Würde mich freuen wenn ich ein paar Reviews bekäme.
4. Fremde Wege
Lothlórien
Je
tiefer der seltsame Mann sie in diese bizarre Welt, die nur aus
Treppen, Plattformen und Palästen auf Bäumen zu bestehen
schien hineinführte, desto mulmiger wurde ihr zumute. Gandalf
hielt sie die ganze Zeit fest bei der Hand, als ob er befürchtete
sie könne jeden Augenblick nach unten fallen. Nora ließ
das nur widerwillig mit sich geschehen, denn sie war es nicht gewohnt
an die Hand genommen und geführt zu werden. Schon gar nicht von
einem Mann. Die letzten Monate war sie auf sich allein gestellt
gewesen, niemand hatte ihr die Hand gereicht und ihr Hilfe angeboten.
Selbst im Weisenhaus war man sich sicher gewesen, obwohl es keiner
laut ausgesprochen hatte, das der Krieg ein für alle Mal
verloren war und bald ein Ende haben würde.
Abrupt blieb Gandalf ohne jede Vorwarnung stehen. Nora die sich vom ihm hatte ziehen lassen, da sie sich trotz ihrer misslichen Lage der Schönheit diesen Ortes nicht entziehen konnte und sich immer wieder staunend umsah, lief geradewegs in ihn hinein.
Noch bevor sie fragen konnte, warum er denn so plötzlich anhielt, bemerkte auch sie dass sie nicht mehr allein waren.
Ihnen hatten sich ein gutes Dutzend Männer in den Weg gestellt. Nachdem Nora ihre Kleidung die noch absonderlicher als die von Gandalf zu sein schien, gemustert hatte, entdeckte sie die Pfeile und den dazugehörigen Bogen, beides trugen sie auf dem Rücken. Eigentlich wäre Nora davon nicht außerordentlich beeindruckt gewesen, nachdem was sich in letzten Stunden ereignet hatte, hätten die Pfeile nicht genauso ausgesehen wie der, der dazu beigetragen das dieses grässliche Etwas lieber sein Heil in der Flucht gesucht hatte.
Einer von ihnen, wahrscheinlich ihr Anführer, trat nun vor und wandte das Wort an Gandalf.
„Mae Govannen, Mithrandir. Men meren ven, le na cen!" (Seid gegrüßt, Mithrandir. Wir freuen uns, euch wieder zu sehen). Sagte er
„Mae Govannen, Haldir." Antwortete Gandalf.
„Pída. Dre sen iell?" (Sagt. Wer ist dieses Mädchen?)
Nora versteckte sich noch immer hinter Gandalf, und verstand nicht ein Wort von dem was die beiden da besprachen. Als der Anführer allerdings mit dem Finger auf sie deutete, beschlich sie ein ungutes Gefühl. War sie hier nicht erwünscht. Schließlich zog Gandalf Nora hinter sich hervor, und legte ihr beschützerisch beide Hände auf die Schultern.
„Dies mein lieber Haldir ist Nora, aber bevor ich euch berichte was es mit ihr auf sich hat. Solltet ihr euch wohl entschuldigen. Als erwachsener Elb müsstet ihr doch eigentlich wissen, das man nicht mit dem Finger auf junge Damen zeigt. Hastig zog Haldir seine Hand wieder zurück, seine Wagen zeigten eine leichte Rotfärbung.
„Bitte verzeiht, wertes Fräulein. Es war nicht in meiner Absicht euch zu beleidigen." Er vollführte eine halbe Verbeugung. Nora lächelte verlegen, noch nie hatte sich ein Mann so respektvoll ihr gegenüber verhalten. Auch Gandalf konnte ein Schmunzeln nicht verbergen.
„Nun da das jetzt geklärt ist, kommen wir zum Punkt Haldir." Dieses Mädchen hier heißt Nora, und hat sich hier nach Lothlórien verirrt nachdem sie gestürzt war. Man hat sie ihrer Eltern und ihrem Zuhause beraubt. Ich habe mir gedacht das vielleicht Frau Galadriel und Herr Celeborn einen Rat wüssten und Nora helfen würden.
