Das Buch der Liebe – Kapitel 11
Masa x Kai
„Was bitte soll das heißen? In zwei Tagen ist Weihnachten und du musst weg, so verdammt weit weg und das nur wegen so ein paar Idioten?" Schrie ein aufgewühlter Kai und warf vor Wut ein kleines Kissen, welches das Pech hatte neben ihm zu liegen, quer durch den Raum. „Kai, bitte meinst du mir gefäl…", Masa konnte gar nicht ausreden. Kai sprang aus dem Bett. „Wenn es dir wirklich nicht gefallen würde, dann würdest du hier bleiben…", schrie er sauer. Dann mit einem Schlag wurde er ruhig und flüsterte leise „Geh lieber deine Koffer packen, dein Flug geht schließlich in zwei Stunden….", nach diesen Worten verließ der Blonde den Raum und schloss sich im Bad ein.
Mit einem breiten Grinsen setzte sich Kai auf die Badewanne /Danke Kyosuke, du bist genial…, ein leises Kichern kam über seine Lippen. „Kai…bitte, so will ich nicht verschwinden…", Masa stand vor der Badezimmertür. „Dann zieh dich doch an…", fauchte Kai gespielt und musste sich beherrschen nicht laut zu lachen. „Das meinte ich nicht Bon…", Masa war am Verzweifeln. Er hatte Kai versprochen mit ihm Weihnachten zu verbringen und dann kam so eine dumme Verhandlung dazwischen.
Die Besprechung war am nächsten Tag und eigentlich hätte er bis zum Weihnachtsabend zurück sein können, aber es gab keinerlei Rückflugmöglichkeiten.
Dies war das erste Mal das Masa seinem besten Freund und Berater fast den Hals umgedreht hätte. Das erste Mal das Kyosuke etwas ausmachte ohne es vorher mit ihm zu besprechen. Nun blieb ihm keine andere Möglichkeit als dies durchzuziehen. Nur war wie immer sein Gelibeter, Kai, der Leidtragende.
Masa wusste wie wichtig es Kai war mit ihm zu feiern, gerade weil Kai die letzten Jahre an Weihnachten immer ziemlich alleine gewesen war.
„Bon, bitte…", versuchte er es noch mal. „DANKE NEIN…VERSCHWINDE ENDLICH…", Kai tat es schon leid ihn so anzuschreien, denn so war es nicht gemeint und er konnte sich auch schon vorstellen wie Masa reagieren würde, wenn dieser herausfinden würde dass Kai dies alles nur gespielt hatte.
„Es tut mir Leid…", Kyosuke Imagawa trat hinter seinen Freund auf den Balkon. Die Besprechung war ausgefallen und Masa hatte ihn auf das übelste beschimpft. Natürlich musste Kyosuke sagen das die Besprechung ausgefallen war, denn es gab nie eine. „Lass mich einfach nur in Ruhe…ja?" Masa klang nicht mehr so sauer wie zuvor. Mit einem leisen Seufzer wollte Kyosuke den Balkon wieder verlassen, doch Masa legte eine Hand auf seine Schulter und hielt ihn fest. „Entschuldige, ich war nur so sauer, ich hätte dich nicht so anschreien dürfen…", er zog seinen Freund in die Arme. Natürlich hatte das bei ihnen nichts zu sagen, sie waren einfach nur Freunde.
Kyosuke löste sich von ihm und lehnte sich mit den Ellebogen auf das Geländer, ließ seinen Blick übers Meer streifen.
„Ich hätte nicht zusagen dürfen…", entschuldigend klangen seine Worte. Masa lehnte sich neben ihn und blickte ebenfalls zum Meer.
Einen Moment sagte der schwarzhaarige Yakuzaboss nichts mehr. „Hmh…schon gut, ich frag mich nur wie ich das mit Kai wieder hinbekomme, sein Handy ist ausgeschaltet, ich habe keine Möglichkeit ihn zu erreichen…". /Warum wohl…, dachte Kyosuke etwas belustigt.
Kyosuke hatte Kai versprochen Masa hier her zu bringen. Hier in die Dominikanische Republik, in ein kleines Haus, einsam und verlassen am Stand liegend. Kai wollte Masa überraschen und Kyosuke zweifelte nicht, dass es ihm gelingen würde. Der einzige Nachteil war nur, dass er dadurch Ärger mit seinem Geliebten bekommen hatte. Aber er konnte dem Jungen Herren nun mal unmöglich etwas abschlagen.
„Hey…an was denkst du…?" Fragte Masa leise, der die geistige Abwesenheit seines Freundes bemerkt hatte. „Ich hab mir nur überlegt wie ich das wieder gerade biege…", murmelte er. „Hmm…was denn?".
Kyosuke richtete sich kerzengerade auf, blickte MAsa erschrocken an und stammelt „Ach…n-nichts…", schnell ging er wieder ins Zimmer.
