So hier ist auch schon das nächste kapitel. Aber nur ein einziges Review für das zweite?? Je mehr ihr reviewt, desto schneller poste ich...das nächste Kapitel ist schon fast fertig...hoffentlich ist deine Neugier hiermit kurz gestillt xD, Tammy.
Disclaimer: Nein, uns gehört nix...gar nix...weder figuren noch plot...gehört alles J.K. Rowling und Marari.
Und jetzt viel Spaß
„Du hast ein Thema gewählt ohne mich? Aber ich dachte, wir würden unser Projekt zusammen machen."
Hermine schüttelte verzweifelt den Kopf.
„Nein Ron, weil dann würde es so enden, dass ich die ganze Arbeit mache und ich habe wirklich nicht vor, dir ein fertiges Projekt auf dem Silbertablett zu präsentieren. Außerdem dürfen wir sowieso nicht zusammenarbeiten. Und", meinte Hermine, während sie ihr unschuldigstes Gesicht aufsetzte, „habe ich nicht gedacht, dass dir Einzelunterricht mit Professor Snape gefallen würde."
„WAS?", brüllte Ron.
„Ich muss los, treff mich mit Draco für Schulsprecherpflichten, du weißt ja."
Hermine gab ihm einen kurzen Kuss und ging um die Ecke. Sie stoppte kurz, um zu hören wie Ron auf ihren letzten Satz reagieren würde.
„Sie, also ehrlich, der bescheuerte Idiot aus den Kerkern? Ich, Neville du stimmst mir zu, oder? Es ist nur…wie kann sie?"
„Also", antwortete Neville vorsichtig, „ Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hermine eine Chance verpassen würde, mit ihm zu arbeiten, er ist der beste Zaubertränkemeister im ganzen Land. Und sie ist ziemlich ehrgeizig, arbeitet hart für eine gute Karriere und so. Sie wird einfach ignorieren, dass er ein Idiot ist, hab ich Recht?"
„Ehrgeizige Karriere? Meine Mutter hat nicht Karriere gemacht und sie ist glücklich. Hermine liebt mich, warum kann sie nicht einfach so sein wie Mutter? Es ist nicht unnormal, eine Hausfrau zu sein."
„Vielleicht solltest du ein Hausmann werden." Zischte Ginny. „Es ist toll eine zu Hause bleibende Mutter zu sein, wenn man das will, aber jemand dazu zwingen, der Karriere machen will, ist beknackt."
„Tja, ich werde aber keine Karrierefrau haben, die Wahl ist zwischen mir oder einem Job und sie wird mich nehmen, weil wir füreinander bestimmt sind. Es ist Liebe."
Hermine schaute zu ihren Füßen. Sie wusste, dass Ron eine Frau wie seine Mutter wollte, es war ganz natürlich. Aber sie wählen zu lassen zwischen dieser Zukunft mit ihm und der, die sie wollte, ohne ihn war erbärmlich. Ihre Fäuste schüttelnd wegen unterdrückter Wut stolzierte sie davon zu ihrem Treffen mit Malfoy. Zumindest war seine Sicht der Dinge genauso zynisch wie ihre.
„Und dann hat er gesagt, entweder meine Karriere oder er!"
Draco seufzte und hielt an. „Schau Hermine, ich will nicht unhöflich sein, weil ich ganz genau weiß, welche Streiche du mir spielen kannst, jetzt wo wir einen Gemeinschaftsraum teilen. Aber was sagt dir, du kannst mir das alles erzählen? Wir hassen uns, vergessen? Und so sehr ich es auch liebe, die Probleme anderer Leute zu hören, bin ich nicht ganz so begeistert in ewig langen Monologen darüber."
Die nächsten paar Wochen versuchte Hermine mit allem was möglich war, Ron in ihre privaten Räume zu bekommen. Sie dachte sich, wenn Ron wusste, was er verpasste, würde er ein bisschen entspannen und vielleicht sogar seine nervigen moralisch korrekten Ansichten abwerfen.
Der Streit wegen ihrem Projekt war vergessen, da Snape sie nicht angesprochen hatte und der Rest ihres Jahrgangs noch nicht darüber nachdenken musste. Aber Hermine hatte es nicht vergessen und recherchierte eifrig, wann immer es ihr ihre Studien, Schulsprecherpflichten und Probleme mit ihrem Freund erlaubten.
Die Bibliothek hatte sie enttäuscht und sie war nicht beeindruckt.
