Fröhlichen ersten Advent alle zusammen!
Ich hab gerade meinen Adventskalender – lecker!!! – geöffnet und bin jetzt schrecklich gut gelaunt! Deshalb bekommt ihr heute wieder ganz früh das nächste Kapitel. Es ist ziemlich lang, ich vermute also einfach mal, die Autorin wollte unbedingt zu diesem fiesen Cliffhanger am Ende kommen... Ich hoffe, euch gefällt das Kapitel trotzdem und ihr schreibt schön fleißig reviews. An dieser Stelle vielen lieben Dank für die vom letzten Kapitel! Es ist toll, so treue Leser zu haben!
glg, Schoko
--------
BPOV
"Wo ist er, was hat er mit dir gemacht?" Der Kerl zitterte er und sah dabei so aus, als würde er gleich explodieren.
"Äh, ich weiß nicht, worüber du redest, aber hast du mich gerade Bella genannt?" So erschreckend er auch zitterte, so war doch der Drang, mit jemanden zu reden, der mich als Bella gekannt hatte, überwältigend.
"Edward, Bella, wo ist Edward? Er hat den Vertrag gebrochen, er wird dafür zahlen."
Dann drehte der Wind, sein Gestank traf mich voll, und ich bemerkte sofort zwei Dinge. Ich erinnerte mich daran, wie Adam und William einmal über Werwölfe diskutiert hatten. Dieser Mann war ein Werwolf und war beinahe soweit, dass er versuchen würde, mich umzubringen. Ich war stark, aber er hatte ein Rudel und es gab keine Möglichkeit, mich ich gegen sie alle zu verteidigen. Zweitens hatte der Mann mich und Edward gekannt und er hatte tatsächlich etwas gegen Edward.
"Edward ist nicht hier. Ich glaube, es wäre das Beste, wenn ich jetzt gehen würde", sagte ich und versuchte langsam, zurück in mein Auto zu kommen. Ich versuchte keine plötzlichen Bewegungen zu machen, die ihn dazu bringen würden, mich anzugreifen. Ich musste hier wirklich weg.
"Bella, geh nicht." Er schien ihn plötzlich sehr zu erschrecken, dass ich ihn verlassen könnte.
"Nein, ich sollte wirklich gehen. Du bist ein Werwolf und ich bin ein Vampir. Du hast etwas über einen Vertrag gesagt und ich will wirklich nicht, dass hier jemand verletzt wird."
"Du weißt, dass ich dich nicht verletzten werde, Bells, egal, was Edward mit dir gemacht hat."
"Siehst du, das ist es nämlich. Ich weiß nicht, dass du mich nicht verletzten wirst. Ich kenne dich nicht mal mehr."
"Was redest du da; ich bin's, Jake, alter, bester Freund! Oh Bella, was hat er mit dir gemacht?"
"Mein Name ist Lizzy, ich war einmal Bella, aber ich kann mich nicht mehr an den Teil meines Lebens erinnern und wenn du mit ER Edward meinst, und du meinst, dass das, was er gemacht hat, um mich zu einem Vampir zu machen, er war; er war es nicht, Anna war es."
Das brachte ihn dazu, aufzuhören zu zittern. Er sah mich nur mit Empfindungen in den Augen an, die ich nicht verstand.
"Wer ist Anna?", fragte er schließlich.
"Meine Schwester."
"Und du erinnerst dich an nichts aus deiner Vergangenheit?"
"Nichts aus meinem menschlichen Leben, na ja, ich habe mich zumindest an nichts erinnert, bis die Cullens kamen und ich ein paar Erinnerungsblitze hatte. Ich versuche einfach irgendwas herauszufinden."
Warum erzählte ich ihm das? Er war ein Werwolf in einer Gegend, über die ich nichts wusste, ich konnte mich nicht mal an ihn erinnern, aber aus irgendwelchen Gründen fühlte ich mich völlig sicher bei ihm. Ein trauriges Lächeln strich über sein Gesicht, und er streckte seine Hand nach meiner aus und ergriff sie.
"Nun, ich kann dir helfen, die Dinge herauszufinden."
"Und warum solltest du das tun?"
