Kapitel 14

Kapitel 14

Ein Kribbeln zog durch Kais Glieder, er zittert kurz und stimmte mit einem stummen Nicken zu. Langsam richtete sich der Schwarzhaarige auf, griff nach der Flasche Champagner und den beiden Gläser um sie in die Nähe des Whirlpools zu stellen. Als er sich umdrehte, saß Kai noch immer auf dem Sofa und blickte in seine Richtung. Unweigerlich schlich sich wieder ein Lächeln über sein Gesicht.

Mit wenigen Schritten stand der Yakuza nun wieder vor seinem Bon, reichte ihm die Hand und zog ihn, kurz darauf auf die Beine, direkt in seine Arme.

Kais Nervosität stieg schlagartig. Wie konnte das nur möglich sein? Er lächelte etwas schüchtern in die Richtung seines Geliebten und legte den Kopf an dessen warme Brust. Der Ältere fand seinen Koibito gerade zu süß und strich ihm sanft über den Kopf. „Setz dich nicht so unter Druck... auch wenn heute Nacht nicht passiert, was wir vor haben, ist es nicht schlimm." Und Masa meinte das ehrlich, er wollte das Kai dies wusste, denn mit dem Gedanken im Kopf, dass es passieren musste, wäre er gewiss viel zu nervös.

Kai war erleichtert über diese Aussage, denn durch seinen Kopf schoss immer wieder die selbe Frage /Was wenn ich es nicht kann?/ Erst jetzt blickte er den Schwarzhaarigen an und lächelte. „Ich dachte wir wollten in den Whirlpool..." Hauchte er leise, löste sich aus Masas Umarmung und ging zu der blubbernden Wanne. Masa hatte ihn eben angestellt.

Langsam begann sich der junge Mann auszuziehen, doch diese Arbeit nahm der Ältere ihm gerne ab. Ganz sanft griff er unter Kais Armen durch und begann den Pulli nach oben zu ziehen, dann folgte das T-Shirt welches der Jüngere darunter trug. Kai seufzte leise und lächelte. „Ich liebe dich..." Hauchte Masa mit belegter der Stimme, denn sein Verlangen war beim Anblick des nackten Oberkörpers rapide gestiegen. „Ich dich auch..." Antwortete der Blonde und drehte sich schnell um, dann begann er das weiße Hemd seines Geliebten zu öffnen.

Nachdem er den letzten Knopf durch das kleine Knopfloch gedrückt hatte, streifte er das feine Hemd ab. Darunter trug Masa nichts mehr. „Du erkältest dich noch!" Erklärte Kai und grinste breit dabei, dann legte er seine weichen Lippen auf die bereits stehenden Brustwarzen seines Geliebten und saugte sanft daran. „Ich wollte nur nicht, dass du so viel Arbeit hast..." Nun war es an dem Schwarzhaarigen zu grinsen und er zog Kai in einen leidenschaftlichen, gierigen Kuss.
/Wenn wir so weiter machen, landen wir nicht mal im Whirlpool.../ Dachte Masa etwas belustigt bei sich, doch aus dem Kuss lösen wollte er sich nicht. Er genoss die heißen Lippen seines jungen Geliebten, die ihn in den Wahnsinn trieben. Wie eine Droge, die ihn beflügelte, eine Droge nach der längst süchtig war.

Als sich beide dann doch von einander trennten, blickten sie sich mit glasigen Augen an. „Das Wasser wartet..." Hauchte Kai nun mit heiserer Stimme und löste sich aus Masas Armen. Er war jetzt schon total durch den Wind, wie würde das erst werden, wenn sie sich liebten? /Oooohhh... gar nicht dran denken Kai!/ Ermahnte er sich in Gedanken, während er sich seine Hose öffnete, diese flink auszog und in das heiße Wasser stieg.

Masa schmunzelte, denn er hatte genau gesehen warum sich sein Bon so beeilt hatte ins Wasser zu kommen, aber sein ‚Zustand' sah bei weitem nicht besser aus. Auch er war schon leicht erregt, doch ihm machte dies nichts aus. Ohne Scham zog er sich aus und stieg in das heiße Wasser. Kai wurde leicht rot bei Masas Anblick. Erstens weil es ihn erregte und zweitens weil ihm sein Verhalten ein wenig kindisch vorkam.

Kai begab sich auf die andere Seite, des nicht all zu kleinen Whirlpools ließ sich gemütlich mit dem Oberkörper ins Wasser sinken. Die Wärme und das leichte Sprudeln taten ihm mehr als gut. Langsam schloss er seine Augen und atmete tief durch. Einmal damit er die wohl tat des Wassers mehr genießen konnte und zum Zweiten, um sein immer deutlicher werdendes Verlangen nach Masa wieder etwas senken konnte, denn alleine der Anblick des Yakuzas reichte ihm.