Haldir schaute Nora betroffen an.
„Frau Galadriel wird bestimmt wissen was zu tun ist und Nora behilflich sein, davon bin ich überzeugt. Kommt wir geleiten euch zu einem Flett auf dem ihr euch ausruhen könnt. Danach werde ich der Herrin und dem Herr Bescheid geben." Gandalf nickte zustimmend. Erneut nahm er Nora bei der Hand und sie folgten Haldir und den anderen Elben. Nora die weder wusste was ein Flett noch wer Galadriel oder Celeborn waren, ließ sich diesmal nicht ziehen sondern ging brav an Gandalfs Seite. Wer weiß was heute noch alles geschehen würde.
Chelwald,
ein kleines Wäldchen nah den Mückenwassermooren:
Schon
seit mehreren Stunden folgten Sanwe und Bella den Elben, und es war
nicht gerade leicht unbemerkt zu bleiben. Eine knappe Meile lag
zwischen ihnen, Bella flog ab und zu voraus um sicher zu gehen das
sie sich nicht verliefen. Sanwe saß angespannt im Sattel, nach
dem Vorfall im Stall hatte sie keine Lust entdeckt und Nachhause
geschickt zu werden. Inzwischen hatten sie den Chelwald erreicht,
waren sie hindurch konnte Sanwe nur noch auf Bella und die Elben
vertrauen, die nicht mal ahnten dass ein kleines neugieriges
Hobbitmädchen ihnen auf der Spur war, denn dann begann der Teil
Mittelerdes in dem Sanwe sich allein hoffnungslos verlaufen würde,
weiter als bis zum Chelwald war sie mit ihren jungen 25 Jahren noch
nicht gekommen. Und genau das war es was ihr ein wenig Angst machte,
denn kaum würde sie den Schutz der Bäume verlassen haben,
würden die Mückenwassermoore ihren Weg beträchtlich
erschweren. Sie hoffte inständig die Elben wussten einen Weg sie
zu umgehen. Sie seufzte, sie hatte unbedingt ein Abenteuer erleben
wollen, und hätte vorher darüber nachdenken müssen das
so etwas nicht immer ein Zuckerschlecken war. Da musste sie nun
durch.
Plötzlich vernahm sie ein leises Flügelschlagen nahe ihrem Ohr. Bella war zurück.
„Puh, also die haben ein ganz schönes Tempo drauf, das kannst du mir glauben!" sagte sie außer Atem. Ihre kleinen Flügel schwirrten aufgeregt auf und nieder.
„Und wie weit sind sie von uns entfernt?" Fragte Sanwe
Bella bestätigte Sanwes Einschätzung von einer knappen Meile.
„…So weit ich diesen Glorfindel richtig verstanden habe, wollen sie in Kürze eine Rast für die Nacht einlegen-
„Wer ist dieser Glorfindel von dem du da sprichst?" Bella rollte mit ihren kleinen Augen, die gerade mal so groß wie der Kopf einer Stecknadel waren.
„Na Glorfindel, einer der Elben denen wir gerade hinterher jagen. Die anderen beiden heißen Erestor und Gildor. Und wenn du mich fragst sollten wir jetzt auch mal einen kleinen Zwischenstopp einlegen, es sei denn du willst ihnen direkt in die Arme laufen." Sanwe seufzte
„Uns wird wohl nichts anderes übrig bleiben."
Mit diesen Worten ließ sie Fanya im Schritt laufen. Wenige Minuten später hatten sie eine kleine Lichtung gefunden, deren Bäume die ringsherum standen vor unerwünschten Blicken schützten. Sanwe wagte es trotzdem nicht ein Feuer zu entzünden, sie zweifelte daran dass die Elben den Feuerschein nicht bemerken, bzw. den Rauch nicht riechen würden.
