Danke für die vielen Reviews diesmal. Hat uns unglaublich gefreut.
An Thira: In dem Kap steht, dass es nach Sevs drittem Schuljahr ist. Damit ist er 14 einhalb Jahre alt. Und auch wenn das noch nicht erwachsen ist, ist er doch auch kein Kind mehr und die Pubertät sollte auch bereits vorüber sein bzw. in den letzten Zügen liegen.

Hier folgt nun also das letzte Kapitel dieser Vorgeschichte. Alles, was danach kommt, wurde, wie wir finden, hinreichend in Leben in Ketten durch Rückblicke oder Erzählungen eingebaut.

Genug geredet. Viel Spaß mit diesem Kapitel.


Kapitel 13 – Der Club

Mit merkwürdig weichen Knien schritt Severus neben seinem Meister her. Sie befanden sich zum ersten Mal überhaupt in der Muggelwelt, an der sein Meister sonst kaum ein gutes Haar ließ. Doch heute befanden sie sich absichtlich hier, auch wenn der junge Sklave nicht wusste, was sie hier tun würden.

Aber die letzten beiden Wochen hatten ihm gezeigt, dass nahezu alles möglich war. Nach diesem ersten Blowjob war seine neue Ausbildung noch lange nicht zu Ende gewesen, auch wenn es einiger Strafen bedurft hatte, um ihn zu einigen der noch schlimmeren Dinge zu überreden.

Der erste Sex lag bereits eine Woche zurück und noch immer war Severus gleichzeitig beschämt und entsetzt. Sein Meister hatte es geschafft, dass er trotz des inneren Widerstandes dabei hart geworden und sogar gekommen war!

Die vergangenen zwei Wochen waren besser gewesen, als es sich Zandros in den Jahren zuvor ausgemalt hatte. Besonders als er das erste Mal in diese herrliche Enge eingedrungen war … ja er hätte Stunden darin verweilen können.

Doch schließlich hatte er doch noch von seinem Sklaven abgelassen und sich aus diesem wieder zurückgezogen, um ihm eine Pause zu gönnen. Eine die am Abend wieder vorüber gewesen war und er das Erlebnis wiederholt hatte. Zur Belohnung sogar so, dass er seinen Jungen abermals zum Höhepunkt getrieben hatte.

Danach war es noch so oft passiert, dass Severus fast glaubte, nie wieder normal gehen zu können. Doch im Moment war das Ziehen in seinem Hinterteil Severus' geringste Sorge. Die Gegend, in der sie sich befanden, war mehr als finster und der junge Sklave fürchtete sich ein wenig. Überall standen halb nackte Menschen herum – Männer wie Frauen – und sie alle schienen ihn anzustarren.

Dabei sah seine Kleidung doch sicher normal genug aus. Zumindest würde er sich so auch freiwillig in der Schule sehen lassen. Eine schwarze Hose und ein weißes, kurzärmeliges Hemd. Sogar richtige Schuhe hatte er anziehen dürfen, was sonst eigentlich während der Ferien nicht üblich war, wenn sie nicht gerade in die Winkelgasse gingen.

Die Neugier des Jungen auf ihr Ziel nahm immer weiter zu. Doch war er gut genug erzogen, nicht zu fragen.

Schließlich betraten sie eine düstere Gasse, an deren Ende eine blanke Tür auf sie wartete, die zu Severus' Erstaunen weder eine Türklinke noch einen Knauf besaß. Sein Meister klopfte dreimal an die Tür und wartete dann geduldig, wie es eigentlich nicht seine Art war.

Nach einigen Minuten klopfte er erneut und sofort öffnete sich die Tür. Dahinter stand ein Mann, der so groß war, wie Severus noch nie einen gesehen hatte. Nur kurz wurden sie gemustert und dann eingelassen.

In einem kleinen Raum, den sie als nächstes betraten, drehte sein Meister sich zu ihm um und zog seinen Zauberstab, woraufhin sich seine Kleidung zu Severus' Entsetzen in einer Art veränderte, die der Junge nicht erwartet hatte.

Die Schuhe verschwanden. Die Hose wurde eng und so kurz, dass der Ansatz seines Hinterns und darauf einige Striemen zu sehen waren. Auch sein Oberteil wurde hauteng und sehr knapp, wodurch sein silberner Halsreif deutlich sichtbar wurde.

„Mei... Meister?", wisperte er fragend und sah ängstlich zu, wie eine Kette an dem Reif befestigt wurde, was ihn feuerrot anlaufen ließ.

„Du wirst dich verhalten, als wären wir zu Hause. Du darfst vorerst mit jedem anderen Sklaven sprechen. Einen anderen Meister wirst du nur ansprechen, wenn er dich etwas fragt. Verstanden?"

„Ja, Meister."

„Gut. Das hier sind Muggel. Also kein Wort über Zauberei." Damit zog Zandros an der Kette und führte seinen Sklaven in den Hauptraum des Clubs, wo sie sofort die Aufmerksamkeit sehr vieler Leute erregten. Doch kümmerte ihn das wenig.

Als sein Meister sich setzte, sank Severus in einer fließenden Bewegung auf die Knie, die einige andere Männer, die ebenfalls auf dem Boden saßen, verlegen zu ihren Herrn aufblicken ließ, wie Severus aus dem Augenwinkel sah.

Es dauerte nicht lange und jemand gesellte sich zu ihm, nachdem er den Meister um Erlaubnis gebeten hatte. Severus hob langsam den Kopf und sah in hellgrüne Augen und ein weiches Gesicht, das von blonden Locken umrahmt war. Auf den zweiten Blick bemerkte Severus einen schwarzen Gürtel um den Hals des anderen und sein Herz begann wild zu schlagen.

