Hallo alle zusammen!

Erst einmal danke für alle reviews. Ich freue mich jedes Mal ganz ungemein darüber Und ich wünsche einen frohen dritten Advent.

Ein ganz großes Dankeschön geht an Vampyre, die dafür gesorgt hat, dass der Text nicht an Simikolone(?) und Spitznamen erstickt. Dankeschön!!

So, also Kap. VIII

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EPOV

Ihre kalte Wange lag auf meiner Schulter und ich spürte eine Welle des Glücks über mich kommen. Ich konnte immer noch nicht glauben, dass sie sich erinnerte. Ich konnte nicht glauben, dass ich sie zurück hatte. Bella war wütend auf mich gewesen, weil ich ihr nicht gesagt hatte, wer sie war, als ich sie zum ersten Mal in ihrem Haus gesehen hatte, aber sie hatte verstanden, dass ich nur versucht hatte, sie zu schützten.

„Edward", murmelte sie mir ins Ohr, während ich rannte.

„Ja, mein Engel?"

"Ich liebe dich." Ich hörte auf zu rennen und schwang sie herum, so dass sie innerhalb eines kurzen Moments vor mir stand. Ich sah in ihre Augen. Sie waren dunkelgold. Es waren nicht die Schokoladenaugen, in die ich mich verliebt hatte, aber sie waren mit der selben Freundlichkeit, Fürsorge, Leidenschaft und Liebe gefüllt.

Ich küsste sie sanft, denn ich wollte den Augenblick nicht ruinieren. „Ich liebe dich auch." Ich lächelte auf sie hinunter und spürte, wie ihre Beine weich wurden. Wenigstens konnte ich sie noch verwirren. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich dich zurück in meinen Armen habe. Ich hatte schonvor langer Zeit alle Hoffnung aufgegeben." Ich versuchte ihr Haar zu küssen, aber sie griff nach meinem Gesicht und hielt es fest.

"Ich weiß nicht, wie du es geschafft hast. Ich glaube nicht, dass ich es so lange ohne dich ausgehalten hätte, wie du. Ich bin so froh, dass du nichts Dummes gemacht hast."

"Oh, ich hatte vor etwas Dummes zu tun, aber ich wollte meine Familie nicht verletzen, aber vor allem wollte ich dich nicht enttäuschen. Ich hatte keine Ahnung, was mit dir passiert war; ich glaubte wirklich, ich würde dich nie wieder sehen. Ich wusste nicht, ob du tot warst oder lebendig, aber ich wusste, egal wo du warst, du wärst wütend, wenn ich irgendwas tun würde, was du als dumm betrachtet hättest. Ich konnte nichts tun, was dich dazu bringen würde, schlecht von mir zu denken", sagte ich ihr wahrheitsgemäß. Ich wusste, dass meine Augen voller Schmerz waren. Bella zog mein Gesicht hinunter zu ihrem und küsste meine Stirn. Ich schloss meine Augen und genoss das Gefühl. Sie küsste meine Lider und dann meine Lippen. Ich würde sie nie wieder gehen lassen. Ich glaubte nicht, dass ich ohne sie weitermachen könnte, so kurz nachdem ich sie gefunden hatte.

"Los, ich kann die Lichter in deinem Haus sehen", sagte sie und entzog sich unserem Kuss. Sie griff nach meiner Hand und führte uns aus dem Wald in den Vorderhof.

Ich führte sie die Treppen zur Veranda hoch. „Sei vorsichtig, Alice könnte dich zu Tode umarmen", sagte ich zu ihr herunterlächelnd. Sie beugte sich hoch und küsste meine Wange. Ich öffnete die Tür und führte uns ins Haus. Esme stand im Wohnzimmer und räumte die Laken von der Einrichtung.

„Hi Esme", sagte Bella schüchtern.

Ist sie Bella, erinnert sie sich? Fragte mich Esme durch ihre Gedanken. Ich nickte leicht mit meinem Kopf, so dass Bella es nicht bemerken konnte.

"Oh Bella", weinte Esme als sie auf Bella zu rannte und sie liebevoll umarmte. „Du hast nicht die geringste Ahnung davon, wie sehr wir dich vermisst haben", sagte sie, während sie Bella von sich wegdrückte, so dass sie einen guten Blick auf sie hatte und sie dann wieder in eine mütterliche Umarmung zog.

