Hallo Leute,

sorry für die lange Wartezeit. Aber nachdem ich den 7. Band gelesen habe, hab ich erst Mal den Pc nicht mehr angeschaltet. War zu unmotiviert um weiter zu schreiben ((hatte keinen besonderen Grund, musst mir einfach erst Mal Gedanken machen was ich denn jetzt überhaupt draus mache... aus der FF)) Gut und nachdem ich dann im Urlaub war und versucht habe weiterhin alles zu ignorieren hab ich mich dann doch wieder ran gesetzt und weiter geschrieben: Das ist jetzt das Resultat! Hoffe es gefällt euch. Und ich bringe in etwa das rüber, was ich rüber bringen will mit dem Teil.

Gut aber keine Lange Rede jetzt, danke für euer Fb, wie immer

Liebe Grüße

Schneephönix


Sekunden später stolperte Harry in sein Wohnzimmer, wütend schlug er sich den Staub von seinem Umhang und feuerte einen Akte quer durch den Raum an die Wand ihm gegenüber. Raschelt fiel sie zu Boden. ‚Was dachten die sich eigentlich ihm so etwas zu erzählen? Tolle beste Freunde! Seine Eltern aus der Vergangenheit, natürlich. Sie hatten ja damals nichts besseres zu tun.'

Mit schweren Schritten lief der Zauberer in die Küche, wobei er eigentlich nicht wusste was er hier wollte, er fuhr sich mit beiden Händen durch die Haare. ‚Nein, das konnte einfach nicht passiert sein, davon hätte er gewusst, irgendwer hätte es ihm erzählt.'

Er lies sich auf einen Stuhl fallen und diskutierte weiter mit sich selbst, bis ihm irgendwann die Stille in seinem Haus auffiel. In diesem Haus war es nicht einfach Still! Und man konnte auch nicht einfach nur da sitzen und nachdenken ohne im Minutentakt unterbrochen zu werden. Etwas wichtiges fehlte in diesen Räumen.

„Ach nein! Verflucht." Harry stand wieder auf und lief zum Kamin. Ginny musste heute spät arbeiten was bedeutete, dass die Mädchen bei Hermine waren und darauf wartet abgeholt zu werden...

Hermine, wenn sie im Ministerium auf ihn gewartet hatte, dann musste sie wohl die Kinder alleine gelassen habe.

Aufgebracht trat Harry wieder in den Kamin und binnen weniger Augenblicke stand Harry in einem mehr oder weniger überfüllten Flourish und Blott's. Und bevor er überhaupt irgendjemanden wahr nehmen konnte, flog ihm Aurelie in die Arme und rannte ihn beinahe um.

„Woha!" er schlang seine Arme um seine älteste Tochter und als er aufblickte, schaute er direkt in die Augen seiner Frau. Und das erste Mal seit Jahren wusste er nicht was er aus ihrem Blick schließen sollte.

„Was ist hier los?" fragte er, schaute kurz nach unten von wo ihn jetzt große Augen anschauten und wieder zurück zu Ginny. Warum war sie überhaupt hier und nicht im St. Mungo?

„Weißte du..." doch gerade als Ginny angefangen hatte zu sprechen, schaute Harry über ihre Schultern hinweg zu all den anderen im Raum. Ron und Hermine waren direkt hier her gekommen, sie schauten ein wenig besorgt aus. ‚Zurecht' denn plötzlich fiel ihm wieder ein was sie erzählt hatten.

Doch mit einem Schlag änderte sich die ganze Situation, eine Frau, die er bis gerade übersehen hatte stand auf. Die Hand einer weiteren Person, die hinter Ron und Hermine saß, griff nach dem Arm der Frau, doch die riss sich los und legte sich beider Hände vor ihren Mund, Tränen stiegen ihr in die Augen.

Harry schaute sie direkt an und das Gefühl einem Freund wirklich unrecht getan zu haben beschlich in, doch das wurde sofort von Unsicherheit überschattet und dann von Trauer als er in die wahrhaftigen Augen seiner Mutter schaute.

„Das... aber... Ich meine... wie..." er stammelte und schaute nun auch noch dabei zu wie von hinter Ron und Hermine sein Vater auftauchte. Er schluckte schwer und versuchte sich zu fassen.

„Das ist ein blöder Scherz!" auf seinem Gesicht zeichnete sich Enttäuschung ab.

„Ich meine was soll das warum tut ihr das?" er machte einen Schritt zurück, Aurelie noch immer in seine Armen.

„Harry," Ginny trat jetzt nach vorne wieder auf ihn zu und versuchte eine Hand auf seine Wange zu legen doch er drehte seinen Kopf weg. Daraufhin schaute sie ihn bitter an, biss ihre Zähne zusammen und ging wieder zurück, sie konnte sich nicht erinnern, das er jemals eine Berührung von ihr verweigert hatte.

„Harry, du solltet ein wenig mehr vertrauen haben..." jetzt erst fiel ihm Remus auf, der ebenfalls hier war und jetzt Jamie auf dem Arm hatte, doch schon nach wenigen Sekunden wusste er, dass es genau das falsche gesagt hatte.

