Hallo,
Hallo ihr Süßen,
Heute kommt das letzte Kapitel der Geschichte und ihr werdet alle aufgeklärt. lach
Ich möchte mich für die netten Kommi´s bedanken die ich von euch bekommen habe. Danke an:
Elbenstein, Zissy und Reinadoreen
Wer nicht auf Slash steht, also liebe unter zwei Männern ist hier absolut falsch!
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen. Ich hoffe es gefällt euch genauso gut, wie mir das schreiben gefallen hat.
4. Back to Hogwarts
„Was machst du nur mit mir?", fragte der Blonde leise und küsste Harry auf die Stirn. „Ich könnte dich das selbe fragen, die denke du hasst mich!", erwiderte dieser ebenso leise. „Ich hasse dich nicht, ich habe mich die ganzen Jahre hinter dieser Maske versteckt um mir nicht eingestehen zu müssen das ich nur neidisch auf dich und deine Freunde bin", erklärte ihm Draco. Harry richtete sich auf und sah seinem ehemaligen Erzfeind ins Gesicht.
„Warum warst du denn neidisch?", wollte dieser wissen. „Weil sie dich mochten und du ihr Freund warst, mir hast du aber damals die Freundschaft ausgeschlagen und wenn ich schon nicht dein Freund sein konnte, dann wenigstens dein Feind", gab der Blonde zu. „Und seit wann hasst du mich nicht mehr?", wollte er dann noch wissen. „Seit du mir immer wieder in meine Träumen erscheinst und die unglaublichsten Dinge mit mir machst", erklärte Harry und wurde ein wenig verlegen.
Draco grinste. „Du bis echt süß wenn du rot wirst", sagte er und küsste Harry auf die Nasenspitze. „Was mach ich denn in deine Träumen mit dir?", fragte er dann neugierig. Jetzt wurde Harry erst recht rot. Das hätte ich ihm vielleicht doch nicht sagen sollen. „Ähh, na ja, so was in der Richtung was wir gerade gemacht haben", erwiderte er. Nur das wir dabei nackt sind und ich dich nehme.
„Na daran könne wir ja noch arbeiten", grinste Draco anzüglich. Und wie wir daran arbeiten werden, ich will dich unter mir stöhnen hören. Jetzt wurden sie beide rot, denn anscheinend hatten sie die gleiche Gedanken was sich deutlich an ihren Gesichtern ablesen ließ. Harry fing sich als erstes wieder und gab Draco einen Kuss. „Wir sollten langsam aus der Sonne raus, sonst haben wir beide bald einen Sonnenstich", sagte er dann. Draco nickte und als sie aufstehen wollten bemerkten sie erst, das sie ein kleines Sauberkeitsproblem hatten.
„Äh...Harry, wie bekommen wir jetzt unsere Klamotten wieder sauber?", fragte der Blonde etwas verlegen. Harry fing an zu grinsen. „Auf gute alte Muggelart, zieh dich aus!", forderte er den Slytherin auf. „Hä, wieso?", fragte Draco nach. „Na weil ich deine Sachen schlecht waschen kann, wenn du sie anhast", erwiderte der Gryffindor grinsend und fing an sich auszuziehen. Draco wurde gleich wieder heiß, als er seinen Blick über den perfekten Körper des Schwarzhaarigen gleiten ließ. Besonders als dieser auch noch seine Boxer auszog und nun nackt vor ihm stand. Merlin ist der gut gebaut.
Harry sah den Blonden fordernd an, so das sich dieser begann sich ebenfalls auszuziehen. Langsam schälte sie dieser aus seine Kleidern bis er ebenfalls nackt war. Gott, sein Körper ist pure Sünde. Harry machte einen Schritt auf den Blonden zu und streckte seine Hand aus. Dieser schaute ihn irritiert an. „Gib mir deine Sachen", sagte Harry deshalb. Draco wurde rot und reichte ihm dann die Klamotten.
„Dein Hemd kannst du behalten, binde es dir um die Hüften", sagte Harry und machte dann das selbe. Schade ich hätte dich gerne weiter angesehen. Harry machte sich auf den Weg zum Fluss und Draco folgte ihm. Dort angekommen kniete er sich hin und begann ihre Sache zu waschen. Draco bekam bei dem Anblick eines vor sich knienden Harrys eindeutige Probleme in den unteren Regionen. Weiß er eigentlich wie scharf er aussieht? „Ich gehe dann mal Kaffe kochen", murmelte er deswegen schnell und drehte sich um.
Harry grinste. So, so ich glaub du willst dich nur ablenken. Er wusch schnell die Kleider aus und ging dann zurück. In der nähe ihres Baumhauses hängte er die Sachen über eine Ast zum trocknen. Er setzte sich neben Draco ans Feuer und dieser gab ihm eine Tasse Kaffee. „Was willst du den heute machen?", fragte der Blonde um das Schweigen zu brechen. Dich besinnungslos küssen! „Eigentlich hatte ich vorgehabt, Holz für einen großen Haufen zu sammeln, damit wir uns bemerkbar machen können wenn ein Schiff hier vorbeifährt, aber in anbetracht der Tatsache, dass wir fast nichts anhaben können wir auch nur faulenzen", schlug Harry grinsend vor.
Oh, da wüsste ich aber bessere Sachen als faulenzen. „Wir könnten rauf zum See und schwimmen bis unsere Sachen trocken sind", entgegnete Draco. Harry stimmte zu. Nach dem sie den Kaffee getrunken und das Brot gegessen hatten machten sie sich auf den Weg zum See. Dort angekommen legten sie ihren Lendenschutz ab und sprangen ins Wasser. Sie tobten durch das kühle Nass und versuchten sich gegenseitig unter Wasser zu drücken.