"Bella", hörte ich Alice quietschen. Sie glitt zu uns hinüber und schlug Bella mit ihrer Umarmung beinahe ko. Ich musste Bella um die Schultern greifen, damit sie stehen blieb. Ich knurrte Alice leise zur Warnung an. Ich würde nicht zulassen, dass Alice sie verletzte, nachdem ich sie zurück hatte.

Oh beruhig dich Edward, lass mich meiner besten Freundin hallo sagen, befahl mir Alice mit ihren Gedanken.

"Nun, wurde auch Zeit", sagte Emmett und zog sie in eine einarmige große Bruder- Umarmung. Ich drehte mich um und sah den Rest im Flur stehen. Sie lächelten. Ich erkannte in ihren Gedanken, dass sie alle überglücklich waren, sie zurückzuhaben, sogar Rosalie.

Jasper packte sie und zog sie in eine kurze Umarmung. „Es ist gut, dich wieder zu haben, Edwards Gefühle haben mich die letzten 15 Jahre wirklich runtergezogen."

"Hey", sagte ich und versetzte Jasper einen spielerischen Stoß. „Was würdest du tun, wenn Alice verschwinden würde" Er knurrte mich zur Antwort nur an.

Bella stand ein bisschen unbeholfen da, als Rosalie zu ihr kam. Bella sah mich besorgt an, aber ich lächelte ihr beruhigend zuund zwinkerte. „Es ist gut, endlich die ganze Familie wieder zusammen zu haben", erklärte Rose ihr.

"Danke, Rosalie", antwortete Bella.

"Es ist wunderbar, dich wieder zurück zu haben, ich würde wirklich gerne mit dir über deine verlorenen Erinnerungen sprechen und wie du sie wieder bekommen hast", meinte Carlisle, nachdem er sie väterlich umarmt hatte.

"Es ist gut, sich wieder an euch alle zu erinnern", sagte Bella. Dieser Kommentar brachte alle zum lachen.

"Kommt, lasst uns hinsetzen und reden", sagte Carlisle und zeigte auf die Couch. Ich saß auf einen der Stühle, zog Bella auf meinen Schoss und legte meine Arme um ihre Hüfte. Sie kuschelte sich an meine Brust und ich küsste sie auf ihren Nacken. Emmett rollte mit den Augen.

"Nun, wie ich meine Erinnerungen wieder bekommen habe ist ziemlich einfach zu erklären."

"Und wie?", fragte Carlisle.

"Es war hauptsächlich wegen meiner Liebe zu Edward. Ich habe sie nie wirklich vergessen. Ich habe immer noch die selben Dinge geliebt, die ich mit ihm geliebt hatte. Ich erinnerte mich an Dinge, wenn ich in der Nähe von etwas war, das ich geliebt hattedas auch mit ihm verbunden gewesen war. Ich bekam eine Erinnerung in meinem Truck, als ich in meinem alten Zimmer war und als ich mit Edward zusammen waralles Dinge, die ich geliebt habe."

"Nun, das scheint Sinn zu machen", sagte Carlisle schließlich, nachdem er über das, was Bella gesagt hatte, nachgedacht hatte.

"Also was wirst du jetzt tun?", fragte Rosalie sie.

Bella sah mich an, und ich starrte zurück in ihre Augen, mit aller Liebe, zu der ich fähig war. Ich hatte plötzlich Angst, sie könnte sich dazu entschließen, zu gehen; sie hatte eine andere Familie, die sie liebte. Ich konnte nicht so dumm sein zu glauben, sie würde sie einfach verlassen. „Ich weiß es nicht. Edward und ich haben noch nicht darüber geredet." Sagte sie und drehte sich zu Rosalie um. Ich war froh, dass sie vor hatte, mich in ihre Entscheidung einzubeziehen, was auch immer dabei herauskommen würde – wird würden diese Entscheidung gemeinsam treffen

"Wir müssen im Moment nichts entscheiden", versicherte ich ihr.

"Ich weiß, dass ich dich niemals wieder verlassen werde aber ich weiß auch, dass ich meiner Familie anrufen sollte. Sie müssen sich Sorgen um mich machen; ich verschwinde normalerweise nicht ohne einen Hinweis und fahre durchs ganze Land", sagte sie lachend.

"Nun, dann gehen wir, damit du sie anrufen kannst", sagte Esme und signalisierte mir und meiner Familie, dass wir gehen sollten. Ich wollte sie nicht eine Sekunde verlassen, aber sie brauchte Zeit, und ich würde das für sie nur noch schwieriger machen.

"Ich will, dass du bleibst", sagte Bella, griff nach meiner Hand und zog mich zu sich zurück. Ich schenkte ihr ein versicherndes Lächeln, legte meinen Arm um ihre Hüfte und zog sie an meine Seite.

