14. Kapitel – Stell keine Fragen
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Als sie ihn zu Grabe
trugen, sagten sie,
dass die Wand, die er
sich zu seinem Schutz aufgebaut hatte, ihn erschlagen hätte.
Margot S. Baumann
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An diesem Abend war das DinGringer so voll wie schon lange nicht mehr. Die Nachricht, ein unbekanntes, junges Mädchen würde in ein neues Leben eingeführt werden, hatte sich in Windeseile verbreitet. Sämtliche sich in Russland befindenden Todesser schienen den Weg in Little M.'s Etablissement gefunden zu haben und warteten nun mit Spannung auf den Eröffnungstanz.
Lucius Malfoy betrat mit aufeinander gepressten Lippen den Vorraum der Bar und registrierte zufrieden, dass sich die Jungen beeilten, ihm den Weg frei zu machen. Rabastan Lestrange folgte ihm und konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Wo immer sein Freund auftauchte, dominierte dieser mit dessen Anwesenheit. Lucius', trotz dessen Jugend, ausgeprägte Arroganz, dessen unschuldiges Aussehen und die ausgeprägten Manieren sorgten automatisch für Respekt. Ein Lucius Malfoy versprühte charmantes Gift.
Den purpurnen Umhang reichte der ranghohe Todesser einer Bardame, die das edle Stück umgehend in einen extra Schrank räumte. Einmal war es in einer Stresssituation passiert, dass sie aus Versehen Krimsekt auf einen Umhang von Malfoy gekippt hatte. Seine Laune war fürchterlich, ihre Bestrafung drakonisch.
Der wichtigste Raum im ganzen Gebäude war der große Saal, in dem sich im hinteren Bereich eine Bar befand, an der man allerlei Getränke erhalten konnte. Kleine Tischchen mit jeweils sechs Stühlen standen dicht an dicht gedrängt und am gegenüberliegenden Ende des Eingangs war eine große Bühne aufgebaut, die einer Art Laufsteg beinhaltete, der verschlungen zur Mitte führte. Der blaue Vorhang, der den hinteren Teil mit der Bühne verband, war noch zugezogen, doch ab und an konnten die Gäste ein nacktes Bein erkennen. Jedes Mal grölte die Menge laut auf, in der Hoffnung, mehr zu sehen.
Mit Verdruss stellte Lucius fest, dass bereits alle Tische belegt waren. Kurzerhand ging er zielstrebig auf einen Tisch in der ersten Reihe zu, von dem aus er einen guten Überblick über das Geschehen hatte, hakte seine Finger lässig in die Schlaufen seiner Hose und räusperte sich. Zwei der jungen Männer sprangen sofort auf und beeilten sich, einen Platz an einem Tisch in den hinteren Reihen zu bekommen. Der unbekannte dritte Mann im Bunde sah lässig auf und nickte lächelnd. „Gern können Sie sich dazu setzen", meinte er und wandte seine Aufmerksamkeit wieder der Bühne zu. Malfoy zog spöttisch eine Augenbraue hoch und strahlte in diesem Moment eine unglaubliche Kälte aus, so dass die Männer an den Nebentischen ihre Köpfe einzogen.
Der Fremde runzelte die Stirn. „Haben Sie ein Problem mit Sitzen, Sir?", fragte er gedehnt, lehnte sich zurück und verschränkte provozierend die Arme. Rabastan wollte etwas sagen, doch Lucius hob gebieterisch die Hand. „Weniger mit dem Sitzen, als mehr mit dem Platz." Der Fremde deutete auf die fünf übrigen Stühle. „Sie haben die freie Platzwahl, Sir" – „Mir gefällt ihr Platz aber am besten." Überheblich fixierte der blonde Mann sein Gegenüber und starrte ihm direkt in die Augen. Jeder andere hätte sich schon längst unter diesem Blick gewunden, lag unverhohlene Brutalität und eiskalte Prätention in seiner Miene. Doch der Engländer griff nach seinem Glas und trank provokant langsam einen Schluck. „Dann sollten Sie vielleicht demnächst früher kommen." Entweder war er neu oder dumm genug, einen Malfoy provozieren zu wollen. Dieser Gedanke schien den Umstehenden in ihren Köpfen herumzuspucken. Kaum jemand achtete noch auf die Bühne.