Masa folgte ihm natürlich. „Lass mich raten, die letzten vier Wochen hatte ich das Gefühl das du nicht schnell genug von der Arbeit nach Hause kommen konntest, du hast eine Geliebte die auch stinksauer ist??"
Kyosuke blieb stehen und seufzte schwer. „Falsch…".
„Hmm…schade…ich dachte ich mein Spürsinn…", „Einen GeliebtEN…", murmelte der Ältere und sah seinen Boss nun an.
Masa lächelte etwas belustigt. „Ist nicht wahr…?" Kyosuke Imagawa stand also doch auf Männer. „Ja Mensch…du hast eben abgefärbt…", meckerte Kyosuke und ließ sich aufs Sofa sinken. /Verdammt Kai mach hin…langsam wird's mir zu unbequem…, bettelte der Yakuza in Gedanken. Masa wollte sich ihm gerade gegenübersetzten als es an der Tür klingeltet. /PERFECKT…, freute sich Kyo.
Der Schwarzhaarige ging zur Tür. „Wer um alles in der Welt bitte, ist um diese Uhrzeit, am Weihnachtsabend, in dieser öden verlassenen Gegend…", schimpfte er und riss die Tür auf. /Na niemand…, dachte Kyosuke stand auf und ging zu Masa.
Masa blickte auf den Boden, dort lag eine rote Rose mit einem kleinen Zettel dran, darauf hin blickte er zu Kyosuke der nur mit den Schultern zuckte. Er hob die Rose auf und Band den Zettel ab.
Folg den Zeichen, komm zu mir, ich sehne mich nach dir…
Stand darauf. Masa erkannte Kais Schrift und fragte sich was hier los war. „Was hast du damit zu tun?" Etwas wütend klang Masa als er sich zu seinem Freund umdreht.
Dieser setzte eine glaubwürdige Unschuldsmine auf und zuckte wieder mit den Schultern.
„Also, dass ist die Schrift des Jungen Herrn…", „Das sehe ich auch…", fiel Masa ihm ins Wort. Kyosuke seufzte schwer. „Na ich würde machen was dort drauf steht…". Masa runzelte die Stirn. Ihm kam das gerade alles wie ein verdammt schlechter Scherz vor. „Geh schon…los…" Kyosuke drückte ihn aus dem Türrahmen grinste ihn frech an und schlug dann die Tür vor Masas Nase zu.
Nachdem er tief durchgeatmet hatte ging er zurück zum Sofa und ließ sich niedergeschlagen darauf sinken. „Tja…wunderschöne Weihnachten…", murmelte er leise und schloss die Augen. „Du sagt es…also ich finde sie wunderschön…", eine für Kyosuke sehr bekannte Stimme drang in seine Ohren. Er öffnete blitzschnell die Augen und sah zum Balkon. „DU…..HIER??"
Als wäre sein Geliebter ein Gespenst, blickte Kyosuke ihn an. „Ach Mensch…jetzt bin ich hier wie Romeo an den Rankengittern hochgeklettert und du schaust mich nur so an, als sei ich ein Geist…", meckerte der deutlich Jüngere und lächelte zuckersüß. Kyosuke sprang vom Sofa auf und fiel ihm überglücklich in die Arme.
Masa der noch einige Zeit vor der verschlossenen Türe stand hatte sich entschlossen dem Rat seines Freundes zu folgen. Er blickte auf den Boden und ging einer im Mond erstrahlenden Spur von Rosenblättern nach. Nur ab und zu sah er nach oben um nicht ganz die Orientierung zu verlieren.
Er ging ein Stück an einer verlassenen Straße entlang und folgte der kleinen Steintreppe hinunter an einen kleinen Strandabschnitt. Ihm stockte der Atem als er aufblickte. Eine Allee von Fackeln war nun vor ihm aufgetaucht und führte zu einem nahe gelegenen Platz welcher mit dünnen Decken ausgelegt war. Eine kleine Schale mit frischem Obst, soweit er erkennen konnte, stand in der Ecke der Decke und daneben ein kleiner Tisch mit einem Kühler in dem eine Flasche Champagner stand, sowie zwei Gläser.
/Was ist hier los…?/ Fragte sich der Yakuza in Gedanken und wagte sich noch einen Schritt näher.
Er blickte sich um, doch sah er niemanden. Irgendwie brach ihm das gerade das Herz. Er hatte sich gewünscht Kai anzublicken, aber das war doch schwachsinnig. Kai war über tausende von Kilometer von ihm entfernt. Der Schwarzhaarige seufzte leise, „Der sitzt wetten im Wohnzimmer und starrt auf den Fernseher…", murmelte er leise und blickte zu Boden.
„Oder er reicht dir ein Glas Champagner und wünscht dir frohe Weihnachten".
