Hallo, da bin ich wieder.

Und bis jetzt war beim „Leben" doch noch sehr erfreulich, findet ihr nicht?

Doch das alles sollte sich ändern….

Wann?

Jetzt…

Wo?

Dort wo alles angefangen hat…

…auf der Erde!!!

Die Jahre vergingen und ich stieg in meinem Engelrang immer weiter auf. Nach ein paar Jahrzehnten schaffte ich dann die Prüfung für höhere Engel und konnte endlich gegen die Dämonen auf der Welt kämpfen und verhindern, dass den Menschen leid angetan wurde.

Ich war auch ziemlich gut darin, einer der besten. Natürlich brauchte das seine Zeit. Ich wurde nicht von heute auf morgen so gut. Erst du die vielen Einsätze auf der Erde schaffte ich es.

Und heute sollte ich etwas Besonderes erledigen.

Was?

Das wusste ich noch nicht, doch bald sollte ich es erfahren.

Ich ging also zu einem niederen Engel der mir einen Zettel gab auf dem alles stand.

Ich las ihn mir durch und wusste nicht so recht, ob er für mich bestimmt war.

Das fragte ich auch gleich: „Verzeihung, aber sind sie sicher das der für mich ist?"

„Ja klar bin ich sicher."

Ach so, na dann, wird wohl stimmen was da steht.

Angeblich sollte ich nämlich auf einen Menschen aufpassen. Aber das hab ich schon lange nicht mehr gemacht und außerdem wahren dafür die Schutzengel zuständig und nicht ich.

Als ich den Zettel umdrehte um zu schauen ob noch mehr darauf stand wurde ich nicht enttäuscht.

Auf der Rückseite stand, das dieser Mensch von sehr vielen Dämonen gejagt wurde da er ein sehr reines Herz hatte und noch dazu, und ich bekam einen Schock als ich das las, Engel und Dämonen sehen konnte?! Wie bitte?! Das ist doch nicht möglich. Und wie soll ich auf ihn auspassen wenn er mich sieht? Sagen: Hallo ich bin dein neuer Schutzengel und muss hin und wieder Dämonen vernichten die deine Seele in sich aufnehmen wollen?! Ich meine, ich kann ihn doch nicht einfach so nachfliegen so wie bei meinen anderen, früheren, Aufträgen als Schutzengel. Dafür gab es wieder 2 Gründe:

Wenn der oder die mich fliegen sieht bekommt der sicher einen Schock. Aber….wenn dieser Mensch uns wirklich sehen kann ist der das doch schon gewohnt oder? Oder?!

Wenn ich ihm immer nachfliege wird er mich sicher mal fragen warum, und dann kann ich das oben gesagte nicht sagen. Außerdem würd ich mir dann vorkommen wie ein Stalker, da er mich ja sehen kann…

O Gott, ich will diesen Auftrag nicht, kann ich nicht wieder auf Dämonenjagd gehen? Das kommt mir jetzt viel einfacher vor.

Aber naja, man kann ja nichts machen. Befahl ist Befehl, oder Auftrag ist Auftrag. Das wird sicher ne nette Erfahrung (einfach Vorstellung, dass die Stimme bei dem Satz vor Sarkasmus nur so trieft, dann ist alles gut ).

Also machte ich mich mit der nächsten Wolke auf zur Erde. Ich hoffte nur, dass ich ihn gleich finden würde und nicht um die halbe Welt fliegen musste. Wolken sind nämlich ziemlich unzuverlässig müsste ihr wissen. Einmal wolle ich nach Italien und wo setzt die mich ab? In Australien, irgendwo in der Einöde, na danke. Zum Glück haben Schutzengel zu ihren Schützlingen eine Art Verbindung, deshalb wissen sie immer wo er oder sie sich gerade aufhält und ob diese Person in Gefahr ist oder nicht.

Wir können nämlich nicht immer bei unseren Schützlingen sein. Hin und wieder müssen wir wieder hinauf, denn die Erde macht uns sozusagen krank. Mit der Zeit werden wir dort immer schwächer und am Ende können wir für unsere Schützlinge nichts mehr tun, selbst wenn wir daneben fliegen.

Ich bin schon neugierig wo ich heute rauskommen werde.

Und? Wo bin ich jetzt? Ah, nicht sehr weit von meinem Schützling entfernt, was mir unsere, nun da ich auf der Erde bin entstandene, Verbindung sagt.

Nur ein paar Kilometer von „Zielort" entfernt.

Nach einiger Zeit fliegen spüre ich schon, dass ich nicht mehr sehr weit entfernt bin. Aber wo bin ich hier eigentlich? Auf dem Zettel stand glaub ich wie die Stadt hieß…ach, da steht es ja. Forks.