Lucius erwiderte den Blick ungerührt, dann lächelte er freundlich und drehte sich zu einer Kellnerin um, die gerade mit einer Flasche Champagner und sechs Gläsern an ihm vorbei gehen wollte. Er griff entschuldigend nach der Flasche („Schreiben Sie es an, Tiffany!") und nach einem Glas und schenkte sich einen großzügigen Schluck ein. Dann setzte er sich auf den Stuhl neben den Mann und prostete ihm zu. Dieser hob verblüfft sein Glas und antwortete den Gruß.
Genießerisch ließ Malfoy die edle Flüssigkeit über die Zunge fließen, dann trank er. „Sie sind neu in Leningrad, nicht wahr, mein Freund?", begann er ungezwungen. Der Fremde nickte. „Schön Stadt", fuhr Malfoy fort. „Die Zweitgrößte in Russland. Wussten Sie das?" Er erntete ein Kopfschütteln. „Aber diese unsäglichen Antioligarchen…" Gekonnt machte Malfoy eine Pause und sah sein Gegenüber mitleidig an. „Sie haben ein Problem mit unserer Anwesenheit. Können Sie sich das vorstellen?" Der Fremde schüttelte vorsichtig den Kopf. Er war auf der Hut. „Dabei wollen wir ihnen doch nichts Schlimmes. Wir wollen noch nicht einmal ihr Land. Lediglich einen Platz, an dem wir uns wohlfühlen und vergnügen können. Das ist doch nichts infernalisches oder?" Wieder ein Kopfschütteln. Befriedigt nickte Malfoy. „Dieser Hass auf uns ist fast schon überzogen… Aber es passiert immer wieder, dass ein einsamer, unschuldiger Todesser ein paar Antioligarchen in die Hände fällt. Auch wenn ich meine Männer immer wieder warne, es passiert einfach." Er schenkte dem Fremden einen mitleidigen Blick. „Die Leichen sehen abscheulich zugerichtet aus. Die Opfer müssen fürchterliche Schmerzen haben… Verstehen Sie?" Natürlich verstand der Fremde. „Haben Sie Familie?", fragte Malfoy unschuldig.
Der Fremde stand auf und warf Malfoy einen verhassten Blick zu. „Ich habe verstanden." – „Sehr schön." Lucius' Lächeln erinnerte stark an einen Kater vor einer Milchschüssel. „Ich lade Sie ein", ergänzte er und setzte sich dann auf den umstrittenen Platz, den Fremden dabei nicht weiter beachtend.
Lestrange lachte glucksend. „Du kannst es nicht lassen. Oder?" Der blonde Todesser zuckte mit den Schultern. „Was? Ich habe ihm lediglich von den Gefahren Leningrads berichtet. Nicht mehr und nicht weniger. Oder hast du eine Drohung gehört?" Grinsend schüttelte Rabastan den Kopf.
Die beiden Todesser wurden durch einen Trommelwirbel unterbrochen. Das DinGrinder verfügte über Elektrizität und über eine Muggelmusikanlage. Es sprach für sich, dass die Todesser, von denen die meisten Muggel und Muggelgeborene ablehnten, diese Tatsache dezent ignorierten und trotzdem ausgelassen zu der Musik tanzten. Der Vorhang wurde aufgerissen und heraus trat der Master of Ceremonies. Er war in schwarz gekleidet und trug eine lilafarbene paillettenbestickte Weste und stach aus der Masse der Männer. Seine Haare lagen wirr und sein Bart gab ihm etwas Verwegenes.
