Disclaimer: Wenn ich Joanne K. Rowling wäre, würde ich meine Zeit damit verbringen, diesen Disclaimer zu schreiben?

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Ich zog meinen dickeren Umhang an und schlüpfte aus dem Portraitloch. Potter war

offensichtlich verschwunden bevor ich ihn wegen Vernachlässigung seiner Pflichten als Schulsprecher ausschimpfen konnte.

Zur Hölle mit ihm und seinem blöden Umhang. Wegen diesem bescheuerten Umhang ist er in der Lage, zusätzliche Stunden mit seinen Freunden herauszuschinden.

Ich machte meiner schlechten Laune Luft, bevor ich um die Ecke ging. Ich spähte in einen leeren Klassenraum um sicherzugehen, dass keiner sich in ihm befand, bevor ich weiterging.

Und diese blöde Karte, die ihm aus etlichen schwierigen Situationen heraushalf, ja, ich bin sicher, sollte schon vor Jahren beschlagnahmt werden. Wie hat er dieses Teil bloß hingekriegt? Er ist definitiv nicht gerissen genug, um so eine Sache auszuknobeln. Tja, wahrscheinlich hat er Lupin animiert, die Arbeit für ihn zu machen. Dieser dumme Nichtstuer.

Ich bemerkte, dass es zu dunkel wurde, um zu sehen wo ich hinging, und murmelte 'Lumos'. Sofort fing die Spitze meines Zauberstabs an zu leuchten. Ich hielt ihn so tief wie möglich, gleichzeitig ging ich hinunter, wo die Küchen sich befanden.

Ich wusste, viele Schüler waren in das 'Geheimnis', wo sie sich befanden, eingeweiht und sie wussten auch, wie man hereinkam. Es war einer der Plätze, wo Schüler sich aufhielten, wenn sie verlorene Stunden aufholen wollten.

Ich öffnete die Tür, um gleich darauf mehrere Lacher zu hören. Lacher, die ich immer dann gehört hatte, wenn Potter und seine Freunde Snape kopfüber über den See baumeln ließen.

"Prongs, bist du sicher, Lily weiß nichts davon, dass du blaumachst?", fragte Lupin, an einem Butterbier schlürfend.

"Ich weiß es nicht. Warum fragst du sie nicht selber?" Ich stand breitbeinig in der Tür, die Arme über meiner Brust verschränkt.

"Ähm… Hi Lily! Willst du ein Butterbier?", sagte Potter vorsichtig.

"Ich bin so was von angepisst, ich kann euch noch nicht mal anbrüllen. So. Was ihr jetzt tun werdet, ist, dass ihr JETZT in eure Schlafsäle geht, und Nachsitzen am Freitag", sagte ich, durch zusammengebissene Zähne.

"Und warum sollten wir dir zuhören? Bist du eigentlich vollkommen sicher, dass wir das überhaupt tun?" Black streckte sich in seinem Stuhl aus.

"Du willst wissen, warum ihr mir zuhört? Ihr hört mir zu, denn wenn ihr es nicht tun würdet, würde das Ministerium herausfinden, dass wir ein paar illegale Animagi an unserer Schule haben!", knurrte ich.

Es gibt nichts, was man nicht durch Erpressen erreichen kann.

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"Ähm… Hi Lily!", sagte Potter, als ich gerade die Tür geschlossen hatte.

"Potter" Ich nickte knapp, bevor ich die Treppen zu meinem Raum hochstieg.

"Sag mal, wie hast du herausgefunden, dass wir Animagi waren?", fragte er. Ich stolperte, ich hatte nicht vorgehabt, noch mit ihm zu sprechen.

Ich fand mein Gleichgewicht wieder, drehte mich um ihn anzusehen. „Ich habe meine Mittel"

Ich schlüpfte in mein Schlafzimmer und schloss die Tür.

Ich saß auf meinem Bett und dachte über den Tag nach.

Was hatte Potter in der Küche zu suchen gehabt?

