Hallo alle miteinander!
Tut mir Leid, dass es heute so spät geworden ist, aber irgendwie hab ich heut morgen verschlafen...
Dankeschön für alle reviews. Ich freu mich echt jedes Mal darüber... Auch wenn ich immer ein bisschen brauch zum Antworten...
Die Autorin hat unter das folgende Kapitel geschrieben, dass es ziemlich verwirrend ist und bitte gefragt werden soll, wenn was unklar ist. Also: Fragt, wenn ihr was nicht versteht und ich versuche zu antworten.
And last but not least: Dankeschön, Vampyre, dass du dir wieder den Kopf darüber zerbrochen hast, wie man meine fünf gleichen Worte in einer einzigen Zeile zu einem an lesbaren Text zusammenfasst! Und jetzt nur für dich: Simikolons!
So, und jetzt wünsche ich euch allen schöne Weihnachten. Esst euch schön alle mindestens fünf Kilo an und freut euch über eure Geschenke!
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"Bella, ich denke, ich sollte dir sagen, dass deine Familie in zehn Minuten hier sein wird", rief Alice von der anderen Seite von Edwards Tür her.
"Danke, Alice", flüsterte ich zurück. Ich wusste, sie würde mich hören. Ich versuchte, mich aufzusetzen, aber Edward zog mich zurück. Ich legte meinen Kopf auf seine nackte Brust und seufzte.
"Was denkst du?", fragte Edward mit unzufriedener Stimme. Er hasste es immer noch, dass er meine Gedanken nicht hören konnte, und ich war immer noch froh darüber.
"Ich habe nur gedacht, wie zufrieden ich gerade bin." Und das war wahr, ich war glücklich, überglücklich, aber was wichtiger war, ich fühlte mich zufrieden. Ich hatte das noch nie zuvor gespürt. Da war ein Loch in mir gewesen, das ich nicht mal mehr bemerkt hatteaber ich bemerkte es jetzt, wo es wieder gefüllt war. „Edward, es tut mir Leid."
"Bella, Schatz." Er nahm mein Kinn in seine Hände und zog es nach oben, so dass ich in seine himmlischen Augen sah. „Für was in aller Welt musst du dich entschuldigen?"
"Es gibt soviel, für das ich mich entschuldigen muss." Ich rollte mich auf ihn, so dass ich ihn direkt ansah. „Ich hätte niemals alleine einkaufen gehen sollen ich bin immer in Schwierigkeiten geraten. Was hat mich nur dazu gebracht zu denken, an diesem Tag wäre es anders?"
"Bella, nein…", murmelte er, aber ich schnitt ihm das Wort ab.
"Ich hätte härter gegen meine Angreifer kämpfen sollen und auch nachdem ich verwandelt wurde und mich nicht erinnern konnte. Ich habe versucht in meine Vergangenheit zu schauen, aber ich habe mich nicht besonders angestrengt.Ich hätte dich finden können und wir hätten nicht all diese Jahre getrennt verbracht." Am Ende zitterte ich wegen meiner trockenen Schluchzer.
Edward legte seine Arme um mich, setzte sich schnell auf und zog mich auf seinen Schoß. Er wiegte mich vor und zurück, während er mein Haar streichelte. „Schatz, es muss dir nicht leid tun. Was passiert ist, ist passiert und es gibt nichts, was wir tun könnten, um zurück zu gehen und die Vergangenheit zu verändern. Selbst wenn du dich daran erinnern hättest können, wer du warst, hätte das nicht bedeutet, dass du uns gefunden hättest. Was auch immer du getan hast, gib dir ja nicht die Schuld für den Angriff. Das war nicht im Geringsten deine Schuld. Du kannst nur den Männern, die das getan haben, die Schuld geben."
Edward wurde von dem leisen Summen eines Autos, das die Auffahrt hochkam, unterbrochen. „Nun, ich denke, ich muss einiges erklären", sagte ich schwach und versuchte, die Stimmung aufzuhellen. Ich kletterte von seinem Schoß, richtete mich auf und ging auf die Tür zu, aber Edward packte meine Hand, zog mich zurück und küsste mich so leidenschaftlich, wie er es vorher getan hatte. „Ich liebe dich; du bist mein Leben, meine Seele und mein Himmel."
"Ich liebe dich auch, und ich werde dich nie wieder vergessen." Er gab ein leisesLachen von sich und gab mir einen flüchtigen Kuss auf die Stirn, bevor er die Tür öffnete und mich die Treppe hinunter führte.
Ich hörte ein leichtes Klopfen an der Haustür. „Kommt rein willkommen in unserem Haus", hörte ich Carlisle mit seiner besten Gastgeber- Stimme sagen. Ich lächelte leicht und Edward sah mich verwirrt an. Ich nickte ihm kurz zu. Ich würde ihm später alles erzählen.