„Kai??" Masa sah seinen Bon an und konnte nicht anders als ihn, nach dem ersten Schock, in seine Arme zu ziehen. „Uahh Masa der Champa…zu spät…", Kai lachte leise und ließ nun die eh schon leeren Gläser in den Sand fallen um seine Arme um Masa zu schlingen. Zum Glück waren das nicht die einzigen Gläser, Kai hatte wohl schon mit solch einer Reaktion gerechnet.
„Was…wie ist das möglich…?" Fragte Masa deutlich verwirrt. „Das werde ich dir schon noch erzählen…", hauchte der Jünger leise. „Aber das ist im Moment nicht wichtig, wichtig ist nur, dass wir beide hier sind, dass wir an Weihnachten zusammen sind", Kai küsste den immer noch deutlich verwirrten Mann leidenschaftlich. „…ich glaube, dass wird ein schönes Weihnachten, zwar kein Schnee und keinen Weihnachtsbaum, aber dafür jede Menge Sand, Meer und Fackeln…".
Dieser Blick, dieser verdammte verführerische Blick, den Kai immer bekam, wenn seine Sinne seinem Handeln und seiner Gefühle einen ganzen Schritt vor raus waren. Masa liebte diesen Blick, er allein ließ ihn alle Sorgen, allen Stress einfach vergessen.
„Kai…", murmelte Masa sehr leise, der immer noch mit der erschlagend schönen Realität zu kämpfen hatte. Der Blonde griff nach seiner Hand und führte ihn die kleine Allee aus Fackeln entlang zu den Decken. Liebevoll schlang er die Arme um den Älteren, küsste ihn erneut und drückte ihn sanft aber gewissenhaft nach unten auf die Decke.
Masa ließ alles mit sich geschehen, zu fasziniert war er gerade von den Kulissen und vor allem von seinem Koibito. „Du bist…nicht sauer?"
Kai schüttelte den Kopf. „Nein, wie könnte ich dir sauer sein…", „…weil ich weg musste…über Weihnachten?" Masa hatte den ganzen Sinn von allem noch nicht wirklich verstanden. „Masa…ich war nie sauer auf dich, das war alles nur gespielt, gespielt um dich hier her zu bekommen, dich zu überraschen…eine Überraschung, welche ich schon seit langem geplant habe…". Kai setzte sich auf Masas Beine und blickte ihm tief in seine dunklen Augen.
„Wie…also…Moment mal heißt das…aber Kyosuke…", langsam begann der Yakuza die Puzzelteile zu einem ganzen zusammen zu setzten. „Kyosuke hat mir geholfen…es gab niemals eine Besprechung, du bist hier, weil ich es so wollte…". KLACK! Masa hatte verstanden, was in den letzten Tagen passiert war. Kai hatte wieder mal sein Talent im Schauspielen präsentiert und er, Masanori Araki war eiskalt darauf reingefallen. Ein Lächeln bildete sich auf seinem Gesicht. Er war dem Jüngeren nicht böse deswegen, eher war er überrauscht über dessen Idee. Aber auf welche Kosten ging dies nun wieder?
Kyosuke.
„Dir ist klar das Kyosuke nun ziemlich Ärger hat…also nicht das ich mich nicht freuen wür…" Kai legte ihm einen Finger auf die Lippen.
„Auch wenn du es kaum glauben kannst, aber auch daran habe ich gedacht. Ich gehe davon aus er hat dir heute von seiner Beziehung erzählt?" Masa nickte.
„Im Gegensatz zu dir, weiß ich davon schon länger, aber natürlich nicht von ihm, eher durch Zufall…", Kai kicherte leise. „Sein Freund ist auch hier, wenn alles gut gegangen ist dann sitzt er wetten schon neben Kyo…oder auf oder…" Kai räusperte sich und lachte leise.
Masa selbst konnte sich nun ein Lachen auch nicht verkneifen. Das war typisch Kai. Sie blickten sich einen Moment einfach nur stumm an. „Gefällt es dir hier…" fragte der blonde Mann leise und wanderte mit seinen Händen an Masas Hüften. „Ja….es ist wundervoll hier…vor allem weil du bei mir bist…".
Diese Worte liefen Kais Kehle wie Öl hinunter, er lächelte verzückt und küsste seinen Geliebten erneut. Nachdem er noch etwas enger an Masas Körper gerutscht war, öffnete er den Knoten der dunklen Krawatte. „Das du die immer anhaben musst…das ist ja schrecklich…". „Hmm…Angewohnheit…" gab Masa zu und wanderte intuitiv mit einer Hand unter Kais Shirt um seine samtig weiche Haut zu berühren.
