32.

„Ach nee, der Miese-Latte! Sie sind spät dran heute", zog Madeleine ihren gerade den Laden betretenden Kunden auf. „Das Gleiche wie immer?" – „Nee, heute hätte ich gerne Ihren Spezialespresso." – „Sind Sie dafür Manns genug?", zog Madeleine ihr Gegenüber auf. „Auch wenn Sie das bezweifeln: Ja, ich bin Manns genug für so eine Pfütze Kaffee." – „Sie glauben, ich zweifle an Ihrer Männlichkeit? Wie kommen Sie denn darauf?", schmunzelte die Bedienung. „Sonst würden Sie mich ja kaum die Miese-Latte nennen…" – „Nicht DIE Miese-Latte, sondern DER Miese-Latte. Das ist Ihr Spitzname hier bei uns in der Coffee-Bar. Hat mit Ihrer Potenz überhaupt nichts zu tun, sondern nur mit der Tatsache, dass Sie immer, aber auch immer einen Chai Latte nehmen und Miese kommt von Miesepeter, was damit zu tun hat, dass Sie immer ein Gesicht ziehen, als müssten Sie höchst persönlich das Leid der Welt ertragen." Patzig knallte Madeleine David die gewünschte Tasse Espresso hin, wobei ein Teil der Flüssigkeit überschwappte und auf der Untertasse landete. „Ehh", ließ David verlauten. „Man kann auch aus der Untertasse schlürfen", wies Madeleine ihn zurecht. Provokant hob David das kleine Tässchen hoch, nahm die Untertasse und schlürfte den dort befindlichen Kaffee betont laut. „Boah, Sie sind ja soooo cool", stellte Madeleine sarkastisch fest.

„Na los, erzählen Sie Tante Madeleine schon, was los ist, bevor Sie daran ersticken", forderte die Bedienung David nach einer Weile des Schweigens auf. „Es gibt nichts zu erzählen." – „Aha, darum sitzen Sie auch schon seit einer geschlagenen halben Stunde über diesen drei Schluck Espresso. Wissen Sie, ich habe mehrere Semester Sozialpädagogik studiert – ich kann zuhören und es kommt auch vor, dass ich mal den einen oder anderen guten Rat gebe." Irgendwie ist sie süß mit ihren wilden, bunten Rasta-Zöpfen, mit den Piercings an Augenbrauen und an der Lippe – wie sich das beim Küssen wohl anfühlt? Oh Gott, was denkst du denn da?! Vielleicht ist sie ja noch ganz woanders gepierct! Oder tätowiert! Sozialpädagogik?! Hihi, das passt ja nun mal gar nicht, oder? „Und, was ist nun? Wollen Sie reden oder nicht?" – „Ich hab's mir total mit meiner besten Freundin verscherzt."

