Das Buch der Liebe – Kapitel 8
Tag 7
Die Stellungen
Die Missionarsstellung
Diese Stellung ermöglicht Augenkontakt beim Sex, und dass man sich dabei küssen und berühren kann, macht sie noch aufregender. Sie lässt dem Aktiven mehr Bewegungsfreiheit, und er kann tiefer in den anderen eindringen (wodurch die Prostata mehr stimuliert wird). Der passive Partner kann sich gut selbst befriedigen, und so können beide Partner gleichzeitig zum Höhepunkt kommen. (1)
Ranmaru verdrehte die Augen. Diese Position war doch Standard. Was mehr oder weniger seine Schuld war, oder auch nicht. Aber es stimmte was in diesem Buch stand, aber hatte er sich dabei schon mal selbstbefriedigt? Nein, es war immer Enjoji der seine steife Erektion noch zusätzlich massierte.
Die Wangen des Blonden färbten sich leicht rot, als er sich vorstellte wie er sich während Enjoji ihn nahm selbstbefriedigte.
Von hinten
Viele Männer mögen Analsex von hinten. Manchmal ist das angenehmer als die Stellung von Angesicht zu Angesicht, und es ermöglicht tiefere, schnellere und kraftvollere Stöße. Diese Stellung funktioniert im Knien, im Stehen und im Liegen, was sie gerade bei Partnern in unterschiedlicher Größe sehr beliebt macht. Um tiefer eindringen zu können, kann der Aktive den knienden Passiven an den Schultern Packen. (1)
Auch diese Stellung kam Ranmaru mehr oder weniger bekannt vor. Nun ja im stehen, hauptsächlich die Dusche. /Schneller und kraftvollere Stöße…kein Wunder das Enjoji es in dieser Stellung so liebt…./. Er kicherte leise, legte das Buch kurz bei Seite und goss sich eine Tasse Kaffee ein.
Im Stehen
Diese Stellung kam zu Ruhm, weil in Filmen immer wieder jemand auf einen Schreibtisch oder die Küchentheke gehoben und dort penetriert wird. Sex im Stehen wird gerne mit Spontaneität und wilder Liebe assoziiert, weil er einer Leidenschaft entspringt, die außer Kontrolle geraten ist. Man denkt dabei an ungewöhnliche oder beengte Orte, an denen es nur im Stehen geht. (1)
Der Blonde seufzte leise. Und überlegte unweigerlich welche –unnormalen Orte- sie schon im Stehen durch hatten. Eigentlich keinen, denn jedes Mal wenn Enjoji es versucht hatte, hatte er selbst ihn gekonnt abgeblockt. Warum eigentlich? /Wenn uns da jemand sehen würde…um Himmels willen…/.
Hinweis:
Sex im Stehen funktioniert am besten bei Männern ähnlicher Körpergrößen. Wenn Sie und Ihr Partner unterschiedlich groß sind, kann der Stoßwinkel eventuell unangenehm sein. (1)
/Na lasst das bloß nicht Enjoji wissen, sonst will er das ja nur noch so…, dachte Ranmaru und sah schon das Wort Aufgabe…
Ihre Aufgabe: Erkunden sie Ihre Wohnung, überlegen sie, in welchem Zimmer man welche Stellungen gut anwenden kann. Überlegen sie was man dazu braucht?! (2)
Er klappte das Buch zu und schüttelte kurz den Kopf. Was war das denn für eine Dumme Aufgabe. Wo war denn da der Sinn? Er nahm seine Tasse, drehte sie kurz in der Hand hin und her und trank dann einen kleinen Schluck.
Nun gut, er hatte bisher jede Aufgabe gemacht, warum nicht auch diese, schließlich war dieses Mal nicht wirklich was Schlimmes dabei.
Nachdem der Blonde seinen Kaffee getrunken hatte, schnappte er sich das Buch und versteckte es im Flur in einer Kommode, Enjoji würde da niemals drangehen, schließlich lagen da Putzmittel drin.
/Ok, wo fange ich an…?/ Fragte sich Ranmaru und beschloss gleich dort anzufangen wo er war, im Flur. Er blickte von der Haustür an der Wand entlang wo sich eine Garderobe befand. Sonst war nicht wirklich was im Flur. /Klar, er könnte mich an die freie Wand drücken…klasse, Stellung also im Stehen ….Schwachsinn…doch nicht im Flur, er lehnte sich an die Kommode hinter sich und betrachtet die andere Seite des Flures. Auch da fiel ihm nichts besseres ein.