Der Blonde warf die Krawatte achtlos in die Ecke und drückte Masa auf den Rücken. Seine Hände begannen die kleinen weißen Knöpfe des teuren Hemdes von oben nach unten zu öffnen. Jede Stelle die er von Masas Körper freigelegt hatte, bedachte er mit sanften Küssen. Nachdem er den letzten Knopf geöffnet hatte, drückte er das weiße Hemd von Masas Schultern und zog es ihm aus. Mit den Fingerspitzen, strich er die leicht rauen Konturen, des Drachenkopfes auf Masas Brust ab.
„Als kleines Kind, hatte ich immer Angst davor…", murmelte Kai leicht abwesend. Masa genoss die sanften Berührungen, wand den Blick nicht einmal von seinem Bon ab. „Und wie ist es mittlerweile?"
Kai lächelte verträumt „Mittlerweile….hmm…zieht er mich magisch an, so wie du, er macht mir keine Angst mehr, nein ich bin eher fasziniert…", gab Kai ehrlich zu, beugte sich nach vorne und hauchte einen sanften Kuss auf den Drachenkopf.
Masa Hände, suchten immer weiter den Weg unter Kais Shirt, schoben es Stück für Stück nach oben.
Nachdem er das störende Stückchen Stoff entfernt und achtlos zu seiner Krawatte geworfen hatte, glitt er genüsslich mit seinen Fingern über den warmen, leicht muskulösen Oberkörper. Kai seufzte abwesend.
Der Blonde beugte sich erneut nach vorne, sein Gesicht nahe vor Masas, so dass ihre Nasenspitzen sich fast berührten und blickte ihn einfach einen Moment an, bevor sich seine Lippen gierig denen des Yakuzas näherten.
Heute war ein besondere Tag, nicht nur das Weihnachten war, nein. Heute würde er Masa verwöhnen, ihm einen Teil von dem zurückgeben was er empfangen hatte. Ihm zeigen, dass auch der naive, verrückte Junge leidenschaftlich sein konnte.
Nur sehr langsam trennte sich Kai von den verführerischen Lippen seines Geliebten, lächelte ihn kurz an und trat einen schier langen Weg nach unten an. „Ich Liebe dich…", flüsterte er leise und hauchte ihm einen Kuss auf sein Ohr bevor er sich mit federleichten Küssen an seinem Hals abwärts bewegte.
Eine Hand legte er in Masas Nacken, kraulte ihn dort leicht, während die andere, sanft über seine Seite strich.
An seinen Brustwarzen angelangt, hauchte einen warmen Kuss darauf und umkreiste sie mit der Zungenspitze, bis diese begann sich aufzurichten. Mit der gleichen Sorgfalt bedachte er die andere und genoss das leise Keuchen des Yakuzas, welches in seine Ohren drang.
„Kai….", keuchte Masa leise und strich dem Jüngeren durch das weiche Haar. „…was ist nur los mit dir…du bist so anders…". Kai ließ kurz von seinem Handeln ab, richtete sich auf und sah ihn an. „…so schlimm?"
Das wollte er ja mal nicht hoffen. Der Ältere schüttelte leicht den Kopf. „Nein…nicht schlimm…anders eben…wundervoll…", Masa lächelte leicht verträumt.
So ein Lächeln hatte Kai noch nie bei seinem Geliebten gesehen, er schien selbst ganz anders zu sein.
Der Blonde legte seine Hand an Masa Wange. „Ich will…dass du genießt…", flüsterte er, löste seine Hand von der Wange und strich über den Körper bis unten zur Hose. Er öffnete den Gürtel und zog diesen wie in Zeitlupe aus den Schlaufen, um ihn zu den anderen Sachen zu werfen. Geschickt öffnete er Masas Hose, drückte sie ein wenig nach unten. Als Masa sein Becken ein wenig anhob, zog er sie ihm aus und setzt sich sogleich wieder auf seinen Beine.
Immer weniger wurde der störende Stoff, der verhinderte, dass sie sich richtig spüren konnten. Nackte warme Haut an nackter warmer Haut.
„Ich liebe dich…", Masa musste es seinem Bon wieder sagen. Kai lächelte ihn an. „Ich …dich auch….".
Da waren sie wieder, diese federleichten Küsse, die sich über jeden Millimeter von Masas Oberkörper verteilten. Die sanften Hände die langsam an seinen Seiten hinunter zu seinen Oberschenkel strichen. Jede kleinste Berührung, löste wohlige Gefühle in dem Yakuza aus. Er schloss die Augen, um die Streicheleinheiten voll und ganz auf sich wirken zu lassen.
Die Frage, was mit Kai los war, hatte er verdrängt, er genoss es einfach.
Mit den Fingerspitzen spielte Kai am Bund von Masas schwarzen Boxershorts herum. Glitt langsam mit seiner Hand hinein, strich kurz über das mittlerweile schon steife Glied seines Geliebten und zog seine Hand wieder aus der Boxershorts. Masa seufzte leicht enttäuscht, worüber Kai sich insgeheim freute.