Wann war dieser Verwandlungsaufsatz fällig?

Sollte ich Potter und seine Freunde für das Brechen einer Schulregel melden?

Warum dachte ich immer noch über Potter nach?

Ich drehte mich um, sodass ich auf der Seite lag, während ich versuchte, meine Gedanken zu sortieren.

Langsam schlief ich ein.

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"Hey Lily" Andrew gab mir einen flüchtigen Kuss auf die Wange als er sich beim Frühstück neben mich setzte.

"Hi Andrew" Ich zog die Platte mit den Toasts zu mir und legte mir ein paar Scheiben auf meinen Teller.

"Und, wie waren die Rundgänge?" Er fragte zwischen einigen Bissen Rührei.

"Tja, Potter tauchte nicht auf, ich fand ihn mit seinen Freunden in der Küche, wo sie sich einen schönen Abend machten während ich arbeitete. Wenn wir davon mal absehen, war es gut", sagte ich.

"Denk einfach nicht dran. Denk immer dran, dass du in ein paar Jahren Besitzer eines riesigen Betriebs sein wird, während er versucht, dort einen Job zu kriegen. Dann kannst du ihm das Leben zu Hölle machen!" Ich lachte. Er hatte mir das schon so oft gesagt.

"Richtig. Was hast du jetzt?" Er überlegte.

"Verwandlung. Und du?"

"Zaubertränke" Er nickte. "Bist du in Ordnung? Du siehst ein bisschen abgelenkt aus", fragte ich.

"Ähm, ja, Lily, weißt du noch, wie du immer gesagt hast, wenn du Ziele hättest, würdest du alles tun, um sie zu erreichen, fragte er vorsichtig.

„Ja" Ich sah ihn an. Er starrte auf seinen Teller. „Warum?"

"Mir wurde ein Platz in Durmstrang für den Rest des Jahres angeboten, und ich habe zugesagt" Meine Gabel fiel klappernd auf den Teller. Ich starrte ihn an.

"Richtig. Nun… ja. Das ist großartig! Ich meine, ich hätte ihn auch genommen", sagte ich, obwohl ich geradeheraus lügte.

"Nun, ja… Ich denke, wir sollten, du weißt schon… was, wenn ich ein anderes Mädchen finde…" Oh, richtig.

"Oh, ja. Das ist ok. Kein Problem. Wann reist du ab?" Bald, hoffentlich?

"Morgen." Und du hast SO lange gewartet, mir das zu sagen?

"OK. Tja, ich muss in den Unterricht. See you, Andrew" (I/N: Das habe ich mit Absicht so gelassen) Ich stand auf und warf mir meine Tasche über die Schulter.

Ich stapfte mit atemberaubender Geschwindigkeit aus der Halle und gesellte mich zu einer Gruppe von Mädchen, sodass ich keine Aufmerksamkeit erregte.

A/N: Lilys Leben scheint in allen Dingen abwärts zu gehen, nicht? Traurig... Tschuldigung dass in diesem Kapitel nicht viel mit Lily und James passiert, es ist so eine Art zweiter Prolog. Im nächsten Kapitel werde ich, versprochen, mehr von James und co. erzählen.

Ich gebe meine dicksten Dankeschöns an Amenti und Lily Hermione Potter wegen der reviews. Ich weiß, dass dieses Kapitel nicht besonders gut ist, es ist eine Art Lückenfüller, bis ich den Plott festgelegt habe, was, denke ich, im nächsten oder übernächsten Kapitel passieren wird.

Kekse und Eis für die, die reviewen! Die Kapitel werden länger werden, je nach dem, wie die story sich entwickelt!

I/N: Wenn ihr reviewt, macht es bitte auf Englisch! Ich werde die reviews dann an die Autorin weiterleiten. Deutsche reviews müsste ich übersetzen, das mache ich nicht gerne, aber wenn es GAR NICHT anders geht, akzeptiere ich die auch. Falls ihr mir persönlich eine message schicken wollt, macht das bitte durch mein Profil.