Hallo alle zusammen!
Erstmal muss ich was richtig stellen schäm: Also, William Darcy hieß nicht William, sondern Fitzwilliam - Danke an kullakeks für den Hinweis. Soweit ich mich erinnere, wurde er jedoch immer Darcy genannt, oder, von seinen Freunden, William. Und der Zusammenhang Will – Darcy ist schon auch in der Geschichte so geplant.
Sodila, soviel zum Hintergrund. Danke noch mal für die lieben reviews, über die ich mich immer ungemein freue.
Und jetzt zum Chapter Nummer vier:
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EPOV
In meinem Kopf lief der Tanz wieder und wieder ab. Nach 15 Jahren hatte ich sie endlich wieder in meinen Armen gehalten. Sie roch immer noch nach Freesien. Ich hatte mir geschworen sie zu nichts zu drängen, aber natürlich war ich immer schwach, wenn es um meine Bella ging. Ich hatte über ein Jahrzehnt ohne sie verbracht, ohne ihr Lachen zu hören, ohne in ihre Augen zu sehen, ohne ihre Haut zu berühren, ohne sie zu küssen. Ich wusste, dass ich Emmett gesagt hatte, ich würde ihr ihre Vergangenheit nicht erzählen, aber das bedeutete nicht, dass ich nicht versuchen konnte, sie dazu zu bringen sich zu erinnern.
Dieser Tanz war einem, den wir zuvor getanzt hatten, unglaublich ähnlich gewesen. Es war derjenige von Bellas und meinen Abschlussball, bei dem sie ihre Füße auf meine gestellt hatte, so dass sie sich nicht verletzen konnte, ihre Arme lagen um meinen Nacken und ich hielt sie.
Ich musste zugeben, dass ich für einen Moment die Kontrolle verloren hatte. Ich war so nahe daran gewesen, sie zu küssen; In den letzten 15 Jahren hatte ich nichts lieber gewollt. Einen Moment lang hatte ich etwas in ihren Augen aufblitzen sehen, eine Mischung aus Verwirrung und Erkenntnis. Sie hatte in diesem Moment überrascht hoch in meine Augen gesehen. Ich konnte beinahe die Liebe auf ihrem Gesicht sehen, die ich 15 Jahre lang nicht gesehen hatte und alles, was ich wollte, war sie zu küssen. Ich hatte mich hinuntergebeugt um sie zu küssen und ich sah, dass sie mich auch küssen wollte, als er uns unterbrochen hatte. Indem er sie Lizzy nannte. Ich hasste, hören zu müssen, wie sie als Lizzy bezeichnet wurde, aber noch mehr hasste ich es, dass sie Lizzy genannt wurde und ich sie mit ihm hatte gehen lassen.
Als William nach ihr gerufen hatte, war sie schnell zurückgesprungen und ihr Gesicht war voller Schuld. Sie fühlte sich schuldig, weil sie bei mir gewesen war und das verletzte mich. Ich wusste, dass ich eigentlich nicht verletzt sein sollte. Sie erinnerte sich nicht an mich und rein technisch gesehen war sie jemand anderes; aber sie war meine Bella, sie war Bella und nicht Lizzy. Ich würde einfach nur einen Weg finden müssen, sie dazu zu bringen, sich zu erinnern. Und es gab noch eine Sache, von der ich wusste, dass ich dazu nicht fähig sein würde: Von ihr fernzubleiben, ob William nun in der Nähe war oder nicht.
Ich sprang von meiner Couch auf und rannte die Treppen runter. Am Treppenabsatz stieß ich mit Esme und Rosalie zusammen.
"Wohin glaubst du eigentlich, dass du hinläufst?", fragte Rosalie mit ihrer typisch überheblichen Stimme.
"Ich geh zu Bella."
"Na, dann fang keine Kämpfe an, Edward!", rief Esme mir hinterher, als ich aus dem Raum rannte und nicht mehr anhielt, bis ich bei Bellas Haus war.
BPOV
"Also glaubst du, wenn wir in ein Solarium gehen würden, würden wir braun werden?", fragte Sidney mit ihrer Dorf Mädchen- Stimme.
"Oh Gott, Sidney, denkst du überhaupt jemals nach, bevor du sprichst?", fragte Adam entnervt, was Collin zum knurren brachte.
