Hier also endlich ein weiteres Kapitel, nachdem ich so lange vergeblich auf weitere Reaktionen gewartet habe. Nun ja. Auf jeden Fall sehr großen Dank an unsere drei Reviewer!!!

Aber genug davon. Hier das vorletzte Kapitel zu unserer kleinen Vorgeschichte.

Kapitel 12 - Ein neuer Weg zu dienen

Es war ein später Sommerabend etwa eine Woche nachdem Severus Snape nach seinem dritten Schuljahr zu seinem Meister zurückgekehrt war. Normalerweise war es ihm zu dieser Zeit erlaubt, seine Hausaufgaben zu machen und zu lernen, auch wenn es seinen Meister scheinbar nicht mehr interessierte, wie die Leistungen seines Sklaven waren.

Doch diese erste Woche war merkwürdig gewesen. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit hatte sein Meister ihn berührt. Sei es nun während Severus ihn bei Tisch bediente oder beim Ankleiden half oder einfach nur still neben dem Sessel kniete, während sein Meister las. Immer war eine Hand durch seine für die Ferien seidigen langen Haare oder über seinen Rücken und Hintern gewandert.

Zuerst war der Sklave jedes Mal zusammengezuckt, weil er befürchtete, einen Fehler gemacht zu haben und bestraft zu werden. Doch nichts dergleichen geschah, sodass er es einfach hinnahm.

Nun stand der Schwarzhaarige vor der Tür zum Schlafzimmer seines Meisters. Er trug wie jeden Sommer nur die seidene in diesem Jahr sehr kurze weiße Tunika und Sandalen, deren Riemen so dünn und durchsichtig waren, dass es dennoch wirkte, als würde er barfuß gehen.

Was mochte sein Meister zu dieser Stunde von ihm wollen? Diese Frage huschte durch Severus' Geist, als er die rechte Hand hob und an die Tür klopfte, ehe er mit gesenktem Kopf eintrat. "Ihr wünscht mich zu sehen, Meister.", wisperte er demütig.

Zandros hatte schon lange auf diesen Tag gewartet und nun, heute, war es endlich soweit. Er würde seinem Sklaven zeigen, was es wirklich bedeutete zu sein, was er war. Welche Pflichten es waren, weswegen er ihn ursprünglich erworben hatte und welche Mühen er auf sich genommen hatte, ihn bis zu diesem Punkt hin zu erziehen.

Der ältere Zauberer war kein Pädophiler, nein … als sein Sklave noch jünger gewesen war, hatte ihn alleine der Gedanke abgestoßen, den Jungen auf diese Art und Weise zu berühren. Aber seit den letzten beiden Jahren hatte sich sein Junge so sehr weiterentwickelt, dass Zandros es nun durchaus für richtig empfand. Denn auch seine Gefühle und seine Gelüste seinem Sklaven gegenüber hatten sich verändert. Waren nun eindeutig in die Richtung gegangen, die er ursprünglich vorgezogen hatte und seine Sorgen, dass er vielleicht nie so empfinden könnte, eben weil er den Jungen von klein auf bei sich gehabt hatte, waren seit den letzten Sommerferien vollends verschwunden. Dennoch hatte er sich noch ein weiteres Jahr zurückgehalten und nun … nun war es endlich soweit.

Doch wie sollte er es angehen? Sicher den Anfang hatte er getan und sein Sklave zuckte nicht bei jeder nebensächlich scheinenden Berührung zusammen. Aber wie weiter gehen? Nachdenklich vor dem großen Wandspiegel stehend seufzte Zandros leise, als sich auch schon die Tür nach dem kurzen Klopfen öffnete und das Objekt seiner Überlegungen sein Schlafzimmer betrat und ehe ihm etwas besseres einfiel, sagte er schließlich platt: „Ich habe Rückenschmerzen."

Nach einer wortlosen Verbeugung verließ der Sklave den Raum und ging ins Badezimmer, um ein Handtuch zu holen. Kaum eine Minute später kam er zurück, nahm Massageöl aus einem Schrank und breitete das Handtuch auf den Seidenlaken aus. "Legt Ihr Euch bitte hin, Meister?"

Ein Lächeln unterdrückend ging Zandros zum Bett und legte sich mit einem leisen Seufzen auf das Handtuch. Entkleidet war er ja bereits.

Severus streifte sich die Sandalen von den Füßen und kletterte ins Bett, um neben seinem Meister zu knien. Dann wärmte er etwas Öl in seinen Händen an und verrieb es auf dem Rücken seines Meisters, ehe er geübt mit der Massage begann.

