Hallo wink

Also, hier kommt das nächste Chapter. Dankeschön für alle lieben reviews +freu+.

Und jetzt muss ich ein ganz schreckliches Versäumnis nachholen und zwar für alle, die Stolz und Vorurteil nicht gelesen haben. Sry, ich hab's schlicht völlig vergessen:

Bella hat ihren Namen (Elizabeth) aus diesem Buch rausgesucht. Ihr Freund heißt William – soweit wissen es noch alle. In Stolz und Vorurteil ist Elizabeth die Hauptfigur, die auf einen ziemlichen reichen Kerl trifft, der William Darcy heißt. Anfangs können sie sich nicht ausstehen, am Ende heiraten sie – ich liebe dieses Buch. Soviel jedenfalls zum Zusammenhang zwischen Buch und Fanfic.

Das folgende Chapter war nicht ganz einfach zu übersetzen – hoffe es ist trotzdem lesbar. Würde mich über reviews freuen :D

So, und jetzt wünsche ich viel Spass:

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BPOV

Ich zuckte mit dem Kopf in Richtung des Knurrens und sah dem Mann mit dem rotblonden Haar in die Augen. Ich hatte das Gefühl, dass ich ihn kennen sollte, aber ich konnte nicht zuordnen, wer er war. Ich war wieder frustriert. Ich hatte die Nase so gestrichen voll von diesem Gefühl. Ich hatte nicht viel Zeit darüber nachzudenken, als ich plötzlich etwas hörte.

"Oh mein Gott", quietschte eines der Cullen- Mädchen. Ich erhaschte einen kurzen Blick auf ihren schlanken Körper und das kurze schwarze Haare, bevor ihre Arme in einer eisernen Umarmung um mich lagen. „Ich kann es nicht glauben!", sang sie beinahe, als sie mich schließlich losließ.

"Äh, hi!", war alles, was ich herausbrachte.

"Tut mir Leid, wegen meiner Schwester, sie wird immer so aufgeregt, wenn sie glaubt, sie hätte jemanden gefunden, mit dem sie Shoppen gehen kann. Mein Name ist Edward und das ist meine Schwester Alice", sagte der Mann, der zuvor geknurrt hatte. Er sah glücklicher aus als im Moment davor, also schenkte ich ihm ein echtes Lächeln; er lächelte leicht schräg zurück, so dass ich eine Sekunde vergas zu atmen.

"Nett, dich kennenzulernen, Edward, und nett dich kennenzulernen, Alice, aber es tut mir Leid; ich hasse Shoppen." Ich streckte meine Hand aus, um ihre zu schütteln, aber ich bemerkte, wie Alice Edward mit einem verwirrten Blick ansah. Nach einem kurzen Moment nahm Edward meine Hand um sie zu schütteln. Als er meine Hand berührte, fühlte ich einen seltsamen Schlag. Ich zog meine Hand schnell zurück und gab ein zittriges Lachen von mir.

"Also ich habe gehört, dass du dich weigerst, von Menschen zu trinken und die Essgewohnheiten deiner gesamten Familie verändert hast. Ich muss sagen, das ist eine ziemliche Leistung. Mein Name ist Carlisle und das ist meine Frau Esme und meine Tochter Rosalie", sagte er und deutete auf eine Frau, die sogar für einen Vampir wunderschön war „und meine Söhne Emmett und Jasper"

"Nett, euch alle kennenzulernen" Ich fühlte mich sehr unwohl so im Rampenlicht. Ich hasste es, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen und streckte die Hand, wie um mich zu versichern, nach Will aus, aber als er meine Hand nahm, fühlte es sich plötzlich falsch an.

"Elizabeth, was für ein wunderschöner Name", sagte die Frau namens Esme.

"Ich habe ihn aus meinem Lieblingsbuch ausgesucht"

"Was meinst du mit, du hast ihn ausgesucht", fragte Emmett, der mich immer noch mit einem verwirrten Blick anschaute, als wäre ich am Höhepunkt eines Witzes angelangt, den er nicht verstand.

"Ich kann mich an nichts erinnern, was vor meiner Verwandlung war, nicht mal mehr an meinen Namen, also hab ich mich selbst Elizabeth genannt; nach meinem Lieblingsbuch, Stolz und Vorurteil."

"Also erinnerst du dich an nichts und niemanden aus deinem menschlichen Leben?", fragte Emmett.

"Nein und das kann sehr frustrierend sein."

