Hallo alle zusammen; Wie versproch ein längerer nächster Teil, hab ihn gleich gestern geschrieben aber komm erst jetzt dazu ihn zu posten. Amy, ich hoff, das dir dieses Kapitel besser gefällt, ich weiß selbst das das letzte nicht sonderlich toll war... ich hab es einfach viel zu schnell und unüberlegt geschrieben, wobei ich sagen muss, dass das Mama überlegt war, denn ich weiß aus eigener erfahrung dass das Wort Mama genauso wie Papa durchaus verwendet wir, wenn auch nicht so häufig. Und natürlich auch nicht typisch deutsch ausgesprochen... Aber ich werd mir wenn es wirkich stört, etwas anderes einfallen lassen!
Aber jetzt erst mal viel Spaß beim lesen! auch den anderen.
Liebe Grüße
Schneephönix
Eine unglaublich drückende Stille legte sich über den Raum, die erst von Ginny wieder gebrochen wurde.
„Vielleicht brich ich euch drei jetzt ins Bett..." Ginny konnte ihren Satz noch nicht einmal zu ende Sprechen, da kam schon Protest aus einem Sessel in die sich Georgia gekuschelt hatte.
„Aber Mum, wir haben noch überhaupt nicht zu Abend gegessen." Ginny rollte mit den Augen.
„Ich bring euch was nach oben, ganz Ausnahmsweise aber nur!" meinte sie und scheuchte Georgia aus dem Zimmer.
„Lass Jamie bei mir, ich füttere sie!" dankend überreichte Ginny ihre jüngste Tochter an ihren Mann. Und mit dem versprechen das Harry noch einmal zu Aurelie kam, war auch die älteste verschwunden.
James und Lily hatten die letzten Minuten mit warmen Blick verfolgt, aber Antworten hatten sie zu keinen ihren Fragen bekommen. Es hatten sich nur noch mehr Fragezeichen gebildet. Und immer schneller sank jetzt die Wahrheit, Lily hatte sich auf einen Stuhl fallen lassen und ihre Arme umschlossen ihren Körper fest. Sie wollte nicht glauben, das ihr Sohn ohne Eltern aufwächst... sie wollte nicht glauben das sie sterben wird in diesem Krieg... obwohl doch die Wahrscheinlichkeit schon immer so groß war. Wo man doch ständig damit rechnen muss, der nächste zu sein... Aber scheinbar würde das ein Ende nehmen... hatte es ein Ende genommen. Es schien als wenn Frieden und Ruhe eingekehrt war in dieser Zeit.
Mit Bewunderung beobachtete James seinen Sohn, er hatte sich mit an den Tisch zu Lily gesetzt und fütterte seine Tochter jetzt die damit vollkommen zufrieden zu sein schien und mit Begeisterung versuchte ihrem Daddy zu helfen in dem sie versuchte mit ihren kleinen Händen in den Teller zu grabschen. Und für einen Moment überlegte er ob er ein guter Vater war... gewesen war. Er biss sich auf die Lippen, er konnte nicht glauben das es so enden sollte.
„Harry..." er setzte sich jetzt auch an den Tisch und bevor er weiter sprach fuhr er sich mit einer Hand durch die Haare.
„Wie alt... ich meine wann... wie alt warst du als wir..." er stotterte und es fiel ihm schwer in die Augen seines Sohnes zu sehen. Der lächelte bitter und nickte kurz.
„Ich war gerade ein wenig älter als ein Jahr."
„Oh nein..." Lily schlug sich wieder eine Hand vor den Mund und genau in diesem Moment schaffte es Jamie den Teller an sich heran zu ziehen.
„Ich will nicht dass das passiert, wir sind doch hier. Können wird das alles nicht irgendwie verhindern ich meine..." Doch als sie in Harrys Gesicht sah trieb es ihr die Tränen in die Augen.