Völlig aus der Puste gab Harry schließlich auf und sie legten sich ans Ufer. Sie hatten die Ihre Umhänge mitgenommen. diese dienten als Unterlagen. Sie lagen auf dem Bauch und hingen ihre Gedanken nach.
Harry fühle sich richtig gut, das war das erste mal seit langem, dass er sich richtig gehen lassen konnte. Seit er Voldemort besiegt hatte war zwar die größte Last abgefallen, doch es blieb trotzdem immer noch die Schule um die er sich zu kümmern hatte. Hier war er nur ein Junge, ohne Zwänge und Verantwortung.
O.k., sie mussten sich um ihre Nahrung kümmern, aber ansonsten waren sie frei. Ihm gefiel Dracos Wunsch immer besser und er wollte noch eine ganze Zeit lang hier bleiben. Außerdem wollte er Draco unbedingt besser kennen lernen und vielleicht wurde aus ihrer Freundschaft mehr.
Draco schossen ähnliche Gedanken durch den Kopf. Er genoss es hier mit Harry zu liegen und sich um nichts kümmern zu müssen. Seine Kindheit war alles andere als schön gewesen. Schon früh musste er lernen, was es hieß den Namen Malfoy zu tragen. Er beglückwünschte sich zu seinem Entschluss den Wunsch ausgesprochen zu haben. Vor allen Dingen da es schien, das eine reelle Chance bestand an Harry heranzukommen, in den er sich schon eine ganze Weile verliebt hatte.
Anfangs hatte er sich gegen die Gefühle gewehrt die er empfand wenn er in der Nähe des Gryffindors war, doch seit ende letzten Schuljahres hatte er sich eingestanden, dass er begann, sich in den hübschen Schwarzhaarigen zu verlieben. Dies wusste nicht einmal sein bester Freund Zabini. Dieser ahnte zwar etwas, doch Draco hatte es bis jetzt gut versteckt.
„Ein Königreich für deine Gedanken", unterbrach Harry plötzlichseine Überlegungen. Draco drehte seinen Kopf so, dass er dem Gryffindor direkt in die Augen sehen konnte. Was soll ich denn jetzt sagen? Das ich in ihn verliebt bin?
„Ich habe gerade überlegt, dass es hier gar nicht so schlecht ist. Wir müssen nichts lernen und können tun und lassen was uns gefällt", erwiderte er und Harry grinste. „Das gleiche hab ich mir auch gerade überlegt", meinte er dann. „wir sind vielleicht gar nicht so verschieden wie ich immer geglaubt habe", fügte er dann noch hinzu.
Sie sahen sich eine Weile schweigend an. Wie gerne würde ich ihn jetzt wieder küssen. dachte der Blonde. „Harry?" „Ja?" „Warum hast du mich vorhin geküsst?", fragte Draco leise. Harry wurde ein wenig verlegen. Weil ich in dich verliebt bin! „Hmm, weil...ich weiß nicht...ich...mag dich...irgendwie." So, jetzt war es raus. „Und warum hast du zurückgeküsst?", fragte er den Blonden. Weil ich in dich verliebt bin! „Weil es sich gut angefühlt hat deine Lippen auf meinen zu spüren", antwortete dieser leise.
Harry rutschte näher, so das sich ihre Körper berührten und beugte sich zu Draco. Dieser kam ihm entgegen und ihre Lippen trafen sich zu einem zärtlichem Kuss. Draco legte seine Hand in den Nacken des Gryffindors und zog ihn näher. Der Kuss wurde schnell leidenschaftlicher ihre Zungen fochten einen wilden Kampf aus, den keiner verlieren konnte.
Harry lag inzwischen halb auf dem Slytherin und sie waren beide ziemlich erregt. „Ich glaube wir sollten lieber aufhören, sonst kann ich für nichts garantieren", keuchte Draco leise. „Ich will keine Garantie, ich will dich!", erwiderte Harry ebenso leise. Merlin, ich will dich auch, hier, jetzt, immer. Draco stöhnte leise auf, bevor er Harry wieder zu sich herunterzog um ihn in eine weiteren vernichtenden Kuss zu verwickeln. Er drehe sich mit Harry um und lag nun auf diesem.
Seine Lippen eroberten erneut den Mund der Gryffindor und der Kuss wurde immer leidenschaftlicher. Merlin kann der gut küssen. Harry stöhnte leise in den Kuss, als er Dracos Erregung an seiner spürte. Ihre Körper reiben sich aufreizend aneinander und Harry dachte, der müsse bald wieder kommen, so erregend fand er das. Seine Hände legten sich auf den Po des Blonden und drückten diesen Näher an sich ran.
Jetzt war es Draco der lustvoll aufstöhnte. Er löste sich aus dem Kuss und leckte spielerisch über den Hals des Gryffindors, was diesen erschaudern ließ. Stromschnellen jagen durch seine Körper und sein Herzschlag beschleunigte sich zusehends. Draco war inzwischen weiter runter gewandert und widmete sich nun den harten Brustwarzen. Harry keuchte auf und bog seinen Körper Draco entgegen.
„Merlin fühlt sich das gut an", stöhnte er leise. Draco grinste leicht. Wenn dir das schon so gut gefällt, dann bin ich gespannt was du dazu sagst. Aufreizend langsam küsste er sich tiefer und hinterließ brennende spuren auf Harrys Haut. Dieser zuckte ein wenig zusammen, als er den heißen Atem des Slytherins an seinem harten Stahl spürte.