Er wollte ihn verwöhnen, aber auch ein klein wenig quälen.
Langsam wanderte er erneut tiefer. Küsste die Innenseite seiner Oberschenkel, hinterließ mit seiner Zunge eine warme feuchte Spur.
Masa stöhnte leise auf, es kribbelte angenehm in seinem Körper. Sanft strich er seinem Koibito durch die weichen Blonden Haare.
Für Kai war DAS neben dem leisen Keuchen und Stöhnen ein weiteres Zeichen, dass es Masa gefiel, und vor allem, dass er es genoss.
Die schlanken Finger des Blonden fanden wieder an den Bund der Boxershorts strichen dort entlang. Hoffnungsvoll keuchte Masa leise und öffnete seine Augen kurz um seinen Bon anzusehen. Kai erwiderte den Blick mit einem Lächeln, bevor er auch das letzte Stückchen Stoff entfernte und ungehindert an Masa wohl heißeste Region kommen konnte.
Einen Moment lang überlegte er ob er Masa noch quälen sollte, aber entschied sich dagegen. Genüsslich leckte er über das steife, leicht zuckende Glied des Schwarzhaarigen bevor er es mit den Lippen umschloss. Geschickt umspielte und neckte er die Eichel mit seiner Zungenspitze, was Masa ein lautes Stöhnen über die Lippen dringen ließ.
Masa selbst liebte es immer mit Kai zu spielen und Kai wollte es ihm heimzahlen. Natürlich auch auf die nette erregende Art und Weise.
Mit einem langsamen Rhythmus begann er seinen Kopf ein wenig auf und ab zu bewegen, immer wieder warf er einen Blick nach oben um Masa zu beobachten.
Kai genoss es zu sehen, dass auch sein ‚Verführer' in Erregung zerflossen regelmäßig keuchte. Ein Anblick, welcher ihm selbst einen erregenden Pfeil der Lust in sein Glied stechen ließ.
Masa Erregung stieg immer weiter. Sein Keuchen wurde immer schneller. Mehrmals bat er Kai darum aufzuhören, weil es sonst zu spät wäre. Aber Kai ignorierte diese Aussage gekonnt. Massierte mit der einen Hand noch zusätzlich die empfindlichen Hoden seines Geliebten, bis dieser fernab der Realität sich seinen Gefühlen ergab.
Kai grinste zufrieden und leckte sich über die Lippen, er stand auf und sah auf den schnell atmenden Körper hinunter. Masa hatte seine Augen geschlossen.
Es war ein Anblick den Kai so schnell nicht mehr vergessen würde. Ziemlich schnell befreite er sich nun von seinen restlichen Kleidungsstücken die seiner ‚freien Entfaltung' eh nur ein Dorn im Auge waren, griff nach der Falsche Champagner stellte sie in die nähe von Masa und setzte sich wieder auf seine Beine.
„Kai…", murmelte der Schwarzhaarige leise und öffnete seine Augen langsam. Sogleich bildete sich ein Lächeln auf seinem Gesicht. Der blonde Mann wollte ihm noch einen kleinen Moment Ruhe gönnen, damit er wieder ein wenig mehr zu Kräften kommen konnte. Denn wie sollte man jemanden seiner Kräfte berauben, wenn kaum welche da waren.
Kai grinste immer noch leicht und sehr zufrieden. „Lass mich raten…das war der Anfang…", Masa selbst huschte nun auch ein Grinsen übers Gesicht. Er kannte den Blonden mittlerweile gut genug um seine Mimik zu deuten. „Bingo…also fühlst du dich fit genug für Runde zwei?" Scherzte der Blonde und küsste Masa sanft. „Hmm…werde ich dich spüren?" Masa grinste immer noch leicht. Kai setzte einen nachdenklichen Blick auf. „Lass mich überlegen…nun hmmm…wenn du brav bist, dann schon…" viel sagend blickte er nun den Yakuza an, welcher im Moment gar nichts mehr verstand. „…brav…?" Kai nickte. „Jaaaa brav…das heißt…liegen bleiben, verwöhnen lassen und nicht zu viel betteln…". Ein leises Kichern entwich Kais Kehle und Masa schüttelte lächelnd den Kopf. „Jungspund…", flüsterte Masa. „Jaaa und absolut stolz drauf…", der Blonde beugte sich nach vorne und erneut trafen sich ihre Lippen.