„Soll ich Ihnen sagen, was ich denke?" David sah auf. „Will ich das wirklich hören?" – „Weiß nicht, aber ich sage es Ihnen trotzdem: So eine Freundschaft wie die von Ihnen und dieser Lisa kann gar nicht zerstören. Dass sie nach so vielen krummen Touren, die Sie mit ihr abgezogen haben, immer noch zu Ihnen hält, zeigt das doch." – „Ja, aber das hat sie doch nur gemacht, weil sie mich geliebt hat." – „Jep, aber… jetzt liebt sie einen anderen und statt einfach zu sagen: ‚Hey, ich freue mich für dich', sind Sie mit offenen Augen kopfüber in einen Fettnapf gesprungen und haben diese Lisa mit Ihren Geständnis durcheinander gebracht." – „Aber ich habe sie wirklich geliebt", widersprach David. „Sie hat mich so oft gerettet – einmal sogar vor dem Tod." – Oi, Schmalz", rollte Madeleine mit den Augen. „Verwechseln Sie hier nicht Dankbarkeit mit Liebe? Naja, zuerst war es wohl Angst, oder? Ich hätte auch Angst, wenn sich abzeichnet, dass meine Geschäftspartnerin nicht mehr zu 200 für eine Firma wie Kerima da ist. Und nach der Entführung? Ein Blumenstrauß und ein ehrlich gemeintes Danke hätten es wohl tun müssen, aber die Dackel-Augen-Blumen-anbring-Nummer hatten Sie so oft abgezogen, dass keinen Ihnen die je wieder abnimmt." Bedrippelt sah David über den Rand seines Saftglases, das Madeleine ihm zwischenzeitlich gereicht hatte. „Und warum geht sie mir dann aus dem Weg?" – „Äh, sie ist im Erziehungsurlaub und kommt erstmal nicht in die Firma?", erwiderte Madeleine fragend. „Ich meine, seit unseren Dates geht sie mir aus dem Weg." – „Mir wäre es auch peinlich, wenn's mir beim ersten Date hochkommt und ich nach dem zweiten merke, dass ich im fünften Monat schwanger bin. Nicht jede Freundschaft übersteht eine amouröse Annährung so ohne Weiteres." – „Aber Sie sagten doch…" – „Ja. Und ich bin mir auch ganz sicher, dass das so ist, aber… naja… Sie beide haben sich damit auf Neuland gewagt und sind eingebrochen – da ist der Umgang miteinander dann ein bisschen krampfig. Das wird schon wieder. Besuchen Sie sie doch mal. Zeigen Sie Interesse an ihrem Nachwuchs und… ganz wichtig: Sie müssen nicht ständig den coolen Obermaker geben. Es ist okay, auch mal Gefühle zu zeigen." Madeleine drehte sich um, um ein paar Tassen zu ordnen. „Wissen Sie, was hilft?" David schüttelte den Kopf. Trottel, mit dem Rücken zu dir sieht sie gar nicht, dass du verneinst. Sag 'was! „Ähm… nein." – „Musik. Kennen Sie die Baracke?" Davids Augen wurden groß. „Ähm… nein, kenne ich nicht. Was ist das?" – „Eigentlich ist es ein leer stehendes Haus, aber wir feiern da immer. Meine Band hat da einen Auftritt. Haben Sie Lust, vorbeizukommen?" – „Wann?" – „Heute Abend." – „Und wo genau ist das?" – „Hier die Straße runter und dann die..." Madeleine machte eine Pause, um nachdenken zu können. „16. Straße links und da ist es das vorletzte Haus." – „Klingt weit. Das kann ich doch sicher fahren, oder?" – „Mit Ihrer Bonzenschleuder? Besser nicht." – „Ich habe ja nicht nur den Jeep, ich habe auch einen Sport…" David biss sich auf die Zunge. Dabei wolltest du nicht mal angeben. Deine Normalität ist echt schräg. Einen Jeep und einen Sportwagen? Andere fahren nur Bus und Bahn und sind auch glücklich… und sind glücklich. „Ich komme zu Fuß, versprochen." – „Gut. Es geht um 10 los." – „Was spielen Sie eigentlich für Musik?" – „Mittelalterrock." – „Mittelalterrock?", hakte David erstaunt nach. „Das hätte ich jetzt nicht gedacht." – „Sie sollen ja auch nicht