Draco merkte, das dieser sich leicht verspannte. „Soll ich aufhören?", frage er leise. „Gott...nein...bloß nicht!" keuchte er auf und sah Draco in die Augen. „Mach...weiter, bitte." Der Slytherin konnte pure Lust in dessen Augen lesen. Harry Kopf flog in den Nacken, als er Dracos Zunge an seiner Eichel spürte und als er ihn dann ganz in seinem Mund nahm, verabschiedete sich sein Verstand entgültig. „Jaaa...uhhh...gott!", keuchte er auf und sein Becken zuckt nach oben, um noch tiefer in diese feuchte Höhle einzutauchen. Draco hielt sein Becken fest. Rhythmisch saugte und leckte er an Harrys pulsierendem Glied. Seine Hand wanderte zu dessen Hoden und massierte diese zusätzlich.
Das schien dem Gryffindor den Rest zu geben. Mit einem animalischem Schrei kam er in dessen Mund. Draco schluckte alles was er kriegen konnte und leckte Harry dann sauber. Er glitt wieder nach oben und küsste ihn leidenschaftlich. Harry Hand wanderte inzwischen nach unten zu Dracos harter Erregung. Er umschloss ihn mit seiner Faust und begann diese rhythmisch auf und ab zu bewegen.
Draco richtete sich ein wenig auf, um Harry mehr Spielraum zu lassen. Merlin fühlt sich das gut an. Er merkte, das er das nicht lange durchhalten würde, zu sehr hatte ihn Harrys Orgasmus erregt. „Mach...schneller!", keuchte er auf und setzte sich auf die Oberschenkel des Gryffindors. Er spürte wie sich seine Hoden zusammenzogen. „Himmel...jaaaa!" schrie er auf und entlud sich über die Hand und den Bauch des Schwarzhaarigen.
Erschöpft ließ er sich auf ihn fallen und versuchte, seine Atmung zu normalisieren. „Ich glaub, daran kann ich mich gewöhnen", raunte er dann. „Da sind wir dann schon zu zweit", erwiderte Harry grinsend und küsste Draco. „Wir sollten noch mal ins Wasser und uns säubern", fügte er dann noch hinzu. Nachdem sie noch eine Weile geschwommen waren, gingen sie zurück zum Strand. Ihre Sachen waren inzwischen trocken und sie zogen sich wieder an.
Nach einem Mittagessen, bestehend aus einer Dose mit Eintopf und einer Mango, machten sie sich auf und sammelten Holz für ein Signalfeuer. Der Haufen wurde ziemlich groß und die beiden waren danach völlig erledigt. Sie aßen ein wenig Brot und legten sich dann schnell schlafen. Gemeinsam kuschelten sie sich in den Schlafsack und dösten kurz darauf schon ein.
Hogwarts am Tag danach:
„Hey Weasley, Granger, kann ich euch mal sprechen?" Verwundert drehten sich die angesprochenen herum und sahen in das Gesicht von Blaise Zabini. „Was willst du?", knurrte Ron heraus fordernd. „Mann, sei doch nicht gleich so aggressiv", sagte der Slytherin grinsend. „Ich wollte euch nur mal was wegen Potter fragen", fügte er noch hinzu.
„Was willst du über Harry wissen", fragte Hermine etwas freundlicher. „Ich wollte wissen...na ja...Snape war gestern bei mir und hat mich gefragt, ob es sein kann das Draco auf Harry steht...!"
„WAS? Wie kommt er denn auf so eine bescheuerte Idee?", rief Ron gleich empört aus. „Lass ihn ausreden", fuhr Hermine einen verdutzen Ron an. Blaise grinste. „Also, er ist auf die Idee gekommen, weil es ihm irgendwie komisch erscheint, dass ihr Trank einfach so explodiert ist, denn er schien völlig in Ordnung zu sein. Jetzt wollte ich von euch wissen, ob wenigstens die kleinste Chance besteht, das Dray das bekommt was er will."
„Hää...was will Malfoy denn?", wollte Ron wissen. „Na Harry!", erwiderte Blaise grinsend. „Du meinst, Malfoy steht auf Harry?", fragte Hermine noch mal nach. „Ja, er hat es zwar bis jetzt noch nicht zugegeben, doch so wie er ihn immer wieder ansieht, besteht kein Zweifel", erwidert Blaise. Plötzlich fing Hermine an zu grinsen. „Was ist?", fragte der Slytherin. „Ich glaube, die Chancen stehen nicht schlecht", antwortete sie. „Hermine, wie kannst du so was sagen, Harry steht auf keinen Fall auf Malfoy." „Ach Ron, du bist sein bester Freund, doch in solchen Dingen hast du eindeutig Tomaten auf den Augen", klärte die Gryffindor ihren Freund auf.
„Oh, ich glaube langsam wird die Sache interessant!"...
Die nächsten paar Tage passierte nicht viel. Harry und Draco genossen die „freien" Tage auf der Insel. Sie gingen schwimmen, faulenzten oder erkundeten die Gegend. Sie fanden einige Bananebäume und Kokosnüsse. Sie versuchten es auch mit angeln und fanden heraus, das die Fische auf Bananen standen.
Draco stand auf einem kleinen Felsen im Wasser und angelte. Harry hatte Feuer gemacht und beobachtete Draco bei seiner Beschäftigung. Dieser trug nur seine Boxer und das Hemd hatte er offen. Harry konnte immer noch nicht glauben, das sie beide sich so nahe gekommen waren. Wann immer sie darauf Lust hatten tauschen sie Zärtlichkeiten aus, nur miteinander geschlafen hatten sie bis jetzt noch nicht.
