So, ich denke ich muss mich echt mal endschuldigen, weil das hier ja doch ein wenig schleppend voran geht, nur kollidiert meine Schulzeit viel zu oft mit meiner Freizeit... leider gehört schreiben zu meiner Freizeit... und Momentan rutschen meine Spanischnoten etwas in den Keller... na ja, ich werde mein bestes versuchen und fang hiermit an... ich kann leider im Moment nicht versprechen sehr oft zu posten. Sorry, aber ich hoffe, es wir wieder besser! Hier erst Mal ein kleiner Teil...

Liebe Grüße

Schneephönix

Nicht wenig später lief Remus wieder den Weg zur Eingangstüre der Potters entlang. Er hatte die Augenbrauen zusammen gezogen und war tief in Gedanken als er an der kleinen Glocke bimmelte die Besucher ankündigte. Er musste nur einen kleinen Augenblick warten bis Ginny ihm lächelt die Türe öffnete, doch nachdem sie entdeckte das er alleine da stand und nicht zusammen mit James verblasste das Lächeln, sie bad ihn hinein und gemeinsam gingen sie ins Wohnzimmer, indem sich Harry und Lily glücklich unterhielten. Es dauerte eine Moment bis Lily auffiel das Remus gekommen war, sofort stand sie auf, was Harry dazu veranlasst sich ebenfalls umzudrehen.

„Wo ist James?" sie ging auf Remus zu und schaute ihm mit großen Augen an, Harry unterdessen schaute zu Ginny die genauso ratlos war wie er selbst.

„Es tut mir leid... aber er ist stur... ich bin nicht an ihn heran gekommen, zu mindestens nicht auf die Weiße wie ich ihn dazu gebracht hätte vernünftig zu werden." Er kam näher zu der jungen Frau und legte ihr eine Hand auf die Schulter.

„Und jetzt? Was sollen wir jetzt tun? Er kann doch nicht da draußen rumirren... in der Zukunft! Wer weiß was er anstellen wird!?" Lily drehte sich verzweifelt zu ihrem Sohn herum, doch auch Harry wusste keine Antwort... was sollte er denn sagen? Das James schon wieder kommen würde? Er hatte doch keine Ahnung... er kannte den Mann kaum, woher sollte er wissen wie er handeln würde?

„Lily... er wird wieder kommen... ich hab ihm gesagt, dass er nirgends anders Antworten bekommt... er brennt darauf mehr zu erfahren und er besitz so viel Verstand um zu wissen, dass er sich nicht zeigen lassen darf!" Lily hörte ihm schweigend zu und fand auch keine Antwort, sie schluckte nur und lies sich in den nächst besten Sessel fallen.

Dann folgte Stille, keiner wusste wirklich etwas passendes zu sagen und schon recht wusste keiner eine Lösung für ihr Problem.

James lief mehr oder weniger Orientierungslos durch die Nacht, er war aufgeregt und völlig ohne Plan. Er war wütend und traurig, verwirrt und enttäuscht alles auf einmal und nichts ergab Sinn. Remus Worte schwirrten durch seinen Kopf und er versucht zu verstehen warum Lily so leicht mit allem klar kam. Lag er falsch? Lag Lily falsch? Was war überhaupt passiert? Warum schien er der einzig normale Mensch hier zu sein? Was war das denn hier für ein Zeit? Waren sie überhaupt noch im selben Universum? Wer wusste das schon, vielleicht waren sie in irgendeine Parallele gerutscht?

James schüttelte seinen Kopf, jetzt fing er an zu spinnen, aber er konnte einfach keinen klaren Gedanken fassen. Und das konnte man nun wirklich nicht von ihm verlangen! Immer hin war es sein Recht verwirrt zu sein... aber – könnte er die ganze Sache nicht vielleicht ganz einfach aufklären? Natürlich konnte er das, aber wollte er das? Immerhin ist es doch egal? Er würde ja sterben, egal was er tat? Naja, er könnte ja einfach hier bleiben, in dieser Zeit... er überlegte zweimal... Was ein Unsinn war das?! Vielleicht gibt es ja dann gar keine Zeit mehr, wer weiß was Voldemort tun wird... getan hätte? Oh war das verwirrend, warum konnte er nicht einfach zusammen mit Lily zu Hause sein?

James machte plötzlich halt und schaute sich um, er stand mitten auf einer kleinen Brücke, er könnte bei Lily zu Hause sein, so war es ja nicht. Aber er schaffte es nicht wie sie zu akzeptieren das dieser Krieg für sie im Tot endete... und für einen Moment war sein Kopf leer, sein Geist rührte sich nicht, und kein Gedanke erreichte ihn. Und dann, ganz plötzlich war ihm alles klar und Lilys Verhalten machte Sinn und er fühlte sich dumm und er schämte sich. Als er, zusammen mit Lily dem Orden beigetreten war, hatten sie geschworen bis in den Tot zu kämpfen und stolz zu fallen, kämme es so weit. Er hatte sich selbst geschworen, wenn es sein musste für Lily zu sterben oder für Sirius oder Remus. Es war so klar, es war ein Schwur und Lily, sie hielt ihn mit vollem Herzen. Und er nicht, er rannte durch die Nacht weil er nicht glauben wollte, dass er sein Leben jemals für das seines Sohnes geben würde, weil er nicht akzeptieren wollte zu sterben im Kampf um das Leben seines eigenen Kindes, sein eigenes Fleisch und Blut. Wütend auf sich selbst stützte er sich auf das Geländer der Brücke und schaute die Allee von Bäumen entlang, der Fluss plätscherte leise vor sich hin und als er tief einatmete bildete sich weißer Neben und erst jetzt viel ihm die eisige Kälte auf.

Er fröstelte und dachte weiter nach, er ordnete seine Gedanken und ihm wurde bewusste warum er dem Orden beigetreten war, um jeden Preis eine friedliche Welt schaffen... um jeden Preis hatten er es geschafft. Er biss seine Zähne fest zusammen, irgendwie musste er wieder zurück kommen, hier konnte er nicht bleiben, er musste zu Lily und mit ihr sprechen, ihr sagen, dass er verstand, dass ihm alles klar war nur könnte er mitten ihn das Haus seines Sohnes aparieren? Es war einen Versuch wert, oder nicht? Er musste alles aufklären... und er wollte Antworten, er wollte wissen was passiert war, wie Harry zu dem Retter der Zaubererwelt geworden war. Er nahm sich zusammen, doch nichts geschah... es hätte ihm klar sein müssen... also überlegte er schwer und versuchte sich an den letzten Platz zu erinnern von welchen er wieder zurück finden würde.

Und auch wenn es ein wenig dauerte, stand er bald wieder vor der Haustüre aus der er so überstürzt nach draußen gerannt war und klopfte. Er hoffte er würde die Kinder nicht wecken, doch nach einem Moment öffnete sich dir Türe einen Spaltbreit und Ginny schaute mit einem kleinen Lächeln zu ihm und öffnete die Tür dann wieder ganz. Soweit hatte er es also geschaft.