Kim Possible ist Eigentum von Disney, Team Propable ist Eigentum von Greg Fisk.
Text und Bild von Greg Fisk (alias Slyrr), übersetzt von Tobias Dreser (alias Nethar)
Kapitel 2:
Ein Schnaps und eine Falle
Kim war bereits fertig mit ihrem Essen bei Bueno Nacho. Ron brauchte wie immer länger, weil er so viel bestellte. Sie hatte ihren Fuß an seinen gekuschelt und sah ihn mit einem sehnsüchtigen lächeln an. Ron schaute hoch während Rufus weiter seinen Naco ass.
„Weist du Kim, es ist nicht leicht sich zu konzentrieren wenn du das machst." Sagte er mit einem leichtem lächeln.
„Mmm-hmm." Sagte sie. Sie sahen einander für eine weile still an. Rufus blickte hoch und sagte „Awwwwww!" und kehrte zu seinem Naco zurück.
Ron hatte ein paar zerknüllte Papiere an seiner Seite, Überreste seiner versuche sein eigenes Gedicht anzufangen. Sie selbst hatte noch nicht angefangen. Ron schnitt eine Grimasse als er einweitere Zeile durchstrich. „Warum ist das so schwer?" sagte er mit zusammen gepressten Zähnen. „Ich bin in dieser Celebrity Search aufgetreten und total den Nacktmule Rap gebracht. Das sollte ein leichtes sein!"
„Keine angst." Sagte Kim leichthin. „Ich bin vollkommen für Wandel, Fortschritt und vorankommen von einem Level zum nächsten. Ich werde das Publikum begeistern!"
„Das wäre ne Primere." Sagte eine vertraut schnippische Stimme.
„Hi Bonnie." Sagten Kim und Ron flach. Bonnie stand an der Seite mit ihren Anhängseln hinter ihr. „Können wir dir irgendwie helfen?" fragte Kim.
„Ich will nur sicher gehen das du keinen totalen Trottel aus dir machst in dem du nächste Woche ein lahmes Gedicht vorträgst. Nicht das es mich kümmern würde aber deine Lahmheit könnte ein schlechtes Licht auf unsere Schule werfen – was auch mich schlecht aussehen lassen würde. Also versuch nicht ganz so abzustinken mit einem spießigen Vortrag."
„Glaub mir, es wird total radikal!" sagte Kim.
Bonnie sah sie mit einer Mischung aus Verachtung und Vergnügen. „Total radikal?" sagte sie, mit einem beleidigen grinsen in der ecke ihres Mundes. „Nicht mit so modrigen Vokabular. Barkin sagte Janus sollte über Fortschritt sein. Und du benutzt noch ausdrücke aus der Steinzeit."
Bonnie und ihr Gefolge gingen fort, ihr kichern echote durch die Luft. Kim drehte sich zu Ron und sah wie er sich an die Stirn faste und den Kopf schüttelte. „Was?" fragte Kim. „Was?" Ron sah sie an als würde ihr ein Baum aus dem Kopf wachsen.
„Kim… das war völlig… unhip."
„Was meinst du?" fragte sie.
„Unhip, nicht flüssig. Nicht trendy. Ich meine, ich hasse es Bonnie zuzustimmen aber sie hat recht."
„Aber… ich bin immer noch hip!" sagte Kim aufsässig. „Bin ich nicht? Immer noch funky-fresh."
Ron hob langsam eine Augenbraue. „Oh… man sagt nicht mehr funky-fresh."
Kim staunte. „Nicht? Seit wann?"
Ron sah düster drein. „Seit immer! Bist du nicht auf dem Laufenden geblieben?"
Kim sah unangenehm zur Seite. „Ich war… Wir waren… beschäftigt. Sagt es wirklich keiner mehr?"
Ron lächelte. „Entspann dich Kimmy, das ist nur natürlich wenn man älter wird weniger auf dem Laufenden bleibt. Außerdem müssen wir nicht mehr hip sein- wir sind ein Paar!"
Kim war geplättet. Später zu Hause warf sie ihre Sachen auf den Schreibtischstuhl und ließ sich aufs Bett fallen und starrte an die Decke. Je mehr sie darüber nachdachte desto mehr störte es sie. Die Wahrheit über das was Bonnie und Ron gesagt hatten wurde ihr klar. Sie hatte seit Wochen keine „Teen Scene" mehr gelesen. Sie erinnerte sich Agony County mehr als einmal wegen ihres Stundenplans. Ihr job bei Club Bananna war so zeit raubend, zwischen Cheerleadertraining, ihre ständigen reisen über den Globus, ganz zu schweigen die Zeit die sie und Ron mit einander verbrachten…
Sie starrte an die Decke, dann griff sie zum Nachttisch und nahm die neuste Teen Scene. Sie blätterte beklommen durch den ersten Artikel, bemerkend wie viele der Wörter fremd waren. Hatte sie ihre zeit mit Ron und ihre anderen Pflichten „spießig" gemacht?
Der Kimunikator piepte seine vertraute Melodie. Kim holte ihn reflexartig aus ihrer Tasche und sagte: „Was gibs?".
Wade andwortete. „Wir haben einen Anruf von Proffessor Lloyd von den Stafford Laboren in Nevada, Kim. Sicherheit wurde alarmiert. Scheinbar hat jemand gedroht es wolle jemand …"
„Top secret Ausrüstung stehlen?" fragte Kim.