/Achja…, Ranmaru blickte neben sich auf die Kommode. /Hmmm, da geht natürlich schon mehr…, ein breites Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. /Aber unbequem…, nach diesem Gedanken ging er ins Wohnzimmer, lehnte sich an den Türrahmen und blickte sich auch dort um. /Wohnzimmerschrank- Nein, Tisch – oha…nein der ist aus Glas…der wird dreckig….pfui, Sofa…naja hatten wir schon öfters…da gehen wohl so gut wie alle Stellungen…, hmmm der Teppich- schön flauschig….ist wohl mein Lieblings Ort nach dem Bett…, er kicherte leise.
Diese Aufgabe war doch absoluter Schwachsinn. Er ging wieder in die Küche, schenkte sich eine neue Tasse mit Kaffee ein und blickte sich auch hier um. Aber in der Küche Sex zu haben, konnte er mit seinem Gewissen irgendwie nicht vereinbaren. Er ließ sich auf dem Stuhl nieder und starrte an die Decke.
Ob Enjoji sich auf Weihnachten freuen würde? Ob ihm das als Geschenk gefallen würde. /Wenn ich es überhaupt schaffe…/.
Nachdem Ranmaru die zweite Tasse Kaffee intus hatte, beschloss er sich erst mal frisch zu machen. Dann konnte er schließlich auch gleich noch das Bad unter die Lupe nehmen alla Stellungen.
„Morgen….", wurde Ranmaru mit freundlichen Worten empfangen als er das Bad betreten hatte. „Huch, du bist schon wach…ein Wunder…", der blonde Mann, lächelte seinen Freund an welcher in der Badewanne lag und es sich gemütlich gemacht hatte. „Du badest mal? Bist du krank?" Ranmaru seufzte leise und ging zum Waschbecken. „Nein, mir war eben mal danach…aber eigentlich wäre das viel schöner, wenn du zu mir kommen würdest…".
„Enjoji, es ist früh morgens…", „Na und, haben wir eine ‚Man darf nur abends Baden' Regel entworfen…komm schon Ran-chan… büddeeeeeeeeeeeee". Enjoji setzte sein absolut süßestes Lächeln auf.
„Oh man…na gut, bei dem Blick werde ich immer schwach…", Ranmaru lächelte und zog sich seinen Kimono aus.
„Dann mach auch ein wenig Platz…", doch Enjoji dachte nicht mal daran. Gekonnt zerrte er Ranmaru in die Badewanne und sorget für eine kleine Überschwemmung auf dem Boden. Aber das war ihm egal. Ranmaru saß auf seinen Beinen mit dem Blick direkt in Enjojis lüsterne Augen. „Oh Kei…denk nicht mal dran…".
„An was…?" Fragte dieser unschuldig und grinste gleich darauf viel sagend. „Vergiss es, nicht jetzt…", Ranmaru wurde leicht patzig und wollte sich aufrichten, doch Enjoji hielt in fest und zog ihn sogleich zu einem morgendlichen leidenschaftlichen Kuss heran.
Ein Kuss bei dem selbst der Eisblock Namens Ranmaru schon fast schmolz.
Als Enjoji anfing die Brustwarzen seines Freundes zu necken, löste sich dieser aus dem Kuss. „Enjoji nicht…ich will nicht….bitte…", stammelte er. „Hm, du nicht, sicher? Dein Körper schon…", ohne eine weiter Vorwarnung umschloss der Schwarzhaarige das schlaffe Glied seines Geliebten und massierte es leicht.
Ein leises Keuchen entwich Ranmarus Mund und er spürte sogleich die Folgen. „Du…bist …unmöglich….". „Ich weiß", hauchte Enjoji und umkreiste die mittlerweile stehenden Brustwarzen mit der Zunge. Als er sanft hinein biss, stöhne Ranmaru leise auf.
„Nun…was ist, soll ich weitermachen, oder lieber aufhören?" Fragte Enjoji und ließ von Ranmarus mittlerweile steifem Glied ab. „Das wagst du noch zu fragen…." Schimpfte dieser leise. „Ich meine…du willst ja nicht…".
Ohhh wie Ranmaru diese Spielereien hasste. „Mich erst scharf machen und mich dann nicht mehr wollen, dass ist so typisch für dich…ich versteh dich ei..ei…", Enjoji presste seine Lippen auf die seines Freundes, damit dieser endlich still war.
