5. Vergangenes... Zukünftiges...
Harry riss entsetzt die
Augen auf. Seine Hände krallten sich in den schwarzen Pullover
Tom Riddles, während seine Lippen begannen zu beben.
"Wie?
Vampir? Das kann nicht sein.", flüsterte er leise und
blickte jeden einzelnen verzweifelt an. "Ihr lügt."
Draco
schnaubte. "Oh ja natürlich. Dann frag dich mal, wo die
Zähne herkommen."
"Zähne?", fragte der Gryffindor verwirrt.
„Ja, genau diese hier.", meinte der blonde Junge und drückte Harry Oberlippe nach oben, um die Eckzähne zu verdeutlichen. "Ich glaube nicht, dass die zur Zierde da sind.", setzte der Slytherin noch einen drauf und legte lässig ein Bein über das andere.
"Warum bist du immer so gemein zu mir?", quengelte Harry und zog einen Schmollmund. "Weil es Spaß macht, Narbengesicht.", grinste Draco und tippte gegen die Stirn des Schwarzhaarigen.
"Hmpf!", kam es nur von Harry, der sich dann wieder Voldemort zuwandte, der mit einem lächelnden Gesicht den Streit mitverfolgt hatte.
"Ich erinnere mich. Dieser Mann in der letzten Nacht. Er biss mir in den Hals."
"Ja, und so hat er dich zu einem Geschöpf der Nacht gemacht.", seufzte der Dunkle Lord und befreite seinen Pullover aus Harrys Krallen.
"Wieso ich?", jammerte der Gryffindor und kuschelte sich unbewusst an Draco, der dies mit einem Stirnrunzeln zur Kenntnis nahm.
"Das wissen wir nicht. Genauso wer dieser Vampir war.", erklärte Voldemort, der von seinem Platz aufstand und im Raum umherging. Immer wieder rieb er sich über sein Kinn und schien nachzudenken. "Ich frage mich, welches Spiel hier gespielt wird.", sprach er mehr zu sich selbst, erhielt aber sogleich eine Antwort von einer Person, deren Anwesenheit völlig übersehen worden war.
"Oh nein, Tölpel, dass hier ist alles andere, als eine lustige, kleine Unterhaltung, die Spaß machen soll.", keifte Fly, die ihren Platz an der Decke nicht verlassen hatte. "Es ist sogar ernst, sehr ernst. Hier geht es um die Zukunft der Vampire." Alle drehten sich zu der Fledermaus um, deren Stimme düster und verheißungsvoll durch das Zimmer schwang.
"Wie meinst du das, Fledervieh?", donnerte Lucius Malfoy, der Fly mit seinen Blicken regelrecht aufspießte.
"Ich darf nichts mehr sagen.", antwortete die Fledermaus kleinlaut, allerdings beim nächsten Satz klingelten die Ohren der Anwesenden. "WENN DU MICH NOCH EINMAL FLEDERVIEH NENNST, DANN REIßE ICH DIR DIE AUGEN RAUS! KAPIERT?"
"So kannst du nicht mit mir reden, du-" Schnell brachte Severus das Malfoyoberhaupt mit seiner Hand auf dessen Mund zum Schweigen
"Untersteh
dich, Lucius. Ich brauch meine Ohren noch.", belehrte er seinen
Freund leise und ließ vorsichtig die Hand fallen.
"Ja,
Vater. Hör genau auf das, was der liebe gute Sev sagt.",
piesackte Draco seinen Vater mit schiefen Grinsen. Dieser warf
Todesblicke auf seinen Sohn, hielt aber sonst den Mund.
"Fly,
du weißt doch noch mehr.", fragte Harry nun, der sich
aufgesetzt hatte, aber dennoch an Dracos Schulter lehnte.
"Nein."
"Fly"
"Nein."
"Bitte." "Nein."
"Du bist fies."
"Na und?"