Wir liefen in das Zimmer, in dem alle saßen. Ich sah, wie William sich verkrampfte, als er Edwards Hand mit meiner verschlungen sah. Ich entzog meine Hand Edwards und setzte mich in einen Stuhl, wo er nicht neben mir sitzen konnte. Edward sah verletzt aus, aber ich lächelte ihn versichernd an. Ich wollte Will nicht noch mehr verletzten, als ich ohnehin schon tun würde, indem ich meine Beziehung zu Edward zur Schau trug.
"Was ist los?", fragte Anna. Ich konnte ihre Sorge hören, aber auch einen leisen Groll, den ich nicht verstand.
"Nun, erstmal ist mein Name nicht Lizzy Mein Name ist Bella. Isabella Marie Swan."
"Schön, dich zu treffen", sagte Adam, stand auf, kam zu mir rüber und schüttelte meine Hand. Ich konnte nicht widerstehen und lachte. Danke, flüsterte ich ihm zu. Ich wusste dass Adam der war, der wohl noch am ehesten sowohl mein altes, als auch mein neues Ich akzeptieren würde.
„Also hast du herausgefunden, wer du warst, Liz... Bella", sagte William. Ich bemerkte, dass er die Vergangenheitsform benutzte.
"Ja, ich habe herausgefunden, wer ich bin." Ich sah William in die Augen und versuchte, die Gegenwartsform der Situation zu betonen. William und ich starrten einander eine lange Zeit schweigend an, nachdem ich das gesagt hatte.
"Also, an was erinnerst du dich? Was warst du für ein Mensch?", fragte Adam und brach damit die Stille, die zwischen mir und William wie ein Krieg aufzog.
"Ich wuchs in Phoenix, Arizona bei meiner Mutter auf, aber als meine Mutter wieder heiratete, zog ich nach Forks, um bei meinem Vater zu leben." Ich wusste nicht, wie viel ich ihnen erzählen sollte, also erzählte ich alles. Mit Edwards und Alice' Hilfe war ich in der Lage, diewichtigsten Punkte meines Lebens zu erzählen. Es war schwierig, William meine Beziehung zu Edward zu erklären. William unterbrach mich nicht, aber durch seine Augen huschten seltsame Gefühlsregungen. Etwas, an das ich mich nicht erinnern konnte, es jemals zuvor bei ihm gesehen zu haben – und es machte mir Angst.
"Und was nun?", fragte Collin. Es war typisch für ihn immer in die Zukunft zu schauen.
"Ich weiß nicht", gab ich ehrlich zu. Ich liebte Edward, ich wollte niemals wieder von ihm getrennt sein, aber ich liebte auch meine Familie und wollte sie nicht verlassen. Ich sah zu Edward und hoffte, dass ich ihn mit meiner Antwort nicht verletzt hatte, aber er lächelte mich verstehend an.
"Lizzy, ich meine Bella, kann ich kurz unter vier Augen mit dir sprechen?", fragte Will.
"Natürlich." Ich stand auf und führte ihn zur Haustür. "Lass uns spazieren gehen."
"Bella?", rief Edward von hinten.
"Ich bin bald zurück", sagte ich ihm. Ich machte mir wegen Will keine Sorgen, er würde mich niemals verletzten und ich schuldete ihm viel mehr als nur einen Spaziergang.
Wir liefen schon ziemlich lang, als Will sagte: "Jag' mich"
"Was?" Ich schrie beinahe. War er verrückt? Ich verfolgte niemanden. Es benötigte schon meine gesamte Konzentration, nicht hinzufallen, wenn ich nur so jagte.
"Komm schon, renn einfach mit mir mit, ich werde deine Hand halten. Genauso wie beim ersten Mal, als wir jagen waren. Bitte!" Er hörte sich so verletzlich an, dass ich keine gute Entschuldigung fand, um ihn zurückzuweisen.
"Schön, aber wenn ich falle und mich verletzte, werde ich dichumbringen." Das brachte ihn zum ersten Lachen, das ich hörteseitdem er nach Forks gekommen war und das wiederum brachte mich zum Lächeln.
"Bereit?" Er rannte los, bevor ich die Möglichkeit zum Antworten hatte, und schleifte mich hinter sich her. Wir rannten lange. William fing mich jedes Mal auf, wenn ich kurz davor war, hinzufallen. Er hielt erst wieder an, als wir schon sehr lange gelaufen waren. Er sah so frei aus; er lachte laut und breitete die Arme aus. William liebte die Natur und das Gefühl, das er vom Rennen bekam.
