Kapitel 5
„Masa… was wenn… wenn es nicht geht…" Wollte der junge Mann wissen. „Es wird gehen, glaube mir… und falls ich etwas tue, was dir unangenehm ist… dann sag es mir okay?" Kai nickte nur leicht und hoffte inständig, dass er das durchstehen würde.
Der Yakuza hatte jedoch nicht vor, mit ihm zu schlafen. Er wollte ihm einfach zeigen, wie schön es sein konnte, wenn man berührt wurde, wenn man sich wohl fühlte und dass man dann auch bereit war, weiter zu gehen. Er wollte Kai helfen, denn er konnte nur zu gut verstehen, dass sein Bon durch diese Erfahrung damals sehr eingeschüchtert und zurückhaltend in diesen Dingen war.
Das Herz des Blonden klopfte wie wild. Obwohl Masa nicht wirklich was machte, schien er förmlich zu zittern. „Masa…", hauchte er leise. „Keine Angst", bekam er prompt als Antwort, bevor der Schwarzhaarige ihn zu einem neuen Kuss bewegte. Langsam wanderte Masa mit einer Hand unter den Kimono, strich über die samtig weiche Haut seines Koibitos. Kai zuckte kurz zusammen, er war auch wenn er damit gerechnet hatte, überrascht.
„Ich werde nichts machen, wovor du Angst hast, was du nicht möchtest", flüsterte Masa nochmals leise in sein Ohr. Seine Fingerspitzen kreisten um die Brustwarzen des Blonden, reizten sie ein wenig. Immer weiter drückte Masa den Kimono von Kais Oberkörper weg, erkundete die freien Stellen mit seinen Fingern, bis er spürte das Kai sich an das was er tat gewöhnt hatte.
Sanft strich der Schwarzhaarige mit seinem Daumen über die weichen vollen Lippen seines Koibitos und blickte ihm in die Augen. Kai schaffte es, auch wenn er wollte, nicht den Blick abzuwenden, zu fasziniert war er von Masa, von dessen Blick. Einem Blick den der Blonde noch nie gesehen hatte, einen liebevollen und zugleich lüsternen Blick. „Küss mich…", bat Kai ihn leise und legte seine Hände in Masas Nacken.
Der Yakuza hatte ihm noch nie einen Wunsch verwehrt und auch jetzt würde er es sicher nicht machen. Nochmals strich er über seine Lippen und senkte die seinen dann darauf um in einem neuen Kuss zu verschmelzen.
Als sich ihre Lippen aus dem heißen Kuss trennten, zog Masa Kai in eine sitzende Position, um ihm den Kimono endgültig auszuziehen. Kai wurde nun auch etwas forscher und ließ seine schlanken Finger unter Masas Oberteil gleiten, er wollte ihn berühren. Wollte seine heiße Haut an seinen Händen spüren. „Wie fühlst du dich?" Erkundigte sich Masa, auch wenn er spürte, dass Kai mehr wollte, so wollte er es doch von ihm hören. „Gut… richtig gut…" Gestand sein Bon, nach kurzer Zeit und senkte seine Lippen zu einem erneuten Kuss.
Sanft drängte der Yakuza Kai wieder zurück auf den Rücken und begann seinen Oberkörper mit Küssen zu übersähen. Hier und da neckte er einige Stellen mit seiner Zunge. Er wollte herausfinden, wo die empfindlichsten Stellen am Körper seines Geliebten waren. Anders als der Junge Mann welchen sie heute in der Stadt getroffen hatten. Soweit wie jetzt war Kai schon gewesen, allerdings wäre er nie weiter gegangen… damals jedenfalls. Bei Masa sah das jetzt ganz anders aus. Der Schwarzhaarige machte ihn wahnsinnig.
„Masa…" flüsterte er leise und keuchte auf, als dieser gerade mit seiner Zunge seine Brustwarzen umspielte. Sie neckte, sanft hinein biss, bis sie sich aufrichteten. Der Yakuza lächelte nur und setzte sein Tun fort. Natürlich wirkte sich das alles auch sehr auf ihn aus. /Du wirst nachher kalt duschen müssen Masa…./ ermahnte er sich in Gedanken.
