Kapitel 30

Zeit zur Bewertung

"Also, bist du bereit als Juror ein paar Entscheidungen zu treffen?" Ennis sah seinen Bruder an, als sie die vielen kleinen Schüsseln mit Chili vor sich begutachteten.

„Denke schon. Ich hab sie alle probiert, sind alle gut, aber verschieden…"

Ennis nickte. "Ich weiß, ich war richtig überrascht. Wusste gar nicht, dass es so viele unterschiedliche Arten von Chili gibt. Wahrscheinlich bin ich so an Jacks Variante gewöhnt."

„Lass uns mal über die Kategorien reden, die du vorgeschlagen hast.", sagte KE und nahm ein Blatt Papier vom Tisch. „Können wir da ein paar von ändern?"

„Klar.", erwiderte Ennis und zuckte die Schultern. „Es gibt eigentlich keine Regeln, ist ja nur so zum Spaß. Wir können es so machen, wie wir wollen."

„Nun, dann denke ich, wir sollten eine neue Kategorie aufstellen: „Das Chili mit den seltsamsten Zutaten, das trotzdem gut schmeckt" und den Preis Cecilia geben."

Ennis kicherte. „Hat sie denn seltsame Zutaten in ihrem?"

KE nahm die Schüssel und stocherte mit seiner Gabel darin herum. „Scheiße, ja. Sieh mal… grüne Oliven, Mandeln. Wer hat jemals dran gedacht, Oliven in ein Chili zu tun?"

„Cecilia anscheinend. Okay, dann kriegt sie den Preis für die seltsamsten Zutaten. Wer ist der Nächste?"

„Wie wäre es mit einem Preis für das hübscheste Chili?"

Ennis hob eine Augenbraue. „Das hübscheste Chili?"

KE nickte und nahm eine andere Schüssel. „Jap, das da, das mit dem Hühnchenfleisch. Ich mag sein Aussehen, weil es weiß ist. Außerdem ist die Köchin auch ein heißer Feger."

„Lureen?"

KE nickte wieder und Ennis schüttelte den Kopf. „KE Del Mar, du bist echt die Härte. Hübsches Chili von einer hübschen Köchin…"

„Komm schon, findest du nich, dass sie gut aussieht?"

„Wahrscheinlich, aber ich denke so nicht über Jacks Ex nach. Ich betrachte sie eher als Freundin. Außerdem hat sie dir doch sicher erzählt, dass sie verheiratet ist."

KE schnaubte. „Klar hat sie. Aber jetzt hör schon auf... ich bin ein sterbender Mann, der in zwei Tagen wieder zu Hause in Wyoming ist. Ich will ihr nicht an die Wäsche, Ennis, ich genieße nur die Aussicht."

Ennis gluckste. „Na gut, du kriegst Zusatzpunkte, weil du so ehrlich warst. Und das wirst du dann vorlesen… hübschestes Chili von der hübschesten Köchin. Genau."

Ennis machte sich eine Notiz und sah wieder auf die Schüsseln. „Wir könnten noch die Kategorie des patriotischsten Chilis machen… dieses rot, weiß schwarze von Billy und Scott."

„Scott ist der Chinese, oder?" Ennis nickte. „Was ist das eigentlich mit den beiden?"

"Was meinst du?", fragte Ennis.

„Naja ich meine… sind sie schwul?"

„Jap, sind sie. Sie haben sich vor ein paar Monaten getroffen und es hört sich nach was Ernstem an. Billy zieht bald nach Lubbock."

„Von woher?"

„Von hier. Er ist aus Quanah. Seit über zehn Jahren arbeitet er für uns. Im Moment arbeitet sein Bruder im Stall, weil er hofft, Billys Job zu bekommen."

„Ist der auch schwul?"

„Das glaub ich kaum. Jeder erzählt mir, dass er und Chrissie sich schöne Augen machen." Ennis lachte leicht darüber.

KE sah von seinem Bruder hinüber zu seiner Großnichte, die auf dem Rasen stand. „Sie wird zwei Wochen hier sein, seid ihr bereit für sowas?"

