Das ist mein erster Fanfiction Versuch, so bin ich noch sehr neu in diesem Zeug, werde jedoch mein bestes geben, um eine hervorragende Geschichte zu liefern.

Zunächst einmal spielt dies im Sommer zwischen Harry's fünften und sechsten Jahr, sowie während der vierten Staffel vom Winx Club, und wird voraussichtlich am Ende des Sommers in der Geschichte fertig sein.

Zweitens ist Englisch nicht meine Muttersprache, deshalb verzeiht bitte meine Grammatik und einige schlechte Übersetzungen.

Drittens wird die Hauptpaarung Harry und Roxy beinhalten, wobei die anderen Winx Club Paarungen ebenfalls vorhanden sind.

Viertens werden außer Harry kaum andere Harry Potter Charaktere erscheinen.

Fünftens ist dies meine Geschichte, also kann ich die Story so schreiben, wie ich möchte.

Sechstens gehört weder Harry Potter, noch der Winx Club mir, ansonsten wären die Franchises um einiges anders.

„Hallo" sprechen

Hallo" denken

Harry's Feenhaftes Abenteuer

Prolog

(Ligusterweg, später Nachmittag, 14. Juli 2016)

Wir befinden uns in einem kleinen Zimmer am Ligusterweg Nummer 4 und finden einen schwarzhaarigen und grünäugigen Teenager mit Brille vor uns. Er scheint 1,70 m groß zu sein und trägt alte Lumpen, die mindestens zwei Nummern zu groß zu sein scheinen. Außerdem befindet sich eine blitzförmige Narbe auf seiner Stirn und ein trauriger Ausdruck auf seinem Gesicht. Es ist der 14. Juli und die Erinnerung an das, was mit Sirius passiert ist, ist immer noch frisch in seinem Kopf. Jedes mal wenn er die Augen zumacht, sieht er Sirius's spottendes Gesicht in der einen Sekunde, und in der nächsten sein Schockiertes, als er rückwärts in den Schleier fällt. Auch seine eigenen Schreie nach ihm wollen Harry nicht mehr aus dem Kopf gehen.

„Sirius, warum du auch?", flüsterte Harry, „Warum müsstest du mich auch verlassen? Warum könntest du den Kampf nicht ernst nehmen? Warum?"

Harry wischt sich ein paar Tränen aus dem Gesicht, gerade als er bemerkte, dass zwei Eulen mit je einem Brief auf sein Fenster zufliegen. Er öffnete das Fenster und ließ beide Eulen rein, welche ihre jeweilige Fracht fallen lassen und wieder verschwinden. Die eine Eule sah aus wie eine Schuleule, während die andere ein ziemlich offizielles hochwertiges Aussehen hatte. Harry nimmt beide Briefe in die Hand und öffnet zunächst den Brief von der Schule.

„Lieber Harry", beginnt er zu lesen, „ich möchte mein Beileid über den Verlust von Sirius ausdrücken. Er war ein guter Freund und ehrenvollen Mitglied vom Orden und hat dieses Schicksal nicht verdient. Ich möchte dich außerdem hiermit informieren, dass er dir wohl was in seinem Testament hinterlassen hat, welches am 21. Juli gelesen werden soll, doch zu deiner eigenen Sicherheit kann ich dich nicht gehen lassen. Doch mach dir keine Sorgen, ich werde an deiner Stelle gehen und dich schließlich über alles informieren. Genieße den Sommer mit deiner Familie und denk dran, drinnen zubleiben und niemanden zu kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen, dein Albus Percival Wulfric Brian Dumbeldore

Schulleiter von Hogwarts."

Harry sieht den Brief mit zusammengekniffenen Augen an und runzelt die Stirn.

Als ob alter Mann, ich habe schon viel zu oft auf dich gehört und siehe, wohin es nicht gebracht hat.", denkt Harry.

Er nimmt dann den zweiten Brief in die Hand und findet ein seltsames Logo auf der Vorderseite. Sanft öffnet er ihn, holt das teuer aussehende Stück Pergament heraus und entfaltet es, nur um überrascht zu schauen, als er liest, von wem dies ist.