Er sah wie Draco einen Fisch aus dem Wasser zog und grinste. Angeln war zu Dracos Lieblingsbeschäftigungen geworden. Dieser drehte sich grinsend um und hielt einen Daumen nach oben hielt. Harry machte es genauso und Draco, begann vorsichtig über die Felsen zurück zuklettern. Plötzlich hörte Harry ihn aufschreien und konnte sehen, wie Draco schmerzhaft sein Gesicht verzog.
Schnell rannte er zu dem Slytherin. „Was ist denn passiert?", fragte er besorgt. „Ich bin irgendwo reingetreten, verdammt tut das weh!", stöhnte Draco und biss die Zähne zusammen. Am Strand angekommen setzt er sich gleich hin und Harry untersuchte seinen Fuß. „Du bist anscheinend auf einen Seeigel getreten, es stecken noch ein paar Stacheln drin", erklärt er Draco. „Glaubst du, du schaffst es bis zum Baumhaus?", fragte der Gryffindor. „Ich weiß nicht, mir ist irgendwie komisch", erwiderte dieser.
Harry sah ihn sehr besorgt an. Die Atmung des Blonden ging stoßweiße und seine Haut war unnatürlich blass. Schweißtropfen standen ihm auf der Stirn und er zitterte. Harry überlegte nicht lange, hob ihn einfach hoch und trug ihn zum Feuer. Vorsichtig legte er ihn auf den Boden und sah sich die Wunde genauer an. Er suchte ein Stück Stoff und tauchte es ins kochende Wasser um es zu sterilisieren, dann begann er vorsichtig die Stacheln zu entfernen. Er wusch die Wunde aus und verband sie.
Der Anblick des Blonden gefiel ihm aber immer weniger. Er fühlte, das dieser hohes Fieber hatte. Dazu kam Schüttelfrost. Harry schoss durch den Kopf das er einmal gelesen hätte, das es giftige Seeigel gab und ihm wurde schlecht. Was wäre, wenn Draco hier einfach sterben würde, dass konnte er auf keine Fall zulassen. Er beugte sich über Draco und versuchte diesen wach zu bekommen. „Hey Draco, mach die Augen auf, bitte!", flehte er ihn an. Die Lider des Blonden flatterten und öffneten sich einen Spalt. „Was...ist...mit...mir!", brachte er leise über die Lippen. „Der Seeigel war anscheinend giftig, ich kann dir nicht helfen, wir müssen zurück!", erklärte er diesem. „Wie...? hauchte Draco noch, dann wurde er Ohnmächtig.
„Dray, bitte wach auf...DRAY!!", schrie Harry ihn an, doch er rührte sich nicht mehr. „Shit, ich muss mich konzentrieren." mahnte Harry sich selbst. Er nahm den Blonden fest in den Arm und ging in sich. Dann waren sie plötzlich verschwunden...
Hogwarts, ein paar Sekunden später:
Miss Pomfrey erschrak fürchterlich, als plötzlich neben ihr zwei Jungen auftauchten. „Mr. Potter, wie sehen sie denn aus..." fing sie an, dann viel ihr Blick auf den Blonden. „Merlin, was ist denn mit Mr. Malfoy passiert?", fragte sie dann. „Er ist auf einen Seeigel getreten, der wahr anscheinend giftig", erklärte Harry schnell. „Legen sie ihn bitte auf ein Bett", befahl sie gleich. Sie ließ ihren Zauberstab über Draco gleiten und murmelte ein paar Worte. „Sie haben ihn gerade noch rechtzeitig her gebracht, das Gift ist schon fast bei seinem Herzen", erklärte sie ihm und lief eilig in ihr Büro, um die geeigneten Tränke zu holen.
Harry setzte sich zu Draco auf´s Bett und nahm dessen Hand. Tränen liefen ihm über die Wangen. „Draco, du darfst nicht sterben, ich brauch dich doch, ich liebe dich!", sage er fast verzweifelt. Die Medihexe kam kurz darauf wieder und flößte Draco einige Tränke ein. „Er wird sich bald wieder erholt haben, der eine Trank neutralisiert das Gift, und die anderen Stärken die Abwehrkräfte, sie brauche keine Angst haben, er ist bald wieder auf dem Damm. Wie ist denn das passiert?", wollte sie dann wissen. Sie hatte schon gehört, das die beiden im Zaubertrankunterricht plötzlich verschwunden waren. Harry erzählte ihr die Kurzfassung. „Soll ich den Schulleiter und die Hauslehrer unterrichten, sie haben sich alle Sorgen gemacht", sagte sie dann.
Harry nickte nur kurz und hielt weiter Dracos Hand fest. Er spürte, das sie die Atmung des Blonden schon ein wenig normalisiert hatte und auch seine Wangen waren nicht mehr so blass. Er strich Draco vorsichtig eine Strähne Haare aus der Stirn. Er merkte, das er müde war. Es hatte ihn viel Magie gekostet, sie beide zurückzubringen, er legte sich neben den Blonden und kuschelte sich an ihn, dann war er auch schon eingeschlafen.
So fanden ihn dann auch der Schulleiter und die beiden Hauslehrer. „Wie sehen die beiden denn aus?", fragte Professor McGonagall erschrocken und besah sich die zerfetzte Kleidung der Jungen. „Ich denke, das es dort wo sie waren ein bisschen wärmer war als hier", erwiderte Dumbledore schmunzelnd. „Wie hat Potter es denn geschafft, sie wieder hier her zu bringen, ohne Zauberstab?", wollte Professor Snape wissen. „Oh, Harry hat letztes Jahr sehr viel Stablose Magie geübt, schließlich musste er Voldemort entgegentreten."
