Das Buch der Liebe – Kapitel 7

Tag 6

Analsex

Analsex ist für die meisten Männer ein völliges Rätsel. Analsex muss nicht wehtun, es geht ganz einfach und wird Ihnen sehr viel Spaß machen. Alles, was sie dazu brauchen, ist ein bisschen Geduld, Übung und jede Menge Gleitmittel. (1)

/Ach echt….irgendwie mag ich das Kapitel nicht…, dachte Ranmaru und blätterte eine Seite weiter.

Die Grundlagen

Warum sollte jemand Analsex haben? Ganz einfach: Wenn man es richtig macht, fühlt es sich toll an. Das Rektum ist eine sehr sensible Stelle. Außerdem regiert die Prostata sehr gut auf Stimulationen, und beim Analsex widmet man ihr automatisch eine gewisse Aufmerksamkeit. Dazu kommt die tiefe psychische Befriedigung, die beim Analsex zu der Körperlichen Lust hinzukommt. (1)

Das konnte der Blonde nur bestätigen, wenn man es richtig machte, so wie Enjoji, dann war das wirklich mehr als geil. Aber das musste er seinem Freund ja nicht sagen, bevor dieser es als Dauererlaubnis annehmen würde.

Die Muskeln entspannen

Der Schließmuskel ist ein Muskelring, der sich öffnet und schließt. Damit Analsex nicht wehtut, muss man ihn dazu bringen, sich freiwillig zu öffnen. Das geschieht durch Entspannung des Muskels. Dazu muss sich der ganze Körper entspannen. Stimulieren sie den Anus mit Finger, Zunge oder was ihnen sonst noch einfällt. Bereiten sie ihn gut vor, vergewissern sie sich, dass Ihr Partner völlig entspannt ist, bevor sie mit Ihrem Penis in ihn eindringen. Wichtig, verwenden sie viel Gleitmittel, lassen sie ihn sich daran gewöhnen, was passiert. Und noch viel wichtiger, dringen sie langsam Stück für Stück vor.
(1,2)

Ein schweres Seufzen entwich Ranmarus Mund. Das war alles leichter gesagt als getan…

Ihre Aufgabe: Auch wenn sie es jetzt nicht glauben. Auch hier haben wir eine zuckersüße Aufgabe für sie, die ihnen eindeutig die Sinne rauben wird. Haben sie einen Dildo zur Hand? Schauen sie nicht so geschockt!! Wenn sie keinen haben, dann sicherlich ihr Geliebter…er ist doch ein gesunder Mann oder? Nein dies ist keine Anspielung auf sie!! Suchen sie diesen erst mal. Wenn sie ihn haben kommen wir zur eigentlichen Aufgabe. Oh sie ahnen es oder? Dann muss man ja nicht mehr viel sagen, entspannen sie sich wie wir es geschildert haben…und haben sie Spaß. Ach ja…schöner wird's wenn ihr Geliebter eher auf Vibratoren steht (2)

Ranmarus Mund öffnete sich von Satz zu Satz weiter. Jetzt war der Autor dieses Buch doch ein klein wenig zu weit gegangen. War der übergeschnappt? Ranmaru las die Aufgabe nochmals durch, aber nicht ein Wort hatte sich verändert. /Erstens…hat Enjoji wetten keinen Dildo oder Vibrator zu Hause und auch wenn,…ach darüber brauch ich nicht nachzudenken…er hat so was nicht…er hat mich und braucht das Ding doch gar nicht…und außerdem…wenn er so einen hätte dann…uahhhh nein NICHT ENJOJI…./.

Entschlossen diese Aufgabe nicht bewältigen zu können schlug Ranmaru das Buch zu und erhob sich vom Bett. Dann würde er eben ein wenig Fernsehen. Gerade als er das Schlafzimmer verlassen wollte fiel ihm ein, dass es wetten nicht gut wäre wenn Enjoji das Buch sehen würde, also schnappte er dies und versteckte es in seinem Teil des Kleiderschrankes.