Einen kurzen Moment betrachtete Masa seinen geliebten Schützling, bevor er sich neben ihm nieder ließ und ihn mit einem geschickten Handgriff auf seinen Schoß zog. „Uahh…", sofort öffnete Kai seine Augen wieder und sah direkt in die dunklen von Masa. „Hast du mich erschreckt…", gab er kleinlaut zu. „Hmm…und es tut mir nicht mal leid…", hauchte Masa und zog ihn noch etwas enger an sich. Der Jüngere zog scharf die Luft ein. Deutlich spürte er Masa Erregung an sich. „Schäm dich…", murmelte er zwischen seinen fast geschlossenen Lippen hervor und setzte seinen Gedanken, welche schon viel zu weit voraus waren, eine Barriere vor. „Und wenn ich das nicht tue…" stichelte der Schwarzhaarige und strich sanft mit den Fingerspritzen an seiner Wirbelsäule hinunter bis zum Po. „Hmh…Masa…" entfloh es Kais Mund, dem ein erneuter kribbelnder Schauer durch den Körper jagte. „Was…wenn ich es nicht tue…", fragte Masa nochmals, legte einen Finger unter Kais Kinn und hob es ein wenig an. „Dann…dann…" Ja, was dann? Kai wusste sich keinen Rat. „Masa…küss mich endlich…".

Nur zu gern kam der Schwarzhaarige dem Wunsch seines geliebten Bons nach und küsste ihn, erst ganz sanft und dann mit einer Leidenschaft welche Kais Blut zum Kochen brachte. Die starken Arme des Yakuzas schlangen sich fest um den schlanken Körper und zogen ihn noch mehr an sich. /Ach und ich soll mich schämen?/ Dachte der Ältere belustigt, als er Kais Erregung an seiner spürte.

Kai keuchte leise in den scheinbar unendlich langen Kuss hinein und presste sich jetzt noch ein wenig fester an Masa. Als sich ihre Lippen trennten blickte er ihm verträumt in die Augen. Augen die er liebte und die ihm nach wie vor unergründlich schienen.

„Aber ich soll mich schämen ja?" Hakte Masa frech nach und grinste breit, denn Kai konnte jetzt nicht mehr leugnen, wie erregt er bereits war. Seine Männlichkeit stand ebenso kerzengerade in die Höhe. „Das ist alles deine Schuld!" Gab Kai kleinlaut zu und errötete leicht. „Und gern!" Konterte Masa sofort und zog den jungen Mann erneut in einen Kuss.

Das Blubbern des Whirlpools stimulierte ihre bereits sehr erregten Körper noch mehr und ließen sogar Kai ein wenig Scheu verlieren. Er begann sich ganz leicht an Masa zu reiben, er konnte nicht anders. Es war wie ein Zwang, dem er sich hingeben musste.

Der Schwarzhaarige hinderte ihn nicht daran, im Gegenteil er genoss es. Außerdem zeigte es ihm, dass Kais Nervosität samt der Angst ein Stück sank. Immer wieder trafen sich ihre Lippen zu einem gierigen Kuss und ihre Zungen duellierten sich heiß.

Masas Hände wanderten vom Nacken des Blonden, langsam an den Seiten hinunter, strichen über den wohlgeformten Po und wanderten zurück zum Nacken. Er liebte es über alles, die helle samtig weiche Haut zu berühren, die kleinen seufzter seines Koibitos zu hören.

Lange genoss er die leichten rhythmischen Bewegungen des Jüngeren, doch langsam wurde es ihm zu viel, er spürte förmlich wie die Erregung ihm einen leichten Schwindel in den Kopf jagte und deutlich erkannte der Schwarzhaarige, dass es Kai nicht anders ging. Er stoppte ihn sanft, indem er seine Hände an dessen Hüften legte und ihn eindringlich und doch einfühlsam anblickte.
Kais Wangen glühten vor Erregung, sein Blick war leicht getrübt und verträumt.

Oh alleine dieser Anblick, würde Masa im Moment reichen, doch er riss sich zusammen.
„Nicht hier…", flüsterte er dem Blonden ins Ohr und hauchte einen zarten Kuss darauf.

Der Jüngere blickte ihn überrascht an, irgendwie hatte er nicht damit gerechnet, dass Masa ihn aufhalten würde, aber insgeheim gab er dem Älteren natürlich Recht.

Masa griff nach den beiden Gläsern mit Champagner und reichte eines an Kai weiter. „Lass uns erst noch einmal anstoßen." Bat er und ließ sein Glas ganz sanft gegen Kais klirren. Der jüngere Mann lächelte und trank einen Schluck der prickelnden Flüssigkeit. Er spürte wie diese wohlig kühl durch seinen heißen Körper nach unten glitt. „Hm..." Hauchte er genießerisch, dann erhob sich der Blonde, denn er saß immer noch auf Masas Schoß.