Erstaunt zog der Tränkemeister eine Augenbraue nach oben, dass hätte er von Potter nicht erwartet. „Und warum hat er sie nicht gleich zurückgebracht? Ich meine, sie waren über eine Woche weg!", sagte er dann noch. „Das lieber Severus, musst du ihn schon selbst fragen, doch wenn ich mir die beiden hier so ansehe, kann ich mir die Antwort schon denken", erwiderte der Schulleiter grinsend. „Wir sollten sie schlafen lassen", meint er dann und an Madam Pomfrey gewandt. „Poppy, pass auf das die beiden nicht gestört werden, ihre Freunde können sie morgen auch noch besuchen." Leise verließen die drei den Krankensaal. Die Medihexe überprüfte noch einmal den Zustand des Patienten, bevor sie die Vorhänge zuzog.
Als Draco aufwachte, wusste er nicht wo er war. Er blinzelte ein paar mal und stellte dann fest, das es dunkel war. Er schloss die Augen wieder und kuschelte sich näher an Harry. Doch irgendetwas stimmte nicht. Schlagartig wurde ihm bewusst, das er in einem Bett lag. Aber wie...sie waren doch auf dieser Insel gewesen. Er setzte sich vorsichtig auf. War das ganze nur ein Traum gewesen?
Sein Blick fiel auf den Schwarzhaarigen neben sich und sein Herz machte einen Hüpfer. Nein, es konnte kein Traum gewesen sein, sonst würde Harry nicht in diesen Klamotten neben ihm liegen. Was war dann passiert? Nach und nach fiel ihm alles wieder ein. Er war angeln gewesen und auf einen Seeigel getreten, danach war alles Schwarz. Wie zum Henker kamen sie dann auf die Krankenstation von Hogwarts?
Er legte sich wieder zurück, drehte sich zu Harry und betrachtete diesen. Eine vorwitzige Strähne hing ihm in die Augen und Draco strich sie ihm vorsichtig zur Seite. Harry schlug die Augen auf. „Hallo Harry", sagte Draco leise. „Hallo Draco, geht es dir wieder gut?", fragte dieser besorgt und richtete sich ein weinig auf. „Ja, mir geht es gut, was ist passiert und wie kommen wir hierher?", wollte er dann wissen.
„Du bist anscheinend auf einen giftigen Seeigel getreten und bist auf einmal umgefallen, da habe ich uns zurückgebracht", erklärte er leise. „Wie hast du das gemacht?", fragte Draco erstaunt. Harry hob seine Hand und ließ einen Becher Wasser, der auf Dracos Nachtkästchen gestanden hat, zu ihnen schweben. „Du kannst ohne Zauberstab zaubern?" Harry nickte. „Warum hast du es dann nicht gleich gemacht, als wir auf der Insel gelandet sind?"
„Ich war neugierig, warum du uns ausgerechnet auf eine einsame Insel gewünscht hast", erklärte er grinsend. „Verrätst du es mir?", fügte er noch hinzu. Draco seufzte kurz, dann entschied er ehrlich zu sein: „Du bist mir die ganzen Sommerferien nicht aus dem Kopf gegangen, Blaise hat mich die ganze Zeit aufgezogen, dass ich mich in dich verliebt habe. Ich habe dauernd darüber nachgedacht, ob die Gefühle, die ich in deiner Gegenwart habe tatsächlich Liebe sind und als uns Snape dann diesen Trank hat brauen lassen da hab ich mir gedacht, na ja, probiere es einfach mal aus."
„Und daran wie wir zurückkommen würden hast du nicht gedacht?", fragte Harry grinsend.„Doch, ich habe in meinem Umhang eine Phiole von dem Trank versteckt, wenn´s nicht so gut gelaufen wäre, dann hätte ich uns zurückgebracht", sagte Draco leise. „Wann hättest du mir davon erzählt?", wollte Harry wissen. „Ich weiß nicht, ich habe es genossen, dir so nahe sein zu können, ohne die Schule und ohne sonstige Verpflichtungen. Wenn du mich jetzt dafür hasst kann ich das verstehen", sagte Draco, drehte sich von Harry weg und wollte aufstehen.
Dieser zog ihn aber gleich wieder zurück. „Hey hier geblieben, so leicht kommst du mir nicht davon", meinte Harry lachend. Draco sah ihn erstaunt an. „Du bist nicht sauer?" „Auf was sollte ich denn sauer sein, darauf das du mir gerade gesagt hast das du mich magst? Oder darauf, dass es sie schönste Woche meines Lebens war? Draco, ich bin total in dich verliebt und wenn du das noch nicht gemerkt hast, dann..." weiter kam er nicht, denn weiche Lippen hinderten ihn am weiterreden.
Der Kuss war unheimlich zärtlich und in Harrys Bauch begannen tausende Schmetterlinge zu flattern. „Ich liebe dich auch, das ist mir schon bei unserem ersten Kuss am Strand klar geworden. Ich konnte es nur einfach nicht glauben", sagte Draco leise. „Heißt das wir sind jetzt offiziell ein Paar?", fragte Harry. „Nur wenn du willst", erwiderte der Blonde. „Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als mir dir zusammen zu sein", entgegnete Harry und küsste seinen Freund leidenschaftlich. Danach kuschelten sie sich wieder eng aneinander und schliefen friedlich ein.
Laute Stimmen weckten sie am anderen Morgen. „Zabini, was machst du hier?", hörte Harry Ron fragen. „Ich will Draco besuchen", erwiderte dieser. „Wie sind die beiden den eigentlich zurückgekommen?", fragte er dann. „Dumbledore hat gesagt, dass Harry wahrscheinlich stablose Magie benutzt hat", erklärte ihm Hermine. „So was kann Potter?", fragte Blaise erstaunt. „Ja, er hat es letztes Jahr gelernt, sonst hätte er gegen Voldemort keine Change gehabt", erwiderte diese.