Aber da es eine laue Nacht Ende April war, störte sie das nicht besonders. Sie schlug eine Plane, die sie sich aus Butterblumes Schuppen „ausgeliehen" hatte, über den Ast eines Baumes, der ungewöhnlich weit unten am Stamm wuchs, und befestigte sie mit einigen dicken Stöcken am Erdboden. Nun hatte sie ein provisorisches Zelt. Fanya band sie ebenfalls am Stamm des Baumes fest, und nahm sich eine Decke aus einer der Satteltaschen und gähnte herzhaft. Sie legte sich auf bloßen Waldboden, der wunderbar nach Moos und Frühling roch, in diesem Moment sehnte sie sich ein wenig nach ihren Zuhause und fühlte sich mit einmal ganz allein auf der Welt. Aber dieses Gefühl hielt nicht lange an, kaum einen Augenblick später kam Bella in das „Zelt" gesirrt, und schlüpfte zu Sanwe unter die Decke.
Nach dem sie sich ausgelassen darüber beschwert hatte, wie unbequem dieser Waldboden doch sei, kuschelte sie sich an Sanwe heran und schlief kurz darauf ein.
Für Sanwe fühlte sich Bella zwar nicht mehr wie eine zu groß geratene Fliege an, aber wenigstens kam sie sich jetzt nicht mehr so allein gelassen vor.
Ein
Flett mitten in Lothlórien
Inzwischen
hatten Gandalf, Nora und die fremden Männer ihr Ziel erreicht.
Es war mehrere Treppenstufen hinaufgegangen, und zu Noras Leidwesen
noch mal eine Strickleiter (allerdings viel robuster als die
Vorhergehende!). Dann waren sie hier oben gelandet, wieder auf so
einer seltsamen Plattform, oder wie Gandalf es nannte: ein Flett.
Auch hatte er versucht ihr zu erklären wer diese Fremden Männern
waren, als Elben hatte er sie bezeichnet. Da Nora mit diesem Begriff
nichts anfangen konnte, war sie jetzt auch nicht viel schlauer als
vorher. Denn noch bevor Gandalf ihr genaueres hätte erklären
können, musste er schon wieder fort. Bevor Nora mit der Herrin
und dem Herrn dieses „Waldes" bekannt werden sollte, bedurfte es
noch eines Gesprächs zwischen Gandalf und den erwähnten
Herrschaften.
Nun saß sie hier bestimmt schon fast eine ganze Stunde, und wusste langsam nichts mehr mit sich anzufangen. Ganz zu schweigen davon wie diese Frau Galadriel und dieser Herr Celeborn auf ihr Auftauchen reagieren würden. Es wäre nicht das erste Mal gewesen, das sie nicht besonders willkommen war. Aber die Zeit noch einmal genauer darüber nachzudenken hatte sie nicht mehr, jemand erklomm die Strickleiter und im nächsten Moment stand einer dieser Elben vor ihr. Es handelte sich um diesen Haldir. Er deutete eine Verbeugung an.
„Frau Galadriel und Herr Celeborn wünschen nun, euch zusehen wertes Fräulein. Würdet ihr mir bitte folgen." Nora seufzte.
Als ob ich eine andere Wahl hätte. Dachte sie bei sich. Haldir musterte sie daraufhin so seltsam, das sie beinahe glaubte er hätte ihre Gedanken gelesen.
Schließlich ging es wieder unzählige Treppen hinauf und hinunter, bis sie vor einen riesigen Palast halt machten. Abermals hatte Nora nicht die Zeit, ihre Umgebung näher in Augenschein zu nehmen, denn Haldir hatte ein ganz schönes Tempo drauf, sie musste beinahe rennen um mit ihm Schritt zu halten.
Wenig später waren sie vor einer großen Tür, deren Holz mit zahlreichen Verzierungen ausgestattet war, angekommen. Haldir klopfte kaum merklich an, kurz darauf war von innen eine Stimme zu vernehmen.
Er nickte Nora aufmunternd zu und deutete auf die Klinge. Wie, sollte sie etwa allein dort hinein gehen?