„Bist... du auch ein Sklave?", wisperte er leise.

„Würde ich sonst mit dir auf dem Boden hocken? Ich bin Damon."

„S..Severus.", hauchte der Schwarzhaarige leise und sah mit großen Augen auf den Jungen, der etwa zehn Jahre älter sein mochte. Nie zuvor hatte er einen anderen Sklaven getroffen und er vergaß, dass es sich um einen Muggel handelte und er ihn eigentlich verabscheuen sollte.

„Das ist ein schöner Name. Ich hab noch nie etwas vergleichbares gehört." Der Blonde lächelte so lieb, dass Severus unwillkürlich zurücklächelte und das war der Anfang eines sehr interessanten Gesprächs, das erst unterbrochen wurde, als sich jemand mit an den Tisch setzte.

„Guten Abend.", begrüßte ein Mann mittleren Alters den Sitzenden. „Ich hoffe, Damon fällt Ihnen nicht auf die Nerven."

„Keineswegs ….", winkte Zandros ab, war das doch der Grund, wieso er überhaupt hierher gekommen war. Damit sein Junge lernen konnte.

Severus beobachtete, wie Damon zu dem anderen aufsah und ihn anlächelte. Er fragte sich, ob das der Herr des Älteren war, doch zu fragen traute er sich nicht.

„Das ist gut. Mein Name ist Alex.", stellte er sich vor und hielt dem Älteren eine Hand entgegen.

Zandros zögerte kurz, doch dann ergriff er die Hand und schüttelte sie leicht: „Sie sind öfter hier?", fragte er schließlich, dabei den Blonden mit einem nur flüchtigen Blick streifend. Doch für einen Muggel sah er nicht schlecht aus.

„Ja. So oft es unsere Zeit zulässt.", antwortete Alex. Es störte ihn nicht, dass sein Gegenüber keinen Namen nannte, war Alex doch auch nicht sein richtiger. „Und zwischendurch auch, wenn Damon eine kleine Erinnerung an einige Regeln braucht."

Der Blonde bekam rote Wangen und senkte leicht den Kopf, ehe er Severus angrinste. Dieser runzelte nur leicht die Stirn, waren Erinnerungen an Regeln doch normalerweise nichts, worüber man grinsen konnte.

Ein Schmunzeln nicht unterdrücken könnend, lehnte sich Zandros wieder zurück in seinen Stuhl: „Und was ist der Grund für den heutigen Besuch? Einfach nur … Spaß, oder mehr eine Erinnerung an seinen Platz?"

„Spaß. Hauptsächlich. Auch wenn die Erinnerung an seinen Platz dazu gehört.", murmelte Alex und strich langsam, liebevoll durch die blonden Haare. „Warum sind Sie hier?"

„Damit er lernen kann … und sieht, dass es noch andere gibt.", antwortete Zandros offen.

„Ja. Das ist am Anfang schwierig. Viele Jungs glauben, dass ihre Gelüste schlecht sind, etwas böses und dass nur sie alleine so fühlen.", murmelte Alex, während er Damon noch immer streichelte. Dann schickte er ihn allerdings zur Bar, um etwas zu trinken zu holen. „Kann ich Ihnen etwas anbieten?"

Zustimmend neigte Zandros leicht seinen Kopf: „Das wäre sehr freundlich … und gerade was den letzten Punkt betrifft, bin ich heute hier. Er soll sehen, dass er nicht der Einzige ist."

„Er ist sehr jung", murmelte Alex verstehend und streckte langsam eine Hand nach Severus' Kopf aus, berührte ihn jedoch nicht einfach. „Und hübsch... Darf ich?"

Damon kam mit zwei Gläsern Rotwein zum Tisch zurück und stellte sie formvollendet vor jedem der Herrn ab, ehe er sich wieder hinkniete.

Zandros erste Gefühlsregung war Verärgerung ob dieser Anmaßung, doch dann kniff er seine Augen zusammen und dachte genauer darüber nach. Vielleicht war es ja nicht einmal so schlecht, wenn sein Junge auch einmal die Hand eines anderen zu spüren bekam. Merkte, wie gut er es bei ihm hatte, und so nickte er schließlich langsam: „Wieso eigentlich nicht …"

Wieder ließ Zandros seinen Blick über den Blonden schweifen, der gerade die Getränke gebracht hatte und ein kurzes, fast schon anerkennendes Lächeln huschte über seine Lippen.

Severus' Augen wurden riesig und seine Hand verkrallte sich in die kurze Hose, die er trug. Doch trotz seiner sichtbaren Angst gelang es ihm, nicht vor der fremden Hand zurückzuzucken.

Alex strich durch die seidigen Haare und lächelte leicht. „Schau mich an!", verlangte er dann leise, wenn auch unüberhörbar befehlend.

Ein Schauer rann über Severus' Rücken, als er langsam den Kopf hob und den fremden Mann ansah.

„So dunkle Augen habe ich noch nicht gesehen.", murmelte Alex leise, ehe er den Jungen weiter begutachtete, als wäre er ein Objekt und kein Mensch.

Damon blickte zu Boden, um die Eifersucht zu verbergen, die sofort in ihm aufwallte.

„Ja … auch ich finde sie immer wieder aufs Neue faszinierend", stimmte Zandros mit einem halben Lächeln zu, während er nach dem Weinglas griff und nachdenklich daran zu nippen begann. Für Muggelverhältnisse schmeckte er wirklich nicht schlecht.