„Sehr geehrter Mister Potter,

Wir von Gringotts möchten Sie hiermit am 15. Juli 1996 um 14:00 Uhr zu uns vorladen, wobei das zu behandelnde Thema der Wille eines Mister Sirius Orion Black ist, aber auch mehrere versäumte Kontaktaufnahmen zwischen Ihnen und Gringotts. Sollten Sie nicht auftauchen, wird das schwerwiegende finanzielle Konsequenzen haben. Seien Sie also da und versetzen sie uns nicht erneut.

Dein Sharpclaw, Account Manager der Black Konten."

Nachdem er fertig gelesen hat, ist er nicht sicher, was er davon halten soll. Nicht nur wird der Wille von Sirius früher gelesen als Dumbledore angab, sondern er ist sich sicher, nie etwas über eine versuchte Kontaktaufnahme zwischen ihm und Gringotts gehört zu haben. Je mehr er darüber nachdachte, desto mehr kommen viele Erinnerungen zu ihm zurück, welcher er diesmal jedoch unter anderem Blickwinkel durchgeht.

Wenn es einer schaffen würde, meine Briefe abzufangen, dann wahrscheinlich Dumbledore. Immerhin hat er schon meinen beiden besten Freunden verboten, mir zu schreiben, und wer weiß, wie viele andere Briefe mir wahrscheinlich nie zugestellt wurden. Wenn ich so darüber nachdenke, ist es auch seltsam, dass scheinbar nie jemand irgendeine Art Dankesbrief oder so etwas an mich schickte für das, was ich mit 1 Jahr getan habe. Immerhin behandelten mich die Leute bei meinem ersten auftauchen in der Winkelgasse wie eine Art Erlöser und wirklich jeder kannte mich. Doch dann gibt es da auch noch all die Ereignisse in meinem Hogwarts Schulleben. Die Fallen im ersten Jahr waren so einfach, das sie ein paar Erstklässler überwinden konnten. Im zweiten Jahr scheint es unmöglich zu sein, dass Dumbledore nichts von dem Basilisken wusste, wenn man sein Alter bedenkt, sowie dass er bei der ersten Öffnung bereits Professor war. Dann ist da noch der falsche Moody im vierten Jahr, ein angeblich langjähriger Freund von Dumbledore, der jedoch keinen Unterschied bemerkte. Und jetzt noch die Prophezeihung, die er auf mich wirft. Wahrscheinlich war dies der Grund für all die anderen Ereignisse, doch ich bin fertig mit deinen Spielchen alter Mann."

Nachdem Harry alles noch einmal durchging, wurde er nur noch wütender, entschied sich jedoch, diese Wut fürs erste zu unterdrücken und abzuwarten, was morgen auf ihn zukommen würde.

(Szenenwechsel, nächster Tag, Harry's Zimmer, 13:00 Uhr)

Es ist der nächste Tag, eine Stunde vor Harry's Treffen in Gringotts, und er bereitet sich darauf vor, aus diesem Gefängnis auszubrechen. Zauberstab und Unsichtbarkeitsumhang gepackt, sowie Hedwig aus dem Käfig gelassen, um die nächste Zeit draußen herumfliegen zu können.

„Wir sehen uns später, mein Mädchen. Für jetzt fliege ein wenig herum und achte war auch, von niemanden erwischt zu werden.", sagte Harry.

„Barghh", kreischte Hedwig liebevoll und machte sich auf den Weg durch die Lüfte.

„Na dann, wie komme ich jetzt an meiner Wache vorbei?", fragte sich Harry, „Ich muss auf alle Möglichkeiten gefasst sein, jedoch besonders auf Moody und sein Auge, sowie Lupin und seine Nase".

