Kapitel 16

Kapitel 16

„Alles was ich will, bist du... ich will keine Ruhe... ist es dir egal, was ich mir wünsche?" Fragte der Blonde etwas gekränkt und blickte den Älteren an. „Nein... natürlich nicht, aber wir haben doch Zeit." Masa lächelte und Kai seufzte schwer. „Aber jetzt hatte ich doch endlich den Mut..." nuschelte er vor sich hin und legte erneut den Kopf an seine Schulter. „Den wirst du gleich auch noch haben Bon." Erklärte Masa zuversichtlich und griff nach dem Glas mit dem Champagner. „Trink erst mal einen Schluck..."

Erneut blickten sich beide in die Augen und stießen an. „Auf unsere Liebe, die niemals enden möge." Flüsterte Masa, bevor er einen Schluck trank. Kai nickte lächelnd und tat es ihm gleich. Die kühle Flüssigkeit lief prickelnd seinen Hals hinab und tat gut. „Diese Nacht werde ich nie wieder vergessen..." Gab Kai kichernd von sich. „Das sollst du auch nicht..." Hauchte Masa und legte geschickt einen Arm um ihn, so dass er ihn auf den Rücken legen konnte.

Sofort erblickte der Jüngere Masas noch immer stehende Erregung. Er fragte sich, wie sich sein Geliebter nur so lange zurück halten konnte. „Bitte Masa..." Hauchte er kaum hörbar. „Ich will eins mit dir sein."

Masa beugte sich über ihn und hauchte zuerst einen zarten Kuss auf die Stirn des Blonden. „Das werden wir…", flüsterte er leise.
„Jetzt….!" Fügte Kai mit verlangender Stimme hinzu. Denn es gab nicht was er im Moment mehr wollte. /Wie ungeduldig, Masa lachte in Gedanken über seinen Bon. „Bitteeee…", quengelnd klang der Blonde mittlerweile und seine Hände wanderten über Masas Schultern am Rücken hinunter.

Natürlich wollte Masa nichts lieber, als sich jetzt auf der Stelle in seinem Geliebten zu befinden. Endlich das spüren, was er die letzen Tage schon unterdrückt hatte. Aber er wollte noch was anderes. Ein letztes Mal blickte er Kai in die Augen, hauchte einen scheuen Kuss auf dessen Lippen bevor er seinen Mund auf erneute Erkundungstour schickte. Am Hals hinunter, über die Schultern den Armen entlang bis zu den Händen. „Masaaaaaaaa", Kai richtete sich auf und drückte somit den Älteren auch wieder hoch. „Warum machst du das?" „Was…Koibito…?" Fragte Masa unschuldig, natürlich wusste er was Kai meinte. „Na das…!!" Bekam er als kurze Antwort.

Masas Finger strichen über Kais Brust, an den Seiten hinunter über die Oberschenkel und entlockte dem Blonden ein genüssliches Stöhnen. „Magst du es nicht…?" Wollte Masa wissen. Im Kopf hatte er sich Kais Antwort schon genau ausgelegt, denn sonst hätte er so etwas nie gefragt. Und er lag richtig! „Doch…schon…aber...uhhh…! Das machst du extra!"

/Natürlich Bon./ Hätte Masa am liebsten geantwortet, aber er blieb stumm. Denn das zu sagen, wäre nicht gut gewesen. Kais Erektion erwachte schon bald zu neuem Leben, denn Masas Hände waren sehr geschickt. Ohne sein Glied zu berühren glitten sie über seinen Körper und reizten ihn.

Der Ältere konnte sich nur schwerlich zurück halten, denn Kais Körper, Kais Stöhnen und sein verlangender Blick, machten es ihm fast unmöglich. Noch nie, und Masa hatte schon so manches erlebt, hatte er solches Verlangen nach einem Menschen verspürt. Noch nie war er so süchtig nach jemandem gewesen. Nach seinen Küssen, seinen Berührungen.

Erneut senkte der Schwarzhaarige seine Lippen auf die seines Koibitos und versank in einem herrlich leidenschaftlichen Kuss. Seine Hände wanderten immer noch über seinen Körper und reizten seine empfindlichen Stellen, die Masa mittlerweile bestens kannte. Kai seufzte leise und wieder konzentrierte er sich auf die Berührungen seines Geliebten. „Masa..." Hauchte er leise. Wie konnte dieser Mann ihn nur so wahnsinnig machen? Schon wieder stand sein Glied, was Masa mit einem Lächeln honorierte.

„Masa…nimm mich endlich…ich …bitte…dich!" Masa schien diese Worte gar nicht zu hören, denn seine Geschickte Zunge neckte Kais Brustwarzen. Oder wollte er Kai nicht hören? „Masaaaa", quengelte Kai erneut, „Willst du mich denn nicht…?". Eigentlich wollte Kai diese Worte nur denken, doch die erregenden Gefühle, welche seinen Körper schon wieder beherrschten, warfen denken und reden durcheinander.