Severus wurde rot und senkte leicht den Kopf, weil es ihm peinlich war.

„Wie lange bilden Sie ihn schon aus? Er scheint recht jung zu sein.", fragte Alex neugierig, nachdem er von dem Jungen erst einmal abgelassen hatte. Stattdessen bedeutete er Damon näher zu rutschen und streichelte ihm sacht durch die Haare, damit dieser seine Eifersucht etwas besser kontrollieren konnte.

„Nun … vor etwa einem Monat habe ich die Ausbildung etwas … intensiviert.", murmelte Zandros, während er abermals an dem Wein nippte und mit seiner anderen Hand sacht im Nackenbereich seines Jungen über dessen Sklavenreif strich.

„Verstehe. Und wie stellt er sich an?", fragte Alex schmunzelnd weiter. „Damon hier war auch nicht wesentlich älter und wusste nicht einmal wirklich, was es bedeutet, mit einem Mann zu schlafen."

Severus verfärbte sich noch etwas mehr, bemerkte aber auch, dass es Damon ähnlich erging. Das beruhigte ihn dann doch wieder etwas. Offensichtlich waren nicht nur ihm solche Themen peinlich.

Zandros lachte nun wirklich leise auf, gefiel ihm doch die offene Art dieses Muggels immer besser: „Ich denke, er muss noch lernen, dass es etwas vollkommen normales ist, dessen man sich nicht zu schämen braucht. Vielleicht …", und da stockte der Zauberer nun doch kurz, während seine Finger in eine leichte Nackenmassage bei seinem Sklaven übergingen, doch sprach eigentlich nichts gegen die Idee, die ihm eben gekommen war, „… täte es ihm ganz gut, einmal für einige Stunden von jemand anderem als mir unterrichtet zu werden."

Severus' Hand krallte sich bei diesem Vorschlag fest in die Hose seines Meisters, während er zu zittern begann. „M..Mei..Meister?", stammelte er kaum hörbar.

„Ja... vielleicht. Allerdings sollten Sie dabei bleiben. Die meisten Doms hier sind ehrlich, aber ich würde nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass sie nicht weiter gehen, als Sie es wollen.", meinte Alex leise, während sein Blick auf den zitternden Jungen fiel. „Vor allem, da ihm die Idee nicht wirklich zu gefallen scheint."

Ohne auch nur hinzusehen, oder gar zu blinzeln, verwandelte sich Zandros eben noch massierende Hand in einen kurzen, aber heftigen Schlag auf die sich in seine Hose verkrampfende Hand, schätzte er solches Verhalten doch absolut nicht: „Er wird schon noch lernen, Gefallen daran zu finden und so lange er nicht wirklich verletzt wird, bin ich mit allen Optionen einverstanden."

„Naja... es ist schwierig, wenn es ihm so gar nicht gefällt, zu jemand anderem zu gehen.", meinte Alex nachdenklich, während sein Blick auf dem Jungen hing, der sich nun demütig zusammenkauerte, um nicht noch mehr Probleme zu bekommen. „Wie wäre es, wenn sich die zwei ein wenig miteinander beschäftigen, damit Ihr Kleiner sich etwas entspannt?"

Sich die Bemerkung verkneifend, dass es keine Rolle spielte, was dem Jungen gefiel und was nicht, betrachtete Zandros den blonden Sklaven nun noch genauer und nickte schließlich langsam: „Wieso nicht? Das dürfte mit Sicherheit interessant werden."

Severus spürte mehr, als dass er es sah, wie der blonde Sklave näherrückte, und kniff die Augen fest zusammen.

„Du musst keine Angst haben", wisperte Damon leise, da er spürte, wie der Jüngere bei der sachten Berührung am Rücken zitterte. Vorsichtig brachte er ihn dazu, sich aufzusetzen und schlang dann erst einmal beide Arme um ihn, um ihn festzuhalten.

Alex sah einfach nur zu, wie Damon versuchte, den Jungen zuerst zu beruhigen und als dieser sich dann in die Umarmung lehnte, sacht weiter zu gehen.

Sich einfach etwas bequemer hinsetzend, störten Zandros die Blicke nicht, die einige der anderen Anwesenden in ihre Richtung warfen. Im Gegenteil, empfand er sie eher als Bestätigung, dass es genau das Richtige war, was er hier zuließ. So beobachtete er einfach weiter.

Severus zitterte nicht mehr, doch beteiligte er sich auch nicht an dem, was mit ihm geschah. Er saß einfach nur still da und ließ Damon tun, was immer diesem einfiel.

Sacht streichelte der Ältere den schlanken Rücken entlang, während seine Lippen über den Hals glitten. So gut wie jeder hatte dort erogene Zonen und so hoffte er, sie auch bei dem Kleinen zu finden. „Ich tu dir nichts", raunte er sehr leise.

Je länger er seinen wie zu Stein erstarrten Sklaven beobachtete, desto kühler wurde Zandros Miene und schließlich reichte es ihm und sich leicht vorbeugend zischte er: „Beteilige dich gefälligst, Junge, du bist doch kein Holzklotz!"

„V.Verzeiht, Meister.", wisperte Severus mit vor Scham glühenden Wangen und sie färbten sich noch dunkler, als er hörte, dass Damons Meister meinte, es stünde ihm. Mit leicht zitternder Hand strich er über Damons Oberkörper, achtete jedoch darauf, dabei keine nackte Haut zu berühren.