„Ich befürchte wenn ihr mit der Vergangenheit spielen, wenn ihr etwas verändert... ich vermute, dass wir dann alle nicht mehr hier sein werden." Er schaute zwischen seinen Eltern hin und her und kümmerte sich dann darum, dass nicht alles von Jamies Tellerinhalt auf ihm landetet und er hatte das Gefühl, als ob es ein gute Idee sei, denn er wusste nicht ob er es schaffen würde ihnen jetzt in die Augen zu sehen.
Daraufhin sprach keiner lange ein Wort, James und Lily mussten die Aussage erst mal genauer auseinander nehmen und versuchen zu verstehen was damit gemeint war. Sich klar werden darüber wie viel Wert es hatte zu kämpfen wenn man wusste, dass man es nicht überstehen würde... selbst wenn sie in ihre Zeit zurück kehren würden mit nichts als einem Schwarzen Loch. Es verging noch einige Zeit bis Lily das Wort wieder ergriff.
„Unsere Tot... er war also… er wird von Bedeutung sein…" Lily biss ihre Zähne zusammen und wartete bis ihr jemand antwortete, aber anscheinend wollte weder Remus noch Harry etwas dazu sagen nur Jamie quengelte aus einer Mischung von Müdigkeit und Unzufriedenheit und versuchte Ruhe zu finden in den Armen ihres Vaters, doch die Gefühle die er gerade ausstrahlte, luden nicht gerade dazu ein.
Was keiner Bemerkt hatte, war die Tatsache, dass Ginny wieder in den Raum gekommen war. Sie hatte sich hinter Harry gestellt und überlegte wie man Lilys Frage wohl am besten beantworten konnte. Aber dann wählte sie den einfachsten Weg, sie legte ihre Hand auf Harrys Stirn, der Schreckte nach oben, wusste aber gleich was seine Frau vor hatte und lächelte traurig zu den Beiden Personen ihm gegenüber.
Langsam strich Ginny Harrys schwarzes Haar aus dem Weg was Lilys und James Aufmerksamkeit auf sie lenkte.
„Ihr rettet mit eurem Tot Harry und somit die Zaubererwelt."
„Was soll das Bedeuten? Was ist das für eine Narbe?" James ergriff das Wort und betrachtete sich die Stirn seines Sohnes genauer, so etwas hatte er noch nie gesehen. Und er wusste auch nicht was es zu tun haben sollte mit diesem schrecklichen Thema.
„Das ist schwarze Magie..." flüsterte Lily jetzt neben ihm und lehnte in ihrem Stuhl zurück.
„Das ist das Zeichen eines Avada Kedavra..."
In diesem Moment fühlte sich Harry wie ein Tier im Zoo, ein Gefühl das er nur zu gut kannte. Jedoch hatte er niemals geglaubt sich so in seinem eigenen Haus fühlen zu müssen und Ginny schien es zu bemerken also nahm sie ihre Hand wieder zurück und lies ihn ausstehen. Sie wusste nur zu Gut was passierte wenn Mann Harry in eine Ecke trieb.
„Entschuldigt mich, ich werde Jamie ins Bett bringen... und nach Aurelie schauen." Und ohne noch einmal jemanden anzublicken verschwand er mit einer unruhigen Jamie.
Kaum war er aus dem Raum, sprang James von seinem Platz.
„Was war das den bitte? Warum spricht er nicht mir uns?" Er lief um den Tisch, er wollte Antworten.
„James, bleib hier. Du wirst von ihm jetzt alles bekommen, nur keine Rationalen Antworten." Rief Remus und stand von seinem Sessel auf, von wo er die ganze Zeit ein stiller Beobachter war. Lily war jetzt ebenfalls aufgestanden und hatte James am Arm gepackt.
