Kapitel 15
„Dann sollst du aber auch nicht leer ausgehen… bis dahin…" Erklärte Kai grinsend und ließ eine Hand zwischen ihre Beine wandern. Als sich die schlanken Finger darum schlossen, stöhnte der Schwarzhaarige laut auf und senkte seinen Mund gleich wieder auf die Lippen des Jüngeren. Auch wenn der Ältere eine andere Befriedigung eigentlich vorzog, gab er sich dieser hin, denn sonst würde er die Nacht nicht durchstehen.
Kais geschickte Hand reizte ihn immer mehr, neckte seine Eichel und intensivierte ihre Bewegungen. Nun war es an dem Älteren aus der Realität zu entschwinden und sich ganz und gar seinen Gefühlen hinzugeben.
Immer wieder flüsterte Masa „Kai…" und immer schneller wurde sein Atem. Seine Lust ergriff völlig Besitz von ihm. Es dauerte nicht lange und er ergab sich diesem wundervollen Gefühl. Viel zu weit war seine Erregung fortgeschritten, als das er sich hätte noch zurückhalten können. Mit einem lauten Stöhnen erreichte der Gipfel seiner Lust und presste sich fest an Kais schlanken Körper.
Zufrieden mit sich, lächelte Kai und küsste ihn sanft auf die Stirn. „Ich liebe dich Masa." Hauchte er und wusste jetzt schon, dass es die schönste Nacht seines Lebens werden würde.
Erst nach einigen Sekunden hatte sich der Ältere von seinem Höhepunkt erholt und richtete sich auf. Er zog Kai ebenfalls in eine sitzende Position und küsste ihn noch einmal. „Du schmeckst so gut…" Hauchte er leise und blickte verträumt und mittlerweile völlig entspannt in Kais Augen. Der Jüngere lächelte nur und legte den Kopf an seine Schulter.
So fühlte sie also wahre Liebe an?! Jemanden seine ganze Aufmerksamkeit und Gefühle zu widmen. Glücklich zu sein, wenn er in der nähe ist. Das wissen, sich auf diese Person verlassen zu können. Kai schmunzelte überglücklich und richtet seinen Kopf wieder auf um Masa in die Augen sehen zu können. „Ich bin so glücklich…", hauchte er leise und ein zartes Lächeln legte sich über sein Gesicht. „Ich auch …" stimmte der Schwarzhaarige zu und verfiel erneut den zarten Lippen seines Geliebten.
„Komm, lass uns zum Kamin gehen und ein wenig entspannen…" schlug Masa vor, richtete sich auf und griff nach Kais Hand, um ihn ebenfalls auf die Beine zu ziehen. Gleich fiel sein Blick auf das fragende Gesicht des Jüngeren. „Äh…was für ein Kamin?" Murmelte Kai leise und sogleich musste der ältere lachen. „Du hast nur Augen für den Whirlpool, das Essen…", "…und dich" warf Kai schnell ein, bevor Masa seinen Satz selbst beenden konnte. Der Yakuza nickte glücklich und dirigierte ihn vor sich her.
Im Gegensatz zu Kai hatte er wohl alles in diesem großen Raum wahrgenommen. Um eine verwinkelte Ecke trat für Kai ein neues atemberaubendes Bild hervor. Er blieb stehen und betrachtete es einen Moment, bevor er den Kopf ein wenig drehte und zu Masa blickte welcher immer noch hinter im Stand und die Hände auf seine Schultern gelegt hatte.
Die
Wand vor ihnen war aus Natursteinen. In der Mitte war ein schöner
breiter Kamin und davor, was Kai persönlich am besten gefiel,
ein großes weiches Fell. „Ich hol den Champagner",
flüsterte Masa leise in Kais Ohr, hauchte ihm einen Kuss in den
Nacken und verschwand. Kurz darauf trat er wieder zu Kai, welcher es
sich schon auf dem Fell gemütlich gemacht hatte.
/Ohhh ich
glaub, aus der Pause wird nichts…, dachte er kniete sich vor
seinen Bon und reichte ihm ein Glas Champagner.
„Was denkst du gerade Masa?" Wollte der Blonde wissen, als Masa es sich neben ihm Gemütlich gemacht hatte. Er spürte, auch ohne das er seinen Geliebten ansah, dessen Blicke tief in sich. „Hmmm…das du wunderschön bist, dass ich dich über alles liebe und dich nie wieder hergeben werde".