Alex sah nur zu und lächelte leicht in sich hinein. „Vielleicht sollten wir nach unten in einen der Räume gehen. Wenn wir unter uns sind, kann er sich vielleicht leichter entspannen", schlug er dann vor.

Zandros schmunzelte nun wieder: „So lange es nicht der rote Raum ist … gerne." Damit erhob er sich und bedeutete auch seinem Jungen mit einem flüchtigen Wink an seine Seite zu kommen.

„Sicher nicht", meinte Alex nur und bedeutete Damon ihm zu folgen. Dabei benutzte er allerdings ein besonderes Handzeichen, das den blonden jungen Mann erröten ließ. Auf allen Vieren krabbelte er dann hinter seinem Herrn her.

Severus war aufgestanden und dicht zu seinem Meister getreten, damit dieser an die Kette herankam, die noch immer an seinem Halsreif hing. Bei Damons Verhalten wurde auch Severus rot und hoffte, dass sein Meister das nicht auch verlangen würde.

So wie er den Blick seines Sklaven deutete, fiel es Zandros nicht schwer, sich dessen Gedanken vorzustellen und so murmelte er nur, nach der Kette greifend: „Keine Sorge … das musst du heute bei mir zumindest nicht."

Erneut erschauernd folgte Severus dem leichten Zug an der Kette, als sein Meister losging und dem Fremden folgte. Was würde jetzt geschehen? Was würde dieser Alex von ihm verlangen? Innerlich vor Panik halb vergehend lauschte Severus dem leisen Platschen seiner nackten Füße auf den Fliesen der Treppe.

Alex führte die beiden in einen recht großen Raum, der von einem riesigen Bett dominiert wurde. Dagegen sahen die Schränke und Regale an den Wänden vollkommen unscheinbar aus. Und das war auch beabsichtigt.

Seinen Blick über die mit allerlei Plüsch, Plastik und anderen Dingen belegten Regale schweifen lassend, schloss Zandros, nachdem Severus hinter ihm eingetreten war, leise die Türe und schloss sie schließlich auch ab, sodass keiner sie stören konnte. Anschließend schlenderte er die kurze Kette wieder loslassend zu einem der flauschigen Bodensessel, in die locker zwei Personen passten, und ließ sich in diesen sinken.

Alex setzte sich auf die Bettkante und lächelte leicht, als Damon sich sofort zu ihm kniete. Doch dann wandte er seine Aufmerksamkeit dem Schwarzhaarigen zu, der unsicher einen Schritt in Richtung der Sessel machte, aber nicht zu wissen schien, wie er sich nun verhalten sollte. „Komm her. Setz dich zu mir", meinte Alex ruhig.

Mit einem unsicheren Blick zu seinem Meister gehorchte Severus und setzte sich vor dem Bett auf den Boden. Bisher hatte er höchstens einmal Iason gehorchen müssen, wenn der Heiler ihn untersuchen wollte oder dergleichen. Aber noch niemals hatte sein Meister ihn wirklich ausgeliehen. Doch ganz offensichtlich war das jetzt der Fall.

„Dein Meister hat dir sicherlich die Regeln des Spiels bereits beigebracht", murmelte Alex leise und lächelte leicht, als der Junge nickte. „Vertrauen ist das Wichtigste und ich weiß, dass du mir nicht vertraust. Warum solltest du auch? Ich bin immerhin ein wildfremder Mann. Aber ich verspreche dir jetzt, dass ich dir nichts tun werde... nichts, was du nicht willst. Wir legen ein Sicherheitswort fest, mit dem du die Session abbrechen kannst, wenn es zu heftig für dich sein sollte. Verstanden?"

Severus schluckte und nickte, ehe er erneut zu seinem Meister sah. War das wirklich richtig, dass er entscheiden durfte?

„Keine Sorge, mein Junge … ich werde schon etwas sagen, wenn es zu viel werden sollte.", murmelte Zandros schließlich leise, sich nun wirklich bequem in das weiche Sitzmöbel hinein sinken lassend. Das würde mit Sicherheit interessant werden.

Mit leicht gerunzelter Stirn sah Alex kurz zu dem anderen Dom und schüttelte leicht den Kopf, sagte jedoch nichts dazu. „Wie soll dein Sicherheitswort sein?"

„Ich ... ich brauche keines, Sir. Mein Meister wird auf mich aufpassen.", erwiderte Severus leise und diesmal ohne jegliche Angst in der Stimme.

Zandros lächelte zufrieden, ja so war es richtig und dass er keinerlei Furcht mehr bei seinem Jungen hören konnte, machte ihn fast schon stolz auf diesen. Ja … er würde tatsächlich darauf achten, dass es nicht zu weit ging und dieses Vertrauen zerstört würde. Bröckeln ja … aber nicht zerstört.

„Also gut, Kleiner. Es ist schön, dass du ihm so sehr vertrauen kannst.", stimmte Alex etwas widerwillig zu, auch wenn er es recht gut verbarg. „Komm zu mir nach oben und lass dich richtig anschauen."

Gehorchend stand Severus auf und ließ sich dann widerstandslos auf den Schoß des anderen ziehen, wo er sofort dessen Hände über seinen Körper gleiten spürte. Recht schnell lag eine in seinem Schritt. „Bist du richtig sauber?", raunte der Ältere an seinem Ohr.

„Ja...", antwortete Severus irritiert. Natürlich war er sauber. Doch die nächste Frage ließ ihn irritiert aufschauen: „Auch innerlich?" Blinzelnd drehte er den Kopf, um Alex ansehen zu können. „Was... was meinen Sie damit?"