"Du bist vielleicht mein ewiger Feind, und du erinnerst dich nicht mal mehr an mich, aber ich erinnere mich an dich und du warst meine beste Freundin."
Ich sah in seinen Augen; sie waren weich und fürsorglich. Er hatte aufgehört zu zittern und ich fühlte, wie Wärme aus seiner Hand kam. Es fühlte sich gut an. Sein trauriges Lächeln wurde aufrichtig.
"Kann ich dir vertrauen? Wirst du nicht versuchen, mich zu töten."
"Nein, ich werde nicht versuchen, dich zu töten, aber ich kann dasselbe nicht über meine Brüder sagen, also solltest du mir vielleicht deine Geschichte erzählen, dann kann ich dich schützen."
"Gibt es hier irgendwo einen sicheren Ort, wo man sprechen kann?"
"Wir sollten nach Port Angeles gehen, niemand von uns hat dort Anspruch auf irgendwas."
Er führte mich zu seinem Laster zurück und öffnete die Tür für mich, ging hinüber zur Fahrerseite, kletterte hinein und startete den Truck. Es war ein älterer Truck, anders als irgendein Auto, das meine Familie hatte. Mein Volvo war älter als jedes andere Auto, das wir hatten, aber dieser Truck musste älter als 30 Jahre sein. Er war braun, das Armaturenbrett war zerbrochen, aber ich konnte das leise Summen des Motors hören. Der Truck war offensichtlich modernisiert. Wir fuhren schweigend zu einer Stadt, die aussah, als wären dort öfters viele Touristen. Er fuhr in eine Parklücke neben einer Imbissbude. Ich stieg aus und lief in normaler Geschwindigkeit zur Tür, aber ich bekam es immer noch auf die Reihe, über eine nicht vorhandenen Kante zu stolpern, aber Jakobs warmen Hände schossen hervor, griffen nach mir und halfen mir, gerade zu stehenzubleiben.
„Immer noch tollpatschig wie eh und je"
"Erinnere mich nicht daran, ich habe gerade eine sehr wichtige Wette wegen meiner Tollpatschigkeit verloren."
"Und was für eine Wette war das?"
"Dass ich einen Tag ohne zu stolpern überstehen würde, oder ich müsste mir ein neues Auto kaufen."
"Also hast du verloren und musstest ein neues Autor kaufen. Ich verstehe nicht, was daran falsch sein soll"
"Ich liebe meinen Volvo, ich habe ihn vor 12 Jahren auf einer Börse für gebrauchte Autos gefunden. Meine Familie hat so ihre Probleme damit, also hat mein Bruder Adam Nutzen aus meiner Tollpatschigkeit gezogen, um mir ein anderes Auto zu verpassen."
"Nun, das erklärt einiges, aber es wirft neue Fragen auf."
"Was kann ich euch zu essen bringen?", fragte ein Junge, der aussah wie aus dem College und zu unserem Tisch kam, wobei er unsere Unterhaltung unterbrach.
"Ich nehme nur ein Wasser!", antwortete ich. Der Kerl starrte mich auf diese ärgerliche Weise an, die Menschen haben, wenn sie mit unserer Schönheit in Kontakt kommen.
"Ich nehme einen Monsterburger mit extra Käse, eine extra Portion Pommes, einen Korb Hühnchenstreifen und zwei Schokoladenshakes", sagte Jakob.
Ich musste mir ein Lachen verkneifen; der arme Kellner sah Jakob völlig schockiert an. Ich musst wohl dazufügen, dass das eine Menge Essen war.
"Genug bestellt."
"Was soll ich dazu sagen; man verbrennt eine Menge Kalorien, wenn man ein Werwolf ist."
"Das stimmt wohl, denke ich."
"Dann erzähl, was dir passiert ist. Wir dachten alle, du wärst ermordet worden."
