Kommentar: Es hat ein wenig länger gedauert, aber hier ist das neue Kapitel. Ich war etwas im Stress, wegen ein paar Präsentationen, die ich halten musste. Jetzt liegt das erst mal hinter mir und ich hoffe, ich kann das nächste Kapitel wieder schneller abliefern.

Vielen lieben Dank noch mal an alle, die mir Kommentare geschrieben haben! Ich freue mich über das Lob und das viele meinen Schreibstil so toll finden, gefällt mir besonders! Also noch mal: Vielen Dank!

Viel Spaß bei diesem Kapitel!

4. Kapitel

Fourth Step - Getting touched

Wie viel ihm Draco inzwischen schon bedeutete und das nach so wenigen Treffen, wurde Harry schnell klar, als Draco unterwegs war, sodass sie sich nicht sehen konnten.

Er erwischte sich ständig dabei wie er an den Blonden dachte oder sich an ihre Küsse zurückerinnerte.

Dennoch widerstand er der Versuchung Draco zu schreiben. Er war sich nicht völlig sicher, ob Draco genauso empfand wie er und deshalb wollte er vermeiden zu aufdringlich zu werden.

Zur Ablenkung und auch, weil sie sich schon länger nicht mehr gesehen hatten, traf er sich mit Ron in der Winkelgasse. Sie bummelten etwas durch die Geschäfte und Harry erzählte dem Rothaarigen bei einer riesigen Portion Eis von Draco.

Zuerst schien sein bester Freund nicht sehr begeistert, dass Harry geradezu von einem Malfoy schwärmte, aber nach einer Weile merkte er, wie ernst es Harry war.

"Du magst ihn wirklich, oder?", fragte er deshalb.

Harry zuckte mit den Schultern.

"Ja, er ist viel netter als wir immer dachten und er hat Humor."

"Heißt das, du bist in einen Malfoy verschossen?", wollte der Rothaarige wissen und beugte sich leicht vor.

Unruhig rutschte der Schwarzhaarige auf seinem Stuhl herum.

"Ich weiß nicht, ob man das schon verliebt nennen kann, aber ich denke, ich bin auf dem besten Weg dahin.", erklärte er dann und hoffte Ron würde keinen Ausraster bekommen.

Und es kam auch keiner. Ron nickte lediglich und seufzte.

"Eine Beziehung... Hätte ich auch gerne..."

Fragend musterte er den Rothaarigen. "Wie meinst du das?"

Jetzt war es an Ron mit den Schultern zu zucken.

"Naja, du weißt schon. Ginny hat diesen Creevy. Hermine trifft sich mit Krum und du hast wie es aussieht Malfoy. Ich hätte halt auch gerne jemanden...", murmelte er und hatte leicht rote Wangen.

"Kann ich verstehen.", erwiderte Harry. "Du triffst bestimmt bald auf jemanden, der dir gefällt.", versuchte er Ron Mut zu machen, doch der sah ihn zweifelnd an.

"Ach ja? Und wie? Ich bin nicht der Held der Zaubererschaft und ich sehe auch nicht besonders aus. Wer sollte sich deiner Meinung nach ernsthaft für mich interessieren?", war die verdrießliche Antwort.

Harry musterte seinen Freund einen Moment.

Er fand eigentlich nicht, dass Ron schlecht aussah. Er war groß und schlank aber längst nicht mehr so schlaksig wie früher, sondern eher muskulös. Das Problem war nur Rons Selbstbewusstsein. Er hielt nicht besonders viel auf sich selbst und neigte dazu sich neben ihm in den Schatten zu stellen, obwohl er das überhaupt nicht nötig hatte.

Harry schüttelte den Kopf.

"Draco wusste doch gar nicht, wer ich bin und außerdem hätte es ihn wohl eher abgeschreckt, wenn er gewusst hätte, dass er sich mit Harry Potter treffen soll. Versuch es doch auch mal mit einem Blinddate.", schlug er vor.

"Nein, das ist nichts für mich.", wiegelte Ron ab und seufzte erneut.

Harry schwieg einen Moment.

"Suchst du eigentlich nach Mann oder Frau?", fragte er dann, woraufhin Ron breit grinste.

"Von Frauen habe ich die Nase voll, Kumpel. Ich orientiere mich im Moment eher in Richtung Mann. Nicht so zimperlich und zickig.", erklärte er.