Wade gniff ein Auge zu. „Las das, dass ist grusselig!" sagte er. „Aber ja. Jemand gab einen anonymen Tipp."
„hast du jemand der uns mitnimmt?" fragte Kim.
Wade zuckte mit den schultern. „Du sagst es."
Ron klammerte sich an die Armlehnen als der Überschalljets durch den Himmel donnerte. Warum musste er immer soviel Essen? Her wusste das er jeden Moment in einen Jet geschleppt, von einem Fallschirm hängen oder in eine Schreckens Achterbahn gesteckt werden könnte, dennoch stopfte er sich jedes Mal den Bauch voll. Kim sprach mit dem Piloten.
„Danke dass sie uns mitnehmen Mr. Willis." Sagte sie fröhlich und klappte ihr Helmvesier herunter.
„Kein Problem Kim Possible." Sagte Willis. „Das war das mindeste nach dem du verhindert hast dass mein Flugzeug über Area 51 abstürzt.
„Keine große Sache." Sagte sie. „Jeder könnte in 2.000fuß von einem Flügel hängend ein Triebwerk mit einpaar Haarklammern reparieren."
Willis sah über die Schulter. „Keine große Sache?" fragte er. „Sagt man das überhaupt noch?"
Kim spürte ein drückendes Gefühl in ihrem Magen das nichts mit der Beschleunigung des Flugzeugs zutun hatte.
Ron schluckte. Sein Mucho-grande-Menu drehte sich in seinem Magen und der Fallschirm drückte unangenehm in seine Rücken. Als er an die Tür trat und in den leeren blauen Himmel blickte wandte er sich an Kim. „könnten wir nicht mal – ausnahmsweise auf einem Flughafen landen?"
Kim sah ihn mürrisch an, sprang und sog ihn mit. „Waaah!!" schrie Ron als sie durch die Luft taumelten.
Nur ein paar Minuten später schlenderten sie durch die Gänge in Begleitung von Professor Lloyd. Ron taumelte und hielt sich den Bauch. Glücklicherweise oder nicht hatte er sein Essen während des Sturz und dem hin und her am Fallschirm. Die Gänge waren antiseptisch und ordentlich wie sie Kim in zahllosen Top secret Einrichtungen gesehen hatte, doch da waren auch eine menge Wachen an allen Türen postiert.
„Wie sie sehen können Ms. Possible," sagte Professor Lloyd, ein kurzer rundlicher man mit weißer Brille und einem starken deutschen Akzent, „nachdem wir gewarnt wurden, wurde die ganze Basis mobilisiert. Keiner kommt durch unsere Sicherheitsvorkehrungen. Dennoch waren wir froh das sie kommen konnten, man kann nie genug Schutz haben."
„Können sie uns sagen wer sie gewarnt hat?" fragte Kim.
„Komische Sache," sagte Lloyd. „man hat uns diesen Brief geschickt. Sehen sie selbst." Er reichte Kim einen mitgenommenen Zettel. Kim öffnete ihn, Ron lehnte sich rüber und Rufus kletterte seinen Arm hoch und stellte sich auf seine Schulter.
Die Nachricht sah aus als währe sie aus ausgeschnittenen Zeitschriftbuchstaben zusammen geklebt worden. Sie lautete: „Zwei Nächte von heute, wird ihre tödlichste Waffe gestohlen sein." Kim hielt die Nachricht vor ihren Kimunikator. „Wade- siehst du das?"
„Ja," kam Wade's Antwort. „Analysiere."
Ron schnüffelte. „Ist die Nachricht… parfümiert?" sagte er verwundert.
Kim roch es auch. „Ja- das kommt mir bekannt vor."
Wade mischte sich ein. „Das sollte es. Die Nachricht und das Parfüm kommen aus einem Artikel dem „Teen Scene" Magazin. Die Zeitschrift und die Buchstaben passen perfekt."
Kim nickte. „Die Parfumproben in den Anzeigen!"
Ron lächelte und hob eine Augenbraue. „Woher weist du das die Buchstaben aus der Teen Scene sind?" fragte er. „Ist das nicht was für Mädchen?"
Wade sah verlegen drein. „Ich habe… äh, davon gehört." Sagte er.
Kim kam zu seiner Rettung. „So was wir hier haben sind – was – Teenager die eine Geheimwaffe brauchen?"
Wade zuckte mit den Schultern. „Wenn es dieselben Leute sind die Aviarus geholfen haben, könnte die Waffe genau das sein was sie für einen Ausbruch brauchen."
Kim war ganz professionell. „Die Nachricht kam vorletzte Nacht. Wenn sie war ist kommt der Diebstahl heute Nacht."
Ron's Stimme wurde schrill. „Aber das ist Verrückt! Da werden überall Schläger sein, wie wollen die das durchziehen?"
„Ich weiß nicht," sagte Kim, angespannt. „Aber wenn sie es zum Labor schaffen, erwartet sie eine Überraschung!".
Fortsetzung Folgt!
(Anmerkung des Übersetzers: Dieses Kapitel hat stark in der Übersetzung gelitten. Die Slang ausdrücke zu beginn des Kapitels und den Titel konnte ich nicht übersetzten ohne dass sie stark n Wirkung verloren haben. das Englische Original findet ihr hier )