Eine flotte Musik erklang und Little M. machte ein paar lässige Tanzbewegungen, nur um dann in einem Scheinwerferlicht stehen zu bleiben und den Blick wohlwollend über die Gäste schweifen zu lassen. „Willkommen im DinGringers", schrie er so laut, dass Lucius für einen Moment die Augen aufriss. Das Publikum johlte auf und feuerte ihn mit rhythmischem Klatschen an. Passend zur Musik hob Little M. aufmerksamkeitsheischend die Arme und sah beschwörend in die Runde. „Willkommen im sündigsten Etablissement Leningrads…" Lucius rollte mit den Augen. „… wo die Getränke kalt und die Mädchen heiß sind." Rufe und Pfiffe ertönten. Alle wollten endlich das sehen, wozu sie hergekommen waren. „Hier können Sie Dinge erleben, die Sie zu Hause niemals finden werden." Lucius grinste. „Der kennt Bella nicht." Rabastan verschluckte sich an seinem Champagner. Es war ein angenehmer Nebeneffekt, wenn man mit Lucius Malfoy befreundet war, man bekam immer das Beste vom Besten. „Lehnen Sie sich zurück, genießen Sie die Show und begrüßen Sie mit mir unsere sechs Damen." Rabastan runzelte die Stirn. „Sechs? Beim letzten Mal waren es noch fünf." – „Vielleicht ist ja eine neu? Eine weitere, die uns das Geld aus der Tasche ziehen will." Little M. machte eine eindeutige Geste. „Vorhang auf… für unsere Göttinnen der Nacht."
Little M. zeigte enthusiastisch auf den Vorhang. „Demeter", schrie er und die große Rothaarige stöckelte mit ihrem knapp sitzenden Bikini auf die Bühne. Sie warf den Kopf in den Nacken, drückte Brust und Po raus, den Bauch zog sie ein. Die Männer applaudierten. Malfoy gähnte.
„Methis!" Auch sie trug einen Bikini, der mehr zeigte, als dass er verbarg. Ihre kurzen schwarzen Haare hatte sie so zurechtgestrubbelt, dass sie nach allen Seiten abstanden. Sie ging an den Rand und machte ein paar freche Gesten in Richtung eines Todessers. Die Männer applaudierten. Malfoy gähnte.
„Hera!" Die Älteste sah in ihren schwarzen Dessous mit den Strapsen knackig aus. Sie ging aufreizend auf die andere Seite der Bühne und beugte sich herab, um einem der älteren Todesser über die Wange zu streicheln. Dabei lächelte sie verheißungsvoll, so dass dem Mann die Hose eng wurde. Die Männer applaudierten. Malfoy gähnte.
„Leto!" Die zierliche Braunhaarige stöckelte strahlend in die Mitte, drehte sich um und ließ den Hintern kreisen. Ein allgemeines Aufstöhnen erfasste die Reihe, so dass sich Leto viel versprechend über die Lippen leckte. Sie stellte sich neben Hera. Die Männer applaudierten. Malfoy gähnte.
„Aphrodite!" Sie wusste, wie sie mit den Männern umzugehen hatte. Ein lasziver Blick, verheißungsvoller Gang nach vorne und ein erotisches Schwingen der Hüften. Aphrodite trug den am knappsten Bikini von allen und brachte ihren drallen Körper gekonnt zur Geltung. Die Männer johlten. Malfoy verdrehte die Augen.
„Und nun, meine sehr verehrten Damen und Herren… Unser Neuzugang… Begrüßen Sie mit mir MAIA!" Der Raum bebte. Aphrodite hatte mit ihrer Äußerung, Unschuld zog an, ins Schwarze getroffen. Die Männer trampelten auf den Boden, schlugen mit Krügen auf die Tische und stießen Pfiffe aus. Unsicher lächelnd ging Maia ebenfalls nach vorne und stellte sich neben Aphrodite. Die Frauen bildeten nun ein V. Helen ließ ihren Blick durch den Saal gleiten. Unzählige Augenpaare sahen zu ihr hoch und setzten sie innerlich noch weiter unter Druck. Mit der Hand fuhr sie langsam über ihren Oberschenkel, den Bauch und schließlich die Brüste. In ihrer Unerfahrenheit unterschätzte sie die Wirkung und sah Aphrodite irritiert an, als diese sie mit bösen Blicken traktierte, bevor diese wieder strahlend in die Runde sah. Die Männer gerieten außer Rand und Band. Malfoy massierte sich die Schläfen.
