° Chapter Seven. Meeting. °
Title: Chaos in the wind - Chapter Seven. Meeting.
Author: Dawnerah
Rating: T
Pairing: Fred/George, aber nur angedeutet und, gähn, noch nichts passiert. Ehrlich.
Warnings: Slash, ein doofer OC
Summary: Fred trifft einen alten Freund.
Language: German
Words: 1417
Genre: Mystery, Fantasy
Disclaimer: Nichts meins, alles JKs.
Interessiert sah Fred sich in seinem neuen Zimmer um, welches Lord Angulasz ihm zugewiesen hatte. Hier war nichts mehr von der Kälte und dem Gefühl, eingesperrt zu sein, welche in seinem Kerkerraum vorgeherrscht hatten, zu spüren.
Das Zimmer war hell und freundlich, und wenn man aus dem Fenster schaute, sah man, dass es sich in einem hohen Turm befand.
Das einzige, was Fred störte, waren die Gitterstäbe. Angulasz vertraute ihm scheinbar nicht. Gut, er würde sich selbst auch nicht vertrauen.
Mit einer Welle von Erschöpfung ließ er sich auf das weiße, glänzende Bett fallen. Das Festmahl von gestern Abend war eher bis in die Nacht hineingegangen und er hatte sich noch eine kleine Führung durch die Räume, die in geraumer Zukunft für ihn nützlich sein würden, antun müssen.
Er hatte keine Ahnung, was dieser Schlossherr hier mit ihm anstellen wollte. Zuerst hatte Ugh, der liebenswürdige Ziegengorilla, ihn in einen Raum geführt, der vollgestellt war mit magischem, aber unnützem Kram. In diesem Raum würde man vermutlich sehr gut Zaubern üben und ähnliches können, wenn er nicht auf einer Fläche von fünf Quadratzentimetern verteilt wäre.
Danach hatte er ihm einen ebenso freundlichen und heimelnden Raum gezeigt. Dieser war komplett leer gewesen, das einzige Mobiliar war ein kleiner Ball in einer Ecke gewesen.
Der dritte „Raum", der von außerordentlicher Bedeutung für seinen weiteren Aufenthalt werden würde, waren die Rasenflächen und der Wald um das Haus herum. Ugh hatte es ihm nur durch ein Fenster gezeigt, da, Originalzitat, „Gefährlich, dunkel und Tod.".
Und nun lag er also hier, in einem Turmzimmer in einem seltsamen, großen Schloss an einem Ort, von dem er keine Ahnung hatte, wo er lag.
Tolle Aussichten, das musste er zugeben.
Seufzend setzte er sich wieder auf, um seine Lage noch einmal mit etwas klareren Gedanken zu überdenken.
Was war sein Ziel? Er wollte hier weg.
Welche Möglichkeiten gab es, dieses Ziel zu erreichen? Er konnte Angulasz Folge leisten. Diese Option bereitete ihm allerdings großes Unbehagen, da er keine Ahnung hatte, was dieser mysteriöse Lord noch mit ihm vorhatte. Zum Zweiten konnte er noch versuchen, auszubrechen, aber wie konnte er das schaffen? Er hatte keinen Zauberstab, nur seine elementare, ungebündelte Magie, und in diesem Wohnsitz wanderten vermutlich alle möglichen Sorten von unheimlichen und mächtigen Wesen umher, deren einziges Lebensziel war, dem Lord zu dienen.
Man konnte es ein kleines Dilemma nennen, in dem er sich befand.
Mit einer Hand wischte er sich den Schlaf aus den Augen und verfluchte gleichzeitig das helle Nachtgezwitscher von irgendwelchen seltsamen Vögeln, die scheinbar direkt vor seinem Gitterfenster ihr Nest errichtet hatten und auch in der Nacht aktiv waren. Zudem war es schon Dezember. Hielten die da nicht Winterschlaf?
Solch sinnvolle Fragen gingen dem müden Weasley durch den Kopf, bis urplötzlich jemand an der Tür klopfte.
„Hmm?" erwiderte Fred, und wenige Augenblicke, nachdem er dieses unklare Geräusch ausgestoßen hatte, wurde die Tür auch schon geöffnet und ein junger Mann mit unglaublich langen, hellen Haaren und ebenso getönter Haut trat herein. Fred war für einen Moment lang geschockt ob der Schönheit, den dieses Wesen ausstrahlte, und erkannte kurz danach, dass es sich um einen Elf handeln musste.
Bevor der Elf anfing, etwas zu sagen, schweiften Freds Gedanken in Erinnerungen ab. Er konnte sich noch ganz genau daran erinnern, wie seine Mutter versucht hatte, ihm und George etwas über Elfen vorzulesen, als sie noch Kinder gewesen waren. Viel behalten hatte er nicht, aber er konnte die typischen Merkmale erkennen, die Elfen von Veelas trennten: Elfen wollten nicht, dass man sich in sie verliebte - ihre bezaubernde Magie diente einzig und allein dazu, Respekt einzuflößen.
„Bist du Fred Weasley?" Die Stimme des Elfen hatte etwas von einer teuren Porzellantasse, deren Henkel im Laufe der Jahre von einem ungeschickten Kinderhand zerbrochen worden war und die nun nicht mehr nützlich, aber immer noch rein und schön war.
Kurz nickte Fred, als er diesen metaphorischen Gedankengang beendet hatte und besah sich diesen Elf genauer. Das Haar war sehr filigran und reichte ihm bis zur Hüfte, und obwohl es ungekämmt an allen Ecken und Ende abstand, sah es nicht ungepflegt aus.