Ich rollte nur mit den Augen und lief die Treppe hoch in mein Zimmer. Sidney stellte dauernd dumme Fragen. Ich verstand nicht, wie Collin das ertragen konnte. Adams und meine Theorie war, dass sie schon als Mensch dumm gewesen war, es mitgebracht hatte und alles nun noch schlimmer geworden war als Vampir.
„Sid stellt wieder dumme Fragen?", fragte William, der hinter mir die Treppe hoch kam.
"Wann tut sie das einmal nicht?" Ich drehte mich um und versuchte ihn anzulächeln. Was stimmte nicht mit mir? Auf der ganzen Fahrt nach Hause hatte ich gestern versucht, so zu tun, als sei alles ganz normal. Ich hatte Wills Hand den ganzen Nachhauseweg über gehalten und versucht dem, was er sagte, zuzuhören. Ich lachte an den richtigen Stellen und lächelte zu den passenden Zeiten, aber es war alles Show. Aus unerfindlichen Gründen konnte ich Edward nicht aus meinem Kopf verbannen. Ich verstand auch das Bild von der seltsamen Turnhalle, die mit Konfetti und Ballons gefüllt war, nicht. Ich hatte mir jemandem in diesem Bild getanzt, aber ich konnte nicht sagen, mit wem.
"Du weißt, dass ich keine Ahnung habe, wie Collin sie ertragen kann."
"Ich weiß es, er liebt sie", sagte Will sah mich mit soviel Liebe und Zärtlichkeit in seinen Augen an, dass es schmerzte. Warum konnte ich nicht genauso für ihn fühlen? Ich würde ihm nicht weh tun; Er hatte mir ein Leben gegeben, eine Familie, Freunde. Er war so gut zu mir; Ich musste mir Edward aus dem Kopf schlagen.
Will legte seine Hände auf meine Taille und zog mich an sich. Er schlang einen Arm um mich und strich mit dem anderen mein Haar aus meinem Gesicht. Er lehnte sich nach unten und küsste mich erst zärtlich, dann aber leidenschaftlicher. Ich stand erst sehr steif da, aber ließ zu, dass der Kuss nicht aufhörte. Ich befahl mir selbst, ihn zurückzuküssen, aber ich konnte nicht. Ich erinnerte mich immer noch an Edwards Lächeln. Ich riss mich gewaltsam los und trat einen Schritt von ihm weg. Ich konnte in seinen Augen sehen, dass er verletzt war.
"Ich muss einige Einkäufe machen, ich habe Alice Cullen versprochen, mit ihr heute einkaufen zu gehen", log ich.
"Lizzy, du kannst Einkaufen nicht ausstehen", sagte er, als er meine Lüge durchschaute.
"Ich weiß, ich mag es nicht, aber das ist kein Grund, unfreundlich zu neuen Freunden zu sein. Ich sollte jetzt wirklich gehen, ich will nicht zu spät kommen."
Ich rannte aus dem Raum, bevor er weiterfragen konnte. Ich rannte die Treppen runter – wobei ich nur zweimal stolperte, es aber schaffte, das Geländer zu greifen, das mich vor einem peinlichen Sturz bewahrte. Ich griff nach meinen Schüsseln zum Volvo, die in einer Schale auf dem Tisch lagen, und öffnete die Haustür. Zu meiner Überraschung stand Edward dort. Sein Arm war erhoben und bereit an die Tür zu klopfen.
„Hi!", sagte ich völlig überrascht.
"Hi", sagte er mit völlig ruhiger Stimme. „Wo geht's hin?"
"Ah, nur eine kleiner Ausflug." Warum konnte ich nicht irgendwas Sinnvolles sagen, wenn er in der Nähe war?
"Sagst du Bescheid, wenn ich mitkommen kann?" Er lächelte dieses schiefe Lächeln, das meinen Kopf zum Schwirren brachte.
"Klar, aber wir nehmen meinen Volvo, wenn du also ein Problem mit älteren Autos hast, ist es schade."
"Ich hatte mal einen Volvo, der genauso wie deiner war, ich denke, ich kann fahren."
Ich hasste es wirklich, wenn andere Leute fuhren, besonders, wenn es mein Auto war. „Ich kann fahren."
"Ich sage nicht, dass du es nicht kannst, aber dein Auto erinnert mich ungemein an mein altes. Ich habe dieses Autor geliebt und vermisse es wirklich. Ich werde es nicht kaputt fahren, ich verspreche es."