Aber irgendwie kam Ranmaru nicht weiter als in den Flur. Auch wenn diese Aufgabe wirklich weit unter die Gürtellinie geschlagen hatte, so interessierte es ihn schon ein wenig, ob Enjoji nicht vielleicht doch etwas vor ihm hütete. /Wenn ich Enjoji wäre, was ich zum Glück nicht bin…wo würde ich so was verstecken?/ Auch nach einiger Zeit des Denkens, hatte er keine Idee, wo Enjoji so ein Ding verstecken könnte. ER glaubte eben fest daran, dass sein Freund so etwas nicht besaß.

Wie von einer unsichtbaren Macht vorangetrieben fing Ranmaru an, feinsäuberlich das Schlafzimmer auf den Kopf zu stellen. Er suchte in Enjojis Kleiderschrank, doch dort fand er nichts außer einiger Alten Fotoalben von ihm und seine saubere Kleidung. Auch seinen eigenen Schrank wälzte er durch, auch wenn ihm dies als sehr unmöglich erschien.

Nachdem er die große Kommode durchgewühlt hatte ohne Erfolg, ließ er sich auf dem Bett nieder. /Ich wusste es doch, Enjoji hat so was nicht…./. Sein Blick fiel auf das Nachttischschränkchen seines Freundes. /Ok, letzter Versuch, aber außer einen Haufen Kondome finde ich dort eh nichts…./. Er zog die Schublade ein Stück auf und sah seine Bestätigung, alles voller Kondome. Der Blonde musste grinsen, er wühlte ein wenig in der Schublade rum und nach wurde sehr schnell eines Besseren belehrt.
/ Ach ja…schöner wird's wenn ihr Geliebter eher auf Vibratoren steht….ahhhhhhhh Enjoji ich glaub es nicht….das uahhhh/

Ranmaru starrte auf den dunkelblauen Vibrator in seiner rechten Hand. /Für was bitte hat der einen Vibrator….so oft wie der sich in mir befindet, hat der doch überhaupt keine Zeit für das Ding hier…./.

Tausende von Fragen, auf die der Blonde keine Antwort bekommen würde schossen ihm durch den Kopf. Jetzt war die Möglichkeit diese unnatürliche Aufgabe zu erledigen um einiges größer geworden, nur noch der Mut dies zu tun, fehlte Ranmaru.

/Ich sehe es schon kommen…., dachte Ranmaru leicht amüsiert und doch gleichzeitig peinlich berührt. In Ranmarus Kopf entwickelte sich gerade das Peinlichste vom Peinlichen. Wie er, dieser Aufgabe nachkommt, genüsslich das Kondom über den Vibrator zieht, sich dann selbst entkleidet und anfängt sich sanft zu berühren. Wie er einiges an Gleitmittel auf seinen Fingern verteilt und diesen versucht, Stück für Stück durch seinen verspannten Muskelring zu drücken. Nicht das dies das schlimme an der Vorstellung war, im Gegenteil, bis hier hin fand der Jüngere es sogar noch erregend. Seine Horrorvision lag darin, dass er mit einiger Mühe den Vibrator in sich eingeführt hatte, diesen auf eine leichte Vibration eingestellt hatte und zusätzlich noch sein steifes Glied massierte. Und dann auf einmal steht Enjoji vor ihm.

Ranmaru schüttelte wild den Kopf, als wolle er diese Vision herausschütteln und blickte wieder auf den Vibrator. Schnell legte er diesen dorthin wo er ihn gefunden hatte. Er würde es nicht machen, für alles Geld der Welt nicht.

Die Sonne war untergegangen und auf der stark befahren Straße vor dem Haus kehrte Stille ein. Ranmaru lag auf dem Sofa und schlief friedlich. Der Fernseher dudelte sein gewöhnliches Programm vor sich her. Ein leises Keuchen trat über die Lippen des blonden Mannes und er wand sich leicht unter der dünnen Baumwolldecke. „Hmmm….mehr….", hauchte er im Schlaf und stöhnte leise.

Abrupt öffnete er die Augen und blicke an die Decke. /Ein Traum…uahhh nur ein Traum…/. Sein Herz begann sich ein klein wenig zu beruhigen. Als sich der junge Mann aufsetzte, spürte er deutlich die ‚stehenden' Auswirkungen seinen Traumes. „Nein…das kann doch nicht wahr sein…" meckerte er leise vor sich her während sein Körper nach der Erlösung schrie.

