Kapitel 32

Das Ende des Tages

Achtung: heiß ;)

Als der lange und geschäftige Tag auf sein Ende zusteuerte, saßen Jack und Ennis auf der Veranda, genossen einen Drink und lauschten den Geräuschen des Abends.

„Wie spät ist es?", fragte Ennis und rieb seine Augen.

„So gegen Mitternacht, denke ich.", erwiderte Jack.

„Das war vielleicht ein Tag.", sagte Ennis. „Bist du glücklich?"

„Ja, bin ich. Die Party ist echt gut gelaufen."

„Ist sie, Jack. All deine harte Arbeit und deine Planerei hat sich gelohnt." Er wandte sich um und grinste Jack an. Ein Schatten fiel auf sein Gesicht, der von dem Licht der Veranda erzeugt wurde, auf der sie saßen.

Jack hob sein kleines Glas. „Auf uns und darauf, dass wir so erfolgreiche Gastgeber waren."

Ennis lachte und erhob sein Glas ebenfalls. „Auf uns zwei verrückte Kerle."

Jack sah über den Hof und wandte sich dann an Ennis. „Das passiert mir nicht sehr oft, aber jetzt hab ich Lust auf eine Zigarette."

„Echt?", fragte Ennis und schüttelte den Kopf. „Aber nicht für mich. Wenn ich meinen Bruder so ansehe, bin ich richtig froh, dass ich aufgehört habe. Ich werde nie wieder eine Zigarette anfassen."

„Ja, das stimmt." Er hielt inne. "Du scheinst ganz gut mit ihm auszukommen... du hast doch sicher was gesagt, damit er mich seinen Schwager nennt."

Ennis nickte. „Das war eine Überraschung, nich wahr? Hätte nicht erwartet, sowas aus seinem Mund zu hören." Er hielt kurz inne, dann sagte er. „Lass uns das Thema wechseln. Was war für dich das Schönste am Tag?"

"Das Schönste? Das ist einfach. Als du mir den Truck geschenkt hast. In meinem ganzen Leben hat mich noch nie etwas so überrascht."

„Du magst ihn?"

„Ob ich ihn mag? Ich liebe ihn. Wie bist du auf die Idee gekommen?"

Ennis zuckte die Achseln. „Weiß nich. Ich hab mir im Internet Bilder von alten Autos angesehen, da kam mir so der Gedanke, dass es lustig wäre, deinen alten Truck ausfindig zu machen."

„Du hast gewusst, dass ich diesen Truck geliebt habe."

„Das wusste ich. Und das Lustige daran ist… heute habe ich KE gesagt, dass dein Truck viele Erinnerungen wieder hochgebracht hat... und als ich das gesagt hab, ist mir klar geworden, dass ich selbst nur sehr wenig Erinnerungen an ihn hab. Nur der erste Abend, an dem ich ihn gesehen hab, die Nacht, als ich hinten geschlafen hab… und dann der Tag, an dem du weggefahren bist. Und diese letzte war eine schlechte Erinnerung, keine gute."

„Ja, ich hatte diesen Truck so lange Zeit lang, also gibt es viele Dinge, an die ich mich erinnere… aber als ich an diesem Tag weggefahren bin, hat es mich beinahe umgebracht."

„Das hab ich KE erzählt und weißt du, was er gesagt hat? ‚Naja, En, du hast es geschafft, dass Jack in dem Truck in euer Leben zurück fahren kann und die schlechten Erinnerungen los ist…'"

„Ehrlich?", fragte Jack und drehte sich zu Ennis um. „Das ist echt… nett. Ein echt netter Gedanke."

"Ich weiß und ich war überrascht. Ich hab nie gedacht, dass mein Bruder so ein Denker ist." Er atmete tief ein. „Ich erkenne irgendwie, dass mein Daddy Schuld ist, dass wir uns zerstritten haben. Nicht nur wegen der Leiche, sondern auch wegen anderer Scheiße… er hat mir gesagt, ich soll ihn schlagen… solchen Mist eben. Kein Wunder, dass wir dachten, wir würden uns hassen. Und Daddy ist lange tot. Wir sind immer noch hier und weißt du was? Wir kennen uns kaum."

"Du lernst ihn ja jetzt kennen...", sagte Jack und hielt inne.

„Das tue ich." Ennis nickte. "Und weißt du was? Das macht mich irgendwie fertig."

„Wie meinst du das?"