Auf Harrys Gesicht breitete sich ebenfalls ein Grinsen aus.

"Lass das bloß nicht Hermine hören, aber im Prinzip stimme ich dir zu."

Dann brachen beide in schallendes Gelächter aus und widmeten sich kopfschüttelnd wieder ihrem Eis.

-------------------------------------------------

Am darauf folgenden Tag brachte eine edle, schwarze Eule Harry einen Brief von Draco.

Neugierig faltete er das Pergament auseinander, nachdem er die Eule mit einem Eulenkeks und einem kurzen Tätscheln belohnt hatte.

Überrascht starrte er das Pergament an. In ordentlicher geschwungener Schrift stand nur ein einziger Satz darauf.

'Komm sofort zu meinem Anwesen, wenn du den Brief erhalten hast.'

Unterschrieben war mit den Initialien D. L. M.

Verblüfft starrte Harry auf das Papier.

Ein Malfoy 'befahl' einen zu sich, er bat nicht, wie es schien. Wie sollte es auch anders sein? Aber was mochte so dringend sein, dass Draco nur diese dürftige Nachricht verfasste?

Nachdenklich griff er nach seinem Umhang und Zauberstab.

Er würde es gleich herausfinden. Mit einem leisen Plopp apparierte er.

---------------------------------------------------------------

Draco war vor zwei Stunden von seiner Geschäftsreise, wenn man das denn so nennen konnte - tatsächlich hatte er ja nur Werbung gemacht und einige Hände geschüttelt - zurückgekehrt und hatte sich gestattet einem Verlangen nachzugeben, das seit seiner Abreise in ihm loderte.

Er musste Harry sehen.

Schlimm genug, dass er bei den offiziellen Gesprächen und Geschäftsessen hin und wieder wegen dem Schwarzhaarigen abgelenkt gewesen war. Wie war es nur möglich, dass ausgerechnet Harry Potter es geschafft hatte sich eine ständige Präsenz in seinen Gedanken zu verschaffen?

Harry Potter, bei Merlins Bart!

Er konnte sich nicht erinnern zuvor schon einmal solch einen intensiven Drang verspürt zu haben jemanden wieder zu sehen. Bei Merlin, sie hatten sich erst vor zwei Wochen richtig kennen gelernt, oder waren vielmehr immer noch dabei mehr übereinander zu erfahren.

Ein Quieken riss ihn aus seinen Gedanken.

"Mr. Potter ist eingetroffen, Master Malfoy, Sir.", piepste eine seiner Hauselfen.

"Gut, bring ihn in meine privaten Räumlichkeiten.", befahl er und die Elfe verschwand mit einem lauten Plopp und einem "Jawohl, Master Malfoy.".

Kopfschüttelnd rieb er sich über die Augen. Eigentlich war er viel zu müde, da er die letzten Tage nur wenig Schlaf gefunden hatte, aber er musste Harry einfach sehen. Ihn Küssen, Umarmen... Was für seltsame Gedanken, jedenfalls für ihn.

Kurz darauf öffnete sich seine Tür und die Hauselfe ließ Harry in sein Zimmer.

Ihre Blicke trafen sich und Draco konnte sich gerade noch solange zurückhalten, bis die Elfe die Tür wieder hinter sich geschlossen hatte.

Mit wenigen Schritten war er bei Harry und riss ihn geradezu an sich, als er seine Lippen gierig, ja fast ausgehungert, auf die des Schwarzhaarigen presste.

Harry gab einen überraschten Laut von sich und war zunächst überrumpelt, doch dann entspannte er sich und erwiderte den rauen, leidenschaftlichen Kuss mit gleicher verzehrender Intensität.

Ungestüm fanden sich ihre ausgehungerten Münder wieder und wieder. Harrys Arme schlangen sich um Dracos Hals und ihre Körper pressten sich aneinander.

Unruhig fuhren die Hände des Blonden über Harrys Körper und fanden schließlich einen Weg unter dessen Hemd. Begeistert streichelte er die festen Bauchmuskeln des Schwarzhaarigen und die warme, weiche Haut.

Harry gefiel es die kühlen Hände des Blonden so zu spüren, sodass er sich unwillkürlich den Berührungen entgegen drängte.

"Draco...", brachte er beinahe stöhnend zwischen ihren atemlosen Küssen hervor und bemerkte erregt wie sich eine von Dracos Händen seiner Brustwarze zuwandte, die steil aufgerichtet bereits nach Zuwendung gierte.