Einen kleinen Moment überlegte er, was er gegen sein kleines pulsierendes Problem machen konnte und sogleich kam ihm eine eiskalte Dusche in den Kopf.

Träge erhob er sich von Sofa, schaltete den Fernseher aus und ging Richtung Bad. Doch bevor er die Badezimmertür geöffnet hatte, schwankten seine Gedanken an die Aufgabe.

Jetzt in diesem Moment, in seiner ‚stehenden' Lage, war er dazu bereit. Schnellen Schrittes betrat er das Schlafzimmer, zündete ein Paar Kerzen an und befreite sich von seiner störenden Kleidung.

Ein Blick auf den kleinen silbernen Wecker auf dem Nachttisch verriet ihm, dass er noch genügend Zeit hatte, bevor der Schwarzhaarige nach Hause kommen würde.

Erneut kramte er den Vibrator aus Enjojis Schublade und legte ihn, sowie ein Kondom und die Tube Gleitcreme neben sich. Er war verrückt, eindeutig durchgeknallt. Und das schlimmste an der ganzen Sache war, er empfand es nicht als schlimm.

Gemütlich legte er sich auf dem Bett nach hinten, schloss seine Auge und ließ seine Hände über seinen Körper streichen. Schnell jagte das kochende Blut durch seine Adern und sein Glied schmerzte vor Erregung. Er ließ sich Zeit, streichelte sich von seinem Hals über die Schultern zwirbelte und neckte seine Brustwarzen, bis diese sich hart aufrichteten und wanderte dann tiefer.

Er winkelte ein Bein an und strich mit einer Hand, kaum merkbar über die Innenseite seiner Oberschenkel. Ein leises Stöhnen verlor sich über seine, vor Erregung leicht geöffneten Lippen.

Einen Moment lang umschloss er sein Glied und massierte dies leicht. Er musste sich zusammen reißen, denn sonst wäre es gleich um ihn geschehen. Er hörte auf, sich selbst zu berühren, drehte sich auf die Seite und brachte seinen Atem wieder unter Kontrolle.

Wie in Trance griff er nach dem Gleitmittel und verteilte etwas auf seinen Fingern. Er wollte es jetzt wissen. Der Blonde führte seine Hand zu seinem Hintern, strich mit einem Finger über den verspannten Muskelring.
Der erste Versuch mit einem Finger durch den engen Ring zu dringen schlug fehl. /Ich muss mich entspannen…, dachte er gierig.

Wieder rieb er mit seinem Finger über den Muskelring, schloss seine Augen, streichelte sich mit der anderen Hand über den Oberkörper und genoss die Gefühle, welche von ihm Besitz ergriffen hatten.

Immer wieder keuchte er leise. Das zweite Mal hatte er keine Probleme mit einem Finger einzudringen, der vorher sehr verspannte Muskelring schien sich in Gelee verwandelt zu haben. Er bewegte seinen Finger ein wenig und stöhnte bei jeder neuen Empfindung leise auf. Immer gieriger wurde er und kurze Zeit später nahm er den zweiten Finger hinzu, bewegte diesen im Rhythmus des ersten.

Das musste reichen, er wollte endlich dieses Ding in sich spüren. Der Blonde zog seine Finger zurück, schnappte sich überaus gierig den Vibrator und zog darüber ein Kondom.

Viel von der glitschigen Masse verteilte er auf den Vibrator, bevor er diesen zu seinem Anus führte. Ganz langsam schob er den sehr kühlen Stab durch den engen Muskelring und stöhnte dabei heiß auf.
Es war ein atemberaubendes Gefühl, ganz anders als mit Enjoji. Nicht das dieses Gefühl besser wäre, aber es war etwas besonderes, weil er es schaffte diese ohne jemanden zu erwecken.

Während sich der blonde Mann sanft mit der einen Hand weiter streichelte, stellte er die Vibrationen auf die kleinste Stufe und bewegte den Vibrator zusätzlich noch. Ein lang gezogenes, lautes Stöhnen entfloh seinem Mund und ihm war klar, dass er diesen atemberaubenden Gefühle nicht mehr lange stand halten könnte, ihnen unterliegen würde.