„Naja, er war nie ein Teil meines Lebens und jetzt ist er ein paar Tage lang hier und dann geht er wieder… und wenn man die Wahrheit sagt… ich werde ihn wohl nie mehr wieder sehen. Es ist irgendwie schwer, ihn in so rascher Folge kommen und gehen zu sehen."

Jack nippte kurz an seinem Drink, dann stellte er langsam das Glas ab. „Er muss ja nicht mit deiner Schwester wegfahren.", sagte er sanft.

Ennis schaute ihn verwirrt an. „Was?"

„Chrissie wird doch noch zwei Wochen hier sein und sie muss ja wieder nach Wyoming, früher oder später. Vielleicht könnte KE auch bleiben und dann mit ihr zurückfahren."

„Meinst du das ernst, Jack?"

„Klar, warum nicht? Wir haben eine zusätzliche Person hier, da macht es auch nichts aus, wenn es zwei mehr sind."

„Nun, lass mich drüber nachdenken, ja?"

„Ja, sicher. Der Gedanke kam mir nur gerade und ich hab ihn ausgesprochen." Er nahm noch einen Schluck, dann sah er Ennis an. „Mir ist da was aufgefallen.", sagte er. „Er nennt dich „En", genau wie ich."

Ennis kicherte. "Ja, das tut er. Als wir klein waren, hab ich das gehasst. Ich hab zu ihm gesagt: ‚Mein Name ist Ennis!' Ich mochte seine Spitznamen nich…"

„Du hast es gehasst? Das hast du mir nie gesagt."

"Naja, es hat mir nie was ausgemacht, wenn du es gesagt hast... Es ist…" Ennis fühlte, dass er rot wurde und war froh, dass es dunkel war. „Besonders, wenn du es sagst. So wie Babe oder Liebling oder die anderen Namen, die du mir gibst. Aber En kannst du auch sagen, wenn Leute da sind… das ist was Besonderes für mich und es ist mir nich peinlich."

„Nach all den Jahren sind dir immer noch Dinge peinlich?"

Ennis kicherte. „Naja, immer weniger und jetzt küsse ich dich vor all den Leuten und lass unser Foto machen… das war wohl die letzte Hürde."

„Aber tanzen tust du immer noch nicht mit mir.", sagte Jack und tat beleidigt.

„Das hat nichts damit zu tun, dass es mit peinlich ist.", konterte Ennis. „Das ist nur, weil ich ein lausiger Tänzer bin. Außerdem hast du dich doch heute mit Junior amüsiert."

„Ich habe mich heute in jeder Minute amüsiert.", lächelte Jack. „Ich würde nicht eine Kleinigkeit ändern."

„Es war ein perfekter Tag?"

„Ja, das finde ich schon… perfekt."

„Der beste Tag deines Lebens?"

Jack wandte sich zu Ennis um und grinste in die Dunkelheit hinein. Er wusste, worauf er hinaus wollte. „Einer der Schönsten…. lustig, dass sie immer wieder auf den vierten Juli fallen."

Ennis nahm einen weiteren Schluck von seinem Drink, dann lachte er laut. „Mit dem vierten Juli hatte ich nie viel am Hut… irgendwie schön, dass wir einen Feiertag daraus gemacht haben."

„Bist du nie das Feuerwerk oder die Parade anschauen gegangen?"

„Nicht in Sage. Die Stadt war zu klein für sowas. Und in Riverton… naja, einmal waren wir da, als die Mädchen noch Babys waren. Da waren ein paar hässliche Biker, die frech geworden sind. Ich hab's denen gezeigt, meine Fäuste eingesetzt… danach wollte Alma nie wieder hingehen."

„Weißt du, Ennis, diese Seite an dir sehe ich nich oft… vielleicht sogar gar nicht mehr."

„Was meinst du?"

„Den Ennis, der alles mit den Fäusten regelt. Du erzählt mir all diese Geschichten über Prügeleien und all das, aber außer dem einen Mal, wo du mich geschlagen hast und dem anderen Mal mit Roger Grindell, hab ich diese Seite an dir nie gesehen."

Ennis schwieg eine Weile und dachte über Jacks Worte nach, dann sagte er: „Nun, Jack, dafür gibt es einen Grund."

„Gibt es?"