„Bis auf das Frühstück hat er heute noch nichts gegessen ...", antwortete Zandros daraufhin, der nicht so recht wusste, ob ihn die Frage nach der Sauberkeit seines Sklaven verärgern sollte, oder nicht.

„Nun.. dann sollten wir ihn auf jeden Fall reinigen, bevor ich mich näher mit ihm befasse. Damon!"

Der Blonde sprang sofort auf und lief auf eine Tür zwischen zwei Regalen zu, durch die er auch sofort verschwand. Nach einigen Augenblicken kam er mit einer Schüssel, einem Eimer und einigen anderen Sachen wieder.

Alex hatte die Zeit genutzt und den Jungen auf seinem Schoß ausgezogen. „Knie dich auf alle Viere. Gesicht zur Tür."

Severus schluckte, gehorchte aber sofort. Es war ihm peinlich, dass nun sein Hinterteil zu den drei anderen zeigte.

Zandros gab sich keine Mühe, die Neugier, die er empfand, zu verbergen und so beugte er sich ein klein wenig vor, um noch genauer sehen zu können, was nun geschehen würde. Was wollte dieser Muggel denn mit einem Eimer und .. dem anderen Zeug?

Nachdem Damon alles abgestellt hatte, kniete Alex sich ebenfalls auf den Boden und streichelte sacht über den Hintern des Schwarzhaarigen. „Keine Angst. Es wird vielleicht unangenehm, aber nicht wirklich schmerzhaft", murmelte er beruhigend, ehe er eine große Spritze nahm und einen Schlauch daran befestigte. „Ich werde jetzt deinen Darm reinigen. Dazu führe ich dir Wasser ein und du wirst es einige Zeit in dir behalten."

Feuerrot anlaufend drehte Severus den Kopf so, dass er zuerst Alex und dann seinen Meister ansehen konnte.

„Keine Sorge …", murmelte Zandros, der nicht glaubte, dass dieser Alex, wie der Muggel sich nannte, jetzt schon etwas tun würde, das wirklich schaden konnte. Außerdem fand es Zandros mehr als interessant.

Alex schmierte sogar etwas Gleitgel auf den Aufsatz der Spritze, um es dem Jungen noch leichter zu machen. Dann füllte er Wasser hinein und drückte die Spitze vorsichtig in den Anus.

Severus jappste leise auf und versuchte im ersten Moment nach vorn wegzukrabbeln, bekam dafür aber einen schmerzhaften Schlag auf die rechte Pobacke, was ihn innehalten ließ. Nach und nach spürte er dann, wie sein Bauch sich füllte und als er den Kopf senkte, um unter sich zu sehen, bemerkte er auch, dass sich sein Bauch bedenklich wölbte. Feuerrot schloss er die Augen.

Bereits nach drei Ladungen hörte Alex auf und streichelte sacht den gefüllten Bauch.

Das sah wirklich mehr als interessant aus und es kostete Zandros doch einiges an Selbstbeherrschung, sich nicht doch zu den Dreien zu begeben.

Nach einigen Augenblicken fingen Severus' Arme an zu zittern und er schien Mühe zu haben, weiterhin die Stellung zu halten. „B...Bitte...", hauchte er schließlich. „Es... Darf.. darf ich mich... erleichtern? Bitte, Sir."

Alex lächelte nur leicht. „Noch einen Augenblick. Dann darfst du... Halt noch etwas durch." Er konnte sehen, dass es den Jungen alle Beherrschung kostete, zu gehorchen, und nun auch wirklich schon Krämpfe verursacht wurden. „Du wirst den Eimer hier benutzen. Jetzt..."

So schnell er konnte, stand Severus auf und setzte sich auf den Eimer, auch wenn es ihm mehr als peinlich war, dass die drei ihm nun zusahen. Mit dunkelroten Wangen und gesenktem Kopf saß er da.

Dem leisen Plätschern lauschend lehnte sich Zandros wieder zurück und strich sich mit der rechten Hand sacht übers Kinn. Das war etwas, das er sich wirklich merken musste. Nachdenklich ließ er seinen Blick über den blonden Jungen schweifen, wie dieser reagierte.

Der rutschte auf einen Wink seines Herrn zu dem Jüngeren heran und berührte ihn sacht an der Hand. „Es tut nicht mehr lange weh... sobald du dich entspannst, verschwinden die Schmerzen und du bist bereit für eine weitere Spülung", raunte er leise und lächelte sanft, als Severus ihn vollkommen entsetzt anschaute.

„Einmal noch... mit etwas mehr. Dann genügt es für heute... mit etwas Übung kannst du mehrere Liter in dir behalten... trotz der Schmerzen", murmelte Alex sanft und füllte die Spritze erneut. „Denk immer daran, dass ich dich niemals mit Schmerzen oder hilflos allein lassen werde... das ist das Dümmste, was ein Dom tun kann."

Auch das merkte sich Zandros, auch wenn sich seine Miene kurz verschloss, klangen doch besonders die letzten Worte nicht wirklich so, als wären sie wirklich an seinen Sklaven gerichtet gewesen

Alex hatte es auch tatsächlich nicht nur an den Jungen gerichtet gesagt, denn er merkte durchaus, dass sein Gast nicht sonderlich viel Erfahrung haben konnte, wenn er bei einem simplen Einlauf derart interessiert zusah.

