ACHTUNG! LEMON!
2. Die Umwandlung
Sie landeten in einem großen Gästezimmer, deren Fenster mit schweren Brokatvorhängen zugezogen waren. Lucius klatsche in die Hände und mehrere Kerzen im Raum entflammten.
"Das hättest du mal machen sollen, wenn Potter wach gewesen wäre. Der hätte dich bestimmt mit offenem Mund angestarrt.", grinste Draco schelmisch und verfrachtete Harry Potter auf das riesige Bett, auf dem locker vier Personen Platz gefunden hätten.
"Draco Malfoy. Woher hast du nur diese Sprache?" seufzte Lucius und blickte auf den Gryffindor, der sich schwer atmend im Bett umherwälzte.
"Die Schule ist heute anders als vor zwanzig Jahren.", antwortete er keck und setzte sich neben Potter aufs Bett. "Und jetzt?"
Severus seufzte. "Lucius und ich werden erst mal den Dunklen Lord über die Geschehnisse aufklären. Er wird entscheiden, wie mit Harry Potter weiter gehandhabt wird."
"Soll das heißen, wir werden derweil nichts tun?" fragte Draco mit gerunzelter Stirn und fuhr sich durch die etwas längeren, blonden Haare.
"So ist es, junger Mann. Du bleibst derweil hier. Pass auf ihn auf. Nicht das er aufwacht und abhaut."
"Oh ja natürlich. Wieso lässt du mich dann alleine bei ihm? Er könnte mich doch überwältigen.", sagte der Malfoyspross spitz und lächelte frech.
"Wir gehen.", orderte Lucius und warf seinen Sohn noch einen undefinierbaren Blick zu. Die beiden Todesser verließen das Zimmer und ließen Draco mit Harry alleine.
Der Slytherin stöhnte auf.
"Man, Potter. Mit dir hat man auch nur Probleme. Jetzt darf ich auch noch deinen Aufpasser spielen." Knurrend verschränkte er die Arme vor der Brust und musterte Potter. Dieser lag immer noch unruhig im Bett und krallte sich in das Laken. Sein Gesicht war in eine schmerzhafte Maske verzerrt und der Schweiß auf der Stirn rann an seinen Schläfen hinab.
Draco rutschte näher.
"Wieso musst du nur immer in Schwierigkeiten geraten.", murmelte er und beugte sich über den Mitschüler.
Seine Augen wanderten über das kalkweiße Gesicht und blieben an den rosaschimmernden Lippen hängen. Draco schüttelte seinen Kopf. Was tat er hier?
Er müsste St. Potter eigentlich hier versauern lassen. Sollte er doch sterben. Das war nicht seine Angelegenheit und dennoch... der Schwarzhaarige zog ihn irgendwie magisch an.
"Super, Potter. Vielen Dank. Jetzt will ich dich schon vernaschen. Du schafft es noch, dass ich mich selbst ins St. Mungos einweise."
Draco strich durch die verschwitzten Haare des Liegenden und wischte mit seinem Ärmel über die Stirn.
Plötzlich murmelte Harry etwas und öffnete einen Spalt die grünen Smaragde. Der Slytherin zog ertappt die Hand weg und giftete Potter an.
"Na, wach? Wird auch Zeit, Dornröschen. Wir sind hier kein Hotel."
"Draco?"
Schon wieder nannte er ihn beim Vornamen. Diese Sache verwirrte ihn irgendwie, doch er versuchte diese Unsicherheit zu überspielen.
"Was, Potter?"
Harry schluckte und versuchte sich die Lippen zu befeuchten.
"Heiß. Mir ist so heiß. Ich brenne."
"Bestimmt nicht. Sonst würde ich nicht ruhig hier sitzen bleiben.", antwortete Draco und rollte mit den Augen. "Ich kann nichts tun. Wir müssen warten bis der Lord kommt."
"Voldemort?"
"Kennst du sonst jemanden, der sich so nennt?"
