Erst einmal danke für eure Reviews. So wie es aussieht kommt die Geschichte ja ganz gut an bei euch, was mich echt erleichtert aufatmen lässt

An FirstKiss: Auf deinen Wunsch hin werde ich die nächsten Kapitel nicht mehr fett schreiben. Und danke auch für die weiteren Verbesserungsvorschläge.

An LittleLion1: Danke für dein Review, toll wenn die Geschichte dir gefällt. Und mach dir keine Sorgen , außer dem Verbandskasten haben sie ja auch noch Madam Pomfrey

An Mikura01: Toll, dass dir meine Story ebenso gefällt wie mir deine Geschichte. Du musst sie unbedingt bald updaten. BITTE!!!!!!!

Disclaimer: Wie immer; mir gehört leider nichts und Kohle mach ich mit der Story auch nich.

Nun zu einem weiteren Punkt, meiner Beta: Meine Story ist Beta gelesen allerdings von meiner Schwester, die nicht mehr wirklich Bock dazu hat. Wenn also jemand Interesse an dem „Job" hat sollte er mir ne kurze Nachricht hinterlassen.

Sonstiges: Charaktere, Schauplätze und Rating der Story sind so geblieben. Sie is immer noch Slash und somit logischer Weise OOC.

Nun gut, hier ist also das ersehnte 3. Kapitel von DomH, ich hab es mehrer Male neu geschrieben und wieder gelöscht und diese Version der Story hat es letztendlich hier hin geschafft. Viel Spaß beim Lesen

PattyPotter91

Kapitel 3: Ein blutiger Streit

Es war kurz nach 3 Uhr als plötzlich die Tür zum Gemeinschaftsraum aufflog und eine sehr mürrische Schulleiterin zum Vorschein kam.

„Mr Thomas, können sie mir sagen ob ich Mister Potter hier finde?"

Der Junge nickte stumm und deutete mit der Hand Richtung Jungenschlafsaal. Ohne zu zögern drückte sie die Türklinke runter und traf ein. „Potter, kommen sie augenblicklich hier her zu mir!"

Harry stand hastig von seinem Bett auf und folgte McGonagall nach draußen.

Etwa 5 Minuten später fand sich Harry Potter im Kerker wieder, wo er offen gestanden jetzt am Wenigsten sein wollte. „Professor, was machen wir hier unten?" Ohne zu antworten ging die Schulleiterin eine lange Treppe hinab bis sie vor einem grausam aussehenden Portrait stehen blieb. Harry stöhnte ärgerlich auf. MALFOY, dass war der Grund warum sie hier waren. Es kam ihm vor wie eine Ewigkeit bis sich endlich jemand von den Slytherins bequemte das Portrait zu öffen. Genau auf diesen Moment hatte McGonagall gewartet.

Sie fuhr den blonden Erstklässler an , sodass dieser erbleichte. „Taylor, richten sie augenblicklich Mr Malfoy aus, er solle umgehens bei mir erscheinen. Andern Falls wird Slytherin dies weitere 15 Hauspunkte kosten."

Der Junge nickte hastig, rannte zurück in den Gemeinschaftsraum und alarmierte Malfoy. Nur wenige Zeit später schlurfte dieser gelangweilt auf die Schulleiterin zu. „Soll ich jetzt mein Nachsitzen bekommen?" McGonagall holte tief Luft. „Ganz recht. Mister Malfoy, Mister Potter, folgen sie mir bitte. Zügig!"

Die Drei stiegen Treppen um Treppen doch es schien kein Ende nehmen zu wollen. Immer wieder forderte die Schulleiterin sie auf eine weitere Stufe anzusteuern. Plötzlich blieb sie vor einer besonders staubig und moderig aussehenden Tür stehen und murmelte eine Zauberformel, die weder Harry noch Draco je zuvor gehört hatten.

Als sich die Tür knarrend öffnete, sah Draco angewidert drein. Überall waren Spinnenweben an der Wand und der Boden wurde mit einer etwa 2,5 cm hohen Staubschicht bedeckt. „Würde mich nicht wundern, wenn es hier Ratten gibt, Potter. Aber in so was hier musst du dich ja wohlfühlen." Harry biss sich auf die Zunge um nichts Spöttisches zu erwidern.

„Professor, was sollen wir hier tun?" „Aufräumen." Draco starrte sie entzürnt an. „Aufräumen?! Aber das dauert Stunden, vielleicht Tage bis diese Kloake wieder einigermaßen sauber wird." McGonagall nickte.

„In der Zeit können sie beide über ihr Verhalten nachdenken. Und sie werden erst von der Strafe befreit wenn die Arbeit erledigt ist. Einen schönen Tag noch."

Kaum war die Schulleiterin verschwunden fing Malfoy an zu meckern.

„ Hier sieht es aus wie im Saustall. Und da muss ich ausgerechnet mit dir sauber machen. Es ist unter der Würde eines Malfoys, solch ein Drecksloch zu betreten."