Masa ließ von Kai ab und blickte ihm in die Augen. Einen kurzen Moment war er von dessen Aussage geschockt, doch ein Lächeln trat sofort wieder auf sein Gesicht. „Wie könnte ich dich jemals nicht wollen…", flüsterte er leise und strich Kai eine leicht feuchte Blonde Haarsträhne aus dem Gesicht. „Dann nimm mich endlich…ich will dich in mir spüren, ich sehne mich danach eins mit dir zu werden…dir zu gehören", säuselte Kai. Diese Worte gingen dem Schwarzhaarigen wie warmes Öl hinunter. Es war ungewohnt, Kai so reden zu hören aber es tat mehr als gut.

Dennoch, sein blonder Engel musste sich noch etwas gedulden, auch wenn es ihm selbst schon sehr schwer fiel. Masa küsste ihn sanft und befeuchtete erneut einen seiner Finger. Diesen ließ er langsam hinunter zu Kais Eingang wandern. Er wollte ihm nicht weh tun und er wollte, dass sein Bon genügend Vorspiel und somit auch Vorbereitung bekam.

Kai stöhnte laut auf, als er den Finger dort spürte. „Ich will dich..." Hauchte er wieder, auch wenn das eben schon überaus wunderbar gewesen war und er eine solche Ekstase vorher noch nie gespürt hatte, so wollte er ihn endlich richtig.

/Das zahl ich dir alles irgendwann heim.../ beschloss er in Gedanken /Nun ja, wenn ich mal weiß wies läuft.../ Setze er noch schnell hinzu, denn das alles wollte er nicht auf sich sitzen lassen. Wie konnte Masa seinen Wunsch nur so ignorieren? Seine eigene Lust ignorieren? Denn ohne Zweifel, war der Schwarzhaarige mehr als nur bereit.

Kais Augenlider schlossen sich langsam. Sein Kopf wurde von unnützen Fragen und dem leichten Schwindel der Erregung beherrscht. Erst als ein leichter kurzer Schmerz durch seinen Körper zog, riss er die Augen auf und blickte seinen Geliebten wieder an. Masa war mittlerweile mit dem dritten Finger in ihn eingedrungen, spürte die kurze starke Verkrampfung und hielt innen. „Entspann dich…", bat er ihn leise. Doch das war alles leichter gesagt als getan.

Der Jüngere atmete tief durch und nach einem kurzen Moment entspannte sich sein ganzer Körper, der leichte Schmerz verflüchtigte sich und somit die Barriere zur Erregung. Langsam verstand Kai, warum der Yakuza sich noch zurück gehalten hatte. Er gewöhnte sich schnell an diese Enge und ließ nun wieder ein regelmäßiges Keuchen über seine Lippen kommen. „Hmh…Masa…das reicht…", nuschelte er leise richtete sich auf um eine Hand in den Nacken des Älteren zu legen und ihn mit sich zurück zu ziehen.

Schnell verwickelte er den Schwarzhaarigen in einen Kuss, strich mit seinen Finger sanft über dessen Seiten bis zu seinem Glied um es nur flüchtig zu berühren. Sogleich stöhnte Masa gierig in den Kuss hinein. Genau das war es, was Kai wissen wollte. „Quäl mich nicht länger, nimm mich endlich…ich bitte dich"

Masa blickte dem Jüngeren in die Augen und konnte sehen, dass dieser sich sicher war. Wieder senkte er seine Lippen auf die schmalen seines Bons und zog ihn ein seinen Bann. Langsam machten seine Finger seiner Erektion Platz, denn Masa konnte und wollte sich nun nicht länger zurück halten.

Noch während er ihn küsste, glitt er sanft zwischen seine Beine. Er musste vorsichtig sein, dessen war er sich bewusst. Bevor der Kuss endete, drang er langsam in ihn ein. Ein unbeschreibliches Gefühl machte sich sofort in ihm breit. Er hielt kurz inne und strich Kai sanft über die Seiten, erst jetzt löste er sich aus dem Kuss.

Für Kai war es eine ganz neue, ungewohnte Situation. Es war anfangs noch unangenehm, doch Kai wusste, dass dies sicher gleich schwinden würde. „Masa..." Hauchte er leise und schloss die Augen, denn er wollte jede einzelne Berührung genießen.

Noch einen kurzen Moment wartete Masa, bevor er anfing sich in einem langsamen, leichten Rhythmus zu bewegen. Eine Hand glitt durch Kais blondes Haar und legte sich ruhend in seinen Nacken. Er musste darauf achten, seinem Verlangen nicht vollends nachzugeben und somit zu schnell zu agieren, denn diese Art von Schmerz wollte er Kai ersparen.
„Sieh mich an…", bat Masa liebevoll, er wollte diese von Erregung beherrschten unschuldigen Augen sehen.

