Disclaimer: Die Figuren, die aus „Harry Potter" bekannt sind, gehören nicht mir, sondern Joanne K. Rowling. Ich habe mir lediglich die Handlung ausgedacht und verdiene mit dieser Geschichte kein Geld, sondern wollte nur Spaß am Schreiben haben. Falls es eine ähnliche Geschichte bereits irgendwo geben sollte und der Autor sich beklaut fühlt, tut es mir leid, aber ich habe diese spezielle Storyline noch nirgendwo gelesen. Der Plot gehört mir - Ist alles in meinem Hirn entstanden :).
Zusatzinfo: Dumbledore lebt noch und Voldemort auch oder nicht; es ist egal, da es keine wesentliche Rolle in dieser FF spielt. Relevante Geschehnisse aus Band 7 etc. sind nicht berücksichtigt.
Danke wie immer an jene, die ein paar Wörter hinterlassen haben! Ihr hab euch gern :3 Merci beaucoup an Jean (unsere gute Hermione hat sich einfach überarbeitet - irgendwann musste das ja mal kommen xD Hach ja :D ), junglina (harte Schale, weicher Kern? Ich glaube, Draco weiß selber nicht, was mit ihm abgeht xD ), Nangini (hach ja, ich liebe diese Cliffies -harhar-Und noch so nebenbei: Ich mag deinen Nickname! ), Gifty (oh ja, das könnte einer dieser bekannten Wendepunkte gewesen sein, genau :) ), Poetica Licentia (hihi, wie du kombiniert hast, brauchte ich einfach nur einen Grund, Hermione überarbeiten zu lassen. Da habe ich es mir - zugegebenermaßen etwas einfach gemacht und die Unterlagen einfach verschwinden lassen. Wo sie sind, weiß ich auch nicht -lach- Nun noch zu deiner anderen Anmerkung: Ich hatte mir das so gedacht, dass Hermione in diesen drei Monaten, in denen Draco weg war, sich schnell und gut eingearbeitet hat. Mr Cracker war der Leiter der Abteilung, aber da er nun in Rente ist, müsste Hermione nun theoretisch seine Stelle einnehmen, da sie sozusagen hochrutscht. Draco sieht das ganz anders. Seiner Meinung nach müsste er der Leiter sein, da er ja normalerweise Hermiones Platz hatte, und, und, und... Solcher Quark eben. Ich freue mich, dass du nun dabei bist!), LMA23 (freut mich sehr, danke! Ach, Draco doch nicht! ... oder etwa doch? Ein ganz kleines bisschen? -gg-), chaosprincess (ja, ich habe Streitszenen auch immer sehr gerne xD Malfoy ist Ginny gegenüber echt fies. Hihi, viel Spaß beim weiterlesen), BdW (hach, dein Review hat mich auch sehr gefreut! Ach, eigentlich lieben wir doch alle Cliffhanger, oder nicht? -lach- Wenn man weiterlesen kann, sind sie gerade ein schöner Nervenkitzel. Und die F ist ja schon beendet, d.h. es wird regelmäßige Updates geben, yay!), LunaNigra (schön :) Die Sache ist nur... wie ich schon bei Poetica schrieb... ich weiß auch nicht, wo die Unterlagen sind xD ), Panazee (auch hier nochmal: Mit den Unterlagen haben ich es mir wirklich etwas zu leicht gemacht -hüstel- Japp, eine Mütze voll Schlaf und unsere Hermione ist so gut wie neu :) Aber lies selber ;) ), cherry 159 (das freut mich. Hier gehts auch schon weiter!) und schließlich hp girly (oh jaa, ohne Internet ist es schon hart -täschel- Aber du hast es ja hoffentlich jetzt geschafft :) Ab jetzt wird Draco sich etwas anders benehmen. Zumindest ein kleines bisschen. ;P ).
Ihr seid wie immer klasse! Danke! Und nun, freut euch auf... - trommelwirbel- ...
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Spiel Mit Dem Feuer
By Puma Padfoot
xXx
Kapitel Vier: Denk, was du willst
Sie erwachte dadurch, dass warme Sonnenstrahlen ihre Nasenspitze kitzelten. Blinzelnd begann sie sich zu regen und sich die verbliebene Schläfrigkeit aus den Augen zu reiben. Ihr Atem stockte, als sie ihr Umfeld genauer wahrnahm: Sie lag in einem großen, durchaus komfortablem Bett und dieses Bett befand sich in einem großen, durchaus schick eingerichteten Zimmer. Etwas düster, aber dennoch stilvoll.
Das Licht fiel durch einen Spalt der dunkelgrünen Vorhänge der riesigen Fenster. Als Hermione das Schlangensymbol für Slytherin und daneben das Wappen von Malfoy Mansion erkannte, wusste sie, dass sie bei ihm zuhause war. Ihre Gedanken rasten. Wieso hatte er sie zu sich nach Hause gebracht? Was war überhaupt genau geschehen? Sie war ohnmächtig geworden, und dann...?
