Das Buch der Liebe – Kapitel 6

Tag 5

Oralsex

Jemand behauptete mal dass es keine schlechten Blowjobs gibt. Das stimmt nicht. Es gibt grauenhafte Blowjobs, mittelmäßige Blowjobs und glücklicherweise auch unglaublich gute Blowjobs. Was schlechte von gutem oder gar von umwerfendem Oralsex unterscheidet, hängt teilweise von der Vorliebe desjenigen ab, der ihn hält. Aber es gibt ein Paar Techniken, die garantieren, dass die Glücklichen, die ihn an sich erleben dürfen, immer wieder kommen – möglicherweise in mehr als nur einer Beziehung. (1)

Ranmaru seufzte schwer. Dies war eines der Sachen vor denen er Panik hatte, er kam sich jedes mal so unbeholfen vor. Er war sich absolut sicher, dass seine Versuche in die Sparte grauenhafte Blowjobs gehören würden.
Auch wenn Enjoji das wohl anders sah.

Hingabe

Beim Oralsex geht es gewissermaßen um die Verehrung des Penis und – zumindest ein wenig – auch um die Verehrung des Mannes, dem er gehört. Geben wir es doch zu!! Na und??
Der Penis ist ein wunderschönes Körperteil, warum sollten wir ihm nicht ab und zu ein wenig Aufmerksamkeit widmen? Wenn sie jemanden Oral befriedigen, feiern Sie dieses Körperteil geradezu. Ihn in den Mund zu nehmen, daran zu lutschen, ihn zu lecken, ihn zu schmecken und ihn zu liebkosen. All dies sind Möglichkeiten, sich einem Penis und dessen, was man mit ihm machen kann, zu erfreuen.
Oralsex ist auch eine besondere Art von Unterwerfung unter dem Partner, für dessen Lust man zu sorgen hat. Aber es hat auch etwas mit Macht zu tun. Sie haben seinen wertvollsten und empfindlichsten Körperteil im Mund. Sie kontrollieren seine Lust. Viele Männer genießen diese Rolle, und für mache ist dieses Gefühl befriedigender als andere Sexpraktiken. Ihren Freund oral zu befriedigen ist das intimste Geschenk, das Sie mit ihm machen können. (1)

So hatte Ranmaru diese ganze Sache noch nie gesehen. Aber er bezweifelte das es alles so einfach war. Er konnte sich genau daran erinnern wie er sich gefühlt hatte als er es das erste Mal versucht hatte. /Wie ein unerfahrener Trollpatsch…, dachte er mürrisch.

Tipps und Techniken

- Achten die darauf, den Penis ihres Liebhabers nicht mit den Zähnen zu verletzten. Decken Sie sie am besten mit den Lippen ab.
- Vergessen sie die Hoden nicht! Es wird ihn zum Wahnsinn treiben, wenn Sie mit ihnen Spielen.
- Nehmen sie einen Eiswürfel in den Mund, bevor Sie ihren Partner oral befriedigen. Er wird diese Heiß-Kalte Empfindung genießen.
- Es wird nicht umsonst so genannt: Blasen Sie über seine feuchte Haut, um ihn noch mehr zu Stimulieren.
- Schauen sie zwischendurch immer wieder in die Augen, während Sie ihn verwöhnen. (1)

Mehrmals hatte sich Ranmaru damit beschäftigt diese Tipps durchzulesen. /Eiswürfel….hmmm, das ist eine gute Idee…erst das Glied taub machen damit er überhaupt nix mehr merkt haha, dachte er ironisch.

Ihre Aufgabe: Nun gut, dass müssen selbst wir zugeben, kaum ein Mensch ist so beweglich um an sich selbst einen Blowjob durchzuführen. Aber das ist auch gut so, wie sehe das denn aus? Aber sie können trotzdem üben. Wozu hat Gott die Bananen erschaffen? Üben sie daran, lecken sie sie, saugen sie vorsichtig an ihr. Aber bitte machen sie mit dem Penis ihres Geliebten nicht das was sie am Ende mit der Banane machen!! Keine Scheu…eine Banane kann nicht beißen, dass können lediglich SIE!! (2)

/Die glauben auch das jeder Mensch Bananen zu Hause hat…, Ranmaru lachte leise. Denn zufällig hatte er gestern welche gekauft. Normalerweise hatte er keine zu Hause, da Enjoji, wenn er diese schon sah, total schlecht wurde. Aber er Ranmaru liebte sie. Aber noch nie war er darauf gekommen, einer Banane einen Blowjob zu machen. Er hatte viel lieber immer genüsslich hineingebissen.

Aber mit dieser Aufgabe hatte Ranmaru ausnahmsweise mal keine Probleme. Er hatte sich gleich das Bündel Bananen mit ins Zimmer geholt.

Der Blonde schien schon geahnt zu haben, dass die erste für seine absoluten Bananengelüste drauf gehen würde. Eiskalt hatte er nachdem er die Banane geschält hatte ein großes Stück abgebissen.
Danach konnte er sich vor lachen nicht mehr halten.
Auch die zweite erlebte so ihr bitteres Ende. /So wird das nichts…man kann einem Bananensüchtigen doch nicht als Aufgabe geben nur an der zu nuckeln…das ist ja eine Herausforderung gegen meine Gelüste…/.