Harry lächelte gequält. "Du änderst dich auch nie."
"Warum sollte ich?", fragte der Slytherin und beugte sich wieder über den Gryffindor.
"Schlaf einfach, Ok? Ist besser für dich."
"Warum? Machst du dir Sorgen?"
"Wo denkst du hin? Ich muss dann wenigstens deine nervende Stimme nicht hören."
"War klar.", sagte Harry schwach und schloss wieder die Augen, um gleich darauf einzuschlafen.
Draco grinste. Typisch Gryffindor. Einfach nur süß. Hatte er das wirklich gedacht? Er war hoffnungslos verloren. Da würde es sicher nichts ausmachen diese Lippen zu kosten. Sein Gesicht näherte sich dem Mund des Kleineren. Kurz zögerte der Slytherin. Wäre es richtig, diese Situation auszunuten? Doch sein Einhalten währte nicht lange und so drückte er sanft aber fest seine Lippen auf die seines Gegenübers.
Er stöhnte wohlig auf und strich mit seiner Zunge über die Unterlippe. Köstlich und erregend zugleich. Den Geschmack von Blut glaubte er noch auf der kalten Haut zu spüren.
Seine Hand fuhr unter das immer noch nasse, weite T-Shirt des Schwarzhaarigen und wanderte über den schmalen Bauch und die Hüften. Sie strich zärtlich über die Brust und spielte mit den Brustwarzen.
Dabei hörte Draco nicht, wie sich die Tür öffnete und drei Gestalten den Raum betraten. Überrascht über dieses fast friedliche Bild stoppten sie in ihrer Bewegung und verfolgten das Schauspiel, das sich im Bett ereignete.
Ein Mann mit braunen Haaren und roten Augen lächelte wissend und räusperte sich laut.
Draco ruckte erschrocken auf und drehte sich zu den neuen Anwesenden um.
"Ups!", murmelte er und zog dann eine Augenbraue hoch. "So schnell wieder da?", überspielte er seine Verlegenheit und musterte seinen Meister.
"Also wirklich, Draco. Potters Handicap so schamlos auszunutzen.", meinte Tom Riddle und grinste Draco belustigt an.
"Ich wäre kein Slytherin, wenn ich es nicht täte.", antwortete er fest und blickte seinen Vater an, der nicht sehr angetan schien von Dracos Tat.
"Wie weit willst du eigentlich sinken? Erst mal ist er ein Gryffindor und außerdem wird er bald ein Vampir unterer Klasse sein. Deiner nicht würdig.", belehrte Lucius Malfoy seinen Sohn.
"Aber Vater, für ein bisschen Spaß kommt alles gelegen.", grinste Draco und kniff ein Auge zusammen.
"Doch nicht Potter.", hielt Malfoy Sen. an seinem Standpunkt fest und schaute seinen Sohn böse an.
"Lucius, Lucius. Du hast dir den Potterjungen wohl noch gar nicht richtig angesehen. Er ist irgendwie attraktiv und ich glaube Severus stimmt mir da zu.", wandte sich Voldemort dem Tränkemeister zu, der seinen Gedanken nachging und dabei Harry genau gemustert hatte.
"Ähm ja.", war sein einziges Kommentar dazu und lief leicht rötlich an.
"Nur keine falsche Bescheidenheit.", grinste der dunkle Lord fies und starrte dann zu Potter.
"Erst mal sollte er aus den nassen Klamotten raus.", sagte Tom und mit einem Wink der Hand lag der Gryffindor mit trockener Boxershorts und T-Shirt im Bett. Dann ging er auf ihn zu und legte seine Hand auf die Stirn.
"Die Umwandlung wird bald vorbei sein."
Voldemort zog die Oberlippe ein bisschen hoch und untersuchte die Zähne. "Schon sehr bald. Die Zähne wachsen schon."
Alle stellten sich um das Bett und blickten zu Potter runter.