"Ich verstehe das Gefühl, ich kann mich auch an nichts aus meinem menschlichen Leben erinnern.", erzählte mir Alice, während sie beinahe vertrauliche einen Arm um meine Taille legte.

"Wie wurdest du verwandelt", fragte Edward in einem Tonfall, den ich nicht verstand.

"Anna und ich fanden sie zusammengeschlagen in einer Allee", antwortete William für mich. „Zwei Schläger griffen sie an. Ich habe sie davon gejagt, aber als ich mich umdrehte, hatte meine Schwester sie schon gebissen. Ich sah ihr Gesicht und konnte sie gewissermaßen nicht sterben lassen. Wir schafften sie zu unserem Haus in Portland. Da hat Lizzy ihre Verwandlung dann durchgemacht."

Während William meine Geschichte erzählte, nahm ich meinen Blick nicht eine Sekunde von Edward weg. Ich spürte eine seltsame Verbindung zu ihm, einen Drang, den ich niemals zuvor gefühlt hatte. Sein Gesicht war voller Qual und ich wollte meine Hand nach ihm ausstrecken und ihn berühren.

"Oh, schaut mal auf die Zeit an, wir werden zu spät zur Wohltätigkeitsveranstaltung kommen", sagte Sidney mit ihrer mädchenhaften Stimme, wegen der ich sie „Dorf- Mädchen" Stimme nannte.

"Hab' ich völlig vergessen!", sagte ich und versuchte den Blick von Edward loszureißen und auf den Rest meiner Familie zu lenken.

„Ihr müsst heute noch weg; wir sollten wirklich gehen. Es tut mir Leid, dass wir euch soviel von eurer Zeit weggenommen haben!", sagte Carlisle.

"Macht euch keine Sorgen, wir haben eine Menge Zeit, wir werden nur das Abendessen verpassen", sagte William lachend.

"Warum kommt ihr nicht mit?", sagte ich. Ich wollte aus irgendwelchen Gründen jetzt nicht von Edward getrennt werden.

"Wir möchten uns nicht aufdrängen", sagte Esme.

"Ihr würdet euch nicht aufdrängen, es ist eine Wohltätigkeitsveranstaltung für ein Kinderkrankenhaus, in das meine Finanzfirma investiert. Also bin ich mir sicher, dass alle dort gerne mit Carlisle sprechen würde", sagte Collin.

"Wenn das so ist, würden wir wirklich gerne mitkommen", sagte Edward mit einem schrägen Lächeln auf seinem Gesicht, während er mich direkt ansah.

"Wir werden nach Hause gehen, machen uns fertig und treffen uns in einer Stunde wieder mit euch hier", sagte Alice, griff nach der Hand des Mannes namens Jasper und schleppte ihn aus dem Haus.

Der Rest der Cullens sagte schnell auf Wiedersehen und meinten, sie würden bald zurück sein. Edward war der letzte, der mir auf Wiedersehen sagte. Er nahm meine Hand, zog sie zu seinen Lippen und küsste die Handfläche. „Es war sehr nett, dich kennenzulernen, Elizabeth", sagte er weich.

Wenn mein Herz nicht schon vor 15 Jahren aufgehört hätte zu schlagen, hätte es jetzt aufgehört. Ich sah hinüber zu William, der immer noch mit Carlisle sprach und das Gespräch nicht mitbekam.

"Nenn mich Lizzy!", flüsterte ich.

Er ließ meine Hand langsam los, beinahe schon widerstrebend und ging zu Tür, während er über die Schulter rief: „Bewahre einen Tanz für mich auf."

"Ich tanze nicht", rief ich zurück

Ich hörte ihn lachen und dachte ich hätte ihn etwas sagen hören, wie „wie Bella", aber das machte keinen Sinn, also glaubte ich, ich müsste ihn falsch verstanden haben.

EPOV

Sie sah hinreißend aus. Sie trug ein langes, fließendes, formelles Abendkleid. Es war genau ihr Stil, der, den sie immer gehabt hatte. Ihr Haar war schlicht gelockt und sah dadurch, dass sie die Hälfte zurückgenommen hatte, sehr einfach aus. Sie trug keine Marke und war für mich trotzdem das faszinierendste Geschöpf in diesem Raum. Ich wusste, dass ich nicht der einzige war, der so dachte. Ich konnte die Gedanken der anderen hören, die sie bemerkt hatten. Einige hassten Will, weil er sie hatte - und ich war einer von ihnen - , andere fragten sich einfach nur, wie etwas so Wunderschönes existieren konnte.