„Hey Hermine." Hermine drehte sich um und sah Draco auf den Gryffindortisch in der großen Halle zulaufen. Er trug seinen typischen Friss Dreck und Stirb Gesichtsausdruck, aber sie konnte sehen, wie nervös er war. Es gab gute Gründe dafür, dass die Tische der Gryffindors und Slytherins an den gegenüberliegenden Seiten standen. Sie stand auf um ihn zu begrüßen und bemerkte, dass alle Blicke auf sie gerichtet waren.
„Was ist, Draco?"
Er zog sie näher zu sich heran, so dass niemand lauschen konnte. „Ich hab eine Nachricht für dich von Snape, er sagte ich sollte sicher sein, dass nur du weißt, was es ist." Er grinste sie an. „Heimliche Affäre oder darf ich wissen, was los ist?" Hermine grinste zurück.
„Keine Chance, Draco, bei beiden Fragen."
„Ich wette, ich kriegs raus, wenn wir patrollieren. So, ich bin weg bevor ich verhext werd."
Draco ging relativ entspannt zurück zu den Slytherins und Hermine setzte sich um die Nachricht zu lesen.
Miss Granger,
Ich habe ihre unglücklichen Versuche, Informationen zu finden, mit Mitleid beobachtet, kommen sie in mein Klassenzimmer um 20.00 Uhr und ich werde helfen.
Professor Snape.
„Was zur Hölle sollte das gerade, Hermine?", fragte Ron wütend. „Warum ist Frettchen-Gesicht hergekommen um mit dir zu reden? Eure Pflichten sind alle geplant, also das wars nicht."
„Ihr saht aus, als hättet ihr ein freundliches Gespräch." Fügte Ginny langsam hinzu. „Letztes Jahr wärst du genervt gewesen, wenn er nur irgendwo in der Nähe deines Ellbogens gelaufen wäre."
Hermine seufzte. „Es ist nichts Leute, ihr wisst doch, wegen dieser Schulsprecherzauberei, es gab ne Zeit, da fandest du es lustig, Gin."
„Das ist nur dazu da, damit ihr euch mit den Vornamen anredet, das hat nichts mit Freundschaft zu tun."
„Was ist diese Nachricht?" blaffte Ron plötzlich. „Er hat dir einen Zettel gegeben und du hast gegrinst als du ihn gelesen hast."
„Nichts was dich angeht Ron." Antwortete Hermine, die langsam sauer wurde. „Es ist persönlich."
Alle anderen waren leise geworden und versuchten nicht zu laut zu kauen, damit sie auch nichts verpassten. „Persönlich." Wiederholte Ron langsam. „Persönlich. Hermine, wir sind zusammen."
„Was hat das jetzt damit zu tun?"
„Das heißt, es sollten keine Geheimnisse zwischen uns sein, überhaupt keine. Vor allem, wenn es darum geht, dass Slytherins dir geheime Nachrichten geben. Wir sind im Krieg, vergessen?"
Hermine schaute zur Decke und zähle bis drei.
„Erstens, wir sind nicht im Krieg, Ronald, wir sind immer noch in der Schule. Zweitens, ich bin in keinster Weise verpflichtet, dir irgendwas zu sagen und drittens, wenn wir grad beim Thema Geheimnisse sind, wann hattest du vor, mich über dein kleines Ultimatum aufzuklären? Du weißt schon, dass mit meiner Karriere oder dir."
„Ich wäre im Krieg, wenn Mum nicht gewesen wäre, das weißt du. Und das ist kein Ultimatum, das ist gesunder Menschenverstand. Du kannst nicht beides haben."
„Ich weigere mich, diese Wahl zu treffen, Ron, ich bin siebzehn. Selbst wenn ich mich irgendwann niederlassen wollte, wäre es Jahre später, nicht direkt nach der Schule. Ich bin die klügste Hexe meines verdammten Alters, wie mir die ganze Zeit gesagt wird. Ich will eine Zukunft."
Als ihre Stimmen lauter wurden, begann die meisten in der Halle zuzuhören. Hermine und Ron waren eines der Paare, von denen jeder dachte, sie würden ewig zusammenbleiben, genau wie Draco und Pansy und Luna und Neville. Das war Klatsch der besten Sorte.
„Okay, dann sage ich es jetzt, entweder ich oder deine Karriere Hermine, und wenn du dich für mich entscheidest, will ich wissen was auf dem Zettel stand, den Malfoy dir gegeben hat."