Scheint mir eine ziemlich verregnete Stadt zu sein. Ich hasse Regen, nicht nur, weil es meine Flügel immer nass macht, ich hab ihn auch schon gehasst als ich noch ein Mensch war. Und genau hier her werde ich jetzt geschickt? Wird ja immer besser mein Tag.

Als ich spüre, dass ich schon fast da bin schaue ich mich zum ersten Mal um. Vor mir befindet sich ein großes Haus das anscheinend viele Wohnungen enthält. Um mich herum, was ist da? Na klar, Regen, Pfützen und Grünzeugs das überall raus wachst. Ja, es wird immer besser.

Ich fliege nun durch die mir nächst liegende Mauer und suche die Wohnung meines Schützlings auf. Je näher ich ihm komme desto besser fühle ich mich. Diese Person hat wirklich eine berauschende Aura. Ich glaube, mein Tag wird jetzt wirklich besser.

Erst jetzt bemerkte ich, dass ich noch im Erdgeschoss bin, mein Schützling sich aber im letzten Stockwerk befindet. Und das ist der 10 Stock. Und von der Entfernung hat seine Aura schon eine solche Wirkung auf mich? Ich fliege weiter noch oben und schaue mich in den anderen Wohnungen um. Schaut nicht sehr gefährlich aus. Wenigstens wohnt er nicht in irgendeinem Getto, dass hatte ich auch schon mal. Ziemlich anstrengend müsst ihr wissen, nichts für schwache Nerven.

Jetzt bin ich endlich ganz oben angelangt und ich schaue mich erst einmal um. Diese Person hat wirklich eine schöne Wohnung, sehr einladend. Und überall spüre ich seine Aura, wunderbar. Sie ist noch stärker geworden. Am liebsten würde ich einfach für immer hier bleiben, dass ist viel besser als der Himmel.

Was denke ich denn da?

Besser als der Himmel?

Nichts ist besser als der Himmel!!!

Oder doch?

O Gott, des ist einfach zu verwirrend.

Und besser wurde es auch nicht unbedingt, denn in diesem Augenblick kam ein ca. 16 jähriger Junge um die Ecke und die Aura, und damit auch dieses wunderbare Gefühl, verstärkte sich. Das ist also mein Schützling.

Er schaut gar nicht so schlecht aus. Ziemlich muskulös, goldbraunes Haar und schwarze Augen in denen ich sofort versank. Ich konnte meinen Blick einfach nicht von ihm wenden.

Eine wunderbare Stimme, die anscheinend ihm gehörte, riss mich aus meinen Gedanken:

„Wer bist du und was machst du hier? Wie bist du hier rein gekommen?"

Zunächst war ich ziemlich geschockt, doch dann fiel mir wieder ein, dass er mich ja sehen konnte. Ja, das war eindeutig mein Schützling. Und was soll ich ihm jetzt sagen? Für Menschen ist es nicht normal, dass auf einmal irgendeine Fremde Person in ihrer Wohnung steht.

„Ähm…ähm…ich heiße Bella…."

Weiter wusste ich einfach nicht. Was sollte ich schon sagen? Doch durch seinen nächsten Satz musste ich nichts mehr sagen, er tat es für mich: „Bist du ein Engel oder einer dieser…dunklen Gestalten?"

Zuerst schaute ich ihn erstaunt an, doch ich fasste mich wieder schnell und sagte: „Ja, ich bin ein Engel. Um genau zu sein, dein neuer Schutzengel."

„Mein…Schutzengel?"

„Genau.", was sollte ich auch anderes sagen.

Er schaute etwas erschrocken, doch er nahm alles gelassener als ich gedacht hatte.

„Äh…willst du dich setzen?", er wies mit einer Hand auf ein Soda das in unserer Nähe stand.

Ich zog meine Flügel ein und setzte mich. Er kam zu mir und tat es mir gleich. Danach folgte eine Zeit des Schweigens in der wir uns gegenseitig anstarrten.

Danach brach er das Schweigen: „Und…äh…was musst du als mein Schutzengel machen?"

Ich wunderte mich etwas über die Frage und musste nachdenken, da mir ja noch niemand so eine Frage gestellt hatte. Es war schon gewöhnungsbedürftig genug, dass er mich sehen konnte. Und seine berauschende Aura machte das Nachdenken auch nicht leichter.

„Nun ja, ich muss aufpassen, dass dir nichts passiert und das die Dämonen nicht deine Seele mitnehmen….", o Gott, ich hatte mich verplappert. Doch anders als erwartet bekam er keinen Schock, sondern nickte nur. Dieser Junge war wirklich seltsam, aber nicht unbedingt im schlechten Sinn.