Der Elf schien über etwas nachzudenken, wenn man sein Stirnrunzeln ansah, und er erhob seine Stimme erst wieder nach einigen stillen Minuten.
„Lord Angulasz befahl mir, dich zu begleiten. Steh' auf." Widerwillig drehte Fred sich auf die andere Seite. Es war ihm egal, wohin dieser Kerl ihn leiten wollte, er wollte jetzt nur noch Schlafen. Aus irgend einem Grund machte dieses Schloss ihn sehr schläfrig.
„Steh' auf." wiederholte der Elf noch einmal mit Nachdruck, und mit ebenso großem Nachdruck grummelte Fred unverständliche Laute.
„… Ich werde dich zu einem Freund führen." Diesmal folgte der Aussage von Angulasz' Diener kein Laut und auch keine Aktion des Widerwillens, im Gegenteil. Hoffnungsvoll drehte Fred sich wieder um und stand übermüdet auf.
„Ich hoffe für dich, dass es ein guter Freund ist." murmelte er noch mit zusammengepressten Zähnen, als er sich anschickte, dem Elf zu folgen.
Kaum stand Fred wieder auf seinen eigenen Beinen, war der Elf auch schon aus dem Raum verschwunden.
„Und wie heißt du?" In diesem Moment war Fred froh, dass er eine gute Kondition hatte, denn er Elf schien eine noch bessere zu haben, und dementsprechend eilte er durch die Gänge, als gäbe es kein Morgen mehr.
Ein unhöfliches Schweigen antwortete ihm.
„Dann halt' doch die Klappe…" knurrte Fred ungehalten und während er dem Elf hinterherhastete, hatte dieser sich mit einer hohen Geschwindigkeit umgedreht und mit einem langen, grazilen Finger die Brust des Rotschopfes schmerzhaft angestupst.
„Sprich' nicht in diesem Ton mit mir, Mensch." gab der Elf als Erklärung für diese Handlung und fixierte das Gesicht seines Gegenübers mit aus Freds Sicht unerwartet kalten, schneeweißen Augen, die darauf schließen ließen, dass er doch kein Albino war, wie Fred es insgeheim aufgrund seiner Haare und Haut vermutet hatte.
„Pah. Ich spreche mit dir wie ich will." gab er schnippisch zurück und funkelte den Elf herausfordernd an. „Ich hab' dich was gefragt, ich will 'ne Antwort, und wenn ich die nicht kriege, werde ich halt ungehalten." argumentierte und verteidigte Fred sein Verhalten, während sein Blick schmerzhaft feststellte, wie äußerlich schön und innerlich hässlich dieser Elf war.
„Sonnenschein." murmelte der Elf mit einer wütenden und boshaften Stimme und packte Freds Handgelenk mit einer Kraft, die er nicht hinter der zierlichen und schmächtigen Gestalt des Elfen vermutet hätte.
„Gut so? Wir müssen schnell sein." fügte er noch an, und zum ersten Mal bemerkte Fred, dass Sonnenschein mit einem leisen, aber bemerkbaren Akzent sprach, mit dem selben, mit dem auch Angulasz in dieser Nacht gesprochen hatte. Er musste also auch hier aus der Gegend stammen.
Widerstandslos nickte er. Im Prinzip war der Streit damit vermieden, und Fred hatte wirklich bessere Dinge zu tun, als sich mitten in der Nacht mit einem Elf zu streiten.
Sonnenschein nickte verstehend und ließ sein Handgelenk los, ehe er weiter durch den leeren Korridor lief, und Fred blieb nichts anderen übrig, als ihm zu folgen.
Abrupt blieb der Elf stehen, sodass Fred in ihn hineingerannt wäre, wenn seine Reaktionen, vom jahrelangen Quidditchspielen zur Höchstleistung gebracht, etwas schlechter gewesen wären. „Sind wir da?" fragte er müde und blickte auf die unscheinbare Tür, vor der Sonnenschein angehalten hatte.
Ein kurzangebundenes Nicken war die Antwort und der Elf holte einen ebenso unscheinbaren Schlüssel hervor. „Ich werde Sie beide allein lassen." sagte er ruhig und schloss auf. Mit einer einzigen, in sich übergehenden Bewegung war er von der Tür weggetreten und hatte Fred in das Zimmer hinein befördert.
Der Rotschopf hörte nur noch, wie die Tür zuschnappte und abgeschlossen wurde, ehe seine Aufmerksamkeit von dem versprochenen ‚Freund' in Anspruch genommen wurde.
A/N.: Uuh, teh Cliffhanger of DOOM oO XD Na, ich hoffe, ich kann eure Spannung halten… Nächstes Kapitel sollte demnächst kommen, habe es schon vollkommen fertig in meinem Geist, fehlt nur noch, dass ich meine Faulheit überwinde und es aufschreibe…
SPOILER! ----- T.T Ich habe noch am Tag vor HP7 zu einer Freundin gesagt, „Weißt du, ich finde, einer der Zwillinge sollte sterben. Ich will sehen, wie der andere darauf reagiert." Und was macht JK? Ich habe kein Problem damit, dass Fred stirbt - aber sie beschreibt Georges Reaktion darauf kein Stück, gnaargh. /SPOILER ----
Danke für's Lesen. :) ::keks dalass::
Dawnerah