Fünf Minuten ging diese Auseinandersetzung hin und her, bevor Draco genug hatte. "Potter.", wisperte er in Harrys Ohr und packte ihn am Kragen. "Du hältst jetzt auf der Stelle deinen süßen, leckeren Mund." Der Gryffindor lief rot an und schnappte verlegen nach Luft. "Ich kann sehr ungestüm sein.", führte Draco weiter und zog Harry am T-Shirt, so dass dieser mit dem Kopf auf dem Schoß des Slytherin landete. Mit großen Augen starrte der Schwarzhaarige in die grauen Sturmböen des Malfoysprosses, in denen ein Feuer loderte, das er sich nicht erklären konnte. Schnell drehte er den Kopf weg.
"Du bist ein Arschloch."
"Hn, wie recht du hast. Ich bin sogar stolz darauf."
"Das
glaube ich dir sogar."
"Ach bitte, könnt ihr die
Flirterei nicht auf nachher verschieben?", beschwerte sich der
Tränkemeister mit verdrehenden Augen.
"Du hast Recht, Severus. Denn ich verstehe den Sinn nicht über das Gesagte dieser Flederratte.", schmiss Lucius in den Raum und nippte an seinem Glas Whiskey. "Dieser Meister macht mir Sorgen. Ich habe noch nie von ihm gehört.", sagte Tom und beobachtete gedankenverloren Harry, der immer noch auf Draco lag.
"Wer oder was ist er?", murmelte Severus.
"Keine Ahnung, aber wir wissen schon mal, was er will." Voldemort nickte zu Harry, der leicht zusammenzuckte.
"Warum mich?"
"Eine gute Frage, auf die wir bis jetzt noch keine Antwort gefunden haben... aber um ehrlich zu sein, ich habe einen außergewöhnlichen Verdacht..." Der Dunkle Lord schwieg. "Inwiefern?", verlangte Draco zu wissen, während er unbedacht durch die Haare von Harry fuhr.
"Nun, es gab eine Prophezeiung. Leider ist sie verloren gegangen, dennoch wurde sie zu unserem Glück oder Unglück halbwegs mündlich überliefert." Seufzend setzte sich Voldemort wieder in den Sessel und legte die Fingerspitzen aufeinander. "Es geht um einen geborenen Vampir, der noch nicht erwacht war. Eines Tages, kurz vor seinem achtzehnten Geburtstag traf er einen Gebissenen, der über ihn herfiel und ihn vor seiner natürlichen Umwandlung zu einem Geschöpf der Nacht machte. Der Vampir verschwand nach seiner abstoßenden Tat und ließ den Jungen allein zurück. Dieser lebte ab diesem Zeitpunkt als Nachtjäger. Er verließ seine Familie und Freunde und ergab sich voll und ganz dem Blutrausch. Doch am Tag seiner Volljährigkeit erwachte in ihm der geborene Vampir. Beide Seiten in seinem Inneren vereinten sich und erschufen ein Wesen, dessen Macht und Kraft alles überstieg.
Der
Vampir wurde sich nach und nach seiner Stärke bewusst und zog
durch das Land, fand Anhänger und mit ihnen vernichtete er
Städte und Dörfer. Die Menschen flohen zur Êresburg,
auf der ein mächtiger Zauberer lebte. Dieser stellte sich diesem
Vampir entgegen und schloss ihn in einem Spiegel ein. Dadurch hatte
der Zauberer seine gesamte Lebensenergie verbraucht und lag im
Sterben. Mit den letzten Worten ‚es wird ein Junge geboren werden,
der dem Bösen in nichts nachsteht. Dieser Junge wird das einzige
Lebewesen sein, dass den Vampir vernichten kann' schied der Magier
aus dieser Welt.
Hier endet die Überlieferung."
Jeder schwieg und hing seinen Gedanken nach. Erschrocken zuckten alle zusammen, als Fly begann zu sprechen. "Die Kainprophezeiung."
"Richtig,
Fly.", unterstrich er die Aussage der Fledermaus und blickte
jeden der Anwesenden in die Augen.
"Und was hat mit mir zu
tun?", nuschelte Harry, dem aus unerfindlichen Grund Tränen
die Wangen hinunterliefen.
"Ich denke, du bist dieser Junge, vom dem die Rede ist. Du hast die Macht diesen Vampir zu töten."