Es tat mir weh, dass sie sich nicht an mich erinnerte oder daran, was wir füreinander gewesen waren. Es tat sogar noch mehr weh, sie mit ihm zu sehen. Aber ich war einfach glücklich, sie glücklich zu sehen, zu sehen, dass es ihr gut ging und sie in Sicherheit war. Sie lächelte und lachte und das brachte mich zum Lächeln und Lachen sein. Etwas, das mir in den letzt 15 Jahren nicht passiert war.

Emmett hatte mich in die Enge getrieben, als wir nach Hause gegangen waren, um uns für die Wohltätigkeitsveranstaltung fertig zu machen. „Warum hast du ihr nicht erzählt, wer du bist? Und warum hast du ihr nicht erzählt, wer SIE IST?"

"Und das Leben und Glück, das sie sich selbst aufgebaut hat, zerschmettern? Ich werde das nicht tun. Ihr über eine Vergangenheit, an die sie sich nicht erinnern kann, zu erzählen, würde sie zerstören. Nein, das werde ich ihr nicht antun."

"Aber du könntest immerhin wieder glücklich sein!", argumentierte Emmett.

"Ich bin glücklich, sie glücklich zu sehen, vielleicht kann ich sie dazu bringen, sich an unsere Liebe zu erinnern, ohne es ihr zu erzählen - wir haben die gesamte Ewigkeit Zeit." Damit warf Emmett die Hände hoch, murmelte irgendwas darüber, dass ich dumm sei und rannte wutentbrannt davon.

"Ich konnte gar keine Gefühle spüren, die von ihr kamen. Es war wirklich seltsam.", sagte Jasper, als er zu uns aufschloss.

"Ich sehe dich in der Zukunft glücklich, Edward. Bella sah ich nicht, aber ich glaube, es ist wegen ihr", sagte Alice, als sie zu uns kam.

"Geht und macht euch fertig. Wir wollen nicht spät kommen!", sagte ich zu ihnen und sprang hoch in mein Zimmer.

Die Wohltätigkeitsveranstaltung fand in einem riesigen Kunststudio in der Stadt statt. Es waren über 200 Menschen da. Ich lehnte gegen eine Wand und starrte einfach nur meine Bella an. Sie lachte über einen Witz, den Adam ihr erzählt hatte. Ich hatte dennoch eine Sache bemerkt und als ich sie erstmal bemerkt hatte, hatte sie mich sogar noch glücklicher gemacht.

Bella lächelte William niemals wirklich an. Zuerst stellte ich fest, dass sie ihn niemals anlächelte, außer er sah sie an. Ich bemerkte schnell, dass das Lächeln, das sie ihm schenkte, wenn er sie ansah, nur ein Reflex war. Etwas, das sie aus Gewohnheit heraus gelernt hatte zu tun. Das Lächeln kam niemals eines aus richtiger Liebe heraus. Ihr Lächeln in seine Richtung war niemals das gleiche, das sie mir gegeben hatte.

William versuchte, sie dazu zu bringen, mit ihm zu tanzen, aber seine Versuche waren nur halbherzig. Ich konnte aus seinen Gedanken heraus erkennen, dass er wusste, dass sie niemals mit ihm tanzen würde; sie tanzte niemals. Er fragte nur, weil eine kleine Hoffnung ihn dazu brachte zu glauben, dass sie vielleicht ihre Meinung geändert haben könnte.

Sie wendete den Kopf und unsere Augen trafen sich. Ich sah sie mit aller Liebe an, die ich geben konnte und ich erkannte in ihren Augen, dass sie verwirrt war. Ich spürte, dass sie etwas fühlte, das sie bis jetzt noch nicht gekannt hatte.

Aus Williams Gedanken hörte ich, dass sie ihm sagte, sie bräuchte frische Luft und sie würde für einen Moment raus gehen. Sie lief auf die Tür zu und ich folgte ihr dankbar nach draußen.