„Halt verflucht noch mal das Maul. Ich bin auch nicht gerade happy meine Zeit mit einem Todesser zu vertrödeln. DAS HIER IST ALLES DEINE SCHULD, MALFOY !" „WIESO MEINE? Du hast damit angefangen meinen Paten einen Killer zu nennen!"

Harry schluckte kräftig. Wut kochte erneut in ihm hoch.

„IST ER DAS NICHT? WENIGSTENS SOLLTE ER DEN MUMM HABEN ZU KÄMPFEN ANSTELLE SICH FEIGE ZU VERSTECKEN! SAG'S MIR; WO IST DIESER MISTKERL?" Draco antwortete nicht.

„NA SAD ES MIR; DU HEUCHLER!" „Ich…ich weiß es nicht."

Harry starrte einen Moment ins Leere. War es möglich , dass Malfoy die Wahrheit sagte oder versuchte dieser nur seinen A zu retten?

Potters Gehirn entschied sich für das Zweite und so packte er den Slytherin an den Schultern und schmiss ihn auf den staubigen Boden.

„DU LÜGNER!", schrie er lauthals und zerschmetterte semptliche Knochen in Dracos Nase. In weniger als 10 Sekunden hatte sich um diesen eine fette Blutlache gebildet. Wütend und erschrocken zu gleich richtete sich der Eisprinz auf; da spürte er wie Blut über seine Lippen lief.

Er hatte Potter noch nie so aggressiv gesehen. In keinem ihrer vergangene Schuljahre wurde Malfoy so bewusst wie jetzt, dass Potter wahrhaftig enorme Stärke in sich trug. Natürlich musste er irgendetwas an sich haben, was Voldemort damals abgehalten hatte ihn auf der Stelle zu töten, doch Draco hatte sich nie groß Gedanken darüber gemacht. Plötzlich schüttelte er angewidert den Kopf. WIE KONNTE ICH NUR SO WAS DENKEN? POTTER UND STARK, DASS ICH NICHT LACHE!"

Draco wurde aus seinen Gedanken gerissen als ihn erneut Potter hart ins Gesicht schlug. „ SAG MIR WO ER IST!" „ ICH WEIß ES NICHT! BIST DU TAUB ODER WAS?!"

Diesmal war es Malfoy der Harry mit seinem Fuß in den Magen trat, sodass dieser wenige Minuten später an die kalte Wand klatschte und dort regungslos liegen blieb. Draco kroch aus Gründen, die er selbst nicht verstand, durch den Staub auf Harry zu, dieser zuckte nicht mal mit der Wimper.

„Potter? Was ist los, gibst du schon auf?... POTTER? ALLES OKAY?"

Der Slytherin legte seine Hand vorsichtig auf Harrys Schulter.

„WAS KÜMMERT'S DICH UND FASS MICH NICHT AN!!!" Der Eisprinz schluckte häftig. „Ich wollte dir bloß helfen!"

MALFOY UND MIR HELFEN? DER HAT SIE DOCH NICHT MEHR ALLE, dachte Harry kopfschüttelnd.

„VON TODESSERN LASS ICH MIR NICHT HELFEN! DU MACHST ALLES NUR NOCH SCHLIMMER, MALFOY!" Draco fuhr erschrocken zusammen. „Is ja gut, ich hab's verstanden." Energisch schüttelte Harry seinen Kopf während sich eine Träne aus seinen Augen löste.

Er wollte Malfoy anschreien, doch es kam nur ein heiseres Klagen über seine Lippen. „Nein, du verstehst gar nichts,ok?" Harry hatte keine Lust ausgerechnet dem ungekrönten Prinz von Slytherin etwas vor zu jammern, doch er musste es einfach jemandem erzählen bevor er daran kaputt ging. „ Du hast keine Ahnung wie es ist ich sein zu müssen. Du hast keine Ahnung wie es ist wenn andere für dich sterben nur damit du am Leben bleibst. Vorallem kennst du das Gefühl nicht allein und in ständiger Angst zu sein!"

„Was weißt du denn schon von meinem Leben, Potter? Falls du es vergessen hast, mein Vater ist in Askaban ! Denkst du etwa ich zu sein ist leicht?" Harry versuchte den Kommentar des Slytherin zu ignorieren und fuhr fort. „Das geschieht ihm recht. Schön vielleicht ist dein Ungeheuer von einem Vater in Askaban und vielleicht wird Voldemort deine Eltern töten wenn du ihm nicht gehorchst… aber was verlierst du schon Wertvolles? Deine Eltern? Na schön, kriegst du eben auch mal zu spüren, dass nicht alles perfekt ist in dieser Welt. Reihenweise sind Menschen für mich gestorben, nur um mich zu beschützen. Was hat es ihnen gebracht? Voldemort wird mich ziemlich sicher eines Tages töten und dann war alles umsonst. Mum, Dad, Cedric Diggory, Sirius und zuletzt Dumbledore… sie alle waren doch unschuldig. Ich allein bin daran Schuld, dass sie alle tot sind."