Warum nahm Ranmaru das immer so ernst, mittlerweile müsste er ihn doch kennen und wissen, dass es nur Verarschung war. „Hey…beruhig dich…", er griff nach Ranmarus Hand und führte sie zu seinem Glied. „Wie du merkst geht es mir schließlich nicht anders…".
Ranmaru beruhigte sich wieder. „Dann sollten wir was dagegen machen, oder was meinst du?". „War das eine Aufforderung an meinen kleinen Freund?" Fragte Enjoji frech und zog Ranmaru näher an sich, sodass dieser nun sein steifes Glied am Körper spüren konnte. „Hmh…", Ranmaru antwortete darauf nichts mehr, sondern schlang die Arme um Enjoji, begann ihn sanft zu berühren, seine Muskeln mit den Fingerspitzen nachzufahren.
Kei genoss diese sanften Berührungen und schnurrte leise. Aber auch er war nicht untätig, schließlich wollte er ja was gegen dieses kleine Problem machen. Er wanderte mit den Händen, an Ranmarus Rücken hinunter, massierte einen Moment lang dessen Po und drückte dann fordernd mit einem Finger gegen den engen Muskelring. „Hmmm Kei…", stöhnte Ranmaru leise und wartet nur darauf seinen Finger in sich zu spüren. Aber nichts geschah, nur immer wieder dieses fordernde Drücken gegen den Muskelring. Es machte Ranmaru fast wahnsinnig. „Du…willst das ich durchdrehe, oder?" keuchte er.
„Hmmm nein, ich will das du mir sagt was du willst…". Auf der Stelle war Ranmaru still und blickte ihn geschockt und gleichzeitig beschämt an. „Das weißt du doch…", liebevoll küsste Ranmaru den Schwarzhaarigen. „Hmm nein…" antwortete dieser und grinset frech. „Dann bist du dümmer als ich dachte…", Ranmaru lachte leise. „Hey….", Enjoji setzte eine beleidigte Mine auf.
Ranmarus Worte hatten Erfolg, er spürte wie Enjojis Finger sich durch den engen Muskelring drückte, einen Moment lang still darin verweilte und sich dann anfing zu bewegen.
Ein leises Stöhnen, floss über die Lippen des Blonden, als Enjoji diese kleine Nubbelchen der absoluten Lust traf. „Hmmm…mehr", verlangte er.
Enjoji kam diesem Wunsch nach, drang mit dem zweiten Finger in ihn ein und berührte immer wieder diese süße Stelle.
Ein leises etwas enttäuschtes Murren kam von Ranmaru als er spürte wie Enjoji seine Finger zurückzog. „Komm…" forderte der Schwarzhaarige Ranmaru leise auf und legte seine Hände an dessen Hüfte. Ranmaru wusste was er mit diesem einen Wort sagen wollte. Er hob sein Becken ein wenig und ließ sich mit Enjojis Hilfe, langsam auf dessen Glied sinken. Ein gemeinsames Stöhnen hallte durch das kleine Bad und sie versanken in einem brennenden Kuss.
Der Schwarzhaarige half seinem Geliebten in einen regelmäßigen Rhythmus zu kommen. Ranmaru hatte was diese Stellung anging, bisher immer seine kleinen Probleme gehabt, aber mit ein wenig Hilfe, ging es bisher immer gut.
Zwischen leisem Stöhnen, flüsterten sie sich immer wieder liebevolle Worte zu.
Enjojis Keuchen und Stöhnen, wurde immer unregelmäßiger, seine Küsse immer intensiver. Langsam aber sicher entglitt er immer mehr der Realität und ehe er einen Versuch starten konnte, sich zusammen zu reisen, war es um ihn geschehen. Er drückte Ranmaru feste an sich und ergab sich seinen starken Gefühlen.
Nachdem er sich einen Moment beruhigt hatte blickte er Ranmaru an, welcher ihn sanft küsste. „Ok…ich glaube…diese Stellung ist nichts für dich…", sagte er in einem ziemlich normalen Ton. Ranmaru war nicht zum Höhepunkt gekommen, hatte sich aber mittlerweile von Enjojis Glied getrennt. Peinlich berührt blickte der Blonde zur Seite. „Hey…Ran-chan…das war eben nicht böse gemeint…".