Ennis nickte. "In dieser Nacht in Don Wroes Hütte... als ich nachgedacht habe… da hab ich einfach beschlossen, dass ich mein gesamtes Leben ändern muss. Das ist dir bestimmt aufgefallen, Jack… ich hab nie mehr mit dir gekämpft…"

„Naja, wir kabbeln uns manchmal…"

„Ja, wir kabbeln und knuffen uns und meckern aneinander herum… aber wir haben uns nie wütend ins Bett gelegt und ich hab dich auch nie mehr geschlagen."

Jack wandte sich um und sah Ennis nüchtern an. „Natürlich ist mir das aufgefallen."

„Naja, diese Entscheidung habe ich getroffen. Dass ich aufhöre, alles mit den Fäusten zu regeln, so wie du gesagt hast. Dass ich aufhöre zu kämpfen, besonders mit dir. Ich habe erkannt, dass nach all dem, was wir durchmachen mussten, um zusammen zu kommen, jede Minute, in der wir uns streiten, verschwendete Zeit ist… und ich denke, dieses Versprechen hab ich gehalten."

„Das hast du. Und danke, dass du's mir erzählt hast."

Ennis kicherte. "Du erfährst meine Geheimnisse Schritt für Schritt. Wenn wir alt und grau sind, dann kennst du sie alle." Er hob sein Glas und sah es an. „Leer. Willst du noch was?"

Jack trank den letzten Schluck aus seinem Glas. „Nein, ich bin reif für's Bett."

„Bett-Bett oder Schlaf-Bett?"

„Ich denke, ich könnte mich für das Bett-Bett erwärmen…"

Ennis kicherte. „Okay, dann Cowboy… ich gehe kurz duschen, denn ich fühl mich so schmuddelig vom Tag. Gib mir fünf Minuten, wir sehen uns oben."

Jack nahm sein leeres Glas. „Ich schließ' ab.", sagte er und betrat das Haus durch die Vordertür.

Ennis betrat das Schlafzimmer. Er hatte ein Handtuch um seine Hüfte gebunden und fuhr sich mit den Fingern durch sein feuchtes Haar. Er schloss die Tür und sah Jack an, der gerade seine Jeans auszog und auf die Truhe am Bettende legte. „Du bist eine Augenweide, Cowboy.", sagte er sanft.

„Du bist auch nich so übel.", erwiderte Jack kichernd. Er ging zu Ennis hinüber und nahm das Handtuch von seinen Hüften, dann trocknete er sein Haar damit. Er holte einen Kamm und fuhr damit über Ennis' Kopfhaut, doch dieser nahm ihn ihm aus der Hand. „Ich kann meine Haare schon alleine kämmen."

„Ich mag es aber, damit zu spielen.", sagte Jack. Er ließ das Handtuch fallen, setzte sich auf die Bettkante und zog Ennis neben sich. „Also… bist du bereit für etwas Spaß?"

Ennis nickte und fuhr mit seiner Hand an Jacks Hüfte entlang. „Klar… ich hab da noch etwas Energie übrig."

„Noch bin ich nich fertig mit Geschenken.", sagte Jack und zog die mittlere Kommodenschublade auf.

„Wirklich nicht?", fragte Ennis.

Jack nahm eine relativ große Kiste aus der Schublade und legte sie in Ennis' Hände. „Ich hab mir gedacht, dass du das nicht vor all den Leuten aufmachen willst, deswegen hab ich's für jetzt verwahrt."

Ennis besah sich die Kiste. In silbernen Buchstaben stand „Njoy" auf der unteren linken Ecke. Der Deckel ließ sich leicht öffnen und gab den Blick auf ein rotes Satin-Material frei. Eingebettet darin lag ein langes, gebogenes Metallobjekt, welches an jedem Ende eine Art Kugel besaß, eine etwas größer als die andere. „Was ist das denn?"

„Man nennt es „Echter Zauberstab"."

„Echter Zauberstab, hm?", fragte Ennis und nahm es aus der Kiste. Er wog es in seiner Hand. „Das wiegt aber was."

"Vierundzwanzig Unzen medizinischen Edelstahls.", erwiderte Jack.

„Medizinischen Edelstahls.", wiederholte Ennis. „Das hört sich so klinisch an."

"Ich denke, das Problem können wir lösen."

„Das ist wohl nicht dazu da, dass ich dir damit auf die Nuss haue."

Jack kicherte. „Ähm nein… ist es nicht."

Ennis fuhr mit seinen Fingern über das glatte Metall und spürte trotz der Härte eine gewisse Weiche. „Fühlt sich gut an.", sagte er. „Keine Kanten oder so."