"Doch das Schlimmste kommt noch." Er drehte sich zu Draco. "War er wach, hat er
irgendwas gesagt? Wie er sich zum Beispiel fühlt?"
Draco nickte. "Ja, er meinte, ihm wäre heiß und es fühle sich so an, als ob er verbrennen würde. Aber das verstehe ich nicht, denn er ist so kalt."
"Das führt die Umwandlung so mit sich. Doch was mich zum Nachdenken bringt... ich habe schon viele Menschen sich in Vampire verwandeln sehen, doch bei ihm ist es außergewöhnlich." Tom stoppte kurz in seiner Erzählung und besah sich die Bisswunde am Hals.
"Manche Symptome kenne ich nicht. Seht euch nur mal die Wunde an. Sie ist fast gänzlich verschwunden."
"Was ist dabei? Bei uns verheilt es auch schnell.", fragte Severus nach und runzelte mit der Stirn.
"Ja bei uns. Doch bei ihm müsste sie so lange vorliegen, bis er vollständig umgewandelt ist. Kein gebissener Vampir hat solch eine Heilungskraft und schon gar nicht in der Umwandlung."
"Soll das heißen, er ist kein normal gebissener Vampir?"
"Sehr richtig, Draco."
"Mal wieder typisch. Potter muss mal wieder eine Extrawurst schieben.", schnaubte Draco und verdrehte die Augen.
Voldemort lächelte bei Dracos Mimik.
"Ja, anscheinend."
"Was ist noch nicht vorgesehen?", harkte Lucius weiter und sah seinen Sohn warnend an. Dieser zuckte nur die Schultern und grinste frech.
"Die Blässe. Schaut euch Draco an und dann ihn. Seine Haut schimmert fast noch weißer wie die seine."
"Fast wie bei einem geboren Vampir.", flüsterte Draco erschrocken über seine Überlegung.
"Richtig. Du weißt, worauf ich hinaus will."
"Moment, das ist jetzt selbst für mich verwirrend.", fassungslos starrte der Malfoyspross seinen Meister an und verzog den Mund.
"Ich werde der Sache schon noch nachgehen. Doch es gibt noch ein schwerwiegenderes Problem."
"Das wäre?" Lucius verschränkte genervt die Arme und blickte auf Potter herab, als ob er ein lästiges Insekt wäre, das man zerquetschen müsste.
"Normalerweise übernimmt der Vampir, der ihn zu Seinesgleichen macht, diese Aufgabe, doch da dieser ihn alleine gelassen hat mit seiner Qual, muss einer von uns dies übernehmen."
Tom seufzte und schaute jeden kurz an.
"Wie Draco erzählt hat, spürt Potter eine Hitze in sich. Diese ist gefährlich und könnte ihn töten."
"Und was wäre dabei? Potter ist ihr Feind. Würde er vernichtet werden, hätten sie ein Problem weniger.", sagte Lucius kalt und spießte den Gryffindor regelrecht mit den Augen auf.
Draco zischte und ballte seine Hände zu Fäusten.
"Ruhig Draco.", beruhigte Tom den Slytherin und musterte ihn aus den Augenwinkeln. Sehr interessant. Nach außen hin spielte er den ärgsten Feind Harry Potters, doch Draco schien Gefühle für diesen Goldjungen zu hegen, auch wenn er es nicht zugeben würde. Das konnte noch von Vorteil sein.
"Nun, Lucius. Ich hatte nie vorgehabt ihn zu töten. Er wäre eine Bereicherung in unseren Reihen."
"Ich glaube nicht, dass er da zustimmen würde.", meldete sich Severus zu Wort und setzte sich zu Draco aufs Bett.
"Oh doch. Ihr werdet schon sehen. Aber kommen wir auf das eigentliche Problem zurück. Wir müssen diese Hitze bekämpfen."
"Und wie?" Abwesend strich Draco über die eisige Wange Potters.
"Da ist die Schwierigkeit, oder auch nicht. Das liegt im Auge des Betrachters."