Draco rieb sie zwischen seinen Fingern und brachte ein weiteres Stöhnen über Harrys, vom Küssen geschwollene, Lippen. Verlangend drängte er ein Bein zwischen Dracos und konnte so dessen steinharte Erregung an seinem Oberschenkel spüren.

So wie Draco sicher seine eigene spürte.

Himmel, er fühlte sich, als müsse er gleich kommen und das alles nur wegen einem Kuss und ein paar Berührungen von Draco Malfoy.

Draco drängte sich noch näher an den Schwarzhaarigen und drückte ihn auf die weiche Ledercouch hinter ihm. Er unterbrach nicht einmal den Kuss, als er sich über Harry kniete.

Und der ließ sich alles willig gefallen, sehnte er sich doch auch nach diesen Berührungen.

Allerdings fragte er sich doch, wie weit das noch führen würde.

Plötzlich war er sich nicht mehr sicher, ob es gut war, was sie hier taten. Zwar waren sie beide erwachsene und auf diesem Gebiet sicher nicht unerfahrene Männer, aber was war, wenn Draco nicht mehr als das wollte?

"Draco...?", fragte er zwischen den Küssen und versuchte den Blonden von sich zu drücken.

"Denkst du, dass das gut ist, was wir hier tun?"

Schließlich hielt Draco inne. Die grauen Augen sahen ihn an, Verlangen sprach deutlich daraus. "Warum nicht?"

"Ich weiß nicht. Ist das denn alles, was du willst?", fragte Harry nach, woraufhin Draco ihn entgeistert ansah.

"Ich dachte, ich hätte deutlich gemacht, dass ich keine Affäre suche, sondern etwas Ernsthaftes.", erwiderte der Blonde und klang beinahe gekränkt.

Sofort tat Harry leid, was er gesagt hatte. Er setzte an etwas zu sagen, aber Draco sprach weiter, richtete sich dabei wieder auf. "Damit dir das klar ist. Meine Gedanken drehen sich praktisch nur noch um dich und auf der Geschäftsreise war ich deshalb ständig abgelenkt. Was ist so schlimm daran, sich so näher zu kommen?"

Der Schwarzhaarige wusste sofort, dass Draco verärgert war und es tat ihm nun wirklich leid.

"Entschuldige. Ich kann nur einfach nicht glauben, dass du wirklich mit mir zusammen sein willst, Draco."

Jetzt wurden die silbergrauen Augen sanft.

"Dummkopf. Du hast wohl tatsächlich keine Ahnung, wie faszinierend und interessant du bist."

"Wie meinst du das?"

Draco grinste. "Nicht nur dein Aussehen, obwohl du allein dadurch schon einige Pluspunkte bekommst, aber du bringst mich auch immer zum Lachen und deine Gesellschaft ist mir sehr angenehm. Eigentlich bin ich nicht gerne in Gesellschaft. Oder die Menschen langweilen mich schnell. Bei dir ist das anders und deshalb habe ich es kaum ausgehalten dich wiederzusehen."

Harry wusste, er hatte garantiert einen ungläubigen und dümmlichen Gesichtsausdruck, aber solche Worte aus Dracos Mund zu hören, war einfach unglaublich.

Draco konnte sich denken, woran er dachte und küsste kurz die Lippen des Schwarzhaarigen.

"Ich weiß, es klingt seltsam, wenn ausgerechnet ich so etwas sage, aber es ist nun mal so. Gewöhn dich besser daran."

Jetzt grinste auch Harry wieder.

"Das klang schon eher nach einem Malfoy - dein Brief übrigens auch.", bemerkte er schelmisch. "Es klang ein wenig, als würdest du eine Hauselfe zu dir befehlen."

Verblüfft starrte Draco ihn an. Harry lächelte darüber und drückte seine Lippen flüchtig auf Dracos, dann strich er ihm eine blonde Strähne aus dem Gesicht.

"Keine Sorge, ich mag das irgendwie an dir.", gab er dann zu und überraschte Draco damit.

Sie küssten sich sanft und als sie sich lösten griff Draco seine Nachricht wieder auf.

"Ich war müde und gestresst - trotzdem wollte ich dich sehen. Nächstes Mal schreibe ich was Netteres hin."

"Musst du nicht, ich weiß inzwischen, dass du es nicht so meinst, wenn du etwas kurzangebunden bist."