„So bereit wie man wohl sein kann, schätze ich. Ich hab es überlebt, als meine eigenen Mädchen groß geworden sind, dann kann ich es auch ein paar Wochen mit meiner Enkelin aushalten."

„Ja, aber die haben nicht bei dir gelebt…"

„Sie waren jeden Sommer ein paar Monate hier. Ich glaub ich hab genug Erfahrung, um mich daran zu erinnern, wie es war."

KE nahm die Schüssel mit Scotts Chili und probierte es noch einmal. „Ja, patriotisch, das geht klar." Er hielt inne, als überlege er sich seine nächsten Worte genau, dann sagte er: „Findest du es nich ungewöhnlich, dass der Kerl, der für euch arbeitet, schwul ist?"

„Eigentlich gar nich. Das war einer der Hauptgründe, warum er hier ist."

KE sah verblüfft aus. "Wie meinst du das?"

„Er war achtzehn und wurde sich gerade über sich selbst klar. Er wohnt in einer Kleinstadt, wo es nich viele Leute gibt, die ihm sagen konnten, was es heißt, schwul zu sein. Billy war von Anfang an sehr offen zu uns. Ich vermute, er hat uns als eine Art…Rollenmodelle gesehen."

„Aber woher wusste er das?"

Ennis sah seinen Bruder an und musterte ihn leicht abschätzig. „KE, denk doch mal nach. Wir leben seit dreißig Jahren in dieser Stadt und haben ein Geschäft… wir haben zwar kein Schild an der Straße aufgestellt aber die Leute sind doch nich blöd."

„Hast du keine Angst?"

„Angst vor was? Dass jemand wie du herkommen könnte, um mich zusammenzuschlagen oder mein Haus nieder zu brennen?"

KE nickte leicht. „Sowas… ja."

"Ich hab lange Zeit mit solchen Ängsten gelebt, KE... diese Angst hat mich davon abgehalten, mit Jack zusammen zu ziehen. Und in jenem Sommer bin ich zur Besinnung gekommen. Ich wollte eine gesichtslose Angst nicht verhindern lassen, dass ich das Leben lebe, was ich will." Ennis hielt inne, nahm sein Glas und trank einen Schluck Bier. „Ich will ehrlich sein… ich denke, dass unser Leben auch einen entscheidenden Teil dazu beiträgt. Wir sind ruhig und halten uns privat. Wir suchen keinen Streit. Ich weiß, dass es einen Pfarrer in der Stadt gibt, der sagt, dass alle Schwulen in der Hölle schmoren werden, aber wir lassen uns nicht auf sein Niveau herab und alles läuft prima."

„Du hättest es einfacher haben können… du musstest dich ja nich für dieses Leben entscheiden."

Ennis fühlte, wie ein Hauch von Ärger in ihm aufstieg und umklammerte das Glas, das er in den Händen hielt. Aber die Freude des Tages, die Überraschungen und Geschenke sowie der aufheiternde Effekt einiger Gläser Bier an einem warmen Sommernachmittag ließen seine Anspannung schnell wieder verschwinden. Er musterte seinen Bruder und seufzte, er hatte das Gefühl, als erkläre er etwas zum hundertsten Male, wie bei einem kleinen Kind. „KE… das kannst du dir nich aussuchen, so bist du nun einmal. Und das wofür ich mich entschieden hab – mich zu verleugnen und Alma anzulügen – das hat mich fertig gemacht. Als ich mich dann entschlossen hab, endlich ehrlich zu mir zu sein, wurde alles viel leichter."

„Meinst du das wirklich, Ennis? Sagst du das nich nur so?"

„Was hätte ich denn jetzt noch davon zu lügen, KE... oder nicht ehrlich zu dir zu sein?"

KE nickte, dann lächelte er seinem Bruder schwach zu. „Schätze, wir wenden uns lieber wieder dem Chili zu." Er nahm eine Schüssel. „Das ist das vegetarische Chili von Kelly. Was denkst du darüber?"