Ranmaru brauchte den Vibrator keine Stufe höher zu stellen, denn seine Gedanken waren schon lange fernab der Realität. In seinem Kopf drehte sich alles, er zitterte vor Erregung am ganzen Körper und kam mit einem Aufschrei zu seinem Höhepunkt.

Der Vibrator glitt nach der Verspannung automatisch aus ihm. Der Blonde lag mit geschlossenen Augen, leicht geröteten Wangen und geöffneten Mund da. Nur langsam fing sein Atem an sich wieder zu beruhigen.

Ein „Klack" drang in seine Ohren. Einen Moment fragte er sich was dies eben gewesen sein könnte, doch sogleich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen.
Er sprang aus dem Bett und blickte aus dem Fenster. Und ja, wie erwartet sah er Enjoji, der gerade den Taxifahrer bezahlte.

Sein Herz wurde von einer wohligen Wärme umhüllt, als er seinen Geliebten betrachtete /Scheiße…, Ranmaru wirbelte herum, schlüpfte in seinen Kimono und blickte sich im Schlafzimmer um. So wie es hier gerade aussah, sprach es Bände, und vor allem die Flecken auf dem Bettlaken, die er eben nicht vermeiden konnte.

So schnell er nur konnte, säuberte er den Vibrator, entsorgte das Kondom und zog das Bett ab. Es neu zu beziehen würde er jetzt nicht schaffen, denn so durfte ihn Enjoji nicht sehen, ihm standen die Nachwirkungen seines Orgasmus noch deutlich ins Gesicht geschrieben. Das Bettzeug stopfte er in die kleine silberne Tonne, welche in der Ecke des Zimmers stand und für die Wäsche da war, welche gewaschen werden muss.

Nur wie konnte er jetzt Enjoji aus dem Weg gehen, am liebsten würde er ihm um den Hals fallen vor Freude, aber das durfte er nicht. Duschen, dass war die beste Lösung. Schnell verschwand er ins Bad, machte die Tür zu und ließ seinen Kimono achtlos auf den Boden rutschen.

Er drehte das Wasser an und stieg nachdem es warm geworden war darunter. Er hörte gerade noch wie die Haustür sich öffnete.

„Ranmaru?" Rief der Schwarzhaarige vom Flur aus, doch er bekam keine Antwort. /Komisch, dachte er, gerade weil er eben noch Licht im Schlafzimmer gesehen hatte, wenn es auch sehr matt war. Er stellte seine Tasche ab und ging Richtung Schlafzimmer, als er die Tür öffnet war dieses leer. Etwas verdattert starrte er auf das Bett, normalerweise, wenn Ranmaru die Betten abgezogen hatte, machte er danach gleich frische Bettwäsche drauf.

Ein leises Rauschen drang in Enjojis Ohren und ließ ihn lächeln. Jetzt wusste er, wo sein blonder Geliebter war. Gleich ging er Richtung Bad und öffnete die Tür so leise wie möglich.
Ranmaru stand mit dem Rücken zu ihm unter der Dusche.

Enjoji schmunzelte bei dem Anblick und blieb einen Moment regungslos stehen um Ranmaru einfach zu beobachten. In seiner Hose machte sich ein gewisses Teil selbstständig, als er Ranmaru beim Einseifen beobachtete. /Also bitte, ich bin nicht mal so lange wie geplant weg und der steht gleich wieder wie eine eins…naja tut er auch wenn ich nur 2 Stunden weg war…, grinsend schloss Enjoji leise die Tür hinter sich und entledigte sich seiner absolut störenden Kleidung.

Ranmaru hatte ihn immer noch nicht bemerkt. Ihm war zwar klar das Enjoji in der Wohnung war, aber nicht das er sich gerade zu ihm unter die Dusche stellte. Zu sehr war der Blonde in Gedanken versunken.