Er zieht sich den Unsichtbarkeitsumhang über den Kopf und schreitet mit Zauberstab in der Hand leise aus dem Zimmer und dem Haus. Er nimmt die Hintertür in der Hoffnung, das dort niemand Wache steht und schaut sich verdeckt um. Niemand zu sehen, jedoch würden die Mitglieder des Ordens des Phönixes wahrscheinlich ebenfalls Umhänge tragen. Langsam macht sich Harry auf den Weg zur Straße und schaut sich immer weiter um, um jemanden zu finden, bis er aus einem der Büsche am Straßenrand plötzlich schnarchen hört. Er kommt immer näher zum Gebüsch, bis er etwas glänzen sieht. Er streckt die Hand aus nach dem glänzenden Ding und zieht es schnell weg. Darunter sieht er einen schlafenden Dung mit einer Flasche Feuerwhiskey in der Hand.

Auf der einen Seite bin ich wirklich verärgert über die Nachlässigkeit dieses Typen, aber andererseits hilft mir das beim Entkommen wirklich sehr.", denkt sich Harry.

Mit deutlich mehr Zuversicht bewegt sich Harry auf die andere Seite und tut dasselbe wie vor seinem dritten Jahr, er wünscht sich eine Möglichkeit, von dort wegzukommen. Und plötzlich, wie ein Blitzschlag, erschien der Ritterbus. Der Bus hält an und die Tür öffnet sich.

„Alles einsteigen", sagte der Fahrer.

Harry steigt ein und sieht sich im Bus um. Es sieht genauso aus, wie beim letzten mal, voller Betrunkener und Obdachloser.

„Also", fragte Stan, der Fahrer, „wo soll's hingehen?"

„Zum Tropfenden Kessel.", sagte Harry.

„Also gut, dann halt dich mal gut fest.", sagte Stan.

Und plötzlich, genau wie beim ersten mal, beginnt der Bus schnell und unkontrolliert zu fahren, wobei das festhalten kaum was bringt. Die Fahrt war lang und wild und sah äußerst gefährlich aus, sowohl von innen, als auch von außen, doch wie durch ein Wunder erlitt Harry nichts außer einigem Schwindel. Als sie dann endlich ankamen stieg er langsam und noch ein bisschen desorientiert aus und machte sich auf den Weg zu Tür des Tropfenden Kessels. Er öffnet die Tür und schaut sich um. Niemand scheint ihn bemerkt zu haben, also macht er sich auf zum hinteren Teil der Kneipe und öffnete den Weg zur Winkelgasse. Einmal drinnen sieht er, wie die Geschäfte im vollen Gange sind, trotz der nun weltbekannten Rückkehr von Voldemort. Als er sich erneut mit seinem Umgang über sich auf den Weg machte, bemerkte er, dass hier und da einige Leute in einer Art Uniform zu stehen scheinen.

Auroren", denkt er sich, „zumindest tut das Ministerium endlich etwas, statt mich die ganze Zeit zu verleumden und als den nächsten dunklen Lord darzustellen."

Nach wenigen Minuten kam Harry endlich vor der von Kobolden geführten Bank an, welche genauso imposant aussieht wie beim ersten mal. Er will gerade einlaufen, als plötzlich die beiden Koboldwachen vor dem Eingang mit ihren Waffen den Weg versperren.

„Zeig dich Zauberer, oder aber du wirst als Feind betrachtet.", sagte der Kobold rechts.

Als Harry dies hört, schaut er sich um und zieht dann den Umgang von sich.

„Es tut mir leid, wenn ich mich unhöflich verhielt, ich versuche jedoch meinen Besuch hier so geheim wie nur möglich zu machen.", erklärte Harry ihnen.

„Wir können uns gut vorstellen warum, Mr. Potter, doch auch für sie gelten dieselben Gesetze wie für alle anderen auf unserem Territorium.", sagte der linke Kobold.

Harry nickte mit dem Kopf als Zeichen, des Verstehens und machte sich dann auf den Weg in die Bank. Er nähert sich dem nächsten freien Schalter, an dem ein grimmig aussehender Kobold saß.

„Entschuldigen Sie, Meister Kobold, aber ich habe heute um 14:00 Uhr ein Treffen mit einen Kobold namens Sharpclaw.", erzählte Harry dem Kobold, welcher ihn nur finster anstarrte.

„Warte hier", sagte er und ging dann irgendwo hin.