Voldemort schwieg und betrachtete jeden im Raum. Doch er hatte sich schnell entschieden.
"Draco, ich möchte, dass du die Aufgabe übernimmst."
"Ich?", fragend sah er zu dem Dunklen Lord. "Warum gerade ich? Außerdem, was kann ich schon ausrichteten?"
"Viel, Draco, viel!" Tom legte die Hand auf den Unterleib des Gryffindors und schloss die Augen. "Er ist noch Jungfrau.", stellte er überrascht fest.
Dracos Augen glitzerten. Er konnte nicht glauben, dass dieses Geschöpf noch die Unschuld in Person war. "Wirklich?"
Voldemort verstand und grinste anzüglich. "Allerdings."
"Moment, wollen sie damit sagen, dass jemand mit IHM schlafen muss, damit er überlebt?" Fassungslos schlug sich Lucius die Hände vor die Augen und stöhnte empört. "Dann kann doch nicht ihr ernst sein."
"Und ob. So wird nun mal bei gebissenen Vampiren vorgegangen."
"Ich mach's.", sprudelte es aus Dracos Mund. "Ich werde es tun.", schob er noch nach und nickte.
"DRACO LUCIUS MALFOY!", presste sein Vater hervor. "Niemals" Hörst du? Du fasst ihn nicht an."
"Aber Vater, wenn du es vergessen haben solltest, ich tat es bereits."
Tom Riddle lachte schallend über diese Frechheit. "Ach, Draco. Du bist immer für einen Lacher gut.", kicherte der Lord und hielt sich den Bauch.
Irritiert blickten alle zu ihren Meister. Noch nie hatten sie Voldemort so frei lachen gesehen.
Nach einer Minute hatte er sich wieder beruhigt und kam wieder zum Ernst der Sache.
"Es freut mich, dass du es freiwillig tust. Obwohl ich mir den Grund denken kann."
Dracos Mund verzog sich zu einer Grimasse, während seine grauen Sturmböen über den Körper des Gryffindors wanderten und keinen Millimeter ausließen.
"Aber, Meister.", versuchte Lucius noch mal den Meister von der Idee abzubringen, doch dieser unterbrach ihn.
"Es muss sein oder willst du es lieber selbst tun?"
"Bei Merlin nein." Entsetzt wich das Malfoyoberhaupt einen Schritt zurück.
"Dann ist ja gut.", knurrte Draco und wischte eine schwarze Haarsträhne aus dem Gesicht des liegenden Jungen.
"Wir sollten jetzt die beiden Turteltauben alleine lassen.", beendete Tom Riddle das Gespräch und verließ nach Severus und Lucius, der immer noch miesepetrig aussah, den Raum. Allerdings blieb er im Türrahmen noch mal stehen. "Viel Spaß, Draco.", wünschte er noch und zwinkerte mit den Auge, als die Tür sich auch schon schloss.
"Tja, Potter jetzt werde ich dir sogar den Arsch retten... oder auch nicht."
Draco strich mit dem Finger die Augenbraue des Gryffindors nach. "Und das Beste daran ist, ich werde meinen Spaß haben."
Wieder presste er seinen Mund auf die Lippen seines Gegenübers und streichelte mit dem Finger am Hals lang. Dann bewegte er seinen Mund zum Ohr und flüsterte:
"Harry, aufwachen!"
Die Lider des Goldjungen flatterten, blieben aber geschlossen.
"Da ist aber jemand hartnäckig.", hauchte Draco und begann am Ohr seines Mitschülers zu lutschen. Sanft leckte seine Zunge das Ohrläppchen entlang, während seine Hand sich in die Boxershorts schob.
Ein plötzliches Aufkeuchen ließ Draco in seinen Taten innehalten. Gebannt starrte er Harry Potter an, der die Augen aufriss und den Blick Dracos suchte.
"W-was t-tust du da?", stotterte der Gryffindor und unterdrückte ein Beben.