/Ich sollte manchmal echt etwas gefühlvoller sein, dachte Enjoji. Sanft zog er Ranmaru zu einem Kuss ran, packte ihn dann und drückte ihn in die Ecke auf den Badewannenrand. Ranmaru quiekte leise auf, als er die kalten fließen unter seinem Po und an seinem Rücken spürte. „Was…hast du vor…", hakte er verwirrt nach.
Die einzige Antwort die er bekam war ein Lächeln des Schwarzhaarigen, bevor dieser sein Glied mit den Lippen umschloss und anfing leicht daran zu saugen. „E-enjoji…", keuchte Ranmaru, legte den Kopf in den Nacken und wanderte mit einer Hand in das feuchte Haar von Enjoji.
Der Schwarzhaarige war etwas erstaunt, als Ranmaru den Rhythmus angab. Das hatte der Blonde sonst nie gemacht. Aber es freute ihn und er bewegte seinen Kopf in Ranmarus ‚Wunsch Rhythmus'.
Mit einer Hand massierte Enjoji zusätzlich noch die empfindlichen Hoden seines Geliebten und spürte wie er leicht anfing zu zittern. Nicht mehr lange und um seinen blonden Engel wäre es auch geschehen.
Ranmaru löste wie in Trance die Hand aus Enjojis Haaren, suchte vergeblich nach Halt. Als Enjoji seine Eichel mit der Zungenspitze kitzelte und neckte, stöhnte Ranmaru laut auf, konnte nicht mehr anders. Von der einen auf die anderen Sekunde erreichte er seinen Höhepunkt und ergoss sich im Mund seines Geliebten, welcher jeden Tropfen gierig in sich aufnahm.
Der Schwarzhaarige zog den geschwächten Ranmaru wieder ins warme Wasser, eng in seine Arme. Nach einem Moment wo sich Ranmaru nicht bewegt hatte fragte er leicht besorgt „Ran-chan, alles in Ordnung?". „Hmmm…jaaaa…ich bin nur soooo fertig…", nuschelte dieser, drückte sich aber von Enjoji weg und blickte ihm in die Augen.
„Du ich…hab da ein Problem…", Enjoji grinste. „Oh ich ahne es…" Ranmaru blickte am Körper seines Freundes hinab, die Schaumdecke hatte sich zum größten Teil verflüchtigt und gab ihm sicht auf das mittlerweile wieder stehende Glied von Enjoji. „Kann…es sein, dass du sehr starken Nachholbedarf hast?"
„Dein göttliches Stöhnen hat ihn eben wieder geweckt…komm lass uns noch mal…", Enjoji küsste ihn. „Was? Ich kann nicht mehr…".
„Och ich sorg schon dafür, dass du wieder kannst, hm?"
Schon wieder dieser Blick. Wenn Enjoji eines drauf hatte, dann dieser Überredungsblick. Ranmaru nickte schwach. „Schööööööön, dreh dich um und stütz dich auf dem Rand ab…" verlangte der Schwarzhaarige. „Vertrau mir…" setzt er hinterher als Ranmaru ihn verwirrt anblickte.
Nach einem kurzen zögern, kam Ranmaru Enjojis Befehl nach, drehte sich um und stütze sich mit den Händen am Beckenrand ab.
Er rechnete damit das Enjoji gleich in ihn eindrang.
Erstaunt keuchte er auf, als er was ganz anders an seinem Eingang spürte als Enjojis Glied. Seine warme und feuchte Zunge, wie sie gegen den Muskelring stieß.
„Uhh…Enjoji…", keuchte Ranmaru. Dieser hörte kurz auf. „Wie fühlt sich das an…?" Fragte er und wanderte nun mit einer Hand wieder an Ranmarus Glied um es leicht zu massieren. „Guut…" gab Ranmaru zu und war froh das sein Freund ihm im Moment nicht ins Gesicht sehen konnte.
Einen kurzen Moment war Enjojis Zunge wieder dort, wo sie eben auch war. Ranmaru keuchte leise. Es fühlte sich komisch an, aber irgendwie verdammt geil. Sein Glied stand mittlerweile wieder in voller Pracht und die Lust hatte Ranmarus Körper wieder voll im Griff.
„Komm schon…ich will dich spüren…" keuchte Ranmaru gierig.