Nach wenigen Minuten langweiligen Wartens erschien der Kobold wieder, diesmal jedoch in Begleitung.

„Pünktlich wie ich sehe, Mr. Potter", sagte der zweite Kobold, „ich bin Sharpclaw und wir haben einiges zu besprechen. Folgen Sie mir bitte.

Sharpclaw ging voraus und Harry folgte dicht dahinter. Sie betraten nach einigen Schritten ein Büro und nahmen dann beide an den gegenüberliegenden Seiten des innenstehenden Schreibtisches platz.

„Bevor wir zu dem Testament von Herrn Black kommen, erklären Sie doch bitte, warum Sie auf keinen unserer Briefe geantwortet haben, Mr. Potter", sagte der Kobold in einem ruhigen Ton, doch Harry konnte erkennen, dass keine Freundlichkeit vorhanden war.

„Ich entschuldige mich für jede Form von Beleidigung, die ich gegenüber Gringotts erbrachte, doch ich habe noch nie in meinem Leben einen Brief von Ihnen bekommen", sagte Harry und hoffte, dass er den Kobold vor ihm nicht noch mehr verärgerte.

„Keinen Einzigen?", fragte der Kobold mit zusammengekniffenen Augen.

„Nein, keinen Einzigen", bestätigte Harry.

„Nun Mr. Potter, dann haben wir ein Problem. Denn nicht nur ist es verboten, Briefe eines anderen abzufangen, sondern sie haben auch damit so Einiges verpasst, was mit ihren Konten zu tun hat, sowie ihrem Status", erzählte Sharpclaw.

„Ich verstehe nicht ganz, was meinen Sie mit Status, und was ist mit meinen Konten", fragte Harry verwirrt.

„Zunächst einmal bekommt jeder Zauberer und jede Hexe monatlich einen Kontoauszug, um zu sehen, wie seine oder ihre Finanzen aussehen. Des Weiteren gab es einige Abbuchungen, welche mit ihren Schlüssel durchgeführt wurden, jedoch nicht von Ihnen selbst. Was die Sache mit ihren Status betrifft, so sind sie als letzter Potter der rechtmäßige Erbe der Potter Familie und seit dem 31. Oktober 1994 scheinbar sogar Lord Potter", beendete der Kobold.

Harry starrte ihn währenddessen nur an und wusste nicht ganz, was er sagen sollte, da immer mehr Fragen in seinem Kopf auftauchten.

„Okay, zunächst einmal bekam ich nie einen Kontoauszug, wie schon gesagt, zweitens weiß ich nichts von irgendwelchen Abbuchungen außer denen, die ich für meine Hogwarts Materialien benutze und ich bin immer noch verwirrt über den Erben und Lord Teil", sagte Harry mit einer etwas unsicheren Stimme.

„Ich denke, ich werde es Ihnen dann etwas genauer erklären, Mr. Potter", sagte der Kobold, „jeden Monat wurde von ihrem Konto ein Betrag von 200 Galleonen abgebucht und an eine gewisse Dursley Familie übergeben, dann noch weitere 300 Galleonen für eine Organisation, die sich der Orden des Phönixes nennt und 500 Galleonen in das Gewölbe von einem gewissen Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore. Des Weiteren gehören sie zu einer der Adelsfamilien in der britischen magischen Gesellschaft und würden somit aufgrund ihres Alters und als einziger Potter Erbe Potter sein, jedoch wurden Sie aufgrund einer Veranstaltung namens Triwizard Tournament vom Ministerium und Magie selbst als Erwachsener erklärt und sind somit offiziell Lord Potter, obwohl, da Sie noch zur Schule gehen, einige Pflichten noch nicht zu handhaben sind, wie die Teilnahme an Sitzungen des Wizengamots. Sie können jedoch offiziell außerhalb der Schule zaubern, sobald die Spur von ihrem Zauberstab entfernt ist, und nun auch auf das Potter Familiengewölbe zugreifen. Außerdem brauchen Sie keinen magischen Wächter mehr, welcher sie übrigens darüber bereits in Kenntnis gesetzt haben sollte."