"Dich von der Hitze befreien, Potter. Lass dich einfach fallen und genieße es.", sprach er leise und leckte am Hals endlang, dabei streifte er die Bisswunde, was Harry erzittern ließ. Draco grinste erregt und verteilte Küsse über die Kehle zum Kinn. Seine Hand währenddessen strich mit den Fingerkuppen die Länge der Erregung nach. Harrys Zittern steigerte sich und zauberte eine leichte Röte auf die Wangen. Der Slytherin registrierte es mit Wohlwollen und nahm wieder die Lippen des Goldjungen in Besitz. Sein Zunge strich über die Mundwinkel und
suchte sich einen Weg ins Innere. Der Gryffindor öffnete ohne zu Zögern seinen Mund und ließ die Zunge passieren. Zärtlich doch unnachgiebig erforschte er Harrys Mundhöhle. Dabei streifte Draco die Eckzähne des Kleineren.
Er löste sich vom Goldjungen und zog ihm das T-Shirt über den Kopf.
"Lecker.", meinte er zu dem hinreißenden Anblick des schnell hebenden und senkenden Brustkorbes, wobei die aufgestellten Brustwarzen den letzten Touch gaben.
Wieder machte sich seine Zunge an die Arbeit jedes Stückchen Haut des Gryffindors zu kosten, während seine Hände zum Bund der Hose glitten und sie langsam abstreiften.
"Draco, nein. Ich-", stöhnte Harry und drehte seinen Kopf errötend zur Seite.
"Potter, ich muss es tun." Schmollend und vorwurfsvoll wegen dieser Unterbrechung, wollte er schon die Arme wieder wegziehen, doch Potter schüttelte entsetzt den Kopf.
"NEIN, ich will nicht, dass du aufhörst. Ich... ich will..."
"Was willst du? Du musst mich schon darum bitten." Draco konnte sich ungefähr vorstellen, was für ein Anliegen sein kleines Spielzeug hatte. Doch er mimte den Unwissenden.
"Ich habe keine Ahnung, was du möchtest."
Harry schämte sich. Gerade Draco Malfoy tilgte dieses Verlangen, diese Hitze in ihm und dies machte ihn zugleich wütend und scharf. Er verstand sich selbst nicht mehr. War er überhaupt noch er oder schon jemand, etwas anderes? Verwirrt schloss er die Augen und flehte: "Bitte, Draco. Weiter und... und beeil dich. Ich halte dieses Feuer nicht mehr lange aus."
Der Slytherin nickte fast verständnisvoll und befreite das Glied von der Boxershorts. Über dessen Anblick so angetan, leckte er sich über die Lippen und beugte sich hinunter. Mit der Zungespitze probierte er die ersten Tropfen, die sich absonderten und keuchte wegen diesen himmlischen Geschmacks auf. So etwas Köstliches hatte er noch nie geschmeckt.
Harry schrie durch diese Behandlung spitz auf und krallte seine Finger in die blonden Haare seines Verführers. Doch als er plötzlich etwas Feuchtes und Warmes um seine Erregung spürte, war es um ihn geschehen. Mit einem erleichterten Seufzer entlud er sich im Mund des Slytherin, der jeden Tropfen wie ein Schwamm aufsaugte. Grinsend krabbelte Draco zu Harry hoch und küsste die bebenden Lippen.
"Du schmeckst einfach phantastisch.", schmeichelte er den Schwarzhaarigen und liebkoste seine Stirn. Dies zauberte ein Lächeln auf das rosaschimmernde Gesicht. Fertig mit sich und der Welt schloss der Gryffindor die Augen und wäre fast weggedämmert, als plötzlich in seine Brustwarze gebissen wurde. Erschrocken riss er die grünen Smaragde wieder auf und schaute beunruhigt zu Draco.
"Hey, wir sind noch nicht am Ende, Potter. Das war nur der Vorgeschmack." Der Malfoyspross schlüpfte aus seiner Kleidung, wobei er den Zauberstab auf das Nachtschränkchen legte und sich wieder Harry zuwandte.