Da er diese Aufgabe seit Jahren immer wieder ausführte, war er sehr geschickt darin und so lösten sich die Knoten in den Muskeln des Älteren recht schnell auf. Doch Severus massierte unaufhörlich weiter und ignorierte dabei die Schmerzen in seinen Armen, die sich langsam bemerkbar machten.

Nun doch das Lächeln nicht mehr zurückhalten könnend, drehte sich Zandros schließlich mit einem deutlich zufriedenen Seufzen herum, so dass er nun auf dem Rücken lag und seine rechte Hand wie zufällig über den Oberschenkel seines Sklaven strich und dort dann auch verharrte: „Du wirst immer besser, Junge …"

Das Lächeln auf dem Gesicht des Sklaven ob des Lobes war zu sehen, auch wenn er den Kopf gesenkt hielt und seine langen, seidigen Haare vieles verdeckten. "Ich bemühe mich, Meister.", wisperte er leise, während sein Blick auf der Hand auf seinem Oberschenkel ruhte.

Noch etwas weiter wanderte diese, schob sich langsam unter die kurze Tunika: „Wie ist es… bereit etwas Neues zu lernen?", erkundigte sich der weißhaarige Mann, während seine Fingerspitzen wie beiläufig über die für sein Alter wirklich gut ausgebildeten Genitalien strichen.

Severus schnappte kurz hörbar nach Luft und blinzelte heftig. "Ja, Meister. Ich bin immer bereit", versicherte er jedoch sofort, auch wenn sich ihm innerlich alles zusammenzog beim Gedanken daran, was sein Meister von ihm fordern würde.

Zandros schmunzelte nun doch noch mehr: „So, so … immer bereit, hm? Nun .. wir werden sehen." Damit strich er nun ganz eindeutig über das, was sich zwischen den Beinen seines Sklaven befand.

Still ließ der Schwarzhaarige es geschehen und wartete darauf, dass ihm irgendein Befehl gegeben wurde, sei es nun durch Worte oder durch Gesten. Doch im Moment schien sein Meister ihn nur streicheln zu wollen.

Noch einige weitere Minuten ließ es sich Zandros nicht nehmen seinen Sklaven an dessen Intimstellen zu streicheln, merkte aber dann, dass dieser fast gar nicht darauf reagierte und hielt schließlich seine Finger sacht um dessen Glied geschlossen in seinem Tun inne: „Sag mir, Junge … hast du dich schon selbst berührt?"

Severus war nicht so naiv zu glauben, dass normale Berührungen gemeint waren, und so bekam er rote Wangen und senkte den Kopf noch etwas mehr. "Ja, Meister. Das habe ich. Verzeiht, falls es mir nicht zustand.", wisperte er leise.

Kurz schlossen sich Zandros Finger fester um das schlaffe Glied: "Das tat es nicht ... es sei denn ich gestatte es dir, so wie jetzt."

Ein leises, schmerzvolles Keuchen entschlüpfte Severus' Lippen, ehe er sie fest zusammen presste. Langsam und etwas abgehackt nickte er dann und legte seine rechte Hand zwischen seine Beine. Allerdings kam er noch nicht an sich heran, da die Hand seines Meisters noch immer im Weg war. Sein Gesicht war bereits jetzt feuerrot, war es ihm doch mehr als peinlich, was er gleich würde tun müssen.

Seine Hand zurückziehend entspannte sich der Zauberer wieder: "Lass mich sehen, was du tust."

Sofort schob der Schwarzhaarige seine Tunika nach oben und spreizte die Beine etwas mehr. Seit er ein kleiner Junge gewesen war, hatte sein Meister ihn nicht mehr nackt gesehen, es sei denn zu einer Bestrafung und da waren Severus' Gedanken auf anderes gerichtet gewesen, als seine Nacktheit.

Doch jetzt konnte er an nichts anderes denken und seine geröteten Wangen verfärbten sich noch mehr. Langsam schloss sich seine Hand um sein Glied und er rieb sacht daran, wie er es bisher einige Male im Bett gemacht hatte.

Es dauerte eine Weile, ehe er die Anwesenheit seines Meisters ausgeblendet hatte. Dann drifteten seine Gedanken zu einem der hübschen Mädchen auf Hogwarts und langsam verhärtete sich sein Glied.