„Schön!", knurrte ich und warf ihm den Schüssel zu, während ich ihn anfunkelte. Er lachte nur und öffnete die Beifahrertür für mich.
"Wo willst du hin?"
"Ist mir egal, ich muss nur einfach hier raus, meinen Kopf klar bekommen und nachdenken. "
Er sagte daraufhin nichts und ich war dafür dankbar, er schien zu wissen, dass ich ein bisschen Ruhe brauchte. Ich sah aus dem Fenster und sah den Wald mit über 160 Stundenkilometern vorbeifliegen. Ich sah hinüber zu dem Mann, der neben mir saß. Ich hatte niemals etwas wie ihn gesehen. Ich sah mir im Auto um und zu ihm, der es fuhr. Es fühlte sich richtig an. Ich hatte auch das seltsame Gefühl, dass ich diese Erfahrung schon Millionen Male zuvor gemacht hatte.
„Ich glaube nicht, dass dein Freund sonderlich glücklich darüber war, dass du gegangen bist."
„Was?" Er hatte mich erschreckt.
"William, er war ziemlich aufgebracht darüber, dass du gegangen bist, er mag mich auch nicht besonders."
"Und woher willst du das wissen?", fragte ich neugierig. Ich wusste, ich hätte beleidigt sein sollen, aber ich war wirklich einfach nur neugierig.
"Ich kann die Gedanken der Leute um mich herum hören", sagte er und beobachtete meine Reaktion.
"Oh, kannst du meine Gedanken lesen" Ein seltsamer Blick, den ich nicht verstand, huschte über sein Gesicht, als ich fragte.
"Nein, kann ich nicht."
"Hätte ich auch nicht gedacht", sagte ich lächelnd. Ich erkannte, dass meine Antwort ihn erschreckte.
"Was meinst du mit: Hätte ich auch nicht gedacht?"
"Ich habe eine ziemlich eigenwillige Gedankenwelt, könnte man sagen. Vampire können ihre Macht nicht auf mich anwenden. William glaubt, dass ich mich deshalb auch nicht an meine Vergangenheit erinnern kann. Er glaubt, dass was auch immer mir passiert ist, als ich angegriffen wurde, so traumatisch war, dass ich alles abgeblockt habe."
"Nun, das erklärt eine Menge!", antwortete er nach einem Moment des Schweigens.
"Was meinst du?" Nun war ich verwirrt.
"Meine Schwester Alice hatte Visionen von deiner Familie, aber nicht von dir, mein Bruder Jasper kann Gefühle spüren, aber er hat nichts von dir aus kommen spüren."
"Und du kannst meine Gedanken nicht hören."
"Nun, es ist ziemlich frustrierend, um dir die Wahrheit zu sagen" und tatsächlich sah er unzufrieden aus.
"Warum?"
"Weil ich wissen will, was du denkst" Er sah nach rechts zu mir und seine Stimme war beinahe schon flehend.
"Was willst du wissen?" Ich wollte ihn fragen, weil ich es ihm sagen wollte.
"Würdest du dich gerne an deine Vergangenheit erinnern?"
"Jeden Moment des Tages, aber es hätte schlimmer sein können. Ich hätte mich nicht an meine Vergangenheit erinnern können und außerdem ohne meine Familie dastehen. Sie lieben mich und haben mir ein Leben gegeben, für das ich dankbar sein kann."
"Bist du glücklich als Vampir?"
"Ja, aber andererseits kann ich mich an nichts von der Zeit erinnern, als ich kein Vampir war. Außerdem hätte ich dich niemals getroffen, wenn ich nicht verwandelt worden wäre."
Ich sagte es mit einem Lächeln, aber ich sah die Qual in seinem Gesicht, als ich den letzten Teil sagte und bemerkte, wie sich seine Hand um das Lenkrad verkrampfte. Ich verstand nicht, was ich Falsches gesagt hatte. Vielleicht wünschte er sich, wir hätten uns niemals getroffen. Also saß ich einfach nur da und sagte nichts mehr. So saßen wir über eine halbe Stunde schweigend das, bevor er das Schweigen brach.
"Hast du hier irgendwelche CDs?"
"Nur eine, der Rest ist auf meinem IPod und den hab ich daheim vergessen."
"Also, was ist es?"