Nur noch beschämter, weil er kein Papier hatte, um sich zu säubern, folgte Severus dennoch Alex' Geste, als dieser wieder vor sich deutete. Mit leicht schwimmendem Blick kniete er wieder auf allen Vieren und ließ die Prozedur erneut über sich ergehen. Dieses Mal spürte er den Druck früher und auch die Schmerzen setzten eher ein, sodass er leise wimmernd zusammensank. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, doch schließlich wurde ihm erneut gestattet, sich auf dem Eimer zu erleichtern.

„Jetzt bist du bereit für mich", murmelte Alex nur und säuberte den Jungen mit einem Papiertaschentuch. „Leg dich aufs Bett. Auf den Bauch."

Zandros kniff seine Augen zusammen. Wollte er das wirklich? Dass ein Anderer sich seinen Sklaven auf diese Art und Weise nahm? Andererseits war es einfach viel zu interessant, um jetzt schon aufzuhören, und so beobachtete er einfach weiter.

Alex setzte sich neben den wieder zitternden Jungen. „Keine Sorge... Ich werde keinen Sex mit dir haben. Das ist deinem Meister vorbehalten... und außerdem würde Damon vor Eifersucht im Kreis springen", murmelte Alex und schmunzelte, als sein Kleiner feuerrot anlief und sich noch mehr am Fuß des Bettes zusammenkauerte. „Entspann dich... ich werde nur etwas mit deinem Körper spielen."

Ein Schauer durchlief Severus, als er zwei Finger an seiner Wirbelsäule entlang fahren spürte. Die Berührung war nur hauchzart und genau das ließ ihn nur noch heftiger reagieren.

Auch Zandros entspannte sich nun wieder, merkte er doch erst jetzt wie sich seine Muskeln verspannt hatten und wie erleichtert er darüber war, dass es nicht zu einem derart intimen Kontakt kommen würde.

„Du bist sehr hübsch", raunte Alex leise, während seine Hand nun ganz auf der weichen Haut lag und diese entlang strich. Die Pobacken sacht umrundend und dabei auch über den roten Handabdruck streichend, den er selbst dort hinterlassen hatte, genoss Alex einfach erst einmal nur das Gefühl des jugendlichen Körpers. „Dreh dich um!", verlangte er schließlich und machte, nachdem der Junge gehorcht hatte, an der Vorderseite weiter.

Severus wusste sehr genau, was sein Meister erwartete. Er musste seinen Körper dazu bringen, auf das Streicheln zu reagieren, oder er würde sicherlich dafür bezahlen müssen. Und so hatte er einmal mehr die Augen geschlossen und dachte an ein Mädchen. Langsam stellte sich eine leichte Erregung bei ihm ein.

„So ist brav…", raunte Zandros zufrieden von seinem Sessel aus, dem auch diese Reaktion nicht entgangen war und nahm sich vor, seine Hauselfe heute einen besonders guten Nachtisch zubereiten zu lassen, wenn sein Junge weiter so gut mitmachte.

Die Hand fand schließlich die beginnende Erektion und pumpte sie leicht, was Severus aufstöhnen ließ.

„Nicht ganz so schnell...", raunte Alex schmunzelnd und als hätte er diesen dazu angewiesen, stand Damon auf und holte aus einem Regal etwas Spielzeug, mit dem im nächsten Moment die Erektion des Schwarzhaarigen vorsichtig abgebunden wurde, sodass dieser nicht zu früh kommen würde.

Geschockt hob Severus den Kopf und starrte an sich herunter, wo ihm ein schnell dunkler werdendes Glied ins Auge sprang.

Also das sah nun wirklich … außerordentlich interessant aus und so erhob sich Zandros schließlich und schlenderte langsam zu den Regalen, wo er sich die darin liegenden Gegenstände nun genauer ansehen konnte. Was davon würde heute wohl noch benutzt werden?

„Das sorgt nur dafür, dass du nicht die Kontrolle verlierst... dir kann nichts geschehen und deinem kleinen Freund hier unten auch nicht", meinte Alex schmunzelnd.

„Aber... ich.. ich würde nicht...", stammelte Severus mit feuerroten Wangen. Es war ihm so peinlich hier zu liegen und das alles mit sich machen zu lassen... und das von einem wildfremden Mann.

„Du meinst du könntest die Kontrolle behalten? Selbst hierbei?", fragte Alex grinsend, ehe er sich hinunter beugte und die nun dunkelrote, knallharte Erregung tief in den Mund nahm, was den Schwarzhaarigen regelrecht aufschreien ließ.

Zandros, der sich gerade ein paar seltsam flauschiger Armbänder angesehen hatte, wirbelte bei dem Aufschrei seines Sklaven regelrecht herum und als er dann sah, was diesen verursacht hatte, konnte er seinen Blick nun nicht mehr davon losreißen. Das sah einfach zu … erregend aus und langsam leckte er sich über seine plötzlich trocken gewordenen Lippen.

„Schwierig dabei die Kontrolle zu behalten... hm?", raunte Alex, als er sich nach einigen Minuten zurückzog.

Severus brachte nur ein abgehackt wirkendes Nicken zustande. Das war weitaus heftiger, als bisher bei seinem Meister. Durch das Band an seinem steifen Glied schien er noch weit intensiver zu fühlen, was mit ihm geschah.

Und Alex wusste genau, was er tun musste, damit sich der Junge auf dem Bett wand und vor Lust kaum mehr ein noch aus wusste.