Also erzähle ich es ihm. Ich erzählte ihm von Anna und Will, wie sie mich angegriffen gefunden hatte, darüber, wie Anna mich gebissen hatte, aber Will sie davon abgehalten hatte, mich zu töten, ich erzählte von Collin, Adam und Sidney, die zu uns gestoßen waren, nachdem ich verwandelt worden war, erzählte, wie wir in Portland, Montana, North Carolina, Deutschland, Russland und nun in New York gelebt hatten. Ich erzählte, weshalb wir keine Menschen jagten, wie ich zweimal ins College gegangen war, einmal in Literatur und einmal in Geschichte. Dann kam ich zu dem Teil, als die Cullens in unserem Haus auftauchten und ich anfing seltsame Gefühle der Vertrautheit in ihrer Nähe zu spüren, dann über die Erinnerungen, die ich hatte und über meine Unterhaltung mit der Frau im Hochzeitsladen. Ich endete an der Stelle, an der ich ihn getroffen hatte.
Die Geschichte dauerte einige Stunden, die einzige Unterbrechung war, als der Kellner zurückkam und versuchte mein Glas wieder aufzufüllen, es aber immer voll vorfand. Als ich meine Geschichte geschafft hatte, stellte Jake dutzende Fragen.
"Also hast du nie von Menschen getrunken?"
"Nein"
"Und deine Familie trinkt nur wegen dir von Tieren?"
"Nur Will trinkt wegen mir von Tieren, Anna trinkt von Tieren, weil es Will glücklich macht. Anna wollte niemals Probleme machen; Sie ist der stillste Vampir, den ich kenne. Collin und Adam suchten bereits nach einer Alternative zu der Art, wie sie lebten und Sidney tut, was man ihr sagt."
"Und das erste Mal, dass du Edward in den letzten 15 Jahren gesehen hast, war vor einigen Nächten, und er sagte nichts darüber, wer du warst?"
"Ja zu beiden Fragen. Vielleicht war er glücklich, als ich mich nicht mehr an ihn erinnerte, vielleicht war es eine Erleichterung. Ich meine, ich erinnere mich immer noch nicht wirklich an ihn, nur an die Tatsache, dass ich ihn bedingungslos geliebt habe und die paar Erinnerungen, die ich dir schon erzählt habe."
"Nun, ich weiß nicht, warum er dir das erzählt hat. Ich habe diesen Typ nie gemocht, aber ich glaube nicht, dass es eine Erleichterung für ihn gewesen sein soll, also verstehe ich nicht, warum er dir nichts gesagt hat."
"Nun, erzähl mir über mich als Bella." Ich wollte nicht in der Vergangenheit steckenbleiben, die ich kannte und die Fragen, die sie umgaben, ich wollte nur über die Vergangenheit Bescheid wissen, an die ich mich nicht mehr erinnern konnte.
"Nun, was willst du wissen?"
"Was waren wir für Art von Freunde, was haben wir gemacht?"
"Wir wurden Freunde, als du hier raus gezogen bist in deinem Junior High School Jahr, aber wir waren nicht sonderlich eng befreundet. Wir kamen uns in deinem Senior Jahr sehr nah, als Edward dich verlassen hat."
"Was? Er hat mich verlassen? Ich dachte, wir würden heiraten?"
