Disclaimer: Die Figuren, die aus „Harry Potter" bekannt sind, gehören nicht mir, sondern Joanne K. Rowling. Ich habe mir lediglich die Handlung ausgedacht und verdiene mit dieser Geschichte kein Geld, sondern wollte nur Spaß am Schreiben haben. Falls es eine ähnliche Geschichte bereits irgendwo geben sollte und der Autor sich beklaut fühlt, tut es mir leid, aber ich habe diese spezielle Storyline noch nirgendwo gelesen. Der Plot gehört mir - Ist alles in meinem Hirn entstanden :).
Zusatzinfo: Dumbledore lebt noch und Voldemort auch oder nicht; es ist egal, da es keine wesentliche Rolle in dieser FF spielt. Relevante Geschehnisse aus Band 7 etc. sind nicht berücksichtigt.
Vielen, vielen Dank an: LMA23 (hihi, nein, Malfoy kann tatsächlich auch mal ganz annehmbar sein xD Sei gespannt auf sein Verhalten in diesem Chap :) ), mahared (ein ganz klein bisschen, auch wenn er sehr gut zu überspielen weiß –gg- Mit wem sich Hermione trifft, erfährst du gleich!), Panazee (yeah, das ist gut! xD Ich mag die Stelle auch sehr gern und musste grinsen, als sie mir während des Aufschreibens der Storyline eingefallen ist :D ), Jean nin asar ahi smabell (dein Review ist nicht egal! –empör- Jaaah, der Schluss ist einfach herrlich, ich liebe ihn auch! xD ), hp girly (hihi, ja, er hat sich schon so langsam verändert. Und wie undurchschaubar sein Verhalten wird, kommt im nächsten Kapitel :D ), Nangini (daaanke, deine Worte haben mich auch sehr gefreut! Das ist ja echt komisch mit uns beiden –lach- Hach ja... danke nochmal:o) ),LunaNigra (japp, das ist echt schlimm xD Aber immerhin kamen sie sich somit näher, muahaha!), cherry 159 (das freut mich :) Jaja, Malfoy ist schon ein geheimnisvoller Charakter... und genau das ist es, was wir alle an ihm lieben, oder? xD ), chaosprincess(yay! –g- Und mit wem sie sich trifft, erfährst du in diesem Chap. Und noch einiges mehr xD ) und schließlich Lylley (das freut mich wirklich:D Viel Spaß beim Weiterlesen und Mitfiebern!).
-imaginäre Kekstüte rumgeb- Bedient euch:o) Ihr habt es euch verdient. Und während ihr knuspert, gibt es das nächste Chap zum Lesen. Viel Spaß mit:
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Spiel Mit Dem Feuer
By Puma Padfoot
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Kapitel Fünf: Die Wette
Sie traf ihn vier Stunden später am Abend in der Winkelgasse. Es war Tag der offenen Tür und die Geschäfte hatten dementsprechend lang geöffnet. Hermione bummelte gerade mit John McConey, einem netten jungen Mann, den sie in einem kleinen Bücherladen kennengelernt hatte, durch die Straßen, bis ihr Blick auf einen nur allzu bekannten blonden Haarschopf fiel.
Malfoy stach durch die Masse durch seine schlanke, hochgewachsene Körperstatur und seine fast schon aristokratischen Gesichtszüge heraus. Es wäre lächerlich gewesen, abzustreiten, dass er gut aussah. Denn das tat er eindeutig. Und eindeutig fand dies auch die Frau an seiner Seite: Sie klammerte sich mit einem hochnäsigen Gesichtsausdruck an seinen Arm und stolzierte auf hohen Absätzen durch die Straße. Wie erwartet war sie ebenso aufgestylt und würdigte die Menschen um sich herum kaum eines Blickes.
Mit einem gedämpften Stöhnen sah Hermione, dass die beiden direkt vor ihnen in den Tropfenden Kessel abbogen. Als John ihr einen fragenden Blick zuwarf, lächelte sie nur entschuldigend.
„Meine Schuhe drücken nur etwas", flunkerte sie. Warum sich mehr als nötig mit Malfoy belasten?
Er lächelte ihr aufmunternd zu. „Dann kannst du dich ja ein Weilchen ausruhen, wenn wir im Pub sitzen." Ihr zögerliches Nicken bemerkte er nicht mehr, da er ihr die Tür bereits aufhielt.