„Weißt du…", Kai hatte sich wieder aufgerichtet und griff nach der Flasche Champus. „Irgendwie, hatten wir davon heute noch nichts…aber naja das können wir nachher nachholen….". Masa ahnte was jetzt kommen würde und er jubelte innerlich. „…nun, da ich das letzte Mal bewiesen habe, das ich mehr vertrage als du…erlaube ich mir…etwas mehr von dem Inhalt dieser Flasche zu haben…". Kai lachte kurz und drehte die offene Flasche ein wenig in seinen Händen. „…nur… bist du daran Schuld das zwei Gläser…die eigentlich hier neben uns sein sollten jetzt voller Sand sind…und die anderen beiden, stehen eindeutig zu weit weg….um die zu holen, müsste ich einen starken Entzug von deinem Körper machen…und das willst du mir doch nicht zumuten, oder?" Masa schüttelte den Kopf. /Niemals…wenn du das machst was ich hoffe…, dachte der Yakuza freudig.
„Hmmm…na dann….", flüsterte Kai, hielt die Flasche ein wenig schräg und ließ gekonnt einige große Tropfen des Champagners auf Masas Oberkörper tröpfeln. Wieder beugte er sich nach vorne um ihn gierig zu küssen und stellte die Flasche weg.
Einen Moment lang beobachtet er die Tropfen, wie sie zum Teil anfingen dünne feuchte Linien auf dem warmen muskulösen Oberkörper zu ziehen. Der Blonde rutschte ein wenig nach unten und leckte über die erste Bahn, welche einen kleinen Tropfen hinterlassen hatte.
Masa seufzte wohlig, genau das hatte er gehofft.
Mit den Fingern zwirbelte Kai leicht Masas Brustwarzen, brachte diese erneut dazu sich hart aufzurichten. Er beobachtet die Tropfen wie sie langsam immer tiefer wanderten. Mit einem Finger fing er einen Tropfen ab, strich den feuchten Weg zu seinem Ursprung zurück und hielt Masa dann denn Finger vor den Mund. Dieser leckte sogleich genüsslich an diesem Finger.
„Hmmm…mehr bekommst du nicht…der Rest ist mir…", sagte Kai zugleich und machte sich darauf, den nächsten Tropfen zu verfolgen und gierig in sich aufzunehmen.
Immer tiefer ließ er sie wandern, bevor er sich wegleckte. Doch keinen Tropfen ließ er in die heißeren Regionen kommen. Aber das musste auch nicht sein. Masa Erektion stand schon fast wieder wie eine eins. Man sollte nicht meinen das jeder Mann in seinem Alter das noch so schnell hinbekommen würde. ;)
„Och…alle weg…so ein Mist….hmmm dann muss ich mich mit etwas anderem zufrieden geben." Gleich umschloss Kai wieder Masas Glied mit seinem Mund, neckte ihn wieder und drückte ihn die Stufe der Lust erneut hinauf. Immer schneller wurde das Keuchen des Schwarzhaarigen und immer öfter mischte sich ein leises Stöhnen hinzu.
„Ahh…Kai…stopp…nicht noch mal…so…", keuchte Masa leicht nervös. „…mehr…", setzt er schnell noch hinzu und hoffte, dass Kai auf ihn hörte.
Kai ließ von ihm ab, richtet sich wieder auf und küsste Masa sanft. Dieser war erst mal erleichtert, dass sein Bon auf ihn hörte. „Hmm…was willst du?" Fragte Kai neckisch. „Dich…spüren…", hauchte Masa verträumt und zog seinen Bon zu einem erneuten Kuss ran.
Kai lächelte ihn ein letztes Mal an bevor er wieder in tieferen Regionen verschwand. Er feuchtete sich seine Finger gut an, bevor er wieder begann an Masas Erektion zu saugen. Fordernd drückte er mit einem Finger gegen den Muskelring und drang langsam hindurch, als er spürte, dass der Widerstand geringer wurde. Masa stöhnte laut auf. Einen Moment fühlte es sich komisch an, aber wann hatte er DAS zum letzten Mal gespürt? Lange bevor er mit Kai zusammen gekommen war.
Der Schwarzhaarige gewöhnte sich schnell daran und forderte sogleich mehr. Aber Kai ließ sich nicht drauf ein. Anfangs etwas ungeschickt, bewegte er seinen Finger in ihm, suchte nach der kleinen Stelle die ihn selbst immer in den Wahnsinn jagte. Er fand sie und entlockte seinem Geliebten ein süßes Stöhnen. Mehrmals stieß er dagegen bevor er seinen Finger aus der heißen Enge zurückzog, um mit zwei einzudringen. Masa quittierte es dankend mit einem erneuten Stöhnen.
Es war eine komische, fremde Situation für den Blonden, aber nicht schlimm, im Gegenteil. Immer mehr wurde der Drang sich mit seiner Erektion dort zu befinden, wo seine Finger im Moment waren. Fordernd und schmerzend machte sich sein Glied aufmerksam. Lange würde er es nicht mehr ignorieren können, aber er wollte Masa genügend vorbereiten. Auch wenn dieser wetten lang nicht so empfindlich war wie Kai selbst.