Das diese hundertprozentig nichts wurde war Ranmaru klar, aber ihm fiel auch nichts anders ein, wo er dieses, lecken und saugen dran versuchen könnte. Er versuchte es einfach indem er die Schale dranließ, doch gleich machte sich ein absolut bittere Geschmack in seinem Mund breit. /Uaääää eklig…./.

Aber gegen den bitteren Geschmack ließ sich ja was machen. Enjoji hatte seit neusten eine Fevel für Kondome jeglicher Geschmacksrichtungen, ausnahmen Banane. Er wühlte in Enjojis kleiner Schublade und wurde ziemlich schnell fündig. In der rechten Hand hatte er eins mit Schoko Geschmack und in der linken eins mit Erdbeere. Nach einem kurzen Moment nachdenken, entschied er sich für das mit Erdbeere.

/Wenn mich jetzt jemand sehen könnte…, dachte der Blonde als er das Kondom über die feste Banane zog. /Das wäre oberpeinlich…/.
Einen kleinen Moment blickte Ranmaru auf sein Kunstwerk in seiner linken Hand bevor er sich einen Spaß daraus machte, das Kondom zu kosten indem er genüsslich von unten nach oben über die Banane leckte. Innerlich lachte er schon wieder.

Ranmaru kam sich absolut albern vor, aber er machte trotzdem weiter, schließlich wusste keiner was er gerade machte. Vorsichtig stülpte er seine Lippen um die Banane, kitzelte mit der Zunge ein wenig über die harte spitze. Einige Zeit lang schaffte es der Blonde, ernst bei der Sache zu bleiben, und ihm viel auf das dies was er gerade eben tat eigentlich nichts anders war, als was er auch bei Enjoji versucht hatte, nur ihm war das peinlich das er ihm dabei zusah.

Ranmaru erwachte am nächsten Morgen nicht so früh wie die letzten Tage. Erst das klingeln ihres Telefons holte in aus den Träumen. „Ja…." Keuchte Ranmaru als er aus dem Bett gesprungen und in den Flur zum Telefon gerannt war. „Ich dachte schon du wärst nicht zu Hause…", meckerte sein schwarzhaariger Freund. „E-entschuldige….ich hab noch geschlafen…", Ranmaru musste erst mal richtig wach werden. Müde rieb er sich die Augen.

„Wie…schau mal auf die Uhr…hast du verschlafen oder wie?". Enjoji wunderte sich doch sehr über diese Uhrzeit, es müsste wenn er richtig gerechnet hatte fast halb elf in Japan sein. Ranmaru war der absolute Frühaufsteher. „Ne-nein verschlafen nicht….ich hab es nur nicht geschafft früh aufzustehen…wie geht es dir…".

„Perfekt, ich ruf eigentlich nur an weil ich dir sagen wollte, dass ich heute Abend schon nach Hause komme…", „Was??" schrie Ranmaru fast. „Sag bloß du freust dich nicht?" Schmollte der Schwarzhaarige. „Nein…DOCH, natürlich…aber wie kommt es das du nach nicht mal einer Woche schon wieder kommst?" Ranmaru konnte das schwere Seufzen seines Freundes hören.

„Ist was passiert…?" Fragte der Blonde nun deutlich unruhig. „Ja und nein…ich vermiss dich eben…", „Aber das ist doch kein Grund das Praktikum abzubrechen…schon…aber deswegen darfst du das nicht abbrechen…". Enjoji lachte. „Lass mich doch erst mal ausreden Ran-chan… die Firma ist über Nacht in Flammen aufgegangen…keiner weiß wie es passiert ist, und da man für mich keinen Ersatzplatz gefunden hat werden mir die wenigen Tage als volles angerechnet…ich kann auch jetzt nicht mehr so lange telefonieren, ich steh schon am Flughafen…also bis heute abend, naja Nacht trifft es besser…Ich liebe dich….", nach dieses Worten legte Enjoji auf. Ranmaru starrte verdattert auf den Hörer. „Ich dich auch…", flüsterte er, auch wenn er wusste das Enjoji das nicht mehr hören würde und legte auf.

„Ach du meine Güte…" schrie er kurze Zeit später, als ihm erst wirklich bewusst wurde was Enjoji gesagt hatte. /Ich muss aufräumen….dringend…ahh und das Buch…da fehlen mir noch zwei Kapitel so ein mist…nein drei fehlen….ahhhh naja gut eins kann ich mir heute Mittag noch durchlesen…./

Aus dem Vorhaben das nächste Kapitel im Buch der Liebe am Mittag zu lesen, wurde nichts, Ranmaru war mit aufräumen und einkaufen beschäftigt gewesen. Und zu allem Übel wollte sein Großvater mit ihm reden. Als er danach wieder die Wohnung betrat war es draußen schon dunkel… /Jetzt oder nie…, dachte er, ließ alles stehen und liegen und ging ins Schlafzimmer.