Diese Mengen an Informationen sind zu viel für Harry und er weiß nicht wirklich, wie er damit umgehen, doch ein Gedanke ist besonders im Vordergrund. Magischer Wächter. DUMBLEDORE! Er hat ihm all das vorenthalten und bestimmt hat auch er die Briefe abgefangen und sein Geld gestohlen. Für sich, den Orden und die DURSLEY'S!? Wahrscheinlich für seine Pflege und trotzdem behandelten sie ihn wie Mist! Er hat sehr viel nachzudenken, doch diesmal sollte er wirklich alles gut durchplanen.

„Sharpclaw, die einzigste Person, die mein magischer Wächter sein könnte, ist Dumbledore. Er hat sicherlich auch all das Geld abgehoben und meine Briefe abgefangen! Außerdem scheint er mir auch all die Informationen über meinen Status vorenthalten zu haben. Gibt es eine Möglichkeit, das Geld zurückzuholen und Dumbledores Zugang zu meinem Konto zu sperren?", beendete Harry, während er versuchte, seine Stimme unter Kontrolle zu halten.

„Wenn er wirklich Ihr magischer Wächter ist, können Sie nichts gegen die Geldentnahme tun, da es sein Recht ist, dies mit ihrem Vertrauensgewölbe zu tun. Allerdings, da Sie nun emanzipiert sind, hat er kein Recht mehr, ihr Geld zu verwenden. Wir können außerdem Ihren alten Gewölbeschlüssel für ungültig erklären und Ihnen einen neuen geben. Was jedoch das Abfangen der Briefe anbelangt, so lag das außerhalb von Dumbledores Reichweite und wir werden ihn dafür mit einer hohen Geldstrafe belegen und dasselbe auch dafür tun, dass er Sie über ihr Erbe nicht informierte.", beendete der Kobold.

Harry überlegte eine Minute lang, bevor er wieder anfing zu sprechen.

„Es nervt mich zwar ziemlich, dass nicht mehr gegen Dumbledore getan werden kann, aber das ist besser als nichts. Könnten wir dann bitte zu Sirius's Willen kommen?", fragte Harry.

„Natürlich Mr. Potter", sagte der Kobold und zog ein Dokument aus der Schublade des Schreibtisches. Er öffnete es und legte es vor Harry hin. „Der Grund, warum Sie dies vor all den anderen im Dokument Erwähnten lesen, ist, dass Sie der neue Black Erbe sind und als solcher das meiste Recht darauf haben. Ich überlasse es Ihnen, es selbst zu lesen."

Harry griff nach dem Dokument und begann zu lesen.

„Ich, Sirius Orion Black, verfüge mit vollkommener geistiger und körperlicher Gesundheit das Folgende: An meinen guten Freund Remus Lupin, hiermit hinterlasse ich dir 15000 Galleonen und bitte dich, über dein pelzige kleines Problem hinwegzusehen und endlich einer gewissen Hexe deine Gefühle zuzugeben. Komm schon Moonie, du kannst das. An Andromeda und Nymphadora Tonks, hiermit füge ich euch offiziell wieder der Black Familie hinzu und hinterlasse euch und Ted weitere 15000 Galleonen. An Narcissa Malfoy und Bellatrix Lestrange, hiermit annuliere ich eure Ehen und schmeiße euch beide aus der Black Familie. Außerdem rufe ich von den Familien Lestrange und Malfoy alle Schulden gegenüber der Familie Black ein. Und zuletzt, mein Patensohn Harry James Potter, dir überlasse ich alles andere an Geld, Immobilien und den Titel Erbe Black. Harry, es tut mir leid, dass ich nicht mehr bei dir sein kann, doch was auch immer passiert ist, gib dir nicht die Schuld dafür und genieße dein Leben. Ich weiß von der Prophezeihung, doch ich sage dir, vergiss es und flieh. Es ist nicht deine Pflicht, gegen Voldemort zu kämpfen, ganz egal was andere auch sagen mögen. Und vertraue Dumbledore nicht zu sehr, denn ob er es gut meint oder nicht, er hat viel zu viele Fehler begannen. Bitte Harry, egal was, lebe."