denken, sondern zuhören. Außerdem lade ich Sie ja nicht völlig grundlos ein." – „Nicht?", grinste David wie ein stolzer Gockel. „Nee. Unsere Fangemeinde ist fein, aber… naja… nicht sehr groß. Ich dachte, es wäre mal schön, jemanden dabei zu haben, der normalerweise nicht da ist. Also bilden Sie sich nichts ein. Gevögelt wird beim ersten Date sowieso nicht." – „Das ist ein Date?" – „Nee. Trotzdem, die Fronten sind klar, oder?" – „Sind Sie eigentlich eine von diesen überdrehten Kampfemanzen?", hörte David sich zu seinem eigenen Entsetzen sagen. „Nein, aber das kann ja noch kommen." Ihr Gegenüber sah sie fragend an. „Wer weiß, wozu zu viel Zeit mit Ihnen führt…", grinste Madeleine. „Na dann will ich Sie erstmal nicht länger belästigen." – „Wollen Sie nicht noch so etwas sagen wie ‚Sorry, ich habe meine Telefonnummer verloren, kann ich deine haben'?", zog Madeleine David auf. „Wieso?" – „Für den Fall, dass Sie nicht in die Baracke finden. Dann können Sie mich anrufen…" – „Ach so, ja. Ähm, gerne. Geben Sie mir Ihre Nummer. Dann kann ich auch endlich zu meinem Lieblingsanmachspruch kommen: Dein Vater muss ein Dieb sein, im Himmel fehlt ein Engel." – „Eurk, mir kommt's hoch. Aber es ehrt Sie, dass Sie mich für einen Engel halten. Das zeigt ja, dass ich einen guten Eindruck gemacht haben muss…" – „Ich habe noch ein paar kotzige Anmachsprüche auf Lager. Wollen Sie mal hören?", grinste David. „Sammeln Sie und erzählen Sie sie mir heute Abend. Dann geht uns ersten der Gesprächsstoff nicht aus und zweitens gibt's da Alkohol – im Suff ertrage ich das vielleicht." David nahm den Zettel mit Madeleines Nummer entgegen und ging zur Tür. „Ähm", hielt Madeleine ihn zurück. „Es käme doof, wenn Sie mich heute Abend siezen würden… also…" – „Du bist Madeleine, ich weiß. Ich bin David und ich freue mich auf heute Abend." Ich bin David und ich freue mich auf heute Abend? Du bist doch hier nicht bei einer Selbsthilfegruppe! Du klingst wie der letzte Trottel. Hoffentlich stellst du dich heute Abend nicht auch so dusselig an.

„Oksana, hör zu, du bist ein liebes Mädchen, du machst einen guten Job, aber die Presse da draußen… das geht echt nicht. Einige unserer Kunden bleiben schon weg – du weißt schon, die sonst so biederen Familienväter… die wollen nun mal nicht gesehen werden… So leid es mir tut, Oksana… Du kannst hier nicht mehr arbeiten. Bis heute Abend hast du bitte dein Zimmer geräumt." Betreten sah Oksana ihren Chef an. „Markus, das kannst du doch nicht machen. Die Pressemeute beruhigt sich schon wieder. Das ist doch nur eine Frage von Tagen und…" – „Nichts und. Ich bin es leid zu warten. Glaub mir, es ist auch besser für deine Beziehung zu diesem Kleiderfritzen." Oksanas zierlicher Körper begann zu beben. „Markus, bitte nicht… Das hier ist doch mein Job, mein Leben. Ich habe doch nur das." – „Jetzt hast du diesen Hugo. Komm schon, Oksana, du bist jetzt auch in einem Alter, in dem man langsam sesshaft werden sollte. Du kannst nicht ewig nackt tanzen… das ist der ideale Augenblick, um den Absprung zu schaffen." Tränen überströmt verließ Oksana das Hinterzimmer des Goldständers. „Ich packe am besten gleich und bin dann weg, ja?", wandte sie sich ein letztes Mal an Markus. „Ist gut. Ich wünsche dir wirklich alles, alles Gute und vielleicht verstehst du meine Entscheidung irgendwann." Tapfer nickte Oksana. „Ich sage den Presseheinis dann auch gleich, dass ich für immer weg bin, dann habt ihr bald wieder eure Ruhe."