„Kommt ihr nicht mir Haldir?" fragte sie fast schon ängstlich. Er schüttelte den Kopf.
„Nein wertes Fräulein als Kommandant steht es mir nicht zu bei dieser Art von Sitzung dabei zu sein." Sie nickte verstehend.
„Ihr braucht nicht ängstlich zu sein, Fräulein. Man wird euch nicht gleich den Kopf abreißen." Seine Aufmunterung zauberte ein Lächeln auf ihr Gesicht. Sie atmete tief durch, fasste allen Mut zusammen, schließlich hatte sie schon schlimmeres durchmachen müssen, und öffnete die Tür.
Sofort schlug ihr helles Sonnenlicht entgegen, weswegen sie eine kleine Weile brauchte um ihr Gegenüber genauer auszumachen.
Neben Gandalf saß, eine Frau in einem langen weißen Gewand, Nora war nicht in der Lage ihr Alter einzuschätzen. Aber das interessierte jetzt nicht besonders. Sie hatte noch nie eine so schöne Dame gesehen. Sie schien von innen heraus zu strahlen, ihr blondes, goldenes Haar fiel ihr über die Schultern. Um die Stirn trug sie ein Diadem das glitzernd die Sonnenstrahlen reflektierte. Ihre Stimme holte sie aus ihrer Trance zurück.
„Du bist also Nora mein Kind. Komm setz dich doch zu uns, so können wir uns besser unterhalten." Sagte sie freundlich. Noras Angst legte sich ein bisschen. Sie nahm auf den Stuhl zwischen Gandalf und der Frau Platz.
„Mein Name ist Galadriel. Mein Mann Celeborn, lässt sich entschuldigen er musste dringend weg. Nun aber zu dir Nora. Gandalf erzählte mir das du dich hier in Lórien verirrt hast. Was genau hat dich denn hier her geführt."
„Das ist es ja, ich weißt es nicht mehr. Ich war auf der Flucht vor den Soldaten, dann gab es einen Tumult und ich bin hier gelandet."
„Soldaten? Hat es bei euch einen Krieg gegeben?" fragte Galadriel verwundert. Nora schluckte schwer.
„Ja. Fast sechs Jahre herrschte bei uns Krieg. Meine Eltern wurden zu Opfern dieses Krieges und seinen Urhebern, und mit ihnen tausende von anderen Menschen." Sagte sie leise, schnell senkte sie den Blick damit niemand die Tränen bemerkte, die sich mittlerweile in ihren Augen gesammelt hatten. Galadriel strich ihr tröstend über die Hand.
„Du musst schlimmes durch gemacht haben Nora. Und gibt wohl wenig was deine Trauer lindern wird. Und hier bei uns wirst du deinen Frieden auch nicht finden." Nora seufzte, hatte sie es mal wieder gewusst, ihre Anwesenheit war hier nun mal nicht erwünscht. Wer gab sich schon mit einem Waisenmädchen ab.
„Nein Nora. So darfst du nicht denken." Sagte Galadriel, hatte sie in ihren Gesichtszügen erkannt was sie gedacht hatte, langsam wurde ihr das unheimlich. Aber die Herrin des Waldes ergriff ihre Hände.
„Wir würden dich gerne hier bei uns aufnehmen. Allerdings häufen sich in letzter Zeit die Überfälle auf unseren Wald. Dunkle Gestalten treiben sich zwischen den Bäumen herum. Wenn du hier bei uns bleiben würdest, könnten wir deine Sicherheit nicht mehr gewährleisten. Und ein junges Mädchen wie du es bist, kann nicht denn ganzen Tag auf einem Flett verbringen." Nora nickte, obwohl ihr das nichts ausgemacht hätte, immerhin besser als wieder dieser hässlichen Kreatur zu begegnen die sich selbst Gollum genannt hatte. Galadriels Stimme holte sie in die Wirklichkeit zurück.