Sanft hob er die Hüfte des Goldjungen hoch, während er seine Finger in den Mund des Schwarzhaarigen schob.
"Das könnte jetzt eventuell wehtun.", warnte Draco den Kleineren und führte dann einen der angefeuchteten Finger in Harry ein. Langsam bewegte er ihn und weitete ihn so.
Sein Mitschüler zischte und eine Träne löste sich aus seinem Auge, die Draco gemächlich aufleckte.
"Keine Sorge, ich bin vorsichtig.", versuchte er den Zitternden zu beruhigen und schob einen zweiten und kurz darauf einen dritten Finger in ihn hinein. Harry wimmerte leise und schloss schmerzhaft die Augen, doch ein undefinierbares Gefühl, dass sich nach einiger Zeit als pure Lust herausstellte, bemächtigte sich seinem Körper und ließ Harry vor Erregung aufkeuchen.
"Malfoy, mach was.", knurrte Harry verlangend und warf den Kopf in die Kissen.
Draco verstand ihn nur all zu gut, denn auch er musste sich beherrschen, nicht einfach über den Goldjungen herzufallen, da sein Glied nach Erlösung schrie. Also zog er sich zurück und positionierte sich vor der Öffnung. Schnell liebkoste er noch die wunden Lippen, die Harry vor Erregung zerbissen hatte und drang in ihn ein, wobei er jedes Fünkchen Selbstkontrolle aufbringen musste, nicht einfach wild zuzustoßen.
Kurz hielt er inne, damit Harry sich an diesen Gefühl gewöhnen konnte. Doch der Gryffindor schien dies egal zu sein, denn er schlang seine Beine um die Hüften des Blonden und schob sich näher. Dabei glitt die Erregung des Malfoyspross noch weiter in ihn, was beide stöhnen ließ.
"Bei Slytherin, du bist so was von eng.", säuselte Draco und baute langsam einen Rhythmus auf. Immer wieder zog er sich zurück, nur um dann wieder mit voller Kraft in ihn zu stoßen.
Mittlerweile stammelte Harry nur wirres Zeug, doch auch dem Slytherin erging es nicht besser, zu sehr berauschte ihn diese Enge des Kleineren.
Der Schwarzhaarige keuchte nur noch und schnappte wild nach Luft. Diese Gefühle waren einfach zu viel für ihn. Tränen lösten sich aus seinen Augen und durchtränkten das Laken. Alles kam ihm plötzlich so klar vor, so richtig. Mit überdimensionaler Schärfe spürte er die blonden Strähnen in seinen Fingern, roch den Duft nach Sex und Blut in der Luft und fühlte die Erregung Dracos in seinem Inneren. Dies alles brachte ihn an den Rand der Klippe und mit zwei weiteren Stößen des jungen Malfoys kam er am heutigen Abend zum zweiten Mal zu seinem Höhepunkt.
Der Blonde wurde durch dieses Aufbäumen des Gryffindors mitgeschwemmt und ergoss sich tief im zierlichen Körper. Nach Luft ringend brach er auf ihn zusammen und leckte über die verschwitzte Brust, die sich schnell bewegte. Harrys Arme umschlangen seine Schultern und dessen Kopf vergrub sich in den längeren Haaren des Slytherins. So verweilten sie einige Minuten, bis sich Draco erhob und sich aus dem unter ihm liegenden Körper zurückzog. Er legte sich neben ihn, griff nach dem Zauberstab, säuberte sie und tastete nach der Bettdecke um sie beide zuzudecken.
Harry war schon längst eingeschlafen und schlummerte beruhigt und ohne Schmerzen zu empfinden. Über dieses Bild lächelte Draco schwach und mummelte sich in das Bett.
"Die Umwandlung ist wohl so gut wie abgeschlossen."
Zufrieden mit sich selbst, ergab auch er sich der Erschöpfung und folgte dem Gryffindor in einem erholsamen Schlaf.