"Debussy." Ich wusste nicht, was er denken würde, denn es nicht die typische CD, aber er sah beeindruckt und überrascht gleichzeitig aus. „Eigentlich kam sie mit dem Auto. Nachdem ich es gekauft hatte, hatte ich nach etwas gesucht, das ich fallen gelassen hatte. Ich fand die CD unter dem Beifahrersitz. Sie ist eigentlich einer der Gründe, weshalb ich dieses Auto so liebe."
Edward starrte mich einfach nur völlig schockiert an. Ich verstand seine Reaktion nicht, aber sie brachte mich zum Lachen. Wenn ich einmal angefangen hatte zu lachen, konnte ich nicht mehr aufhören. Ich hatte lange nicht mehr so frei gelacht und es fühlte sich gut an. Mein Lachen brachte ihn zum lachen, und es war das schönste Lachen, das ich jemals gehört hatte. Ich langte rüber und packte seine Hand. Er sah mich erschrocken an, aber ich ließ seine Hand nicht los; Er drückte sie nur und hielt sie fest.
"Ok, du bist mit der Fragerei an der Reihe", sagte ich, nachdem ich wieder die Kontrolle über mein Gelächter erreicht hatte.
"Nun, was willst du über mich wissen", sagte er lächelnd und drückte meine Hand wieder.
"Collin sagte, dass als er dich getroffen hat, du deprimiert darüber warst, dass du deine Geliebte verloren hast, aber es scheint dir nun gut zu gehen. Was ist passiert?" Ich bedauerte es, diese Frage gestellt zu haben, als sie meinen Mund verließ. Denn sein Gesicht bewölkte sich und er sah mich mit einem furchtbar verzweifelten Flehen in seinem Augen an.
"Ich habe mich in ein menschliches Mädchen verliebt und wir sollten heiraten. Meine Schwestern machten sie mit ihren Hochzeitsplänen verrückt, also nahm sie die Gelegenheit beim Schopf und als sie einen Ausflug machten, wollte sich selbst ein Hochzeitskleid kaufen. Sie wurde angegriffen und als ich zu der Stelle kam, wo sie angegriffen wurde, war sie weg. Ich konnte sie nicht finden und in dem Moment, in dem sie ging, habe ich mich verloren. Aber du hast mich dazu gebracht zu sehen, dass was wir glauben, nicht immer wahr ist und es immer eine zweite Chance gibt"
Ich war eifersüchtig auf das Mädchen, über das er sprach. Es war entsetzlich, was ihr passiert war, aber sie hatte die Erfahrung wahrer Liebe gemacht und sie hatte es mit diesem Mann erfahren. Ich bemerkte in diesem Moment, dass ich Dinge für diesen wunderbaren Mann empfand, die ich niemals für Will gefühlt hatte. Ich war glücklich, dass ich Edward half, über seinen Schmerz des Verlustes der Liebe seines Lebens hinwegzukommen, aber ich konnte in seinem Blick in seinen Augen erkennen, dass er niemals jemanden so lieben würde, wie er sie geliebt hatte.
"Wie hieß sie?" Ich wollte wirklich wissen, wer dieses Mädchen war, das Edwards Herz gefangen genommen hatte.
"Bella, Bella Swan" Er sah mich mit einer ungeheuren Intensität an, die ich nicht verstand. Aber der Name hörte sich vertraut an, beinahe wie ein alter Freund.
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"Wie hieß sie?", fragte Bella mich. Es war so anstrengend ihr über ihre Vergangenheit zu erzählen, aber aus der Perspektive irgendeines Fremden, den sie nicht kannte.
"Bella, Bella Swan" Ich hatte die Hoffnung, dass ihren Namen zu sagen, sie dazu bringen würde, sich zu erinnern. Für einen Sekundenbruchteil dachte ich, es hätte funktioniert, meine wunderschöne Bella hatte einen Gesichtsausdruck voll Verwirrung, beinahe schon Wiedererkennung, aber er verflüchtigte sich schnell wieder.
Es war so irreal, an wie viel sie sich erinnerte, ohne es wirklich zu wissen. Ich war geschockt, als ich in den Volvo gestiegen war. Bis zu diesem Moment hatte ich gedacht, es sei nur ein Zufall, dass sie einen silbernen Volvo hatte, aber als ich reingesessen war, hatte ich erschrocken festgestellt, dass es mein alter war, den ich verkauft hatte. Als sie die Debussy CD genommen hatte, war ich mehr als erschrocken gewesen. Ich hatte gedacht, ich hätte sie verloren. Ich war ziemlich wütend darüber gewesen. Ich hatte meine alte zerkratzt und Bella hatte mir eine neue als Verlobungsgeschenk gekauft.
