Title: Doubts

Author: Ailendolin

Rating: T … nur um sicher zu gehen.

Disclaimer: Mir gehört Harry Potter nicht und ich verdiene hiermit kein Geld

Summary: Fred und George stehen kurz vor ihrem ersten Tag in Hogwarts. Ihre Vorfreude wird jedoch getrübt, als Percy ihnen erzählt, dass sie in unterschiedliche Häuser kommen könnten und sie sich mit einer möglichen Trennung auseinander setzen müssen.

Warning: Keine.

Words: 729

Author's Notes: Hi there! Da ich morgen in für eine Woche in Urlaub fahre und das zweite Kapitel schon fertig ist, dachte ich mir, dass ich es vorm Urlaub noch poste. Kapitel 2 ist relativ kurz, aber das liegt daran, dass es nur eine Art Momentaufnahme ist und ich es nicht länger machen wollte. Ich bin schon gespannt, wie es euch gefällt!
Nach dem Urlaub kommt dann das letzte und dritte Kapitel. Und nun wünsch ich euch viel Spaß beim Lesen und ich hoffe, ihr lasst mir einen review da.

Kapitel 2: Where Nobody Can Separate Us

„So, ihr zwei. Jetzt wird geschlafen. Ich möchte nicht wieder hochkommen müssen, weil ihr statt friedlich zu schlummern euer Zimmer in die Luft jagt.", mahnte Molly mit einem strengen Blick. Die Zwillinge blickten ihr mit identisch unschuldigen Augen entgegen und Molly konnte bei dem Anblick nicht anders als zu lächeln.

"Ihr seid schon so zwei.", lächelte sie kopfschüttelnd, „Professor McGonagall tut mir jetzt schon leid."
Mit diesen Worten deckte sie zuerst George und dann Fred zu und ging zur Tür.
"Gute Nacht und stellt mir morgen ja keinen Unsinn an.", sagte sie und schloss die Tür hinter sich. Es wurde dunkel im Zimmer der Zwillinge. Lediglich das schwache Mondlicht schien durch das Fenster und beleuchtete den Boden zwischen den beiden Betten. Trotzdem konnte Fred genau das Gesicht seines Bruders erkennen, dessen Blick zur Decke gerichtet war. Es kam nicht oft vor, dass Stille zwischen ihnen herrschte und Fred fand es jedes Mal unerträglich, wenn sie nicht miteinander redeten, obwohl sie im selben Raum waren.

"George?", sagte er schließlich zögernd, um die Stille zu unterbrechen.
"Hm?"
"Schläfst du schon?" Natürlich wusste Fred, dass sein Zwillingsbruder noch nicht schlief, dennoch hatte er das Gefühl, nachfragen zu müssen.
"Nein.", kam die Antwort von George, „Du?"
"Nein. Ich kann nicht."

Bei diesen Worten wandte George seinen Blick von der Decke ab und sah direkt in die dunklen Augen seines Bruders.
"Warum nicht?", fragte er, obwohl er wusste, warum Fred nicht schlafen konnte. Immerhin quälten ihn dieselben Gedanken.
"Wegen dem, was Percy gesagt hat.", gab Fred zu und wandte seinen Blick ab. Er hörte wie Georges Bett kurz quietschte und wusste, dass sein Zwilling aufgestanden war. Kurze Zeit später hatte sich George auch schon auf die Kante von Freds Bett gesetzt und die Hand seines Bruders ergriffen.

"Ich hab auch Angst, Fred. Ich will nicht, dass wir getrennt werden."
„Meinst du, das werden die wirklich machen? Ich meine, jeder weiß doch, dass man Zwillinge nicht trennt. Richtig?"
George zuckte nur mit den Schultern und seufzte.
"Keine Ahnung. Vielleicht ist es in Hogwarts anders. Du hast doch gehört, was Bill gesagt hat. Das ist schon mal passiert."

Fred nickte betrübt und setze sich neben George. Er legte einen Arm um seinen Bruder und lehnte seinen Kopf gegen dessen Schulter.
"Ich will nicht, dass sowas passiert.", meinte er leise und drückte George an sich, „Wir gehören doch zusammen."
"Vielleicht können wir den Hut davon überzeugen, dass er sich falsch entschieden hat, falls er uns trennt. Oder Professor Dumbledore bitten, uns zusammen in ein Haus zu stecken."
"Und was ist, wenn das nicht funktioniert?"
"Dann nehmen wir eben unsere Besen und fliegen auf und davon.", lächelte George und auch Fred konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.

"Wenn das kein Plan ist, dann weiß ich auch nicht."
"Aber Mum wird sauer auf uns sein.", meinte George und blickte unsicher zu Fred, der ihn herausfordernd ansah: „Soll sie doch. Du bist mir wichtiger als Mum."
George umarmte Fred und vergrub sein Gesicht in dessen Schulter.
"Du mir auch, Fred. Wir werden immer zusammen sein, ja? Nichts und niemand kann uns trennen, richtig?"
"Richtig, George.", sagte Fred sanft und strich seinem Bruder ein paar Tränen aus dem Gesicht, „Vielleicht machen wir uns auch einfach zu viele Sorgen. Du hast doch gehört, was Charlie gesagt hat. Er glaubt nicht, dass der Hut uns trennt und wird uns helfen. Wir schaffen das schon."

"Wenn du meinst.", murmelte George und Fred konnte sehen, dass sein Bruder immer noch Zweifel hatte. Er überlegte kurz, bevor er dann mit einem Grinsen auf den Lippen sagte:
"Wenn dich der Hut in ein anderes Haus stecken sollte als mich, dann schwöre ich dir, werde ich ihn in eine Spinne verwandeln. Wie Rons Teddy. Und dann werde ich drauftreten und dann soll er noch mal sowas Dummes versuchen."
George lachte und schüttelte den Kopf.
"Und danach fliegen wir mit unseren Besen dahin, wo uns niemand trennt.", meinte er und kuschelte sich an seinen Bruder, während er ein Gähnen versuchte zu unterdrücken.

"Darf ich heute bei dir schlafen?", fragte er beinahe schüchtern und als Antwort legte Fred die Decke über sie beide.
"Natürlich."
Einen Moment herrschte wieder Stille, bis Fred sagte: „Ich hab dich lieb, George." Er spürte wie George an seiner Schulter lächelte: „Ich hab dich auch lieb."
Ein wenig beruhigt und zuversichtlich fielen Fred die Augen zu und er drückte seinen Bruder unbewusst im Schlaf an sich.

Fortsetzung folgt ...