Kapitel 13
Eng zog der Schwarzhaarigen den Jüngeren in seine Arme, hauchte zuerst einen zarten Kuss auf dessen Stirn und genoss einen kurzen Moment das anlodernde Flammenspiel in Kais Augen, bevor er mit der Hand von dessen Hüfte, die Wirbelsäule hinauf strich und in seinem Nacken weilte. „M..asa…wir…wir sollten langsam…gehen…".
Kais
ganzer Körper reagierte ungewöhnlich stark auf diese
Kleinigkeiten. Ob es daran lag, dass er genau wusste, was an diesem
Abend passieren würde? „Das Zimmer wird nicht weglaufen!"
Masas Stimme war tiefer geworden, wie immer, wenn sich ein Hauch
lüsterne Leidenschaft hineinmischte.
„Aber…" versuchte
der Blonde einzulenken, brachte jedoch kein weiteres Wort mehr über
seine Lippen, da Masa diese mit den seinen versiegelte.
Kai ergab sich dem leidenschaftlichen Kuss und wurde von Masa mitgerissen. Irgendwie war es nicht mehr wichtig, dass sie weg wollten. Nur das hier und jetzt zählte. Der Ältere hatte eine Art an sich, alles an was der Jüngere dachte mit einem Kuss wegzuwischen. Eines war Kai jetzt schon klar, so schnell würden sie nicht in dem Hotel ankommen. /Diese Nacht überlebe ich nicht... wenn wir hier schon anfangen.../ Dachte der Blonde ein wenig belustigt.
Als sie sich aus dem Kuss lösten, lächelte Masa sanft, doch in seinen Augen stand jene Leidenschaft die Kai so sehr an ihm liebte. „Wenn wir jetzt nicht gehen... kommen wir hier nicht mehr weg." Erklärte der Yakuza mit heiserer Stimme und zog den Jüngeren fest an sich. „Nun ja... ich will schon noch ins Hotel... aber..." „Aber?" Hakte der Schwarzhaarige sogleich nach. „Aber im Moment ist es einfach viel zu schön hier." Setzte er schnell hinzu, denn was er wirklich dachte, wollte er nicht sagen.
„Nun ja... wir können es ja als Vorspiel nutzen..." Der Yakuza lächelte und senkte, noch bevor Kai etwas erwidern konnte, seine Lippen auf die weichen, feinen von Kai. Natürlich wusste Masa, dass er hier nicht zu weit gehen durfte, aber ein wenig Vorkosten von dem was ihn am Abend erwartete, würde er ja wohl noch dürfen?! Geschickt drängte er Kai zur Badewanne und schaffte es, dass sich sein Bon auf den Rand setzte.
„Masa... was..." „Sag nichts... genieß einfach..." Hauchte der Ältere und noch bevor Kai irgendwelche Einwände bringen konnte, hatte Masa die Hose seines Koibito geöffnet und umschloss das halbsteife Glied mit seinen warmen Lippen. Kai stöhnte laut auf. Irgendwie hatte er sich genau das erhofft, doch er hätte sich nie im Leben getraut diesen Wunsch jetzt zu äußern, viel zu nervös war er vor dem Abend.
Masas geschickte Zunge brachte ihn ziemlich schnell hinauf auf den Gipfel der Lust. „Masa..." Hauchte der Blonde immer wieder, während seine Gedanken abschweiften und seine schlanken Finger durch das schwarze Haar seines Geliebten glitten.
Lange würde sein Körper diesem Druck der Erregung nicht mehr standhalten können. Immer lauter wurde sein Keuchen, ging in ein zunächst leises Stöhnen um. „Masa…ich…uhh…", versuchte Kai seinen Geliebten noch zu warnen, doch es war zu spät. Fernab der Realität genoss Kai das prickelnde Feuerwerk der Gefühle in seinem Kopf und gab sich vollends seinem Höhepunkt hin.
„Hmh…", murmelte der Blonde leise und hob seinen Kopf ein wenig. Er blickte direkt in Masas dunkel braune Augen. „Was…wie…", stammelte er leicht verwirrt. Hatte ihn das eben etwa so umgehauen, dass er einen Moment nicht wirklich bei Bewusstsein war? Peinlich berührt blickte er weg und ein roter Hauch breitet sich auf seinen Wangen aus. „'tschudligung" kam es leise über seine Lippen.