„Vertrauen!? Das hier hat nichts mit Vertrauen zu tun!" rief Harry und stürmte zum Karmin.

„Daddy nimm mich mit!" Aurelie lief ihrem Vater hinter her.

„Bleib hier Harry, bitte! Du kannst nicht einfach weg laufen, du bist kein Kind mehr!"

„Ich war nie ein Kind Remus!" Damit drückte er Aurelie fest an sich und Beide verschwanden in grünen Flammen.

Stille. Hermine ließ sich in den nun freien Stuhl hinter ihr fallen, Ron legte ihr eine Hand auf die Schulter. Lily und James sahen aus als ob sie vom Hogwartsexpress überrollt worden wären. Ginny hatte eine Hand vor ihrem Mund. Sie unterdrückte die Tränen die drohten sie zu übermannen. Die zwei übrigen Mädchen waren verwirrt und wusste nicht wirklich was gerade geschehen war.

„Das lief besser als ich erwartet habe." Brach Remus irgendwann die drückende Stille und fuhr sich mit der Hand durch sein mittlerweile fast komplett graues Haar.

„Aber sonst ist noch alles klar, oder? Meine Fresse er ist völlig ausgetickt!" meinte Ron und erntete einen Schlag in die Seite von Hermine.

„Ron, für mich bestand die Möglichkeit das er mit seinem Zauberstab auf seine eigenen Eltern los geht!" Beide Männer schauten sich in die Augen bis Ron dann endlich zustimmend nickte und auf ihn zuging um seine Nichte auf den Arm zu nehmen.

„Meine Tochter ist kein Stück Fleisch zum Rumreichen, was denkt ihr euch!" brach es plötzlich aus Ginny, die von der Situation überfordert war, sie lief auf ihren Bruder zu und wollte die kleine Jamie an sich reißen doch Ron ließ sie nicht.

„Ginny bitte, ich werde nach Harry sehn und er wird mich sicher nicht angreifen wenn ich seine Tochter auf dem Arm habe!"

Er nutzte die Zeit in der Ginny ihn nur sprachlos anschaute und verschwand im Karmin. Wieder Stille.

„Vielleicht kann uns das ganze irgendwer erklären? Warum hält uns unser Sohn für einen Scherz?" James schaute jetzt in die Gesichter aller anderen. Keine wusste etwas zu sagen.

„Er hasst uns doch nicht oder? Wir haben ihm doch nichts schlimmes getan? Warum hat er gesagt er war nie ein Kind?" Lily liefen mittlerweile große Tränen über ihr schönes Gesicht.

„Lily, bleib ruhig. Es ist alles anderes als du denkst!" was besseres fiel Remus gerade einfach nicht ein und er hatte das Gefühl, das zuerst die Sache mit Harry geklärt werden musste, bevor sie anfangen konnten Lily und James irgendwie klar zu machen warum ihr Sohn so auf sie reagiert hatte.


Unterdessen war Ron in dem Zuhause seiner Schwester und seines besten Freundes angekommen, das Wohnzimmer war leer. Jamie lachte über das Gefühl in ihrem Bauch, in ihrem Kopf drehte sich noch alles.

„Noch mal!" meinte sie und schaute begeistert zu ihrem Onkel. Der lächelte sie an und entrußte sie als er auf einmal Harrys Engelsgleiche Stimme durchs Haus schallen hörte.

„Spinnst du? Du kannst sie doch nicht mit durch den Kamin nehmen!" schrie er.

„Meine Güte, du hast sie doch nicht mehr alle. Sie ist erst zwei! Was glaubst du was da passieren kann!"

Ron schaute von der lachenden Jamie zu einem furiosen Harry. Er wusste das er sich jetzt sicher nicht provozieren lassen durfte.

„Reg dich ab Kumpel. Sie hatte Spaß und es war nicht das erste Mal!"

„Trotzdem. Was glaubst du... es war nicht ihr erstes Mal?" Harry schaute ihn mit großen Augen an.

„Nein." Eine kurze , simple Antwort. Doch Harry war damit absolut nicht zufrieden.

„Das ist doch heute alles verflixt!" am liebsten wollte er sich die Haare raufen.

„Tja, das bringt die Zauberwelt so mit sich." Meinte Ron und zuckte mit den Schultern, er ging an Harry vorbei und in Richtung Küche von wo Harry gerade gekommen war.

Noch mehr verwirrt als vorher und mit verzweifeltem Gesicht folgte er Ron. Der hatte sich in der Küche auf die Arbeitplatte neben Aurelie gesetzt. Und weil Harry mittlerweile alles egal war und sein Kopf sich anfühlte als ob dort eine Technoparty gefeiert werden würde, setzte er sich ebenfalls dazu neben Ron.

So saßen sie also, alle vier, zwischen Spüle und Herd. Jamie versuchte an den Apfel heran zu kommen, den Aurelie aß und Ron versucht ihr einen eigenen zu geben. Aber wie es nun mal war, Jamie wollte nicht ihren eigenen Apfel, sondern den von ihrer Schwester. Und Harry schaute ein Loch in die Luft wobei langsam wieder seine Vernunft die Oberhand gewann.

