken, der geradewegs auf sie zugerast kam und nur Zentimeter neben ihr in den Boden schlug. Rauch verschlechterte die Sicht. Neben ihr explodierte etwas und auf der Bühne brach ein Feuer aus.
Zwischen all dem Durcheinander sah sie ihn blitzartig. Seine weiße Haut schimmerte selbst durch den beißenden Rauch hindurch. Sie erkannte seine schlitzartige Nase wieder und diese schrecklichen Augen. Der Mörder ihrer Eltern schritt geradewegs auf eine junge Frau zu. Mit einem Wink seines Stabes keuchte die Frau auf und viel im nächsten Augenblick tot zu Boden – die Augen ebenso grausam verzerrt, wie die ihrer Eltern.
Ihr Herz raste, das Blut pochte in ihren Ohren und alles um sie verstummte. In Zeitlupe verfolgte sie seine Schritte und sah seine grausame Tat noch einmal vor ihrem inneren Auge. Jäh riss sie sich hoch und begann zu rennen.
Dumbeldore wich zurück. Soeben hatte einer der Todesser einen Fluch auf ihn gehetzt. Mit einem leichten Wink seines Zauberstabes flog der Todesser durch die Luft und war außer Gefecht gesetzt. Doch ehe er seinen Weg fortsetzen konnte, erschien Voldemord vor ihm. Dumbeldore straffte seine Schultern und sah seinen ehemaligen Schützling bedauernd an „Tom, was soll das?"
„Alter Mann, es wird Zeit zu sterben.", schrie der Dunkle Lord.
Seine Anhänger hatten sich um ihn gescharrt und bildeten einen Kreis mit ihm an der Spitze. Auf der anderen Seite kamen die Auroren zusammen und versammelten sich um Dumbeldore.
Voldemord hob seinen Zauberstab und öffnete seine Lippen, um den Tot bringenden Fluch auszusprechen.
Da hörte er ein wildes Kreischen, wurde von etwas gerammt und fiel zu Boden. Keine zwei Zentimeter neben ihm landete ein braun haariges Mädchen.
Bianca rappelte sich hoch und knurrte den blassen Mann neben sich an. Ehe er sich's versaß saß sie auch schon auf ihm und verpasste ihm einen Faustschlag in sein Gesicht. Ihre Hand tat dabei schmerzlich weh, aber das war im Moment egal. Alles was zählte waren Antworten und ihre Rache.
Sie verspürte eine unbändige Wut in sich und den unwiderruflichen Wunsch diesem Mann Schmerzen zu zufügen. Wäre sie bei klarem Bewusstsein gewesen, wäre sie schockiert über diese hasserfüllten Gefühle, doch sie verspürte nur Raserei.
Die Auroren standen geschockt da, unfähig etwas zu sagen oder zu tun, starrten sie auf das kleine Mädchen, welches soeben den gefährlichsten Zauberer und Mörder aller Zeiten mit ihren Fäusten bearbeitete.
„Wieso?", presste Bianca zwischen zusammen gebissenen Zähnen hervor. Wieso hatte er ihre Eltern ermordet? Ihre Gedanken rasten. Sie nahm nicht die Zauberer um sich herum war und auch nicht das Geschrei der Leute. Sie sah nur diesen Mann und versprühte diese grenzenlose Wut. „Wieso meine Familie?"
Im nächsten Moment sah sie, wie der Mann unter ihr seine Hand befreite und nach seinem Holzstab griff. Noch ehe sie sich versah, wurde sie auch schon durch die Luft geschleuderte und landete unsanft auf dem Boden 10 Meter weiter. Ihr Knöchel schmerzte und irgendwo in ihrem Bewusstsein realisierte sie, dass er wohl gebrochen sein musste. Dennoch rappelte sie sich hoch und wurde erneut von einem Lichtblitz aus seinen Stab getroffen. Sie flog wieder 5 Meter weiter, spürte ein Brennen in ihrer Brust und hörte ihre Rippen brechen als sie gegen eine kleine Mauer fiel. „Arrrgh", entfuhr es ihr und erneut rappelte sie sich auf. Doch dieses Mal versperrte ihr ein Mann die Sicht und sie hörte einen anderen, mit einem langen Bart rufen: „Passt auf sie auf."
Dann sah sie wieder Lichtblitze durch die Luft schwirren. Sie wollte sich bewegen und dem weißhäutigem Mann folgen, doch der Fremde vor ihr, drückte sie auf dem Boden. „Bleib liegen, wenn dir dein Leben etwas wert ist!"
Doch Bianca achtete nicht auf ihn und kam erneut auf die Beine. Da hielt sie der Fremde mit seinen Armen fest. Sie versuchte sich von ihm los zu reißen und erneut zu dem Mörder ihrer Eltern zu gelangen, doch sein Griff war stahlhart und im nächsten Augenblick sah sie nur noch ein grelles Licht auf sie zukommen, dann war alles schwarz und sie sank in tiefe Finsternis.