Als Harry fertig mit lesen war, kullerten die Tränen sehr stark. Er vermisste Sirius sehr, doch er wird auf ihn hören und sein Leben leben. Und was Voldemort betrifft, weiß er zwar nicht, ob er das alles einfach sein lassen kann oder nicht, aber er wird zumindest in nächster Zeit nichts mit diesem Thema zu tun haben.

Sharpclaw zog dann zwei kleine Schachteln heraufvund stellte sie auf den Tisch. „Diese beiden enthalten den Lord Potter Ring und den Erbe Black Ring. Sie mögen zwar emanzipiert sein, doch einer der Bedingungen, um zum Lord Black ernannt zu werden, ist, dass Sie Ihre Schulausbildung beendet haben. Wie bereits gesagt, können Sie von nun an auch außerhalb der Schule zaubern, nachdem die Spur entfernt wurden ist, und auf jegliche Potter Konten zugreifen, sowie auch auf den Tresor für den Erben Black. Sie gelten als offizieller Erwachsener in unserer Welt Mr. Potter. Wenn Sie mir jetzt noch kurz ihren Zauberstab geben könnten."

Harry übergab Sharpclaw wortlos seinen Zauberstab und dieser entfernte nach einigen Sekunden die Spur.

„So bitte Mr. Potter, wenn es dann noch was gäbe?" fragte der Kobold.

Harry, immer noch nicht wieder voll gefasst, antwortete „Gibt es eine Möglichkeit, auf mein Geld zuzugreifen, ohne immer nach Gringotts gehen zu müssen? Und gäbe es etwas, damit niemand mehr meine Post von mir fern halten kann?"

Erneut griff Sharpclaw in die Schreibtischschublade und zog zwei weitere Gegenstände heraus. Das eine sieht aus wie eine Karte, das andere wie eine Box.

„Das, Mr. Potter, ist eine Goldkarte, mit der sie jederzeit und überall ihr Geld ausgeben können, sowohl in der magischen, als auch in der Muggel Welt. Das andere ist eine Postbox, mit der Sie jegliche Post von uns erhalten werden und die Post anderer kann da durch gehen, damit überprüft wird, ob etwas Schädliches dabei ist.", erklärte ihm der Kobold

„Danke", sagte Harry und nahm beide Gegenstände vom Kobold.

„Wir werden Ihnen ihren neuen Schlüssel später über die Box zuschicken. Bis dahin wünsch ich Ihnen viel Glück, Mr. Potter", beendete der Kobold und entließ Harry damit.

Harry nickte noch einmal aus Dank und stand dann auf, um sich auf den Weg zurück zu machen. Jedoch hatte er nicht vor noch sonderlich lange am Ligusterweg zu bleiben und entschied sich daher, noch einen kleinen Einkauf zu tätigen.

Zuerst kaufte er sich einen neuen Koffer, welcher mittels Magie viel mehr Platz bot als ein ganz normaler Koffer. Danach ging er einige Bücher kaufen, welche sich mit Kampfmagie, Verteidigungsmagie und Okklumentik beschäftigen. Als er dann fertig mit seinem Einkauf in der Winkelgasse war, ging er nun zum Einkauf in der Muggel Welt. Dort kaufte er sich zuerst eine vollständige neue Garderobe, damit er nicht mehr Dudley's alte Lumpen tragen musste und deutlich besser aussehen kann. Anschließend ging er noch in ein Elektronikgeschäft, um sich ein Handy zu kaufen, damit er mehr als nur eine Kommunikationsmöglichkeit hat und auch das Internet nutzen kann. Als letztes machte Harry noch einen Zwischenstopp in einem Reisebüro und kaufte sich einige Broschüren über beliebte, aber auch ruhige Urlaubsorte, um aus Großbritannien fliehen zu können, zumindest vorübergehend und vor allem unbemerkt. Nach allen Erledigungen war es mittlerweile Abends und Harry kehrte schließlich zum Ligusterweg zurück.