„Herr Haas, eine Stellungnahme!" – „Herr Haas, was empfinden Sie, wenn Ihre Freundin hier nackt für fremde Männer tanzt?" – „Herr Haas!" – „Herr Haas!" – „Herr Haas!" – „Herr Haas!" Hektisch kämpfte Hugo sich durch die Reportermenge. Eigentlich wollte er schweigen, konnte sich aber nicht zurückhalten: „Oksana ist ein ganz wundervoller Mensch. Ja, Oksana hat eine Vergangenheit und die haben Sie ja wirklich gut in Szene gesetzt, aber im Gegensatz zu meiner Britta hat sie nicht nur eine Vergangenheit, sondern auch eine Zukunft und ich bin sehr gespannt, was diese für uns bereithält. Hat jemand von Ihnen sich einmal die Mühe gemacht, sie wirklich kennen zu lernen – so wie sie wirklich ist? Wer von Ihnen weiß, dass diese Frau davon träumt, einen Blumenladen zu haben? Niemand, oder? Und das ist Ihnen auch egal – das kann ich verstehen, aber mir ist es nicht egal. Ich genieße jede Minute mit dieser Frau und ich will sie noch besser kennen lernen. Zitieren Sie mich bitte korrekt", verlangte Hugo resolut, bevor seine Hand sich auf die Klinke der Eingangstür legte. Just in diesem Moment ging die Tür auf und Oksana kam mit einem Koffer in der Hand heraus. „Bonjour, ma belle", begrüßte Hugo sie. „Was ist passiert?", fragte er besorgt, als er ihre verweinten Augen sah. „Ich habe meinen Job verloren", schluchzte sie hilflos. „Verziehen Sie sich endlich, hier gibt es nichts mehr für Sie zu berichten. Schreiben Sie ein letztes Mal von der Prostituierten: Sie ist jetzt arbeitslos", brüllte sie die Menge, die zu ihr drängte, an. „Komm", meinte Hugo knapp und legte seinen Arm um ihre Schultern. „Wir gehen jetzt essen, wie verabredet und klären das dabei, ja?"

„David", entfuhr es Lisa überrascht, als sie sah, wer gerade geklingelt hatte. „Ja, ich bin's", erwiderte David verschämt. „Hier", meinte er und drückte Lisa einen Strauß Blumen in die Hand. „Mir ist aufgefallen, dass wir lange nicht mehr richtig geredet haben und dass ich deinen Sohn noch gar nicht gebührend bestaunt habe. Ich habe ihm auch etwas mitgebracht – es ist ein Märchenbuch. Naja, dafür ist er vielleicht noch ein bisschen klein, aber du… oder Rokko… ihr könntet ihm ja vorlesen, bis er es selbst kann." Grinsend winkte Lisa den Besuch hinein. „Komm, du kannst Pascal nur bestaunen, wenn du reinkommst. Er hält gerade sein Mittagsschläfchen, also bitte, egal was du tust, mach es lautlos. Er hat ein Wahnsinnsorgan, wenn er erstmal in Fahrt ist."

„Nun beruhige dich doch bitte, Oksana. Sieh es als Chance – du kannst endlich den Blumenladen eröffnen, wie du es immer wolltest." Hilflos suchte Hugo in all seinen Jackettaschen nach einem Taschentuch für die verzweifelte junge Frau. „Und solange wohne ich unter einer Brücke. Außerdem… wovon soll ich denn einen Laden bezahlen? Niemand wird nach dieser Presseschlammschlacht etwas bei mir kaufen – nicht mal Dildos oder Kondome." Beruhigend griff Hugo nach Oksanas Händen. „Hör zu, wir machen das so: Du ziehst erstmal in meine alte Wohnung. Die steht seit Brittas Tod leer, aber sie ist sehr schön und da hast du viel Platz, um dich zu entfalten. Was den Laden betrifft – das Geld kriegst du von mir." – „Das geht nicht!", widersprach Oksana heftig. „Ich werde ganz bestimmt kein Geld von dir nehmen." – „Wer sagt denn, dass ich es dir schenken will? Es ist eine Investition – für die nächste Präsentation will ich lauter Blumenarrangements und wer könnte mir die besser zusammenstellen als die Frau, die mich versteht?" Zufrieden mit seinem Vorschlag lehnte Hugo sich zurück. „Das… das würdest du für mich machen?" – „Mais oui. Reine Selbstsucht – ich brauche einfach schicke Blumen, um meine Mode ins rechte Licht rücken zu können." – „Ach so", grinste Oksana zurück. Sie beugte sich über den Tisch und hauchte Hugo einen Kuss auf die Lippen. „Aber in deiner Wohnung bleibe ich nur so lange, bis ich etwas Eigenes gefunden habe."