"Wir gehen später Shoppen", sagte Alice mit ihrer singenden Stimme zu Bella, als sie den Raum verließ.

"Alice, ich hasse Shoppen immer noch!", rief Bella ihr nach.

"Wir müssen 15 Jahre nachholen", war alles, was Alice zurückgab.

"Lade deine Familie ein, wenn du willst", sagte Carlisle ihr, bevor er ging. Ich lächelte ihn dankbar an.

"Mein Telefon ist tot, kann ich deins benutzen?", fragte Bella mich. Ich gab ihr mein Handy und zog sie zurück auf meinen Schoß. Sie wählte eine Nummer und stellte das Telefon laut."

"Hallo?", kam eine verwirrte Stimme, die ich als Adams erkannte. „Wer ist da?"

"Ich bin's. Mein Telefon ist tot. Ich musste Edwards benutzten."

"Also hat er dich gefunden, geht's dir gut?" Der Kommentar machte mich wütend. „Also hat er dich gefunden" hörte sich an, als hätte ich sie in Grund und Boden gejagte und dann die Frage, ob sie ihn Ordnung war – als würde ich sie jemals absichtlich verletzten.

"Ja Adam, mir geht's gut."

"Bist du dir sicher, weil wenn er irgendwas getan hat, um dich zu verletzten, verspreche ich dir, dass ich ihn jage und umbringe." Ich bemerkte, dass er einfach nur ein guter Bruder war. Ich hatte plötzlich völlig neuen Respekt vor diesem Kerl.

"Adam, alles ist in Ordnung, und du wirst Edward niemals verletzten", befahl Bella ihm mit einem fast schon wütendem Tom "Ich rufe dich an, um zu sagen, dass es mir gut geht. Mehr als gut mir geht es wunderbar."

"Das nehme ich mal als: Du erinnerst dich an alles."

"Ja"

"Und du hast Edward verziehen, dass er dir nicht gesagt hat, wer du bist?", fragte er. Er klang nicht überzeugt.

"Ja, habe ich. Er hat es nur getan, weil er dachte, er würde mich schützen." Sie gab mir einen schnellen Kuss auf die Brust.

"Wie hast du dich an alles erinnert?"

"Edwards und meine Liebe."

"Also liebst du ihn?", fragte er beunruhigt.

"Mehr als irgendetwas anders auf der Welt.", sagte sie und sah mir ihn die Augen. Ich liebe dich auch, flüstere ich zurück.

"Nun, für William wird das ziemlich hart." Ich fühlte, wie Bella sich auf diese Aussage hin versteifte. Ich wollte in das Handy greifen und Adam dafür würgen, dass er sie dazu gebracht hatte, so zu reagieren.

"Er wird drüber hinwegkommen, das liegt in seiner Natur", antwortete sie schließlich.

"Bist du glücklich?"

"Ich war die ganzen 15 Jahre über nicht so glücklich, Adam, und wenn du mir nicht glaubst, komm nach Forkseigentlich solltest du alle mitbringen."

"Ich glaube dir, und ich freue mich für dich. Ich bin nur ein übermäßig besorgter Bruder, was erwartest du sonst von mir? Ich würde gerne nach Forks kommen, und ich bin sicher, die anderen sehen es genauso."

"Danke, Adam, ich kann es nicht erwarten, euch zu sehen." Bellas Stimme klang erleichtert. „Kannst du etwas für mich tun?"

"Alles"

"Erzähl Will nichts über Edward, ich denke, ich sollte das selbst tun"

"Natürlich, ich glaube nicht, dass ich ihm das erzählen will. Wir nehmen den nächsten Flug."

Bella gab ihm die Wegbeschreibung zu unserem Haus und legte auf. Sie seufzte und legte ihren Kopf auf meine Schulter.

"Geht's dir gut?" Ich wollte nicht, dass sie wegen mir Probleme mit ihrer Familie bekam.

"Ja, ich hoffe nur, dass der Rest meiner Familie auch so verständnisvoll ist wie Adam, aber ich weiß nicht, was ich William sagen werde."

"Du musst jetzt nicht darüber nachdenken", sagte ich und küsste ihren wundervollen Nacken.

"Oh, und über was soll ich dann nachdenken?", fragte sie mit einem gequälten Lächeln.

"Ich bin sicher, ich weiß da was", sagte ich, hob sie hoch und brachte sie die Treppen raufin mein Zimmer, woimmer nochmeine alte Couch stand.