"Die Hochzeitssache erst kam später. Er verließ dich in deinem Senior Jahr, alle machten sich Sorgen um dich, du wurdest so eine Art Zombie. Dann kamst du an einem Tag mit zwei Motorrädern vorbei. Ich habe sie zusammengebastelt und dir beigebracht, wie man sie fährt. Nun, ich habe versucht, es dir beizubringen, aber du hast immer Unfälle gebaut und bist im Krankenhaus gelandet. Dann kam dieser rothaarige Vampir, sie tötete Wanderer, während sie versuchte, dich zu bekommen. Irgendwas wie Revanche für ihren Kameraden, den Edward getötet hatte, als er dich geschützt hatte. Nun, ich verwandelte mich in einen Werwolf und mein Rudel und ich haben angefangen, dich zu schützen. Dann kam Alice Cullen zurück und sagte dir, dass Edward mit etwas namens Volturi Probleme hatte, und du bist einfach mit ihr mitgegangen. Danach haben wir nicht mehr viel geredet. Ich hab dich mit den Motorrädern in Probleme mit deinem Dad gebracht; du hast mir gesagt, dass du vorhast, eine von ihnen zu werden. Wir haben beinahe ein Jahr nicht miteinander geredet. Du gingst mit Edward ans College und hast eine Arbeit bekommen. Ein paar Monate vor der Hochzeit hat Charlie, dein Vater, meinen Vater, Billy, weinend angerufen. Er sagte, du wärst losgegangen um für die Hochzeit einzukaufen, wurdest angegriffen und wärst verschwunden. Es wurde ein Gedenkgottesdienst für dich abgehalten. Die Cullens und wir Werwölfe haben sogar für einen Tag einen Waffenstillstand geschlossen, damit wir ihn beide besuchen konnten. Deine Mutter weinte die ganze Zeit, dein Vater hielt eine tränenreiche Lobrede. Alice Cullen erzählte, wie viel du der ganzen Familie bedeutet hast und der Gemeinschaft und wie man dich vermissen würde. Edward saß einfach nur da und starrte vor sich hin. Seine Brüder Emmett und Jasper mussten ihn die ganze Zeit gerade halten. Die Familie Cullen ging ein paar Jahre später, aber ich habe Edward niemals wieder nach dem Gedenkgottesdienst gesehen. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, warum er dir nicht erzählen sollte, wer du bist. Ich glaube wirklich, er hat dich geliebt."
Was er mir erzählte war so überwältigend. Er hatte von einem Edward gesprochen, der mich verlassen hatte, aber ich war losgerannt, um ihn vor den Volturi zu beschützten. Ich musste ihn wirklich geliebt haben, wenn ich mich gegen sie aufgelehnt hatte, um ihn zu retten. Ich wusste nicht mal mehr, ob ich heute den Mut haben würde, um ihnen die Stirn zu bieten und ich hatte sie niemals während meiner Vampirzeit getroffen. Er sprach über einen Edward, der vorgehabt hatte, mich zu heiraten, einer, der am Boden zerstört und verloren gegangen war, als ich verloren gegangen war. Sie hörten sich wie zwei verschiedene Edwards an, jeder von ihnen anders als der, den ich nun kannte.
Da gab es noch eine andere Sache, die er erwähnt hatte und die ich unbedingt wissen musste. Er hatte meinen Vater und meine Mutter erwähnt.
"Du sagtest, der Name meines Vaters wäre Charlie, was ist mit meiner Mutter?"
"Ihr Name ist Renee; Ich habe gehört, dass sie vor ein paar Jahren gestorben ist. Charlie lebt noch, lebt immer noch in eurem alten Haus. Er ist jetzt pensioniert und verbringt seine gesamte Zeit beim Angeln."
Meine Mutter war tot; ich wusste nicht, wie ich mich dabei fühlen sollte. Ich konnte mich nicht an sie erinnern, aber ich musste sie geliebt haben, sie war meine Mutter und ich hatte sie verloren. Ich würde sie nie wieder sehen, sprechen hören, oder lachen. Das machte mich traurig. Aber mein Vater Charlie lebte noch und ich wollte ihn sehen, auch wenn er mich nicht sehen konnte."
„Ist meine Mutter hier irgendwo in der Nähe begraben?"
"Nein, sie liegt in Jacksonville begraben. Deine Eltern haben sie scheiden lassen, als du jünger warst, und du bist hierher gezogen, als sie zu ihrem neuen Mann zog."
"Oh, ich will Charlie sehen, ich will das Haus sehen, in dem ich gelebt habe."
"Ich werde dich zu dem Haus bringen, aber ich glaube nicht, dass du mit Charlie reden solltest. Lass mich die Rechnung zahlen."
"Nein, lass mich die Rechnung zahlen, das ist das mindeste, was ich tun kann. Und ich werde nicht mit Charlie reden, er wird nicht mal wissen, dass ich da bin, aber ich will ihn sehen."
Wir verließen den Imbiss und gingen zum Truck. Auf dem Weg zu meinem alten Haus in Forks erzählte er mir von seinem Leben, seitdem ich gegangen war. Er war an ein technisches College gegangen und wurde Mechaniker mit eigenem Laden. Er hatte ein Mädchen namens Mary geheiratet, sie hatten zwei Söhne namens Luke und Sam und auch seit Neustem ein kleines Mädchen, bei dem Jake darauf bestanden hatte, es nach mir Isabella zu nennen.