"Wenn man bedenkt, wozu es gut ist, wäre eine Kante wohl auch ein Grund, mein Geld zurück zu verlangen.", sagte Jack sanft.

„Warum sind die Kugeln unterschiedlich groß?"

„Das ist so eine Art Einheitsding… das Große ist wohl für Frauen oder für Männer, die… ähm… etwas erfahrener sind…"

„Das sind wir doch, oder?", fragte Ennis und zwinkerte kurz.

„Ja, nach all diesen Jahren, würde ich uns wahrscheinlich schon als fortgeschritten einstufen."

„Wo hast du das überhaupt gefunden?"

„In diesem Internet-Shop… Blowfish. Es war auf der Favouritenliste und sah interessant aus."

Ennis kicherte leise, schloss die Kiste und legte sie in die Schublade zurück. Den metallenen Zauberstab aber behielt er in der Hand. „Und Jack, hast du ihn schon ausprobiert?"

„Nein."

Ennis hob eine Augenbraue. „Wirklich nich? Ich weiß, wie ungeduldig du manchmal werden kannst..."

Jack fuhr mit den Fingern über das Metall, dann nahm er ihn Ennis ab und legte ihn in seine eigene Hand. „Du kennst mich so gut.", sagte er lachend. „Aber in der letzten Woche hatte ich nicht viel Zeit, um mit mir selbst zu spielen also… nein, heute Nacht werden wir dieses Ding hier entjungfern. Das heißt", fügte er hinzu, „wenn du in der Stimmung bist."

Ennis sah auf sein Glied hinab, welches schon steif wurde, wenn er das Erotikspielzeug nur in der Hand hielt. „Ich glaube, da brauche ich nich viel Überzeugungskraft.", sagte er. „Außerdem ist unser Jubiläum."

Jack sah auf die Uhr. „Nun, technisch gesehen, ist unser Jubiläum vorbei… aber das heißt ja nicht, dass wir aufhören müssen zu feiern." Er drückte den Lichtschalter, dann drückte er ihn erneut und die Birne wurde herunter gedimmt. „Das Klügste, was ich je gemacht habe, war diesen Dreistufenregler in das Ding einzubauen."

Ennis lachte. „Das sagst du jedes verdammte Mal, wenn du das Licht dimmst."

"Du magst es doch, wenn ich hartnäckig bin. Also, Cowboy, komm und leg dich hin.". sagte Jack und drückte Ennis' Rücken leicht auf das Bett, während er ein Kissen darunter schob. „Wir werden etwas Spaß haben…"

Ennis sah Jack unter schweren Lidern an. „Willst du mich mit dem Ding verwöhnen?", fragte er mit schwacher Stimme.

„Das hatte ich vor.", antwortete Jack. Er legte sich auf die Seite und fuhr mit der linken Hand an Ennis' Körper hinab, spürte die vertrauten Konturen und die Muskeln über den Rippen. Er drückte den rechten Nippel mit seinen Fingern, dann beugte er sich nach vorne und küsste leicht den Linken, wobei er an dem Ring, der darin steckte, leicht mit den Zähnen zog. „Jetzt ist es ganz verheilt…", sagte er sanft.

„Jap.", erwiderte Ennis. „Es tut nich mehr weh, verursacht nur ein schönes Gefühl, so ein leichtes Zwicken, wenn du das tust."

Jack antwortete nicht, sondern bewegte seine Lippen, um Ennis' Schlüsselbein zu küssen, dann die Stelle hinter seinem Ohr. Schließlich nahm er sein Ohrläppchen in den Mund und leckte sanft darüber. Ennis drehte seinen Kopf und hielt Jacks Gesicht, dann beugte er sich nach vorne für einen Kuss, weich am Anfang, dann immer leidenschaftlicher, als sich seine Zunge in Jacks Mund schob.

Sie lösten sich voneinander und Jacks Hand fuhr wieder an Ennis' Seite hinab. Diesmal umschlossen seine Finger den metallenen Zauberstab auf dem Bett. „Bereit für das her?", fragte er und Ennis nickte, während er sich auf die Knie bewegte. Jack griff nach der violetten Tube „Astroglide" und gab eine großzügige Portion auf seine Finger, dann langte er hinab und rieb es auf den „Echten Zauberstab". „Fangen wir mit dem kleineren Ende an.", sagte er sanft und Ennis nickte. Er entspannte sich willig auf den Kissen.