Es schien ihr eine Ewigkeit vergangen zu sein, als sie sie Augen öffnete. Alles um sie herum roch nach Rauch und … nach Blut. Dann stellte sie fest, dass sie selbst aus dem Mund blutete und wollte sich aufsetzen. Schon griff eine Hand nach ihr und drückte sie wieder auf den Boden.
Sie hörte Stimmen und fragte sich, ob dies alles nur ein Traum war.
„Dumbeldore, sie ist wieder aufgewacht", rief eine weibliche Stimme.
„Was sollen wir mit dem Muggel tun?"
„Lass mich durch Kingsley", sagte jetzt der alte Mann mit dem langen Bart und beugte sich über sie. Aus halbmondförmigen Gläsern betrachteten sie zwei strahlend blaue Augen.
„Dumbeldore, sie hat alles gesehen. Wir müssen ihr Gedächtnis löschen", meldete sich wieder der Mann namens Kingsley zu Wort.
„Ich glaube, das ist nicht so einfach.", sagte Dumbeldore besorgt und lächelte sie dennoch an.
„Wir müssen fort, schnell.", flüsterte ein großer Mann mit Schnurbart.
„Wir werden sie nach St. Mungos mitnehmen." Antwortete der alte.
Bianca kam sich wie im Film vor. Viele Köpfe beuten sich über sie und begutachteten sie, als wäre sie eine vom Aussterben bedrohte Spezies oder ein Sonderangebot im Supermarkt. Sie versuchte zu sprechen, doch alles was sie zu Stande brachte war ein blutiger Husten.
„Ganz ruhig kleines Fräulein. Es wird besser sein, wenn sie sich nicht bewegen und so wenig wie möglich anstrengen." Vertrauensvoll sah sie der alte Mann an.
Bianca versuchte es erneut und schaffte diese Mal tatsächlich ein paar ganze Wörter: „Weiß … hust … selbst …hust… gut für mich …hust…ist"
Plötzlich tauchte ein neues Gesicht über ihr auf: „Die kleine ist aber ganz schön zäh!", sagte ein Mann, mit dunklen, lockigen Haaren und wolfsgrauen Augen.
„Bin … hust… nicht klein!" Bianca setzte sich trotz Proteste auf.
„Schon gut Kleines!" Der Mann lachte.
‚Kleines?', Bianca glaubte sich verhört zu haben. Wer glaubte dieser Mann eigentlich zu sein, sie so zu nennen. Sie hatte Null Ahnung was hier vor sich ging, wer diese Menschen waren und was überhaupt geschehen war und dieser Fremde wagte es, sie als klein zu bezeichnen.
Sie wollte gerade etwas erwidern, als der Mann, denn sie Dumbeldore genannt hatten Aufstand und in die Hände klatsche.
„Wir sollten uns beeilen. Meine Damen, meine Herren, lassen sie uns sofort ins Hauptquartier apparieren."
Und schwubs die wups verschwanden die Laute um sie herum einer nach dem anderen. „Sirius los!"
„Professor Dumbledore, ich sollte sie nehmen. Sie sind geschwächt vom Kampf!", antwortete der Mann mit dem Wolfsaugen.
„Moment mal", nuschelte ich, „Ich komme hust nirgendwo mit hin." Zur Unterstützung meine Aussage sah ich die beiden übrig gebliebenen Männer mit meinem, wie ich fand, überzeugendstem Blick an. Aber weder der eine noch der andere beachteten mich.
„Okay Sirius, aber sei vorsichtig, ich glaube sie hat innere Blutungen."
‚Innere Blutungen, pah ich doch nicht' Trotzig hob ich das Kinn an.
Da beugte sich der dunkel haarige Mann zu mir herunten. Ich schlug ihm auf die Finger, als er mich greifen wollte. „Hände weg!"
Grinsend schob er meine Hände beiseite: „Jungfrauen in Not zu retten ist meine Spezialität!"
„Ich bin aber keine Jung … ich meine, ist doch egal, ich bin nicht in Not. Also lassen sie mich sofort los! …hust… Ich gehe nirgendwohin und mit ihnen schon gar nicht!" Erneut versuchte ich nach ihm zu schlagen, doch er war schneller, schob seine Hände unter mich und hob mich hoch, als ob ich nix wiegen würde. „Verdammt noch mal hust", ich strampelte, „Lassen sich mich RUNTER!" schrie ich ihn an, „SOFORT!"
„Man, wir haben hier wohl eine richtige Wildkatze!"
Dumbeldore sah mich an und im nächsten Augenblick war er verschwunden. Mit großen Augen starrten ich auf die leere Stelle und verspürt so etwas wie leichte Panik in mir aufkommen. „Wo …wo … ist ... er hin?", stotterte ich und ärgerte mich gleichzeitig über meine ängstliche Stimme.
„Festhalten" sagte der Mann, namens Sirius und schon verspürte ich ein Ziehen in der Magengegend, das sich auf meinen ganzen Körper ausbreitete. Ich hatte das Gefühl auseinander gerissen zu werden und klammerte mich wie wahnsinnig an Sirius fest.
…
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Euer Kaetzchen02