Draco musste erneut heftig schlucken und blickte Harry mit seinen silbergrauen Augen mitleidig an. Er wollte immer so berühmt sein wie Potter, doch nun stellte es sich heraus das dieser den Ruhm gar nicht wollte?

„ Ich dachte, du wärst stolz darauf berühmt zu sein, Potter."

Der Griffindor lachte ungläubig.

„Na klar. Ich bin berühmt weil meine Eltern sich für mich geopfert haben, damit ich den Fluch eines Spinners überlebe. Ganz toll."

Der ungekrönte Prinz von Slytherin fühlte sich auf einmal winzig klein. Es war wirklich nichts zum glücklich sein. Was hatte er sich dabei gedacht?

Vor ihm tauchten Bilder auf wie Leute gefoltert wurden und schrille Schreie ausstießen. Er schnappte panisch nach Luft als er seine Eltern erkannte, die dort derbe gequält wurden. „ Nein, aufhören. BITTE!", schrie Draco und hielt sich beide Ohren zu.

Harry blickte Malfoy überrascht an.

„Was ist denn in dich gefahren?"

Malfoy sah starr zum staubigen Boden.

„ Geht dich das irgendwas an?" „Ahm…nein….aber..." „Dann sei gefälligst still, Potter!"

Harry nickte. Er konnte sich selbst nicht verstehen, doch irgendwie empfand er Mitleid für Malfoy, welcher ihm abgrundtief traurig vorkam.

„ Sag mal, warum hast du letztes Jahr mit Myrte geredet?" Draco erschrak. Was muss sich Potter auch überall einmischen? „ Halt einfach die Klappe, Narbengesicht!" „Du kannst es mir sagen…"

„Ich dachte wird sind Feinde. Warum sollte ich dir vertrauen?"

Potter schnaubte verachtend. „Vertrauen? Ich wette du weißt nicht mal was das ist. Du und der Rest Todesserabschaum!"

Das hatte gesessen. Draco wendete sich von dem Griffindor ab und das Licht in seinen Augen erlosch. Was würde Voldemort mit ihm anstellen wenn er auf ihn träfe? Umbringen? Oder würde der junge Malfoy eine zweite Chance bekommen? „Lass uns diese Kloake aufräumen, sodass ich möglichst schnell von dir wegkomme!!!"

„Hättest du Dumbledore wirklich getötet, Malfoy?" Harry wusste nicht warum er das fragte, doch der Slytherin schien sehr nervös zu werden.

„Schnauze, Potter!"

„ Ich hab gesehen wie du deinen Zauberstab gesenkt hast und du fingst an zu stottern und zitt…" „CRUCIO!" Harry verstummte, krachte vom einer zur anderen Sekunde auf den Boden und versuchte den Schmerzen zu entfliehen. Sein Körper wand sich unter den unsichtbaren aber spürbaren Peitschenhieben. Die schmerzhaften Striemen preschten hart auf seinen Körper ein, sodass sein Umhang anfing zu zerreißen und die Haut freigelegt wurde. Plötzlich lies der Schmerz nach, Draco sah mit blassem Gesicht zum Boden und hielt zitternd seinen Zauberstab fest. Keuchend blickte Harry zu Draco auf. Als dieser es mitbekam lies er einen erneuten Fluch los. „MORTI"

Der Auserwählte spürte wie unsichtbare Nägel durch sein Fleisch wurden. Aus seinen Hautrissen tropfte Blut und selbst einige beinahe verheilten älteren Wunden fingen plötzlich höllisch an zu brennen und zu eitern. „MALFOY,BITTE!"

Augenblicklich ebbte Harrys Schmerz ab. Was war das nur für ein Fluch den Malfoy da verwendet hatte? Einen Moment von Erfurcht erfasst zog Harry entschlossen seinen eigenen Zauberstab hervor und fixierte den Blonden, dessen Nasenbluten allmählig aufhörte.

„Na warte, Malfoy.Dafür wirst du bezahlen!" Knurrend dachte er an eine besonders mächtige Zauberformel und dann kam sie ihm über die Lippen. „SEPTUMSEMP…"

Plötzlich hielt Harry inne. Er konnte es nicht tun, wollte nicht noch mal diese grausige Erinnerung vor Augen geführt bekommen. Ohne ein Wort fing er an aufzuräumen und würdigte dem Slytherin nicht einen einzigen Blick.

Doch etwas in Draco hatte sich von da an verändert.

So das wars, fürs Erste. Hoffe es hat euch gefallen. Falls ihr irgendwelche Ideen für die Story hab oder vielleicht Verbesserungsvorschläge nehm ich diese gerne entgegen. Schreibt mir doch einfach ein Kommi, dann weiß ich voran ich bin.

P.S.: Das 4.Kapitel heißt: "Die Veränderung in mir" und ich denke auch nicht ,dass das Veröffentlichen so lange dauert wie bei Kapitel 3.

Je mehr Reviews dest so schneller werde ich es online stellen; es liegt also in eurer Hand (Sorry, dass ich so gemein bin :p)

Also dann bis zum nächsten Mal PattyPotter91