Der Yakuza, dem diese Trennung unheimlich schwer fiel, griff sofort wieder nach seinem Koibito, stand auf und hob ihn hoch. /Jetzt nur noch sicher aus dem Pool raus.../ Dachte Masa bei sich. Kai schlang erschrocken die Arme um den starken Körper seines Geliebten und presste sich gegen ihn. Der Ältere trug ihn sicher und als ob er kein Gewicht besäße hinüber zu dem weichen Bett.

Dass sie nass waren störte sie im Moment reichlich wenig, denn das Wasser würde vermutlich ziemlich schnell auf ihrer heißen Haut trocknen.

Langsam legte Masa den Jüngeren mit dem Rücken auf das weiche Bett und beugte sich sogleich über ihn. Hungrig suchten seine warmen Lippen die süßen seines Geliebten um erneut in deren Bann gerissen zu werden. Ganz langsam glitt der Schwarzhaarige mit seiner Zunge, am Hals herab Stück für Stück tiefer und entlockte seinem Koibito ein genießerisches Seufzen. Kais Finger, welche sich nicht von dem starken Körper trennen wollten, folgten den leicht rauen Konturen des Drachens an Masas Rücken, nach vorne zu dessen Brust.

Masa ließ sich viel Zeit, die ganze Nacht gehörte ihnen. Gierig kostete er sich jeden Millimeter an der heißen, leicht salzigen Haut seines Koibitos hinunter. Seine Hand machte es ihm nach, strich über die weichen Lippen, am Hals über die Seiten hinunter und legte den gleichen Weg wieder zurück.
Gierig tanzte die feuchte Zunge des Yakuzas um die harte Brustwarze. Er saugte daran biss leicht hinein und genoss das leise Keuchen, welches folgend in seine Ohren drang.

Keine Spur von Angst oder Nervosität. Im Moment genoss Kai einfach das Kribbeln und die Wärme, welche seinen Körper wohlig umhüllten. Die sanften Streicheleinheiten die in ihm langsam, aber sicher seine Erregung steigen ließen. „Hmh…Masa", hauchte Kai genießerisch. Nachdem Masa seinen Kopf hob, um ihn an zu sehen lächelte der Blonde ihn an. „Küss mich…", bat er ihn erwartungsvoll.

Niemals konnte ihm der Ältere diesen Wunsch verwehren. Eng drückte er seinen Körper an den seines Koibitos, spürte dessen pochende Erregung. Seine Hand wanderte in Kais Haare, strich sanft hindurch. Seine Augen fixierten sich einen kurzen Moment in den unergründlich tiefen und atemberaubend schönen Kais, bevor er seine Lippen, magnetisch von denen des Jüngeren angezogen, küsste.

Noch nie, in seinem ganzen Leben hatte es jemand geschafft solche Gefühle in ihm hervor zu rufen, ihn wirklich fast in den Wahnsinn zu treiben, jeden kleinsten Funken Verstand einfach weg zu wischen. Genau in diesem Moment wollte der Jüngere seinem Geliebten noch näher sein, er wollte mit ihm eins werden. „Masa… mehr…" Hauchte er leise und in seinem Tonfall hörte Masa deutlich die Erregung des Jüngeren.

„Lass dir Zeit Bon, wir haben noch die ganze Nacht." Hauchte der Schwarzhaarige sanft, denn er wollte nichts überstürzen. „Ich weiß… aber… ich will dich… jetzt." Erklärte er und blickte ihn mit vor Verlangen glänzenden Augen an. Masa musste über seinen jungen Geliebten lächeln und senkte erneut auf die Lippen seines Bons.

/Mehr kann ich dir geben, aber noch nicht alles…/ Schloss der Ältere in Gedanken, denn er wollte, dass sein Bon diese Nacht nie mehr vergesse sollte. Wieder machte sich seine feuchte Zunge auf den Weg nach unten, neckte seine harten Brustwarzen und saugte leicht daran. Seine Hände strichen über den heißen, von Gänsehaut überzogenen Körper, bis hin zu seinen Oberschenkeln.

Immer wieder drang das leise, erregte Keuchen an Masa Ohr. Getrieben davon ließ er seine Lippen immer weiter nach unten wandern, leckte hier und da die kleinen Schweißperlen weg und genoss Kais Geschmack. Seine Hände glitten zwischen seine Beine und drängten diese ein Stück auseinander. Er wollte den Jüngeren schmecken, dass er dabei noch etwas zurück stecken musste, war ihm klar, aber er war bereit hierzu.