Sein Sinn für Freiheit brachte mich zum Lächeln. Er schien begriffen zu haben, was ich ihm über meine Vergangenheit gesagt hatte. Nun war es an der Zeit, ihn über meine Zukunft aufzuklären. „William, ich muss dir etwas sagen."
"Was?", fragte er, immer noch mit diesem sorglosen Lächeln, das auf sein Gesicht gepflastert schien.
"William, ich liebe dich. Ich liebe die Art, wie du mich gerettet hast, die Art, wie du dich die letzten 15 Jahre um mich gekümmert hast, und ich liebe, wie du mich geliebt hast. Aber es geht nur so weit, nicht weiter. William, ich liebe dich wie einen Bruder,nicht mehrund das tut mir so leid. Ich wollte dich niemals verletzten, aber ich liebe nun einmal Edward. Ich habe ihn immer geliebt, sogar als ich mich nicht an ihn erinnern konnte. Ich will bei ihm sein. Ich weiß, dass das nicht gerecht dir gegenüber ist, aber ich glaube, es wäre noch ungerechter, dich anzulügen." William unterbrach mich nicht sofort; er hatte dasselbe entnervende Lächeln auf dem Gesicht wie vorher.
"Ich weiß, dass du ihn liebst und immer geliebt hast. Ich weiß, dass du bei ihm sein willst. So geht es immer zu auf der Welt. Nun Lizzy, es tut mir Leid für das, was ich getan habe und was ich tun werde, aber kann dich nicht einfach gehen lassen. Ich liebe dich zu sehr. Nenne mich egozentrisch, aber ich liebe dich."
"Von was redest du?" Er erschreckte mich; William hatte noch nie so geredet. Ich fing an zurückzuweichen, aber er packte mein Handgelenk und zog mich zurück. Ich versuchte, mich freizukämpfen, aber sein Griff war zu fest.
"Es tut mir wirklich Leid, dass du Adam und Collin dieses Mal verlassen musst. Ich weiß, du liebst sie wie Brüder. Ich denke nicht, dass du Sidney vermissen wirst, du hast ihr nie besonders nahe gestanden. Aber mach dir keine Sorgen. Anna weiß alles, also wird sie in der Nähe bleiben können."
"Will…" Ich versuchte ihn zu unterbrechen, aber er machte mit seiner Geschichte einfach weiter. Ich verstand nicht, was er mir sagte. Es war, als würde er in einer anderen Sprache sprechen.
"Dieses Mal werden du und ich davonlaufenirgendwo andershingehen. Wie wär's mit irgendwo unten in Südamerika, irgendwo im Regenwald?" Er machte weiter, aber über was er auch immer sprach, ich konnte es einfach nicht begreifen.
Williams Lächeln verlor sich plötzlich und er wandte seine Augen, die voller Gewalt waren, zu mir. Ich konnte meinen Blick nicht von ihm losreißen und mir wurde mulmig. Es war, als würde die Welt sich um mich schließen. Mir war schwindelig und ich fiel auf den Boden, wo William seine Arme um mich legte.
"Es tut mir so leid, Lizzy, aber ich bin ein egoistischer Mann." Es war das letzte, was ich hörte, bevor das Summen in meinen Kopf zu laut wurde. Alles, was mit meinen Erinnerungen, jenen Visionen, die ich von ihnen gehabt hatte, zu tun hatte, verschwamm und ich konnte mich auf nichts konzentrieren.
"Ist alles in Ordnung, Lizzy? Schatz, geht es dir gut?", kam Williams Stimme aus der Ferne. Ich spürte Regen auf mein Gesicht schlagen und war verwirrt darüber, dass ich nicht wusste, wo ich war. Ich setzte mich aufrecht hin und Will griff mich um die Hüfte, um mich abzustützen.
"Was ist passiert?" Dieser Ort sah nicht nach New York aus.
"Wir waren jagen und ich habe dich auf dem Boden gefunden. Ist alles in Ordnung?" Er hörte sich wirklich besorgt an.
"Ja, mir geht's gut, ich bin nur ein bisschen verwirrt", sagte ich und küsste ihn versichernd. Dann versuchte ich mich zurückzuziehen, aber er küsste mich nur noch härter. „Wo sind wir?", fragte ich, nachdem ich es schließlich doch geschafft hatte mich zurückzuziehen.
"Was meinst du mit Wo sind wir? Lizzy, Kleines, bist du sicher, dass es dir gut geht?"
"Ja, mir geht's gut, ich kann mich nur nicht erinnern, wie ich hier her gekommen bin. Das sieht hier wirklich nicht nach New York aus."
"Baby, wir sind nicht in New York, wir sind wegen unseren Flitterwochen in Washington, aber wir müssen unser Flugzeug in ein paar Stunden erwischen; also sollten wir jetzt gehen."