„Ich versteh das alles nicht!" James schaute verzweifelt zwischen Ginny und Remus hin und her. Er war verwirrt, enttäuscht, ärgerlich und alles auf einmal und noch viel mehr... sein Sohn würde den Todesfluch auf wundersame weiße überlebt, der Retter der Zaubererwelt werde, und er würde sterben und nichts von dem erleben. Und als ob das noch nicht genug wäre, steckte er in der Zukunft fest obwohl in seiner Zeit ein Krieg herrschte der galt gewonnen zu werden... Mit einer zitternden Hand für sich der junge Mann durch die Haare... aber der Krieg war gewonnen... auch ohne ihn und Lily.
„Das ergibt doch keinen Sinn!" er drehte sich zu Lily und schaute ihr in die Augen und was er in ihnen las erschrak ihn gerade zu tiefst. War das Akzeptanz? Hatte sie hiermit abgeschlossen? Er ging einen Schritt zurück und schaute u sich herum, er fühlte sich jetzt wie ein Tiger im Käfig.
„Lily, wir müssen irgendetwas tun! Wir können das nicht zulassen," er schaute sie verzweifelt an.
„James," sie tat wieder eine Schritt auf ihn zu. „Es ergibt sehr wohl einen Sinn... ich bin mir nicht sicher, aber ich denke mir das entwerde du oder ich sein Leben für das Leben unseres Sohnes gegeben haben..." dabei schaute sie fragend zu Remus, der nickte.
„In der Tat, Lily hat um Harrys Leben gefleht und letztlich ihres für seines gegeben und das war der ultimative Schutz für Harry... James, er hat den Dunklen Lord besiegt... am Ende." Selbst, wenn James diese Information aufgenommen hatte, war sein Kopf leer. Nicht ein Sinnvoller Gedanke errichte ihn.
Harry unterdessen saß bei Aurelie am Bett und versucht ihr zu erklären was heute passiert war, so fern er selbst die richtigen Worte fand. Aber wenigstens musste er so nicht daran denken was gerade passiert war und schon gar nicht, was jetzt im Moment wohl passierte.
„Aber wie sind sie den durch die Zeit gereist? Ich meine wenn sie es überhaupt nicht wollten?" Aurelie schaute von unter der Decke in das Gesicht ihres Vaters. Der überlegte was er sagen sollte.
„Weißt du, darauf hab ich auch noch keine Antwort, ich hoffe aber das ich es noch heraus finde!"
„Ich finde es eine wenig komisch..," überlegte das junge Mädchen.
„Ich auch aber am besten wir reden Morgen weiter, es ist schon spät." Aurelie nickte nur und lächelte.
„Ich wünsch dir schöne Träume mein Aurelie," er beugte sich über sie und küsste sie auf die Stirn.
„Ich dir auch Daddy, ich hab dich lieb!" und damit schloss sie ihre Augen.
„Ich dich auch!" Harry lächelte und verlies den Raum, es war erstaunlich, was dieses Mädchen mit ihm machte. Auch wenn er jetzt eigentlich nur schlafen wollte und alles vergessen wollte, hatte er jetzt ein wenig mehr Mute wieder nach unten zu gehen und sich seinen Eltern zu stellen.
Und genau das war wohl auch der passende Ausdruck. Als er nach unten kam, standen alle wieder im Raum, keiner beachtete ihn im ersten Moment, also ging er zu der Person, die ihn im Augenblick wohl am besten Auffangen konnte.
„Unsere Engel schlafen alle drei." Flüsterte er Ginny ins Ohr, sie nickte und lächelte ihm aufmunternd zu was letztlich James' Aufmerksamkeit auf die Beiden lenkte. Er schaute seinen Sohn durchdringen an, dann stürmte er los, an ihm vorbei und aus dem Raum.
„James bleib hier, das hat doch keinen Zweck!" Lily schaute ihm enttäuscht hinterher.
„Ich geh ihm hinterher, wer weiß wo er sonst landet." Und damit war Remus auch verschwunden und lies so Harry, Ginny und Lily alleine. Einen Moment war alles still, Harry wusste nicht, was gerade passiert war aber irgendwie hatte er das starke Gefühl, dass es seine Schuld war.