Als Harry ein paar Häuser entfernt von Nummer 4 ist, verwendet er wieder den Unsichtbarkeitsumhang um sich an der Wache vorbeizuschleichen. Er entdeckt Dung wieder im Gebüsch , jedoch diesmal wach. Langsam und leise machte er sich los zur Hintertür und stieg leise wieder ins Haus ein.

Zum Glück hatte der Orden ein ausführliches Gespräch mit den Dursley's, sonst hätte ich jetzt sicherlich ein paar Probleme", dachte Harry und gelang dann in sein Zimmer und sieht Hedwig auf seinem Schrank.

„Schön dich wiederzusehen Hedwig. Du wirst nicht glauben, was ich alles heute in Erfahrung gebracht habe.", erzählte Harry ihr, während er Sie sanft streichelte.

„Bargh", sagte Hedwig und kuschelte sich gegen Harry's Hand.

„Wir machen bald eine Reise Hedwig. Ich weiß noch nicht wohin oder auch wie lang, aber wir werden eine Pause von all dem Stress bekommen", flüsterte Harry ihr sanft zu.

Den Rest des Abends machte sich Harry weiter Gedanken über das, was er erfuhr und was er von nun an tun sollte, bis er einschlief.

(Zeitsprung, 22. Juli 2016, Harry's Zimmer, 12:00 Uhr)

Die letzte Woche war sehr entspannt und stressig zugleich für Harry. Er durchsuchte die Broschüren nach einem passenden Ort zum Reisen und lernte auch viel aus den Büchern, die er kaufte. Gleichzeitig hatte er aber auch Angst, dass Dumbledore jeden Moment zum Haus kommt und all seine Pläne ruiniert. Doch das ist jetzt egal, denn der heutige Tag ist der, an dem er endlich fliehen würde. Er mag nicht viel über die Vorgehensweise des Ordens wissen, jedoch konnte er erfahren, dass der Bewachungsplan anscheinend ein wöchentlicher ist, was bedeutet, dass Dung wieder an der Reihe ist, und dieser ist bestimmt wieder betrunken. Harry packte alles, was er brauchte, packte Hedwig und ging los. Vorsichtig mit dem Unsichtbarkeitsumhang über sich schlich er vom Grundstück und bewegte sich auf diese Art und Weise weiter bis zur nächsten Straße und rief dann mit seinem Telefon ein Taxi. Fünfzehn Minuten später erschien dann eins.

Als Harry einstieg, fragte der Fahrer „Wo soll es denn hingehen?".

„Zum nächsten Flughafen", antwortete Harry.

Das Taxi fuhr los und Harry könnte nicht anders, als immer aufgeregter, aber auch nervöser zu gleich zu werden. Er würde dies tun und sich nicht von Dumbledor oder Voldemort aufhalten lassen. Nach einer Dreiviertelstunde erreichte das Taxi den Hauptflughafen von London.

„Das wären dann 40 Pfund", sagte der Taxifahrer.

„Kann man auch mit Karte zahlen?", fragte Harry und zeigte ihm die Goldkarte.

„Sicher", antwortete der Taxifahrer.

Harry zählte dann und stieg mit dem gesamten Gepäck aus dem Taxi und ging ins Gebäude. Dort angekommen suchte er nach den nächsten Schalter und bewegte sich dann zu ihm. Als er einen fand, stellte er sich in der Reihe an und wartete, bis er dran sein würde. Als es dann soweit war, ging er zur Dame am Schalter und begann das Gespräch.

„Entschuldigen Sie, ich würde gerne ein Ticket kaufen", sagte Harry.

„Aber gerne doch. Wo soll es denn hingehen?", fragte die Dame.

Harry holt eine der Broschüren raus, suchte eine Seite und zeigte diese ihr.

„Hier bitte", sagte er.

Die Dame schaut auf die Broschüre, lächelt und nickte dann.

„Eine sehr gute Wahl, Sir. Dieser Ort ist zwar ein relativ unbekannter Ort, jedoch auch ein sehr schöner", sagte die Dame sanft.