Die erfahrenen Hände des Älteren schlichen sich jetzt langsam unter den Bund von Kais Shorts. Spielten kurz daran, glitten etwas tiefer hinein, nur um gleich wieder zurückgezogen zu werden. Kai keuchte leise „Das ist unfair…" Jammerte er dann und blickte Masa an.
Masa sagte darauf nichts, sondern senkte seinen Lippen wieder auf die warme Haut seines Geliebten. Umspielte dessen Bauchnabel mit der Zunge. Erneut wanderte seine Hand am Bund von Kais Shorts entlang, drückten diese ein klein wenig tiefer um die neuen frei gewordenen Stellen mit sanften Küssen zu bedecken. Kai richtet sich ein Stück auf, stützte sich auf seinen Armen ab. Er wollte ihn beobachten.
Der Yakuza hob einen Moment seinen Kopf, blickte dem Jüngeren in die Augen und lächelte. Nur langsam befreite Masa seinen Geliebten auch von dem letzten Kleidungsstück und drückte Kai dann wieder nach hinten um ihn in einen Leidenschaftlichen Kuss zu verwickeln.
Dieser Abend sollte nur ein kleiner Teil von dem werden, was Kai immer positiv in Erinnerung haben sollte. Seine Hand strich so leicht, dass Kai es gerade noch spüren konnte, über die Innenseite seiner Oberschenkel.
Ein angenehmes Kribbeln gefolgt von einer leichten Gänsehaut, breitete sich auf Kais Körper aus. „Masa…", keuchte der Blonde leise und sah ihn gierig an
Immer wieder strichen Masas Hände über seine Seiten, immer wieder neckte sein Mund seine Brustwarzen und Kai genoss jede einzelne Berührung.
Der Yakuza trat erneut den Weg von seinen Lippen nach unten an, küsste und liebkoste seinen Hals. Weiter bahnte sich sein Weg Richtung Körpermitte und Kai keuchte immer wieder. Das alles machte ihn fast wahnsinnig. „Mehr..." forderte er nach kurzer Zeit schon, er hielt es kaum noch aus. Er wollte mehr... wollte mit Masa zusammen sein.
Lächelnd setzte Masa seinen Weg fort und strich ihm sanft über seine Oberschenkel. Auf dieses eine kleine Wort hatte der Ältere gewartet. Er hätte es nicht getan, wenn Kai es nicht verlangt hätte.
Sanft schloss sich eine Hand um die Erektion des Jüngeren und begann diese zu massieren, während Masas Mund noch damit beschäftigt war, kleine Knutschflecke auf seinem Körper zu verteilen. Er liebte es das zu tun. Kai keuchte immer lauter. „Masa... mehr... bitte..." Drängte der Jüngere und hob sein Becken an. „Geduld Bon..." Flüsterte der Yakuza und seine Lippen weiter nach unten zwischen seine Beine. Einen sanften Kuss hauchte er auf sein Glied und Kai stöhnte erleichtert und enttäuscht zu gleich auf. „Masa..." Jammerte er wieder voller Ungeduld. Der Blonde wollte endlich die warmen, sanften Lippen um seine Erektion spüren.
Masas Leidenschaft wuchs immer mehr, seine Erektion schmerzte schon, doch er musste sich zurückhalten. Er konnte nicht über Kai herfallen, dass würde er nicht tun. Nicht heute... sie hatten alle Zeit der Welt sich in dieser Hinsicht kennen zu lernen. /Zuerst muss er seine Angst verlieren.../.
Der Jüngere wollte gerade wieder protestieren, als Masa schon seine Lippen um das heiße Glied legte und begann dieses zu lecken und daran zu saugen. Seine Hand massierte es zusätzlich. Kai warf den Kopf zurück und stöhnte laut auf. So etwas hatte er noch nie gespürt, so viele Gefühle, so viel Leidenschaft... sein ganzer Körper kribbelte und er konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Unbeschreiblich war dieses Gefühl.
Der Yakuza neckte die Eichel seines Koibito, er wusste genau, wie gut sich das alles anfühlte. In dem Moment als er an dieses Gefühl dachte, wie Kai es jetzt erleben musste, schoss noch mehr Blut zwischen seine Beine und langsam aber sicher, hielt auch er es kaum noch aus.