Forks war nicht das, was ich erwartet hatte, aber es sah richtig aus. Wir fuhren an einer Highschool vorbei, auf die Jake zeigte und meinte, das wäre die Schule, an der ich meinen Abschluss gemacht hatte. Er zeigte auch auf einen Geländeausrüster und erzählte mir, dass ich dort gearbeitet hatte. Ich konnte mich nicht an diese Orte erinnern, aber Jake deutete darauf und ich wusste, dass ich hier gewesen war.
"Willkommen daheim", sagte Jake.
Wir fuhren vor ein kleines altes Haus, an das ich mich nicht erinnern konnte. Es gab einen alten Truck in der Hofeinfahrt, bei dem ich feststellte, dass er seit Jahren nicht mehr bewegt worden war. Ich lauschte und hörte nichts aus dem Haus heraus. Ich kletterte aus Jakobs Truck und lief auf den roten Truck zu. Ich öffnete die Tür und stieg hinein, legte ich meine Hände auf das Lenkrad und meine Augen schloss.
Du fährst so langsam. Kann dieses Ding nicht irgendwie schneller fahren?
Edward, es ist ein alter Laster, was erwartest du?
Lass Rosalie und mich es auseinandernehmen, oder lass mich dir einfach einen neuen Truck kaufen.
Edward Cullen, du wirst mir keinen neuen Truck kaufen und zum letzten Mal: Wenn du oder Rosalie meinen Truck berühren, werdet ihr es bereuen.
Was wird die Strafe sein?
Hör' auf, mich durcheinanderbringen zu wollen.
Ich dachte, du magst es, durcheinander gebracht zu werden.
Nicht wenn du versuchst, etwas von mir zu bekommen.
Ich riss meine Augen auf; es war eine neue Erinnerung gewesen, die damit geendet hatte, dass Edward meinen Nacken geküsst hatte und mich zu sich gezogen hatte, sodass ich keinen Unfall bauen konnte.
"Bella, bist du ok?", fragte Jake mit besorgter Stimme.
"Mir geht's gut, nur ein weiterer Erinnerungsblitz."
"An was hast du dich erinnert?"
"Irgendwas mit Edward." Ich wollte nicht darüber reden.
"Ok, lass uns rein gehen, Bella"
"Ok, Jakob, könntest du mir einen Gefallen tun?"
"Was immer du willst"
"Nenn mich Lizzy, ich bin nicht mehr Bella, am allerwenigsten jetzt."
"Natürlich, was immer du willst.", sagte er. Er hörte sich verletzt an. Ich wusste, er wollte seine Freundin Bella wieder, aber ich war nicht sie, ich würde solange nicht Bella sein, bis ich mich an alles erinnern würde.
Wir liefen zum Haus. Die Tür war verschlossen und Jakob begann sich nach einem Ersatzschlüssel umzusehen, aber ich packte einfach die Türklinke und drehte sie scharf herum, indem ich das Schloss zerbrach.
"Tja, Charlie wird das nicht mögen", sagte Jake lachend.
"Ich kann das reparieren", sagte ich, lachend über seine Reaktion.
"Oh, kannst du?"
"Adam hat mir eine Menge Dinge wie diese beigebracht. Er war ein ganz hübscher Dieb, als er ein Mensch war. Er denkt, es sei lustig, irgendwo einzubrechen, Dinge herumzuschieben und zu verschwinden."
"Netter Bruder"
"Wow." Wir waren gerade ins Haus getreten und es war ein Saustall. Ein stechender Geruch kam aus dem, was die Küche zu sein schien. Ich lief in das Wohnzimmer. Es war von Pizzaboxen verdeckt.
"Oh Mann, ich wusste nicht, dass er so schlimm geworden ist", sagte Jakob traurig.
"Nun, ich putze das."
"Was? Wenn du das tust, wird er wissen, dass jemand hier war."
"Du kannst ihm sagen, dass du es getan hast", sagte ich mit einem Lächeln.
"Bell… ich meine Lizzy, es wird ewig dauern, das aufzuräumen."