"Ich mag Bohnen, deshalb find ich es toll. Und du?"

"Es ist wirklich gut, aber ich mag lieber Fleisch in meinem Chili." Er blätterte durch die Zertifikate, die Jenny erstellt hatte. „Wie wär's damit? Bestes Chili von außerhalb?"

Ennis nickte. „Das passt."

KE füllte die Urkunde aus, dann musterte er Ennis. „Sie sind beide hübsche Mädchen…", begann er aber ließ den Satz unvollendet.

„Willst du jetzt einen Kommentar darüber machen, dass sie lesbisch sind?", fragte Ennis. Er versuchte, seine Stimme gleichgültig klingen zu lassen aber die unterschwellige Schärfe trat deutlich hervor.

KE schüttelte den Kopf. „Nein." Er hielt inne. "Weißt du, Ennis, ich versuch's ja..."

„Was versuchst du?"

„Ich versuche zu tun, was du gesagt hast… über Homosexuelle nicht als eine große Gruppe zu denken, die ich hasse, sondern über Individuen nachzudenken."

Ennis sah seinen Bruder an. „Okay… und?"

"Naja, ich hab ein paar Fragen, das ist alles. Ich versuche, es zu verstehen."

„Dann vermute ich, dass es wohl sinnvoll wäre, wenn du mir diese Fragen stellst."

„Nun, den großen Biker Typ werd ich sicher nich fragen!"

Ennis lachte. „Er ist ein Urgestein, nicht? Welchen Preis geben wir ihm?"

KE blätterte erneut durch die Zertifikate. „Bestes Chili aus Texas?" Beide nickten einander zu und KE schrieb den Namen auf die dafür vorgesehene Stelle. „Was ist denn seine Geschichte?"

„Ich hab ihn heute getroffen… woher soll ich seine Geschichte kennen?"

„Ich dachte er wäre ein Freund von einem Freund oder sowas…"

Ennis nickte. „Ja, das stimmt und ich weiß ein bisschen was von ihm. Der große Kerl, Bruce", sagte er und zeigte auf ihn, „er war verheiratet, dieselbe Quälerei wie bei mir, Frau, Kinder und nebenbei einen Mann. Schließlich hatte er den Mumm, um auszuziehen und sich scheiden zu lassen. Dann ist er neben unseren Freund Tom gezogen."

„Und wer ist Tom?"

"Der Neffe von dem Mann, dem diese Farm gehört hat. Tom war außer Jack die erste Person, die ich in Texas kannte."

„Okay… und ihr seid Freunde?"

„Seit dreißig Jahren. Jedenfalls… Bruce und sein Freund sind in Toms Straße gezogen und haben sich mit ihm angefreundet."

„Sein Freund? Der Mann, der bei ihm ist?"

Ennis schüttelte den Kopf. "Nein, ein anderer Typ. Ich weiß nich, wie er hieß. Sie lebten dort zusammen… nicht sehr lange, ein Jahr oder zwei… dann ist der andere Mann gestorben. Deshalb wollte Bruce heute herkommen, weil er hörte, dass wir Geld für den Hospizservice sammeln."

"Woran ist er gestorben?"

Ennis sah seinen Bruder ernst an. „Rat mal."

„Oh. Diese Schwulenkrankheit?"

Ennis nickte. „Es ist zwar keine Schwulenkrankheit aber ja. AIDS."

KE sah auf seine Hände, unsicher, was er sagen sollte, dann musterte er Ennis. „Wann war das?"

„Warte mal.", erwiderte Ennis und zählte es an seinen Fingern ab. „Vor fünfzehn Jahren. Tom kam in diesem Jahr zu unserer Party und hat mir von seinem Nachbar erzählt, wie traurig es war und wir aufgewühlt er gewesen ist."

„Ah, verstehe. Und wie hat er diesen neuen Kerl getroffen? Den Chili King?"

„Weiß nich.", sagte Ennis. „Das musst du ihn fragen. Vielleicht bei einem Kochwettbewerb, würde mich nicht überraschen."