Auf diese Antwort hatte Kai gehofft. Er wendete seinen Blick vom Feuer ab und sah zu seinem Beschützer. Langsam hob er sein Glas um mit Masa erneut anzustoßen. Genüsslich trank er einen Schluck der prickelnden, kühlen Flüssigkeit und stellte das Glas neben dem Fell ab. Masa tat dasselbe, bevor seine Hände den Weg an die warmen Wangen des Blonden suchten um ihm einen kurzen Moment in die Augen zu blicken und erneut von seinen Lippen zu kosten. Lippen, welche er niemals mehr missen wollte.
„Masa…", Kai lag mittlerweile zwischen Masas Beinen mit dem Rücken fest an Masa Brust gekuschelt und blickte nun genau aus den Fenstern, „…es schneit!" Kais Worte hatten Masa aus seinen verträumten Gedanken gerissen, er hob den Kopf ein wenig und blickte nun auch aus dem Fenster. Ein Schmunzeln trat auf das Gesicht des Älteren, denn er wusste genau wie Kai es liebte, wenn die kleinen zarten weißen Flocken vom Himmel tanzen.
Schon als Kai noch ein Kind war, liebte er dieses Phänomen. Stundenlang hatte er immer draußen im Schnee gespielt und niemand hatte es fertig gebracht ihn wieder ins Haus zu holen. /Das war dann immer meine Aufgabe, dachte der Yakuza. Leider hatte es immer mit Tränen geendet, doch Masa wusste schon damals, wie er den Blonden wieder zu einem Lächeln brachte.
„Früher
dachte ich immer es wären Federn von Engelsflügel…",
flüsterte Kai kaum hörbar. „Vielleicht sind es welche…"
sanft hauchte der Schwarzhaarige einen Kuss auf die Stirn des
Blonden. Kai schüttelte leicht den Kopf. „Nein es sind keine
Federn und das ist auch gut so…".
Kai blickte kurz in die
dunklen Augen Masas, bevor er wieder auf die weiße tänzelnde
Pracht sah.
„Es ist einfach Schnee…", versuchte der Blonde
einen Moment später seinen Gedanken ein Ende zu setzten um nicht
von Masa gefragt zu werden.
Zärtlich glitten Masas Hände an Kais Armen entlang, bis zu seinen Händen, welche er sanft umschloss. „So verträumt und nachdenkend kenne ich dich gar nicht…" musste er gestehen. „Hmm…es gibt wetten noch mehr was du nicht von mir kennst…". Kai spürte wie sein Geliebter ein leichtes Nicken von sich gab. „Noch nicht…aber ich möchte es kennen lernen".
Masa hatte zwar Kais Erziehung zum größten Teil übernommen, sodass man denken könnte, er wüsste alles von dem Blonden. Früher war es auch so. Aber seit Kai in Tokio studierte und sie sich lange Zeit nicht sahen, war alles anders. Der Wirbelwind, wurde älter, zum Teil vernünftiger, schöner und leidenschaftlicher. All diese Entwicklung hatte Masa so gut wie gar nicht mitbekommen. Doch nun hatte er genügend Zeit es kennen zu lernen.
Langsam richtete Kai sich auf und griff nach den beiden Gläsern. Eines reichte er Masa und lächelte ihn an. Etwas ungeschickt setzte der Schwarzhaarige das Glas an den Mund und einige Tropfen fielen auf seine Brust. Aus Reflex wollte er diese mit der Hand wegwischen, doch Kai war schneller und hielt seine Hand fest. „Ist doch viel zu Schade…", kam es frech über die Lippen des Blonden. Er stellte erst sein Glas bei Seite und dann auch das Masa, bevor er einen kurzen scheuen Kuss auf dessen Lippen hauchte und sich gierig den wenigen verirrten Tropfen widmete.
Als Kais zarte Lippen Masas Haut berührten, wurde sein Körper von einem leichten Kribbeln erfasst. Ein Kribbeln, dass zwischen seinen Beinen endete, was Kai natürlich nicht entging. „Lustmolch..." Gab er kichernd von sich, als er den letzten Tropfen abgeleckt hatte. „Ach komm, du hast es doch darauf angelegt..." Masa grinste breit und zog seinen Koibito erneut zu einem Kuss heran.
Ganz sanft ließ der Blonde seine Fingerspitzen über Masas Oberkörper gleiten und entlockte ihm somit ein genießerisches Seufzen. Beide tranken noch einen Schluck und blickte sich lange in die Augen, sie verloren sich darin.
