Disclaimer: Die Figuren, die aus „Harry Potter" bekannt sind, gehören nicht mir, sondern Joanne K. Rowling. Ich habe mir lediglich die Handlung ausgedacht und verdiene mit dieser Geschichte kein Geld, sondern wollte nur Spaß am Schreiben haben. Falls es eine ähnliche Geschichte bereits irgendwo geben sollte und der Autor sich beklaut fühlt, tut es mir leid, aber ich habe diese spezielle Storyline noch nirgendwo gelesen. Der Plot gehört mir - Ist alles in meinem Hirn entstanden :).

Zusatzinfo: Dumbledore lebt noch und Voldemort auch oder nicht; es ist egal, da es keine wesentliche Rolle in dieser FF spielt. Relevante Geschehnisse aus Band 7 etc. sind nicht berücksichtigt.

Wie immer vielen Dank an: cherry 159, one77, Poetica Licentia, hermdraco87 (vielen Dank! Viel Spaß beim nächsten Chap), Neara1 (dankeschön, das freut mich besonderns!), Panazee (hach, dass hat mich ebenfalls sehr gefreut :o) Hups, da hab ich mich wohl etwas mussverständlich ausgedrückt... Also sie zögert nicht mit dem Erwidern xD ), Nangini, Nina Lestrange, mahared, chaosprincess123, LunaNigra, caxapa, Lylley, Caoilainn und schließlich Nina (vielen Dank und schön, dass die FF dir so gefallen :) Du kannst übrigends zu jedem Zeitpunkt Reviews hinterlassen; egal, ob die Fanfiction schon abgeschlossen ist oder nicht. So kannst du auch ruhig bei älteren FFs dem Autor noch schreiben, dass du seine/ihre Story mochtest ;) ).

Ihr seid toll:o) Und nun viel Spaß beim nächsten Kapitel:

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Spiel Mit Dem Feuer

By Puma Padfoot

xXx

Kapitel Sieben: Überzeugungsarbeit

Hermione versuchte, aufgrund der anzüglichen Anspielung nicht zu erröten und sich nichts anmerken zu lassen. Sie griff nur wie selbstverständlich nach seiner Hand und lieβ sich aus dem Appartment leiten. Drauβen angekommen atmete sie erst einmal tief aus. Plötzlich fühlte sie sich völlig fertig und ausgelaugt. Der Abend war anstrengend gewesen und so war sie komischweise auch dankbar, dass Malfoy, ohne zu fragen, mit ihr vor ihre Wohnungtür apparierte.

Allerdings stand er ihr plötzlich so nah, dass sie die Wand im Rücken spürte. Sie konnte nicht weiter zurückweichen, als sich sein Gesicht langsam näherte. Sofort schoss ihr Puls in die Höhe, als seine nächsten Worte erklangen.

„Jetzt müssen wir nur noch uns selbst überzeugen."

„Davon war nicht die Rede", presst sie heraus.

„Ich sprach von einem Abend, oder? Und der ist noch lange nicht zuende."

Für einen Bruchteil einer Sekunde wägte sie tatsächlich ab, ob sie das indirekte Angebot eingehen sollte. Doch dann entschied sich ihr Verstand dagegen. Nicht heute. Dennoch trat sie auf ihn zu, griff nach seinen Kragen und zog ihn zu sich herunter. Malfoy überbrückte die letzten paar Zentimeter und lieβ ihre Lippen aufeinander treffen.

Sofort entflammte ein neuer, leidenschaftlicher Kuss. Diesmal drückte Hermione ihn jedoch weg, bevor sie die Kontrolle zu verlieren drohte, denn sie wusste: Wenn sie Malfoy jetzt in ihre Wohnung lieβ, würde sie ihn nicht mehr abweisen können. Und sie wusste auch nicht, ob sie das wollte.

Sie trat von ihm weg und öffnete sich die Tür. „Morgen will ich das Geld sehen."

Er lehnt sich gegen den Türrahmen. „Komm um Acht in denTropfenden Kessel."

Die junge Frau wirbelte wieder zu ihm herum. „Ich habe nicht vor, mich mit dir weiterhin in der Öffentlichkeit sehen zu lassen!"

Malfoy lachte los. „Denkst du, du hättest noch eine Wahl? Nach den zwei Auftritten denken wie beabsicht alle, dass wir zusammen wären. Morgen werden es die Zeitungen bringen und dann bleibt dir nichts anderes mehr übrig, als mitzuspielen."

Wütend blitzt sie ihn an. „Oh doch. Ich kann sagen, dass ich Schluss gemacht habe. Ich will mein Geld, Malfoy!"

Er lächelte sie ruhig an. „Du kriegst dein Geld. Morgen imTropfenden Kessel."