Jack hielt die Metallspitze an Ennis' Öffnung, wartete kurz, ehe der Muskel sich entspannt hatte und drückte dann leicht zu. „Oh!", stöhnte Ennis, dann schnellten ungewollt seine Hüften nach oben und er spürte, wie der Metallstab in ihn glitt.

„Fühlt sich das gut an?", fragte Jack.

„Ja. Es ist kalt aber wird schnell warm."

Jack kicherte. „Fühlt er sich besser an als ich?"

"Anders als du.", erwiderte Ennis, seine Stimme zitterte erneut, als seine Hüften sich wieder hoben. „Aber es ist besser als Finger."

„Ehrlich?"

„Ja… glatter… fühlt sich gut an…", sagte er und fiel auf das Kissen zurück. „Fühlt sich wirklich gut an." Dann stieß er ein weiteres „Oh!" aus und stöhnte: „Das ist es… das ist die Stelle…"

„Okay, dann…", sagte Jack. „Zeit für einen kleinen Ritt, Cowboy." Er legte sich selbst auf das Bett, bewegte langsam den metallenen Zauberstab, schob ihn hinein und hinaus und jedes Mal streifte er die Prostata, sodass Ennis nach Luft rang und keuchte. Seine Hüften bewegten sich im Einklang mit Jacks Bewegungen. „Es ist die Krümmung, glaube ich.", sagte er sanft. „Das macht ihn besser als meine Finger."

„Die Krümmung und das…oh!" Er keuchte wieder. „Das Gewicht… das Gewicht fühlt sich gut an... richtig ausgefüllt."

Jack bewegte den Zauberstab weiterhin mit seiner linken Hand, während er Ennis' Glied mit seiner rechten rieb.

Ennis stöhnte. „Oh… Jack...", murmelte er und Jack sah zu ihm auf.

Jack hielt kurz inne. „Willst du das andere Ende ausprobieren?"

Ennis schüttelte den Kopf. "Das fühlt sich wirklich gut an. Genau so."

„Na gut, dann…", sagte Jack und fuhr mit seinen Stößen fort. Er lockerte den Griff um Ennis' Glied, dann beugte er sich nach vorne und leckte über den Schaft vom Ansatz bis zur Spitze, über die Eichel und presste seine Zunge darauf, dann nahm er es vollends in seinen Mund.

Ennis keuchte wieder, diesmal lauter. Jack sah auf. „Magst du das?"

"Ja.", sagte Ennis und brach ab.

„Ich sag dir was, Cowboy.", erwiderte Jack, nahm Ennis' linke Hand und führte sie an den metallenen Zauberstab. „Mach du hier weiter und ich kümmer' mich um deinen Schwanz. Kriegst du das hin?"

Ennis nickte. Sein Kopf lag auf dem Kissen, sein Mund stand weit offen und die Augen waren geschlossen. Seine Hand ergriff den Metallstab und führte die Stöße fort, bewegte sich ihm jedes Mal entgegen, wenn er ihn vollends ausfüllte.

Jack sah ihm eine Weile zu und genoss den Anblick von Ennis, der sich selbst befriedigte, dann nahm er Ennis' Hoden in seine nun freie, linke Hand und massierte sie leicht. Er mochte das weiche Gefühl seiner Haut und wie seine Hoden leicht in seiner Hand lagen. Er beugte sich erneut nach vorne und nahm Ennis' Glied diesmal ganz in seinem Mund auf, entspannte seinen Rachen, als er es in seiner gesamten Länge saugte.

Ennis stöhnte und kam an diesen Punkt, an dem Worte unnötig wurden und es beinahe unmöglich war, sie heraus zu zwingen. Während Jack saugte und ihn massierte, steigerte Ennis das Tempo mit dem Zauberstab und stieß tiefer in Jacks Mund.

Jack wusste, jetzt würde es nicht mehr lange dauern. Er spürte die Intensität in Ennis' Körper und wusste, dass er bald seinen Orgasmus erreichen würde. Jack behielt Recht und nach drei weiteren, harten Saugbewegungen, etwas Druck auf seine Hoden und nachdem der Zauberstab ein weiteres Mal tief in Ennis eingedrungen war, kam Ennis. Jack lockerte seinen Mund nicht, als die salzige, heiße Flüssigkeit in seinen Rachen spritzte. Er schluckte sie und leckte ein letztes Mal ganz über Ennis' Glied, als es in seinem Mund schlaff wurde.