Erst als einer der Holzscheite zu laut knackte, löste Kai den Blick und wandte diesen dem Feuer zu. „Schön... einfach traumhaft..." Erklärte er leise und andächtig. Masa legte die Arme von hinten um ihn und hauchte einen sanften Kuss in dessen Nacken. /Okay... ich glaube, die Pause ist zu Ende.../ Schoss ihm der Gedanke durch den Kopf, als er begann sich an Kais Nacken nach unten zu Küssen. Zwischen den Schulterblättern hielt er inne und strich ganz sanft mit seinen Fingern über Kais Schultern, seine Arme und wieder zurück.
Auf Kais Körper bildete sich eine Gänsehaut und auch er wusste, dass diese Pause schon wieder geendet hatte. Er lehnte sich nach hinten, an den starken Körper seines Geliebten und genossen dessen sanfte Berührung. „Hmmmm..." Hauchte er genießerisch, als Masas Hände nach vorne glitten und seine Brustwarzen zu necken begannen. Immer wieder senkte der Ältere seine Lippen auf die zarte Haut hinter Kais Ohr und spürte seine eigene Erregung bereits wieder erwachen.
Wie konnte so einfache Berührungen so viel auslösen? Kai war und blieb dies einfach unerklärlich. Aber warum sich darüber Gedanken machen wenn es etwas viel wichtigeres gab, dies zu genießen. Ein leises seufzten verlor sich über seinen Lippen und er legte seinen Kopf nun gegen Masas Schulter. Einen leichten scheuen Blick wagte er in Masas Gesicht und dies nur um festzustellen, dass der Ältere ihn brennendem Verlangen entgegensah. „Masa…", hauchte er Geistesabwesend und ließ sich von diesem in einen atemberaubenden Kuss verwickeln.
Weiter, langsam Stück für Stück wanderten Masas Hände über den schlanken seidenweichen Körper des Blonden. Jedes kleines Stöhnen von Kai sog er in sich auf. Als er kurz und neckisch über die mittlerweile wieder stehende Erregung strich, stöhnte Kai auf und entzog sich seinen Armen. Leicht fragend, ob er was falsch gemacht haben könnte sah Masa in Kais Augen. Doch dieser lächelte ihn überglücklich an, „Ich will…in deine Augen sehen…", hauchte er leise setzt sich frech auf Masas Beine „…ich will dich sehen…" ein lächeln zog sich über sein Gesicht. „Und…ich will dich endlich spüren", keine Angst, kein bisschen Nervosität beherrschten den Blonden. Nur das pure Verlangen danach eins mit dem Schwarzhaarigen zu werden, mit ihm, wenn auch nur für wenige Sekunden zu verschmelzen!
Masa lächelte über diese Worte, denn er schmolz gerade dahin. Kai konnte so unmöglich süß sein wenn er wollte. Er blickte ihm tief in die Augen, legte eine Hand in seinen Nacken und zog ihn zuerst zu einem leidenschaftlichen, gierigen Kuss heran. Der Jüngere genoss diesen in vollen Zügen und rutschte noch etwas enger, so dass sich ihre bereits wieder stehenden Glieder berührten. Es fühlte sich einfach unbeschreiblich gut an.
Langsam glitten Masa Finger an Kais Wirbelsäule auf und ab. Er musste ihn erst vorbereiten, denn sonst würde er ihn verletzen und das wollte er unter keinen Umständen, doch eins war Masa klar, dass Kai das nicht durchstehen würde ohne sich noch einem Höhepunkt zu ergeben, bevor er in ihm war.
Der Jüngere wusste nicht warum, aber seine ganze Angst war verschwunden. Vielleicht, weil er genau wusste, dass Masa nie etwas tun würde, war ihm zuwider war oder ihm weh tun könnte. Inständig hoffte der Blonde, dass er dieses Mal mit Masa gemeinsam kommen würde, doch glauben konnte er es nicht, so wie er seinen Geliebten kannte.
Nach kurzer Zeit glitt Masas rechte Hand nach vorne und sein Zeigefinger zu Kais Mund. „Öffne ihn…" hauchte der Ältere und blickte ihm dabei in die Augen. Der Blonde tat wie ihm geheißen und gab dem Finger den Weg frei. Langsam und sanft ließ Masa seinen Finger in Kais Mund gleiten, bewegte ihn einen Moment. Kai, dessen Erregung gerade wieder ins unermessliche gestiegen war, saugte und leckte an seinem Finger und begann sich leicht zu bewegen.
Alleine dieses Bild, dass sich Masa bot, hätte ihn schon zu einem Höhepunkt treiben können, aber dieses Mal wollte er in Kai kommen, dieses Mal wollte er eins sein mit ihm und seinen Höhepunkt gemeinsam erleben. Allerdings, und das war dem Älteren klar, würde er sich immer noch gedulden müssen.