Das laute Stöhnen des Jüngeren trieb Masa fast in den Wahnsinn. Seine Zunge, seine Lippen bewegten sich immer schneller und nach kurzer Zeit schon spürte er eine von Kais Händen in seinem Haar. Masa riskierte einen Blick nach oben, sah jedoch gleich wieder weg, dass hielt ja kein Mensch aus... so erotisch war der Anblick der sich ihm da bot.
Der Jüngere hatte seinen Blick fest auf Masa gerichtet. Wollte nicht eine Sekunde von dem was gerade geschah verpassen. Sein Mund war leicht geöffnet und immer wieder drang ein keuchen gemischt mit einem gierigen erlösenden Stöhnen hervor. Seine Wangen waren vor Erregung gerötet und seine Augen strahlten die Erregung, welche er empfand, wider.
Immer heißer wurde das Blut welches durch seine Adern schoss. In seinem Kopf begann sich alles wohlig zu drehen. Sein Körper fing an ihm nicht mehr zu gehorchen, er zitterte und wand sich unter diesen atemberaubenden Empfindungen. Seine Gedanken schalteten sich ab, nur noch seine Gefühle beherrschten ihn. „M…masaaa…", stöhnte Kai laut auf.
/Lass dich fallen…Bon, bat Masa in seinen Gedanken, der deutlich spürte wie weit sein junger Geliebter war. Er reize sein Glied zusätzlich noch weiter mit der Hand.
„Nein…nicht…Masa….ahh", stöhnte Kai und erlag kurz darauf seinen Gefühlen. Sein ganzer Körper verkrampfte sich ein wildes Feuerwerk herrschte Sekundenlang in seinem Kopf.
Masa ließ von ihm ab, leckte sich genüsslich über die Lippen und wagte nun wieder einen Blick auf seinen Koibito, welcher mit geschlossenen Augen und entspanntem Körper vor ihm lag. Der Yakuza beobachtet ihn einen Moment lang, achtet auf dessen Atmung, wie sie anfing sich langsam wieder zu beruhigen. Er beugte sich über Kai, strich ihm eine leicht feuchte Haarsträhne aus dem Gesicht und küsste ihn sanft.
Als sich der Schwarzhaarige aus dem Kuss löste, öffnete Kai langsam seine Augen und lächelte ihn an. „Ich liebe dich…", flüsterte er leise und legte eine Hand in den Nacken seines Beschützers. „Ich dich auch…" antworte Masa.
Jetzt blieb nur noch ein Problem, ein schmerzendes Problem, welches zwischen den Beinen des Yakuzas befand. Und dafür gab es nur eine Lösung und dies war wohl oder übel die kalte Dusche, denn von seinem Koibito konnte und wollte er nicht verlangen, ihm Erlösung zu schenken. Einen Schritt weiter, als das was soeben geschehen war, wollte er auch nicht gehen und sich seine Erlösung vor Kais Augen selbst zu beschaffen, dass kam für Masa schon gar nicht in Frage.
Der blonde Mann bemerkte die kurze Abwesenheit seines Freundes, strich ihm nun sanft über die Wangen und fragte „An was denkst du Masa?".
Der Yakuza seufzte und musste grinsen. „An eine kalte Dusche", gab er ihm die ehrliche Antwort.
Kai war kurz davor zu Fragen, warum er jetzt an eine kalte Dusche dachte, verfluchte sich sogleich wieder für seine Dummheit als es ihm schlagartig klar wurde. „Kalt duschen…das wäre eine Sünde…du weißt doch manche Sünden sollte man nicht begehen…".
Masa lächelte „…aber manche Sünden, schaffen Erlösung…". Kai grinste frech, drückte Masa auf den Rücken uns setzte sich auf seine Beine. „Ja, schon, aber ich bin auch eine Sünde die Erlösung schafft, ich denke…mich als Sünde kannst du riskieren".
Der Schwarzhaarige war mehr als überrascht über seinem Koibito. Dass Kai frech war, wusste er, aber das was der Jüngere eben machte, verblüffte ihn. Er wusste worauf Kai hinaus wollte, doch ihm zu sagen, dass er das nicht machen muss, dazu kam er nicht, da Kai ihn in einen Kuss verwickelte.
