Kapitel 7

Kapitel 7

Endlich erreichten sie Masas Wohnung. Beide waren ziemlich durchgefroren und froh, endlich in den warmen und gemütlichen 4-Wänden zu sein. Schlagartig wurde Masa klar, dass er vor lauter Freude über das Weihnachtsgeschenk gar nicht mehr mit Kyosuke geredet hatte. Schnell zog er sein Handy aus der Tasche und wählte die Nummer seines besten Freundes. Er erklärte ihm kurz, dass er vergessen hatte ihm Bescheid zu sagen und dass heute sicher nicht mehr ins Büro käme. Kyosuke klang nicht gerade begeistert darüber, erklärte ihm aber, dass er sich um alles kümmern werde.

„Er war nicht begeistert oder?" Fragte Kai etwas besorgt, nachdem er Masas Gesicht gesehen hatte. „Nein, aber das wird schon wieder..." Erklärte der Yakuza lächelnd und half seinem Geliebten die Einkäufe in der Küche zu verstauen.

Der Tag neigte sich langsam aber sicher dem Ende zu. Draußen war es mittlerweile dunkel und kleine Schneeflocken tanzten dem Boden entgegen. Kai hatte es zum Glück geschafft seine Gefühle zu beruhigen, vorerst zumindest.

Gemütlich hatte er sich im Wohnzimmer auf dem Sofa in Masas Arme gekuschelt. Sie hatten beschlossen, den restlichen Tag bis zum Abend in der Wohnung zu verbringen, da die Kälte draußen schon nach wenigen Sekunden durch die Kleindung drang und keiner von beiden wirklich Lust hatte zu frieren. So war es doch viel schöner es sich im Wohnzimmer gemütlich zu machen zu Fernsehen und zu reden.

Kai genoss es in den starken Armen von Masa zu liegen. Er hatte schon länger aufgehört auf den Fernseher zu schauen. Viel zu sehr war er mit dem Gedanken beschäftigt was er Masa zu Weihnachten schenken konnte. Jetzt, da sie zusammen waren ein geeignetes Geschenk zu finden, erwies sich schwere als Kai anfangs dachte. Es sollte nichts einfaches, schnödes sein aber auch nichts prunkartiges, eben etwas, was zeigte das sie zusammen gehören. Masa blickte auf seinen Bon, strich ihm sanft über die Wange. „Du siehst aus als würdest du dir den Kopf über etwas zerbrechen?" Stellte er fest. Der Blonde schüttelte sogleich den Kopf „Ich? Quatsch…komm lass uns essen machen, ich habe Hunger…"!

Masa wusste natürlich genau, dass es ihm irgendetwas durch den Kopf ging. Dafür kannte er seinen Bon viel zu lange und zu gut. Dennoch entschied der Yakuza, nicht näher darauf einzugehen. Beide standen auf und gingen hinüber zur Küche. Sie hatten sich entschieden Sushi zu machen und Kai versuchte gerade den Reis zu rollen, jedoch wollte es nicht so recht funktionieren. „So ein Mist!" Schimpfte er nach einigen Sekunden schon und Masa lächelte. Der Ältere trat hinter ihn, legte seine Hand auf Kais. „Komm her, es ist ganz einfach." Flüsterte er leise in sein Ohr. Kais Wut auf diesen verdammten Reis war im Nu verflogen, stattdessen machte sich ein wohliges Gefühl in ihm breit.

„Du musst das so machen..." Erklärte Masa und führte Kais Hände. Der Yakuza war sich sehr wohl bewusst, welche Wirkung er gerade auf den jüngeren Mann hatte und er genoss es /Das ist erst das Vorspiel.../ Dachte er zufrieden und hauchte einen sanften Kuss in Kais Nacken. „Siehst du gar nicht so schwer..." Noch immer hatte Kai nichts gesagt. Viel zu sehr genoss er gerade die Nähe des anderen und seufzte nur. Masa trat wieder zurück und nahm zufrieden das leise, enttäuschte Murren seines Bons war.

Während des Essens redeten sie über dies und jenes. Kai ließ sich ein wenig über die Uni aus, über seinen Bruder und sonstiges, was ihn doch immer wieder bedrückte und Masa hörte aufmerksam zu. Er liebte Kais Temperament, wenn er sich in irgendwelche Ausführungen über Enjoji verstrickte oder sich über irgendeinen Professor ärgerte. Er machte es aber auch, wenn er einfach nur etwas witziges erzählte.

„Lass uns ins Wohnzimmer gehen." Schlug der Blonde nach einer Weile vor, doch Masa schüttelte den Kopf. „Das wäre nicht der geeignete Ort, für das was ich vorhabe..." Erklärte er lächelnd, schlang die Arme um seinen Bon. Als Masa ihn hochhob, um ihn ins Schlafzimmer zu tragen, wurde Kai wieder ein wenig nervös.

