Titel: Project CL013

Autor: BlackAngelAeri / Fluffy

Pairing: Sephiroth/Cloud, SephCloudZack(?)

Disclaimer: Keiner mir, krieg kein Geld, usw.

Kommentar: Eigentlich habe ich diese Fanfiction bereits aufgegeben... weil ich damals weder Zeit zum Schreiben noch wirklich Lust hatte. Kreatief lässt grüßen.. aber weil ich gerade nichts zu tun habe, werde ich wenigstens noch die anderen beiden Kapitel dich ich bereits damals fertig geschrieben habe und hier nicht hochgeladen hatte, jetzt doch hochladen... hab eh nichts anderes zu tun.. aber vorgesetzt wird diese Story trotzdem nicht...
Alt ist die Story auch... sehr sogar...


Kapitel 1
CL013 oder 1. Begegnung

„Verdammt! Holt ihn endlich zurück! Es wird doch nicht so schwer sein ein einfaches Projekt zurückzuholen!", keifte der Schwarzhaarige wütend in das Funkgerät. So laut das ihm von der heftigen Bewegung beinahe die Brille von der Nase gerutscht wäre.

"Aber...aber, dieser seltsame Staubwolke hat uns die Sicht versperrt und der Sturm uns zurückgedrängt...", versuchte die Stimme aus dem Funkgerät seinen Boss zu überzeugen, dass es nicht so einfach war. „Papperlapapp!! Es ist mir egal wie, aber bringt mir CL013 zurück! Lebendig...", knurrte er erbarmungslos zurück. „Zu Befehl...Professor Hojo...", murmelte die Stimme ergeben und unterbrach den Funk.

Hojo war kurz daran das Funkgerät zu zerschlagen. Sein Zorn war unermesslich. Er wollte sein geliebtes Projekt zurück und das auf der Stelle! Hätte er ihn nur niemals mit diesen roten Raubtier alleine gelassen, dann wäre es nie soweit gekommen.

"Das wirst du mir noch büßen...RedXIII...", murrte er zu sich selbst.

...woanders...

Der große Baum stand einsam auf seinen Wiesenhügel. Er starrte hinunter auf den Wald, das Wiesenfeld und weiter weg auf den See. Allein die Vögel die es sich auf seinen Ästen gemütlich gemacht hatten, schienen ihm Gesellschaft zu leisten.

Ein Gähnen war das Einzige welches diese Theorie sofort verwarf. Denn es zeigte das nicht nur die Vögel unter dem Baum Ruhe gesucht hatten. Ein junger Mann lag mit dem Rücken an den dicken Stamm des Baumes gelehnt und hatte seine Augen geschlossen. Seine silbernen Haare wehten sacht im Wind und da sie so lang waren, konnte man sie auch von der anderen Seite des Baumes aus sehen. Das Licht welches auf sie fiel wurde von ihnen silbern zurückgeworfen, sodass man von der anderen Seite des Stammes denken könnte es sei Licht, welches sich dort zu Ruhe gelegt hatte. Doch dem war nicht so. Es war nur silbernes Haar das sich wie ein Wasserfall über die Schultern des Mannes bettete. Müde blinzelten türkisfarbene Smaragde unter halbgeöffneten Lidern hervor, als sich die Sonne einen Streich erlaubte und genau auf sein Gesicht schien.

Doch dies schien nicht der einzige Grunde weshalb der junge Mann aus seinem Schlaf erwachte. Ihm war als hätte ein Geräusch ihn geweckt, doch konnte er es nicht ausmachen. Er suchte mit seinen Augen die Umgebung ab die vor ihm lag. Überall saftige Wiese und vereinzelte Bäume. Nichts Verdächtiges das ihn hätte aus seinen Schlaf wachrütteln können und doch konnte er nicht in einen erneuten Schlummer verfallen.

Plötzlich nahm der Wind stetig zu. Sein Haar wurde hin und her geweht, sodass er sich wünschte einen Zopf zu tragen um sie zu bändigen. Zu seiner Überraschung wurde sogar Staub davongetragen, obwohl die Erde hier zu fest war um Staub zu bilden. Verwundert richtete er sich weiter auf, ehe er an dem dicken Baumstamm vorbei auf die andere Seite der Wiese blickte, auf welcher weit in der Ferne eigentlich das Glitzern des Sees zu sehen sein müsste. Doch dies sah er nicht. Denn eine Staubwolke versperrte seinen Blick auf den Horizont. Seine Augen weiteten sich irritiert. Soviel Staub, obwohl das Gras die Erde an sich band. Woher kam dieser ganze Staub?