DerTropfende Kessel war ziemlich voll. Es gab nur noch hier und da einen freien Platz und John entdeckte ein paar alte Freunde, denen er schnell Hallo sagen wollte. Also befand sich Hermione irgendwann alleine auf einem Barhocker und zuzzelte an ihrem Butterbier. Plötzlich bemerkte sie, wie sich der alte Mann neben ihr erhob und stattdessen eine schlanke Gestalt den freien Platz einnahm.
„Wieso so einsam?"
Sie hob den Blick und sah in die amüsierte Miene von Draco Malfoy. „Was willst du?", erwiderte sie nur unwirsch.
„Also wirklich, Granger. Von dir hatte ich mehr Stil und Geschmack erwartet." Er nickte in Richtung John, der gerade lachend mit seinen Freunden in einer Ecke stand.
Sie bemerkte sofort, dass Malfoy schon etwas getrunken hatte und daher vermehrt angestachelt war, sie zu provozieren. Die junge Frau überging seinen vielsagenden Blick und äffte ihn stattdessen mit triefenden Ironie nach. „Also wirklich, Malfoy! Von dir hätte ich genau dasselbe erwartet!" Sie machte eine Geste zum Tisch, wo seine Begleitung saß und ihr schnippischer Tonfall ließ ihn grinsen. „Weißt du was? Ich glaube, wir beide würden ein ziemlich gutes Pärchen abgeben."
„Soll das ein Witz oder eine Herausforderung sein? Du überrascht mich immer wieder aufs Neue."
Sie blieb weiterhin zynisch. „Eine Tatsache, Malfoy, glaub mir."
„Bewiesen oder angenommen?"
„Stehst du momentan auf rhethorische Fragen oder was? Was soll das?" Sichtlich verägert stellte Hermione ihr leeres Butterbier wieder auf die Theke.
Ihn hingegen begann es noch mehr zu amüsieren, als es soweiso schon tat. „Du hast mich neugierig gemacht. Lass es uns als eine Wette sehen: Wenn wir die Leute auf einer Party überzeugen können, dass wir das Traumpaar schlechthin sind, dann hast du gewonnen und ich gebe dir 30 Galleonen. Können wir sie nicht überzeugen... hm..." Er tat, als müsste er überlegen. „An Geld bin ich nicht interessiert, davon habe ich selber genügend."
Sie rollte mit den Augen. „Tatsächlich? Wäre mir nie in den Sinn gekommen."
„Stattdessen übernimmst du drei Wochen lang meinen Papierkram", fuhr er fort, „Wie du weißt, bin ich etwas arbeitsfaul von Zeit zu Zeit..."
Je weicher seine Stimme wurde, umso neugieriger wurde Hermione. Immerhin lockten 30 Galleonen, und das für nur einen Abend Schauspielerei! Das war alles andere als mickrig, aber... „Du musst aber auch mitspielen. Wir müssen beideüberzeugend sein", betonte sie. Wenn sie schon einschlug, dann musste sie sicher sein, dass auch er sein Wort gab.
Malfoy grinste sein typisch-arrogantes Grinsen. Oh ja, er hatte sie längst an der Leine. „Natürlich", erwiderte er glatt, „wir beide."
Es gab nur noch eine Sache zu klären. Hermione richtete sich auf und griff nach seiner angebotenen Hand. „Auf welcher Party?"
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Es war jene Party, die als Willkommensparty der anderen Zauberminister diente, die aus den verschiedenen Ländern nach London eingeladen worden waren. Da Hermione und Draco diese Party im Ministerium organisiert hatten, war es natürlich auch selbstverständlich, selber dort anwesend zu sein. Nicht nur diverse Zauberministerinnen und –minister aus aller Welt waren gekommen; auch einige ihrer Angestellten waren dabei, was die Atmosphäre doch erheblich auflockerte.
Es gab ein reichliches und vielseitiges Buffee, im Hintergrund spielten die Melanchonischen Muränen und das typische Stimmengewirr verschiedenster Gespräche füllte den riesigen Raum. Mit einem zufriedenen Lächeln ließ Hermione ihren Blick über die Menge schweifen. Oh ja, es lief alles nach Plan. Alle waren zufrieden und es hatte keine unerwarteten Probleme gegeben.