Als Kai einen dritten Finger hinzunehmen wollte bettelte Masa „Verdammt bitte nimm mich endlich….". Kai ließ von der Erektion ab „Das…kann man auch freundlicher sagen…" scherzte er, wohl wissend, dass er Masa mit dieser Aussage in den Wahnsinn trieb. „Ahh…Kai…bitte…ich will dich endlich spüren…", keuchte Masa. „Schooon besser…"!!
Der Blonde positionierte sein zuckendes, pralles Glied vor dem engen Eingang und dran langsam ein. Ein lautes gemischtes Stöhnen verlor sich in der Freiheit.
Es war ein neues Gefühl für Kai, ein sehr komisches, aber noch mehr erregendes Gefühl.
Masa, legte die Arme um seinen Geliebten und zog ihm zu einem Kuss heran. Immer mehr fing der Yakuza an dran zu glauben, dass es nur ein Traum war. Ein wunderschöner Traum. Aber konnte ein Traum, so spürbar echt sein?
Langsam begann sich der Blonde zu bewegen, keuchte immer wieder leise auf und sah seinem Geliebten in die dunklen, vor Erregung brennenden Augen. Masa blickte ihn ebenfalls an, wanderte mit seinen Händen willkürlich zärtlich über Kais Körper und zog ihn immer wieder zu einem Kuss näher.
„Masa…." Keuchte Kai leise, und küsste sanft seinen Hals. Der Yakuza hatte seine Hände an Kais Po gelegt und ihn somit mehr oder weniger gezwungen seine Stöße zu verschnellern.
/Ich…kann nicht mehr …ich kann nicht mehr…uhhh, schossen Kai die letzten realen Gedanken durch den Kopf. Seine Augen hatte er geschlossen, seine Wangen glühten förmlich und seine Mund stand leicht offen, woraus immer wieder ein süßes Stöhnen entwich.
Dem Schwarzhaarigen ging es nicht anders. Immer höher stieg er die weichen Stufen der Lust, erwischte sich mehrmals dabei wie er seinen Verstand zügeln musste. Niemals hätte er gedacht das es so verdammt ‚geil' werden könnte.
Von der Erregung beflügelt, von den Streicheleinheiten und den Küssen fortgetrieben, erlagen sie ihren Gefühlen und erreichten ihren höchsten Punkt der Lust.
Kai hatte sich aus der heißen Enge zurückgezogen und sich neben Masa gelegt. Einen Moment hatte er tief durchgeatmet und sich dann gleich eng an den warmen Körper des Yakuzas gekuschelt. Masa öffnete seine Augen und sah seinen Koibito mit einem Lächeln an. Sofort schlang er einen Arm um den schmalen Körper. „Ich liebe dich Kai" flüsterte er leise und hauchte dem blonden Mann einen Kuss auf die Stirn.
Sogleich bildete sich auf Kais Gesicht ein mehr als zufriedenes Lächeln, er richtet sich auf und küsste Masa sanft. „Ich dich auch…". Danach kuschelte er sich wieder an ihn.
Einige Zeit lagen sie einfach nur so da. Genossen die wohligen Gefühle dem anderen gegenüber. Bis Masa sich aufrichtete und Kai mit sich zog.
Der Jüngere saß nun auf Masas Schoß und sah ihn wieder an. „Ich dachte immer, dass ich deine Spielchen mittlerweile hinterblicken könnte, aber dieses Mal ist es dir voll und ganz gelungen…", Masa lächelte. „Hmm….gut zu wissen, ich dachte schon, Kyosuke hätte es verraten". Masa schüttelte sogleich den Kopf. „Nein, der hat eisern mitgemacht, aber dafür musste er wohl seine kleine Liebesaffäre Preis geben…".
Täuschte sich Kai oder lag in der Stimme des Älteren ein wenig Enttäuschung. „Er wollte es keinem sagen…ich hab es doch auch nur durch Zufall mitbekommen…". Masa seufzte schwer. „Ich bin sein bester Freund, mir hätte er doch was sagen können…".
Oh ja, Kai hatte recht gehabt. „Ach komm, auch Kyosuke darf seine Geheimnisse haben, er wird schon einen Grund gehabt haben, es keinem sagen zu wollen". Einen Grund den Kai auch wusste, aber wo Kyosuke nicht wusste das der Blonde informiert war.
„Und welchen bitte…" fragte Masa und sah seinen Bon ernst an. „Hat er mir auch nicht gesagt…" wollte sich Kai rausreden, aber sein Gesichtsausdruck hatte ihn schon verraten. „Aber du weißt es…!!" Hakte Masa nach.