„Wo sind die beiden überhaupt?", wollte jetzt Ron wissen. „Ich schätze mal in dem Bett in dem die Vorhänge zugezogen sind", meinte Blaise. „Und wo ist dann Harry?", zischte Ron.
Harry musste sich ein lachen verbeißen und Draco, der inzwischen auch wach war, ging es genauso. Die beiden sahen sich an und Draco küsste Harry schnell. „Was meinst du was das Wiesel macht wenn er uns zusammen sieht?", fragte er leise. „Ich schätzte er fällt in Ohnmacht", kicherte Harry.
Inzwischen diskutierten die anderen ob sie die Vorhänge aufziehen sollten oder nicht. „Und was wenn sie noch schlafen?", fragte Hermine besorgt. „Solange sie nur schlafen, ist das wohl kein Problem", grinste Blaise. „Was sollten die beiden außer schlafen denn machen und warum seid ihr so sicher, dass beide dort drin sind?", wollte Ron aufgebracht wissen. „Harry hasst Malfoy!", fügte er noch nachdrücklich hinzu. „Ron, ich habs dir schon ein paar mal versucht zu erklären, Harry hasst Draco nicht, wenn ich mich nicht total täusche, ist es das Gegenteil", versuchte sie ihrem Freund zu erklären.
„Hermine, es ist schon schlimm genug, das Harry Schwul ist, doch auf Malfoy steht er auf keinen Fall", knurrte Ron eingeschnappt. „Dann lasst uns einfach nachsehen", beschloss Blaise. „Und wen wir sie stören?", fragt Hermine noch mal. „Dann haben sie eben Pech gehabt!", sagte der Slytherin, ging zum Bett und zog die Vorhänge auf. Überrascht sahen die drei aufs Bett. „Das Bett ist leer", stellte Ron fest. „Das sehe ich auch, es muss aber bis vor kurzem noch jemand drin gewesen sein, die Laken sind noch warm", entgegnete Hermine.
Zur gleichen Zeit im Raum der Wünsche
„Ich hätte zu gerne Ron´s Gesicht gesehen, wenn sie uns entdeckt hätten", meinte Harry lachend. „Ich auch, doch das könne wir später nachholen, ich will dich jetzt noch nicht mit den anderen teilen", erklärte Draco und zog Harry näher zu sich. „Hmm...du hast recht, sollen wir vielleicht wieder zurück auf unsere Insel?", wollte er von dem Blonden wissen. Er schloss die Augen und kurze Zeit später waren sie wieder an ihrem Strand.
Draco sah sich erstaunt um. „Sind wir jetzt wirklich wieder da, oder sind wir im Raum der Wünsche?", wollte er wissen. „Probiere es aus", forderte Harry ihn auf. „Mal sehen, ich hab Hunger, also wünsche ich mir ein Frühstück mit allem drum und dran", überlegte er und kurz darauf erschien neben ihnen eine Decke die mit allerlei köstlichen Dingen. „Guter Wunsch",meinte Harry lachend.
Schnell setzten sie sich hin und begannen zu Essen. „Hmm lecker...das Essen habe ich eindeutig vermisst", erklärte der Blonde nach den ersten Bissen. Harry konnte ihm nur zustimmen. Sie langten beide kräftig zu und fütterten sich gegenseitig.
Als sie fertig waren verschwanden die Reste. „Puhh bin ich voll", stöhnte Harry und ließ sich auf den Rücken fallen. Draco krabbelte zu ihm rüber und grinste. „Also, ich könnte noch nen Nachtisch vertragen", raunte er in Harrys Ohr. Dem lief bei Dracos sexy Stimme ein Schauer über den Rücken. „Ach ja, und an was hattest du da gedacht?", fragte er verführerisch. „Na an dich, mein Schatz!", meinte Draco und küsste Harry. Dieser zog den Blonden gleich näher und de Kuss wurde schnell leidenschaftlicher.
Dracos Hände wanderten gleich zu Harrys Hemd und zogen es diesem über den Kopf. Ebenso schnell folgten dessen Hose und Boxer. „Du bist wunderschön", hauchte Draco und streichelte zärtlich über Harrys Brust, was diesem heiße Schauer über den Körper jagte. Dann beugte er sich wieder über ihn und sie küssten sich gierig. Ihre Zungen lieferten sich ein wildes Duell um die Vorherrschaft, doch keiner gewann dieses Spiel.
Draco wanderte weiter nach unten zu Harrys empfindlichen Punkt hinter seinem Ohr und saugte vorsichtig daran, was diesen wohlig aufstöhnen ließ. Ehe er sich versah, lag Draco nackt neben Harry. „Ich glaube an diese Stablose Magie kann ich mich schnell gewöhnen", sagte er grinsend und leckte aufreizend über die Brustwarzen des Gryffindors. Harry stöhnte vor Lust auf. Sein Körper schien unter Strom zu stehen und jede Berührung Dracos sendete leichte Stromstöße über dessen Haut, direkt in seine Lenden.
Draco war inzwischen auch schon ziemlich erregt und reib seine Männlichkeit an Harrys Oberschenkel. „Merlin Dray, du machst mich Wahnsinnig, ich will dich ganz spüren, bitte schlaf mit mir", stöhnte Harry leise. Draco sah Harry in die Augen, sie waren dunkel verschleiert vor Lust. Langsam kam er nach oben und küsste Harry zärtlich. „Willst du das wirklich?", fragte er leise. „Ja", hauchte dieser.