„Masa…" Hauchte Kai ganz leise, als dieser seinem Bauchnabel scheinbar zuviel Aufmerksamkeit zukommen ließ, denn der Jüngere brannte schon darauf, endlich Masas Lippen um seine Erektion zu spüren. Seine schlanke Hand glitt in das schwarze Haar und drängte den Älteren weiter nach unten, ein Zeichen dafür, dass Kais Erregung bereits sehr weit war. Masa musste über die Leidenschaft seines Bons lächeln und folgte natürlich dessen Anweisungen. Er wollte ihn nicht quälen, nicht heute Nacht.

Ganz sanft spielten die Finger des Älteren mit den ersten Härchen von Kais Scham und brachten den Blonden fast um den Verstand. „Mehr…" Hauchte er kaum hörbar und hoffte darauf, dass sein Geliebter ihn doch endlich erlösen würde. Masas Finger glitten weiter nach unten und strichen sanft über seinen Hoden. Ein lautes Keuchen kam von Kai, der mittlerweile eine Hand ins Bettlaken gekrallt hatte.

Dieser Anblick war für den Schwarzhaarigen weit mehr als nur erotisch und er schloss endlich seine Lippen um die heiße, pochende Erektion und saugte begierig jeden einzelnen Lusttropfen den Kai freigab auf. Ein lautes, erregtes Stöhnen drang ein sein Ohr und ließ Masa innerlich lächeln.

Er gehörte ihm, ihm alleine, niemals würde er den blonden Wirbelwind wieder hergeben. Genüsslich leckte er vom Schaft hinauf zur Eichel, ließ seine Zunge darauf tanzen und legte die Lippen erneut und die pochende Erektion des Blonden, saugte leicht daran und begann mit der gleichen Sorgfalt von vorne.

„Masaaaaaa…" Stöhnte Kai laut, in seiner Erregung und dem Schwindel gefangen. Immer fester vergrub sich seine Hand im Bettlaken, suchte vergebens nach Halt. Seine Gedanken entschwebten langsam der Realität, nur die wohligen erregenden Gefühle welche Masa in ihm auslöste, nahm er noch deutlich wahr.

Sanft legte der Yakuza seine Hand auf die ins Bettlaken verkrallte des Blonden, strich zärtlich darüber und löste sie um eines mit ihr zu werden.
„Nicht….Masa…bitte…ich…ahhh…", bettelte Kai stöhnend. Er wollte nicht so kommen, er wollte seinen Geliebten spüren, tief in sich. Er wollte eins mit ihm werden, ihm so nahe sein wie er es noch nie war. Doch der Ältere hörte nicht auf ihn weiter in den Wahnsinn zu treiben. Bewusst, denn er wollte es so. Noch etwas gieriger, saugte er an seinem Glied, strich mit der freien Hand von der Seite hinunter über die Oberschenkel.

Kai warf seinen Kopf von der einen auf die andere Seite, verschloss fest seine Augen um dem überrennenden Schwindel zu entkommen. Erfolglos! Ein wahres Schauspiel von Farben und bizarren Formen spielte sich hinter seinen verschlossenen Augen ab. Sein Körper schaffte es keine Sekunde länger diesen atemberaubenden Gefühlen stand zu halten. „…MASAAA", schrie er seinem Höhepunkt entgegen und sein ganzer Körper verspannte sich kurz.

Gierig nahm Masa jeden Tropfen auf, löste sich von ihm und blickte den erschöpften Blonden an. Seine eigene Erregung schrie schmerzend nach Erlösung, beim Anblick des Jüngeren. Überaus erotisch empfand der Schwarzhaarige den Anblick.

Die im dämmrigen Licht schimmernde, von Schweißperlen überzogene Haut. Die leichten Muskeln, wie sie sich unter dem schnellen Atem des Blonden bewegten. Die erhitzten geröteten Wangen und diese verlockenden leicht geöffneten Lippen.

In diesem Moment wurde Masa bewusst, wie wenig Wert sein Leben vor dieser Beziehung gehabt hatte, denn erst jetzt war sein Leben lebenswert.

Er beugte sich vor und küsste Kai ganz sanft auf die Stirn. Dieser atmete immer noch schwer und hatte die Augen geschlossen. Seine Gedanken waren noch nicht in die Realität zurückgekehrt, sondern verharrten noch bei der eben verspürten Ekstase.

Die Erregung des Schwarzhaarigen hatte sich schon so weit gesteigert, dass er es kaum noch aushielt, ganz langsam begann er sein Becken zu bewegen und rieb sich an Kais Bein. „Masa…" Hauchte dieser, als er von den Bewegungen des Älteren aus seinen Gedanken gerissen wurde. Er lächelte und zog den Yakuza zu einem leidenschaftlichen Kuss heran. „Warum hast du es nicht getan?" Verlangte der Jüngere zu wissen. „Weil ich mir eben Zeit lassen will… es sollte der Höhepunkt dieser Nacht werden…" Erklärte Masa, mit erregter Stimme und blickte ihm in die Augen.