Glaubend jeden Moment den Verstand zu verlieren, merkte Severus kaum, dass ihm irgendwann die Arme am Kopfende des Bettes gefesselt wurden, oder eine Stange oberhalb der Knie seine Beine weit spreizte und ein weiteres Seil diese Stange nach oben zog, sodass absolut freier Zugang zu jedem Teil seines Körpers gewährt wurde.

Alex nahm einen besonders kleinen Gegenstand, kaum größer als ein Finger, und gelte ihn mit einem besonderen Gleitmittel ein, was ein stetiges Kribbeln verursachen würde. Langsam massierte er damit den Anus und schmunzelte, als der Junge jede Hemmung verlierend versuchte, sich ihm entgegenzudrücken. „Das ist es, was du willst...", raunte der Dom leise und schmunzelte in sich hinein. Mit der freien Hand massierte er die prallen bereits dicht am Körper befindlichen Hoden und sah dann zu dem weißhaarigen hinüber.

Zandros' Blick klebte wie festgefroren an dem sich ihm bietenden Bild, hatte er derartige Möglichkeiten bisher doch nicht einmal auch nur erahnt. Sicher war dies nicht sein erster Besuch in einem solchen Club, aber direkt in die Details war auch er bisher nicht gegangen und bei den wenigen Malen, die er hatte zusehen können, war es nicht derart … interessant gewesen wie eben jetzt.

Dass es ihn selbst in höchstem Maße erregte einfach nur zuzusehen und zu hören, sah man deutlich an der Wölbung in seiner Hose und in diesem Moment beschloss er, den geplanten Nachtisch noch etwas zu verschieben.

Langsam trat er von den Regalen weg, näher ans Bett an das Kopfende seines Sklaven und strich diesem fast schon regelrecht zärtlich durch die verschwitzten Haare, beugte sich dicht zu dessen linkem Ohr vor und raunte ihm mit heiserer Stimme zu: „Das ist es, mein Junge … genau so will ich dich haben … genau so gefällst du mir am besten … lass dich gehen … genieße …"

Mit glasigem Blick, der deutlich die Erregung zeigte, die er fühlte, sah Severus seinen Meister an und stöhnte dann laut, als sich das Ding endlich langsam in ihn drückte. „Bitte...", flehte er leise, weil er glaubte, jeden Moment platzen zu müssen, könnte er nicht bald kommen.

„Noch nicht, Süßer... noch nicht", raunte Alex nur, massierte dabei aber leicht die Erektion. „Wenn Sie möchten, können Sie sich ruhig beteiligen. Immerhin ist es Ihr Spielzeug."

Zandros fühlte sich fast schon hingerissen von so viel Erregung, die sich im Raum, in seinem Sklaven, in ihm selbst, schier überall zu sammeln und zu stauen schien und so zögerte er nicht lange, ließ sich aufs Bett seitlich neben seinen Sklaven sinken und begann sacht über dessen Körper zu streicheln, wobei seine Finger schon nach kurzer Zeit immer wieder bei den sich rasch verhärtenden Nippeln verharrten und diese mal mehr und mal weniger sanft kniffen und zwirbelten und immer wieder flüsterte er ihm zu, wie sehr er es mochte, wie gut sein Sklave ihm genau jetzt gefiel und dass er ihn gar nicht anders haben wollte. Dass es vollkommen natürlich war und nichts gab, wofür sich dieser schämen musste.

„Wollen Sie ihn nehmen, wenn er kommt?", fragte Alex schmunzelnd, während er dem Jungen einen Aufschrei entlockte, indem er den kleinen Dildo gegen dessen Prostata drückte.

Wenn sein Gesicht nur halb so verwirrt aussah wie Zandros sich durch diese Frage fühlte, wollte er lieber nicht wissen, was für einen Anblick er gerade bot: „Bitte was?", fragte er, in seinem Tun innehaltend, sichtlich irritiert nach.

Auch Alex wirkte nun leicht verwirrt. „Wollen Sie Sex mit ihm haben, bevor er kommt, damit es durch Sie geschieht.. oder darf er gar nicht?"

Zandros starrte sein Gegenüber an, glaubte im ersten Moment sich verhört zu haben. Natürlich wollte er… nur doch nicht hier! Oder … vielleicht doch?

Wieder strichen seine Finger über den vor Erregung fast schon zitternden Sklavenkörper, spürte er das deutliche Ziehen in seiner Hose.

Diese Muggel waren wirklich seltsam … aber, wieso eigentlich nicht? Genau das war es auch, was er schließlich antwortete: „Wieso eigentlich nicht …"

Gerade noch rechtzeitig erinnerte sich Zandros daran, dass er hier seinen Zauberstab wohl kaum dazu benutzen konnte, sich schnell zu entkleiden und so öffnete er schließlich einfach so seine Hose.

Nun doch schmunzelnd ließ Alex von dem Jungen vollkommen ab, was diesen leise aufwimmern ließ. Dann löste er das Seil von der Stange und nahm den verschwitzten Körper, um ihn sacht herumzudrehen.

Severus lag nun mit dem Oberkörper auf dem Bett, doch seine Knie wurden hochgeschoben, sodass er mit durch die Stange weit gespreizten Beinen kniete. Doch der Sinn der Pose kam in seinem umnebelten Hirn gar nicht an. Er drängte sich nur der ihn sacht am Hintern tätschelnden Hand entgegen.