"Hmmm. Die Stimmung ist ruiniert.", brummelte der Blonde.

"Findest du? Ich weiß nicht, seit du das gesagt hast...gerade, ich fühle mich dir viel näher. Ich dachte, ich wäre der einzige von uns beiden, der so denkt. Es ist ja schon etwas seltsam, dass sich unsere Beziehung so schnell und gut entwickelt..."

Draco sah ihn beinahe liebevoll an.

"Stimmt, es ist seltsam, dass ausgerechnet zwischen Hogwarts ärgsten Rivalen alles so gut läuft. Aber mir gefällt es."

"Mir auch. Und ich will ständig bei dir sein, Draco.", murmelte Harry leise.

Draco sah in grüne Augen und streichelte Harrys Wange.

Warum nur fand dieser Mann - ausgerechnet - ständig einen Weg zu ihm durchzudringen? Niemand konnte das. Zuweilen nicht einmal Blaise. Zwar brachte er Draco hin und wieder zum Lachen, aber mit Harry war es anders.

"Meinst du...", fing er nachdenklich an und Harry blickte fragend in seine Augen.

"Was denn?"

"Meinst du, du kannst heute hier bleiben? Über Nacht? Ich habe mich so daran gewöhnt, dich zu sehen und... Du kannst auch in einem der Gästezimmer schlafen, wenn dir das lieber ist."

Bei diesen Worten Dracos waren sämtliche Gefühle Harrys in Aufruhr.

"Gerne. Und ich schlafe auch gerne in deinem Bett, wenn ich schon mal hier bin.", gab er Antwort und Draco schenkte ihm erneut eines dieser Lächeln, die sicher selten waren und jedes Mal dafür sorgten, dass seine Knie weich wurden.

"Das freut mich. Ich bin wirklich müde. Hatte nicht viel Schlaf während der Geschäftsreise.", murmelte Draco erfreut.

Harry lächelte nur.

Als sie später nebeneinander in Dracos bequemem, breiten Bett lagen, konnte Harry nicht wiederstehen Dracos vollkommen unbehaarte Brust zu streicheln. Er legte den Kopf auf die Schulter des Blonden und genoss, dass dieser über seinen Rücken strich.

Es war angenehm so beieinander zu liegen und sie schienen sich tatsächlich sehr nah zu sein, obwohl sie noch nicht sehr lange zusammen waren.

Bald waren beide zufrieden und entspannter als sonst eingeschlafen.

------------------------------------------------------------------------

Draco erwachte am folgenden Morgen für seine Verhältnisse recht spät und bemerkte schlaftrunken, dass irgendetwas anders war. Blinzelnd sah er sich um und hob erstaunt die Augenbrauen, als er auf die Uhr blickte und erkannte, wie spät es schon war.

Er schlief sonst nie so lange.

Dann fiel ihm endlich auf, was so anders war. Er war nicht allein im Bett.

Stimmte ja, er hatte Harry gebeten bei ihm zu bleiben.

So lag ein warmer Körper neben ihm und Harrys Kopf ruhte auf seiner Schulter, sodass ihn die rabenschwarzen Haare am Hals kitzelten. Harrys linker Arm ruhte auf seinem Bauch und er schien noch zu schlafen, denn er atmete ruhig und gleichmäßig.

Wie angenehm das war...

So wach zu werden, nicht allein zu sein. Und offensichtlich hatte er auch besser geschlafen als sonst. Es gelang ihm selten, länger als fünf Stunden am Stück zu schlafen.

Er wachte sonst nie neben jemandem auf. Seine Bekanntschaften kamen gar nicht erst in sein Schlafzimmer oder überhaupt zu ihm nach Hause und er blieb nie irgendwo über Nacht.

Es war jedenfalls eindeutig befriedigender, wenn man nicht alleine im Bett lag, stellte er fest und lächelte vor sich hin. Ja, daran könnte er sich gewöhnen.

Nachdenklich strich er durch Harrys Haar und fragte sich, ob der Schwarzhaarige das ebenso empfand. Irgendwie hoffte er darauf.

Er mochte Harry wirklich. Und es war ihm zum ersten Mal ernst, auch wenn er immer noch daran zu knabbern hatte, dass ausgerechnet der Harry Potter dabei war sein Leben zu verändern - vielleicht sogar einen Teil von ihm selbst.