„Deshalb werden Gandalf und Haldir, mein erster Kommandant, dich nach Bruchtal begleiten. Dabei handelt es sich um ein kleines Tal, das versteckt im Nebelgebirge liegt. Herr Elrond wird dich willkommen heißen. Ich habe schon einen Boten voraus geschickt, um ihn davon in Kenntnis zu setzen. Morgen werdet ihr aufbrechen. Damit du so schnell wie möglich in Sicherheit bist."
Inmitten der Mückenwassermoore
Das erste Mal seit ihren Aufbruch wünschte sich Sanwe auf sehnsüchtigste nach Bree zurück. Es hatte kaum angefangen zu dämmern, und sie wurde ziemlich unsanft von Bella geweckt, diese erzählte ihr das die Elben schon vor ungefähr einer guten halben Stunde wieder losgezogen waren, wenn sie sie nicht verlieren wollten, sollten sie schleunigst das Gleiche tun.
In aller Windeseile hatte das Hobbitmädchen ihre Habseligkeiten gepackt und saß wieder auf Fanyas Rücken, Bella flog war voraus geflogen.
Aber genau das, was sie befürchtet hatten, trat ein. So schnell sie auch geritten waren, von den Elben fehlte jede Spur. Auch Bella wusste sich keinen Rat mehr, mehrmals hatte sie versucht wenigstens einen kleinen Hinweis auf den Verbleib der Elben zu finden. Der dichte Nebel, der über den Mooren hing hatte ihre Sicht so eingeschränkt, dass sie schließlich aufgab.
Sanwe schätze das sie schon seit zwei Stunden unterwegs sein mussten. Ihre Füße waren taub vor Kälte, ihr war schlecht vor Hunger. Sie wünschte sich jetzt nichts sehnlicher als das sie Elben auftauchen und sie beide einfach entdecken würden. Hauptsache sie würden diesem verdammten Moor entkommen. Sie fühlte sich wieder schutzlos und so einsam, wie letzte Nacht. Selbst Bella konnte sie jetzt nicht trösten, sie hatte selber mit dem Hunger und der Kälte zu kämpfen.
„WARUM HILFT UNS DENN KEINER! IST DAS MEINE STRAFE FÜR MEINEN UNGEHORSAM? ICH WOLLTE DOCH NUR DIE WELT SEHEN! BITTE HELFT UNS!" Kraftlos ließ sich Sanwe in den Schlamm sinken, zum Glück erwischte sie eine seichte Stelle des Moores. Ihr spontaner Hilferuf, löste einen heftigen Schwindel aus. Aus lauter Verzweiflung fing sie an zu weinen. Nein so hatte sie sich ihr Abenteuer bestimmt nicht vorgestellt.
„Also wenn sie das nicht gehört haben, weiß ich auch nicht mehr weiter." Sagte Bella. Sie nahm auf Sanwes Schulter Platz und schmiegte sich tröstlich an ihre Wange.
„Und….wo….wo sind sie?" schluchzte Sanwe.
„Ich…Ich glaube nicht das sie wegen einem dummen, kleinen Hobbitmädchen extra kehrt machen würden." Bella kam gar nicht mehr dazu etwas zur erwidern, jemand kam ihr zuvor.
„Ich hätte wissen müssen, dass du mehr vorhattest als nur dein Pferd zu besuchen Sanwe." Verwirrt hob die Angesprochene den Blick, vor ihr stand der blonde Elb dem sie im Stall begegnet war. Beschämt senkte sie die den Kopf, und sah ihr Spiegelbild in dem trüben Wasser.
„Ich…ich weiß…das…das ich das nicht hätte tun….dürfen. Aber…" Im nächsten Moment wurde sie emporgehoben und fand sich in Glorfindels Armen wieder, es konnte kein anderer sein.
„Jetzt ist nicht die Zeit für Entschuldigungen, Mädchen. Erst einmal müssen wir hier hinaus und dann werden wir weiter sehen."
Mit diesen Worten ergriff er Fanyas Zügel und führte sie, Sanwe und Bella, die einige Meter hinter her flog, aus dem Labyrinth der Moore.