"Ich? Ich bin ein kleiner, schwacher Bengel, der von Nichts eine Ahnung hat.", heulte Harry los und vergrub seinen Kopf in Dracos T-Shirt, was diesem nicht zu gefallen schien.
"Hey,
Heulsuse. Das Oberteil war neu.", knurrte der Slytherin und
versuchte den Kopf von Harry wegzudrücken.
"Verkauf
dich nicht unter Wert, Harry. Deine Kraft muss erst mal erwachen."
"Welche Kraft?", schrie der Gryffindor plötzlich wütend und setzte sich ruckartig auf. "Ich bin kein geborener Vampir."
"Vielleicht doch."
"Was?"
Ein
Stöhnen von Fly war zu hören. "Du kriegst einen
Gutschein über Freistunden in einer Sprachschule von mir
geschenkt. Du musst unbedingt richtig sprechen lernen."
"Dich hat keiner gefragt, Fledervieh.", beleidigte der Schwarzhaarige Fly und hüpfte von seinem Platz auf. "Wie können sie es wagen? Meine Eltern waren Menschen!"
"Nein, Potter. James war ein geborener Vampir.", meldete sich Snape zu Wort und blickte Harry ruhig an.
"Er war ein Vampir? Unmöglich! Dumbledore hätte etwas erzählt."
"Er weiß es nicht, denn James verheimlichte dieses wichtige Detail seines Ichs. Nur Lucius, Sirius und ich wussten es und... natürlich auch Tom." Harry blickte seinen Professor mit ausdruckslosem Gesicht an. Er konnte einfach nicht verstehen, warum das Leben so mit ihm spielte und an der Nase herumführte.
"Dann bin ich auch ein Geborener?"
"Nein, nicht unbedingt. Wir wissen, dass die Evans ein Mensch war und Kinder zwischen geborenen Vampiren und Menschen kommen auch als Menschen zur Welt."
"Aber dann kann ich nicht dieser Typ aus der Prophezeiung sein.", behielt der Gryffindor an seinem Standpunkt fest und wippte mit dem Fuß.
"Eventuell schon, denn...denn ich und-" Tom konnte nicht weiterreden. Viel zu sehr berührte ihn diese Vergangenheit und er bemerkte durch dieses Hervorbrechen der Gefühle, dass er immer noch nach 15 Jahren diese Sache nicht verarbeitet hatte.
"Was
dieser Tölpel wohl damit sagen will, ist, dass er eine heiße
Bettgeschichte mit diesem James hatte.", pfiff die Fledermaus
amüsiert und grinste gelassen. "Und? Hab ich
Recht?"
Verstört und fassungslos schauten alle zu Fly,
die ihre Flügel ausbreitete und durch die offene Tür
verschwand. "Ich haue lieber ab. Hab wohl etwas Falsches
gesagt.", quengelte sie noch, bevor sie den Raum verließ.
Tom Riddle sah ihr kochend vor Wut hinterher und ballte die Fäuste.
"Ich
kann das Ding nicht ausstehen.", zischte er und wandte sich an
den Gryffindor. "Aber sie liegt mit ihre Aussage richtig. James
Potter und ich hatten mal eine Beziehung."
"Nein.
Niemals! Mein Vater gehörte dem Orden des Phönix an.
Niemals hätte er mit ihnen gemeinsame Sache gemacht!",
schrie der Junge nahe eines Nervenzusammenbruchs. Wieder flossen
Tränen, doch diesmal aus Wut und er trat einen Schritt auf
Voldemort zu.
"Du solltest dich damit abfinden, Potter. Ce la vie.", sprach Lucius trocken und schluckte den letzten Tropfen des alkoholischen Getränks hinunter.
Harry
stöhnte nur wegen dieser Aussage und rannte ihm nächsten
Moment stolpernd aus dem Zimmer.
"Wundervoll, Vater. Ich
hatte ja keine Ahnung, wie viel Einfühlvermögen in dir
steckt. Ich bin begeistert.", lobte Draco seinen Vater und
klatschte in die Hände.