„Sind sie verheiratet?"

„Das weiß ich auch nicht aber wenn man betrachtet, dass sie in Austin, Texas leben, würde ich nein sagen. Jenny und Kelly sind gesetzlich verheiratet, weil sie in Massachusetts leben. Auch Jack und ich sind nicht verheiratet… technisch gesehen."

„Das hat Jenny schon gesagt. Macht das denn was aus?"

"Was?"

„Dass ihr nicht verheiratet seid?"

Ennis hielt inne und musterte seinen Bruder, während er nach den passenden Worten suchte, dann sagte er: „Ich bin verheiratet, verheiratet in meinem Herzen und wenn man die Ehe als ein Band zwischen zwei Menschen betrachtet, dann sind wir hier wohl das verheirateteste Paar hier… außer vielleicht Cecilia und Lewis, die haben uns ein paar Jährchen voraus. Aber weißt du, was mich jedes Jahr wieder dran erinnert, dass es da eine gesetzliche Seite der Ehe gibt, die wir nicht haben?"

„Nein, was?"

„Die Einkommenssteuer. Jeden Frühling kriegen wir die Zettel vom Steuerberater, meine sind auf Ennis Del Mar ausgestellt und Jacks auf John C. Twist. Dann schau ich den Kasten an, in dem „verheiratet, gemeinsame Akte" steht, ich kann den Kasten nicht ankreuzen und es… regt mich einfach auf." Er rutschte in seinem Stuhl umher und nahm einen weiteren Schluck Bier. Dann sah er seinen Bruder über den Gläserrand an. „Dumm, oder?"

"Ich... ich hab nie drüber nachgedacht.", sagte KE.

„Das hast du sicher nicht. Und du hast nicht darüber nachgedacht, dass du der nächste Angehörige deiner Frau warst, als du sie geheiratet hast, oder dass du Entscheidungen für sie treffen konntest, wenn sie ins Krankenhaus gekommen wäre, weil sie krank war… aber all diese Dinge konntest du, weil du verheiratet warst. Jack und ich, wir mussten zu einem Anwalt gehen. Und jedes Jahr diese verdammte Einkommenssteuer… das ist mir immer ein kleiner Dorn im Auge, der mich dran erinnert, dass meine Regierung nicht glaubt, dass ich den Mann, den ich liebe, heiraten sollte." Ennis hielt inne, dann sagte er: „Sorry, ich wollte dir hier keinen Vortrag halten."

„Schon gut.", sagte KE. „Ich hab doch gesagt, ich hab Fragen."

Ennis stellte sein Bier ab und besah sich die Urkunden. „Jetzt aber wieder zurück zum Chili. Haben wir noch wen vergessen?"

„Chrissie und Luke, und Jack… aber ich hab schon die Stimmen ausgezählt und Jack kriegt den Preis von den Gästen.„

"Ehrlich?" Ennis grinste breit. „Oh, da werd ich mir was anhören können. Seit Wochen schon sagt er, dass er gewinnen wird."

"Naja, da hatte er wohl Recht. Und was ist mit Chrissie und Luke?"

Ennis blätterte durch die Zertifikate. „Wie wärs denn damit? Bestes traditionelles Chili?"

KE lachte. "Sie haben es doch aus der Tüte gemacht."

Ennis nickte. „Ja, so als eine Art Gag. An diese Art Chili sind die meisten Leute gewöhnt. Jack macht es auch manchmal damit… er gibt vor, es selbst gemacht zu haben, aber das hat er nich."

KE grinste Ennis belustigt zu und Ennis musterte ihn. „Was ist denn?"

„Nichts.", sagte KE. „Du bist nur so…witzig. Du bringst mich zum Lachen." Ennis sah ihn verwirrt an, sodass KE fortfuhr. „Es ist nett, jemanden so fröhlich zu sehen. In meinem Leben gibt es nicht viel Freude, besonders nicht in letzter Zeit."

„Das tut mir Leid, KE."