Nach einiger Zeit streckte er seine Hand nach mir aus, genauer gesagt nach meinen Flügeln. Kurz davor hielt er inne und fragte mich: „Darf ich?", und schaute dabei auf meinen Flügel. Ich nickte nur und er überbrückte dir kurze Distanz zwischen uns und strich sachte über meinen Flügel, als würde er zerbrechen wenn er ihn fester berührte.

„Du kannst ihn ruhig stärker berühren." Er verstärkte den Druck etwas und mir jagte ein Schauer durch den Körper. Unwillkürlich streckten sich meinen Flügel zu ihrer vollen Spannweite von 2 Metern aus und erzitterten leicht. Als ich ihn kurz streifte sah ich, wie er ebenfalls erschauerte. War das jetzt vor Schreck oder weil ich ihn berührt hatte? Ihr müsst nämlich wissen, dass wenn euch auf einmal ein Schauer über den Rücken jagt, dann hat euch nicht wie bekanntlich „der Tot gestreift" sondern ein Engel. Aber das ist jetzt nicht wichtig, wichtig ist jetzt nur warum er so gezittert hat.

„Entschuldigung, hab ich dich erschreckt?"

„Ah…nein nein…", sagte er etwas abwesend, schon fast verträumt und er zog langsam seine Hand wieder zurück. Meine Flügel hörten sofortwieder auf zu zittern und ihm entging das keineswegs. Er schaute mich fragend an, aber ich wich seinem Blick aus. Er verstand anscheinend, dass ich nicht darüber reden wollte und beließ es dabei.

„Bleibst du jetzt hier?", wollte er nach einiger Zeit wisse.

„Ja, wieso?"

„Hm…ich fühl mich manchmal etwas einsam, da ist es schön mit jemandem reden zu können."

Darauf sagte ich erst einmal nichts und wir saßen noch einige Zeit schweigend nebeneinander. Plötzlich gähnte er und mir fiel wieder ein, dass Menschen ja hin und wider schlafen mussten.

„Bist du müde?", fragte ich ihn deshalb.

Er schüttelte den Kopf, doch ich spürte, dass er sehr erschöpft war. Kein Wunder, es war ein anstrengender Abend.

„Du gehst jetzt ins Bett", sagte ich deshalb bestimmt.

Es schaute so aus als würde er protestieren, doch schließlich stand er auf und ging in sein Schlafzimmer. Ich folgte ihm und schaute mich dabei etwas genauer um. Es wirkte alles sehr warm, passte irgendwie zu ihm.

Als wir in seinem Zimmer angekommen waren zog er sich seine Sachen bis auf die Shorts aus. Ich drehte mich um, jeder braucht schließlich seine Privatsphäre. Und von einem weiblichen Engel beim umziehen beobachtet zu werden ist sicher nicht jedermanns Sache.

Als ich hörte wie er sich in sein Bett legte drehte ich mich schließlich wieder um, in der Zwischenzeit hatte er sich noch ein T-Shirt angezogen.

Er schaute mich an und fragte: „Du schläfst nicht, oder?"

„Nein, ich muss doch auf dich auspassen."

Bildete ich mir das nur ein, oder wurde er bei diesen Worten etwas rot. Ich glaube, auch ich würde rot werden wenn ich noch ein Mensch wäre, oder besser gesagt; wenn ich noch Blut in meinen Adern hätte.

Bevor er einschlief fragte ich noch:

„Wie heißt du eigentlich?"

Er öffnete noch einmal seine schwarzen Augen in denen ich am liebsten versinken würde und antwortete: „Ich bin Edward, Edward Cullen"

Danach schloss er wieder seine atemberaubenden Augen und er schlief ein.

Edward also, Edward Cullen…er ist wirklich was Besonderes.

Ich wusste damals noch nicht, dass der Anfang war. Der Anfang vom Ende.

Der erste Tag von meinem zukünftigen, qualvollen Leben, doch davor hatte ich noch ein paar Tage, Wochen bei denen ich bei ihm sein konnte.


So….des wars auch schon wieder mal. Es is a bissal länger worden als des davor aber es hat nicht sehr viel Inhalt, tut mir leid. Ich wollte dieses Kapitel aber wirklich nur Edward und Bella geben und ihrer ersten Begegnung.

Für die Edward Fans unter euch, des sind wahrscheinlich alle,…Edward ist da!

Ich hoffe ich hab seinen Auftritt gelungen hinbekommen.

Schreibt mir bitte viele reviews!!! Und sorry, dass es so lange gedauert hat, ich hoffe ihr lest trotzdem bei mir weiter!!!

Hel

Kiss blaxxi