Selbst Ron konnte nicht die Masse von Köpfen übersehen, die sich zum Slytherintisch drehten.
„Was?", lächelte Draco unschuldig.
An diesem Punkt stand Professor Snape am Lehrertisch auf. Selbst Dumbledore sah überrascht aus. Eine plötzliche Stille senkte sich über die Halle.
„Dieser Zettel", sagte er leise, „war über Miss Grangers Nachsitzen mit mir vor ein paar Wochen, welche ich Mr. Malfoy gab um sie weiterzugeben, da die beiden die Schulsprecherräume teilen. Wenn ich vorausgesehen hätte, welche Szene Mr. Weasley deswegen machen würde, hätte ich sie ihr selber gegeben." Mit einem selbstgefälligen Grinsen drehte er sich zu den beiden Gryffindors, welche immer noch standen und bereit waren, weiter zu streiten. „Vielleicht würden zwanzig Punkte von Gryffindor ein solches Benehmen verhindern."
Ron ließ sich sofort mit einem gedämpften Knall auf den Stuhl fallen. Hermine jedoch schaute Snape geradewegs in die Augen, kochend vor Wut. „Vielleicht Professor, sollte ich das Nachsitzen mit meinem eigenen Hausoberhaupt weiterführen."
Snape lächelte. „Zwanzig Punkte jeweils."
Hermine knurrte und setzte sich.
Ron weigerte sich den ganzen Tag, mit Hermine zu reden, worüber sie insgeheim froh war. Ginny versuchte sie während dem Mittagessen zum Reden zu bringen, ohne Erfolg. Ron dachte, dass Hermine nachgeben, ihre Fehler einsehen und sich endlich wie ein Lebenspartner benehmen würde, während Hermine entschied, dass wenn sie Ron jeglichen physischen Kontakt verbieten würde, wäre er vielleicht am Wochenende so frustriert, dass er weitergehen würde als küssen.
Nach ihrer Verwandlungsstunde bat Professor McGonagall Hermine noch zu bleiben.
„Miss Granger, ich wollte mir ihnen über ihr Projekt sprechen. Die Weihnachtsferien sind nahe und obwohl ihre Klassenkameraden Hilfe für ihre Projekte erst danach bekommen, habe ich mir gedacht, sie würden diese vielleicht ein bisschen früher wollen. Professor Snape war überraschend ausweichend bei der Frage, welches Thema sie gewählt hatten."
Hermine dachte schnell, sie wusste, McGonagall würde nicht mögen was sie sagen würde, Snape hatte ihr das erzählt. Aber sie würde es sowieso irgendwann herausfinden.
„Es ist darüber, weshalb die magische Welt erlaubt hat, dass das Wissen von Zauberei sich verbreitet hatte, mit der Folge, dass Tausende von Muggeln starben."
„Nein."
„Entschuldigen sie, Professor?"
„Sie werden ihr Projekt nicht über dieses Thema machen."
„Wenn es nicht zu unhöflich ist, Professor, warum nicht? Es ist ein faszinierendes Thema und wurde noch nie wirklich untersucht."
„Im Gegenteil, es gab genügend Erklärungen in ihren Geschichte der Magie – Unterrichtsstunden und die Muggelwelt hat Hunderte von Büchern über das Thema gedruckt. Es wäre eine Verschwendung ihrer Fähigkeiten und ich verbiete es."
Hermine wurde zornig.
„Bei allem Respekt, Professor, ich brauche ihr Einverständnis dazu nicht. In ihrem Brief war davon nicht die Rede. Und es wird meine Fähigkeiten fördern, da es noch nicht ausreichend recherchiert wurde und somit wenig Informationen bekannt sind."
„Miss Granger, wenn sie dieses Projekt auswählen, werden sie keine Hilfe oder Unterstützung von den Lehrern erhalten. Beunruhigt sie das gar nicht?"
„Kein bisschen, Professor."
Hermine schaute zornig zu McGonagall und stürmte aus dem Klassenzimmer. McGonagall hatte noch nie so harsch mit ihr gesprochen. Ihre Instinkte waren richtig gewesen, welche ihr sagten, Snape nicht zu erwähnen. Wenn sie das getan hätte, wäre er gezwungen gewesen, ihr seine Hilfe zu verweigern. Dieses Projekt war auf jeden Fall gut gewählt. Jetzt interessierte sie vor allem, was Snape später zu sagen hatte.