"Das ist ein wunderschöne Name, Edward, es hört sich an, als hättest du sie wirklich geliebt. Es tut mir leid, dass du sie verloren hast."
"Nun, das schöne an Sachen, die verloren gegangen sind, ist, dass man sie wieder finden kann" Sagte ich und hob ihre Hand an meine Lippen. „Wieso gehen wir nicht zu mir nach Hause, ich bin sicher, meine Familie würde dich gerne sehen."
"Sicher", war alles, was sie sagte, aber sie lächelte mich an, also lächelte ich zurück.
Wir hielten Minuten später an meinem Haus und ich hörte Alice, bevor ich sie sah.
"Lizzy, ich bin so froh, dass du da bist", quietschte Alice, bevor sie Bellas Arm packte und sie ins Haus zog.
Ich lief ihnen langsamer hinterher. Ich sah, dass meine Brüder mich anstarrten.
"Erinnert sie sich?", fragte Jasper mit seinen Gedanken. Ich schüttelte meinen Kopf leicht.
"Seid ihr zwei zusammen?", fragte Emmett unverblümter mit seinen Gedanken.
"Nein Emmett", sagte ich, aber ich gab ihm einen kurzen Wink und beide, er und Jasper, lächelten. „Wo sind die anderen, die mich sonst noch fragen könnten?"
"Esme ist weg, um Antiquitäten einzukaufen, Rose ist in der Garage und Carlisle arbeitet", antwortete Jasper.
"Wo wurden diese Bilder aufgenommen?", rief Bella aus dem anderen Raum.
Ich ging in den Raum, in dem sie und Alice waren um Bilder anzusehen und über sie zu reden. Es waren die, die sie selbst in Forks von meiner Familie gemacht hatte. Sie hatte eine Menge von ihnen nachgemacht und sie Esme zu Weihnachten geschenkt. Esme hatte sie professionell eingerahmt. Esme liebte diese Bilder; Sie erinnerten sie an ihre verlorene Tochter. Es hatte ein Bild von Bella und mir gegeben, aber ich hatte Esme dazu gebracht, es vor sieben Jahren abzuhängen und ich würde ihr niemals wieder erlauben, es wieder aufzuhängen.
„Sie wurden zuhause in Forks, Washington gemacht."
"Dieser Ort ist wunderschön, er sieht so vertraut aus", sagte sie mit leiser Stimme, beinahe schon in Trance. Ich sah hinüber zu meiner Familie, die Bella anstarrte und ich konnte in ihren Gedanken lesen, dass sie sie anbeteten, sich zu erinnern.
Nach einem Moment schüttelte Bella ihren wunderschönen Kopf und ihr schokobraunes Haar fiel ihren Rücken in Wellen hinunter. Bella sah sich im Zimmer um und entdeckte mein Klavier
"Wer spielt Klavier?"
"Edward", sagte Alice mit ihrer singenden Stimme.
"Wirst du mir etwas vorspielen?", fragte sie, griff meine Hand und zog mich zum Klavier. Ich würde alles für dich tun, wollte ich sagen, aber stattdessen ließ ich zu, dass sie mich zum Klavier zog. Ich schwelgte in ihrer Berührung.
Ich wusste genau, was ich spielen wollte und fing in der Sekunde an, in der ich mich setzte. Es war Bellas Schlaflied. Ich hatte es die letzten 15 Jahre als Weg aus der Trauer gespielt, aber jetzt spielt ich es für sie, während sie neben mir saß. Sie legte ihren Kopf auf meine Schulter und schloss ihre Augen. Ich war im puren Glück, ich wollte nicht, dass dieser Moment jemals endete, aber er endete zu schnell.
Bella hatte gerade angefangen, mitzusummen, als ihr Augen plötzlich aufschlugen und sie sah mich völlig erschrocken an. Sie schnappte nach Luft, dann drehte sie sich um und floh aus der Tür. Sie war so schnell verschwunden, dass ich unfähig war, zu reagieren und sie zu fangen. Ich hörte, wie der Volvo die Auffahrt runterraste. Und ich fühlte mich, als hätte sich ein schwarzer Abgrund vor mir aufgetan. Das Gefühl der Hilflosigkeit aus den letzten 15 Jahren war zurück. Ich fühlte mich, als hätte ich sie aufs Neue verloren.