Der
Schwarzhaarige legte einen Finger unter Kais Kinn und zwang ihn somit
ihn wieder anzusehen. „Hmm...das war das Vorspiel, ich freue mich
schon auf später."
Im ersten Moment war der Yakuza schon
beängstigt über Kais Abwesenheit gewesen. Aber sein Bon
hatte ein breites Lächeln auf dem Gesicht gehabt, welches seine
Angst schnell wegwischte.
Nach diesem kurzen, aber sehr erregenden Zwischenspiel machten beide sich wieder ans Packen und verließen kurze Zeit später die Wohnung. „Das gerade mein Alter uns so was schenkt..." Sagte Kai grinsend, als er neben Masa im Wagen saß und sie Richtung Hotel fuhren. „Nun, damit hätte ich wohl auch am Wenigsten gerechnet, aber das zeigt ja, dass er wirklich damit einverstanden ist. Was mich schon erleichtert." Gestand der Schwarzhaarige. „Ja ich weiß... aber ich schätze es, dass du bereit gewesen wärst, meinen Vater wegen mir zu hintergehen." Ein breites Lächeln zog sich über das Gesicht des Jüngeren. „Für dich, wäre ich zu allem bereit." Erklärte Masa sogleich und bog auch schon zum Hotel ab.
Als sie die Lobby betraten herrschte sogleich helle Aufregung, scheinbar war sofort klar gewesen, wer sie waren. Sagano musste vorgesorgt haben.
„Sie müssen Araki-san sein. Wir werden ihr Gepäck gleich auf ihr Zimmer bringen lassen. Möchten sie zuerst etwas essen?" Fragte sie eine freundliche Dame am Empfangsschalter. Der Schwarzhaarige blickte sich zu Kai um, lächelte und nickte. „Ja, aber bitte auf unserem Zimmer." Erklärte er dann und der Blonde war erleichtert. Irgendwie hatte nicht wirklich große Lust gehabt sich irgendwo in ein Restaurant zu setzen.
„Sehr gerne. Ich werde alles veranlassen." Sie verbeugte sich kurz und übergab dann Masa den Schlüssel. „Sie haben Zimmernummer 312. Wir wünschen ihnen einen angenehmen Aufenthalt und bitte scheuen sie sich nicht, nach uns zu rufen, sollte irgendetwas nicht nach ihrem Geschmack sein." „Vielen Dank." Masa verneigte sich ebenfalls und verschwand dann so schnell wie möglich mit Kai aus der hellen, von gaffenden Leuten überfüllten Halle.
„Man, das ist ja wie im Zoo... steht mir auf der Stirn, dass ich Yakuza bin oder was?" Fragte Masa und lehnte sich gegen die Rückwand des Fahrstuhls, der sie in den dritten Stock brachte. „Das nicht... aber du siehst wirklich wie einer aus..." Erklärte Kai kichernd, denn Masa trug noch wieder einen schwarzen Anzug, irgendwie konnte er aus seiner Haut nicht raus. „Tja, dann muss ich wohl damit leben..." Erklärte er und rollte mit den Augen.
Mit einem leisen –bing- öffnete sich die Fahrstuhltür und Kai trat mit einem stauenden Blick in den Flur. /Wenn es hier schon so geil aussieht…wie …ohhh Kai nicht denken, ansehen…/. Masa schmunzelte als Kai ihm den Weg aus dem Fahrstuhl versperrte. Sanft schlang er einen Arm um die Hüfte seinen Geliebten und drückte ihn nach vorne. „Denk nicht so viel…", hauchte er ihm ins Ohr, wohl wissend welche Wirkung es auf Kais Körper hatte.
Flink löste sich Kai von Masa und blickte ihn tadelnd an. „Fängst du schon hier an…", fragte er ihn lachend und lief dann schnell zu ihrem Zimmer. Masa hingegen ließ sich Zeit. Er liebte es, wenn Kai so stürmisch mit allem war, aber noch viel mehr liebte er diesen ungeduldigen Blick, mit welchem der Blonde ihm entgegensah. „Mensch Masa nun komm schon…" rief Kai ungeduldig.