Auch wenn Zandros' Blick anfangs die weiter steigende Rötung im Gesicht seines Sklaven fasziniert beobachtet hatte, so war seine Aufmerksamkeit nun fast vollends auf die wachsende Erregung gerichtet und wie von selbst wanderte seine Hand wieder zu dem ihm am nächsten befindlichen Oberschenkel. „Das machst du sehr gut, mein Junge", lobte er mit leicht belegter Stimme, „… und jetzt beweg deine Hand etwas schneller … mit ein wenig mehr Druck …"

Hektisch atmend kam Severus aus seinem Tagtraum heraus und blickte seinem Meister in die Augen. Dennoch gehorchte er und massierte sich schneller, fordernder. Ihm war klar, dass es seinem Meister nicht sonderlich gefallen würde, erschlaffte er jetzt wieder.

Und so schlossen sich seine Lider erneut und er versuchte an Regana Dearac zu denken, auf die sich viele seiner Phantasien bezogen, selbst als er noch nicht dazu selbst Hand an sich gelegt hatte. Natürlich hätte Severus sich diesem Mädchen niemals genähert – zum Einen, weil sie eine Gryffindor und noch dazu nicht sonderlich klug war und zum Anderen würde niemand etwas freiwillig mit dem hässlichen, fetthaarigen Severus Snape zu tun haben wollen. Und so störte es ihn nicht weiter, dass er sie vermutlich niemals wiedersehen würde, da sie vor einem Monat zusammen mit den anderen Siebtklässlern ihren Abschluss gemacht hatte.

Zandros ließ seinen Sklaven erst einmal einfach weitermachen, beobachtete dessen Reaktionen aber genau und als sich die ersten Lusttropfen an der Spitze zu bilden begannen, erhob er seine Stimme leicht, um auch sicher zu seinem Sklaven durchzudringen: „Das genügt jetzt."

Zum zweiten Mal zerplatzte das Bild der blonden Gryffindor vor seinem geistigen Auge und mit sichtlicher Mühe riss Severus seine Hand von seiner Erektion. Keuchend und mit in der Stirn klebenden Haarsträhnen kniete er vor seinem Meister und blickte leicht verwirrt aber abwartend in dessen Augen. Wieso sollte er jetzt aufhören? Immerhin hatte er es doch zeigen sollen, oder nicht?

„Wie ich sehe, weißt du also, was du selbst tun kannst … gut", murmelte der Zauberer froh, dass er nicht gezwungen wurde, seinen Sklaven zu bestrafen, hätte dieser nicht so gut gehorcht. Anscheinend hatte er ihn doch ganz passabel erzogen.

Seinen Blick von der vollen Erektion abwendend, sah er seinem Jungen wieder in die dunklen Augen. „Weißt du auch, was noch möglich ist?"

„Ich.. habe andere Jungen reden hören, Meister.", antwortete Severus noch immer hektischer atmend, auch wenn es sich so langsam wieder legte. „Sie haben angegeben, was sie mit Mädchen gemacht haben... oder was diese getan haben. Ich denke aber, dass das meiste davon nicht stimmt."

Langsam wanderten Zandros Augenbrauen nach oben: „Tatsächlich … Was genau haben sie denn beredet?"

„Dass sie bestimmte Mädchen in einen leeren Klassenraum oder einen Abstellraum gezogen hätten... dass sie dort Sex hätten. Vielleicht, obwohl ich nicht glaube, dass diese Mädchen das mit sich machen lassen würden. Und sie haben behauptet, dass die Mädchen ihre.. Dinger .. in den Mund nehmen und daran saugen würden. Das ist doch ekelerregend. Warum sollte ein Mädchen sowas tun?", erzählte Severus, während seine Erektion langsam an Härte verlor und schließlich ganz verschwand.

"Das kann ich dir nicht sagen. Aber ich weiß, warum Du es tun wirst... weil ich es befehle."

Der Junge wurde vollkommen bleich und starrte den Mann vor sich an. „M...Mei...ster?", keuchte er geschockt. „Ich... ich soll...? Aber..."

„Was aber?", schnarrte Zandros nun wieder etwas schärfer.

Der Sklave lief rot an und senkte den Kopf. Jedoch konnte er nicht einfach nicht antworten. „Ist das nicht unhygienisch, Meister? Und ungesund?", wisperte er leise.

Zandros lachte nun wirklich überrascht und auch ein wenig erleichtert auf: „Nein … Solange du dich immer gründlich wäschst und sauber hältst, ist es keineswegs schmutzig und ungesund … ich habe gehört, dass der Samen sogar recht gesund sein soll."