„M-Masa…", brachte Kai gerade noch über seine Lippen hob den Kopf ein wenig und blickte dem Yakuza in die Augen. Sein Herz schien einen Moment stehen zu bleiben und dann vor lauter aufsteigender Nervosität losrennen zu wollen. Er liebte diese dunklen, sonst immer beruhigenden Augen, wie sie ihm entgegen blickten. Doch von der Ruhe, lag in diesem Moment nichts in Masas Blick. Sie brannten vor Verlangen und Leidenschaft, jagten Kai einen wohligen Schauer durch den Körper. Er war gefangen in diesem Blick, konnte sich ihm nicht mehr entreißen.

„Ich liebe es, wenn du mich so ansiehst…", flüsterte Masa leise und legte Kai sanft auf dem Bett ab. Er strich ihm eine blonde Haarsträhne aus dem Gesicht, legte seine Hand dann in den warmen Nacken seines Koibitos und näherte sich langsam dessen leicht geöffneten verführerischen Lippen.

Kais Blick ruhte immer noch fest auf Masa. Er sehnte sich nach den immer näher kommenden zarten Lippen des Schwarzhaarigen. Langsam schloss er seine Augenlider, legte seine Arme fest um Masa und gab sich diesem prickelnden Kuss hin.

Nach einem schier langen Moment, trennte sich Masa von den süßen Lippen seines Blonden, strich leicht mit einem Finger die Konturen ab und lächelte zufrieden, als Kai einen leichten Kuss auf seinen Finger hauchte.

Kai hatte das Gefühl am ganzen Körper zu zittern. Scheu und langsam öffnete er wieder seine Augen, wanderte gleichzeitig mit seinen Händen in Masa Nacken und versuchte zu lächeln, was ihm dank seiner Nervosität nicht leicht fiel.

Masa, der auf jedes kleine Anzeichen achtete, welches sein Koibito von sich gab, entging diese Nervosität nicht. „Hast du Angst?" Liebevoll und leise flüsterte er diese Worte dem Blonden ins Ohr. „Nein…Angst…nicht…", hauchte Kai. „Gut…denn das brauchst du auch nicht…", /…und deine Nervosität wird mit der Erregung verschwinden, dass verspreche ich!/ Dachte der Schwarzhaarige seinen Satz zu Ende.

Für einen kurzen Moment trafen sich erneut ihre Lippen und ganz langsam ließ der Schwarzhaarige seine Finger unter Kais Pullover gleiten, ganz sanft glitten sie über den dünnen Stoff des T-Shirts, darunter und fanden schließlich ihr Ziel. Neckisch strich er immer wieder über die bereits harten Brustwarzen und entlockte Kai somit ein leises Keuchen.

„Ahhh... Ma-Masa..." Flüsterte er leise und schloss die Augen für einen Moment. Er wollte nur diese Berührungen spüren. Seine Nervosität schien langsam zu schwinden.

Dem Yakuza war das aber nicht genug, er wollte Kais Haut spüren... die Haut seines Koibito an seiner, jedoch würde er dieses Verlangen noch ein wenig nach hinten schieben müssen, aber vorerst konnte wenigstens diesen störenden Pullover und das T-Shirt ausziehen.

Der Blonde seufzte erleichtert, denn so langsam war ihm in seinen Sachen unangenehm warm geworden. „Küss mich." Hauchte er leise, als Masa sein Hemd ebenfalls aufknöpfen wollte. Der Ältere ließ von seinem Hemd ab und kam dem Wunsch seines Koibito nach. Als sich ihre Lippen in einen leidenschaftlichen Kuss verloren, glitten Kais zarte Hände an die weißen Knöpfe von Masas Hemd. Er wollte es ihm ausziehen. Er wollte endlich die heiße Haut darunter spüren.

Beide Männer waren mittlerweile so erregt, dass es kein zurück mehr gab. Als dies Kai bewusst wurde, stieg seine Nervosität erneut an. Würde Masa endlich richtig mit ihm schlafen wollen oder würde dieser sich wieder mit etwas anderem ‚zufrieden geben'? „Was ist Bon?" Fragte Masa ganz leise und besorgt, als er in die Augen seines Koibito blickte und die Verwirrung und Nervosität sehen konnte.

„Nichts... ich... ich bin nur so..." „Nervös?" Beendete Masa den Satz und Kai nickte leicht. Beschämt blickte er zur Seite. „Kai, das brauchst du nicht. Ich habe mir etwas ganz besonderes überlegt. Vertraust du mir?" Sanft strich der Schwarzhaarige über die geröteten Wangen und Kai nickte. „Natürlich... wie keinem anderen." Erklärte er leise und blickte ihn nun wieder an.