„Wie kann man nur so ungeduldig sein…!" Masa stand nun dicht hinter dem Blonden, sodass er seine Wärme spüren konnte. Er steckte den Schlüssen in die Tür, jedoch öffnete er diese nicht. Noch ungeduldiger als zuvor sah Kai ihn nun an. „Dir scheint es ja auf einmal viel wichtiger zu sein das Zimmer zu sehen, als das was wir vorhaben…", Masa setzte einen gespielt schmollenden Blick auf und knuffte Kai in die Seite.
Der
Jüngere war nun hin und her gerissen. Natürlich wollte er
das Zimmer sehen, denn so wie das ganze Hotel schon war, würde
ihm dieses Zimmer wohl den Atem rauben. Aber das sollte nicht heißen
das ihm das wichtiger war. „Naja beides…also im Flur wollte ich
nicht mit dir den Abend verbringen…", sagte er frech und hoffte
das Masa endlich die Tür aufschloss.
„Gut rausgeredet
Bon…", Masa hauchte einen zarten Kuss auf den blonden Schopf und
drehte dann den Schlüssel um.
Schnell drückte Kai die feinlich polierte Klinke nach unten und betrat hastig das Zimmer. Weit war er nicht gekommen, da er noch überwältigter als erhofft war. Es war leicht dämmrig im Zimmer, gerade vor ihm war eine Staffel voller Kerzen aufgebaut, in unterschiedlichen Höhen. Ein wunderbarer Duft drang in seine Sinne und er schloss kurz seine Augen.
Masa
schloss die Tür und trat nun hinter Kai, schnell zog er den
Blonden in seine Arme und sah sich ebenfalls um. Man konnte ihm
selten die Sprache rauben, aber dies war so ein Moment.
Langsam
ließ der Schwarzhaarige seinen Blick über das Zimmer
streifen. Es war ein großer Raum, welcher Schlafzimmer,
Wohnzimmer und Bad zugleich war. Bambusmatten trennten den
Badebereich von den zwei anderen, jedoch waren diese aufgerollt und
gaben den Blick auf das Bad frei. Das erste was Masa ins Auge stach,
war der Whirlpool welcher sich in der Ecke des Zimmers befand und im
Boden eingelassen war. Darum standen kleine rötliche Gläschen
mit Kerzen darin. Sein Blick schweifte vom Bad über das
Wohnzimmer. Über die riesige Couch, den Tisch worauf, wie er
erst jetzt bemerkte, schon das Abendessen stand und eine Flasche
Champagner in einem Kühler.
Kai zupfte an Masas Jacke und blickte zu ihm hoch. „Was ist Bon?" Wollte er wissen und folgte mit seinem Blick Kais Nicken zum Schlafzimmerbereich. Sogleich sah er was den blonden Mann so faszinierte. Die Wand rechts neben dem mehr als großen und einladenden Bett war keine normale Wand. Es war eine Kaskade aus Schiefer. Wasser lief eng an der geraden Wand hinunter, wurde von versteckt angebrachten Lampen ins richtige Licht gerückt. „Wahnsinn…", murmelte Kai fasziniert. Masa wand den Blick von der Kaskade und sah zu Kai. Ein Lächeln stahl sich über sein Gesicht. Wieder mal fand Masa den Blonden einfach zu süß. Noch etwas fester schlang er die Arme um Kai, hauchte ihm erst einen sanften Kuss auf den Schopf und drehte ihn dann zu sich.
„Ja Wahnsinn, aber noch lange nicht so schön wie du." Erklärte Masa, während er ihm in die Augen sah und verträumt lächelte. Auf dem Gesicht des Blonden bildete sich ein schüchternes Lächeln und seine Wangen färbten sich leicht rot. „Ich liebe dich..." Hauchte der Jüngere als Dankeschön und küsste ihn sanft.
Erst als Kais Magen knurrte, wurden sie wieder aus ihren Gedanken und ihrer Faszination gerissen. „Hast du heute schon was gegessen?" Wollte Masa schnell wissen, denn er war immerhin mit Kyosuke unterwegs gewesen. „Naja, ein Sandwich..." Zu mehr war er ja nicht mehr gekommen, da er ja eingeschlafen war.