Sie schreckte zusammen, als die Vorhänge plötzlich aufgerissen wurden und grelles Sonnenlicht das Zimmer erhellte. Hermione hob die Hand, um ihre tränenden Augen abzuschirmen und erst nach ein paar Sekunden konnte sie den Raum nach einer Person absuchen. Diese stellte sich als eine Hauselfe heraus.
„Guten Morgen, Miss", piepste sie und verbeugte sich, „Tiffy wurde aufgetragen, für Sie zu sorgen, Miss."
Stirnrunzelnd nickte Hermione ihr zu. Die Hauselfe hatte verhältnismäßig kleine, fransige Ohren und eine leicht kantige Nase. „Guten Morgen, Tiffy. Aber du brauchst dich nicht zu verbeugen. Wo bin ich?" Lieber noch einmal nachfragen und bestätigt werden, als dann doch falsch zu liegen...
Tiffy richtete sich irritiert durch die ungewohnte Forderung auf. „Sie befinden sich im Anwesen der Malfoys, Miss, in einem der Gästezimmer. Ich werde dem Herrn Bescheid sagen, dass Sie wach sind, Miss." Und bevor die junge Frau etwas erwidern konnte, was die Hauselfe auch schon verschwunden.
Seufzend ließ Hermione sich wieder in das große Kissen sinken. Sie wollte sich lieber nicht ausmalen, was sie wegen ihrer Ohnmacht alles von Malfoy zu hören kriegen würde... Schlimm genug, dass sie auch noch bei ihm in einem Gästezimmer war. Plötzlich dämmerte ihr etwas. Tiffy wollte dem Herrn des Hauses Bescheid sagen... Aber was das nicht Lucius?
Angst durchströmte plötzlich ihre Brust. Wenn Lucius gleich hier auftauchen würde, würde er ihr garantiert nicht freundlich zulächeln und sich nach ihrem Befinden erkunden. Hektisch schoss ihr Blick hin und her, bis sie fand, was sie suchte: ihren Zauberstab. Er lag auf dem Schreibtisch am anderen Ende des Zimmers.
Gerade, als sie die Decke zurückgeschlagen und die Beine aus dem Bett geschwungen hatte, öffnete sich die Tür und der Malfoy-Spross der Familie stand im Türrahmen. Als hätte der junge Mann ihre Gedanken gelesen, sagte er bloß: „Sie sind gerade nicht da. Du kannst dich also wieder entspannen."
Hermione konnte ihn nur für ein paar Sekunden verdutzt anstarren, bis ihr bewusst wurde, dass sie nur ein langes Nachthemd trug. Schnell zog sie ihre Beine wieder zurück unter die Decke, während ihr die Röte ins Gesicht kroch. Konnte er auch nicht für nur einen Moment den Blickkontakt abbrechen?
„Wo sind meine-..."
Doch in dem Moment kam Tiffy mit ihrer Kleidung herein. „Alles gewaschen und gebügelt, wie es der Herr befohlen hat", sagte sie gehorsam in ihrer hohen Stimme, „Bitte sehr, Miss." Sie legte den kleinen Stapel am Fußende ab, bevor sie sich noch einmal bis zum Boden verbeugte und dann erneut lautlos das Zimmer verließ.
Hermione bemühte sich, ihre Stimme möglichst ruhig und neutral zu halten. „Und wer hat mir das hier angezogen?" Sie zupfte mit zwei Fingern am hellen Stoff ihres Nachthemdes.
„Tiffy." Ein spöttisches Lächeln erschien auf seinem Gesicht. „Kein Sorge. Du hast nichts, was ich nicht schon bei anderen Frauen gesehen hätte."
Als sie nur die Augen verengte, fuhr er mit teilnahmsloser Stimme fort: „Du bist gestern Abend umgekippt. Ich konnte aber glücklicheweise den Rest noch alleine beenden, sodass wir heute Morgen etwas Freiraum in unserem Plan haben. Die Unterlagen sind schon abgegeben."
Hermione nickte. „Aber... wieso hast du mich hierher gebracht? Zu dir nach Hause? Nimm es mir nicht übel, Malfoy, aber nach all dem, was wir-..."
„Das Krankenzimmer war geschlossen. Logisch am Sonntag", unterbrach er sie nur. „Hätte ich dich im Büro liegen gelassen, hätte man sonst noch geglaubt, ich hätte dir dich verhext oder dir etwas angetan. Und glaub mir, Granger: Auf solche Gerüchte bin ich alles andere als scharf. Und da ich nicht weiß, wo du wohnst..." Er zuckte mit den Schultern. „Dies schien mir der beste Ort."
Die junge Frau fühlte sich völlig überrumpelt. Sie hätte nie im Leben geglaubt, dass Malfoy ihr gegenüber zu so etwas Nettes in der Lage war! Nachdem sie ihn für ein paar Sekunden nur mit halb geöffneten Mund angestarrt hatte und ihr schließlich ein rauhes „Danke" über die Lippen kam, stieß er sich vom Türrahmen ab.