Was hatte sich der Schwarzhaarige überlegt?
Kai fragte dies sich still und heimlich in seinen Gedanken. Aber er war zu feige ihn zu fragen, viel zu peinlich wäre ihm diese Situation. Er beschloss, es einfach auf sich zukommen zu lassen. Masa würde nie etwas machen, oder von ihm verlangen, vor was er Angst hätte oder was er nicht wollte. Doch auch wenn er dies wusste, so schwand seine Nervosität nicht so einfach, aber er wollte dass diese verschwand, wollte ohne Hindernis sich den ausbreitenden Gefühlen hingeben. „Denk nicht so viel, genieß lieber…", Masa lächelte ihn an. „D-das sagst du so..", „Schhhh", Masa verschloss Kais Lippen mit einem Finger, bis dieser wirklich verstummte und küsste ihn dann sanft.

„Schließ deine Augen…", bat der Ältere ihn leise mit leicht rauer Stimme. Kai gehorchte und schloss langsam seine Augen. Seine Hände, tasteten den Oberkörper des Schwarzhaarigen genau ab. Erkundeten jeden Muskel, jede leichte Unebenheit. Masa seufzte genüsslich, wanderte mit federleichten küssen, vom Hals des Jüngeren abwärts. Entlockten diesem immer wieder ein genüssliches Stöhnen.
Geschickt umspielte er die harte Brustwarze Kais, mit seiner Zunge, saugte leicht daran und genoss das erneute leise Keuchen seines Blonden. Mit der gleichen liebevollen Sorgfalt bedachte er die andere, bevor er seinen Weg weiter nach untern antrat.

Kai sollte sich vollkommen entspannen, sich ihm hingeben, denn vorher würde und könnte er keinen kleinen Schritt weiter wagen.
„Hmm…Masa…", säuselte der Jüngere erregt, als Masa mit seiner Zunge eine leichte feuchte Spur auf seinen Bauch hinterließ. Beruhigende Wärme umschloss Kais Körper und vertrieb seine Nervosität Stück für Stück aus seinem Körper.

Der Körper des Blonden verlangte langsam nach mehr, doch war er noch nicht soweit dies auszusprechen, jedoch steigerte jede von Masas Streicheleinheiten die Lust und den Mut des Jüngeren. „Masa..." Hauchte er immer wieder leise und genoss jegliche Berührung.

Der Ältere war sich der Wirkung seiner Berührungen sehr wohl bewusst und genoss es den jungen Mann so zu verwöhnen. Jedoch zahlte er einen hohen Preis, denn er musste im Moment noch zurückstecken, was angesichts seiner pochenden Erregung gar nicht mal leicht war. Dennoch würde er nicht weiter gehen, wenn der andere es nicht wollte.

„Mehr..." Kam es endlich über Kais Lippen, denn er hielt es kaum noch aus. Ein Wort, dass in Masa wahre Glücksgefühle auslöste und ein erregendes kribbeln durch seinen Körper jagte. Kai konnte und wollte nicht länger nur berührt werden. Er wollte mehr, wollte Erlösung, wollte jenen köstlichen Augenblick gemeinsam mit Masa genießen. Jedoch hatte er auch ein wenig Angst davor. Was Masa vor hatte wusste Kai nicht, konnte es nur erahnen, doch der Blonde wusste gar nicht, wie falsch er mit seinen Gedanken lag.

Der Ältere hatte nämlich nicht vor ‚richtig' mit ihm zu schlafen, dass wollte er sich für den Weihnachtsabend aufheben, bis dahin gab es genug andere Möglichkeiten seinen Bon in den Wahnsinn zu treiben.

Langsam glitt Masas rechte Hand hinunter zu Kais Hose und begann dort die Knöpfe zu öffnen. Was sich angesichts von Kais Erregung gar nicht mal so leicht gestaltete. Der Jüngere keuchte bei jedem Knopf den Masa öffnete.

Ein erstes erleichterndes Gefühl breitete sich in Kai aus, als Masa ihm seine Hose von den Beinen abstreifte. Diese Enge war unerträglich geworden. Langsam richtete sich der Blonde auf, blickte Masa kurz an und zog ihn dann zu einem Kuss heran.

Etwas verwundert über diese Reaktion brauchte der Schwarzhaarige einen Moment, bis er den Kuss zu erwidern begann. Geschickt duellierten sich ihre Zungen, suchten und fanden sich!

Sanft strich Kai mit beiden Händen an Masas Oberkörper herab, folgten dem Bund seiner Hose nach vorne und öffneten diese langsam. Kai konnte sich sehr gut vorstellen, dass wie für ihn selbst, in der jetzigen Situation, die Hose eine reine Last war. Eine Last der man ohne Probleme Abhilfe leisten konnte.

„Kai…was", flüsterte Masa leise sah seinem Koibito im ersten Moment fragend an, doch lächelte er zugleich darauf wieder. „Stört sie dich nicht…?" Der Jüngere setzte einen unschuldigen Blick auf und drückte die offene Hose ein Stück nach unten. „Doch…" bekam er kurz darauf als Antwort.