Er hatte seine beste Freundin beschimpft, seine Frau verletzt und als er den Laden verlassen hatte war das letzte, was er gesehen hatte seine weinende Mutter. Konnte es schlimmer sein? ... Ja, seine Töchter könnten ihn hassen. Aber davon mal abgesehen.

„Ich bin ein Trottel, nicht war?" Ron nickt und biss nun selbst in den großen grünen Apfel, was Jamie die Tränen in die Augen trieb.

Harry war jetzt klar, das seine Freunde und seine Familie unter keinen Umständen etwas so böses mit ihm treiben würden, allein auf die Idee zu kommen. Und das Gesicht seiner Mutter war wohl der Beweiß dafür wie Falsch er gelegen hatte.

„Danke Ron!"

„Gerne geschehen, wofür sind Freunde den da?" In dem Augenblick schnappte sich Jamie siegessicher den Apfel. Ron zog die Augenbrauen nach oben, dann nahm er seinen Zauberstab und schickte seinen Patronus mit einer Nachricht für seine Schwester los. Harry schaute in jetzt an.

„Es ist besser. Ich will nicht wissen was da gerade ab geht."

„Und sie sind sicher aus der Vergangenheit?"

„Ja, ich mein, ich weiß auch nicht mehr wie du. War auch nicht dabei." Ein kurze Stille trat ein.

„Wissen sie... ich meine sie wissen gar nicht... oder?"

„Wenn du meinst ob sie wissen das sie nicht mehr am Leben sind?" Harry nickte niedergeschlagen.

„Wenn sie es noch nicht wissen bin ich sicher das du es mit deinem Auftritt so weit gebracht hast!"

„Na danke!" diesmal lag ein tiefer Schwung Sarkasmus in seiner Stimme.

„Klar Mann!"

Sie mussten auch nicht lange warten, nur Momente später polterte es im Karmin.

„Hallo?" rief Hermine die als erstes angekommen war. Doch kaum war sie ein Stück von Karmin weg, sah sie die vier wie Hühner auf der Stange da sitzen, sie ging auf die große, halb offene Küche zu, während hinter hier Ginny zusammen mit Georgia ankam.

Sie schaute zu Harry, der sie niedergeschlagen anlächelte und sie wusste sofort das es ihm leid tat und wirklich böse konnte sie ihm auch nicht lange sein, wer weiß schon was sie in seiner Situation getan hätte. Sie lächelte zurück.

Harry lies sich von seinem Sitzplatz wieder auf seine Beine sinken und ging auf Ginny zu.

„Es tut mir Leid Gin, ich..." sie legte ihm eine Hand auf den Mund und schüttelte ihren Kopf.

„Vergiss es." Er versuchte etwas zu sagen doch durch Ginnys Hand gelang ihm das nur schlecht. Sie schaffte es doch Tatsächlich immer wieder. Er grinste in ihre Hand woraufhin Ginny sie weg nahm und sich zu ihm lehnte um ihn zu küssen. Doch der Kuss war nicht von langer Dauer.

„Iii. Mum! Dad!" Georgia rannt um die Beiden und dann aus dem Zimmer. Harry verdrehte nur die Augen und Ginny lachte.

„Wo sind... die anderen?" fragte Harry nach einem Moment und schaute den Karmin an. Doch nichts passierte.

„Sie werden kommen, Remus versucht sie zu beruhigen und ihnen zu versichern das du sie nicht verfluchen wirst!" Meinte Ginny und presste ihre Lippen zusammen, Harry fuhr sich durch seine Haare und murmelte etwas das für Ginny leicht wie ‚Riesentrottel' klang. Sie lächelte ihn aufmuntern zu und ging dann in die Küche zu den anderen. Ihr Bruder saß noch immer auf ihrer Arbeitsplatte zusammen mit ihrer ältesten und jüngsten Tochter, Hermine stand neben ihm, aber nur gegen den Schrank gelehnt.

„Schon mal was von Stühlen gehört Ronalt?" sie durchlöcherte ihren Bruder mit einem Blick bis er wie Harry zuvor auf den Boden zurück rutschte und sich neben sein Frau stellte. Aurelie hopste daraufhin hin auch wieder auf den Boden zurück und bestimmte ihren Vaters als neues Ziel. Der saß nämlich mittlerweile auf einem Stuhl des großen Esszimmertisches, sie stellte sich hinter ihn, legte ihre Arme um seinen Hals und ihren Kopf in seine Schulter.

„Hast du Angst Daddy?" flüsterte sie so das nur er sie hören konnte. Harry nahm ihre Hände in seine und küsste sie.

„Ein wenig, aber ich bin mehr aufgeregt." Aurelie nickte.

In dem Moment schlug der Karmine wieder grüne flammen und als erstes trat Lily in den Raum, sie schaute sich um und es dauerte nicht lange bis sie ihren Sohn sitzen sah, zusammen mit einer ihrer Enkeltöchter, sie schaute ihm wieder direkt ins Gesicht. Er sah aus wie James, wieder stiegen Tränen in ihre Augen.