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Die Prostituierte und der Designer

130 Euro nimmt Oksana D. normalerweise für Französisch und Verkehr – ob sie wohl einen Sonderpreis für Hugo Haas, den Chefdesigner von Kerima Moda, hat? In letzter Zeit wurde der Designer, der erst kürzlich seine Frau bei einem Verkehrsunfall verloren hat, auffällig oft vor und vor allem in der einschlägig bekannten Bar „Der Goldständer" gesehen. Unklar ist allerdings, welches Ziel die Prostituierte verfolgt.

Die heute 36-jährige gebürtige Rumänin wurde Mitte der 1980er Jahre zusammen mit ihrem Bruder Marian D. von einem Menschenhändlerring erst nach Frankfurt/Main gebracht. Drei Jahre später kam Marian D. bei Bandenstreitigkeiten ums Leben. Der Verbleib seiner Leiche ist bis heute ungeklärt. Nach der Wende schaffte Oksana D. den Sprung vom Frankfurter Straßenstrich in ein Bordell in Berlin. Wie sich der Wechsel in den „Goldständer" vollzog, ist unbekannt. Fakt ist jedoch, dass die Tätigkeit, der Oksana D. seit fünf Jahren nachgeht, mit „erotischem Tanz" betitelt wird.

Aus zuverlässiger Quelle wurde nun bekannt, dass der durch den Tod seiner Frau immer noch labile Hugo Haas ein sehr inniges Verhältnis zu der „erotischen Tänzerin" Oksana D. pflegt (Bild unten links). Kenner der Modeszene sorgen sich nun um den Designer. Was führt die (ehemalige) Prostituierte im Schilde? Besteht vielleicht die Gefahr, dass Hugo Haas endet wie Marian D.?

Mit ernster Miene legte Lisa die Zeitschrift beiseite. „Und? Bist du fertig mit Lesen?", fragte Bruno. „Ich spare mir einfach mal den letzten Absatz – ich will gar nicht wissen, was dieses Klatschblatt über die internen Probleme bei Kerima und den Aktienkurs zusammenlügt." Gedankenverloren betrachtete Bruno seinen friedlich schlummernden Neffen in dessen Wiege. Ich wäre gerne noch mal so alt wie du, da ist die Welt begrenzt: Essen, schlafen, Windeln vollmachen. Auch die Kommunikation ist viel einfacher: Laut brüllen und alle springen. „Was mache ich denn jetzt?", fragte er seine Halbschwester. „Das ist eine rhetorische Frage, oder?", stellte Lisa die Gegenfrage. „Ich meine, du hast doch jede Menge Leute, die dir als Berater zur Seite stehen." – „Ich weiß", gestand Bruno geknickt. „Ich wollte eine Gegendarstellung, aber Rokko meint, das würde nichts bringen, weil die Fakten soweit stimmen. Naja, bis auf Oksanas Preisliste, aber das zu korrigieren, wäre nicht hilfreich, verstehst du?" Lisa nickte nachdenklich. „Was empfiehlt Rokko?" – „Er meint, wir sollen offensiv damit umgehen." – „Und? Siehst du das auch so?" – „Ja", antwortete Bruno zögerlich. „Klingt nach einem Aber." – „Hm. Herr Seidel meinte, wir sollten vorsichtig sein." – „Friedrich?" – „Nee, der ist auch für offensiv. Ich spreche von David. Der ist dafür, dass wir die Presse mit Schweigen strafen und die Sache unter den Tisch kehren. Also er hat dafür ein schickeres Wort, aber letztlich ist es genau das. Das einzige, bei dem ich ihm Recht gebe, ist, dass wir hier von Hugo sprechen. Hugo ist sensibel und wenn ihn das jetzt aus der Bahn wirft, dann steht es schlecht um die neue Kollektion." – „Was sagt Hugo zu der ganzen Angelegenheit?" – „Dem ist das ziemlich schnuppe. Seine Sorge gilt jetzt Oksana. Seit der Artikel gestern in diesem Schmierblatt war, hat sie sich weder bei ihm noch im Goldständer blicken lassen." – „Würdest du deinem Neffen bitte seinen Schnuller zurückgeben?", schmunzelte Lisa und deutete auf Brunos Hand. Dieser errötete, als er feststellte, dass er den Schnuller tatsächlich noch festhielt. Pascal hatte ihn kurz zuvor ausgespuckt und Bruno hatte ihn eigentlich wieder in seinen Mund stecken wollen, stattdessen aber begonnen wild zu gestikulieren. Eine Weile hatte Pascal mit seinem großen blauen Augen zugesehen, wie sein Schnuller vor Onkel Bruno herumflog, aber jetzt wollte er ihn gerne wieder haben und brachte dies mit einem leisen, aber stetig ansteigenden Wimmern zum Ausdruck. „Entschuldige, Kurzer. Hier haste", grinste Bruno verlegen und gab den sehnlich erwarteten Schnuller an dessen Besitzer zurück. „Was würdest du denn an meiner Stelle machen?", wandte Bruno sich wieder an Lisa. „In der Oksana-Hugo-Zeitungsartikel-Angelegenheit?" Bruno nickte. „Ehrlich gesagt, bin ich ganz froh, dass ich nichts mehr mit Kerima am Hut habe." – „Das ist nicht sehr hilfreich, Lisa. Stell dir doch bitte vor, du wärst an meiner Stelle und müsstest eine Entscheidung treffen." – „Ich würde auf mein Gefühl hören." – „Und was sagt dein Gefühl?", fragte Bruno fast schon verzweifelt. „Was sagt denn deins? Du bist jetzt schließlich der Kapitän auf dem schlingernden Kahn." Seufzend rieb sich Bruno das Kinn. „Ich glaube, ich muss mal telefonieren. Denkst du, Rokko schafft es, bis morgen eine Pressekonferenz zu organisieren?"