„Ta...Tatsächlich, Meister?", hauchte Severus ungläubig, senkte aber schnell wieder den Blick. Er konnte es sich einfach nicht vorstellen, dass es auch nur im Mindesten angenehm sein würde. Doch war ihm klar, dass er sich nicht widersetzen konnte. „Was... was genau soll ich tun, Meister?", fragte er deswegen auch gleich leise weiter, damit der Ältere nicht wütend wurde.

"Zuerst einmal ... nur fühlen ...", schmunzelte Zandros leise und klopfte mit leicht glitzernden Augen schließlich neben sich, "... leg dich hier hin, so dass ich dich gut ... anfassen kann."

Severus schluckte, nickte jedoch sofort. Er lag schon halb, als er sich wieder aufsetzte und sich nach einem unsicheren Blick zu seinem Meister die bisher nur nach oben geschobene Tunika auszog, ehe er sich dann endgültig hinlegte. So nackt vor seinem Meister wurde der Sklave erneut rot.

Zuerst begnügte sich Zandros damit über den Körper seines Sklaven zu streicheln, doch war ihm das schnell zu langweilig und entsprach auch überhaupt nicht dem, nach was ihm verlangte, und so gelangte seine Hand schnell wieder dorthin, wo sie heute bereits einmal beschäftigt gewesen war. „Entspann dich…", murmelte er dann jedoch, als er merkte, wie sich der Körper unter seinen Fingern verspannte.

"Verzeiht, Meister. Es .. es ist nur so ungewohnt", wisperte Severus leise und schloss beschämt die Augen. Doch schaffte er es, dem Befehl zu gehorchen und sich langsam wieder zu entspannen. Sein Meister wollte ihm etwas beibringen und so sehr sich ihm innerlich auch alles dagegen sträubte, sich von einem Mann derart berühren zu lassen, wusste er auch, dass sein Meister jedes Recht dazu besaß.

Da er vorher schon einmal so extrem erregt gewesen war, verhärtete sich sein Glied nun auch wieder ein wenig, trotz der Tatsache, dass er sich nicht selbst berührte.

Zufrieden lächelte der weißhaarige Zauberer. „So ist es schon sehr viel besser, mein Junge …" Während er weiter über den dünnen Körper strich, glitt er selbst ein wenig weiter nach unten und rollte sich schließlich so herum, dass er mit seinen Armen links und rechts seines Sklaven über diesen zu liegen kam, sein Kopf sich jedoch über dessen Körpermitte befand.

Severus keuchte erschrocken und hob den Kopf, um an sich nach unten zu seinem Meister zu schauen, der recht eindeutig über ihm lag, die Erektion direkt vor Augen. "M.. Mei... Meister?", stammelte er leise und blinzelte heftig.

Auf das leicht erigierte Glied unter sich blickend leckte sich Zandros hastig über die Lippen und schluckte, um zu verhindern, dass ihm etwas seines Speichels aus den Mundwinkeln lief. So lange hatte er sich geduldet … und jetzt war es endlich soweit. Heute würde er sich den Lohn für all die investierten Mühen holen. Zumindest den Beginn würde er machen.

Noch einmal sah er in die dunklen Augen seines Sklaven. „Jetzt werde ich dir zeigen, dass es alles andere als unangenehm ist … und danach dann wirst du mir beweisen, wie gut du im Lernen bist." Und ohne noch weiter auf eine wie auch immer geartete Reaktion zu warten, senkte Zandros wieder seinen Kopf und nahm das Glied des Schwarzhaarigen ganz in seinen Mund auf, ehe er es fast schon behutsam daran entlang leckend wieder aus seinen Lippen entließ.

Das Gefühl war so neu, dass Severus' Oberkörper regelrecht nach oben schoss und er keuchend auf den Haarschopf seines Meisters herabsah. Sofort ließ er sich allerdings wieder fallen und atmete hektisch. "Das.. das... fühlt.. sich unglaublich an, Meister.", hauchte er leise.

Kurz in seinem Tun pausierend lachte Zandros leise, aber ehrlich auf: „Siehst du … es ist alles andere als das, was du befürchtet hast … und es wird noch besser." Damit begann er erneut damit, zuerst seine Zunge und anschließend seinen Mund so einzusetzen, wie er es viel zu lange nicht mehr getan hatte.