KE schüttelte den Kopf. „Hör auf dich zu entschuldigen.", erwiderte er. „Dieser Trip ist gut für mich, auf mehr als eine Art." Er nickte hinüber zu Jacks neuem Truck, der jetzt auf einem Ehrenplatz auf dem Rasen geparkt war. „Das war ein echt schönes Geschenk, das du da für ihn besorgt hast."

„Ja, es hat ihm scheinbar sehr gefallen. Hat ein kleines Vermögen gekostet, aber das war's mir wert. Wir haben nur einen Truck, wir können einen zweiten gebrauchen… ich hab nur praktisch gedacht."

KE lachte laut auf. „Halte dich doch nich selbst zum Narren, Ennis, und mich gleich mit. Ein restaurierter antiker Truck soll praktisch sein? Das ist aber echt nich wahr. Doch es ist so ein nettes Geschenk und war für Jack wohl echt was Besonderes."

Ennis grinste seinen Bruder schief an. „Ja, da hast du wohl Recht. Ich hab es gemacht, weil… naja, es ruft viele Erinnerungen wieder wach."

„Gute, nehm ich an.", sagte KE.

„Hauptsächlich gute, aber auch eine schlechte… den Tag, an dem er darin weggefahren ist." Ennis hielt inne und spürte einen Kloß in seinem Hals. Er nahm sein Bier wieder in die Hand und trank einen Schluck. „Ach Scheiße.", sagte er. „Das ist doch bisher eine fröhliche Party gewesen, ich sollte nich an das traurige Zeug denken."

"Sieh es doch mal so, En, du hast es fertig gebracht, dass er den Truck zurück fahren kann in euer Leben. Leg die schlechten Erinnerungen ab."

Ennis sah seinen Bruder verblüfft an. „KE, wann zur Hölle bist du denn zum Philosophen geworden? So kenn ich dich ja gar nicht!"

KE grinste. „Vielleicht an dem Tag, als du großzügig geworden bist. So kannte ich dich auch nicht."

„Großzügig? Weil ich Jack den Truck gekauft hab?"

"Es ist nich nur der Truck, es ist alles.", erwiderte KE, hob einen Arm und wies über das Gelände. „Diese Party, deine Freunde, deine Gastfreundlichkeit…" Seine Stimme wurde etwas leiser und er grinste Ennis beschämt zu. „Du bist so nett zu mir… heißt mich einfach wieder in deinem Leben willkommen."

Ennis sah auf seine Hände hinab, ebenfalls beschämt. „Ach Mist, KE… ich glaube langsam, dass wir zuviel Bier getrunken haben und dass die Sonne unser Hirn erweicht… aber… danke." Er stand auf und reichte seinem Bruder eine Hand, um ihm aufzuhelfen. KEs Hand war kalt und pergamentartig. Ennis konnte die Knochen unter seiner Haut spüren. Er sah ihm in die Augen. „Danke, dass du hergekommen bist."

"Danke, dass du mich eingeladen hast..."

Einen Moment lang standen sie unsicher herum, dann nahm Ennis die Urkunden vom Tisch. „Los, teilen wir die aus. Ich wette, die Chili Köche werden ungeduldig."

KE nickte. "Da hast du sicher Recht. Und ich weiß, dass Jack diese Trophäe auf euren Kaminsims stellen will."

Ennis lachte. „Das wird er mir den Rest meines Lebens unter die Nase binden."

"Sieh's mal so... wenigstens wirst du den Rest deines Lebens preisgekröntes Chili von deinem Mann kriegen… nich so einen komischen Mist mit Oliven und Mandeln drin."

„Hat Cecilia die Rezepte im letzten Monat an dir ausprobiert?"

„Das hat sie allerdings… das hier ist noch richtig normal gegen den anderen Scheiß, den sie mir vorgesetzt hat."

„Das ist etwas, was Jack an sich hat… wenn er etwas findet, dass er mag, dann bleibt er dabei."

„Etwas oder jemanden, das sieht man ja."

Ennis lächelte seinem Bruder zu. „Das stimmt.", sagte er und gemeinsam gingen sie quer über den Rasen.