Hallo alle zusammenwink

Alsoo: Erstmal hoffe ich, ihr hattet tolle Weihnachten und rutscht heut Abend gut ins neue Jahr. Feiert schön - aber nicht übertreiben.

DAnkeschön an alle, die wieder so lieb reviewt haben und mir damit immer wieder einen Ansporn geben. Das hilft mir wirklich ungemein.

DAnn noch ein ganz besonderes Dankeschön an Vampyre, die es wieder geschafft hat, einen gut leserlichen Text aus meinen seltsamen Sätzen zusammenzubasteln. Du bist wirklich genial!

So, und jetzt will ich gar nicht länger reden. Ich hoffe, euch gefällt das Kapitel.

lg, Schoko

EPOV

Bella war erst seit ein paar Minuten weg, aber es war schon zu lang. Ich verstand, dass sie allein mit William reden musste. Mir tat der Kerl beinahe leid. Ich konnte verstehen, wie es war, Bella zu lieben und sie dann gehen lassen zu müssen. William hatte es überraschend gut aufgenommen. Ich hatte so eine Art Protest von ihm erwartet hatte erwartet, dass er schockiert sein würde von dem, was sie sagte, aber seine Gedanken waren vernünftig und emotionslos geblieben. Ich hatte seinen Gedanken zugehört, während Bella ihm erzählt hatte, was passiert war und wer sie wirklich war. Sie hatten sich größtenteils darum gedreht, dass er wollte, dass sie glücklich war und er alles tun würde, um sie glücklich zu machen und dass das das einzige war, was wichtig war.

Der Rest von Bellas Familie hatte beinahe die selben Gedanken gehabt, und ich liebte sie dafür. Ich hatte gemerkt, dass ich niemals in der Lage sein würde, Adam nicht zu mögen. Als sie ihrer Familie ihre Geschichte erzählte, hatte er sich wirklich für sie gefreut. Er hatte mich sogar angeschaut und durch seine Gedanken gesagt, dass ich sie besser glücklich machensollte, ansonsten würde er mich in Stücke reißen. Ich hatte ihm wissend zugelächelt und kurz genickt, so dass er verstand, dass ich sie nie verletzten würde – und sollte ich es jemals tun, gäbe ich ihm die Erlaubnis, mich zu töten.

Ich hatte versucht, den Gedanken von Bellas Schwester Sidney zu lauschen, aber nach ein paar Momenten wusste ich, dass ich das nie wieder tun wollte, wenn ich nicht musste. Sie hielt das alles nur für ein romantisches Märchen und wollte wissen, ob es einen Film gab, der wie unsere Geschichte war, und den sie anschauen könnte. Ihr Bruder Collin machte sich mehr Sorgen um William Und ich konnte ihn dafür nicht anklagen. Es hatte nicht lange gedauert, bis ich gemerkt hatte, dass Collin und William beste Freunde waren. Collin machte mir ein bisschen Sorgen, da er daran dachte,zu was allem William in der Lage wäre, um Bella zu behalten. Bellas Schwester Anna verwirrte mich. Als Bella anfing ihre Geschichte zu erzählen, schien Anna beinahe verrückt zu sein, aber nicht wegen Bella sondern wegen William, aber als sie bemerkte, dass ich sie betrachtete, wurden ihre Gedanken nichtssagend und sie starrte einfach nur aus dem Fenster.

"Nun Edward, ich hoffe, du weißt, worauf du dich da einlässt. Du hast Bella vielleicht als Mensch gekannt, aber als Vampir ist sie ziemlich temperamentvoll und ich weiß nicht, ob du damit klarkommst", sagte Adam, während er auf mich zukam und seinen Arm um meine Schulter legte und mich brüderlich umarmte. Ich schätzte es wirklich, dass Adam Bella so leicht Bella nannte und nicht Lizzy.

"Oh, sie war als Mensch sehr temperamentvoll, also bin ich ziemlich sicher, dass ich damit klarkomme'', sagte ich lächelnd. Ich mochte diesen Kerl wirklich.

"Also dann, willkommen in der Familie, du wirst Weihnachten beiunslieben. Sidney mag es immer, uns Geschichten über ihr Weihnachten als Mensch zu erzählen, aber du wirst schnell bemerken, das sie es sich nur ausdenkt, oder vergessen hat, was wirklich passiert ist. Aber sie glaubt dasAlleswirklich.", erzählte er mir und ich konnte Collin Adamanstarren sehenundeinen Arm schützend um Sidney legen.

"Danke für die Warnung, und ich sollte dir vermutlich sagen, dass Alice ein Shopaholic ist, also pass auf."

"Hey!", rief Alice durch den Raum, wo sie nicht sonderlich erfolgreich versuchte sich mit Anna zu unterhalten.

"Ich bin sicher, dass sie bald zurück sein werden", sagte Adam. Er musste meine Anspannung bemerkt haben und wie ich immer wieder zur Haustür blickte. Ich wollte wirklich, dass meine Bella zurück durch diese Tür kam. Ich wollte nicht, dass wir getrennt waren.