"Nicht für mich. Ich bin ein Vampir mit Vampir- Geschwindigkeit" Ich brauchte nur ein paar Momente, um das ganze Haus zu putzen, zu wischen, abzustauben, zu spülen und alles andere. Es machte mich glücklich, etwas für einen Mann zu tun, der seit 15 Jahren um seine verlorene Tochter trauerte.
"Nun, du warst schon immer ein Ordnungsfanatiker. Ich sehe, das hat sich nicht geändert."
"Ich will mein altes Zimmer sehen; weißt du, wo es ist?"
"Es ist diese Treppen oben auf der linken Seite. Ich bleibe untern, für den Fall, dass Charlie zurück kommt."
Ich lief die Treppen hoch, als ich Bilder bemerkte, die an der Wand hingen. Es waren die Bilder eines jungen Mädchens, in dem ich mich erkannte, das auf einem Fischerboot stand und unglücklich aussah. Ein Bild von mir mit Abschlusskappe und Abendkleid, wie ich neben einem Mann stand, der Charlie sein musste, ein weiteres Bild von mir und Charlie, wie wir auf der Couch im Wohnzimmer saßen, und Schulbilder für jedes Jahr. Es war entnervend, diese Bilder von mir zu sehen. Bilder von mir als heranwachsendes Kind über alle Jahre.
Ich lief in das Schlafzimmer auf der linken Seite, die Tür quietschte, als wäre sie seit Jahren nicht mehr geöffnet worden. Es gab ein einzelnes Bild und die Fenster waren von gelben Spitzenvorhängen bedeckt. Ein alter Schreibtisch war an einer der Wände und mit Büchern angefüllt. In einer Ecke stand ein Schaukelstuhl. Ich lief auf das Bett zu, legte mich darauf, schloss die Augen und hoffte auf mehr Erinnerungen. Ich musste nicht lange warten, bevor sie anfingen zu kommen.
Dein Haare sieht wie ein Heuhaufen aus… aber ich mag es
Edward, du bist geblieben!
Natürlich.
Ich war mir sicher, dass es ein Traum war.
Du bist nicht so kreativ.
-
Übrigens, ich werde dich nicht verlassen. Ich gehe nirgendwo hin. Nicht ohne dich.
-
Morgen, Dad.
Oh, hallo Bella. Ich wusste nicht, dass du wach bist.
Jaa. Ich habe darauf gewartet, dass du aufwachst, damit ich duschen kann.
Warte, lass uns zuerst eine Minute miteinander reden. Du weißt, dass du in Schwierigkeiten steckst.
In dem Moment hörten die Erinnerungen auf, ich öffnete meine Augen und war schockiert. Ich war nicht daran gewöhnt, die Erinnerungen zu bekommen, aber wenigstens hatte ich jetzt eine wage Idee davon, was nach dem Gespräch mit Jacob passiert war. Ich lag eine Weile auf dem Bett und lauschte Jakes Herz. Sein Rhythmus war beruhigend und brachte mich auf merkwürdige Weise dazu, zu entspannen. Ich hörte das leise Summen eines Autos, das die Straße hoch kam und in die Einfahrt fuhr. Ich hörte, wie Jake die Tür öffnete.
„Hey Charlie, wie war's?"
"Jake, was tust du hier, oder: wie bist du reingekommen, ist wohl eine bessere Frage."
"Oh, ich hatte den alten Schlüssel von meinem Dad zu deinem Haus an meinem Schlüsselbund, und als ich vorbeikam, um zu schauen, was du so treibst, bin ich einfach hereingegangen. Ich hoffe das ist in Ordnung?"
"Ah, natürlich, das ist gut. Mein Haus ist sauber", hörte ich Charlie schockiert sagen.
"Dachte, ich würde helfen, weil ich ja so eine Art Einbruch getätigt habe und reingekommen bin."
"Nun, danke Jake. Warte, lass mich dir etwas zu trinken geben."
"Oh, Charlie, das passt schon, ich will nicht stören."
"Überhaupt nicht, Jake, du bist den ganzen Weg hierher gekommen und hast dann mein Haus geputzt. Komm setz dich hin und rede mit mir."