Ennis zog den Zauberstab heraus, dann legte er sich auf die Seite und zog Jack an den Schultern zurück. „Du bist dran, Cowboy.", sagte er mit belegter Stimme. Er presste seinen Mund auf Jacks und schmeckte sein eigenes, salziges Sperma, während er mit seiner Zunge an Jacks Zähnen entlang fuhr. Mit der rechten Hand umfasste er Jacks Glied und rieb es unsanft. „Willst du meinen Mund?", fragte er und Jack krächzte ein Nein. Stattdessen langte er mit seiner eigenen Hand hinab und umfasste Ennis'.

Beide rieben Jacks Glied und Ennis griff um ihn herum und knetete Jacks Hintern. Er spürte die weiche Haut und die harten Muskeln. Beide wussten, es würde schnell gehen und die angestauten Emotionen würden sich rasch entladen. Jack kam in Ennis' Hand und seiner eigenen. Ennis massierte das klebrige Sperma in Jacks Schamhaar und kitzelte ihn dabei. Jack presste sich selbst auf das Kissen und stöhnte. Ennis beugte sich zu ihm, küsste ihn und leckte an seinem Schlüsselbein, seinem Ohr und seinem Hals entlang. „Das war verdammt großartig.", murmelte er. „Ich mag diesen Zauberstab."

Jack nickte, im Augenblick war er stumm, dann fand er mit einem langsamen Grinsen in die Wirklichkeit zurück. „Ich bin froh, dass es ein Erfolg war. Nächstes Mal bin ich dran…"

"Ja.", sagte Ennis, zog Jack in seine Arme und hielt ihn nahe an sich gedrückt. Er fühlte ihre beiden Herzen in ihrer Brust schlagen und wartete eine Weile, ehe ihr rasender Atem wieder normal geworden war. „Ich schulde dir auch noch einen Fick im Truck…"

Jack kicherte sanft. „Den Fick im Truck, den Jubiläumsfick, den Fick für den „Ich-vögel-dir-das-Hirn-raus-Tag… wir haben genug Ausreden, um Sex zu haben, dass wir den Rest unseres Lebens beschäftigt sind..."

Ennis musterte Jack und strich ihm mit seinem Daumen das Haar aus der Stirn. „Ich glaube nicht, dass ich jetzt die Energie dafür habe… vielleicht in ein paar Stunden…"

„Ich bitte dich auch nich drum, Babe. Ich bin abgegangen wie eine Rakete… ich fühl mich einfach nur gut."

„Weißt du, du bläst wirklich gut. Das hast du schon immer."

Jack grinste Ennis belustigt an. „Nun… danke Babe. Erinnerst du dich noch an das erste Mal?"

"Oben in Brokeback? Klar, das vergesse ich nie."

„Ich kam in das Zelt und du saßt da völlig nackt… du sahst so jung aus."

„Wir waren auch jung… nur zwei Kids… die gezwungen wurden, schnell erwachsen zu werden."

Jack fuhr mit der Hand an Ennis' Kiefer hinab und ließ sie seine Schulter hinab gleiten. „Ich wollte dir schon seit Tagen einen blasen und war viel zu ängstlich, um dich zu fragen… und dann… hast du's mir mit den Augen gesagt."

„Unsere Augen haben uns damals oft das Reden abgenommen…"

„Machen sie immer noch. Ich sehe es gerade in diesem Moment… das gute alte "Ich liebe dich"."

Ennis kicherte. „Ich liebe dich ja auch, Jack. Ich liebe dich für immer." Er drehte sich im Bett, richtete die Laken und spürte den Metallstab an seiner Hüfte. „Schätze, den waschen wir lieber, ehe wir ihn in seine kitschige Kiste zurücklegen.", sagte er und hielt ihn hoch.

Jack nahm ihn ihm aus der Hand und legte ihn auf den Nachtschrank. „Das können wir Morgen machen. Ich bin bereit, meine Augen zu schließen…"

"Ja, ich auch.", sagte Ennis, drehte sich zu Jack um und kuschelte sich an seinen Rücken. „Glaubst du, wir haben viel Krach gemacht?", fragte er nun flüsternd.

„Ja, wie immer."

„Glaubst du, es ist einer wach geworden?"

„Wahrscheinlich."

„Macht's dir was aus?"

„Nein, dir?"

„Nein. Nacht, Cowboy. Ich liebe dich."

„Ich dich auch." Und innerhalb weniger Minuten schliefen beide tief.