„Was ist, Granger? Habe ich dein Weltbild zerstört?" Er nickte zum Stapel an ihrem Fußende. „Und jetzt zieh dich an, wir müssen gleich los." Damit drehte er sich um und schloss die Tür hinter sich.
xXx
„Wieso arbeitest du überhaupt in dieser Abteilung?"
Malfoy blickte vom Tagespropheten hoch und musterte die ehemalige Gryffindor mit einem unleserlichen Gesichtsausdruck. „Wie kommst du jetzt auf diese Frage?"
Hermione sortierte die Federn auf ihrem Schreibtisch. „Naja... Ich weiß nicht. Neugier vermutlich. Ich hätte dich nie für Internationale Kommunikation eingeschätzt."
Er lehnte sich mit einem herablassenden Lächeln nach hinten. „Schätzchen, ich habe einfach die Gabe, das zu bekommen, was ich will, wenn ich mit Leuten rede. Das ist international nicht anders."
Als sie ihn mit zusammengezogenen Augenbrauen anblickte, seufzte er nur, bevor er mit absichtlich geduldiger Stimme erklärte: „Hier kann man am besten die Beziehungen zu einflussreichen Zauberern aufbauen. Verstehst du?"
Er sprach zu ihr wie zu einem Kleinkind. Sie schnaubte daraufhin nur abfällig. War ja klar, dass Malfoy immer nur auf Eigennutz hinaus war.
Komischerweise schien er aber seit dem Vorfall vor einer Woche etwas nachsichtiger mit ihr geworden zu sein. Hermione wusste nicht, was genau sie davon halten sollte oder woher diese Wandlung überhaupt kommen konnte, dennoch war sie erst einmal froh über diese Art „Waffenstillstand".
„Sag mal, du hast doch jetzt nicht schon wieder die Akten für die Reisebestimmungen mit Flohpulver in diesem Schrank eingeordnet? Du lernst es nie, oder?", knurrte er im nächsten Moment, bevor er alle Ordner förmlich vom Regalbrett riss. „Ich hatte dir doch gesagt, dass ich sie immer auf diese Ablage hier stelle!"
Hermione seufzte nur leise. Soviel dazu.
xXx
Die Wochen vergingen. Zwischen ihnen ereignete sich sonst nichts weiter ungewöhnliches, vielmehr legte sich Routine in ihren Arbeitstag. Der Job begann Hermione wieder Spaß zu machen und sie frfeute sich auch schon mehr oder weniger wieder, in ihrem Büro zu sitzen und den anspruchsvollen Aufgaben der Internationalen Kommunikation gerecht zu werden.
Sie blickte sich im Büro um. Stirnrunzelnd nahm sie zur Kenntnis, dass Malfoys Platz schon wieder leer war. Es war nicht zum ersten Mal, dass er ab und an in seiner Arbeitszeit für eine Stunde verschwand. Häufig direkt nach der Mittagspause.
Als sich die Tür öffnete und der junge Mann den Raum betrat, kam es aus ihr sofort herausgeschossen: „Wo warst du denn die ganze Zeit?"
Er drehte sich nicht zu ihr um, sondern legte nur seinen Umhang ab und fuhr sich kurz durch die Haare. „Weg."
„Das habe ich gesehen! Aber wo warst du während deiner Arbeitszeit, wo du hättest hier sein sollen? Scrimgeour hat auch schon gefragt!"
„Was geht euch das an? Kümmer dich um deinen eigenen Dreck." Und damit setzte er sich an seinen Schreibtisch, griff nach dem nächstliegenden Pergament und vertiefte sich in seine Arbeit.
Schulterzuckend gab sich Hermione damit ab. Solange er im Job nicht schlampte... Und das tat er nicht, wie sie zugeben musste. Dennoch war es nervig und irgendwie... nun ja. Störend.
Schließlich stand sie wenig später auf, griff nach ihrem Umhang und handelte sich damit einen skeptischen Blick mit hochgezogener Augenbraue ein.
„Du gehst schon?"
„Ja."
„Wieso?"
Sie wiederstand dem Drang, ihn von vorhin nachzuäffen. Stattdessen griff sie nach einigen Blättern. „Darum. Die Formulare für morgen sind hier. Ist alles schon fertig ausgefüllt und abgesprochen, du musst sie nur noch unterschreiben, dann kann ich sie zur Eulerei bringen."
„Und dann gehst du?" Es klang mehr nach einer Feststellung als nach einer Frage.
„Ja. Heute nehme ich mir früher frei. Ich treffe mich noch mit-..." Sie brach ab. Immerhin ging das Malfoy nichts an.
Dieser lehnte sich jedoch interessiert grinsend nach vorne. „Ja? Mit wem? Das ist ja interessant."
Als sie nur die Unterlagen auf seinen Tisch klatscht, verschränkt er genüsslich die Arme. „Und wenn ich jetzt noch nicht unterschreibe, sondern erst später?"
„Dann", lächelte sie süffisant, „kannst du zur Eulerei gehen."
Drei Sekunden später zierte ein protziger Malfoy-Namenszug die Pergamte.
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tbc
Review? Review! Macht mich glücklich :D
Viele Grüße,
Puma