„Ich bin so froh, das von der Seele zu haben, Lisa", gestand David derweil in Göberitz. „Ich wollte dir bestimmt nicht wehtun. Ich habe ja bis vorhin selbst nicht verstanden, warum ich… naja… mich bei dir und Kowa… Rokko reindrängeln wollte. Ich schätze, ich wollte meine beste Freundin nicht verlieren." – „Du wirst verzeihen, wenn ich sage, dass dein Timing wirklich unterirdisch war." Verlegen grinste David. „Heißt das, wir sind wieder Freunde?" – „Frei übersetzt ja, aber nur wenn du dir diese übertriebenen Besitzansprüche abgewöhnst." – „Versprochen. Ich frage gleich nachher mal Jürgen, wie er damit umgeht, dass Rokko und du jetzt… Lisa, alles okay?" Betroffen sah sie David an. „Ach, das mit Rokko und mir…" – „Läuft's nicht gut?" – „Ich hab's total verbockt. Weißt du, nach Watsons Tod… wir waren alle aufgewühlt und kaum hatte ich mich mit der Situation arrangiert, da taucht Rokko wieder auf und bringt dieses Arrangement wieder durcheinander." – „Ja, im Durcheinanderbringen ist er ja schon immer gut gewesen", grinste David und dachte an die Zeit, als Rokko Mariellas Büro in ein Schlachtfeld verwandelt hatte. „Ja, ich weiß. Darum habe ich mich ja auch in ihn verliebt. Es ist genau dieses Chaos, das ihn so liebenswert macht, aber… ich habe doch jetzt Pascal und der braucht Ordnung und ich brauchte Zeit. So, und die ist jetzt rum, aber irgendwie… ich weiß auch nicht… ich kriege es einfach nicht hin, Rokko zu sagen, dass ich gerne mit ihm zusammen wäre." David wandte seinen Blick von Pascal ab und sah Lisa an. „Du solltest ihm das genau so sagen. Ich meine, er hat dir ja praktisch eine Liebeserklärung gemacht… also auf der Pressekonferenz gestern. Der wartet nur darauf, dass du zu Potte kommst. Soll ich mal…?" – „Nein!", rief Lisa entsetzt. „Ich… ich mache das. Gleich Samstag, da sind Pascal und ich bei ihm. Da ergibt sich bestimmt eine Möglichkeit." – „Na dann. Oh, er macht die Augen auf", meinte David und deutete auf das Baby. „Ja, sein Mittagsschlaf ist vorbei. War ziemlich lange heute." – „Um Himmels Willen, wir spät ist es?" – „Kurz nach zwei. Wieso klingst du so panisch? Hast du noch einen Termin?" – „Ja, so ähnlich. Ich habe eine… ein… eine Verabredung, schätze ich." Lisa nahm ihren Sohn auf den Arm und sah David an. „Guck mal, der Onkel ist total verunsichert. Hat das etwas mit einer Frau zu tun?" – „Ich gehe auf ein Konzert… von Madeleine." – „Madeleine, so, so. Willst du mir nicht mehr über sie erzählen?" – „Ich weiß gar nicht viel über sie", gestand David. „Sie ist sehr direkt und ehrlich und hat bunte Haare und jede Menge Piercings." – „Klingt ja sehr liebenswert", zog Lisa David angesichts dessen roter Gesichtsfarbe auf. „Ist sie auch. Was meinst du, was trägt man auf einem Mittelalterrockkonzert?"