Er erkannte sich manchmal kaum wieder. Wo war das gemeine Aas aus Hogwarts? Er war zwar inzwischen anders, aber so offen und nett nun auch wieder nicht. Blaise hätte das jedem bestätigt. Bei Harry jedoch...

Ob dieser Mann wohl auf alle diese Wirkung hatte?

Ein leises Grummeln riss ihn aus seinen Gedanken und ließ ihn zu Harry schauen.

Der regte sich nun leicht und blinzelte dann.

Draco grinste, da die schwarzen Haare noch unordentlicher als sonst in alle Richtungen abstanden.

Harry murmelte etwas und tastete auf dem Nachttisch nach seiner Brille. Als er sie gefunden und aufgesetzt hatte konnte er auch das grinsende Gesicht Dracos deutlich erkennen.

"Was?", fragte er verschlafen und rieb sich kurz über die Augen.

Das Grinsen des Blonden wurde breiter.

"Wusstest du, dass deine Haare nach acht Stunden Schlaf noch schlimmer aussehen als sonst?"

Harry seufzte und ließ sich wieder neben Draco ins Bett fallen.

"Jaaaaa...", murrte er gedehnt.

Draco lachte. Der Anblick gefiel ihm.

Er setzte sich auf und beugte sich über Harry um ihn anzusehen.

"Und? Gut geschlafen?"

"Hmmm, wie ein Baby.", erwiderte Harry und lächelte.

"Was hältst du davon, wenn ich die Hauselfen bitte uns das Frühstück auf´s Zimmer zu bringen?", fragte der Blonde.

"Gute Idee.", stimmte er zu und zog Draco zu sich nach unten um ihm einen Kuss zu geben.

"Ich sterbe vor Hunger."

Draco genoss die kurze Berührung und schnippte einmal kurz mit den Fingern.

Sofort erschein eine Hauselfe neben dem Bett und verbeugte sich unterwürfig.

"Master?"

"Wir möchten das Frühstück auf´s Zimmer.", sagte Draco einfach und die Elfe knickste.

"Natürlich Master Malfoy, Sir. Zweimal das, was sie sonst essen, Sir?"

"Genau und schnell wenn´s geht.", antwortete Draco und die Hauselfe verschwand mit einer weiteren Verbeugung.

Harry grinste. "Wenn Hermine wüsste, dass ich mir von einer Hauselfe das Frühstück ans Bett bringen lasse, würde sie mich verfluchen und stundenlang über die Hauselfenrechte aufklären."

"Granger ist echt schräg drauf."

Harry zuckte mit den Schultern. "So ist sie nun mal. Man gewöhnt sich dran."

Da kam Draco eine Idee. Er grinste.

"Was hältst du davon Granger und Weasly zum Essen einzuladen. Hier zu mir. Zabini könnte auch kommen."

Harry starrte ihn an. "Du willst die beiden einladen?", fragte er ungläubig.

"Ja.", erwiderte der Blonde nur und strahlte ihn an. Harry hatte irgendwie das Gefühl, dass Draco Ron und Hermine nur ärgern wollte und runzelte die Stirn.

"Was hast du vor?", wollte er misstrauisch wissen.

Empört sah der ehemalige Slytherin ihn an. "Gar nichts. Was denkst du von mir? Ich will nur deine Freunde zum Essen einladen. Wir müssen doch ohnehin miteinander auskommen."

Harry wusste nicht, was er davon halten sollte, aber noch ehe er etwas erwidern konnte, erschienen zwei Hauselfen im Zimmer und brachten ihr Frühstück.

Eine unglaubliche Vielfalt an Nahrungsmitteln. Es gab frisches Obst, verschiedene Sorten Brot. Tee und Saft... Ihm lief das Wasser im Mund zusammen.

"Frühstückst du immer so?", wollte er neugierig wissen und Draco nickte. "Ja, wieso?"

"Lecker! Ich glaube, ich werde bei dir einziehen müssen nur um jeden Tag so ein Frühstück zu bekommen.", schwärmte der Schwarzhaarige begeistert.

Erstaunt blickte Draco ihn an. "Was isst du denn sonst, wenn dich das hier so umhaut?"

"Ach, Toast und Müsli oder Cornflakes. Nichts Aufwendiges."

Draco schüttelte nur den Kopf und dann aßen sie erst einmal in angenehmen Schweigen.

TBC

A/N: Um Feedback wird gebeten -ggg -