„Das ist unser Glückstag. Da kommt die Plenske mit ihrem Nachwuchs. Die Kamera, schnell", forderte der Reporter, der Tage zuvor schon Bilder von Hugo und Oksana geschossen hatte. „Pascal, wir gehen jetzt zu Kerima. Das ist da, wo Mama mal gearbeitet hat und Papa immer noch arbeitet. Onkel Bruno und Oma arbeiten da auch. Wer weiß, vielleicht bist du ja der nächste", lachte Lisa ihren Sohn an. „Wir gehen jedenfalls hin, weil Onkel Bruno jemanden zum Händchenhalten braucht. Vielleicht freut dein Papa sich ja auch, dich zu sehen. Ich meine, er hat dich planmäßig gestern gesehen und am Wochenende wollten wir ihn eh besuchen. Was meinst du, sollte ich ihn zum Abendessen bei uns einladen? Ich finde es seltsam, ihn so oft zu sehen und doch nicht… naja… richtig mit ihm zusammen zu sein." Pascal gluckste fröhlich in seinem Kinderwagen vor sich hin. „Ist ja irgendwie schwierig. Ich meine, erst will ich Distanz, jetzt will ich keine mehr, aber… hm… irgendwie war es leichter, Distanz zu fordern, als deinem Papa zu sagen, dass sie meinetwegen vorbei sein könnte. Was ist denn, wenn er nicht so fühlt oder nicht mehr so fühlt, weil ich mal wieder zu lange gebraucht habe?" Während Lisa so mit ihrem Sohn sprach, merkte sie gar nicht, wie der ihr unbekannte Reporter hunderte Fotos von ihr schoss.