Die Dame überprüft daraufhin ein paar Sachen am Computer und stellt Harry anschließend ein Ticket aus, nachdem er sein Gepäck, auch Hedwig, sehr zu ihrer Unzufriedenheit, abgab, damit es in das Flugzeug gelangte.

„Einen schönen Tag noch Sir", sagte die Dame, bevor Sie sich ihrem nächsten Kunden zuwandte.

Harry nahm dann das Ticket und machte sich auf den Weg, um noch etwas zu finden, womit er sich die Zeit vertreiben könnte, bis das Flugzeug bereit wäre. So verbrachte er die nächsten zwei Stunden mit essen, lesen und die Umgebung zu genießen. Gegen 14:45 Uhr kam dann die erwünschte Durchsage.

„Achtung an alle Passagiere des Fluges B123, der Flug startet in 15 Minuten, bitte steigen Sie jetzt alle in das Flugzeug ein."

Als Harry dies hörte, stand er auf und machte sich auf den Weg. Mitsamt Handgepäck ging er los, zeigte beim Eingang sein Ticket vor und trat mit nervösen Schritten voran. Immerhin wäre dies sein erstes mal in einem Flugzeug und noch wichtiger, dies ist sein Weg Weg von Dumbledore und Voldemort. Drinnen sucht er dann seinen Platz, direkt am Fenster, und macht es sich gemütlich, immerhin soll der Flug 8 Stunden dauern. Pünktlich um 15:00 Uhr sind dann alle eingestiegen und die Türen schließen sich. Nach einigen Sicherheitsanweisungen und ein paar Fragen startet der Flug.

Alles am Vorgang, vom Start bis zur Landung, ist etwas, was Harry wohl nie vergessen wird. Das starke Rütteln, die Geschwindigkeit, die Höhe, die Aussicht, alles davon wird Harry noch lange in Erinnerung bleiben. Das war in mehreren Punkten sogar viel besser als Quidditsch je sein könnte.

(Zeitsprung, immer noch 22. Juli 2016, 14:00 Uhr, Ort unbekannt)

Endlich, nach 8 langen Stunden voller Sitzen und fliegen, ist Harry angekommen. Die Erfahrung des Fliegend auf Muggelart war wirklich wunderbar, doch er braucht jetzt dringend Bewegung, gleichzeitig aber auch Schlaf, da er kein Auge zubekam. Aus dem Flugzeug raus und eine schnelle Toilettenpause später, im Flugzeug war sie nämlich immer besetzt, machte sich Harry auf den Weg, um sein Gepäck und Hedwig zu finden.

Also, wo ist jetzt mein ganzes Zeug und Hedwig?", fragte sich Harry in Gedanken.

Nach einigem hin und her fand er schließlich den Ort und auch sein Gepäck anschließend relativ schnell, hauptsächlich aufgrund einer gewissen weißen Schneeeule.

„Barg, bargh, bargh", krächzte Hedwig, wodurch alle in nächster Nähe sie anstarrte.

Harry machte sich schnell auf den Weg zu ihr und versuchte sie zu beruhigen.

„Ruhig Hedwig, ich weiß, dass das unangenehm gewesen sein muss, aber es ging nun mal nicht anders", beschwichtigte Harry sie, „Sobald wir aus dem Gebäude raus sind, werde ich dich aus dem Käfig heraus lassen."

„Bargh", läutete Hedwig erneut.

Harry packte sie und alles andere und bewegte sich geradeaus zum Ausgang des Flughafens zu. Nach nur wenigen Minuten erreichen die beiden die Türen und Harry bleibt kurz vor ihnen stehen.

„Das ist es Hedwig", sagte Harry zu Hedwig, „für die nächste Zeit wird dies unsere neue Heimat sein".

Harry schreitet paar Schritte voran, aus den Türen heraus.

„Unsere neue Heimat…

… Gardenia.

Ich möchte zum Schluss noch anmerken, dass, während ich Dumbledore wirklich nicht mag, er hier nur eine kleine Rolle spielen wird, da ich Harry wirklich viel lieber in die Winx Club Geschichte sehen würde, als die Winx und Roxy in seiner.