/WASSSSSSS?/ War das Ranmaru? War das die Aufforderung ihn zu nehmen? Hatte er sich gerade verhört? Nein niemals, das war eben alles nur in seinem Kopf passiert, niemals würde der Blonde ihn darum bitten, eher würde der darauf warten, dass seine Erektion von alleine wieder abklang.
„Enjoji…was ist los mit dir…" Ranmaru drehte den Kopf zu ihm. „Äh…" kam nur aus dessen Mund. /MAAAMMAAA er hat's gesagt…..uahhhh/.
Mit einem glatten Stoß befand sich Enjoji tief in Ranmaru. Der Blonde biss sich kurz auf die Lippen. „Uhhh nicht so wild…" keucht er zwischen den Lippen hindurch. Aber irgendwie schien Enjoji das nicht gehört zu haben, oder auch nicht hören wollen. Seine Stöße wurden schnell intensiver, tiefer und schneller. Seine Hand massierte weiterhin Ranmarus Glied und passte sich dem Rhythmus an. „Ahhh nicht…so schnell… Kei …nicht…das uh…halt ich…nicht aus…Kei…", stöhnte Ranmaru.
„Macht…nichts… ich auch…nicht….". Heiße Küsse verteilten sich in Ranmarus Nacken, jagten ihm einen zusätzlichen Schauer durch den Körper und lösten ihn von der Realität ab. Er schloss seine Augen, keuchte und stöhnte, krallte seine Hände am Badewannenrand fest und fiel.
Die starke Verkrampfung des Blonden, ließen Enjoji nicht kalt, im Gegenteil, dass war genau das was er noch brauchte um seinen Höhepunkt zu erreichen.
Der Restliche Tag verlief dank des Frühsports sehr träge. Nachdem beide die Badewanne verlassen und ihr Bad trocken gelegt hatten, waren sie schon wieder soweit sich ins Bett zu legen und zu schlafen. Zumindest Ranmaru. Enjoji, war fiter denn je, doch legte er sich zu seinem Geliebten, zog ihn in seine Arme und betrachtet ihn beim Schlafen.
Irgendwie hatte sich Ranmaru verändert. Er konnte nicht sagen, warum er das meinte, aber etwas war anders an ihm. Vielleicht täuschte er sich auch nur.
Am späten Nachmittag beschlossen beide, ihren Kühlschrank erst mal zu füllen. Da Enjoji ja jetzt wieder zu Hause war, ging dies leichter. So musste Ranmaru nicht mit der S-Bahn in die Stadt, und das schwere Tütentragen fiel auch weg.
„Weihnachten, feiern wir doch dieses Mal zusammen...", fragte Enjoji und räumte die schweren Tüten ins Auto. „Das machen wir doch jedes Jahr…". Ranmaru reichte ihm die letzte Tüte. „Ja schon…stimmt, ich meine bleibt es dabei, dass nur wir zwei zusammen feiern".
Letztes und vorletztes Jahr verbrachten beide, den Weihnachtsabend bei Ranmarus Großvater. Enjoji wollte ihn einfach mal für sich haben. „Ja, dieses mal nur wir beide, Yuki ist ja mit ihrer Familie über Weihnachten da…" Ranmaru setzte sich ins Auto und wartet bis Enjoji dies auch tat. „… aber vergiss nicht, wir müssen am 25. zum Esse hin, sonst kann ich mir was anhören…", der Blonde lachte leise.
„Duuu Ran-chan ich muss noch mal weg!!" Rief Enjoji aus dem Flur und zog sich seine Schuhe an. Ranmaru stand nun in der Wohnzimmertür. „Wo willst du denn noch hin?" Es war nun fast halb sechs und draußen war es schon lange dunkel. „Hab noch was zu erledigen!!" Enjoji lächelte ihn an und schnappte sich seine Jacke sowie seine Autoschlüssel. „Und was…?" Ranmaru lehnte sich seitlich an die Zarge. „Hmm…kann ich dir nicht sagen, aber bevor du was Falsches denkst…es geht um dein Weihnachtsgeschenk…", der Schwarzhaarige trat vor seinen Freund, küsste ihn sanft und verschwand schnell aus der Wohnung.
Ranmaru starrte ihm hinterher und grinste breit übers ganze Gesicht.
/Ok…letztes Kapitel, dachte er gierig und schnappte sich das Buch. Er ließ sich auf dem kleinen dunklen Sofa im Wohnzimmer nieder und schlug das achte Kapitel auf.