„Dann lass uns erst Essen." Erklärte Masa lächelnd und stellte den großen Koffer, auf den Kai ja bestanden hatte, an einer Wand ab. Das Zimmer war wunderschön, da hatte sich Sagano wirklich etwas gutes einfallen lassen.
Beide nahmen einander gegenüber Platz und begann von den Leckerein auf dem Tisch zu probieren. Masa schenkte Kai ein Glas Champagner ein und als sie ganz sanft anstießen murmelte er „Fröhliche Weihnachten." Dann führte er sein Glas zum Mund und trank einen Schluck. Als der Schwarzhaarige das Glas wieder abstellte, dachte er sogleich an das Geschenk, dass sich noch in seiner Manteltasche befand.
„Ah, ich hab noch eine Kleinigkeit für dich." Erklärte er und stand auf. Den Mantel hatte er eben an die Garderobe neben der Eingangstür gehängt. Er kramte noch nach dem kleinen Schmuckkästchen und trat wieder zurück zu Kai. Lächelnd setzt er sich ihm wieder gegenüber. Zum Glück war der Tisch nicht allzu groß, so dass die Entfernung zu seinem Koibito gering war.
Kai konnte sich gut vorstellen, was jetzt folgen sollte, denn immerhin wusste er ja, was Masa ihm schenken würde. Allerdings hatte er beschlossen, sich nichts anmerken zu lassen.
Beide waren mittlerweile fertig mit Essen, als der Schwarzhaarige ganz sanft nach Kais schlanker Hand griff. „Bon, ich weiß wir können nicht heiraten oder sonst was... aber ich möchte ein Zeichen in unserer Beziehung setzen. Ein Zeichen, dass wir zusammen gehören und es kann jeder sehen und wissen, es macht mir nichts aus, denn ich bin glücklich darüber, dass du mir deine Liebe schenkst und ich dir die meine schenken darf." Masa machte eine kurze Pause, eine Pause die dem Blonden wie eine Ewigkeit vorkam. Was Masa da gerade gesagt hatte, damit hätte er nicht gerechnet.
„Kai, ich liebe dich und ich möchte, dass du diesen Ring als Zeichen unserer Liebe trägst." Er öffnete mit der noch freien Hand das kleine Schmuckkästchen und zog den deutlich kleineren Ring heraus. „Jeder soll sehen, dass wir beide zusammen gehören." Dann schob er ganz langsam den Ring über Kais Finger und zog seine Hand dann zu sich heran, um sie ganz sanft zu küssen.
In Kais Augen standen Freudentränen. Er war überglücklich, denn jetzt schien es ihm, als gehörten sie wirklich zusammen. /Nein das ist falsch... wir gehören einander.../ Korrigierte Kai sich in Gedanken und lächelte. „Wunderschön..." Hauchte der Jüngere nur leise und kaum hörbar.
Gerade als Masa sich den größeren Ring anstecken wollte, ergriff Kai seine Hand und hielt ihn davon ab. „Das mache ich, denn ich habe dir auch noch etwas zu sagen." Erklärte er und lächelte, seine Augen glänzten immer noch und Masa fand seinen Koibito gerade zu süß.
„Masa, lange habe ich dafür gekämpft... dann habe ich dich aufgegeben, nur um dich dann endlich zu bekommen. Auch wenn es lange gedauert hat, es war es Wert, denn erst jetzt bin ich wirklich glücklich." Kai zog den Ring aus dem Kästchen und lächelte. „Du machst mein Leben erst lebenswert." Flüsterte er, als er Masa den Ring über den Finger schob.
Damit hatte der Ältere nicht gerechnet und das trieb sogar ihm Tränen in die Augen, denn er war gerührt von seinem Bon. „Kai... ich liebe dich..." Hauchte er mit belegter Stimme und stand auf, er trat um den kleinen Tisch herum und zog Kai in seine Arme. Bevor dieser noch irgendetwas sagen oder tun konnte, zog er ihn einen leidenschaftlichen Kuss.