Nach demselben Mittel greifend, mit welchem Alex den Plug eingerieben hatte, sorgte Zandros nun auch bei seiner eigenen bereits erstarkten Erektion dafür, dass diese keinerlei unangenehme Reibung verursachen würde und trat derart vorbereitet schließlich hinter seinen Sklaven. Als dann die Hand fortgezogen wurde und sich ihm dieser verführerische Hintern regelrecht entgegen drängte, kostete es Zandros all seine Selbstbeherrschung sein eigenes Eindringen langsam und vorsichtig zu gestalten, was alles andere als einfach war, so wild und beinahe schon ungezügelt wie sich der Junge vor ihm gebärdete.

Die unbeschreibliche Enge, die sich um sein Glied bewegenden Muskeln ließen Zandros laut aufstöhnen, während er sich langsam wieder zurückzog. Erst kurz bevor er diesem wundervollen Hintern ganz entronnen war, bewegte er sich wieder in selbigen hinein. Diesmal etwas schneller, fester und fordernder und schon bald war der kleine Raum vom sachten Klatschen aufeinandertreffender Körper und den ungehemmten Lauten seines Sklaven und seines eigenen immer schneller werdenden Atems erfüllt.

Schließlich, wie viele Minuten vergangen waren, das fast schon in seinem Kopf singende Flehen nach Erlösung hatte Zandros nur noch weiter angestachelt, spürte auch er seinen eigenen Höhepunkt nahen und auch wenn er ihn sicher noch etwas hätte hinauszögern können, entschied er sich zum Wohle des Jungen dagegen.

So zog er sich fast vollständig aus diesem zurück und stieß schließlich hervor: „Jetzt, mein Kleiner … komm für mich!" Und als Alex das Band löste, stieß Zandros sich selbst und seinen Sklaven mit einem befreiten Aufschrei über die Klippe.

Es war so heftig, dass Severus regelrecht Sterne vor seinen Augen tanzen sah und einen Moment lang glaubte, das Bewusstsein zu verlieren. Keuchend und nach Luft schnappend lag er und versuchte seine Gedanken zu ordnen. Sein Verhalten eben war ihm im Nachhinein nun mehr als nur peinlich.

Alex löste die Fesseln nacheinander, überließ es aber dem Älteren seinen Sklaven zu trösten. Er sah sich derweil suchend nach Damon um und stellte stirnrunzelnd fest, dass dieser nicht mehr im Raum war. „Ich muss mich eben um eine disziplinarische Maßnahme kümmern. Wir sehen uns sicherlich bald mal wieder."

Zandros nickte, lächelte jedoch daraufhin nur. „Da bin ich mir sicher…", meinte er und wandte seine Hose schließend - waschen konnte er sich auch zu Hause noch gründlich, oder eher baden - seine ganze Aufmerksamkeit nun seinem Eigentum zu und setzte die Stange und die Fesseln ganz entfernend sich einfach neben ihn.

Sanft durch die schwarzen, verschwitzten Haare streichelnd fragte Zandros schließlich leise: „Wie fühlst du dich jetzt?"

„Er.. Erschöpft, Meister.", wisperte Severus leise und rückte unbewusst etwas näher, auch wenn er seinen Meister nicht von sich aus berührte. „Und... und verwirrt. Und.. und ich.. ich schäme mich etwas." Er musste seinem Meister die Wahrheit sagen, konnte einfach nicht anders.

Bei der Annäherung unwillkürlich lächelnd beugte sich Zandros leicht vor, griff dem Schwarzhaarigen unter die Achseln und zog diesen einfach zu sich herum und auf seinen Schoß, wo er ihn, was bisher eigentlich nie so vorgekommen war, sanft in die Arme nahm und beruhigend über dessen Rücken zu streicheln begann: „Da gibt es nichts, für das du dich schämen müsstest … im Gegenteil, das hast du heute sehr, sehr gut gemacht. Genau so will ich dich … und nicht anders."

Zaghaft und ob der unbekannten Situation auch unsicher lehnte Severus sich in die Umarmung. „Ihr... Ihr werdet es ... ihm wieder erlauben?", wisperte er leise und hob etwas den Kopf, ohne seinen Meister dabei jedoch direkt anzusehen.

Fast schon schmunzelnd hakte Zandros nach: „Was erlauben, mein Junge?" Auch wenn er natürlich ganz genau wusste, oder es zumindest zu wissen glaubte, was dieser meinte. Dennoch wollte er es von ihm selbst ausgesprochen hören.

„Dem... dem anderen Herrn", wisperte Severus und seine Wangen, die nach dem Orgasmus sowieso eine mehr als gesunde Farbe hatten, verfärbten sich noch weit mehr. „Dass.. Dass er mit .. mir spielt, Meister."

Kurz hielt die über den Rücken wandernde Hand in ihrem Tun inne, als Zandros über die Frage nachdachte: „Es schien dir sichtlich gefallen zu haben. Wieso also nicht? Nun … und mir hat es außerordentlich gefallen, dabei zuzusehen. Vielleicht werde ich das ein oder andere selbst nachher noch einmal ausprobieren."

Sich etwas mehr in die Umarmung drängend schloss Severus die Augen. Er wollte es eigentlich nicht nochmal... nicht mit diesem Fremden. Aber wenn sein Meister es wünschte, konnte er sich nicht widersetzen.

Was würde wohl noch alles auf ihn zukommen?

Das Leben eines Sklaven mochte vielleicht eintönig sein. Doch es war auch immer für Überraschungen gut.

Die größte und tragischste Überraschung sollte aber erst gut zwei Jahre später folgen...

ENDE.

Geschafft... Das war die Vorgeschichte zu Leben in Ketten, die ihr auf dem Account von Reditus Mortis finden könnt.