Sanft strich der jüngere mit einer Hand an Masas Seite entlang, wanderte zwischen seine Beine und massierte dessen steife Erektion leicht. Masa stöhnte in den Kuss hinein. „Kai…du…", Kai verschloss die Lippen des Schwarzhaarigen mit einem Finger. „Ich will", sagt er deutlich und wanderte langsam tiefer.
Sein Herz klopfte wie wild, als er mit seinem Mund fast bei Masas Erektion war. Er hatte so etwas noch nie gemacht und doch wollte er es.
Masa hatte ihn davon abhalten wollen, hatte ihn stoppen wollen doch sein Körper schrie nach Erlösung und das war stärker als sein Verstand. Sein Atem wurde immer schneller, als Kai ihm die Shorts langsam auszog. Der Jüngere grinste ihn frech an und warf die Shorts einfach auf den Boden. Die starken Hände des Yakuza krallten sich in das dunkelrote Leinentuch.
Kai, der das ja noch nie gemacht hatte, leckte zuerst einmal über sein Glied. Das brachte Masa schon fast an den Rande des Wahnsinns. Genau das wollte er jetzt, aber er hätte es nie von ihm verlangt. Sanft strichen die zarten Hände des jungen Mannes über die Innseiten der Oberschenkel und trieben ihm eine Gänsehaut über den Körper.
„Kai..." Stöhnte der Schwarzhaarige leise und dem Jüngeren gefiel es, ihn einmal so in der Hand zu haben. Er leckte immer wieder mal über Masas Glied, wodurch dieser nur noch erregter wurde, wenn das überhaupt noch möglich war.
Nach kurzer Zeit allerdings, öffnete der Blonde seine Lippen und schloss sie um Masas Erektion. Der Ältere stöhnte laut auf. Das war wesentlich besser, als die kalte Dusche, die er in Erwägung gezogen hatte. „Kai..." Murmelte er erneut und schon ziemlich abwesend. Alles was vorher gewesen war, hatte ihn bereits viel zu erregt, als dass er jetzt noch lange durchhalten würde. „Wenn du so weiter machst..." Masa wollte ihn bremsen, er wusste nicht ob es gut war sich einfach so gehen zu lassen.
Der Jüngere ließ kurz von ihm ab und seufzte leise. „Masa ich will es, also genieß es einfach." Er lächelte ihn kurz zuckersüß an und setzte sein Tun fort.
In Masa machte sich ein herrliches Gefühl breit, ein Gefühl dass er lange nicht mehr gespürt hatte und es sehr vermisste. Immer unregelmäßiger ging sein Atem und immer weiter schweiften seine Gedanken ab. Er hatte längst jenen Punkt, an welchem klares Denken noch möglich war, überschritten.
Der Blonde spürte wie weit sein Geliebter war. Einen kurzen Moment überlegte er, ob er nun von ihm ablassen sollte, entschied sich aber dann dagegen, er wollte ihn schmecken.
Nur einen kurzen Moment später, stöhnte Masa laut auf und verkrampfte sich kurz. Kai schluckte jeden Tropfen gierig und ließ dann von ihm ab. Langsam kroch er wieder zu Masa hoch, lag nun halb auf ihm und strich diesem über die Lippen.
Masa lächelte ihn an. „Du bist verrückt…", hauchte er völlig fertig und zog seinen Koibito zu einem sanften Kuss ran. „Ich weiß…", antwortete Kai und grinste zufrieden. Es war gar nicht so schlimm, wie er gedacht hatte. Er musste nicht wirklich viel beherrschen, um Masa in den Wahnsinn zu treiben.
„Lass uns schlafen, ja?" Flüsterte Masa leise und griff nach der Decke um sie über sie beide zu ziehen. Kai nickte leicht und kuschelte sich eng an den starken Körper seines Beschützers. /Ich hab das eben echt gemacht…, dachte der Blonde glücklich und schlief kurz darauf ein.
Masa beobachtet seinen blonden Engel noch eine Weile, strich ihm sanft durchs Haar und kraulte ihn im Nacken, bis er sicher war das Kai friedlich schlief.