Erst als Enjoji seine Arme um Ranmarus Hüften schlang um ihn eng an sich zu ziehen, kehrte Ranmaru aus den Gedanken in die Realität zurück.
Der Blonde konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Sag bitte nicht, dass du in diesem dauergeilen Zustand die ganze Woche rum gelaufen bist…", Ranmaru war Enjojis steifes Glied, nicht entgangen. Wie denn auch, er spürte es deutlich an seinem Körper. „Hmm…seit wann bist du so frech…", murmelte der Schwarzhaarige und knuffte seinem Gelibeten spielerisch in die Seite.

Ranmaru löste sich aus seinen Armen und drehte sich zu ihm um. „Seit du mich nicht mal anständig begrüßt wenn du nach Hause kommst…".
Ranmaru räusperte sich leise als er Enjoji von oben bis unten musterte. Verspürte er gerade den Gedanken, seinen Freund einen zu blasen. /Ohweia…dieses Buch ist nicht gut für mich…/.

Enjoji legte einen Finger unter Ranmarus Kinn und hob es ein wenig an. Er blickte ihm tief in die Augen und sagte dann lächelnd: „Schatz, ich bin zu Hause…" /und sehne mich nach deinem Loch…/. Enjoji dachte den letzen Teil zu seiner eigenen Sicherheit lieber mal. Sanft küsste er Ranmaru.
„So ist das brav…", sagte Ranmaru dann zufrieden. /Du hattest wetten noch Hintergedanken…, Ranmaru kannte seinen Freund doch gut genug und dessen Blick hatte ihn neben seiner eindeutig stehenden Männlichkeit eiskalt verraten.

„Hmmm…", murmelte der Schwarzhaarige und begann sich von Ranmarus Hals mit Küssen weiter abwärts zu bewegen. Einen Moment umspielte er dessen Brustwarzen mit der Zunge und entlockte Ranmaru ein leises Keuchen. /Oh man ich werde schon genauso unersättlich wie Enjoji, dachte Ranmaru, als er spürte wie die leichten Berührungen zwischen seinen Beinen wirkte. Natürlich war das Enjoji nicht entgangen, innerlich tanzte der Schwarzhaarige schon wieder vor Freude.

Während er sanft Ranmarus Hintern massierte, ging er in die Knie und leckte großzügig über das halb steife Glied des Blonden. Wieder keuchte Ranmaru leise auf.

„Ich war viel zu lange weg…", sagte Enjoji mehr zu sich, als zu Ranmaru, bevor er dessen Glied mit den Lippen umschloss und leicht daran saugte, die Eichel mit der Zungenspitze kitzelte.

Ranmaru sah einen Moment Sterne, der Pfeil der Erregung schoss ihm direkt in den Kopf. Er lehnte sich mit dem Rücken an die leicht kühlen Fließen, sah Enjoji an und vergrub eine Hand in dessen schwarzen nassen Haaren. Dieser Anblick war einfach göttlich, und die Wirkung atemberaubend, im wahrsten sinne des Wortes.

„Uhhh…Enjoji….nicht…das sonst komm ich gleich…lass mich dich richtig spüren…" keuchte Ranmaru und schloss seine Augen einen Moment. Enjoji ließ von ihm ab, sah erst kurz zu ihm hoch, bevor er sich aufrichtete. Hatte Ranmaru gerade gesagt das er ihn wollte?! Etwas fragend musterte er seinen Geliebten. Als Ranmaru die Augen wieder öffnete und Enjoji ansah, wurde er sogleich rot, erst jetzt wurde er sich seiner Worte bewusst.

„Dreh dich um Ran-chan…", Enjoji küsste ihn nochmals sanft bevor sich Ranmaru umdrehte. Sanft strichen seine Hände an dem schlanken muskulösen Körper entlang. Er hauchte zarte Küsse in Ranmarus Nacken und drang im gleichen Moment mit einem Finger in ihn ein. Ziemlich überrascht stöhnte der Blonde auf.

„Du wolltest doch sicher noch ein wenig vorbereitet werden…", Enjoji grinste breit, zum Glück konnte das Ranmaru nicht sehen. Der Blonde sagte dazu nicht ein Wort, sondern konzentrierte sich auf dieses Gefühl.
Hatte er das heute nicht schon mal und das war gar nicht mal so lange her. Nein Stopp, das hier war was anderes, es war Enjoji und nicht Enjojis Vibrator. Ein ironisches Grinsen breitete sich kurz auf Ranmarus erregten Gesicht aus.