Little M. sprang in den Zuschauerraum und begann, die Stammgäste vertraulich per Handschlag zu begrüßen und das eine oder andere Wort mit ihnen zu wechseln. Dabei hielt er immer ein Auge auf Helen, die mit der spontan einstudierten Choreographie ihre Probleme hatte. Sie zählte innerlich den Takt mit. Doch ihre Musikalität war in Hogwarts nicht gefördert worden. Die zusätzliche Aufregung sorgte dafür, dass sie schnell aus dem Takt geriet und zu schwanken begann. Doch bevor Little M. einschreiten konnte, hatte sie sich wieder gefangen und schloss mit den anderen Mädchen einen Kreis um Aphrodite. Diese sorgte mit aufreizenden Bewegungen dafür, dass den Männern heiß und kalt wurde, während die Anderen so taten, als beteten sie die Göttin der Schönheit an.
Der Master of Ceremonies nickte. Helen zog zwar hochkonzentriert die Stirn in Falten, doch das war für den ersten Abend in Ordnung. Solange sie ordentlich mit dem Hintern wackelte und die Brüste schwang, war den meisten Todessern egal wie das Gesicht aussah. Zufrieden drehte er sich um und ließ seinen Blick durch die kochende Menge schweifen. Seine grünen Augen bohrten sich in Eisgraue. Das, was Little M. als nächstes registrierte, war ein weiteres Augenpaar, diesmal hellblaue, die den Besitzer des eisgrauen Paares böse anblitzten. Little M. seufzte innerlicher und ging mit einem ebenso strahlenden, wie falschen Lächeln auf den hohen Gast zu. „Mister Malfoy." Er deutete eine Verbeugung an. „Mister Lestrange." Auch hier verbeugte er sich knapp. „Wie schön, sie einmal wieder in meinem Etablissement begrüßen zu dürfen. Darf ich?" Er zeigte auf einen der leeren Stühle.
Malfoy nickte. „Lassen wir die Floskeln, Preobrazhensky. Ich weiß, dass Sie mich am liebsten von hinten sehen möchten." Little M.'s aufgesetztes Lächeln zerfiel schlagartig. „Und Sie wissen auch warum, nicht wahr, Sir?" – „Aber natürlich." Malfoys Lächeln wirkte kalt. Es erreichte nicht seine Augen. „Wie stehen die Geschäfte?" Little M. sah sich hastig um, während der Blonde den fragenden Blick Rabastans ignorierte. „Sie gehen gut. Die Kasse klingelt", beeilte sich der Leiter des Bordells zu versichern. Malfoy nickte anerkennend. „Dann wird der Lord zufrieden sein?" – „Natürlich wird er das." Little M. lachte laut auf.
„Werden Sie sich am Losverfahren beteiligen? Eine Nacht mit dem Mädchen des Abends?" Rabastan bekam leuchtende Augen, Malfoy winkte dagegen ab. „Mir steht nicht der Sinn nach… solchen Mädchen." Sein Kopf ruckte knapp und abfällig zur Bühne herüber. Helen war bemüht, die Performance zu behalten, wurde aber immer wieder von einem sehr jungen Mann aus dem Konzept gebracht. Dieser versuchte, sie anzufassen und unter ihren Rock zu kommen. Der panische Ausdruck in ihren Augen ließ Little M. aufmerksam werden. Er gab einem Mann unauffällig ein Zeichen. Dieser näherte sich Helen und ‚entfernte' den Todesser dezent.