"Sarkasmus steht dir nicht, Sohn."
"Och,
ich glaube schon."
Der Dunkle Lord unterbrach die Diskussion
zwischen Vater und Sohn.
"Draco, folge ihm. Nicht, dass er
etwas Unüberlegtes tut. Tröste ihn, wenn möglich."
Der
Slytherin nickte ergeben und rannte hinter dem Gryffindor her.
Die
restlichen drei Personen schauten sich besorgt an.
"Was ist,
wenn er wirklich ihr Sohn ist?", fragte Severus seinen Meister
vorsichtig.
"Wenn dies so sein sollte, dann mögen ihn
die Götter schützen."
Schluchzend
hockte Harry auf Knien vor dem zerstörten Fenster. Die Arme fest
um den bebenden Körper geschlungen blickte er in die
zwielichtige Nacht hinaus und musterte den hellen Vollmond am
Sternenhimmel.
Wie konnte das Leben nur so ungerecht zu ihm sein?
Wieso musste das Schicksal ihn immer so hart treffen? War er in
seinem vorherigen Leben so ein böser Mensch gewesen?
Seine
ganze Welteinstellung fiel zusammen, nur durch die Geschehnisse
dieser und letzter Nacht. Erst wurde er von einem Vampir gebissen,
dann wird in einer weiteren Prophezeiung über ihn gesprochen und
jetzt soll er noch angeblich das Kind von James und Voldemort
sein.
Er konnte und wollte es nicht glauben.
"Warum?",
wimmerte das Häufchen Elend vor dem Fenster und wippte vor und
zurück. Immer wieder zog er die Nase hoch und wischte über
seine Augen, doch es brachte nichts. Im Gegenteil, sein Weinen wurde
immer lauter.
"Darauf gibt es keine Antwort." Draco trat
langsam hinter den Gryffindor und legte die Hand auf dessen Schulter.
"Manchmal kann man sich nicht aussuchen, wie das weitere Leben
verlaufen soll. Meistens wird man sogar vor eine getroffene Wahl
gestellt." Zärtlich umarmte der Slytherin den Kleineren von
hinten und drückte ihn an sich.
"Soll mir das etwa
helfen?", hauchte Harry sehr leise und blickte weiterhin in die
Nacht hinaus.
"Nein, ich sage nur Tatsachen.",
antwortete Draco und streichelte sanft über die tränennasse
Wange.
"Was willst du? Willst du sehen, wie ich leide?
Willst du mit deinen eigenen Augen dabei zusehen, wie ich mich selbst
fertig mache? Willst du fühlen, wie-"
Harry wurde durch einen zarten, aber temperamentvollen Kuss unterbrochen. Erschrocken öffnete er die Augen, denen durch blonde Strähnen die Sicht verwehrt wurde. Nur widerwillig löste sich der Malfoyspross von dem Schwarzhaarigen. "Harry, ich will nur dich.", flüsterte er in dessen Ohr und zog dem perplexen Gryffindor das T-Shirt vom Kopf.
"Wa-Was hast du v-vor?", stotterte Harry und schaute den Blonden halb entsetzt, halb mit unterdrückter Sehnsucht an.
"Das von gestern wiederholen.", lächelte Draco und wanderte mit seiner Zunge am Hals entlang.
"Das kannst du doch nicht machen!", entfuhr es Harry, der nur mit großer Anstrengung ein Stöhnen unterdrücken konnte.
"Warum denn nicht? Ich will dich doch trösten."
"Das ist keine passende Situation, Malfoy.", knurrte der Schwarzhaarige und versuchte sich aus dem Griff des anderen zu lösen.
"Ich glaube, da ist jemand anderer Meinung." Dracos Hand fuhr in Harrys Schritt. Sanft streichelte er über dessen Erregung, die nach Erlösung gerade zu schrie.