Enjoji bewegte seinen Finger gekonnt in Ranmaru, zog ihn nach einem kurzen Moment zurück und drang dann mit zwei Fingern ein. Er brauchte diesen gewissen Punkt nicht zu suchen, er wusste wo er war. Gleich rieb er fordernd gegen diesen Punkt und Ranmarus lautes Aufstöhnen erklang in seinen Ohren. Oh wie er dieses stöhnen liebte, es machte ihn noch um einiges heißer als er es bis jetzt war.

Noch kurze Zeit bewegte er seine Finger in dem Blonden, berührte immer wieder diesen Punkt und beschloss, dass dies reichen sollte, denn dort wo seine Finger im Moment noch waren, wollte er sein, sein Schwanz, sein ganzer Körper.

Ein Murren erklang als der Schwarzhaarige seine Finger zurückzog, aber als er langsam in ihn eindrang verschwand das murren und ein erneutes stöhnen drang aus Ranmarus Mund.

Enjoji verharrte einen kleinen Augenblick bevor er sich anfing langsam rein und raus zu bewegen. Auch aus seinem Mund kam nun ein leises und regelmäßiges Keuchen, vermischte sich mit dem von Ranmaru. Immer schneller, von der Lust angetrieben, wurden seine Stöße und als er selbst es kaum noch aushielt, wanderte er mit einer Hand nach vorne und umschloss das steife Glied seines Freundes.

Ranmaru hielt diese wirren erregenden Gefühle nicht mehr aus, er wollte sich noch einen Moment zügeln, doch sein Körper machte nicht mehr das was er wollte, mit einem lauten Aufstöhnen erreichte er seinen Höhepunkt, verspannte seinen ganzen Körper, schloss die Augen und riss Enjoji eiskalt mit sich.

„Sooo fertig…", Ranmaru grinste Enjoji an als er die Betten frisch bezogen hatte. „Wie kommt es, dass du sie noch nicht bezogen hattest?" Fragte Enjoji, und sprang regelrecht unter seine Decke. „Ich…ich …es hatte geklingelt…das Telefon und danach…habe ich …das …also total vergessen", mit leicht rotem Kopf kuschelte sich Ranmaru unter seine Decke. „Hey Ran-chan, dass sollte kein Vorwurf sein, ich war nur neugierig…".
Gut das Enjoji nicht weiter nachhakte.

Eng aneinander geschlungen und beide überglücklich schliefen sie nach kurzer Zeit ein.

Ranmaru erwachte am nächsten morgen mit den ersten Sonnenstrahlen. Er blinzelte einen Moment mit den Augen bis diese sich an das Licht gewöhnt hatten. Irgendwas war anders an diesem Morgen, aber was? Verschlafen richtet er sich auf und erschrak wegen dem leisen Murren neben sich. /Enjoji…?/. Er blickte auf den schlafenden Mann neben sich, welcher ersatzweise nach einem Kissen griff und diese umschlang.

Ranmaru dachte einen Moment nach, bis ihm der ganze gestrige Abend wieder in den Kopf kam. Ein zufriedenes Lächeln trat auf sein Gesicht. Es war schön das Enjoji wieder da war.

Leise stand er auf, zog sich seinen Kimono an und schlich aus dem Zimmer. In der Küche stellte er erst mal die Kaffeemaschine an und betrachtete gierig, wie sich die Kanne mit frischem, heißen Kaffee füllte. Was sie wohl heute machen würden?

/Ach du scheiße…das Buch…, Ranmaru hatte es total vergessen. Da gab es doch noch zwei Kapitel. Wie bitte sollte er das jetzt machen, wo Enjoji wieder zu hause war?
Der Blonde blickte auf die Uhr. Noch war es früh und Enjoji stand wetten nicht in den nächsten zwei bis drei Stunden auf, also hatte er doch noch Zeit.

Leise schlich er wieder ins Schlafzimmer, suchte das Buch heraus und verdrückte sich wieder in die Küche. /Wehe Kei…du stehst heute früher auf, drohte Ranmaru in Gedanken und schlug Kapitel sieben auf.