Malfoy war seinem Blick gefolgt und betrachtete ‚Maia' nun abschätzend. „Ist das Rosiers Tochter?" Little M. holte innerlich tief Luft. „Ja, aber darf ich Sie beide zu einem Glas Ihrer Wahl einladen? Gerade gestern haben wir einen besonders wohlschmeckenden Bordeaux bekommen. Ich kann ihn Ihnen nur wärmstens empfehlen. Ich-" Malfoy hatte den Kopf schief gelegt und ihn herausfordernd angesehen. „Sie verbergen doch nichts vor mir, oder Preobrazhensky?" Dieser riss gespielt überrascht die Augen auf. „Niemals, Mister Malfoy. Sie kennen mich." – „Eben darum", kam es trocken als Antwort. Little M. sah seinen Angestellten winken. „Sie entschuldigen mich bitte? Ich werde gebraucht."
Lestrange sah dem Master of Ceremonies mit zusammengekniffenen Augen an. „Was hat er auf einmal?", fragte er. Doch Malfoy hörte nicht zu. Sein Blick ruhte nachdenklich auf Helen. Irgendetwas störte ihn. Vielleicht war ‚stören' nicht der richtige Ausdruck, aber sein Verstand wollte ihm etwas mitteilen, er kam nur nicht worauf. „Was?" Lucius wandte sich wieder seinem Freund zu. „Little M. war auf einmal nervös." Rabastan sah Lucius an. „Aber warum?" Dieser lächelte. „Wahrscheinlich möchte er sein Häschen vor der Schlange in Sicherheit wissen?"
Malfoy stellte selbstgefällig fest, dass er sich noch immer auf seine Vermutungen verlassen konnte. Der Abend im DinGrinder versprach doch noch verheißungsvoll zu werden. Die Möglichkeit, Sergej Preobrazhensky zu verdrießen, schien sich schneller als gedacht zu bieten. „Komm mit", befahl er knapp, erhob sich und schlenderte lässig in Richtung Bühne.
Helen fühlte sich unwohl. Sie wollte nicht begafft werden. Sie wollte ihr erstes Mal nicht so erleben. Doch sie htte keine Wahl. Sie musste sich ihrem Schicksal fügen. Doch hieß das, dass sie sich von einem betrunkenen Todesser anfassen lassen musste? Hilfesuchend schickte sie Blicke zu Little M. rüber, der an einem Tisch in der ersten Reihe saß. Ihm gegenüber thronte ein verboten attraktiver Mann. Seine schulterlangen, silberblonden Haare glänzten im Licht und unterstrichen sein markantes, hübsches Gesicht. Für einen Moment stockte Helen der Atem. Ein Zittern erfasste sie, welches von einem warnenden Bauchgefühl gefolgt wurde. Der Todesser, der sie belästigte, wurde von ihr weggezogen, doch noch immer konnte sie den Blick von dem Unbekannten nicht lösen. Er kam ihr bekannt vor, aber sie konnte ihn nicht einordnen. Einen Mann, der eine derartig arrogante Ausstrahlung besaß, konnte man nicht vergessen.
Little M. stand auf und kam auf sie zu. Lächelnd nickte er dem Publikum zu und drängte sie sanft durch den Vorhang in den hinteren Teil der Bühne. „Wer war das?", fragte Helen neugierig. „Stell keine Fragen. Verschwinde in den Umkleideraum und komm erst wieder, wenn ich dich hole." – „Aber-" Er warf ihr einen genervten Blick zu. „Geh einfach, Helen. Bitte. Ich erkläre dir alles später. Versprochen." Helen nickte und wollte sich gerade umdrehen, da erklang ein leises Räuspern. „Möchten Sie uns nicht vorstellen, Preobrazhensky?", fragte Lucius Malfoy charmant lächelnd.
Begriffe:
-
drakonisch: sehr streng, hart
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Prätention: Anspruch, Anmaßung
-
infernal: schrecklich, unerträglich