Der Blonde küsste sich wieder nach unten seine Finger strichen vorsichtig an den Innenseiten von Harrys Oberschenkeln nach oben. Harry spreizte seine Beine und Draco mehr Spielraum zu lassen. Wie aus dem nichts tauchte plötzlich eine Tube mit Gleitgel auf und Draco verteilte es großzügig auf seine Finger. „Entspann dich, ich will dir nicht weh tun", sagte er dann leise. Vorsichtig massierte er Harrys Eingang, bevor er einen Finger einführte. Als er merkte wie sich Harry verspannte, rutschte er schnell nach oben und küsste ihn.
Nachdem sich dieser entspannt hatte, begann er ihn vorsichtig zu bewegen. „Tut´s weh?", fragte er. Harry schüttelte nur mit dem Kopf. Die Empfindungen waren etwas ungewohnt, aber nicht unangenehm. Draco tastete vorsichtig die Innenmuskulatur ab. Plötzlich keuchte Harry auf. „Gott...ja...!", stöhnte er und drückte sein Becken Draco entgegen.
Dieser führte vorsichtig einen zweiten und kurz darauf einen dritten Finger ein und dehnte somit Harry vorsichtig. Dieser wusste inzwischen nicht mehr ob er im Himmel oder in der Hölle war. Draco berührte mit jeder Bewegung diesen Punkt in ihm, er ihn Sterne sehen ließ. Sein Verstand hatte sich schon lange verabschiedet. „Merlin, Dray...mach bitte...ich halt das...nicht mehr...lange aus!", keuchte er.
Draco entfernte seiner Finger und rieb sein pulsierendes Glied mit Gel ein, bevor er sich in Position brachte. Er musste sich sichtlich zusammennehmen, um sich nicht mit einem Ruck in den Schwarzhaarigen zu versenken. Langsam schob er sich tiefer und Harry verspannte sich wieder ein wenig. Als er sich ganz in ihn versenkt hatte musste er innehalten. Harry war so eng und heiß das er dachte er müsse jeden Moment kommen.
„Bitte...beweg...dich!", keuchte Harry auf und kam Draco mit seinem Becken entgegen. Dieser konnte sich nicht mehr beherrschen und begann in den Schwarzhaarigen zu stoßen. Harry fühlte einen kurzen Schmerz, doch dieser wich ziemlich schnell einer unbekannten Lust die ihn zum zittern brachte. „Jaa...schneller...uhhh!", stöhnte er laut auf und der Blonde kam dieser bitte gerne nach.
Immer schneller wurden seine Bewegungen, Schweiß tropfte ihm von der Stirn und lief über seine Brust nach unten. Harry hatte seine Beine um seine Hüften gelegt um Draco tiefer zu spüren. Bei jedem Stoß schrie er vor Lust auf als Draco immer wieder seine Lustpunkt traf. Er spürte, dass er nicht mehr lange brauchen würde. Seine Hand wanderte automatisch zu seiner schmerzenden Erektion und begann sie im gleichen Rhythmus zu pumpen, wie der Blonde in ihn stieß. Seine Hoden zogen sich zusammen und er kam explositionsartig zum Höhepunkt. Mit einem animalischen Schrei ergoss er sich über seine Hand und seinen Bauch.
Das zusammenziehen von Harrys Muskulatur und dessen Schrei brachte auch Draco über die Klippe. Sein Kopf flog in den Nacken und mit einem lauten Schrei entlud er sich in den Gryffindor. Er stieß noch ein paar mal zu, bevor er völlig erschöpft auf dem Schwarzhaarigen zusammenbrach. Schwer atmend lag er an dessen Brust und versuchte wieder zu Atem zu kommen. Er konnte Harrys schnellen Herzschlag spüren.
„Das war einfach...wow...wenn ich gewusst hätte das, dass so geil ist, dann hätte ich dich viel eher darum gebeten mit mir zu schlafen", sagte Harry und zog Draco in einen wilden Kuss. „Und,wenn ich gewusst hätte, dass du dabei so abgehst, dann hätte ich das auch schon viel früher gemacht", erwiderte Draco grinsend. Sie blieben noch eine Weile so eng aneinander gekuschelt liegen bevor Harry sagte. „Wir sollten vielleicht duschen gehen." „Gute Idee", meinte auch Draco.
Wie aus dem nichts materialisierte sich eine Tür. Die beiden standen auf und Harry öffnete sie. „Der Raum der Wünsche ist echt unschlagbar", erklärte er und betrat ein wunderschönes Badezimmer. Alles war aus weißen Marmor. Draco stellte sich hinter Harry und umfing ihn mit den Armen. „Baden oder duschen?", fragte er grinsend. „Na wenn wir schon so eine große Badewanne haben, dann baden", bestimmte Harry und drehte das Wasser auf.
Das Becken war schnell voll und duftete nach exotischen Blumen. Sie ließen sich in das warme Wasser gleiten und setzten sich entspannt nebeneinander. „Meinst du die andern suchen uns schon", fragte Harry. „Bestimmt. Blaise ist so neugierig, der hat auf jeden Fall schon die halbe Schule auf den Kopf gestellt", erwiderte er kichernd. „Und Ron wird ihn dabei helfen um ihm zu beweißen, dass ich auf keinen Fall auf Malfoy abfahre", lachte Harry.
Draco setzte sich auf Harry Schoss. „Meinst du sie werden es akzeptieren das wir ein Paar sind?", fragte er ein wenig besorgt. „Ich denke schon, es wird bei Ron zwar etwas länger dauern, doch er wird es müssen, denn ich werde dich auf keine Fall mehr hergeben", meinte Harry und küsste seinen Freund. Seine Hände wanderten über den Rücken des Blonden und er spürte das sich bei diesem schon wieder etwas regte.