Ich konnte mir denken, dass Charlie Jake so schnell nirgendwohin gehen lassen würde, also griff ich nach einem Papier auf dem Schreibtisch und schrieb Jacob eine Notiz. Bin zurück zu meinem Auto gegangen. Danke für deine Hilfe. Ich verspreche, ich komme irgendwie wieder, um dich nochmal zu sehen, bevor ich gehe.
Ich sprang aus dem Fenster des Zimmers und ging zu einem Fenster, um in das Wohnzimmer zu sehen. Ich rannte zurück zum Wald, wo, sollte jemand aus dem Fenster blicken, sie mich nicht sehen konnte, aber ich sie mit meinem Vampirblick beobachten konnte. Ich sah einen in die Jahre gekommen Mann, der fast schon kahlköpfig war. Das Haar, das er hatte, war grau und spärlich. Er sah aus wie der Mann von dem Bild und meinen Erinnerungen, nur älter. Ich spürte mein trockenes Schluchzen und wünschte mir, ich wäre in der Lage, Tränen zu weinen. Ich stand eine lange Zeit da und wünschte mir, ich könnte hineinrennen und ihn mich sehen lassen. Aber ich war mir sicher, es würde ihm eine Herzattacke beschaffen, weil seine Tochter, von der er gedacht hatte, sie müsste gestorben sein, nicht nur quicklebendig war, wie man so sagte, sondern auch nicht einen Tag gealtert war seit dem letzten Mal, als er mich gesehen hatte. Schließlich riss ich mich von dem Fenster weg, rannte zu Jakes Truck und platzierte die Notiz auf seinem Sitz. Dann rannte ich in Richtung meines Autos, bis ich auf die Autobahn stieß. Ich war bereits auf diesem Teil gefahren und wusste, dass mein Auto nur ein paar Meilen entfernt auf der Straße stand. Bevor ich auch nur die Tür öffnen konnte, hörte ich mein Telefon klingeln.
"Mist", murmelte ich. Ich hatte mein Telefon völlig vergessen und es in meinem Auto liegen gelassen. Ich öffnete es und sah, dass ich 37 Anrufe verpasst hatte, 54 SMS hatte und meine Mailbox voller Mitteilungen war. Ich musste mir nur die erste anhören, um zu wissen, was der Rest sein würde.
"Lizzy, die Cullens haben rausgefunden, wo du hingegangen bist. Collin ist Edward zum Flughafen gefolgt. Er hat ein Flugzeug nach Seattle genommen. Der Rest der Cullens ist auch dorthin gefahren. Ruf mich an und sag mir, wo genau du bist, dann kann ich dir irgendwie helfen." Adam hörte sich an, als wäre er außer sich. Ich wählte Adams Telefon an und er antwortete beim ersten Klingeln.
"Lizzy, ich habe den ganzen Tag versucht, dich ans Telefon zu bekommen. Wo warst du?"
"Ich bin in Forks, Washington."
"Forks, Washington? Was ist da?"
"Das ist der Ort, an dem ich gelebt habe, als ich ein Mensch war. Wann ist Edward gegangen?"
"Vor etwa 4 Stunden. Sein Flugzeug müsste eigentlich schon gelandet sein."
"Woher wusste er, wo er mich findet?"
"Er hat unsere Gedanken gelesen. Wir haben alle unsere Gedanken blank gehalten, aber Sidney hat an unsere Unterhaltung am Telefon gedacht, als du gefragt hast, wo du verwandelt wurdest."
"Oh, ich bringe sie um, ist mir egal, was Collin tut."
"Collin ist gerade ziemlich wütend aus sie, und ich dachte schon, ich würde das niemals erleben. Willst du, dass wir kommen?"
"Nein, ich kann mich um mich selbst kümmern. Bleib in New York und ich werde dich bald anrufen." Ich schloss mein Telefon langsam und legte meinen Kopf auf das Lenkrad.
Ich weiß nicht, wie lange ich so saß, als ich ein Klopfen gegen mein Fenster hörte. Ich sah auf und alles, was ich sehen konnte, waren seine topasfarbenen Augen.