Gut gelaunt bog Lisa in einen Park, einer Abkürzung zu Kerima, ein. „Oksana!", rief sie aus, als sie die Tänzerin auf einer Bank entdeckte. Diese sprang sofort auf und wollte verschwinden. „Oksana, bitte warten Sie doch", beeilte Lisa sich zu sagen und schob den Kinderwagen schneller, um sie einzuholen. „Was? Es ist besser, wenn wir nicht zusammen gesehen werden, wer weiß, wer das sieht und fotografiert. Schon vergessen? Ich bin die Prostituierte mit den unlauteren Absichten." Lisa sah Oksana an und seufzte resignierend. „Das glaube ich nicht. Ich glaube, Sie mögen Herrn Haas." – „Darf ich mal das Baby sehen?", fragte Oksana und deutete auf den Kinderwagen. „Bitte", bot Lisa an. „Wie alt ist er denn jetzt? Drei Wochen?" – „Es sind schon vier. Erstaunlich, wie er sich verändert – jeden Tag kann er irgendetwas Neues." Lisa machte eine Pause, erkannte dann aber die Chance, die sich durch dieses Zusammentreffen bot. „Ich bin auf dem Weg zu Kerima. Dort gibt es eine Pressekonferenz. Hugo möchte Stellung zu diesem Artikel nehmen und… er macht sich Sorgen um Sie, weil Sie scheinbar spurlos verschwunden waren." – „Hm, darin bin ich gut", bemerkte Oksana. „Ich will auf gar keinen Fall, dass er meinetwegen Ärger hat. Ich mag ihn nämlich wirklich – er dürfte der erste Mann in meinem Leben gewesen sein, für den ich keine Hülle war, die man anstarrt und benutzt." – „Dann kommen Sie mit mir zu Kerima und sagen Sie ihm das", schlug Lisa betreten vor. „Nein!", lehnte Oksana das Angebot vehement ab. Klick… klick… klick… „Was war das?", fragte Lisa und drehte sich um. „Ich schätze, Sie haben keine Wahl. Kommen Sie Oksana, schnell, bevor die noch ein Foto von Ihrer Leber machen oder so." Geistesgegenwärtig hakte Lisa sich bei Oksana unter und dirigierte sie zu Kerima.

„Ich liebe Klatschmagazine", gestand Oksana Lisa auf den restlichen Metern zu Kerima. „Aber selbst in einem sein? Nein danke." Lisa lächelte wissend. „Als ich das erste Mal in den Medien war, da haben die mir die Brille weggenommen, weil die dachten, ich wäre so telegener. Und beim zweiten Mal hatte ich versehentlich einen echten Pelz auf einer Tierschützerveranstaltung an. Und dann das sagenumwobene Fernsehporträt. In der ersten Version war ich doch drauf und dran meine Liebe zu David Seidel zu verkünden", lachte Lisa. „Die drehen sich das alles immer wie die es brauchen. Rokko macht das schon. Er hat das immer hingekriegt und da kriegt er das auch hin." – „Sie lieben David Seidel?", fragte Oksana. „Ich habe es. Das ist lange her. Allerdings ist Ehrlichkeit nicht unbedingt der richtige Weg im Umgang mit den Medien, wenn die nicht die gleiche Vorstellung von Ehrlichkeit haben. Das habe ich sehr schmerzlich lernen müssen." – „Und jetzt?" – „Bitte?" – „Wen lieben Sie jetzt?" – „Rokko", antwortete Lisa ohne zu zögern. „Er ist ja auch Pascals Vater." – „Naja, das qualifiziert ihn nicht zwingend zum Mann an Ihrer Seite", gab Oksana zu bedenken. „Möglich. Ich schätze, das habe ich eh verbockt mit meiner Ich-brauche-Zeit-Arie", seufzte Lisa traurig. „So, hier ist Kerima", lenkte sie vom Thema ab. „Auf in den Kampf."