Als Kais Bewegungen sich verschnellerten, zog der Schwarzhaarige seinen Finger zurück und führte diesen gleich zu Kais Po. „Küss mich Bon…" Verlangte er mit belegter Stimme, denn er wollte seinen Koibito so ablenken. Kai, der mittlerweile schon fast wieder der Realität entschwand, tat dies mit dem größten Vergnügen.
Sie küssten sich gierig und als Masa sich sicher war, dass Kai seine ganze Aufmerksamkeit diesem Kuss widmete, drang er langsam mit seinem Finger ein. Kai stöhnte in den Kuss hinein und verkrampfte sich einen Moment. Er löste sich von Masas Lippen und blickte ihn an. „Entspann dich… dieses unangenehme Gefühl wird gleich vorbei sein." Hauchte er leise in Kais Ohr und dieser nickte kurz, denn er konnte nicht bestreiten dass es im Moment unangenehm war.
Masas geschickter Finger jedoch fand gleich die eine süße Stelle in Kais Innerem, die ihn sofort alles unangenehme vergessen ließ und seine Lust rapide steigerte.
„Uahh…Masa…was…", keuchte Kai, legte seinen Kopf auf Masas Schultern und schloss seine Augen um dieses neue Gefühl vollends in sich aufnehmen zu können und genießen zu können. Der Schwarzhaarige erwiderte daraufhin nichts, sondern genoss die sanften Küsse, welche Kai über seinen Hals und Schultern hauchte. Der Blonde schien sich vollkommen daran gewöhnt zu haben, sodass Masa einen Schritt weiter wagte. Langsam zog er seinen Finger zurück und vernahm das ungewollte Murren von Kai. „So gierig?" Fragte er ihn neckend. Ein stummes, peinlich, berührtes Nicken gefolgt von einem leidenschaftlichen Kuss war Kais Antwort.
Der Ältere war froh, dass Kai sein Tun offensichtlich mehr als nur gefiel. Er erwiderte den Kuss mit voller Leidenschaft, denn auch er war wieder sehr erregt, und drang wieder mit Zeige- und Mittelfinger in ihn ein. Kai stöhnte laut in den Kuss hinein und schlang seine Arme fest um den Körper des Älteren.
„Masa… Masa…" Hauchte er immer wieder und begann sich leicht zu bewegen, denn der Schwarzhaarige förderte seine Lust und Gier mit jeder Bewegung seine Finger. „Wenn… du so weiter machst… komme ich schon wieder…" Kai wollte sich zusammen reißen, doch er wusste genau, dass er es nicht schaffen würde, wenn der Schwarzhaarige sein tun so fortsetzte.
Kais Atem ging von Sekunde zu Sekunde schneller. Immer wieder traf der Schwarzhaarige diesen süßen Punkt, welcher ihn Sterne sehen ließ. „Nicht…Masa…", keuchte er abwesend und versuchte sich ein wenig von Masa zu lösen um nicht ohne ihn den Punkt der höchsten Lust zu erreichen. Doch Masa hatte sich genau auf dieses Vorhaben schon eingestellt. Fest schlang er seinen freien Arm um den Blonden und hinderte ihn daran sich von ihm zu lösen. „Bleib bei mir…lass mich dein süßes stöhnen hören", hauchte Masa leise in Kais Ohr. „Aber…Masa…uh…", Kais Worte wurden durch sein lautes aufstöhnen unterbrochen. Der Schwarzhaarige hatte seine steife heiße Erregung mit der Hand umschlossen und massierte diese, während er immer wieder gegen diesen Süßen Punkt stieß.
Das war einfach zu viel für den blonden Mann. Jegliche Hoffnung Masa endlich in sich zu spüren schwand, samt seiner anderen Gedanken. Er ergab sich seinen wilden Gefühlen, presste seine Stirn fest gegen Masas Schulter und schrie seinem Höhepunkt entgegen.
Kai brauchte einige Sekunden um sich wieder zu beruhigen. Sein Atem ging immer noch schnell. Masa zog seine Finger zurück und wollte ihm einen kurzen Moment der Ruhe gönnen. Lächelnd hauchte er einen sanften Kuss auf dessen blonden Haarschopf.
„Das war... gemein..." Erklärte Kai leicht gekränkt, denn er war endlich bereit ihn zu spüren, wollte es mit jeder Faser seines Körpers und der Ältere schien sich dagegen zu sträuben. „Du wirst mich noch spüren Bon, gleich... hab Geduld und gönn deinem Körper noch etwas Ruhe.." Hauchte er sanft und mit belegter Stimme.