Langsam öffnete Kai seine Augen wieder, sogleich huschte ein lächeln über sein Gesicht als er direkt in die Dunkeln Augen seines Gelibeten blickte. Er hob seinen Kopf ein wenig um ihm einen kurzen Kuss zu stehlen. „Mehr…", verlangte er gierig.

Auch wenn Masa Kais Verlangen gerne nachgekommen wäre, so wusste er, dass dies nicht gut wäre. Kai musste sich noch ein wenig gedulden, ebenso wie er, denn sonst würde er ihm weh tun. Langsam bewegte er sich immer noch in dem gleichen Rhythmus. Viel zu lange war es her, seit er das gespürt hatte und es fühlte sich tausendmal besser an, als all die Male davor.

Für Kai war es ein ganz neues, unbeschreibliches Gefühl. Mittlerweile war das unangenehme Gefühl ganz und gar verschwunden und er ergab sich vollends seinen sich überschlagenden Gefühlen. „Masa..." Hauchte er immer wieder und blickte in dessen dunkle Augen, die ihn mit großem Verlangen anblickten.

„Ich liebe dich Bon." Flüsterte Masa leise mit erregter Stimme. Der Blonde lächelte. „Ich dich auch..." Antwortete er sogleich und zog ihn zu einem erneuten Kuss heran, einem leidenschaftlichen Kuss, der Masas Bewegungen schneller werden ließ.

Immer höher baute sich ihre Lust auf. Gegenseitig, durch leidenschaftliche Küsse und liebevolle Streicheleinheiten, trieben sie sich den Berg hinauf. Masas Vorhaben, sich Zeit zu lassen ging vollends den Bach hinunter. Sein Rhythmus intensivierte sich automatisch. Angetrieben von dem süßen Stöhnen seines Blonden.

„Masa….ahh…mehr…", keuchte Kai verlangend. Seine Hände glitten suchend nach Halt über Masas Rücken und fixierten sich kurz vor dessen Schultern. Diese Gefühle fingen an ihn zu überwältigen, ihm jegliche Orientierung zu nehmen. Einen Moment lang gab es nur noch ihn selbst, Masa und die wachsende Erregung. Doch auch diese Gefühle begannen zu schwinden, vertrieben durch den Schwindel im Kopf, dem kochenden Blut in den Adern. „Masa…ahh …nicht so…ich…uh…kann nicht mehr…", schrie Kai verzweifelt. Jetzt wo er endlich das bekommen hatte, was er die ganze Zeit wünschte, wollte er nicht das es vorbei war.

Was Kai nicht wusste, nicht ahnte und nicht spüren konnte war, dass es dem Schwarzhaarigen nicht anders erging. „Wehre dich nicht…dagegen…Kai…", hauchte Masa erregt und legte seine Lippen auf die seines Koibitos.

Kai gab sich voll und ganz dem leidenschaftlichen Kuss hin und spürte schon, wie die Realität entschwand und alles an Konturen verlor. Er wollte nicht, dass es endete, doch er konnte nichts dagegen machen. Viel zu süß war dieses Gefühl. Masa selbst erging es nicht besser, aber er wusste, dass Kai sich immer noch dagegen sträubte. Langsam glitt eine Hand zwischen seine Beine und begann dort Kais stehende Erektion zu massieren.

Der Jüngere stöhnte laut in den Kuss hinein und klammerte sich mit aller Kraft an seinem Geliebten fest. Als er sich aus dem Kuss löste, stöhnte er erneut laut auf. Kai konnte nicht mehr und ohne dass er es wusste, riss er Masa mit sich. Der Schwarzhaarige stöhnte ebenso laut auf und ergab sich seinen Gefühlen.

„Hmh…Masa…", nuschelte der Blonde noch sichtlich erschöpft. „Hmh?"
„Wie bin ich ins Bett gekommen?" Kai öffnete seine Augen und löste sich aus Masas Armen um sich ein wenig aufzurichten. Dieser grinste nun breit und musste sich sichtlich vor einem lachen zurück halten. „Aua…", Kai knuffte ihm in die Seite. „Wag es zu lachen…die Frage war eben noch ernst gemeint!" Kai setzte seinen gespielt Schmollenden Blick auf. „Eben…? Und wie ist es jetzt?"
Der Blonde grinste frech und schwang sich auf Masas Beine. „Hmm…die sanften Wogen der Liebe haben mich hier hergebracht…", säuselte er und strich mit dem Zeigefinger über Masas Lippen.

Dieser hauchte einen zarten Kuss darauf und lächelte. „Jaa…so könnte man es sagen…", stürmisch schlang er die Arme fest um den Blonden und zog ihn zu einem Leidenschaftlichen Kuss heran. /Hmmm nicht gut…, dachte Kai, als sich ein gewisses Körperteil auf diesen Kuss anfing zu regen. Doch Masa ging es nicht anders, dass würde noch eine lange Nacht werden…