„Hey", begrüßte Lisa ihren Halbbruder. „Was für ein Kampf hierher zu kommen. Wir sind im Park von einen Reporter fotografiert worden. Rechne schon mal damit, dass die Serie der Artikel gleich morgen weitergeht." – „Wer ist wir?", wollte Bruno wissen. „Oksana, Pascal und ich." – „Oksana? Du hast Oksana getroffen?" – „Jep. Und mitgebracht. Sie ist bei Hugo im Atelier", strahlte Lisa. „Bruno, es ist alles vorbereitet und…" Mit den Augen auf einem Schreiben betrat Rokko Brunos Büro, hielt aber inne, als er einen Kinderwagen erblickte. „Hallo Lisa", grüßte er seine ehemalige Chefin verwirrt. „Hey Pascal", freute er sich dann über seinen Sohn und warf einen Blick in den Kinderwagen. Der kleine Junge legte seine Hand um Rokkos Finger, der ihm hingehalten wurde. „Hält die Mama es ohne diese Katastrophenfirma nicht aus?", scherzte Rokko. „Doch schon, aber… naja… Bruno wollte mich dabei haben", gestand Lisa errötend. „Es ist alles vorbereitet. Es kann losgehen, wenn ihr wollt."

„Als meine Britta damals starb, da hatte ich das Gefühl, man würde mir den Boden unter den Füßen wegziehen, als würde nie wieder die Sonne scheinen, als hätte ich mein Recht auf ein bisschen Glück verspielt. Sie waren damals die allerersten, die darüber schrieben, darüber herzogen, über meinen Geisterzustand spekulierten. Und auch wenn ich ein paar Mal hart an der Grenze war, so steht es Ihnen nicht zu, über mich zu urteilen. Wie hätte ich bitte schön zur Normalität zurückfinden sollen, wenn ich tagtäglich diese Spekulationen in der Klatschpresse über mich lesen musste? Ja, ich habe mich zurückgezogen – von meinen Freunden, den vielen Bekannte, die ich hatte und immer noch habe, all jenen Menschen, die in dieser für mich so schweren Zeit plötzlich Hemmung hatten, normal mit mir umzugehen. Ich habe neue Freunde gefunden, außergewöhnliche Menschen kennen gelernt und gehen sehen. Für mich ist es nicht wichtig, wer Oksana war, bevor ich sie kennen gelernt haben. Für mich zählt nur, wer sie jetzt ist, wie sie zu mir steht. Ob ich sie liebe? Ich weiß es nicht. Ihre Hetzkampagne hat mir nicht die Möglichkeit gelassen, das herauszufinden." Stolz blickte Hugo in die schweigende und emsig notierende Menge von Reportern. Mit einem Nicken deutete Rokko Bruno an, dass es doch ganz gut zu laufen schien. Der einzige, der nicht mit der Situation zufrieden zu sein schien, war David. Missmutig hatte er Hugos kleine Ansprache verfolgt. „Sind noch Fragen?", wandte er sich distanziert an die Presseleute. „Olaf Stein vom Berliner Morgenecho. Frau Plenske, wie geht es Ihnen so kurz nach der Geburt?" – „Gut. Danke der Nachfrage", antwortete Lisa verwirrt – ihr war klar, dass das nur der Auftakt war. „Ist es richtig, dass Sie nicht mit dem Vater Ihres Babys zusammenleben?" – „Das ist korrekt", funkelte Lisa den Journalisten an. „Warum?" – „Ähm, bitte? Warum ich nicht mit dem Vater meines Kindes zusammen lebe? Auch wenn Sie das nichts angeht: Es gibt manchmal Situationen im Leben, da braucht man Abstand, um eben diese Situation möglichst objektiv betrachten und somit Pro und Contra abwägen zu können." Olaf Stein schien damit nicht zufrieden zu sein. „Und warum haben Sie ausgerechnet Ihrem Bruder Ihre Anteile überschrieben? Soweit ich weiß, kennen Sie einander noch nicht lange." Lisa seufzte. „Kerima war schon immer ein Familienunternehmen… Herr Seidel Senior und Herr Seidel Junior, Frau von Brahmberg und Ihre Kinder, auch wenn diese keinen großen Wert mehr auf ihre Mitarbeit legen und jetzt mein Bruder und ich. Wir sind eine Familie, egal wie lange wir uns kennen. Ich habe mir diesen Schritt gut überlegt und…" – „… offensichtlich die falsche Entscheidung getroffen. Schon bei einer Angelegenheit wie dieser holt er sie wieder an Bord. Überhaupt scheinen seinen Anlaufschwierigkeiten ausgedehnter Natur zu sein." Sichtlich zufrieden mit seiner Breitseite setzte Olaf sich wieder und musterte die Kerima-Truppe. Bruno schnappte nach Luft und wollte gerade sehr impulsiv seinen Unmut kundtun, als Rokko das Wort ergriff. „Wenn ich etwas dazu sagen dürfte? Als ich zu Kerima kam, da hatte ich meine Schwierigkeiten, die von Frau Plenske eingeschlagene Firmenpolitik zu akzeptieren. Dieser Wir-sind-alle-Freunde-Schmus ging mir auf die Nerven, aber man merkt erst in Notsituationen wie wichtig es ist, dass einem die Zeit gegeben wird, die nötig ist, um Wunden heilen zu lassen. So ist es hier unter Frau Plenskes Führung gehalten worden und so macht Herr Lehmann es auch. Insofern hätte sich Kerima keine bessere Nachfolge für Li… Frau Plenske wünschen können." Nee ey, das kann jetzt nicht sein. Gleich fordert er alle zum großen Gruppenkuscheln auf. Dir kommt gleich Kotze hoch, Seidel. So viel Gefühlsgesülze, das ist zuviel. „Wie wäre es mit einem Umtrunk, jetzt, wo Ihre Fragen offensichtlich beantwortet sind?", warf David aufgesetzt gut gelaunt in die Runde.