"Ich bin sicher, sie müssen über eine Menge reden", sagte Collin, als er zu mir und Adam kam. „William hat Lizzy geliebt, seit er sie verwandelt hat. Du kannst nicht erwarten, dass er sie einfach gehen lässt, ohne herauszufinden, was sie wirklich will." Ich wusste, der Kerl meinte es gut, versuchte seinem besten Freund beizustehen, aber was er sagte, nervte mich. Ich mochte nicht, dass er sie Lizzy nannte, sie war nicht Lizzy, sie war Bella, meine Bella. Ich mochte auch die Art, wie er mich ansah, als er sagte was sie wirklich will nicht. Dachte er, ich würde sie irgendwie austricksen, damit sie bei mir sein wollte?

William wird das Richtige tun, dachte Collin und das machte mich ebenfalls nervös.

Ich hörte einen fremden Klingelton und dann sah ich, wie Anna ein pinkfarbenes Razor aufmachte. Sie sagte nichts, sondern hörte nur zu und schlug das Telefon dann zu. Ich versuchte, ihre Gedanken zu hören, aber alles was ich hörte war, dass sie versuchte, sich eine Art Wegbeschreibung einzuprägen.

"Ich muss jagen." Anna stand von ihrem Stuhl auf.

"Ich gehe mit dir", sagte Sidney mit ihrer kindischen Stimme.

"Nein danke, Sidney, ich würde lieber alleine gehen", sagte Anna mit einer ziemlich kühlen Stimme. Damit lief Anna aus der Tür, ohne ein Wort zu sagen. Ich hörte, wie sie in meinen alten Volvo stieg und davon fuhr.

"Sie müsste nirgendwo hinfahren, sie könnte hier jagen", sagte Esme zu niemand bestimmten.

"Sie jagt gerne soweit von Menschen entfernt wie sie kann. Sie will keinen Fehler machen. Sie jagt nur für William Tiere, und der tut es nur für Lizzy", sagte Collin, wobei er mich beim letzten Teil direkt ansah.

"Ich denke, ich gehe raus und warte auf Bella", sagte ich und betonte Bellas Namen, während ich Collin ansah. Das veranlasste Adam dazu, mich leicht zu knuffen.

Ich lief raus auf die Veranda und sah hinaus in den Wald. Ich fragte mich, wo Bella sein könnte. Sie war vor beinahe einer Stunde gegangen und ich konnte Williams Gedanken nicht hören. Das bedeutete, sie waren nicht in der Nähe.

Annas POV

"Ich werde ihn umbringen", sagte ich mir immer wieder während ich die feuchte, kurvige Autobahn entlangfuhr. So sehr ich Lizzy auch liebte, musste ich doch zugeben, dass ich manchmal dachte, es wäre besser gewesen, William hätte mich sie einfach in dieser Nacht in der Allee töten lasse.

Ich fuhr dort, wo Will mir gesagt hatte, an den Straßenrand. Ich hatte mein Bestes getan, meine Gedanken Edward gegenüber geheimzu halten, aber ich war sicher, dass er die Wegbeschreibungen, die Will mir gegeben hatte, in meinen Gedanken gehört hatte. Ich konnte nur hoffen, dass er erst herausfand, was los war, wenn wir schon lange weg waren.

"Anna, was tust du hier?", fragte Lizzy als sie auf den Rücksitz kletterte.

Ich wusste nicht genau, was Will ihr erzählt hatte, also wusste ich nicht, was ich antworten sollte, aber glücklicherweise war Will hinter mir ins Auto gestiegen und hatte ihre Frage gehört.

"Lizzy, Darling, wir haben in Oregon geheiratet, aber als du scheinbar einen Black-out hattest, habe ich Anna angerufen und sie konnte schnell hier her kommen." Er hatte ihr erzählt, sie hätten geheiratet und sie glaubte es anscheinend. „Anna bringt uns zum Flughafen, wir müssen wirklich unseren Flug nach England kriegen."

Oh William, was tust du nur, du hättest auf mich warten müssen, dachte ich. Wie sollte das hier funktionieren?

Ich fuhr mit beinahe 200 Meilen pro Stunde nach Seattle, Tacoma, zum International Airport. Ich hielt am Eingang und sprang raus. Ich sah hinüber und sah wie William Lizzy dabei half, auszusteigen. Das arme Mädchen sah völlig verwirrt aus und ich konnte ihrdasnicht vorwerfen. Ihr wurde erzählt, dass sie gerade geheiratet hatte und sie nach England ziehen würde; und sie konnte sich nicht an die Hochzeit erinnern. Außerdem war ich mir sicher, dass es große Lücken in der Vergangenheit gab. Ich war plötzlich verärgert über Will, dass er ihr das angetan hatte.

"Wir können nicht einfach mein Auto hierlassen", beschwerte sich Bella. Ich lachte beinahe darüber. Sie hatte vielleicht die Hälfte ihrer Erinnerungen verloren, aber sie erinnerte sich immer noch an ihr Anhängsel, das Auto. Noch wichtiger, sie erinnerte sich immer noch daran, dass sie an Edward hing, selbst wenn sie es nicht realisierte.