Der Blick wurde noch eine Spur intensiver, als er glaubte einen Schatten in der herannahenden Wolke zu sehen. Er stand ganz auf um besser sehen zu können und hob dabei seine rechte Hand um sein Haar aus seinem Sichtfeld zu bannen. Angestrengt wurde die sich nähernde Wolke gemustert. Somit kam auch der Schatten näher. Instinktiv griff der Silberhaarige nach seiner Klinge, welche neben ihm am Baum gelehnt hatte. Doch irgendetwas sagte ihm das er sie nicht brauchte. So ließ er seine Hand wieder sinken und richtete seine Aufmerksamkeit wieder dem herannahenden Phänomen. Zu seinem Erstaunen nahm der Wind nun wieder ab und somit wurde auch die Staubwolke kleiner, bis sie komplett verschwand und den Blick auf gold-gelbes Haar und dessen Besitzer zuließ.

Dem Türkisäugigen blieb wortwörtlich der Atem stehen, als sich die Sonnenstrahlen auf dessen Haar spiegelten. Der Person somit einen Hauch Mystik verleihend. Noch dazu die weißblaue Kleidung und die blasse Haut, auf welche die Sonne ebenfalls schien. Das alles ließ ihn, in den Augen des Betrachters, wie einen Engel aussehen.

Seine Schritte wurden schleppender und er wurde immer müder. Wie lange lief er schon? Wie weit war er gegangen? Er wusste es nicht. Seine Füße waren über Berglandschaft und über weite Wiesen gelaufen, hatten ihn einfach nur fort von der Metallstadt getragen. Weit fort. Sie haben nicht ein einziges Mal halt gemacht umzukehren. Auch nicht als das Geröll in seine Füße geschnitten hatte. Nach einiger Zeit war es dann unter seinen Füßen weicher geworden. Mit einem Blick auf den Boden hatte er registriert dass er auf etwas Grünem lief.

Bedauernd hatte er jedoch feststellen müssen dass er nicht wusste was es war. Er vermutete das es eine dieser Pflanzen war die ihm sein tierischer Freund beschrieben hatte. Die Staubwolke hatte ihn derweil treu begleitet und vor den Blicken seiner Verfolger geschützt, doch nun nahm ihre Intensität ab. Somit klärte sich sein Blick der sofort auf eine Gestalt auf einen Hügel fiel. Zuerst dachte er es sei einer von ihnen, doch im nächsten Moment sagte ihm sein Instinkt das es nicht so war. Deshalb schritt er weiter auf diesen zu.

Ganz besonders fiel ihm das lange silberne Haar des Fremden auf, welches durch den sachten Wind zu fließen schien. Wie ein Wasserfall der seine Bahnen sucht. Sie waren das perfekte Gegenteil zu dessen schwarzen Sachen. Der schwarze Mantel wehte ebenfalls leicht und beim zweiten hinsehen erkannte er auch wenige Stellen an denen er weiß war. Trotzdem konnte man seine Haare durch diese Kleidung unglaublich klar sehen. Es war seltsam, doch empfand keinerlei Bedrohung an dem großen schwarzgekleideten Mann. Auch nicht als er das lange Katana an dem Baumstamm stehen sah. Schließlich blieb er ungefähr zehn Meter vor dem Fremden erschöpft stehen und musterte diesen aus leuchtend blauen Augen.

Der Silberhaarige musste schlucken als er in diese Saphire sah. Solch ein leuchtendes blau hatte er noch nie gesehen. Es war atemberaubend und doch konnte es den erschöpften Ausdruck in den Augen des Besitzers nicht überdecken. Vorsichtig setzte er einen Fuß vor den anderen und näherte sich so dem Blonden. Erstaunt stellte er fest dass dieser nicht zurückwich, sondern ihn nur weiter aus diesen klaren Augen anstarrte. Als er nur noch wenige Schritte von ihm entfernt war blieb er stehen. So als sei es das gewesen worauf der Kleinere gewartet hätte, torkelte dieser plötzlich erschöpft und drohte zu stürzen. Schnell war der Silberhaarige heran und fing den nun schlaffen Körper erschrocken auf...