Eine warme Hand legte sich auf ihren Rücken, gerade dort, wo der Ausschnitt ihres Kleides endete, und sie versteifte sich. Draco trat an ihre Seite und beugte sich zu ihrem Ohr. „Bis jetzt sind alle überzeugt."
Hermione nickte. Oh ja, bis jetzt was es nicht weiter schwer gewesen. Ein Lächeln hier, kurz ein kleines Stück mit eingehakten Armen da... Sie musterte ihren „Freund": Er hatte seinen Festtagsumhang an und sah wirklich unwiderstehlich aus. Kurz zuckte die junge Frau zusammen. Das hatte sie jetzt nicht wirklich gedacht, oder?
Sie bemerkte, wie seine Hand nach oben glitt und auf ihrer Schulter verweilte, wo seine Finger mit dem dünnen Träger ihres dunkelblauen Kleides zu spielen begannen.
„Der australische Berater blickt schon seit geraumer Zeit in deine Richtung. Ich glaube, es wird Zeit, dass wir ihm zeigen, dass wirzusammengehören." Er lachte leise.
Hermione seufzte nur, setzte aber eine unbekümmerte Miene auf, als er sie an der Hand zu dem anderen Mann zog. Bei ihm angekommen, stellte dieser auch schon sein Sektglas ab und lächelte ihnen entgegen, wobei sein Blick an Hermione hängen blieb.
„Ich glaube, wir haben uns noch nicht vorgestellt", begann Malfoy das Gespräch mit samtweicher Stimme, „Das hier ist meine Kollegin Hermione Granger, ich bin Draco Malfoy."
Der andere Mann schüttelte die Hände. „Mein Name ist Morgan Tube. Freut mich, Sie kennen zu lernen." Er drückte Hermiones Hand länger als nötig, dennoch sie ließ das höfliche Lächeln auf ihrem Gesicht.
Malfoy hingegen blieb nicht teilnahmslos. Fast schon sanft entzog er ihre Hand aus seinem Griff und meinte mit einem entschuldigendem Lächeln: „Bitte etwas mehr Rücksicht. Meine Freundin hat sich die Hand etwas überanstrengt, als wir unser Haus eingerichtet haben." Um die überzogene Ausrede komplett zu machen, drückte er seinen hauchzarten Kuss auf ihre Fingerknöchel, bevor er sie mit einem Lächeln losließ.
Sofort trat Tube einen kleinen Schritt zurück. „Oh, ja, natürlich..."
Hermione wusste nicht, wo sie hinschauen sollte. Ihr Gesicht fühlte sich an, als würde es brennen. Vor ihr stand Mr Tube, der sie fast schon wehmütig musterte und neben ihr stand Malfoy, der nur darauf wartete, es den anderen zu zeigen. Aber so würde sie wenigstens die Wette gewinnen und die Galleonen einsacken. Und immerhin würde nach ein paar Stunden alles wieder vorbei sein.
Sie konnte sich dem folgenden Gespräch entziehen, indem sie sich schlichtweg nur entschuldigte und wegging. Immerhin ging es dem australischen Berater nicht an, wenn sie mal auf die Toilette musste!
Wieder draußen stieß sie aus Versehen gegen einen jungen Mann. Es stellte sich als der französische Dolmetscher heraus, der sehr sympatisch war. Er verwickelte Hermione in ein lockeres Gespräch, bei dem sich nicht alles nur um die Arbeit drehte.
Die Gesprächthemen variieten irgendwann von Literatur über Essen zu Familie. Der Dolmetscher lehnte sich in einer gespielten Geste nach vorne, um einen Blick auf Hermiones Hände zu erhaschen. „Isch sehe gerade, Sie sind noch nischt vergeben?"
Lächelnd wollte Hermione gerade zu einer Erklärung ansetzen, als sie Malfoy bemerkte, der erneut dicht an ihre Seite getreten war.
„Doch", erwiderte dieser überraschend kalt, „Sie ist bereits in festen Händen."
Grinsend hob der Franzose die Hände. „Ganz ruhig, isch fragte nur. Es 'ätte misch auch gewundert, so eine 'übsche junge Dame nischt vergeben zu haben." Als Malfoys bohrender Blick immer noch nicht nachließ, hielt er seine linke Hand hoch. „Schau: Verlobt. Isch nehm dir niemanden weg."