„Hmm...du bekommst wohl nie genug", meinte Harry grinsend und drückte Draco näher an sich. „Das sagt der richtige", schnurrte dieser und seine Hand umschloss den inzwischen auch schon wieder harten Stahl des Gryffindors. Harry legte seine Kopf zurück auf den Wannenrand und genoss die Berührungen. Ihre Lust gewann wieder die Oberhand und diesmal war es Harry der den Blonden leidenschaftlich nahm.
„Wo können die beiden nur sein?", fragte Hermine nun schon bestimmt zum fünften mal. „Ich hab keine Ahnung, wir haben schon alles durchsucht. Mir ist immer noch ein Rätsel wie sie so einfach aus dem Krankenflügel verschwinden konnten, wir hätten sie doch sehen müssen", meinte der Slytherin aufgebracht. „Wahrscheinlich ist Harry mit Draco disappariert", erklärte Hermine. „Ich denke in Hogwarts kann man nicht apparieren", sagte Blaise erstaunt.
„Kann man auch normalerweise nicht, doch Dumbledore hat extra einen Zauber auf das Schloss gelegt, so das es nur Harry möglich ist, dies zu tun. Er wollte sicherstellen, das Harry immer sicher im Schloss landen kann, wenn er in Gefahr ist", erklärte die Gryffindor. „Dann könnten sie praktisch überallhin sein!", meinte er dann resigniert. „So sieht es aus. Ich denke wenn sie bereit sind, dann werden sie schon wieder auftauchen", erklärte Hermine. „Wir sollten zum Mittagessen gehen, danach sehen wir weiter", fügte sie noch hinzu.
Sie trafen dort auf Ron, der sich in der Zwischenzeit auf dem Schulgelände umgesehen hatte. „Und, habt ihr sie gefunden?", fragte er gleich. Die beiden schüttelten mit dem Kopf. Sie setzten sich an ihre jeweiligen Tische und wurden sofort von ihren Hauskameraden ausgefragt. Diese hatten inzwischen mitbekommen das Harry und Draco gestern Nacht auf der Krankenstation aufgetaucht waren. Die wildesten Gerüchte kursierten durchs Schloss, wo die beiden in der letzten Woche gewesen waren.
„Wir sollten doch vielleicht wieder auf die Krankenstation. Madam Pomfrey wird dich sicher noch einmal untersuchen wollen", sagte Harry und sah Draco an. Dieser seufzte. „Wenn du meinst, doch ich würde lieber mit dir hier bleiben", erwiderte der Blonde. „Wir können uns ja heute Abend wieder hier treffen", schlug Harry vor. Draco nickte und sie steigen aus der Wanne. Als sie sich abgetrocknet hatten entdeckten sie auf einem Stuhl frische Kleidung. Sie zogen sich an und verließen dann das Bad.
Der Raum sah inzwischen wieder so aus wie ein ganz normales Klassenzimmer, nur ohne Möbel. Sie gingen Hand in Hand zurück zur Krankenstation. Poppy schimpfte sie erst mal richtig aus, was ihnen denn einfalle einfach so zu verschwinden. „Ihre Freunde haben sich große Sorgen gemacht, die suchen sie wahrscheinlich noch immer", erklärte sie wütend. Sie untersuchte Draco noch mal und sie stellte fest, das er wieder ganz gesund war. „Sie können gehen, aber ich möchte sie morgen noch einmal sehen", erklärte sie und Draco nickte. Dann sie gingen nach draußen.
„Und was jetzt?", fragte Harry. „Ich denke es ist Zeit die anderen aufzuklären", meinte Draco grinsend. „Also, dann auf in die Große Halle, da sind jetzt alle zum Mittagessen versammelt", erklärte Harry und sie liefen los. Vor der Halle blieben sie noch mal stehen. „Bist du bereit?" Draco sah Harry an. „Ja, ich bin bereit", erwiderte dieser. Sie stießen die Tür zur Halle auf und traten ein. Sofort verstummten die Gespräche und alle Augen richteten sich auf die beiden Jungen die soeben die Halle betreten hatten.
„Hallo Leute, wir wollten euch nur mitteilen, dass wir wieder hier sind und das wir jetzt ein Paar sind", erklärte Draco laut und küsse Harry demonstrativ. Harry hörte einige Leute aufschreien. Als er sich umsah, konnte er Hermine neben Ron am Boden knien sehen und er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Nachdem sich alle von dem ersten Schock erholt hatten fingen die meisten an zu jubeln.
Harry blickte zum Lehrertisch, wo ihn Dumbledore zuzwinkerte. Professor Snape sah aus als ob er sich gleich übergeben müsste und Professor McGonagall lächelte leicht. Plötzlich waren sie von ihren Hauskameraden umringt, die ihnen tausende Fragen stellten. Hermine und Blaise retteten die beiden, indem sie den Leuten erklärten, das sie beiden später alles beantworten würden.
Da sich die beiden nicht trennen wollten setzen sie sich alle an den Gryffindortisch. Harry und Draco sahen sich verliebt in die Augen. „Mann, euch hat es ganz schön erwischt", sagte Blaise lachend. „Wenn mir das jemand vor einer Woche gesagt hätte, dann hätte ich ihn ausgelacht", fügte er noch hinzu. Tja, was Wünsche so alles bewirken können...!
THE END
Ich hoffe euch hat mein Vierteiler gefallen, wenn ja hinterlasst vielleicht ein kleines Review? lieb schau
Alles Liebe, eure Pat