BPOV

Will versuchte wieder einmal, mich zum Tanzen zu bringen, aber ich war mir sicher, dass er wusste, dass ich das nicht tun würde, also schüttelte ich einfach den Kopf. Ich sah mich um und entdeckte Edward, der gegen eine Wand lehnte. Er sah fantastisch in seinem schwarzen Anzug mit den roten Hemd darunter, das oben aufgeknöpft war. William sah gut aus. Besser als irgendein Mensch und sogar besser als der Durchschnittsvampir, aber Edward war hinreißend. Ich wusste, dass ich nicht die einzige war, die eines von beidem dachte. Die Frauen starrten ihn an. Ich konnte sehen, dass die älteren Frauen nicht wussten, was sie mit den Cullen-, Black- und McCaben- Männern anfangen sollten.

Edward starrte mich auf eine Art an, die ich nie zuvor gesehen hatte. Ich spürte den Drang, einfach auf ihn zuzurennen und mich in seine Arme zu werfen. Es verwirrte mich. Ich hatte niemals solche Gefühle zuvor gehabt. Ich fühlte, als würde ich ihn aus meinem vergangenen Leben kennen, aber wenn ich ihn kennen würde, hätte er es mir nicht erzählt? Ich brauchte Zeit zum Nachdenken und plötzlich kam mir der Raum zu überfüllt und laut vor.

"Ich gehe einen Moment raus. Ich brauch ein bisschen frische Luft!", sagte ich Will und lächelte ihn an, damit er sich keine Sorgen machte.

Ich ging aus der Tür in die frische Luft hinein und lief über die Straße dahin, wo ich eine gute Sicht über den Fluss hatte. Ich schloss meine Augen und versuchte meinen Kopf klar zu bekommen.

"Du siehst wunderschön aus", hörte ich eine süße Stimme. Ich drehte mich um, um ihn zu sehen, wie er ein paar Meter von mir entfernt mit den Händen in den Taschen selbstsicher gegen die Reling lehnte.

"Folgst du Mädchen immer weg von Parties?"

"Du hast so verwirrt ausgesehen, dass ich dachte, du könntest einen Freund zum Reden vertragen."

"Bist du jetzt mein Freund?"

"Ich könnte es sein." Er war nur noch Zentimeter von mir entfernt und ich konnte seinen süßen Atem riechen. Es war der berauschenste Geruch, den ich je gerochen hatte.

"Tanz mir mir!" Es war eher ein Befehl als eine Bitte.

"Ich habe dir gesagt, dass ich nicht tanze!"

"Und weshalb?" Seine Hände lagen nun an meiner Taille und es benötigte meine gesamte Konzentration mich davon abzuhalten, mich fallen zu lassen.

"Ich bin ein entsetzlicher Tänzer; ich finde immer eine Möglichkeit, mich selbst zu verletzen."

„Ich lasse nicht zu, dass du dich verletzt." Ich spürte, dass er über mehr sprach, als tanzen. „Stell dich auf meine Füße!"

Ich stellte einen Fuß auf seinen, dann den anderen. Ich schlang meine Arme um seinen Nacken und atmete seinen Geruch ein. Er schlang seine Arme um meine Taille und hielt mich nah an seine Brust. Ich legte meinen Kopf auf seine Schulter. Schließlich fühlte ich mich völlig sicher und erstaunlich vollständig. Vollständig auf eine Weise, die ich bei mir selbst nie erlebt hatte und definitiv nicht mit Will

Wir konnten immer noch die Musik von der Wohltätigkeitsveranstaltung hören und wir tanzten Zeit lang, die sich wie die Ewigkeit anfühlte. Ich wollte niemals aufhörten. Plötzlich schoss mir das Bild einer High School Turnhalle mit Konfetti und Ballon- Dekoration durch den Kopf. Das Bild überraschte mich und ich sah hoch zu Edward. Er lächelte mich an und lehnte sich zu mir runter. Ich wusste, er würde mich küssen und ich wollte nichts lieber.

"Lizzy, wo bist du?", rief Will. Ich sprang aus Edwards Armen und sah mich schuldbewusst um. Was habe ich getan?, fragte ich mich selbst. Ich sah zu Edward und er hatte in seinem Blick soviel Schmerz, dass es mir weh tat. „Da bist du ja, Elizabeth, ich habe überall nach dir gesucht." Will sah Edward verwirrt an „und deine Familie sucht nach dir!" Da war ein Hauch von Neid in Wills Stimme, den ich noch nie zuvor gehört hatte. Beinahe schon drohend. „Es ist Zeit zu gehen."

Will packte meine Hand und führte mich auf unsere Familie und die Cullens zu. Ich sah über meine Schulter zu Edward. Er schüttelte nur leicht seinen Kopf, unterbrach unseren Blickkontakt aber nicht ab.