Prüfend begegnete sie seinem Blick. „Okay. Um Acht bin ich da. Und ich habe nicht vor, viel länger dort zu bleiben."

„Ja, ja."

Schnell schloss Hermione die Tür, ehe er sich es anders überlegen konnte. Sie lehnte sich mit dem Rücken gegen die Tür und schloss die Augen. Wieso ließ sie das Gefühl nicht los, dass Malfoy nur mit ihr spielte?

Andererseits... es war ihr egal. Solange sie wenigstens für ein paar Momente im Mittelpunkt seines Begehrens sein konnte, würde sie alles dafür tun, damit dieser Zustand noch möglichst lange anhalten würde.

Sie biss sich auf Lippen, als ihr bewusst wurde, dass sie ihre Gedanken tatsächlich auch so meinte. Ja, bei Merlin, sie wollte ebenso mit ihm spielen! Wollte mal einfach dumm sein und sich von den Gefühlen leiten lassen.

Langsam stieβ sie sich von der Tür ab und ging ins Bad, um sich fertig zu machen. Schlieβlich legte sie sich frustriert ins Bett. Empfand Malfoy wirklich nichts für sie und spielte nur mit ihr, oder steckte möglicherweise doch mehr dahinter? Basierte vielleicht alles nicht nur auf dieser Wette?

Sie schloss die Augen. Es war schier unmöglich, ihm nicht zu verfallen und seinem Bann zu widerstehen, auch wenn er noch so ein Ekel sein konnte. Es ging einfach nicht. Dafür war er viel zu gutaussehend, viel zu anziehend, viel zu... Malfoy. Draco Malfoy.

Seufzend legte sie sich auf die andere Seite und versuchte, die lästigen Gedanken zu verdrängen. Für morgen musste sie fit sein.

xXx

Ginny zauberte ein ermunterndes Lächeln auf ihr Gesicht, als sie die betrübte und angespannte Miene ihrer Freundin sah.

„Hey du, was ist los?", fragte sie gleich zur Begrüβung.

Seufzend lieβ Hermione die jüngste Weasley eintreten. Sie war dankbar, dass Ginny so spontan gekommen war, andernfalls wäre sie fast wahnsinnig vor Unruhe geworden. Es waren nur noch wenige Stunden bis Acht...

„Ich muss dir etwas gestehen", begann sie mit matter Stimme, „Merlin, es fällt mir schon selber schwer genug, es auszusprechen, aber... es muss einfach sein."

Optimistisch zog Ginny die junge Frau zum Sofa und setzte sich neben ihr hin. Als Ermunterung, weiterzusprechen, griff sie sogar nach ihrer Hand und tätschelte diese leicht.

„Ja?"

„Ich..." Sie stockte kurz, um tief einzuatmen, bis sie mit fester Stimme, die zum Schluss allerdings immer leiser wurde, sodass Ginny sie kaum verstand, sagte: „Ich glaube, ich habe mich in Draco Malfoy verliebt."

Für einen Moment lang sagte Ginny nichts. Hermione nahm es ihr nicht übel. Sie hätte vermutlich genauso reagiert. Sogar das Tätscheln auf ihrer Hand hatte aufgehört. Aber sie hatte wirklich die ganze Nacht über diese Nache nachgegrübelt und war zu dieser unerschütterlichen Feststellung gelangt.

„Okay...", begann ihre Freundin schlieβlich, bis sie langsam weiterfragte: „Und... äh, wie kommts? Seit wann?"

Und so begann Hermione zu erzählen. Sie erzählte von ihren ersten, harten Arbeitstagen, ihren Aufenthalt in Malfoy Mansion, Malfoys eigene Wandlung in seinem Verhalten zu ihr und schlieβlich erzählte sie Ginny auch von der Wette. Dabei entging es ihrer Freundin nicht, dass sie an einigen Stellen errötete, aber dennoch sprach sie weiter. Und es tat gut, sich einmal so richtig auszusprechen und über all die Ängste und Gefühle zu sprechen.

Natürlich war Ginny überrascht. Aber der Hauptgrund, warum Hermione Ginny so schätzte, war, dass sie immer eine loyale Freundin war. Dies erwies sich auch heute so.

„Gut, jetzt bin ich auf den neusten Stand." Gedankenverloren spielte Ginny mit ihrem Verlobungsring von Harry. „Das ist ja wirklich eine Entwicklung. Aber ich finde sie gar nicht so schlecht, sondern einfach... interessant." Mit einem teuflischen Grinsen drehte sie sich zu Hermione um. „Und jetzt zeig mal, was in deinem Kleiderschrank alles drin ist. Du hast doch ein Date heute Abend, oder?"

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tbc

Ich wünsch euch schon mal ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2008! Dann wird auch noch das letzte Kapitel + Epilog erscheinen.

Viele Grüße,

Puma