"Liebes, wir kaufen dir ein neues. Genau das gleiche, aber Schatz, wir müssen wirklich gehen", sagte William. Er versuchte geduldig mit ihr zu sein, aber ich wusste, dass er beunruhigt war, weil er hier weg wollte.

"Aber ich liebe dieses Auto und - sollen wir ohne Gepäck nach England gehen? Will, was ist hier los?" Ich musste einfach stolz auf sie sein. Selbst in diesem Zustand bemerkte sie, dass etwas nicht stimmte.

"Baby, nichts ist los. Erinnerst du dich nicht daran, dass wir beschlossen haben, ganz neu anzufangen, ohne Erinnerungen an die Vergangenheit? Deshalb haben wir kein Gepäck", erklärte William ihr und zog sie näher an sich, um sie auf den Kopf zu küssen.

"Nein William, ich erinnere mich nicht daran, ich erinnere mich nicht an die Hochzeit oder irgendeine Diskussion darüber, ganz neu anzufangen. Tut mir leid, ich erinnere mich nur einfach nicht daran." Ich konnte sehen, wie Lizzy anfing zu zittern, als sie William das zuflüsterte. Ich würde eine kleine Unterhaltung über seine Sorglosigkeit mit meinem lieben Bruder führen müssen. Wir waren ein Team und wir konnten nichts ohne den anderen machen. Warum hatte er es probiert?

"Mach dir keine Sorgen, Lizzy, ich bin sicher, du bist nur gestresst und du wirst dich bald an alles erinnern, aber jetzt müssen wir wirklich gehen", sagte ich ihr und warf Will einen bedeutungsschweren Blick zu.

Will führte uns in den Flughafen und kaufte drei Tickets. Er fälschte auf die Schnelle drei perfekte Pässe. Ich führte uns zu unserem Terminal und setzte Lizzy auf einen Stuhl in der Nähe des Fensters. Dann griff ich Will und schleifte ihn davon, soweit, dass ich mit ihm reden konnte, ohne dass Lizzy es mitbekam.

"Was glaubst du eigentlich, was du hier tust?", fauchte ich. Ich war nie auf meinen Bruder sauer gewesen, aber diesmal war er eindeutigzu weit gegangen.

„Ich habe das einzige gemacht, das mir in dem Moment eingefallen ist. Ich kann sie nicht verlieren, Anna. Bitte, du musst das verstehen."

"Will, wir können ihr das nicht dauernd antun. Außerdem lassen wir diesmal andere zurück. Andere, die sich an sie erinnern, und wenn du glaubst, Edward vergesse sie einfach so von selbst, liegst du völlig falsch."

"Ich weiß, aber was hätte ich sonst tun können?"

"Du hättest wenigstens auf mich warten sollen", sagte ich und blickte ihn mit meinem bedrohlichsten Blick an. „Ich kann nicht glauben, dass du ihr erzählt hast, ihr hättet geheiratet, ohne dass ich wenigstens da war und ihr die Erinnerung dazu gegeben habe."

"Na ja, das kannst du ja jetzt tun", sagte er und ein leichtes Lächeln spielte um seine Lippen. Wir waren vielleicht Zwillingen, aber ich war mir beinahe sicher, dass ich älter war als er.

"Ja, ich kann das jetzt in Ordnung bringen, aber du musst die letzten paar Stunden aus ihrer Erinnerung löschen. Und das ändert trotz allem nichts an der Tatsache, dass da noch zehn andere Zeugen waren, die noch in Forks sind und die Wahrheit wissen."

"Ja, deshalb verlassen wir ja auch das Land, wir müssen vielleicht eine Menge rumreisen, um sie loszuwerden, aber ich werde alles für sie tun. Bitte, versteh' doch." William bettelte mich beinahe schon an, und ich hasste es ihn so zu sehen. Also tat ich das einzige, was ich tun konnte; ich gab nach.

"Schön, William, ich werde dir helfen, das wieder in Ordnung zu bringen, ich werde mich im Flugzeug um Lizzy kümmern. Ich werde dafür sorgen, dass sie sich an eine wundervolle Hochzeit, faszinierende Flitterwochen im Regenwald von Washington erinnert und ich werde außerdem dafür sorgen, dass sie glaubt, jemand Gefährliches wäre hinter uns her, damit sie versteht, warum wir die ganze Zeit umziehen müssen. Aber ich muss dir sagen, dass wir tatsächlich eine Menge umherziehen werden müssen, denn wenn Edward nicht kommt, um nach ihr zu suchen, dann, das weiß ich ganz sicher, wird Adam das tun."

"Ähm, Leute, wir können ins Flugzeug ", sagte Lizzy, als sie hinter uns auftauchte. Ich hatte nicht mal mehr bemerkt, dass sie ihren Stuhl verlassen hatte und hoffte, dass sie nicht gehört hatte, worüber wir geredet hatten. Aber an ihrem Blick erkannte ich, dass sie nichts mitbekommen hatte. Sie sah von der Verwirrung völlig zerfetzt aus, aber ich würde das schon schnell genug wieder hinbekommen. Wir würden wieder einmal eine glückliche Familie bestehend aus drei Personen sein.