Kai seufzte schwer. „Ja, ja ich weiß es…aber ich weiß nicht ob das wirklich der Grund ist, obwohl ich es mir vorstellen könnte…". „Sag es mir Kai…", bat Masa, in seinem Ton schwang ein leichtes Betteln mit. Der Blonde war unsicher. Klar Kyosuke und Masa waren beste Freunde und das schon seit Jahren, aber Kai zweifelte an dieser Freundschaft wenn es um die Loyalität zum Clan ging. „Kai, bitte…", Masa wollte es wissen. Ihm war klar, dank Kais Verhalten, dass er diese Nachricht nicht gerne hören würde, aber es ging um seinen Besten Freund. Er wollte diesem nichts ausreden, er wollte ihn nur verstehen. „Naja sein Freund…", Kai schwieg. „Kai…", Masa ermahnte ihn freundlich. „Naja….der ist…ist Polizist…und speziell in Clanaktivitäten zuständig…".
/Somit ist der schöne Abend gerade den Bach hinunter gegangen, dachte Kai etwas traurig, stand auf und sah ihn an. Dieser ließ die Worte einige Male durch den Kopf wandern. „Hmm…verstehe, er hatte Angst, dass ich ihm diese Liebe verbiete…", murmelte der Schwarzhaarige. „Nein…das glaube ich ist nicht das Problem…". Masa stand nun auch auf, zog seinen Geliebten eng in seine Arme. „Und was meinst du ist dann daran sein Problem?"
Kai seufzte leise „Naja das Polizist und Yakuza zwei verschiedene Welten sind, ist ja denke ich klar. Aber er liebt diesen Mann wirklich und du bist sein bester Freund. Ich denke er hatte Angst, dass du ihn zwischen eine Wahl stellen wirst, eine Wahl wo er sich entscheiden muss, ob du oder sein Geliebter…verstehst du was ich meine?" Kai richtet seinen Blick nach oben um Masa anzusehen. „Ja, und ich sehe es auch als gefährlich an…", „…aber das brauchst du nicht, glaub mir, ich hab ihn auch kennen gelernt, er hält was den Sagano Clan angeht, dicht…und die beiden haben sich lieben gelernt ohne das sie von dem Beruf des anderen wussten…".
Masa ließ den schmalen Körper vor sich los und drehte sich zum Meer. „Woher weißt du das alles?" Kai stellte sich neben ihn, ebenfalls mit dem Blick zum Meer. „Von Kyosuke, nachdem ich ihn etwas…ähm….erpresst habe….und den Rest von den Recherchen meiner eignen Neugierigkeit!" „Erpresst…mit was?" „Frag nicht Masa….du kennst mich…".
Wie wahr, das war typisch Kai. Eine melancholische Stille trat ein. Kai fing an sich unwohl zu fühlen und bettelte in Gedanken das Masa endlich mal seine Meinung dazu äußerte. „M-masa sag was…ich mag diese Stille nicht…", er griff Masas warme Hand und stellte sich wieder vor ihn. „Was soll ich denn sagen…?" Sanft küsst er seinen Bon. „Wie fühlst du dich…..d-deswegen?"
„Nun ja enttäuscht…vielleicht…"
„Enttäuscht? Nicht sauer…?"
Masa musste kurz lachen. „Nein wieso denn sauer, ich bin der letzte der wegen diesem sauer sein dürfte, ich meine Kyosuke hat so wie es aussieht, auch das Talent sich in die unmöglichste Liebe hinein zu stürzten. Während ich mich in den Sohn des Bosses verliebt habe, hat er sich in einen Polizisten verliebt…das ist beides verrückt…aber ich verstehe immer noch nicht warum er nicht mit mir geredet hat". Kai seufzte leise. „Er hatte Angst, Kyosuke und du, ihr seid euch ähnlich, aber eben nicht in allem, rede mit ihm in Ruhe darüber…" schlug Kai vor und sah ihn bettelnd an.
„Ja, das werde ich…", Masa legte seine Hände um Kais Hüften und strich sanft darüber. „Aber nicht heute, der Abend ist uns und Kyosuke hat seinen Geliebten…komm lass uns ins Wasser gehen, dass ist wetten noch warm….".
Kai stimmte überaus fröhlich mit einem Nicken zu.
Eintrag 258:
Von: Ranmaru
Nun kann ich auch meinen Eintrag hier hinterlassen und das Buch weiterreichen. Für mich, war es wohl das Beste was passieren konnte. Ich kann nicht sagen, dass ich mehr neues gelernt habe (zumindest was die Theorie angeht), aber ich habe jede Menge Erfahrungen gemacht. Erfahrungen die ich brauchte um über meinen Schatten zu springen. Ich glaube, nein ich weiß dass diese Nacht erfolgreich war. Auch wenn ich meinem Partner die Augen verbunden hatte, aus Angst sonst nichts hinzubekommen. Das nächste Mal darf er mich sehen…das beschließe ich hiermit.