Hermione konnte nicht anders als leise zu lachen. Allerdings verstummte sie ganz schnell wieder, als Malfoys Griff um ihre Taille enger wurde. Vielleicht würde er ihr später noch vorwerfen, nicht ihren Teil der Wette eingehalten zu haben, beziehungsweise, dass sie nicht überzeugend genug war!
Schnell drehte sie sich zu dem blonden Mann um und legte ihm beide Hände auf die Schultern. Der Franzose war wie vergessen, als beide eng voreinander standen. „Ganz ruhig, Draco", raunte sie in einem vertraulichen Tonfall, „Ich habe nicht vor, mich von dir zu trennen." Wie einfach ihr diese gespielten Worte über die Lippen gingen...!
Als der Dolmetscher lachend in die Hände klatschte, wusste sie, dass sie überzeugend war. Hinter Malfoys Augen flackerte etwas für einen Moment auf, doch sie konnte nicht ausmachen, was es war. Langsam lösten sie sich wieder voneinander und sie lächelte dem anderen Mann entschuldigend zu.
„Entschuldigen Sie. Aber es gab damals so einen Vorfall... Seitdem ist mein Freund ziemlich beschützerisch und schnell eifersüchtig."
Der Franzose nickte nur verstehen. „Verständlisch. Durchaus verständlisch bei einer Schön'eit wie Sie."
Verlegen vergrub Hermione ihr Gesicht an Dracos Arm. „Er hat Recht, Schatz", erwiderte dieser und blickte starr am Franzosen vorbei, „Du bist wunderschön. Und du bist mein."
Als die junge Frau den Blick hob, sah sie auch schon, warum sich Malfoy erneut so aufspielte. Hinter dem Dolmetscher stand ein älterer Mann, den Hermione nur noch vage als jemanden aus der neuseeländischen Botschaft in Erinnerung hatte.
Um weitere Konflikte zu vermeiden, lächelte Hermione Draco nur an. „Es ist schon spät und ich bin müde. Wollen wir langsam gehen?"
Mit einem spöttischen Grinsen ging er auf ihre unbeabsichtigte Anspielung ein. „Zu dir oder zu mir?"
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Wenig später standen sie vor dem versteckten Zauberministerium. Es waren nur noch wenige Menschen auf den Straβen, da es schon ziemlich spät war. Hermione umschlang ihren Oberkörper mit den Armen, da die Nachtluft bereits ziemlich abgekühlt war, doch viel brachte der kümmerliche Versuch nicht. Aber im Grunde war das egal. Sie wollte ja auch nicht mit Malfoy romantisch im Mondlicht stehen, sondern einfach nur das Geld haben und nach Hause apparieren.
„Das war doch ein ziemlich erfolgreicher Abend, oder?"
Als Malfoy nur abwesend nickte, streckte sie mit einem Grinsen die Hand aus. „30 Galleonen, bitte. Ich wüsste nicht, wer nicht glaubt, dass wir ein Traumpaar – nein, verzeih mir: dasTraumpaar – sind."
Er hob nur vielsagend eine Augenbraue. „Das waren doch nicht alle Leute, die es zu überzeugen gilt. Was ist mit meinem engen Freundeskreis?"
Hermiones Grinsen fiel schnell wieder in sich zusammen. Entgeistert starrte sie ihn an. „Bitte was? Das meinst du nicht ernst."
Galant lächelte er sie an. „Doch."
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tbc
Und auch wie bei „Black Again" möchte ich ein paar Worte loswerden. Auch diese Fanfiction steht auf 15 Favouriten-Listen, aber wer von denen reviewt? Wenns hochkommt, mal ein Drittel (und das finde ich toll von den Leuten, die das tun!). Das finde ich einfach nicht fair der FF gegenüber. Ich meine, wenn man schon eine Story auf seine Favo-Liste setzt, dann mag man sie doch auch dementsprechend gern und dann sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dies auch in ein paar Worte auszudrücken. Ich bin enttäuscht von den Leuten, die sich nicht dazu aufraffen können.
Ich freue mich immer wieder über Feedbacks und nehme mir auch Kritik und Verbesserungsvorschläge zu Herzen. Bitte lasst euch meine Worte etwas durch den Kopf gehen und nimmt sie euch zu Herzen.
An die, die regelmäßig reviewen, möchte ich mich nochmal bedanken. Ich freu mich echt jedes Mal wie ein Honigkuchenpferd :) Danke dafür!
- Puma