Ein Kuss, welcher prickelnder war als der Champagner, heißer als Feuer und Gedanken raubender als die Bewusstlosigkeit. Mit einem leisen Keuchen löste sich Kai aus diesem Kuss, lächelte Masa verträumt an und schmiegte sich eng an ihn. Einen kurzen Moment lang hatte er vergessen, das auch er ein Geschenk für Masa hatte. Er räusperte sich leise und löste sich von ihm. Schwer musste sich der Blonde ein breites Grinsen verkneifen, als auch er eine etwas größere Schachtel hervorzauberte. Zum Glück hatte er diese gleich an sich genommen und musste somit nicht aufstehen. Denn er wollte keinen Millimeter weiter von Masa weg, als er es jetzt schon war.
Ein leicht roter Hauch breitete sich erneut auf Kais Wangen aus. Etwas scheu blickte er in die Dunklen verführerischen Augen seines Geliebten. „Auch ich wollte etwas, was zeigt das es wir zusammen gehören", flüsterte er leise und lächelte ihn nun an. Langsam hob er den schwarzen Deckel ab und gab Masa den Blick auf die zwei ineinander arrangierten Ketten frei.
Masa blickte die zwei Ketten an und sah dann auf den Ring an Kais Hand. Ein Lächeln, welches unverkennbar mit einem Grinsen vermischt war, bildete sich auf Masa Gesicht. „Ist das Zufall…?!" Ihm war natürlich sofort aufgefallen, dass die Ketten genau zu den Ringen passten. Eigentlich wollte Kai sich nicht verraten, doch nun konnte er sich ein leises Kichern nicht verkneifen. „Ja und nein…" begann er zu erklären. „Ich wusste nicht, was du mir schenken wolltest…", log er erstklassig. „Aber der Verkäufer hat mich überzeugt, dies zu nehmen…und jetzt weiß ich auch warum".
„Ist das so?" Vergewisserte sich der Ältere, der sich dessen gar nicht mehr sicher war und lächelte. „Ja..." Erklärte der Blonde unschuldig und zog Masa, bevor dieser noch weiter irgendwelche dummen Fragen stellen konnte, zu sich heran und küsste ihn. Diesen Kuss genossen beide aus vollen Zügen und die Welt herum schien im Nichts zu verschwinden.
Als sie sich von einander lösten, nahm Kai vorsichtig die Kette aus der ebenfalls dunklen Schachtel und öffnete den Verschluss. „Ich habe auch etwas gesucht, das zeigt, dass wir beide zusammen gehören." Erklärte der Blonde nochmals und beugte sich vor, damit er Masa die Halskette umhängen konnte. Dann lächelte er. „Steht dir gut..." Hauchte der Jüngere und lächelte breit.
Masa hatte ja nicht damit gerecht, dass Kai auch etwas gekauft hatte und vor allem, dass er eben den gleichen Gedanken gehegt hatte, wie er. Lächelnd griff er nach der zweiten Halskette und öffnete diese ebenfalls wie Kai zuvor, um sie ihm anschließend um den Hals zu hängen.
Einen Moment betrachteten sie sich einfach nur stumm. Genossen es sich in den Augen des anderen zu verlieren, in dessen Bann gezogen zu werden. Langsam senke Masa seine Lippen auf die seines blonden Engels um seinem aufkommenden Verlangen nachzugeben. Langsam schloss Kai seine Augen und gab sich den aufwirbelnden Gefühlen hin. Ihm war klar was heute passieren würde. Immer wieder rief er sich das in seine Gedanken und sorgte dafür das seine Nervosität stieg.
Der Schwarzhaarige kannte seinen Schützling zu gut, ihm war es sehr wohl bewusst was Kai dachte und welche Auswirkungen dies auf sein Befinden hatte. Aber er würde ihm schon die Nervosität und auch das letzte bisschen Angst nehmen. Schließlich hatten sie Zeit und keiner verlangte das sie jetzt auf der Stelle übereinander herfielen. /Auch wenn er das wahrscheinlich denkt…, innerlich grinsend löste sich der Yakuza aus dem Kuss und blickte seinen Koibito verliebt an. „Hmm lass uns den Champagner nehmen und in den Whirlpool steigen...", flüsterte er leise in Kais Ohr, wohl wissend wie empfindlich der Blonde darauf reagierte.