„Rokko?", sprach Lisa den Vater ihres Kindes an. „Ja", fuhr dieser sofort herum. „Ähm, wir… also Pascal und ich… wir gehen dann mal wieder. Ich wollte… also, ich wollte fragen, ob du nicht Lust hättest… bei mir… also bei uns… mit uns zu Abend zu essen. Du könntest Pascal baden und ins Bett bringen." Oh je, ich quatsche zu viel. Ich könnte ihn auch gleich mit einer Planierraupe überfahren. Zurückrudern! Ein bisschen eingrenzen! „Also, wenn du nichts Besseres vor hast." – „Meinen Sohn baden und ins Bett bringen? Ich schätze, da gibt es nichts Besseres. Wie kommst du denn darauf?" – „Ich dachte ja nur, dass du vielleicht etwas Anderes vorhaben könntest und… naja… keine Zeit für uns… äh… ihn hast… also vielleicht." Rokko rang sich ein Lächeln ab. „Selbst wenn, Pascal steht an erster Stelle. Ich würde sehr gerne mit nach Göberitz kommen. Jetzt gleich?" – „Ähm, ja… nein… das heißt… ich wollte eigentlich vorher noch auf den Friedhof, aber das könnte ich auch einfach ein anderes Mal machen." – „Nein! Lass dich nicht abhalten." Rokko machte eine Pause. „Könnte ich vielleicht mitkommen? Auf den Friedhof meine ich. Ich war einige Zeit nicht mehr da und eigentlich hatte ich Watson versprochen, ich zeige ihm Pascal bei der ersten Möglichkeit." Das gleiche Versprechen – unabhängig voneinander habt ihr ihm das gleiche Versprechen gegeben. Ist das jetzt ein gutes Zeichen oder heißt das nur, dass ihr beide irgendwie verquer seid? Was hat er vorhin gesagt? Das mit dem Zeit lassen… Er hat es kapiert und ich auch. Ein bisschen Zeit mit ihm zu verbringen, gibt mir bestimmt die Möglichkeit, noch mal das eine oder andere anzusprechen. Bleibt nur zu hoffen, dass Papa sich heute Abend gut benimmt. „Gut, dann lass uns gehen. Willst du den Kinderwagen schieben?"