"Draco, du bist ein Bastard.", meinte Harry nun doch stöhnend und gab seine schwache Verteidigung auf. Der Slytherin nutzte dies auch gleich aus und drückte seinen Mitschüler auf den Boden. Quälend langsam öffnete er Harrys Hose und befreite ihn von diesem lästigen Stück Stoff. Kurz lächelte er dem Schwarzhaarigen zu, bevor er anfing Harrys Erektion zu verwöhnen. Der Gryffindor stieß einen spitzen Schrei aus, als er diese erlösende Feuchte an seiner Erregung spürte. Nicht lange und er ergoss sich mit einem zufriedenen Seufzer. Draco grinste nur und küsste ihn dann auf die Lippen.
"Du bist wunderschön, Potter.", murmelte er sanft und strich dann mit seiner Zunge über die bebenden Lippen des Gryffindors. Dieser öffnete sofort seinen Mund und ließ die vorwitzige Zunge in sein Reich eindringen. Sanft fuhr sie die Zähne nach, dabei besonders die Vampirzähne nicht außer Acht lassend und stupste nach diesem Kontrollbesuch die andere Zunge an, die darauf in Sekundenschnelle reagierte. Ein Zungenduell entstand, indem Draco mal zurücksteckte. Nun konnte seinerseits Harry die Mundhöhle des blonden Jungen erforschen, während seine Hände eine Initiative zeigten und unter das T-Shirt des anderen glitten. Neugierig fuhr er über den flachen, doch muskulösen Bauch, hoch zur Brust. Harry löste seine Lippen nach Luft ringend und befreite Draco zögerlich vom Oberteil.
"Jetzt auf einmal doch?", verlangte Draco zu wissen, der nach Außen hin völlig ruhig den Gryffindor ansah.
"Halt deine Klappe und schlaf endlich mit mir.", sprach Harry in befehlenden Ton, was Draco mit Überraschung registrierte.
"Wenn du das willst..." Schnell schlüpfte der Malfoyspross aus der Hose und setzte sich aufrecht hin.
"Was-"
"Klappe, Potter und komm her." Harry kam Dracos Aufforderung nach und kniete dann unschlüssig vor seinem Gegenüber. Dieser seufzte nur und zog dem anderen auf seinen Schoß, wobei Harry jetzt mit dem Rücken zu Draco saß. Schnell verteilte der Slytherin kleine Liebkosungen auf den Nacken, bevor er rücksichtsvoll in den Gryffindor Millimeter für Millimeter eindrang. Harry zischte über diese Tat, die ohne Vorbereitung vonstatten ging, doch sogleich überschwemmte ihn eine Welle der Lust, die ihm schier den Verstand zu rauben drohte. Er legte seinen Kopf auf Dracos Schulter und keuchte unkontrolliert. Doch auch dem jungen Malfoy ging es nicht besser, der sich wieder über diese heiße Enge wunderte. Immer wieder hob und senkte er den Kleineren auf sein Glied, das fast schmerzhaft pochte. Nach wenigen Augenblicken erreichten beide gleichzeitig das pure Glück und die vollkommene Zufriedenheit und seufzten wohlig auf.
Minuten
der Erholung strichen vorbei, bis Harry sich auf dem Schoss umdrehte
und Draco tief in die grauen Sturmböen sah. Sanft fuhr seine
Hand durch die verschwitzten blonden Haare, während sich seine
Lippen auf die des anderen legten. Ungestüm massierte er Dracos
Zunge mit seiner eigenen, wobei seine Hände den Nacken des
Slytherin umfassten. Doch dann unterbrach er den Kuss. Sein Körper
begann stark zu zittern und er stöhnte vor Schmerz
auf.
Fassungslos beobachtete Draco dieses Verhalten und trug dann
nach der Sekunde des Schreckens den Schwarzhaarigen zum Bett. Sachte
legte er ihn ab und zog ihm die Decke über.
"Harry, was ist los?", fragte er den Kleineren und strich ihm über die nasse Stirn.
"Mein Magen, er...er tut so weh.", presste er hervor und schlang seine Arme um den Leib. "Ganz ruhig, ich hole Hilfe." Schnell sprang der Blonde in seine Klamotten, sprintete aus dem Zimmer und ließ einen zusammengekauerten Gryffindor allein zurück, der aus zwei schwarzen Augen in einer Ecke des Zimmers gemustert wurde.