Severus krallte sich ins Laken und bewegte sich unruhig unter dem Älteren. Es dauerte nun nur wenige Augenblicke, bis er kurz vor dem Höhepunkt stand. Da er sein Leben lang gelernt hatte, sich in allem möglichst leise zu verhalten, stöhnte er nun ziemlich verhalten auf und kam schließlich einfach.

Ohne auch nur den Hauch eines Zögerns schlucke Zandros herunter, was ihm so plötzlich gegeben wurde, und die nun wieder erschlaffende Erektion aus seinen Lippen gleiten lassend, betrachtete er den keuchenden Sklaven. „Das…", begann er leise, „… war das erste und letzte Mal, dass du ohne meine Erlaubnis gekommen bist." Und etwas schärfer werdend füge er hinzu: „Hast du das verstanden, Junge?"

Die durch den Höhepunkt leicht geröteten Wangen wurden schlagartig bleich und Severus sah mit großen, erschrockenen Augen auf. "Ja... Ja, Meister.", versicherte er mit sich fast überschlagender Stimme, obwohl er den Stimmbruch eigentlich bereits hinter sich hatte. Die Lider senkend nahm er seinen Mut zusammen und wisperte leise: "Wie kann ich lernen zu warten, Meister?"

„Indem du dich dabei konzentrierst… Gelegenheiten wird es ab jetzt genügend geben", antwortete Zandros nun wieder besänftigter, zumal er sich selbst auch alles andere als unerregt fühlte.

"Ich werde mein Bestes geben, Meister", versicherte der Sklave erneut, auch wenn er alles andere als sicher war, dass er es einfach so würde lernen können.

Es damit auf sich bewenden lassend rollte sich Zandros wieder herum und von den Beinen seines Sklaven weg an den Bettrand, dort dann jedoch sitzen bleibend: „So … Nun, ich hoffe, du hast trotz allem gut aufgepasst."

"Ich.. ich habe es versucht, Meister.", antwortete Severus ehrlich und setzte sich langsam auf. Innerlich ekelte er sich wieder. Doch gleichzeitig sagte er sich, dass sein Meister es doch auch eben bei ihm getan hatte, also konnte es doch nicht wirklich so schlimm sein, wie er es sich gerade ausmalte. Oder nicht?

„Gut … dann zeig mir, wie gut du aufgepasst hast." Damit klopfte sich Zandros leicht auf die Oberschenkel.

Heftig schluckend drehte der Schwarzhaarige sich um und legte sich auf den Bauch, um mit dem Kopf über dem Schoß seines Meister zuliegen zu kommen. Da der Ältere auf der Bettkante saß, lag Severus nun sehr dicht am Bettrand und musste aufpassen, nicht hinunter zu fallen. Dabei roch er auch bereits die Erregung des anderen und verzog angewidert das Gesicht. Mit einem unsicheren Blick nach oben rutschte er noch näher und schloss die Augen, ehe er kurz mit spitzer Zunge über die feuchte Eichel leckte. Ohne wirklich darüber nachzudenken zog er sich wieder etwas zurück und sein Gesicht zeigte deutlich seinen Ekel.

Im ersten Moment zufrieden, wenn auch ein wenig überrascht über die Art und Weise, wie sich sein Sklave ihm näherte, seufzte der Zauberer bei dieser ersten, zaghaften Berührung leise auf. Doch als er dann die Reaktion des Jungen sah, verschwand dieses wohlwollende Gefühl fast schneller, als es gekommen war.

Blitzschnell schoss Zandros' Hand vor und packte in die schwarzen Haare: „Habe ich mich etwa vor dir geekelt?", fragte er dabei mit trügerisch sanfter Stimme.

Erschrocken keuchend hing Severus da und schluckte heftig. „Ver...Verzeiht, Meister", wisperte er leise und schloss die Augen. "Es.. ist nur so ungewohnt. Ich... ich werde mich mehr bemühen."

Seinen Griff wieder lockernd nickte Zandros kurz. „Dann beweise es mir", forderte er fast schon harsch.

Kurz presste der Schwarzhaarige die Zähne so fest zusammen, dass es fast schon knirschte. Doch dann beugte er sich herab, schloss die Augen fest und legte seine Lippen um die Eichel. Die aufsteigende Übelkeit unterdrückte er irgendwie, da er sich sicher war, bestraft zu werden, sollte er sich nochmals abwenden. Langsam und ungeschickt saugte er leicht, wie er es zuvor zu spüren bekommen hatte.

Er war nun einmal ein Sklave und musste tun, was sein Meister verlangte.

Ganz egal, was er selbst dabei empfand.

tbc